23.07.14

Die EU ist ein Teil des globalen Gewinnstrebens zu Lasten der Menschlichkeit

Die Auswirkungen der EU-"Zauberformel" - die angeblich für den Wohlstand und das Glück aller geschaffen wurde -  , die offene Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb des EU-Vertrages -, ein System der Gewinnmaximierung statt einer Politik für das gute Leben aller, spüren mit der Zeit immer mehr Menschen: Lohnkürzungen, Arbeitslosigkeit, Steuererhöhungen, Preiserhöhungen, immer mehr Staatsschulden, Kürzung der Sozialleistungen auf allen Ebenen. Auch im Gesundheitswesen. 

Aus dem deutschen Ärzteblatt:

Gesundheitswesen: Ärztliche Hilfe als Geschäftsmodell?

Wir leben in einer Zeit, in der die Medizin von Grund auf transformiert wird. Aus einer genuin sozialen Praxis soll die Medizin in einen Gesundheitsmarkt verwandelt werden. Konzepte, die eigentlich nur für die Industrie gedacht waren, werden zunehmend über alle Bereiche der Gesellschaft gestülpt. Längst hat vor allem in den Kliniken ein Denken eingesetzt, das stärker vom Managementdenken als vom medizinischen Denken geprägt ist. Aber worin besteht eigentlich der Unterschied? Wie verändern die ökonomischen Leitkategorien das Denken in der Medizin?

1. Strukturelle Abschaffung der Zuwendung
Die Ökonomie und mit ihr die Bestrebungen der Effizienzsteigerung zwingen unaufhaltsam zur Beschleunigung. Das Diktat des Marktes ist ein Diktat der Zeitökonomie: Alle Abläufe in den Kliniken werden so beschleunigt, dass am Ende das wegrationalisiert wird, worauf es bei der Behandlung von Menschen zentral ankommt – die Zeit für das Gespräch zwischendurch ...

2. Formale Normen statt menschlicher Beziehung

3.   Ökonomische Überformung des Ärztlichen

4. Entwertung des Ärztlichen

5. Deprofessionalisierung der Ärzteschaft

6. Trivialisierung der ärztlichen Leistungsangebote

7. Von der Fürsorge zur marktförmigen Dienstleistung

8. Tauschverhältniss statt bedinungsloses Helfen

9. Unparteilichkeit statt Anteilnahme

10. Unterwerfung unter das Diktat des Erfolgs


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