<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390</id><updated>2012-01-28T23:03:10.433+01:00</updated><title type='text'>VOLKSBEGEHREN FÜR DEN AUSTRITT ÖSTERREICHS AUS DER EU</title><subtitle type='html'>Mit dem Ja zum Beitritt Österreichs in die Europäische Union am 12. Juni 1994 haben die Österreicherinnen und Österreicher keinen Freibrief für jede Entwicklung der EU gegeben! Die EU entwickelte sich  zur Haftungsunion und funktionalen Bundesstaat. Der Beitritt in die EU und die Folgeverträge von Amsterdam, Nizza und Lissabon sind verfassungswidrig.
Das Volksbegehren wurde am 20.12.2011 im Innenministerium eingereicht, aber nicht angenommen. Mehr in Kürze!



Autor der Webseite: Helmut Schramm</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>300</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-8254428528790618448</id><published>2012-01-28T00:55:00.000+01:00</published><updated>2012-01-28T00:55:11.491+01:00</updated><title type='text'>Europäische Integration (Teil 2)</title><content type='html'>&lt;div class="csc-header csc-header-n1"&gt;&lt;h1 class="csc-firstHeader"&gt;Das «europäische Orchester» wieder zum Klingen bringen&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Europäische Integration (Teil 2) &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Bundesrat Hans Schaffner und die EFTA &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;von Dr. rer. publ. Werner Wüthrich&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Der erste Teil dieser Artikelfolge mit dem Titel  «Die Methode Monnet als Schlüssel zum Verständnis der Euro-Krise»  (Zeit-Fragen vom 12.12.2011) gab Einblick in die Entstehung der  Europäischen Integration, wie sie heute von der EU verstanden wird, und  in das Wirken von Jean Monnet und seinen Netzwerken. Es gab und gibt  jedoch eine Gegenbewegung, die sich die europäische Integration anders  vorstellte – nicht als Bundesstaat mit supranationalen Institutionen,  sondern mehr als freiheitlichen Zusammenschluss souveräner Nationen, die  das «europäische Orchester» wieder zum Klingen bringen. Dieser Gedanke  fand in der Gründung der EFTA (European Free Trade Association) im Jahr  1960 seinen politischen Niederschlag.&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; Auch ein Schweizer  Politiker, Bundesrat Hans Schaffner, hat hier eine besondere Rolle  gespielt. Er wird gelegentlich auch als Gegenspieler von Jean Monnet  bezeichnet. Diese andere Art der «europäischen Integration» soll hier  gewürdigt werden. &lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Das Wort Integration teilt mit andern Modewörtern  das Schicksal, nicht klar definiert bzw. nicht klar definierbar zu sein.  Im wirtschaftlichen Bereich versteht man darunter die mehr oder weniger  enge Verflechtung der Volkswirtschaften zweier oder mehrerer Länder,  die sich von «normalen» Beziehungen zwischen Staaten unterscheidet. Die  Integration kann natürlich gewachsen oder Gegenstand bewusster,  systematischer Förderung sein – und damit auch als politisches  Instrument eingesetzt werden.&lt;br /&gt;Der Begriff «Wirtschaftsintegration»  hat sich seit dem Auftreten der Väter der Römischen Verträge (zur  Gründung der EWG) – insbesondere Jean Monnets – in der politischen  Debatte etabliert. Dieser Vorgang ist jedoch nicht neu. Wir finden eine  Wirtschaftsintegration seit längerem zwischen den USA und Kanada oder  auch zwischen Deutschland und Österreich. Oft dominieren die Grossen die  Wirtschaft der Kleinen, was auch als Instrument der Herrschaft  empfunden wird und Widerstand erzeugt. &lt;br /&gt;Gemeinsam ist allen Formen  der wirtschaftlichen Integration, dass sie eine politische Bedeutung  haben. Die Wirtschaftsintegration der EU verfolgt das politische Ziel  der Staatsgründung. So wird in der Präambel des Gründungsvertrages von  Rom&amp;nbsp;(1957) der feste Wille zum Ausdruck gebracht, «die Grundlagen für  einen immer engeren Zusammenschluss der europäischen Völker zu  schaffen». Es gehörte zum Credo von Jean Monnet und seinen Netzwerken,  dass die Wirtschaftsintegration nur ein Schritt ist auf dem Weg zur  Gründung eines europäischen Bundesstaates. Sie sahen die europäischen  Völker als eine natürliche Einheit, als eine Gruppe von Einzelstaaten  und Volksgruppen, denen es noch an einer entsprechenden Organisation  fehlt, um zu einem einzigen Staat und einem einzigen Staatsvolk zu  werden. &lt;br /&gt;So unhinterfragt, wie es die Gründerväter um Jean Monnet  erhofft hatten, ist die Geschichte zum Glück nicht verlaufen. Es gab  auch damals zahlreiche «Unstimmigkeiten» und «Ungereimtheiten», die aus  heutiger Sicht nicht so leicht zu verstehen sind. Nur ein Beispiel:  Grossbritannien beteiligte sich an den Gründungsverhandlungen der EWG,  zog sich vor deren Abschluss wieder zurück, half aktiv mit, die EFTA zu  gründen, um nur wenige Monate später ein Beitrittsgesuch zur EWG zu  stellen. Wie soll man das verstehen? &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Dokumentensammlung&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die folgenden Zeilen basieren auf Dokumenten aus der  grossen Sammlung «Diplomatische Dokumente der Schweiz», die in  Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv erstellt wurde und die Zeit seit  1848 abdeckt. Die Arbeiten haben 1979 begonnen und sollen in wenigen  Jahren abgeschlossen sein. Es sind dies Protokolle von  Bundesratssitzungen, Berichte und Briefe der diplomatischen  Vertretungen, Aktennotizen und vor allem Referate an den  Botschafterkonferenzen. An diesen regelmässig stattfindenden Treffen  orientierten und instruierten Bundesräte oder Chefbeamte die  Auslandsvertretungen. Die Dokumente betreffen vor allem die  Aussenpolitik und wurden als «vertraulich» oder «streng vertraulich»  eingestuft. Sie sind seit kurzem über eine Datenbank zugänglich, und  auch Sie als Leser können sie elektronisch direkt abrufen und auf den  Bildschirm holen, indem Sie die Adresse und die Nummer des Dokumentes  eingeben (die im folgenden angegeben wird) und das Dokument anklicken.  Wenn Sie zum Beispiel www.dodis.ch/30270 eingeben und das abgebildete  Dokument anklicken, sind Sie direkt dabei im Gespräch zwischen dem  französischen Präsidenten de Gaulle und Bundesrat Hans Schaffner, die  sich 1961 über die politische Situation in Deutschland und die  Europäische Integration unterhielten. Sie können so die Geschichte in  einer unmittelbaren, unverfälschten Form miterleben, so wie es in der  aktuellen Politik gar nicht möglich ist. Es ist den Initianten der  Sammlung und ihren Mitarbeitern für ihre Arbeit zu danken.&lt;br /&gt;Integrationspolitik der Schweiz&lt;br /&gt;1947  gründeten die 17&amp;nbsp;westeuropäischen Länder die OEEC (Organisation für  europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit). Auch Jugoslawien war dabei.  Die Schweizer Diplomatie setzte sich im Rahmen dieser Organisation  dafür ein, für alle westeuropäischen Länder eine Freihandelszone  einzurichten, in der sie als souveräne Staaten auf eine freiheitliche  Art zusammenarbeiten konnten. Die Arbeit begann gut. Der im Krieg  zusammengebrochene Zahlungsverkehr wurde wieder eingerichtet,  Kapitalverkehr wurde wieder möglich und Handelsschranken wurden nach und  nach abgebaut. Die Bemühungen einer Minderheit von sechs Ländern, einen  separaten Verbund mit supranationalen Institutionen (EWG) einzurichten,  wurden deshalb von vielen als «separatistisch» und «diskriminierend»  empfunden. Peter Thorneycroft, Präsident der britischen Handelskammer,  äus­serte sich 1956 wie folgt: &lt;i&gt;«No fine words would disguise the  reality of a discriminatory bloc, in the heart of industrial Europe,  promoting its own internal trade at the expense of trade with other  countries in the free world.»&lt;/i&gt;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; (Worte können es nicht  beschönigen, dass mitten in Europa ein diskriminatorischer Block  entsteht, der sich abschottet und auf Kosten anderer Länder mit der  freien Welt Handel betreibt.) &lt;br /&gt;Die meisten Länder Westeuropas  bevorzugten die gleichberechtigte, freiheitliche Zusammenarbeit zwischen  souveränen Staaten, wie sie im Rahmen der OEEC bereits begonnen hatte.  Als dies nicht mehr möglich war, entstand aus diesen Bemühungen eine  kleine Freihandelszone mit sieben Ländern – eben die EFTA.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Hans Schaffner &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Wer waren die Regisseure der Integrationspolitik in  der Schweiz? Wer hat die «Europa­politik» damals bestimmt?  Volksabstimmungen zu diesem Thema gab es noch nicht, die die Richtung  hätten angeben können. Die Medien und die Parteien beschäftigten sich  noch wenig mit dieser Frage – ganz im Unterschied zu heute. &lt;br /&gt;Wer sich  heute damit befasst, stösst schnell einmal auf den Ausdruck «Politik  der Handelsabteilung» oder auf den Namen von Hans Schaffner. Er wird  gelegentlich auch als Vater der EFTA bezeichnet und als Gegenspieler von  Jean Monnet genannt. Hans Schaffner ist im Kanton Aargau aufgewachsen  und war Mitglied der freisinnig-demokratischen Partei FDP. Der Bundesrat  ernannte ihn im Jahr 1941 zum Leiter der Abteilung für  Kriegswirtschaft, wo er eng mit Friedrich Traugott Wahlen und Jean Hotz&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt;  zusammenarbeitete. Wahlen organisierte als ETH-Professor die sogenannte  «Anbauschlacht», die die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgte.  Jean Hotz war zuständig für die Handelsverträge mit dem Ausland. Er  sollte vor allem die unentbehrlichen Rohstoffe und Brennmaterialien im  Ausland organisieren – vor allem Kohle und Erdöl. Beide kamen in der  Schweiz nicht vor. Dieses Team aus der Bundesverwaltung organisierte im  wesentlichen das wirtschaftliche Überleben der Schweiz in einer schweren  Zeit – vor allem als das Land vollständig von den Achsenmächten  eingeschlossen war. &lt;br /&gt;Nach dem Krieg ernannte der Bundesrat Hans  Schaffner zum Delegierten für Handelsverträge und 1954 zum Direktor der  Handelsabteilung im Volkswirtschaftsdepartement. Hier gestaltete er die  Politik der Schweiz in der OEEC und auch im GATT. Der damals für die  Aussenpolitik zuständige Bundesrat Max Petitpierre&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt; hielt  sich in der Handels­politik eher zurück und überliess Hans Schaffner und  seinen Mitarbeitern weitgehend das Feld. 1961 wurde Hans Schaffner  direkt aus der Verwaltung in den Bundesrat gewählt – ohne zuvor jemals  vom Volk in ein Parlament oder in ein politisches Amt gewählt worden zu  sein. Im Bundesrat konnte Hans Schaffner wieder mit Friedrich Traugott  Wahlen, seinem Freund aus dem Zweiten Weltkrieg, zusammenarbeiten, der  als Nachfolger von Max Petitpierre für die Aussen­politik zuständig war.  Mit zum Team gehörten Albert Weitnauer (Delegierter für Handelsverträge  und später Direktor der Handelsabteilung) und Paul Jolles (Leiter des  Integrationsbüros). Diese relativ kleine Gruppe von Personen war damals  mit ihren Mitarbeitern für die Integrationspolitik der Schweiz  verantwortlich. Diese lässt sich heute auf Grund der Dokumente gut  nachzeichnen. Der Gesamtbundesrat begleitete ihr Handeln kritisch  wohlwollend, ohne direkt einzugreifen. &lt;br /&gt;Die Schweiz als  exportorientiertes Land hatte neben der auf Europa ausgerichteten  Integrationspolitik immer auch die ganze Welt im Auge. 55&amp;nbsp;Prozent der  Exporte gingen nach Europa und 45&amp;nbsp;Prozent in aussereuropäische Staaten.  Dagegen kamen 70&amp;nbsp;Prozent der Importe aus europäischen Ländern.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;EFTA als Alternative zur EWG&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Als Mitte der 1950er Jahre das Projekt von sechs  Ländern immer konkreter wurde, in Europa eine Art Bundesstaat mit  supranationalen Institutionen einzurichten, machten sich viele Politiker  in den zahlreichen nicht beteiligten Ländern Gedanken, wie dem zu  begegnen sei. Es drohte eine weitere Spaltung in Europa. Die  Zusammenarbeit im Rahmen der OEEC hatte – wie oben schon erwähnt –sehr  gut begonnen. Die Schweiz war gut integriert und Hans Schaffner und  seine Mitarbeiter der Handelsabteilung wurden als Vertreter eines  neutralen Landes oft eingeladen, die Leitung von Arbeitsgruppen,  Tagungen und Treffen zu übernehmen. Es bestand kein Grund, diese  erfolgreiche Politik zu beenden. Mit der Gründung der EWG 1957 wurden  jedoch Tatsachen geschaffen. Die nicht beteiligten Länder versuchten  zunächst – trotz der Gründung der EWG – die Politik der OEEC  weiterzuführen und eine Freihandelszone mit allen westeuropäischen  Ländern (inklusive der 6&amp;nbsp;EWG-Länder) einzurichten. Als dies – wie oben  schon erwähnt – nicht gelang, kam in informellen Treffen der Gedanke  auf, eine Alternative zur EWG zu entwickeln und einen eigenen Verbund,  eine kleine Freihandelszone, zu gründen, in der souveräne Nationen  gleichberechtigt, auf freiheitlicher Basis miteinander zusammenarbeiten.   &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;«Beamtenrevolution»&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Zurück zum Jahr&amp;nbsp;1958: Am 1.&amp;nbsp;Dezember wurde Hans  Schaffner aktiv – nachdem zuvor eine Besprechung mit dem britischen  Aussenminister stattgefunden hatte. Schaffner lud alle interessierten  Kreise zu einer Konferenz in Genf ein, die auf Beamtenebene stattfand.  An diesem Treffen wurde das Konzept der EFTA entworfen und die  Konferenzen in Oslo und Stockholm vorbereitet, die wenige Monate später  stattfanden. &lt;br /&gt;Hans Schaffner hat die EFTA nicht erfunden. Aber er hat  die Initiative ergriffen und die Sache ins Rollen gebracht. Wichtig war  die Rolle Grossbritanniens, das sich an den Gründungsverhandlungen der  EWG beteiligt hatte und sich 1955 wieder zurückzog. Grund war nicht nur  die Skepsis gewesen gegenüber den supranationalen Institutionen und der  ­politischen Ausrichtung der EWG. Der grösste Teil des Aussenhandels der  Insel spielte sich damals im Rahmen des Commonwealth ab. Andererseits  entstand auf dem Kontinent ein wirtschaftlicher und politischer  Machtfaktor, dem sich Grossbritannien nicht ohne weiteres verschliessen  wollte. Die englische Politik blieb zwiespältig (bis heute). &lt;br /&gt;Sieben  Länder (Grossbritannien, Schweiz, Norwegen, Österreich, Dänemark,  Portugal und Schweden) gründeten am 4.1.1960 in Stockholm die EFTA und  schufen eine Freihandelszone für Industriegüter. Der Bereich der  Landwirtschaft blieb ausgeklammert. Von nun an existierten zwei  Organisationen, die beide – auf unterschiedliche Art und Weise – das  Ziel verfolgten, die Länder Europas wirtschaftlich zu integrieren. In  der Zentrale der EWG in Brüssel arbeiteten etwa 5000&amp;nbsp;Personen. Die EFTA  richtete ihren Sitz in Genf ein mit etwa 150&amp;nbsp;Mitarbeitern, worin bereits  ihre unterschiedliche Philosophie zum Ausdruck kam – nicht  bürokratischer Machtapparat, sondern Förderung des Freihandels.  Konkurrierende Vorstellungen, wie «Europa» wirtschaftlich (und  politisch) zu integrieren sei, sorgten für Spannung. – Bald überstürzten  sich die Ereignisse. &lt;br /&gt;Kaum waren die Unterschriften auf dem Vertrag  von Stockholm trocken, gab Grossbritannien bekannt, der EWG beitreten zu  wollen. Die EFTA als Organisation war noch nicht gefestigt, um einen  solchen Rückschlag wegstecken zu können. Grossbritannien war mit Abstand  die grösste Volkswirtschaft der Vereinigung und hatte bei der Gründung  der EFTA eine aktive Rolle gespielt. – Was nun? Und wie kam  Grossbritannien dazu, eine derartig wankelmütige Politik zu betreiben?  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Solidarisches Vorgehen&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die sieben EFTA-Staaten kamen nach einigem Hin und  Her überein, offensiv vorzugehen, das heisst, dass nicht nur  Grossbritannien, sondern alle mit der EWG Beziehung aufnehmen sollten.  Kein Mitglied sollte für sich allein agieren und nur in gemeinsamer  Absprache aktiv werden. Sie bekräftigen ihr Ziel, in Westeuropa eine  Freihandelszone für alle einzurichten und die wirtschaftliche Spaltung  in Europa zu überwinden. (Londoner Erklärung vom 28.&amp;nbsp;Juni 1961) &lt;br /&gt;Grossbritannien  würde – so die Überlegung – den zentralistischen Charakter der EWG  mildern und den Ausbau der supranationalen Strukturen verhindern. Die  EWG würde liberaler werden. Die Verantwortlichen rechneten damit, dass  die «ausufernde Bürokratie» nach erfolgter wirtschaftlicher Integration  wieder abgebaut würde. – Dies war nicht der Fall, wie wir heute wissen.  Damals arbeiteten etwa 5000&amp;nbsp;Personen in der Zentrale in Brüssel. Heute  sind es – allerdings mit mehr Mitgliedern – gegen 50 000.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;USA legen ihre Ziele offen&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Wer das Kommende verstehen will, muss das folgende Ereignis einbeziehen: &lt;br /&gt;Am  14.&amp;nbsp;Juli 1961 besuchte der US-Unterstaatssekretär George Ball auf  eigenen Wunsch Bern und bat um eine Unterredung mit Bundesrat Hans  Schaffner und Bundespräsident Traugott Wahlen. Er erklärte den beiden  Bundesräten den amerikanischen Standpunkt: Der Delegierte für  Handelsverträge, Albert Weitnauer, hielt die wichtigsten Punkte in einer  Aktennotiz fest. (dodis.ch/30116) &lt;br /&gt;George Ball legte offen, dass die  amerikanische Regierung die britische Regierung sehr zu einem Beitritt  zur EWG «ermuntert» habe. Ein bloss wirtschaftliches Arrangement  zwischen der EWG und den EFTA-Ländern würde den politischen Gehalt der  EWG verwässern. Die Amerikaner betrachteten Verhandlungen zwischen der  EWG und der EFTA im Hinblick auf eine rein wirtschaftliche  Zusammenarbeit als nicht wünschenswert. &lt;br /&gt;Weitnauer berichtet in der  Aktennotiz, dass eine Unterredung stattgefunden habe zwischen dem  US-Präsidenten Kennedy und dem englischen Premier MacMillan. «Für sie  handelt es sich in erster Linie darum, dass Grossbritannien und die  übrigen Nato-Allierten in der EFTA durch einen Beitritt zur EWG deren  politische Zielsetzung unterschreiben. Dies muss zwangsläufig die  zeitliche Staffelung künftiger Verhandlungen mit der EWG in dem Sinne  bestimmen, dass es zunächst gilt, Grossbritannien und seine  Nato-Allierten in die EWG einzuführen und sie an deren politische  Fernziele zu binden. Erst wenn dies geglückt ist, können die Beziehungen  zwischen der EWG und den neutralen EFTA-Mitgliedern geregelt werden.» &lt;br /&gt;Ball  liess durchblicken, dass eine Freihandelszone für ganz Westeuropa –  ohne politische Ausrichtung – von den USA nicht geduldet würde.  Bundespräsident Wahlen kommentierte den Besuch aus Washington wie folgt:  «Die USA unterstützen die Zielsetzung der EWG und erstreben die  Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa. Wer sich dieser  Zielsetzung verschliesst, kann nicht mit der Sympathie Washingtons  rechnen.» &lt;br /&gt;Albert Weitnauer hatte bereits ein Jahr zuvor am  Ministertag davon gesprochen, dass eine grosse Freihandelszone für  Westeuropa nicht möglich sei, und er nannte auch den Grund dafür: «In  erster Linie wäre erforderlich, dass die amerikanische Regierung ihr  Veto gegen einen wirtschaftlichen Zusammenschluss des OEEC-Raumes  zurückzieht.» (dodis.ch/15113) US-Präsident Eisenhower, Vorgänger von  Kennedy, hatte ebenfalls darauf hingewirkt, die EWG im Sinne der USA  politisch auszurichten.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;«Jean Monnet/USA-Konzept»&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;An einer späteren Botschafterkonferenz erklärte  Albert Weitnauer die amerikanische Haltung: Er sprach vom «Jean  Monnet/USA-Konzept». Folgen wir seinen Ausführungen: &lt;br /&gt;«Ohne  Altbekanntes wiederholen zu wollen, darf ich daran erinnern, dass sich  in dieser amerikanischen politischen Planung zwei Grundtendenzen  miteinander verbinden und gegenseitig ergänzen. Die eine dieser  Tendenzen ist der an sich begreifliche Wunsch der amerikanischen  Regierung, die Verteidigung dessen, was man sich gewöhnt hat die  «westliche Welt» zu nennen, in möglichst zweckmässiger Weise auf der  Grundlage gemeinsamer Anstrengungen zu organisieren, ohne die  amerikanische Führerschaft aus der Hand zu geben; dies ist der Ursprung  des Nordatlantikpaktes, der Nato. Die zweite Tendenz bezieht ihr  Gedankengut und ihre politischen Energien aus dem Projekt der Begründung  eines neuen europäischen Bundesstaates, der «Vereinigten Staaten von  Europa», das nach dem Muster der «Vereinigten Staaten von Amerika» […]  der Vielstaaterei des alten Kontinents ein Ende bereiten soll. […] Nicht  zuletzt deshalb war grosser Wert darauf gelegt worden, im Vertrag von  Rom der EWG eine supranationale Behördenorganisation zu geben.»  Weitnauer führte weiter aus, dass das wirtschaftlich-­politische  Konzept, das die USA für die EWG vorsah, nicht auf sechs Mitglieder  beschränkt bleiben, sondern im Gegenteil ganz West-Europa und später  einmal ganz Europa umfassen sollte. (dodis.ch/30835)  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Verhandlungskonzept der EWG mit den EFTA-Ländern&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Paul Jolles, Leiter des Integrationsbüros in der  Schweiz, informierte die aussenpolitischen Kommissionen des National-  und Ständerates im Herbst 1962 über den Ablauf der Verhandlungen, die  alle sieben EFTA-Länder an die EWG anbinden sollten: &lt;br /&gt;1.  Grossbritannien als Nato-Mitglied sollte als erstes  Beitrittsverhandlungen führen. Diese wurden als «prioritär» angesehen  und waren bereits im Gange. &lt;br /&gt;2. Dänemark und Norwegen sollten zu  einem späteren Zeitpunkt ebenfalls Beitrittsverhandlungen führen. Danach  sollte Portugal folgen, nachdem es den Konflikt in Angola beigelegt  hatte. Diese drei Länder sind ebenfalls Nato-Mitglieder. &lt;br /&gt;3. Die drei  neutralen Staaten Schweiz, Österreich und Schweden sollten mit der EWG  einen Assoziationsvertrag aushandeln. (dodis.ch/30279)&lt;br /&gt;Es ergab sich  die paradoxe Situation, dass die EFTA noch kaum gegründet bereits wieder  aufgelöst werden sollte – und zwar nach den «Regieanweisungen» der USA. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Hans Schaffner bei de Gaulle: Für ein Europa der Vaterländer&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Bundesrat Hans Schaffner suchte den Kontakt zum  damalig starken Mann der EWG, General Charles de Gaulle, und traf ihn am  17. November 1961 in Paris. Er erklärte ihm die Lage der Schweiz als  neutrales Land und stiess auf volles Verständnis. In den nachfolgenden  Zitaten wird klar, wie sich de Gaulle die Zukunft Europas vorstellte:  als ein freies Zusammenspiel souveräner Nationen, unabhängig von einer  amerikanischen Hegemonialmacht. Schaffner berichtete dem Gesamtbundesrat  in einem Gesprächsprotokoll: &lt;br /&gt;Schaffner leitete den Bericht mit  folgender Vorbemerkung ein: «Präsident de Gaulle macht wohl den Eindruck  einer sehr selbstbewussten Persönlichkeit, ohne aber irgendwie in den  Ausdrucksformen eine Überlegenheit zu manifestieren. Im Gegenteil, er  strömt eine Atmosphäre der Gastlichkeit aus und weiss sehr gut  zuzuhören.»&lt;br /&gt;Bundesrat Schaffner und General de Gaulle unterhielten  sich ganz allgemein über die Fragen der europäischen Integration. Danach  erklärte Hans Schaffner dem französischen Staatspräsidenten, dass das  Schweizer Staatsverständnis unvereinbar sei mit ihrer Eingliederung in  eine supranationale Einrichtung. &lt;br /&gt;Hans Schaffner: «Wir können in  unserer Referendumsdemokratie nicht Befugnisse an eine weitere  Gemeinschaft abtreten, die dem Volk vorbehalten sind, das im vollen Sinn  des Wortes der Souverän ist.» &lt;br /&gt;De Gaulle: «Die Integration wird noch  manche Schwierigkeiten bringen; so werden die Verhandlungen mit England  sehr lang und sehr schwierig sein. Frankreich begreift Ihren Wunsch  nach einer Form der Verständigung, die nicht leicht zu finden sein wird.  Sie dürfen aber versichert sein, dass Ihnen von seiten Frankreichs  keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden.» (dodis.ch/30270)&lt;br /&gt;An  einer späteren Botschafterkonferenz (am 29.8.1963) erklärte Bundesrat  Hans Schaffner das Europa-Konzept von General de Gaulle wie folgt: «Der  französische Staatschef teilt mit den Europaideologen der EWG den Wunsch  und das Bestreben, den europäischen Kontinent vom Objekt wieder zu  einem selbstbewussten Subjekt der Weltpolitik zu machen. Weiter geht  aber die Übereinstimmung nicht. Der General lehnt die ganze Brüsseler  Integrationsphilosophie rundweg ab. Grundlage der Einigung Europas soll  nicht die Abtretung nationaler Souveränitätsrechte an überstaatliche  Behörden sein, sondern vielmehr die Bewahrung und Kräftigung der  bestehenden Nationalstaaten. Auch er will den europäischen  Zusammenschluss, aber in Form einer Allianz zwischen souveränen  Regierungen […]. Auch er beteuert die Notwendigkeit des Fortbestehens  der Partnerschaft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von  Amerika. Den Amerikanern soll nicht nur der Form, sondern auch der Sache  nach ein gleichberechtigtes Europa gegenüberstehen, nicht «une Europe  intégrée, donc diminiuée» (kein Juniorpartner). (dodis.ch/30358) &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Position Deutschlands&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Als Beispiel für die starke Ausrichtung des  offiziellen Deutschland auf die USA soll hier die Haltung von Professor  Walter Hallstein wiedergegeben werden, des ersten Kommissionspräsidenten  der EWG, der sich deutlich an der US-amerikanischen Politik  orientierte. Hans Schaffner zitiert ihn, als Hallstein sich zu den drei  Europa-Organisationen EWG, Euratom und Montanunion äusserte: «Sie alle  empfangen ihre letzte Rechtfertigung ja nicht daraus allein, dass sie in  ihrem besonderen Zuständigkeitsbereich etwas Nützliches tun. Sie alle  sind Teil des Entwicklungsprozesses, an dessen Ende ein in einem  umfassenderen Sinn politisch geeinigtes Europa stehen soll, eine  Gemeinschaft, die in der Lage ist, in der internationalen Welt  geschlossen, planend und handelnd aufzutreten, mit dem Gewicht, das  Europa zukommt.» (zitiert von Hans Schaffner im Vortrag «Integration und  Welthandel» vom 29.8.1963; dodis.ch/30358) &lt;br /&gt;Der damalige  Wirtschaftsminister und spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard war dagegen  ein Fürsprecher einer grossen Freihandelszone, in der alle  westeuropäischen Staaten als souveräne Staaten zusammenarbeiten. &lt;br /&gt;Zum  Fundament der deutschen Politik gehört der grosse deutsch-französische  Freundschaftsvertrag, den Konrad Adenauer und Charles de Gaulle 1963  abschlossen und der die Grundlage schuf für eine enge, politische  Zusammenarbeit bis heute.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Halbherziges Assoziationsgesuch der Schweiz &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Im Rahmen der Gesamtstrategie der EFTA-Länder hatte  die Schweiz am 15. Dezember 1961 in Brüssel ein Gesuch eingereicht,  Assoziationsverhandlungen zu führen. Der Gesamtbundesrat war zwar  skeptisch (dodis.ch/30140). Gefahr bestand jedoch, am Schluss allein  dazustehen. &lt;br /&gt;Der Bundesrat bereitete sich wie folgt darauf vor: &lt;br /&gt;-&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;In der Verwaltung wurden 14 Arbeitsgruppen gebildet, die die einzelnen Dossiers vorbereiteten. &lt;br /&gt;-&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Die Bundesräte Schaffner und Wahlen richteten eine Koordinationsstelle  ein, das sogenannte «Integrationsbüro» (das es heute noch gibt), um  «bei der Bearbeitung der so komplexen und schicksalsschweren Fragen eine  bis ins letzte gehende Koordination der verschiedenen Abteilungen und  Dienstwege zu erzielen.» Paul Jolles wurde die Leitung übertragen.  (Bericht von Bundesrat Wahlen an der Botschafterkonferenz vom 25.1.1962;  dodis.ch/30170)&lt;br /&gt;-&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Der Bundesrat hatte Bedenken, dass ein Abkommen  die innerstaatlichen Strukturen und die Referendumsdemokratie der  Schweiz aushöhlen könnte. Am 24. September 1962 übergab er dem  EWG-Ministerrat eine umfangreiche Erklärung, die die Verantwortlichen  mit den wirtschaftlichen Strukturen und politischen Abläufen der Schweiz  vertraut machen sollte. Das Dokument enthielt Kernsätze wie:&lt;br /&gt;«In den  mit der Gemeinschaft zu treffenden Vereinbarungen muss jedoch die  Schweiz ihre Neutralität, die der Schutz ihrer Unabhängigkeit ist, und  ihre innerstaatliche Struktur des Föderalismus und der direkten  Demokratie wahren.» Ein Assoziationsabkommen müsse paritätisch  zusammengesetzte Organe vorsehen und kündbar sein, und es dürfe die  rechtliche Souveränität des assoziierten Landes nicht in Frage stellen.  So dürften der Schweiz nicht ohne ihre Zustimmung neue Verpflichtungen  auferlegt werden. (dodis.ch/30371). &lt;br /&gt;Das Gesprächsangebot brachte zum  Ausdruck, dass die Schweiz eigentlich gar nicht zur EWG passt. Die EWG  bestätigte den Empfang des Schreibens. Zu Verhandlungen kam es nicht.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Paukenschlag von General de Gaulle &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Am 14. Januar 1963 beendete der französische  Staatspräsident de Gaulle die Beitrittsverhandlungen der EWG mit  Grossbritannien. Damit waren auch die Beitrittgesuche von Norwegen und  Dänemark vom Tisch. Die Assoziationsbemühungen der drei Neutralen  Schweiz, Österreich und Schweden wurden auf Eis gelegt. &lt;br /&gt;De Gaulle  hatte mit seinem Veto die Umsetzung des «Jean Monnet/USA-Konzepts»  verhindert und die «Regieanweisungen» aus Washington durchkreuzt, die  EFTA-Länder nach und nach in die EWG zu «überführen». Dank de Gaulle  konnte die EFTA nun mit ihrer eigentlichen Arbeit erst beginnen.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Wie ist die Geschichte weiter verlaufen?&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Gelingt es der EFTA, ihr Freihandelskonzept zu  verwirklichen und das «europäische Orchester» zum Klingen zu bringen?  Oder wird das «Jean Monnet/USA-Konzept» nach dem Tod von General de  Gaulle im Jahr 1971 wieder reaktiviert werden? Wie stellte sich das Team  um die Bundesräte Hans Schaffner und Friedrich Traugott Wahlen die  Zukunft der «Europäischen Integration» vor? Wie ist die erste  «Europaabstimmung» in der Schweiz im Jahr 1972 verlaufen? &lt;br /&gt;Wie ist die Situation heute? Welches «Europa-Modell» ist zukunftstauglich? – Dazu mehr in einem weiteren Artikel. &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;• &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;sub&gt;1&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Siehe Jubiläumsbuch EFTA 1960–2010, Elements of 50 Years of European History, EFTA Genf 2010&lt;br /&gt;2&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Jubiläumsbuch EFTA 1960–2010, S. 46, EFTA Genf 2010&lt;br /&gt;3&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;René Bondt, Der Minister aus dem Bauernhaus, Handelsdiplomat Jean Hotz und seine turbulente Zeit, Zürich 2010&lt;br /&gt;4&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Daniel Trachsler, Bundesrat Max Petitpierre, Schweizerische Aussenpolitik im Kalten Krieg, Zürich 2011 &lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="csc-header csc-header-n2"&gt;&lt;h1&gt;Bundesrat Schaffner und General de Gaulle zur Frage der europäischen Integration &lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Hans Schaffner: «Wir können in unserer  Referendumsdemokratie nicht Befugnisse an eine weitere Gemeinschaft  abtreten, die dem Volk vorbehalten sind, das im vollen Sinn des Wortes  der Souverän ist. […] &lt;br /&gt;Der General lehnt die ganze Brüsseler  Integrationsphilosophie rundweg ab. Grundlage der Einigung Europas soll  nicht die Abtretung nationaler Souveränitätsrechte an überstaatliche  Behörden sein, sondern vielmehr die Bewahrung und Kräftigung der  bestehenden Nationalstaaten. Auch er will den europäischen  Zusammenschluss, aber in Form einer Allianz zwischen souveränen  Regierungen […]. Auch er beteuert die Notwendigkeit des Fortbestehens  der Partnerschaft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von  Amerika. Den Amerikanern soll nicht nur der Form, sondern auch der Sache  nach ein gleichberechtigtes Europa gegenüberstehen, nicht ‹une Europe  intégrée, donc diminiuée› (kein Juniorpartner).»&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-8254428528790618448?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/8254428528790618448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=8254428528790618448' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8254428528790618448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8254428528790618448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/europaische-integration-teil-2.html' title='Europäische Integration (Teil 2)'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-62676912936958473</id><published>2012-01-27T13:21:00.001+01:00</published><updated>2012-01-27T13:23:17.728+01:00</updated><title type='text'>Ergänzende Stellungnahme zur vorläufigen Abweisung des Volksbegehrens</title><content type='html'>&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS-BoldMT,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Überparteiliche Plattform&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS-BoldMT,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;für den Austritt aus der EU&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPSMT,serif;"&gt;Initiative HEIMAT &amp;amp; UMWELT“, „Initiative für mehr DIREKTE DEMOKRATIE“,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPSMT,serif;"&gt;Anti-Gentechnik-Plattform „PRO LEBEN“, Tierschutzorganisation „ANIMAL SPIRIT“.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPSMT,serif;"&gt;p.A. „Initiative HEIMAT &amp;amp; UMWELT“,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPSMT,serif;"&gt;3424 Zeiselmauer, Hageng. 5, Tel. 02242 / 70516&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPSMT,serif;"&gt;E-mail: &lt;a href="mailto:helmutschramm@gmx.at"&gt;helmutschramm@gmx.at&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family: TimesNewRomanPS-BoldMT,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;w w w. e u - a u s t r i t t s - v o l k s b e g e h r e n . a t&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;ERGÄNZENDE STELLUNGNAHME ZUR &lt;a href="http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/volksbegehren-vom-bundesministerium-fur.html"&gt;PRESSEAUSSENDUNG VOM  12.1.2012&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Betreffend den (vorläufigen) Abweisungs-Bescheid des EU-AUSTRITTS-VOLKSBEGEHRENS&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Demokratiepolitisch äußerst fragwürdige Begründungen des Innenministeriums&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die anwaltspflichtige Anfechtungsschrift muß bis 22. Februar 2012 beim Verfassungsgerichtshof eingebracht werden, woran dzt. gearbeitet wird.  Wir können daher hier nicht vorgreifen, wollen aber alle Interessenten über die wesentlichsten Bescheid-Aussagen in demokratiepolitischer Hinsicht schon jetzt informieren.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es ist insgesamt klar zu erkennen, dass es dem Ministerium bei diesem Bescheid in keiner Weise darum gegangen ist, dem &lt;b&gt;eindeutig ersichtlichen Bürgerwillen&lt;/b&gt; zu entsprechen, sondern um das genaue Gegenteil davon. Keine Spur von der ursprünglichen Bedeutung des Wortes „Minister“ =  „Diener/in“ (des Staates)…&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Das merkten alle bei der offiziellen Einreichung der über neuntausend Bürger-Unterstützungserklärungen im Ministerium der Überparteilichen Plattform für den Austritt aus der EU von der ersten Minute an.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Neun Rucksäcke mit den Wappen aller neun Bundesländer&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Als wir die in neun schweren Rucksäcken – versehen mit schön gestalteten Wappen des jeweiligen unserer neun Bundesländer – mitgebrachten, behördlich bestätigten Formulare in den Amtsräumen zur Übergabe auspackten und nach einigen höflichen Begrüßungsworten die &lt;b&gt;Bundeshymne&lt;/b&gt; sangen, lief der zuständige Ministerialrat bereits nach der ersten Strophe mit sichtlichen Unmutsbezeugungen aus dem Raum…&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wenn ein Spitzenbeamter der Republik Österreich („res publica“ = Sache des Volkes) – es handelte sich immerhin um den Leiter der Bundeswahlbehörde, Hrn. &lt;b&gt;Mag. Robert STEIN,&lt;/b&gt; nicht einmal knapp über drei Minuten (länger dauern drei Strophen nicht) eines offiziellen Übergabeaktes für die eigene Bundeshymne des Staates, auf den er vereidigt ist, „Zeit“ hat, läßt das doch tief blicken.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Dieser sagte dann auch im Laufe der Besprechung mit den fünf Bevollmächtigten des Volksbegehrens, also vor Zeugen, folgenden bemerkenswerten Satz (sinngemäß): „Eine einmal abgegebene (staatliche) Souveränität kann man nie wieder zurückholen“. In diesem Geiste ist auch der Bescheid verfaßt.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber erstens hat das keiner der Offiziellen des Österreichern vor der EU-Beitritts-Abstimmung vom Juni 1994 in irgendeiner Weise mitgeteilt, und zweitens stimmt es auch sachlich nicht.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Würde man solchen amtlichen Unterwerfungs-„Befehlen“ kritiklos Folge leisten, würde die Berliner Mauer heute noch stehen!&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Was steht im geltenden EU-Vertrag zum Thema EU-AUSTRITT wörtlich?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der diesbezügliche Artikel 50 im „Vertrag über die Europäische Union“ lautet wörtlich wie folgt:&lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Jeder Mitgliedstaat &lt;b&gt;kann&lt;/b&gt; im  Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften &lt;b&gt;beschließen,  aus der Union auszutreten.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ein Mitgliedstaat, der auszutreten  beschließt, &lt;b&gt;teilt&lt;/b&gt; dem Europäischen Rat seine Absicht &lt;b&gt;mit.&lt;/b&gt;  Auf der Grundlage der Leitlinien des Europäischen Rates handelt die  Union mit diesem Staat ein Abkommen über die &lt;b&gt;Einzelheiten des  Austritts&lt;/b&gt; aus  und schließt ein Abkommen, wobei der Rahmen für  die künftigen Beziehungen des Staates zur Union berücksichtigt  wird. Das Abkommen wird nach Artikel 218 Absatz 3 des Vertrages über  die Arbeitsweise der Europäischen Union ausgehandelt. Es wird vom  Rat im Namen der Union geschlossen; der Rat beschließt mit  qualifizierter Mehrheit nach Zustimmung des Europäischen  Parlaments.   &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Verträge finden auf den  betroffenen Staat ab dem Tag des Inkrafttretens des  Austrittsabkommens &lt;b&gt;oder andernfalls zwei Jahre nach der in Absatz  (2) genannten Mitteilung&lt;/b&gt; keine Anwendung mehr, es sei denn, der  Europäische Rat &lt;b&gt;beschließt im Einvernehmen mit den betroffenen  Mitgliedsstaat&lt;/b&gt; einstimmig, diese Frist zu verlängern.&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Die Absätze (4) und (5) sind bedeutungslos; aber von enormer Bedeutung ist der Absatz (3). Das kleine Wort „andernfalls“ bedeutet nämlich, daß das Austritts-Abkommen für den austrittswilligen Staat nicht bindend ist, sondern der Austritt aus der EU „nach Ablauf von zwei Jahren nach der Austritts-Mitteilung auf jeden Fall (quasi automatisch) „in Kraft tritt“, ob mit oder ohne Austritts-Abkommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Diese Zwei-Jahres-Frist ist international geltend, allgemein völker-vertrags-rechtlichen Bestimmungen entnommen. Die weit verbreiteten Behauptungen, daß ein Austritt aus der EU „so und so viele Milliarden kosten würde“, sind unrichtig und durch nichts belegbar.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;&lt;b&gt;Weder der europäische Rat noch die anderen EU-Mitglieder können den Austritt eines austrittswilligen Mitgliedstaates verhindern,&lt;/b&gt; sobald dieser vom jeweiligen nationalen Gesetzgeber (dem Parlament des betreffenden Staates) beschlossen wurde. Die Regierung ist verpflichtet, einen solchen Beschluß auch zu vollziehen – wie bei allen Gesetzesbeschlüssen.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Sollten im &lt;b&gt;Austritts-Abkommen&lt;/b&gt; irgendwelche, für den austretenden Staat ungünstige Einzelheiten seitens der EU-Gremien enthalten sein, braucht der austretende Staat diesem Abkommen nicht zuzustimmen; damit kann es nicht – oder nur in entspr.  abgeänderter Form – zustandekommen. Dann tritt der Austritt eben zwei Jahre nach der Austritts-Erklärung („Mitteilung der Regierung an die EU-Gremien) automatisch in Kraft. Es ist also davon auszugehen, daß auch die EU-Gremien an einem vernünftigen und für den austretenden Staat annehmbaren Abkommen interessiert sein werden, da sie ein anderes schon rein rechtlich nicht durchsetzen könnten.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Im – noch nicht rechtskräftigen – Volksbegehrens-Abweisungs-Bescheid wird  zwar als eine der Begründungen dafür aus den Absätzen (1) und (2) der Austritts-Klausel im EU-Vertrag zitiert, nicht aber aus dem (wie oben erläutert) &lt;b&gt;entscheidenden Absatz (3)…&lt;/b&gt;  Den sollen die Bürger offenbar unter keinen Umständen erfahren!&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Daß im EU-Vertrag überhaupt eine rechtlich abgesicherte Austritts-Regelung aufgenommen werden mußte verdanken alle freiheitsliebenden Europäer (die EU ist nicht Europa!) dem „Maastricht-Prozeß“, den der deutsche Staatsrechtswissenschaftler &lt;b&gt;Prof. Schachtschneider&lt;/b&gt; 1993 beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe führte. Ohne eine ausdrücklich verankerte „Freiwilligkeit“ der Mitgliedschaft bei der politischen Union der EU inkl. Der Währungsunion hätte das Höchstgericht den Maastricht-Vertrag als unvereinbar mit dem „Grundgesetz“ in Deutschland erklärt und Deutschland hätte nicht beitreten können. Aber dieser Vorbehalt in Form der Austritts-Klausel mußte erst höchstgerichtlich erkämpft werden!&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;Zwei gänzlich verschiedene Volksbegehren in einem???&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Weitere Abweisungsgründe des Ministerium beziehen sich auf die Einreichungs-Dokumente „Einleitungsvertrag“ und „Unterstützungs-Erklärung“, weshalb wir deren Wortlaut nachstehend in Faksimile-Abbildungen der Original-Formulare (die gesetzlich vorgegebenen Formvorschriften entsprechen müssen und dies auch tun) anführen:  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Der &lt;b&gt;Einleitungsantrag&lt;/b&gt; lautet:&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;&lt;b&gt;An den &lt;/b&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;&lt;b&gt;Bundesminister für Inneres&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Gemäß § 3 Abs. 1 des Volksbegehrengesetzes 1973, BGBl. Nr.. 344, wird die Einleitung eines Volksbegehrens mit folgendem Wortlaut beantragt:&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;&lt;b&gt;EU-AUSTRITTS-VOLKSBEGEHREN&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Herbeiführung des Austritts  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm; margin-left: 0.64cm;"&gt;Der Republik Österreich aus der Europäischen Union durch ein von Nationalrat zu beschließendes Bundesverfassungsgesetz, das einer verpflichtenden Volksabstimmung zu unterziehen ist.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Text auf den insgesamt 9.964 gemeindeamtlich bestätigten Unterstützungs-Erklärungen lautet:&lt;/div&gt;&lt;div align="CENTER" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Unterstützungserklärung&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Der (Die) Gefertigte unterstützt hiermit den Antrag auf Einleitung des Verfahrens für ein Volksbegehren betreffend folgende, durch Bundesgesetz zu regelnde Angelegenheit:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Bescheid wird nun behauptet, daß es sich beim „Einleitungsantrag“ und der „Unterstützungs-Erklärung“ (beide wie oben abgebildet) um &lt;b&gt;zwei verschiedene Volksbegehren&lt;/b&gt; handle. Das ist das abstruseste „Argument“, das überhaupt denkbar ist. Denn um welche „andere“ Volksbegehren sollte es sich dabei handeln?! Die Formulierungen in Einleitungsantrag und Unterstützungs-Erklärung dafür würden eine „krasse Divergenz“ (!) aufweisen. Es wird im Bescheid auf geradezu perfide Weise behauptet, daß man die Bürger ja „vor Täuschung schützen müsse“, denn es könnte ja „unter einer wortgleichen Kurzbezeichnung unterstützungswilligen Wahlberechtigten sogar ein gegenteiliges Anliegen ‘unterschoben‘ werden“, so als wäre der „Austritt aus der Europäischen Union“ im Einleitungsantrag etwas anderes als „Austritt aus der Europäischen Union“ auf der Unterstützungs-Erklärung.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Ministerin, Frau &lt;b&gt;Mag. Johanna MIKL-LEITNER,&lt;/b&gt; die für diesen Bescheid verantwortlich ist und in deren Namen er auch ergangen ist, erscheint es „mehr als fraglich, ob der Personenkreis, der das Volksbegehren unterstützt hat, auch dann die Unterstützungs-Erklärung unterschrieben hätte, wenn der im Einleitungsantrag aufscheinende Wortlaut in dieser detaillierten Form ebenso auf dem Unterstützungs-Erklärungs-Formular abgedruckt gewesen wäre“.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mit dieser &lt;b&gt;ungeheuerlichen Unterstellung&lt;/b&gt; – garniert mit der Geltendmachung einer geradezu rührenden „Schutzpflicht des Staates gegenüber potenziellen Unterstützern eines Volksbegehrens“ – werden diese weiter verhöhnt.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Die Bürger wissen ganz genau, was sie unterschreiben!&lt;/b&gt; Ihre Unterschriften für den Austritt Österreichs aus der Europäischen Union waren völlig freiwillig und wurden in keiner Weise durch irgendeine, vom Ministerium behauptete „Täuschung“ herbeigeführt. Die Verfasserin dieser Stellungnahme kann dies selbst bezeugen, da sie bei fast allen, über viereinhalbtausend vor insgesamt 47 (Staats-)Notaren abgegebenen Bürgerunterschriften im Zuge der Info-Stand-Arbeit persönlich anwesend war – im Gegensatz zur Frau Minister bzw. dem Herrn Ministerialrat.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Eine solche VERHÖHNUNG der demokratischen Willensbildung darf niemand hinnehmen, dem es um die Zukunft für freie Bürger statt Untertanen geht!&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Zu den Aussichten der Anfechtung beim Verfassungsgerichtshof&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Menschen mit einem normalen Hausverstand und einem gesunden Rechtsempfinden können sich nicht vorstellen, daß der Verfassungsgerichtshof diesen Volksbegehrens-Verhinderungs-Bescheid gutheißt und den fast zehntausend Erstunterzeichnern jeglichen Rechtsschutz ihrer gemeindeamtlich bestätigten Willensbekundung verweigert.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Allerdings müssen wir auf die parteipolitische „Lage“ hinweisen.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Bescheid wurde im Namen einer &lt;b&gt;ÖVP-Ministerin &lt;/b&gt;erstellt. Auch die Richter des Verfassungsgerichtshofes werden parteipolitisch bestellt, was einer wirklichen Demokratie schon lange Hohn spricht. Ausgerechnet die Richter, die die Regierung kontrollieren und im Sinne der Gewaltenteilung ein Gegengewicht dazu ermöglichen sollen, werden bestellt von – erraten, eben der Regierung! Formal ernannt werden sie vom Bundespräsidenten.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Laut Bericht im ORF-Teletext vom 17.01.2012 wurden aktuell 9 der dzt. amtierenden 13 Verfassungsrichter &lt;b&gt;von der ÖVP nominiert,&lt;/b&gt; auch Präsident Holzinger.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Schlußbemerkung&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Allen, die für den Austritt aus der EU zur Rettung der Lebensgrundlagen Österreichs arbeiten/spenden/unterschreiben etc., muß klar sein, daß der demokratisch-rechtsstaatliche Kampf um gerade dieses Anliegen der dzt. machtpolitisch wohl schwierigste von allen ist. &lt;b&gt;Wir stehen am Vorabend einer massiven Diktatur,&lt;/b&gt; die nur durch diesen Widerstand dagegen noch aufgehalten werden kann. Deshalb soll dieser Widerstand mit allen Mitteln verhindert werden und es werden noch viele Schritte dafür nötig sein!&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wir sind bereit dazu und hoffen auf Ihre weitere Unterstützung.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Den gesamten hier besprochenen &lt;b&gt;BESCHEID&lt;/b&gt; können Interessenten gerne per E-Mail-Adresse des EU-Austritts-Volksbegehrens: &lt;a href="mailto:helmutschramm@gmx.at"&gt;&lt;b&gt;helmutschramm@gmx.at&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; Ebenso die Anfechtungsschrift dagegen („Beschwerde“) beim Verfassungsgerichtshof, die ab 24. Februar 2012 vorliegen wird.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm; orphans: 2; widows: 2;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Inge Rauscher,  &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm; orphans: 2; widows: 2;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;Bevollmächtigte des Volksbegehrens, &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm; orphans: 2; widows: 2;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;im Namen der 9.964 Erstunterzeichner und &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm; orphans: 2; widows: 2;"&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;der „Überparteilichen Plattform für den Austritt aus der EU.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-62676912936958473?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/62676912936958473/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=62676912936958473' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/62676912936958473'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/62676912936958473'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/erganzende-stellungnahme-zur.html' title='Ergänzende Stellungnahme zur vorläufigen Abweisung des Volksbegehrens'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-7148324540669876515</id><published>2012-01-27T02:16:00.001+01:00</published><updated>2012-01-27T02:22:27.350+01:00</updated><title type='text'>ESM-Diktatur wird wahr</title><content type='html'>&lt;table class="contentpaneopen"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="contentheading" width="100%"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;          &lt;td align="right" class="buttonheading" width="100%"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;         &lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table class="contentpaneopen"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;  &lt;td class="createdate" valign="top"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt; &lt;/tr&gt;&lt;tr&gt; &lt;td valign="top"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;Euro-Finanzminister einigen sich  bei Rettungsschirm ESM. Die Freigabe von Geldern soll erfolgen, wenn  eine Mehrheit der am ESM beteiligten Länder zustimmt. Bei Entscheidungen  um eine mögliche Erhöhung der Zahlungsverpflichtungen eines Landes soll  es hingegen kein Mehrheitsvotum geben. - &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;b&gt;Der Euro wird damit endgültig ein Macht-, Herrschafts-, Umverteilungs- und Enteignungsinstrument. &lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;Die Euro-Finanzminister haben bei ihrem  Treffen zum Rettungsschirm ESM am Montag eine Einigung erzielt. Das gab  Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker in Brüssel bekannt. Ein  entsprechender Vertrag solle am 30. Januar unterzeichnet werden. Der  Krisenfonds soll dann am 1. Juli, ein Jahr früher als ursprünglich  geplant, in Kraft treten. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id=":4op" style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;Laut Angaben des finnischen  Finanzministeriums sehen die neuen Abmachungen der Finanzminister vor,  dass die Freigabe von Geldern nur erfolgen soll, wenn eine Mehrheit der  am ESM beteiligten Länder zustimmt. Bei Entscheidungen um eine mögliche  Erhöhung der Zahlungsverpflichtungen eines Landes soll es hingegen kein  Mehrheitsvotum geben. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;Der Umfang des Rettungsfonds soll  zunächst wie geplant bei 500 Milliarden Euro liegen, jedoch im März noch  einmal überprüft werden. Im Vorfeld der Verhandlungen hatte es  Streitigkeiten um eine ESM-Aufstockung gegeben. Die Chefin des  Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde,&amp;nbsp; hat die  Bereitstellung weiterer Gelder gefordert, war damit jedoch auf  Widerstand von Seiten der deutschen Bundesregierung gestoßen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;b&gt;Der ESM begründet wesentliche Einschränkungen unserer staatlichen Souveränität, die Budgethoheit des Parlaments ist beendet.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;1. Das Grundkapital des ESM beträgt €  500.000.000.000,00 (Art. 8 Abs. 1). Gemäß Abs. 4 verpflichten sich die  ESM-Mitglieder sich &lt;b&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;bedingungslos und unwiderruflich&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, ihre Einlage auf das Grundkapital zu leisten. Dem Wortlaut nach sind damit auch zukünftige Regierungen gebunden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;2. Nach Art. 10 Abs. 1 kann der  „Gouverneursrat“ (man kann dies mit Zentralkomittee oder Oberstem Sowjet  übersetzen) Änderungen des Grundkapitals beschliessen. Was nichts  anderes heisst, als das über die € 500.000.000.000,00 hinaus  „bedingungslos und unwiderruflich“ &lt;b&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;weitere Einlagen zu leisten wären&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;, fiele ein solcher Beschluss. Die Frage, ob, wenn Erhöhungen zulässig sind, diese auch erfolgen werden, ist rein rhetorisch.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;3. Damit nicht genug. Über das bereits  enorme Grundkapital hinaus und über die weitere Möglichkeit, mit  einfacher Mehrheit dessen Aufstockung zu beschliessen, &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;ist der ESM&lt;/span&gt; gem. Art. 17 Abs. 1 &lt;b&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;ermächtigt&lt;/span&gt;, zur Erfüllung seiner Aufgaben auf den Kapitalmärkten &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;Kredite&lt;/span&gt; von Banken, Finanzinstituten oder sonstigen Personen oder Einrichtungen &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;aufzunehmen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;.  Eine parlamentarische Kontrolle ist nicht vorgesehen. Denn die  Modalitäten der Kreditaufnahmen werden lediglich vom Geschäftsführenden  Direktor im Einklang mit den die Einzelheiten regelnden, vom Direktorium  zu verabschiedenden Leitlinien bestimmt (Abs. 2).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;4. Dass alles mit rechten Dingen zugeht, gewährleistet Art. 25 („Externe Rechnungsprüfung“). „&lt;b&gt;Die Prüfung der Rechnungsführung des ESM erfolgt durch unabhängige externe Prüfer, die vom Gouverneursrat bestätigt werden&lt;/b&gt;.“ Eine gelungene Garantie für Unabhängigkeit, wenn der zu Prüfende ich seinen Prüfer selber aussuchen darf.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;5. Durch die Immunitätsregeln (Art. 27 und 30) sind das Konstrukt ESM und dessen Organe &lt;b&gt;jeglicher gerichtlicher und parlamentarischer Kontrolle vollständig entzogen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;„Der ESM, sein Eigentum, seine  Finanzmittel und Vermögenswerte genießen unabhängig von ihrem Standort  und Besitzer umfassende gerichtliche Immunität“.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;“Das Eigentum, die Finanzmittel und  Vermögenswerte des ESM sind unabhängig davon, wo und in wessen Besitz  sie sich befinden, von Zugriff durch Durchsuchung, Beschlagnahme,  Einziehung, Enteignung und jede andere Form der Inbesitznahme, Wegnahme  oder Zwangsvollstreckung durch Regierungshandeln oder auf dem Gerichts-,  Verwaltungs- oder Gesetzesweg befreit.”&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;“Die Archive des ESM und alle ihm gehörenden oder in seinem Besitz befindlichen Dokumente im Allgemeinen sind unverletzlich.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;“Die Räumlichkeiten des ESM sind unverletzlich.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;“Die Gouverneursratsmitglieder,  stellvertretenden Gouverneursratsmitglieder, Direktoren,  stellvertretenden Direktoren, der Geschäftsführende Direktor und das  Personal genießen Immunität von der Gerichtsbarkeit hinsichtlich der in  ihrer amtlichen Eigenschaft vorgenommenen Handlungen und  Unverletzlichkeit in Bezug auf ihre amtlichen Schriftstücke…”.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;&lt;b&gt;Der ESM ist ein grob  verfassungswidriges Konstrukt, das auf die Abschaffung grosser Teile  unserer verfassungsmäßigen Ordnung und unserer freiheitlichen  parlamentarischen Demokratie gerichtet ist.&lt;/b&gt; So muss es wohl  auch sein, wenn denn die Einführung von quasi-planwirtschaftlichen  Vorgaben (siehe Ziffer 3 der Präambel) eines der Kernziele des Vertrages  ist:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: 14px;"&gt;„Die &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;strenge Einhaltung&lt;/span&gt; des Rahmenwerks der Europäischen Union, der integrierten &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;makroökonomischen Überwachung&lt;/span&gt;, insbesondere des Stabilitäts- und Wachstumspaktes….“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;(Quelle:&lt;a href="http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9312-esm-diktatur-wird-wahr#13275732274422&amp;amp;if_height=9360"&gt; mmnews&lt;/a&gt;) &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-7148324540669876515?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/7148324540669876515/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=7148324540669876515' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/7148324540669876515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/7148324540669876515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/esm-diktatur-wird-wahr.html' title='ESM-Diktatur wird wahr'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-3973640794232857214</id><published>2012-01-25T23:17:00.000+01:00</published><updated>2012-01-25T23:17:09.848+01:00</updated><title type='text'>Begründung des Volksbegehrens für den Austritt aus der Europäischen Union: EU-Austritts-Volksbegehren</title><content type='html'>&lt;div class="bodytext"&gt;Der Beitritt Österreichs zur  Europäischen Union (im folgenden nur mehr als EU bezeichnet) erfolgte  durch ein Bundesverfassungsgesetz, das einer Volksabstimmung unterzogen  wurde. Daher ist der gleiche Weg auch beim Austritt aus der EU  anzuwenden.&lt;br /&gt;Der erste – und wichtigste – Satz der österreichischen Bundesverfassung, ihr Paragraph&amp;nbsp;l, lautet (wörtlich): &lt;i&gt;«Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.»&lt;/i&gt;  Daher kann auch kein Organ der Republik Österreich, das sich auf die  Demokratie beruft, dem Volk das Recht verwehren, selbst darüber zu  entscheiden, ob Österreich aus der EU austreten soll oder nicht.&lt;br /&gt;Genau  dieses Recht fordern die Unterstützer des Einleitungsantrags für das  EU-Austritts-Volksbegehren ein. Sie können sich dabei auf einen der  besten Kenner der österreichischen Bundesverfassung berufen, nämlich auf  den ehemaligen Justizminister der Republik, Dr.&amp;nbsp;Hans R. Klecatsky,  emeritierter Universitätsprofessor für öffentliches Recht an der  Universität Innsbruck; er war einer der ersten, der das  EU-Austritts-Volksbegehren unmittelbar nach Beginn der Arbeit daran im  März&amp;nbsp;2010 im Magistrat der Stadt Innsbruck unterschrieben hat.  Prof.&amp;nbsp;Klecatsky unterstrich damit die Rechtmässigkeit des  EU-Austritts-Volksbegehrens. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Rettung der Lebensgrundlagen Österreichs&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Das ist das Hauptanliegen des  EU-Austritts-Volksbegehrens. Nicht erst durch den «Lissabon-Vertrag»,  der geltenden Arbeitsgrundlage der EU, aber spätestens durch diesen ist  die EU zu einem riesigen Bundesstaat (anstatt einer  Staaten-Gemeinschaft) geworden, in der alle Mitgliedstaaten und deren  Völker das Recht auf Selbstbestimmung und damit auf Demokratie  weitgehend verloren haben.&lt;br /&gt;Die geplante Installierung einer zentralen  «Wirtschafts-Regierung» für die gesamte EU inklusive Eingriffe in die  Steuerhoheit der Mitgliedstaaten (sprich Einführung von EU-Steuern  zusätzlich zu den nationalen Steuern) ist ein deutlicher Beweis dafür.  Viele Entscheidungen – und zwar besonders die «grossen», wichtigen –  werden hinter verschlossenen Türen getroffen; bei EU-«Gipfeln», im  aufgeblähten Beamtenapparat der EU-Kommission, und immer mehr bei  Absprachen zwischen den Regierungschefs praktisch ohne demokratische  Legitimation. Die Parlamente der EU-Mitgliedstaaten werden weitgehend  ausgehebelt, von Entscheidungen durch die jeweiligen Staatsvölker ganz  zu schweigen. Das EU-Parlament hat keine Gesetzgebungsbefugnis und ist  ausserdem nicht gleichheitlich gewählt. Der gesamten EU-Konstruktion  fehlt das wichtigste Kennzeichen einer Demokratie, nämlich die  Gewaltenteilung!&lt;br /&gt;Auf einige der durch die EU-Mitgliedschaft Österreichs zunichte gemachten Lebensgrundlagen gehen wir im folgenden näher ein.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Volkswirtschaft&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Klein- und Mittelbetriebe mit einem Bezug zur  Bevölkerung haben in einem übernationalen System immer weniger Chancen.  Durch die EU-Mitgliedschaft kann Österreich keine Handelsverträge, die  zum Schutz der Volkswirtschaft notwendig sind, mehr abschliessen; die  gesamte Handelspolitik ist ausschliesslich Angelegenheit der  EU-Zentralstellen. Nur durch einen Austritt aus der EU kann Österreich  die Entscheidungsbefugnis für die Wirtschaftspolitik zurückgewinnen zum  (Wieder-)Aufbau einer krisensicheren Binnenwirtschaft. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Sozialstaat&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Das oberste Prinzip der EU, die sogenannten  «Freiheiten des Marktes», nämlich die uneingeschränkte, grenzenlose  Warenverkehrsfreiheit, Niederlassungsfreiheit, Dienstleistungsfreiheit  und Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie – am wichtigsten für die Konzerne –  die Kapitalverkehrsfreiheit, ermöglichen eine auf Profitmaximierung  ausgerichtete Politik, die den meisten Menschen enorm schadet und vom  Europäischen Gerichtshof (EuGH) seit Jahrzehnten rigoros durchgesetzt  wird. Für Sozialpolitik war und ist darin kein Platz. Real sinkende  Einkommen und die immer grösser werdende Kluft zwischen Arm und Reich  belegen dies. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Grenzen&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Es tut niemandem weh, an der Landesgrenze seinen  Pass vorzuweisen. Die Abschaffung der Landesgrenzen durch die EU und  damit der Wegfall jeglicher Kontrollmöglichkeit durch den Staat in bezug  auf Personen und Waren hat jedoch verheerende Folgen: von der  Erleichterung der Kriminalität bis zur ungehemmten Einfuhr illegaler  oder schädlicher Waren. Wir brauchen wieder sinnvolle Grenzeinrichtungen  zum Schutz der Bevölkerung! &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Neutralität&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Neutralität bedeutet, dass der neutrale Staat eine  eigene Aussenpolitik betreibt (so wie die Schweiz), die sich strikt von  jedem Militärpakt fernhält und damit dem Frieden dient. Durch die  Euro-Armee jedoch, an der auch Österreich beteiligt ist, ist die EU  selbst ein Militärpakt. Dazu kommt ihre starke Nähe zur Nato; der  Grossteil der EU-Staaten ist gleichzeitig Nato-Mitglied, vor allem die  grossen Staaten. Die Wiederaufnahme der Neutralität als Grundlage der  österreichischen (Aussen-)Politik ist nur möglich bei einem Austritt aus  der EU. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Gentechnikfreiheit&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Auf Grund der vorgeschriebenen «grenzenlosen  Marktfreiheiten» ist es einem EU-Mitglied nicht möglich, Importe von  genmanipulierten Futtermitteln, «Industriekartoffeln» oder  Fertigprodukten mit genmanipulierten Inhaltsstoffen zu verhindern. Diese  kommen damit in den Nahrungskreislauf, selbst wenn in Österreich kein  genmanipuliertes Saatgut angebaut wird. Zu verhindern ist dies nur, wenn  Österreich seine Lebensmittelgesetze wieder selbst bestimmen und an den  Grenzen kontrollieren kann, was hereinkommt. Das ist nur möglich bei  einem Austritt aus der EU.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Eigene Währung&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die Internationalisierung der Landeswährungen  funktioniert nicht und ist ein wesentlicher Mitverursacher der  gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftsprobleme. Die Übernahme der  Defizite von finanzinstabilen Ländern durch finanzstabile, die Grundlage  des Euro, macht alles nur noch schlimmer.&lt;br /&gt;Die «Rettung» des Euro auf  Biegen und Brechen durch eine zeitlich unbegrenzte  Haftungsverpflichtung (= «Schutzschirm») durch die Nettozahler der EU  wie Österreich für die Schulden anderer ist für Österreichs Bürger  unzumutbar. Bei einem Austritt aus der EU könnte Österreich seine eigene  Währung wieder einführen und damit auch der Teuerung entgegenwirken. &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Inge Rauscher, Bevollmächtigte des EU-Austritts-Volksbegehrens, &lt;br /&gt;Zeiselmauer/Wien, 20.&amp;nbsp;Dezember 2011&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="csc-header csc-header-n2"&gt;&lt;h1&gt;EU-Austritts-Volksbegehren eingereicht&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Überparteiliche Plattform für den Austritt aus der EU&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Das EU-Austritts-Volksbegehren wurde am 20.&amp;nbsp;Dezember  2011 ordnungsgemäss im Innenministerium eingereicht mit 9266 behördlich  bestätigten Unterstützungserklärungen. (Die gesetzlich geforderte Zahl  beträgt 8032&amp;nbsp;Erklärungen.)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Sprecher der Überparteilichen Plattform für den  Austritt aus der EU berichteten am 20.&amp;nbsp;Dezember 2011 über die um 9&amp;nbsp;Uhr  morgens im Innenministerium erfolgte offizielle Einreichung des  EU-Austritts-Volksbegehrens. Die Plattform und ihre über 9000 gegenüber  den Behörden nachgewiesenen Unterstützer begehren auf  demokratisch-rechtsstaatlichem Weg die Wiederherstellung eines freien  und neutralen Österreichs und ein Ende der ruinösen EU-Mitgliedschaft  Österreichs, die sich für die Bevölkerung in keiner Weise bewährt habe.&lt;br /&gt;Österreich  sei einer der Zahlmeister der EU, werde aber trotzdem von den  US-Rating-Agenturen, den neuen «Herren der Welt», die keiner  demokratischen Kontrolle unterliegen, immer skeptischer beurteilt. Diese  Rechnung bezahlen vor allem die Klein- und Mittelverdiener Österreichs,  wie den Erhebungen der «Statistik Austria» zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;Die  Zukunft Österreichs kann nur in Besinnung auf unsere eigenen Stärken in  den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Umwelt liegen und in einer  Hinwendung zu einer naturverträglichen, nachhaltigen Lebensweise zum  Wohle kommender Generationen und aller Geschöpfe auf dieser unserer  einzigen Erde.&lt;br /&gt;Die Europäische Union als verlängerter Arm der  Führungsetagen der Grosskonzerne ist offensichtlich in erster Linie  daran interessiert, das Haupthindernis für ihre internationalen  Kapitalflüsse zu Lasten der Bevölkerungen, nämlich die Nationalstaaten,  ihrer sozialen Schutzfunktion für die jeweiligen Staatsbürger zu  berauben =&amp;gt; «EU-Wirtschaftsregierung».&lt;br /&gt;Viele Bürger aber wollen  nicht länger Erfüllungsgehilfen des Euro-Haftungspakets, das heisst  «Rettungsschirmzahler», bleiben und dafür massive Einkommenseinbussen  hinnehmen. &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Inge Rauscher, Obfrau der IHU, im Namen der Überparteilichen Plattform für den Austritt aus der EU &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;«Initiative Heimat &amp;amp; Umwelt», «Initiative für  mehr direkte Demokratie», Anti-Gentechnik-Plattform «Pro Leben»,  Tierschutzorganisation «Animal Spirit».p.A.  &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;«Initiative Heimat &amp;amp; Umwelt», 3424&amp;nbsp;Zeiselmauer, Hageng.&amp;nbsp;5, Tel.&amp;nbsp;02242 / 70516.  &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;E-Mail: helmutschramm@gmx.at. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.eu-austritts-volksbegehren.at/" target="_blank"&gt;www.eu-austritts-volksbegehren.at&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=625"&gt;Zeit-Fragen Nr. 4 v. 23.1.2012&lt;/a&gt;)&amp;nbsp;&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-3973640794232857214?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/3973640794232857214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=3973640794232857214' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/3973640794232857214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/3973640794232857214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/begrundung-des-volksbegehrens-fur-den.html' title='Begründung des Volksbegehrens für den Austritt aus der Europäischen Union: EU-Austritts-Volksbegehren'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-4614444543741611840</id><published>2012-01-18T07:46:00.000+01:00</published><updated>2012-01-18T07:46:02.782+01:00</updated><title type='text'>Wem gehören die Rating-Agenturen?</title><content type='html'>&lt;div class="em_text" id="absatz1"&gt;(hut) &lt;b&gt;Standard &amp;amp; Poor’s &lt;/b&gt;(S&amp;amp;P)  Ratings Services ist die größte und einflussreichste der drei großen  Ratingagenturen. Sie hat 8500 Beschäftigte in 23 Ländern, der Umsatz  liegt bei 3 Milliarden Dollar, 2010 wurden rund 700.000 Ratings  erstellt, über Wertpapiere, Länder und sonstige Schuldner. Neben Ratings  beschäftigt sich S&amp;amp;P auch mit Börsenindizes und erstellt Analysen  für institutionelle Anleger, Investment- und Vermögensberater.&lt;/div&gt;&lt;div class="em_text"&gt;S&amp;amp;P  wurde Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und ist heute Teil der  McGraw-Hill-Gruppe. Die wiederum gehört zu den größten und  einflussreichsten Medienunternehmen der USA. Firmensitz ist New York,  weltweit sind in 280 Büros in 40 Ländern rund 21.000 Menschen  beschäftigt. Der Umsatz liegt bei&lt;b&gt; 6,2 Milliarden&lt;/b&gt; Dollar. Die  wichtigsten, auch in Europa bekannten Publikationen sind "Platt’s" und  "Aviation Week". "Platt’s" ist ein für das Öl- und Gasgeschäft  unverzichtbarer Informationsdienst unter anderem über Energiepreise rund  um die Welt. "Aviation Week" ist ein Fachmagazin für die Luftfahrt-,  Raumfahrt- und Rüstungsindustrie. Aktionäre von McGraw-Hill sind  zahlreiche Investmentfonds und Investmenthäuser, die ihrerseits für  andere Fonds Unternehmensanteile halten.&lt;/div&gt;&lt;div class="em_text" style="color: #990000;"&gt;&lt;b&gt;Starker  Mann an der Spitze ist Harold McGraw III. Er sitzt auch im Aufsichtsrat  von &lt;/b&gt;&lt;b&gt;United Technologies, mit den Tochterfirmen Pratt &amp;amp; Whitney  (Hersteller von Flugzeugturbinen, Gasturbinen und &lt;/b&gt;&lt;b&gt;Raketenantrieben)  sowie mit dem Hubschrauberhersteller Sikorsky. Und er sitzt im  Aufsichtsrat des Öl- und Gaskonzerns ConocoPhillips. &lt;/b&gt;&lt;b&gt;In der Ära Bush jr.  zählte er zu den Beratern des Präsidenten.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="em_text" style="color: red;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="em_text"&gt;Zweitgrößte Ratingagentur ist &lt;b&gt;Moody’s &lt;/b&gt;Investors  Service, ebenfalls mit Sitz in New York. Sie wurde 1909 gegründet und  hat heute 4700 Beschäftigte in 27 Ländern. 2010 machte sie rund 2  Milliarden Dollar Umsatz mit Ratings von 106.000 Finanzprodukten von  37.000 Emittenten, von Unternehmen ebenso wie von öffentlichen  Körperschaften aus 110 Ländern. Größter Aktionär mit rund 13 Prozent ist  das Investmenthaus Berkshire Hathaway des legendären &lt;span style="color: red;"&gt;&lt;b&gt;US-Milliardärs  Warren Buffett&lt;/b&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="em_text"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="em_text"&gt;An dritter Stelle kommt &lt;b&gt;Fitch&lt;/b&gt;  Ratings mit zwei Firmensitzen in New York und London. Rund 2300  Beschäftigte in über 50 Ländern machen 545 Millionen Euro Umsatz. Fitch  gehört zu 60 Prozent der französischen Fimalac-Holding des  Geschäftsmannes &lt;b style="color: #990000;"&gt;&lt;a href="http://translate.google.at/translate?hl=de&amp;amp;sl=fr&amp;amp;u=http://fr.wikipedia.org/wiki/Marc_Ladreit_de_Lacharri%25C3%25A8re&amp;amp;ei=omcWT9KtONWPsAae99hs&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=translate&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CEIQ7gEwAQ&amp;amp;prev=/search%3Fq%3Dmarc%2Bladreit%2Bde%2Blacharri%25C3%25A8re%26hl%3Dde%26biw%3D1280%26bih%3D610%26prmd%3Dimvns" style="color: #990000;"&gt;Marc Ladreit&lt;/a&gt; &lt;/b&gt;de Lacharriere. Er sitzt auch in den  Aufsichtsräten von Renault und L’Oréal. Die restlichen 40 Prozent werden  von dem US-amerikanischen Medienkonzern Hearst Corporation gehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/427958_Geschaeft-und-GewinnMarktWirtschaftspolitik.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;) &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-4614444543741611840?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/4614444543741611840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=4614444543741611840' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4614444543741611840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4614444543741611840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/wem-gehoren-die-rating-agenturen.html' title='Wem gehören die Rating-Agenturen?'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-8581185943815578865</id><published>2012-01-16T12:36:00.004+01:00</published><updated>2012-01-17T08:48:18.018+01:00</updated><title type='text'>Volksbegehren vom Bundesministerium für Inneres abgewiesen</title><content type='html'>&lt;div class="moz-text-html" lang="x-western" style="text-align: center;"&gt;&lt;style&gt;&lt;!--/* Font Definitions */@font-face {font-family:"Cambria Math"; 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line-height: 115%;"&gt;Die Entscheidung wird beim Verfassungsgerichtshof angefochten. Erreicht  hat „die Politik“ damit, daß Österreichs Bürger nicht schon im Frühjahr  dieses Jahres die Möglichkeit bekommen, sich in den Gemeindeämtern auf  offiziellen Eintragungslisten für den Austritt aus der EU auszusprechen,  sondern erst um einiges später.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;Diese  Entscheidung einer ÖVP-Ministerin zeigt deutlich, wie wenig in  Wirklichkeit von den dzt. laufenden „Verhandlungen“ zu halten ist, bei  denen es (angeblich) um die „Stärkung“ der direkten Demokratie geht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;Gleichzeitig  wird dem auf fast zehntausend (genau 9.929) behördlich bestätigten  Unterstützungs-Erklärungen eindeutig erkennbarem Bürgerwillen –  nämlich für die Durchführung eines Volksbegehrens für den Austritt aus  der EU – ausgerechnet von einer Politikerin der Österreichischen  VOLKSpartei nicht entsprochen…&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;Der Kampf um das EU-Austritts-Volksbegehren geht somit in die nächste Runde;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt; die Bürger werden bei diesem Anliegen, das für ein freies neutrales Österreich (über-)lebensnotwendig ist,&amp;nbsp; nicht lockerlassen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Den Bescheid vom Innenministerium samt unseren Kommentar dazu stellen wir bald ins Netz.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-8581185943815578865?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/8581185943815578865/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=8581185943815578865' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8581185943815578865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8581185943815578865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/volksbegehren-vom-bundesministerium-fur.html' title='Volksbegehren vom Bundesministerium für Inneres abgewiesen'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-8591837309602193261</id><published>2012-01-15T08:12:00.009+01:00</published><updated>2012-01-15T11:35:41.129+01:00</updated><title type='text'>EU-Diktatur: ESM</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-weKqyTRkmS4/TxJ70XOLhwI/AAAAAAAAAoc/49NlPwFRuls/s1600/popp.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-weKqyTRkmS4/TxJ70XOLhwI/AAAAAAAAAoc/49NlPwFRuls/s1600/popp.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;&amp;nbsp;Bild: youtube.com&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ESM - Abschaffung der Demokratie - Andreas Popp&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=zsvqcJqg8y0&amp;amp;feature=related"&gt;Video&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Webseite von A. Popp : &lt;a href="http://www.mmnews.de/"&gt;MMNews&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kommertar von Helmut Schramm:&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Weitere Einschränkung der Demokratie!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mit Ausdrücken wie "Griechenlandhilfe", "Rettungsschirm" (ESFS) und "Europäischer Stabilitätsmechanismus" (ESM) werden die Völker der Euroländer getäuscht. Das bedeutet die Diktatur der Finanzwirtschaft. Die Mehrheit der Völker werden die Entscheidungen des " Gouverneurrats" nicht mittragen wollen, können aber dagegen unmittelbar nichts dagegen unternehmen. Die Demokratie wird weiterhin ausgehöhlt und auf das Recht auf Wahlen beschränkt. Das ist zu wenig und gehört geändert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Macht dieser Parlamentsparteien soll eingeschränkt werden. Fehlentscheidungen oder personelle Fehlbesetzungen&amp;nbsp; müssen vom Volk - ohne unüberwindbare Hürden - revidiert werden können. Die Vorschläge der ÖVP und FPÖ in diese Richtung sind zwar ein gutes Zeichen, aber völlig absurd. 10 % der Wahlberechtigten, so der Vorschlag der ÖVP, stellen eine unüberwindbare Hürde für Bürgerinitiativen dar, auch 250.000 Unterschriften, wie schon von der FPÖ vorgeschlagen, sind nur sehr schwer und mit hohen finanziellen- u. Arbeitsaufwand zu erreichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig wäre, dass man - ohne aufs Bezirksamt oder Gemeindeamt gehen zu müssen - ab 100.000 Unterschriften auf ein Volksbegehren, eine Volksabstimmung herbeiführen kann. Die Unterschriften sollten erst im nachhinein geprüft werden, so wie in der Schweiz üblich. So würden die Politiker großteils solche Entscheidungen treffen, die von den Menschen auch mitgetragen werden und die Bürger politischer werden, weil sie Entscheidungen mitbestimmen dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Europäische Union geht genau in die entgegengesetzte Richtung. Siehe Ermächtigungen des Lissabon-Vertrages, EU-Grundrechtecharta und "Euro-Rettungspolitik" etc. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youblisher.com/p/157438-ENTWURF-FUR-EINEN-VERTRAG-ZUR-EINRICHTUNG-DES-EUROPAISCHEN-STABILITATSMECHANISMUS-ESM/"&gt;ESM-Vertragsentwurf&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/der-europaische-stabilitatsmechanismus.html"&gt;mehr&amp;gt;&amp;gt;hier&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.google.at/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=esm%20vertrag&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=8&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CGAQtwIwBw&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Dd6JKlbbvcu0&amp;amp;ei=nasST43LOs6CtQb_2vEQ&amp;amp;usg=AFQjCNHnHXM4UBGyBT-VpPbtw_jVCqRPKg&amp;amp;sig2=9o21-NLzg1oM0PYhJJPjGg&amp;amp;cad=rja"&gt;Video&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-8591837309602193261?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/8591837309602193261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=8591837309602193261' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8591837309602193261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8591837309602193261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/eu-diktatur-esm.html' title='EU-Diktatur: ESM'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-weKqyTRkmS4/TxJ70XOLhwI/AAAAAAAAAoc/49NlPwFRuls/s72-c/popp.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-6862551998383135940</id><published>2012-01-11T08:09:00.000+01:00</published><updated>2012-01-11T08:09:09.415+01:00</updated><title type='text'>Bauern sterben - wir sterben mit</title><content type='html'>&lt;table border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" height="531" style="width: 600px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr align="left" valign="top"&gt;&lt;td height="81" valign="top"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-BGBpnq5VPB0/Tw01fJncREI/AAAAAAAAAoU/I9CvgGaiYGc/s1600/wolfgang_hingst.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-BGBpnq5VPB0/Tw01fJncREI/AAAAAAAAAoU/I9CvgGaiYGc/s320/wolfgang_hingst.jpg" width="234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #000099; font-size: x-small;"&gt;von Wolfgang Hingst, Publizist, Wien &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td rowspan="2"&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr align="left" valign="top"&gt;&lt;td rowspan="2" valign="top"&gt;&lt;table border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" style="width: 600px;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan="3" height="291" valign="top"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;"Die  EG führt Krieg gegen die Bauern. Die Agrarpolitik der EG ist auf  Industrialisierung ausgerichtet, mit all ihren verheerenden Folgen:  Massentierhaltung mit Einsatz von erlaubten Antibiotika und verbotenen  Hormonen, Überschussproduktion mit Hilfe giftiger Spritzmittel und  schädlicher Treibdünger auf den Feldern, Erzeugung von Ersatzprodukten  nach dem Motto Eiweiss ist Eiweiss, Anwendung gentechnischer Methoden  zur Ertragssteigerung, Subventionsdschungel. Kleine Bauern, vor allem in  Süd- und Osteuropa oder in den Berggebieten, können da nicht mithalten  und gehen zugrunde: Tod der Bauern." Das habe ich 1992 in meinem Buch  "10 Thesen gegen Gross-Europa"1 geschrieben, als die EU noch EG hiess,  Europäische Gemeinschaft. So recht, wie ich hatte, wollte ich eigentlich  gar nicht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute zeigt sich mehr denn je, dass Politik und  Wirtschaft unfähig sind, den Teufelskreis der europäischen und übrigens  auch der amerikanischen Landwirtschaft zu durchbrechen: Durch die  Senkung der Preise auf "Weltmarktniveau" (wer bestimmt das eigentlich?  Man glaubt doch hoffentlich nicht: der "Markt"), sind die Bauern  gezwungen, noch grössere Mengen zu produzieren, noch mehr Dünger und  Spritzmittel einzusetzen, ihren Betrieb zu industrialisieren wo es geht,  um halbwegs kostendeckend arbeiten zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #000099; font-size: medium;"&gt;Hintergrund: Globalisierung&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wenn  die Globalisierung gewinnt, so der französische Bauer und Aktivist José  Bové, wäre das "das Ende der Landwirtschaft und die Eliminierung von  Hunderten Millionen Bauern auf der ganzen Welt", eine ökologische und  soziale Krise für die ganze Menschheit.2&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem könne man nur  gegensteuern, wenn man die Landwirtschaft aus der WTO rausbekomme und  das "Recht auf Ernährungssouveränität" durchsetze, das Recht jedes  Volkes, seine Lebensmittel selbst herzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unseren Tagen  leben auf der Erde erstmals mehr Städter als Landbewohner. Die Welt wird  in zwei Lager gespalten: In einen armen grossen Teil, der (noch)  Lebensmittel produziert, und in einen reichen kleinen Teil, der  Hochtechnologie entwickelt, Industriegüter herstellt und seine Bauern  opfert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich wehren können sich die Bauern kaum. In den  Industrieländern stellen sie nicht einmal mehr 5% der Bevölkerung. Sie  sind abhängig von einem übermächtigen Filz von Politikern, Funktionären,  Genossenschaften und Banken, die sie über Produktionsmittel und Kredite  in der Hand haben, und vom Staat, der sie am Subventionstropf hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es  gibt Menschen - und zu ihnen gehören auch Politiker -, die angesichts  der Tatsache, dass bald der letzte europäische Bauer Haus und Hof  verlassen hat, mit keiner Wimper, dafür aber mit den Achseln zucken.  Lebensmittel biete doch jeder Supermarkt in Fülle. Verlust der  Bodenhaftung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Europa müsse "alles, was sie produzieren", so  Ex-EU-Agrarkommissar Franz Fischler,3 im Rahmen internationaler Abkommen  aus den ärmsten Ländern importieren, den sogenannten LDC (Least  Developed Countries), ohne Begrenzung sogar. Das helfe denen enorm. Kein  Wort darüber, dass dies jene Länder sind, die ihre Bevölkerung in  keiner Weise ernähren können. Täglich sterben in den LDC abertausend  Menschen an Hunger und seinen unmittelbaren Folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werden also  die LDC Lebensmittel zu uns senden, die wir brauchen, wenn es durch die  verantwortungslose Agrarpolitik der EU bei uns keine Bauern mehr gibt?  Natürlich nicht. Es geht ausschliesslich um Produkte der Agrarindustrie,  zum Beispiel um Zucker. Nach der "Zuckerreform", die Ende Juni von der  EU-Landwirtschaftskommissarin Mariann Fischer Boel vorgestellt wurde,  sollen die Preisstützungen für Zucker in der EU stark gekürzt werden,  der Zuckerpreis um rund 40% fallen. Ein Todesurteil für die meisten  Rübenbauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist Zucker kein lebensnotwendiges Lebensmittel.  Es wäre daher tatsächlich sinnvoll, die Stützungen nach und nach zu  reduzieren und dafür den Anbau notwendiger Produkte zu fördern. Aber  genau daran wird in Brüssel nicht gedacht. Es geht nur um eine  Verlagerung der Probleme nach aussen. Herr Fischler rechnet vor: Zu den  20 Millionen Tonnen, die Europa jetzt produziert, liegen schon 4  Millionen "über Bedarf". (Ein altes Problem: 1992 türmten sich wahre  Überschussgebirge von 30%, 1987 waren es sogar 36%). 1,4 Millionen  kommen durch Sonderverträge mit den AKP-Staaten (Afrika, Karibik,  Pazifik) in die EU. Mindestens 6 Millionen Import sind über die  LDC-Verträge zu er erwarten. Fischler: "Wenn man da nichts macht,  explodiert das System."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Franz Fischler nicht sagt: All das  dient nur der Förderung von riesigen Monokulturen und der  Agrarindustrie, deren Hauptnutzniesser nicht die Armen in den LDC sind,  sondern die Reichen. Das Manöver dient nur dem Senken des Zuckerpreises  auf "Weltmarktniveau". Was das bedeutet, kann nicht einmal ein Fischler  leugnen: "Wenn man die EU-Landwirtschaft dazu zwingt, sich in Konkurrenz  zum Rest der Welt zu stellen, dann steht der Bauer auf verlorenem  Posten."4 Zuckerrohranbau sei, so Fischler, gemessen am Output, immer  ökonomischer als Rübenanbau. Und dann würde auch die vergleichsweise  kleinteilige europäische Landwirtschaft nicht gegen Grossbetriebe  reüssieren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die sitzen zum Beispiel dort, wo man von  der EU vehement "Weltmarktpreise" und ein Ende der Förderung der  Landwirtschaft fordert: in den USA. Unter 500 Hektar braucht man in den  Staaten gar nicht anzufangen. Elf Millionen europäischer Bauern  produzieren etwa gleich viel wie zwei Millionen US-Farmer! Ohne  Agrarförderung hätte man laut Fischler schnell fünf Millionen  Arbeitslose. Man darf wohl hinzufügen: mindestens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #000099; font-size: medium;"&gt;Blairs Bauernkrieg&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Man  kann es nicht fassen, aber genau diese Ignoranz charakterisiert die  Agrarpolitik der EU seit ihren Anfängen. Es ist geradezu ihre besondere  Spezialität, eine nicht zukunftsfähige Landwirtschaftspolitik zu  betreiben. Die Brüsseler Bürokraten führen schon lange einen  regelrechten Krieg gegen unsere Bauern - und sägen damit fleissig an dem  Ast, auf dem wir alle sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Anfang der 90er Jahre bietet  sich überall in Europa das gleiche Bild: Hart am Rande des Bauernkriegs  kämpfen die Landwirte um ihre Existenz. Der Fall José Bové zeigt, wohin  Bauern kommen, wenn eine verantwortungslose Politik ihnen die Existenz  rauben will: ins Gefängnis. Der Aktivist musste bisher viermal  einsitzen, unter anderen wegen des Ausreissens gentechnisch veränderter  Pflanzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die EU gibt derzeit im Jahr 40% ihres Budgets von  insgesamt 106 Milliarden Euro (2005) für die Gemeinsame Agrarpolitik  (GAP) aus. Wenn man bedenkt, dass diese enorme Summe bisher zu einem  erklecklichen Teil in industrialisierte Landwirtschaft, sinnlose  Überschussproduktionen, Bevorzugung von Grossbetrieben und  Agrarindustrie,  Exportstützungen (samt Milliardenverlusten durch  Subventionsbetrug) und ähnliche Absurditäten gesteckt wurde, macht es  schon Sinn, dieses System in Frage zu stellen. Nur etwa 1% wird für  umweltgerechte, extensive Landwirtschaft ausgegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geht es um die EU, muss man besonders aufpassen, wer vor welchem Hintergrund seine Vorschläge macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur  "Lösung" der Budget-Krise 2005 hat der britische Premier Blair  nonchalant vorgeschlagen, auf den sogenannten Briten-Rabatt zu  verzichten, wenn im Gegenzug der EU-Etat so umstrukturiert wird, dass  nicht mehr 40 Prozent aller Mittel in die Landwirtschaft gepumpt werden.  So kolportierten es die meisten Medien - falsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um zu  verstehen, worum es geht, muss man etwas zurückblicken. Den  Briten-Rabatt in der Höhe von 4,6 Milliarden Euro hat seinerzeit  Premierministerin Margret Thatcher unter der Devise "Ich will mein Geld  wieder" ausgehandelt. Sie hatte sich damit unter die anderen  Vernebelungskünstler der Politik eingereiht, welche die Öffentlichkeit  glauben machen wollen, das von einem Nettozahler-Land in den EU-Topf  eingezahlte Geld müsse auch wieder zurückkommen. Das sind natürlich nur  Rosstäuschertricks, um die Bevölkerung zu beschwichtigen, die nicht  versteht, warum dringend im eigenen Land benötigtes Geld in andere  Länder transferiert wird. Nein, das Geld ist selbstverständlich zu einem  guten Teil perdu. Ausser für die Briten eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blairs Vorschlag  bedeutet, dass die europäischen Bauern endgültig Weltmarktpreisen  ausgesetzt werden, die sie allesamt ruinieren, sogar grosse Betriebe.  Daher versuchte der französische Präsident Jacques Chirac, Blair allein  den schwarzen Peter zuzuschieben: Die Engländer hätten erst ihre  Landwirtschaft fallengelassen, dann ihre Industrie. Heute gehe es ihnen  nur wegen ihrer "Immobilien- und Finanzblase" und ihrer Autonomie bei  der Versorgung mit Öl und Gas aus der Nordsee so gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich  haben die französischen Regierungen Mitschuld am Bauernsterben. Aber  Überheblichkeit und Ignoranz der britischen Regierung sind  unüberbietbar. So erklärte Grossbritanniens Vizepremier John Prescott,  es könne nicht sein, dass "drei Milliarden Menschen mit weniger als zwei  Dollar pro Tag auskommen müssen, während eine europäische Kuh 2,50  Dollar erhält". Es sollte in Menschen statt in Kühe investiert werden.  Eine Manipulation der Sonderklasse. Warum veranstaltet Herr Prescott  nicht eine Gegenrechnung mit den Kosten des Irak-Krieges?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die  Wahrheit hinter Blairs Vorschlag wurde bisher nur in wenigen Medien  hingewiesen. Es ist nämlich in Wirklichkeit so, dass keineswegs ein  Verzicht auf den Briten-Rabatt verlangt wurde. Es ging vielmehr um ein  Einbremsen seiner Steigerung in den nächsten Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der  glücklose Luxemburg-Premier Jean Claude Juncker hatte für die  Budget-Periode 2007 bis 2013 eine Deckelung des Briten-rabatts auf 5,5  Milliarden Euro vorgeschlagen, denn mit den jährlichen Erhöhungen des  EU-Budgets hatte der sich bis 2013 von derzeit 4,6 auf über 7 Milliarden  Euro erhöht! Blair war hingegen nur zu geringfügigen Kürzungen bereit  und verlangte dafür die besagte Kürzung der Agrarförderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blair  kennt natürlich die landwirtschaftlichen Strukturen in Europa. Er  weiss, dass die Franzosen am meisten von den Agrar-Förderungen  profitieren. Er will Frankreich treffen: Eine Entente cordiale der  langen Messer. Und Blair kann sich erinnern, dass er im Oktober 2002 im  Brüsseler Hotel Conrad zustimmte, dass bis 2013 die EU-Agrarausgaben 43  Milliarden Euro nicht übersteigen dürfen, dass sie also de facto  eingefroren werden, wofür er im Gegenzug durchsetzte, dass die Hilfe  auch für profitable Grossbetriebe erhalten bleibt. Unter den fröhlichen  Nutzniessern: die Queen und Prinz Charles. Mehr als 1 Million Euro  kassiert die königliche Familie pro Jahr an EU-Agrarförderungen für ihre  riesigen Landgüter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Premier Blair weiss natürlich, dass in  Grossbritannien die durchschnittliche Betriebsgrösse in der  Landwirtschaft wesentlich höher liegt als in den allermeisten anderen  EU-Ländern. Und er weiss, dass die Kleinen nur mit staatlicher  Unterstützung überleben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der EU lag die  durchschnittliche Betriebsgrösse 2001 bei 19 Hektar, in Grossbritannien  bei rund 70 Hektar! In Portugal, Italien und Griechenland haben rund  drei Viertel der Betriebe unter 5 Hektar, während in Grossbritannien ein  Drittel der Betriebe in die Grössenklasse 50 Hektar und mehr fällt -  eine Grössenklasse, die in den anderen EU-Staaten nur einen kleinen  Anteil ausmacht. Die mittlere landwirtschaftliche Nutzfläche liegt in  Portugal bei 8,2, in Italien bei 8,4 und in Griechenland bei 4,2  Hektar.5 Zum Vergleich: In Deutschland liegt die durchschnittliche  Betriebsgrösse bei 35, in Österreich bei 13,6 und in der Schweiz bei  16,8 Hektar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #000099; font-size: medium;"&gt;Bauernsterben: kuschen oder krepieren&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;"Die  EU beschleunigt das Bauernsterben in einem enormen Tempo: Alle zwei  Minuten geht in der ÐGemeinschaftð ein Hof kaputt. Insgesamt werden  jedes Jahr 350000 Höfe oder 500000 Arbeitsplätze vernichtet. ÐDas  Bauernsterben ist nur die Vorhut des Arbeitersterbensð, sagt der  österreichische Agrarexperte Heinrich Wohlmeyer." Das habe ich im März  1994 geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon 1974 hat der österreichische Agrarexperte  Alfred Haiger geschrieben: "Jeder Staat muss sich seine  Grundnahrungsmittel auf der Basis der natürlichen Bodenfruchtbarkeit und  einer artgerechten Tierhaltung selbst erzeugen und gleichzeitig die  gewachsene Kulturlandschaft pflegen."6 Gegen diesen kultivierten und  vernünftigen Grundsatz wird in der EU von Anfang an vehement verstossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die  von seiten der EU vorgelegten Daten sind ebenso dürr wie entsetzlich:  Im Zeitraum 1975 bis 1995 sind mehr als 1,4 Millionen  landwirtschaftliche Betriebe in Eu-ropa aufgegeben worden. Besonders  1980 bis 1995 sank die Zahl der Betriebe in ganz Europa drastisch, in  Belgien, Luxemburg, Dänemark und Frankreich sogar um mehr als 40%.7  Diese beispiellose Konzentration der landwirtschaftlichen Betriebe sei  eine Folge "der Landflucht und der Industrialisierung der europäischen  Gesellschaften" - meint der EU-Statistiker Michel Poiret. Zwischen 1990  und 1995 sei noch hinzugekommen, dass viele Landwirte das Rentenalter  erreichten oder eine Beihilfe für die Aufgabe ihrer Tätigkeit erhielten.  Poiret: "Im besagten Zeitraum gaben im Europa der zwölf über eine  Million Landwirte ihre Tätigkeit auf, das entspricht mehr als 550  Betriebsaufgaben pro Tag! Diese Tendenz setzte sich seit 1995 fort."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da  haben wir's also: Alles andere war schuld, nur nicht die verfehlte  Agrarpolitik der EU und der WTO, die Industrialisierung und  "Weltmarktpreise" durchpeitschen und den Landwirten nur eine Botschaft  hinterlassen, bevor sie sich kriegerischer Machtpolitik zuwenden:  wachsen oder weichen, kuschen oder krepieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine starke  Reduktion der Förderungen à la Blair würde dazu führen, dass die  Landwirtschaft in den europäischen Ländern mit kleinräumiger Struktur -  und das sind die meisten - nicht mehr überlebensfähig wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verfechter  einer industriellen Landwirtschaft könnten einwenden, dass mit dem  Untergang der Kleinstrukturen nur die Betriebsgrössen nach oben  verschoben würden. Die Grossbetriebe siedeln sich aber ausschliess-lich  in industriell leicht bestellbaren "Gunstlagen" an. Das würde aber nicht  nur den Untergang ganzer Kulturlandschaften, vor allem in den  Berglandgebieten bedeuten, von deren Ausmass und Folgen sich solche  Leute keinen Begriff machen können, es würde auch zu mehr Gift- und  Gentechnikeinsatz in der Lebensmittelerzeugung führen, mit enormen  Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Der ohnehin triste  Arbeitsmarkt würde zudem mit Hunderttausenden weiteren Arbeitssuchenden  überschwemmt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch etwas sehr Gravierendes käme hinzu:  Wenn alles auf industrielle Landwirtschaft zugeschnitten ist, wird die  Lebensmittelproduktion noch energieabhängiger. Was das in Zeiten rapid  steigender Ölpreise und in absehbarer Zeit (etwa in 20 Jahren) heute  noch unvorstellbarer Ölverknappung bedeutet, ist nicht schwer zu  verstehen, wird aber verdrängt. Das Bauernsterben ist ein Teil der  Bedrohung menschlicher Existenz auf diesem Planeten, die ich in meinem  Buch "Paradies oder Weltuntergang - wir haben die Wahl"8 beschrieben  habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #000099; font-size: medium;"&gt;Schon heute ist die Situation äusserst besorgniserregend&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;In  Österreich stirbt alle 78 Minuten ein landwirtschaftlicher Betrieb.  Seit 1990 musste in Österreich jeder dritte Bauernhof dichtmachen. Durch  den EU-Beitritt 1994 wurde das Tempo des Bauernsterbens noch wesentlich  verschärft. Vor 15 Jahren gab es noch 281000 Agrarbetriebe. 1999 waren  es 218000. Heute sind es nur noch 180000. Mehr als 60% davon werden als  Nebenerwerbsbetrieb ohne Zukunftsperspektive geführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In  Deutschland ging die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe (ab 2  Hektar) von 410000 im Jahr 2001 auf 388100 im Jahr 2003 zurück. 2004 kam  es zu einer dramatischen Entwicklung wie nie zuvor: Allein in diesem  Jahr mussten 15700 bäuerliche Betriebe schliessen, Zahlen, die als  "gröss-tes Bauernsterben in der Geschichte" bezeichnet wurden. Wenn  diese Entwicklung so weitergeht, dann gibt es in Mitteleuropa bald keine  Bauern mehr, sondern nur noch Agrarfabriken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Bauern,  Biobauern, ebenso die konventionell wirtschaftenden Landwirte erhalten  zuwenig Geld für ihre mühsam erzeugten Produkte. Landwirte erzeugen  unsere Lebens-Mittel, unsere Mittel zum Leben - aber wir bezahlen sie  nicht fair.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor 40 Jahren gaben wir noch 40 Prozent unseres  Einkommens für Lebensmittel aus, heute noch etwa 10 Prozent. Für unsere  Autos ist uns nichts zu teuer. Urlaub, "Events", Partys, Fit&amp;amp;Fun  sind den meisten wichtiger als ihre Lebensgrundlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #000099; font-size: medium;"&gt;Eine grandiose politische Fehlleistung&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;"Der  Krieg gegen die Bauern in der EU hat eine lange Geschichte. Sie setzt  nicht auf den Ðbäuerlichen Familienbetriebð, sondern auf die  Industrialisierung der Landwirtschaft. Die Eurokraten nennen das zynisch  ÐStrukturbereinigungð. Landwirte, die weniger als 80 bis 100 Hektar  bewirtschaften, haben kaum Überlebenschancen. Bei Milchbauern liegt die  Überlebensgrenze bei etwa 35 Kühen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dieser Warnung bin ich  schon im März 1994, also vor der EU-Abstimmung, an die Öffentlichkeit  gegangen. Die Medien haben darüber kaum berichtet. Auch nicht über die  Erklärung des österreichische Agrarexperten Heinrich Wohlmeyer: "Das  österreichische Institut für Wirtschaftsforschung spricht von einer  notwendigen 'Strukturbereinigung' von 10 auf 1. Das heisst, aus zehn  landwirtschaftlichen Betrieben müsste einer werden, damit wir Ðeurofitð  sind."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Landwirtschaftsministerium redet sich darauf aus, dass  der Abschluss der GATT-Uruguay-Runde 1994 und der EU-Beitritt 1995 zu  einer Einschränkung der nationalstaatlichen Gestaltungsmöglichkeiten  führten.9 Aber das meiste war hausgemacht und darauf zurückzuführen,  dass die österreichische Bundesregierung sowie alle Parteien und  Interessenverbände die Bauern dem EU-Betritt opferten. Prompt kam es  schon im ersten Beitrittsjahr Österreichs zu massiven Einbrüchen bei den  landwirtschaftlichen Erzeugerpreisen (durchschnittlich -18%) und  folglich zu einem Rückgang der nominellen Endproduktion (-24%).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals  wurden die Einkommensverluste durch eine Aufstockung der  Direktzahlungen ausgeglichen. Heute droht dank Blair und den USA (WTO)  nach und nach der totale Verlust der Förderungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem man die  Bauern eingesackt hatte, liess Brüssel die Katze aus dem Sack.  Stichwort: "Agenda 2000". Der aus Österreich stammende Agrarkommissar  Franz Fischler liess die Bauern wissen, dass die Reform der Gemeinsamen  Agrarpolitik (GAP) ab 1999 schrittweise zu spürbaren Einschränkungen der  Ausgleichszahlungen für alle Bauern in der Union führen wird. Und wozu  wurde das freiwerdende Geld gebraucht? Für die Bauern in Osteuropa, um  die "Ost-Erweiterung" der EU durchzuziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Bonner  Agrarökonomen Rudolf Wolffram war die GAP schon von Anfang an eine  "grandiose politische Fehlleistung": "Erstens werden durch die Reform  die Überschüsse nicht abgebaut. Und zweitens werden die  Marktordnungskosten nicht gesenkt, sondern sogar erhöht. [...] Die  Landwirte sehen sich mit höheren Produktionskosten und niedrigeren  Einkommen konfrontiert. [...] Soziale und gesellschaftliche Spannungen  sind vorprogrammiert." (Die Zeit, 1994)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Produktion von  Überschüssen in der Landwirtschaft ist zwar in den letzten Jahren  gedämpft worden. Das Ideal der Agrar-industrie ist aber noch immer die  Massenproduktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Frage, ob die Agrarreform denn nicht  wenigstens das Manko beseitigt habe, dass nur 20% der Betriebe 80% der  Subventionen kassieren, antwortete Wolffram: "Genau das nicht. Weil die  Prämien praktisch ohne Betriebsgrössengrenzen gezahlt werden, bekommen  die grösseren Betriebe auch mehr Unterstützung. [...] Das ist sozialer  Sprengstoff. Insgesamt ist die Landwirtschaft in eine noch stärkere  Umklammerung durch die Bürokratie geraten. Hier liegt das eigentliche  Problem."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl die Bauern in Europa schwere Einkommensverluste  hinnehmen mussten, verlangen die Brüsseler Bürokraten weiterhin massive  Preisreduktionen bei landwirtschaftlichen Produkten. "Oberste Maxime  ist: Es darf nichts kosten", kritisiert Agrarexperte Alfred Haiger. In  der Tat: Diese Forderung kommt von einer Lobby, die sich allein an der  Grösse orientiert, am Grössenwahnsinn von Hunderttausenden Stück  "Nutzvieh" in der Massentierhaltung und riesigen Anbauflächen. Diese  Anbauflächen sehen dann auch so aus wie manche Werbebilder der  Agrochemie: Monokultur, soweit das Auge reicht, kein Baum, kein Strauch,  an dem sich dieses Auge oder ein Vogel ausruhen kann, der ganze  Horizont eine einzige kahle Fläche, monoton Sonnenblumen oder Getreide  und sonst nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür zahlen wir alle einen zu hohen Preis:  Naturzerstörung, vergiftetes Wasser, tote Böden, kranke Tiere und  Menschen. Weil mehr und mehr "intensiviert" wird, kommt es zu einem  verstärkten Einsatz von Tiermehl (nein, der Rinderwahnsinn und seine  Entsprechung beim Menschen sind noch nicht ausgestorben), Handelsdüngern  und giftigen Spritzmitteln. Die Bauern können nicht anders: Sie müssen  den Preisverfall durch höhere Produktionsmengen wettmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicco  Mansholt, 1958 bis 1972 Vizepräsident der EWG in Brüssel und Chef des  Agrarressorts, nannte dazu ein Beispiel: 1988 hat die EG den  Getreidepreis um fast 30% gesenkt. In der Folge nahm die Produktion um  rund 2% jährlich zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mansholt hat immer für "angemessene" Preise  plädiert. In seiner Definition des "Angemessenen" liess er 1991 in einem  Interview mit dem "Zeit"-Redakteur Fritz Vorholz den ganzen Grössenwahn  der EU erkennen: "Ich verteidige einen Preis, der einem effizient  arbeitenden Familienbetrieb von etwa achtzig bis hundert Hektar ein  Auskommen ermöglicht. Mehr als vier Fünftel aller Betriebe in der EG  erfüllen diese Voraussetzung gar nicht." Und er fügte hinzu: "Zum Glück  löst sich das Problem weitgehend auf natürlichem Weg, weil die Hälfte  der Agrarbevölkerung schon über 55 Jahre alt ist. Die Jüngeren müssen  Arbeitsplätze ausserhalb der Landwirtschaft suchen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der nach  Mansholt benannte Plan zur Rationalisierung der europäischen  Landwirtschaft stellte denn auch die Weichen zur heutigen Katastrophe.  1992 kommentierte ich das so: "Was das heisst, sollte sich jeder bewusst  machen: Europa ist ein Europa der kleinen Landwirte. Von 100  landwirtschaftlichen Betrieben bewirtschaften in den meisten Ländern,  auch in der EG, zwischen 30 und 90 weniger als 10 Hektar! Im  Durchschnitt bearbeitet ein Bauer in der EG 14 Hektar, in den USA  hingegen 127 Hektar."10&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Mansholts Nachfolger Ray Mac-Sharry  hat die Bauern verstärkt in Frühpension geschickt. Traf sich gut, denn  die freiwerdenden Böden konnten verbaut werden: mit Autobahnen und  Satellitenstädten und Flughäfen und Einkaufszentren und Lagerhallen und  Fabriken und Reihenhäusern und Fertigteilbetonburgen und  "Vergnügungszentren" und - besonders wichtig - Parkplätzen. Und auf die  "Jüngeren" wartete schon die Arbeitslosenunterstützung. Zahlt auch der  Staat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: #000099; font-size: medium;"&gt;Und wo bleibt der Konsument?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der  Verbraucher hat von den Agrar-Dumping-Preisen gar nichts. Der Bauer  kassiert auch nicht. Wer dann? Auf die Frage nach der Ursache zwischen  niedrigen Erzeugerpreisen und hohen Regalpreisen hat der deutsche  Agrarwissenschafter Onno Poppinga schon vor fast 20 Jahren eine schöne  Antwort gegeben, die heute noch gilt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Exportsubventionen,  die Lagerhaltung, die Profite der Verarbeitungsindustrie - das treibt  die Preise hoch. Die Bauern bekommen doch nur einen Bruchteil des  Geldes, das der Verbraucher zahlt. Wer die Erzeugerpreise noch weiter  senken will, der hat die Interessen der Agrarindustrie und des  Exporthandels im Auge und schert sich den Teufel um die Bauern, die  aufgeben müssen, weil sie von noch niedrigeren Preisen nicht mehr leben  können."11&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weltmarktpreise, so Poppinga, seien nichts anderes als  "von Exportinteressen diktierte politische Preise". Der deutsche  Bauernsprecher Josef Jacobi sagte schon zu Beginn der 90er Jahre über  die tausend Kanäle, in denen die EU-Subventionen versickern: "Es wird  [...] von einigen wenigen nur viel Geld abgesahnt. Doch bei der Mehrzahl  der Bauern kommen die Gelder gar nicht an. 85% der EG-Subventionen  gehen in die Lagerhaltung, zu den Importeuren und Exporteuren, zu den  Transportfirmen, oder sie bleiben in der Agrarverwaltung hängen. Da wird  geschoben und betrogen."12&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die Masslosigkeit der  Landwirtschaft kritisiert, muss wissen, dass die Mehrheit der biederen  und ein wenig gutgläubigen Landwirte von einer verschwindend kleinen,  raffiniert ihre Gier nach immer Mehr stillenden Gruppe in die  Katastrophe getrieben wird. Weltweit. Beim Getreide etwa überwacht ein  internationales Konsortium mit Satelliten die gesamte Weltproduktion.  Die Preise werden hinter dicken Polstertüren aushandelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den  Profiteuren gehören auch die Genossenschaften, die längst in Banken,  Versicherungen und Handel "diversifiziert" und ihren Bezug zur  Landwirtschaft immer mehr abgebaut haben. Raiffeisen war (und ist) der  grösste EU-Befürworter: "Volle Kraft voraus in Richtung EG!" hiess es  vor der EU-Abstimmung in Österreich. "Aufspringen, so lange es noch Zeit  ist!" hiessen die Parolen der Manager im "Minimundus Austriacus".  Bauernfänger aller Couleur beteuern gegenüber den Schäfchen, die sie  scheren, dass die EG "voll auf den bäuerlichen Familienbetrieb setzt".  Lachhaft! Sicco Mansholt hatten die Bauern nicht gelesen, also gingen  sie auf den Leim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch eine Gruppe profitiert vom Bauern- und  Konsumentenmelken: die Lebensmittel-Riesen. Ein Branchenkenner: "Die  Konzernbosse haben grossen Appetit. Bei der Massenproduktion für den  grössten Binnenmarkt der Welt ergeben sich enorme  Rationalisierungseffekte. Nur die Grossen haben die Infrastruktur und  die Fähigkeit, durch paneuropäische Aktivitäten interne Einsparungen zu  erreichen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb sagt der französische Bauernaktivist José  Bové: "Ich denke, dass die Supermarktketten zerschlagen gehören. [...]  Es gibt ein Einkaufsmonopol, das Abhängigkeit erzeugt und das  verhindert, dass Bauern angemessene Preise für ihre Produkte bekommen.  [...] Ich bin daher für die Entwicklung von regionalen Märkten, von  Netzwerken zwischen Bauern und Konsumenten, wie sie gerade in Frankreich  entstehen."13&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Milchüberschuss in der EG lag 1992 bei rund  15%. Trotz der immensen Drosselung durch stark fallende Preise hat sich  in der heutigen EU daran wenig geändert. "Es herrscht Überproduktion in  Europa." Wie gesagt: Die Bauern können nur die Produktion steigern, wenn  sie überleben wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Österreich etwa, einem ausgesprochenen  Milchland, werden 8% über 100% Selbstversorgungsgrad produziert. Das  führte zu einem unglaublichen Preisverfall. Die Bauern kriegen nur 26  bis 28 Cent pro Liter. Halbwegs fair und kostendeckend wären nach Ewald  Grünzweil, dem Obmann der IG Milch, in der 4000 Milchbauern organisiert  sind, 40 Cent. Da die Molkereien, Genossenschaften und Supermärkte nur  hohnlachen, wenn sie einen solchen Preis hören, denken die Milchbauern  an einen europaweiten Boykott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die EU-Krise durch die Ablehnung  der Verfassung in Frankreich und Holland sowie um die Budgetgestaltung  hat es endgültig und brutal ans Licht gebracht: Die Repräsentanten der  grössten EU-Länder und die Brüsseler Gurkengeradebieger gehen Hand in  Hand, wenn es darum geht, nichts gegen das Bauernsterben zu unternehmen.  Im Gegenteil: Sie beschleunigen es noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu ihrem Image, dass  sie sich bereichern, grössenwahnsinnig sind und sich um den Souverän,  das Volk, nicht kümmern, fügen Politiker vom Schlage Brüssel nun auch  hinzu, dass sie uns um unsere Lebensgrundlagen bringen wollen. Dagegen  hilft nur Widerstand à la José Bové, auch im Interesse unserer  Nachkommen. Bauern und Konsumenten müssen ihr Schicksal endlich selbst  in die Hand nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Wolfgang Hingst: 10 Thesen gegen Gross-Europa. Ein Essay wider den Größenwahn. Wien 1992&lt;br /&gt;2 Heike Ehlers, Carin Unterkircher: "Ich bin ein aktiver Pessimist". Gespräch mit José Bové. In: Global News 2/2005, S. 14&lt;br /&gt;3 Johanna Ruzicka: "Sonst explodiert das System", in: Der Standard vom 30.6.05, Seite 19&lt;br /&gt;4 zitiert nach J. Ruzicka, a.a.O.&lt;br /&gt;5 J. Schrottmaier, F. Handler: Rahmenbedingungen und Situation der Landtechnik in Österreich (1.3: Agrarstruktur)&lt;br /&gt;6 zitiert nach Alfred Haiger: Politik am Scheideweg. Agrarische Rundschau 5/2001, 37-40&lt;br /&gt;7 Michel Poiret: Spezialisierung der Betriebe und intensivere Verfahren (Eurostat)&lt;br /&gt;8 Wolfgang Hingst: Paradies oder Weltuntergang - Wir haben die Wahl. Soziale, ökonomische und ökologische&lt;br /&gt;Überlebensmodelle  gegen das Versagen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Zürich  2003 9 Lebensministerium, Öffentlichkeitsarbeit, 2.12.2003&lt;br /&gt;10 W. Hingst: 10 Thesen gegen Gross-Europa, S. 66&lt;br /&gt;11 Der Spiegel, 50/1987&lt;br /&gt;12 Fritz Vorholz: Wenige sahnen ab. "Zeit"-Gespräch mit Josef Jacobi. Die Zeit vom 26.10.1990&lt;br /&gt;13 Heike Ehlers, Carin Unterkircher: a.a.O., S. 14&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quelle: Zeit-Fragen Nr.28 vom 11.7.2005 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-6862551998383135940?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/6862551998383135940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=6862551998383135940' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/6862551998383135940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/6862551998383135940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/bauern-sterben-wir-sterben-mit.html' title='Bauern sterben - wir sterben mit'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-BGBpnq5VPB0/Tw01fJncREI/AAAAAAAAAoU/I9CvgGaiYGc/s72-c/wolfgang_hingst.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-5605723070608654937</id><published>2012-01-10T08:33:00.000+01:00</published><updated>2012-01-10T08:33:23.432+01:00</updated><title type='text'>Fotos der Einreichung vom 20. Dezember 2011</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-0dzo9ohxH78/Twvm27XpRfI/AAAAAAAAAmc/tXLKuEG4PTU/s1600/31.10.11+074.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-0dzo9ohxH78/Twvm27XpRfI/AAAAAAAAAmc/tXLKuEG4PTU/s320/31.10.11+074.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-QJiPfvZu3Dk/Twvm9Uv-W2I/AAAAAAAAAmk/ab7F1GDpLgk/s1600/31.10.11+016.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-QJiPfvZu3Dk/Twvm9Uv-W2I/AAAAAAAAAmk/ab7F1GDpLgk/s320/31.10.11+016.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-uv0n6eRG8HY/TwvnCTl5mLI/AAAAAAAAAms/eCLN1RDHzsc/s1600/31.10.11+030.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-uv0n6eRG8HY/TwvnCTl5mLI/AAAAAAAAAms/eCLN1RDHzsc/s320/31.10.11+030.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-p-Tix70waIQ/TwvnOJx1lPI/AAAAAAAAAm0/QXRsve_GWeE/s1600/31.10.11+028.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-p-Tix70waIQ/TwvnOJx1lPI/AAAAAAAAAm0/QXRsve_GWeE/s320/31.10.11+028.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-_LMEsM_IuCw/TwvnVXQ6AUI/AAAAAAAAAm8/3EaCt4tOWIc/s1600/31.10.11+042.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-_LMEsM_IuCw/TwvnVXQ6AUI/AAAAAAAAAm8/3EaCt4tOWIc/s320/31.10.11+042.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-a9Jie8AFd_g/TwvnrkpcVEI/AAAAAAAAAnE/9CHqiyW_MEg/s1600/31.10.11+017.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-a9Jie8AFd_g/TwvnrkpcVEI/AAAAAAAAAnE/9CHqiyW_MEg/s320/31.10.11+017.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-BLZSFUzopE8/TwvoJkL51zI/AAAAAAAAAnM/UsHnEgw-eiQ/s1600/31.10.11+023.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-BLZSFUzopE8/TwvoJkL51zI/AAAAAAAAAnM/UsHnEgw-eiQ/s320/31.10.11+023.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-HDixrpUdyvA/TwvodreNxTI/AAAAAAAAAnU/Lm8H2OFAiFY/s1600/31.10.11+070.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-HDixrpUdyvA/TwvodreNxTI/AAAAAAAAAnU/Lm8H2OFAiFY/s320/31.10.11+070.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-6iiRfd7ecKw/TwvonmIfz6I/AAAAAAAAAnc/tWLcwf-r2KY/s1600/31.10.11+067.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-6iiRfd7ecKw/TwvonmIfz6I/AAAAAAAAAnc/tWLcwf-r2KY/s320/31.10.11+067.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-lHJBKDOrnog/TwvotAqKyTI/AAAAAAAAAnk/jAMT3e1GoB8/s1600/31.10.11+008.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-lHJBKDOrnog/TwvotAqKyTI/AAAAAAAAAnk/jAMT3e1GoB8/s320/31.10.11+008.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-yuyLUN8q1H0/Twvo498VlvI/AAAAAAAAAns/PDCL2BgKOfQ/s1600/31.10.11+033.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-yuyLUN8q1H0/Twvo498VlvI/AAAAAAAAAns/PDCL2BgKOfQ/s320/31.10.11+033.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ITIZRxa5t_w/TwvpAzFtPtI/AAAAAAAAAn0/BsvuIfwnln8/s1600/31.10.11+009.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-ITIZRxa5t_w/TwvpAzFtPtI/AAAAAAAAAn0/BsvuIfwnln8/s320/31.10.11+009.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-VEY-Bais9qo/TwvpPvgzH1I/AAAAAAAAAn8/ZkCb4-VxW_I/s1600/31.10.11+038.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-VEY-Bais9qo/TwvpPvgzH1I/AAAAAAAAAn8/ZkCb4-VxW_I/s320/31.10.11+038.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-hdmDBHbNV3A/TwvpbfFo8pI/AAAAAAAAAoE/Q2FU0fJiVtQ/s1600/31.10.11+005.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-hdmDBHbNV3A/TwvpbfFo8pI/AAAAAAAAAoE/Q2FU0fJiVtQ/s320/31.10.11+005.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-kJ2mx8MPlxY/Twvpr1go29I/AAAAAAAAAoM/ZQGQpXpkNK8/s1600/31.10.11+066.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-kJ2mx8MPlxY/Twvpr1go29I/AAAAAAAAAoM/ZQGQpXpkNK8/s320/31.10.11+066.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-5605723070608654937?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/5605723070608654937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=5605723070608654937' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5605723070608654937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5605723070608654937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/fotos-der-einreichung-vom-20-dezember.html' title='Fotos der Einreichung vom 20. Dezember 2011'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-0dzo9ohxH78/Twvm27XpRfI/AAAAAAAAAmc/tXLKuEG4PTU/s72-c/31.10.11+074.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-8006422554666372399</id><published>2011-12-22T08:15:00.011+01:00</published><updated>2012-01-28T00:52:01.560+01:00</updated><title type='text'>Das Volksbegehren ist eingereicht!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-YcX1caqYAMQ/TwbzZnkxBkI/AAAAAAAAAmU/1wUsr_GH-Zs/s1600/plattform.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-YcX1caqYAMQ/TwbzZnkxBkI/AAAAAAAAAmU/1wUsr_GH-Zs/s1600/plattform.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-E5TZrL9IAgA/TvLY_ntME2I/AAAAAAAAAl4/byMxr5lNO2w/s1600/pressokonferenz.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-E5TZrL9IAgA/TvLY_ntME2I/AAAAAAAAAl4/byMxr5lNO2w/s1600/pressokonferenz.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-brQTXWja8DQ/TvLZFAoUxnI/AAAAAAAAAmE/FixWQObb6JE/s1600/presse1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-brQTXWja8DQ/TvLZFAoUxnI/AAAAAAAAAmE/FixWQObb6JE/s1600/presse1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;Bilder: Wien-Konkret&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://diepresse.com/home/politik/eu/718181/EUGegner-starten-neues-Volksbegehren-fuer-Austritt"&gt;Pressespiegel zur Pressekonferenz:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=625"&gt;Zeit-Fragen &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wien-konkret.at/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.wien-konkret.at/politik/direkte-demokratie/volksbegehren/eu-austrittsvolksbegehren/"&gt;Wien-Konkret&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="moz-txt-link-freetext" href="http://derstandard.at/1324170295077/9200-Unterschriften-Volksbegehren-fuer-EU-Austritt-koennte-starten" moz-do-not-send="true" title="blocked::http://derstandard.at/1324170295077/9200-Unterschriften-Volksbegehren-fuer-EU-Austritt-koennte-starten"&gt;derstandard.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://tierschutznews.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1060:a-pressekonferenz-einreichung-eu-austritts-volksbegehren&amp;amp;catid=94:events&amp;amp;Itemid=546"&gt;tierschutznews.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/eu/2903851/9-200-unterstuetzer-fuer-eu-austritts-volksbegehren.story" moz-do-not-send="true" title="blocked::http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/eu/2903851/9-200-unterstuetzer-fuer-eu-austritts-volksbegehren.story"&gt;kleinezeitung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/420275_EU-Gegner-ruesten-fuer-ein-Austritts-Volksbegehren.html" moz-do-not-send="true" title="blocked::http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/420275_EU-Gegner-ruesten-fuer-ein-Austritts-Volksbegehren.html"&gt;wienerzeitung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="moz-txt-link-freetext" href="http://diepresse.com/home/politik/eu/718181/EUGegner-starten-neues-Volksbegehren-fuer-Austritt?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do" moz-do-not-send="true" title="blocked::http://diepresse.com/home/politik/eu/718181/EUGegner-starten-neues-Volksbegehren-fuer-Austritt?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do"&gt;presse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://diepresse.com/text/home/politik/eu/718181/EUGegner-starten-neues-Volksbegehren-fuer-Austritt?from=rss"&gt;presse online &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.oe24.at/oesterreich/politik/EU-Gegner-leiten-Volksbegehren-ein/50112446" moz-do-not-send="true" title="blocked::http://www.oe24.at/oesterreich/politik/EU-Gegner-leiten-Volksbegehren-ein/50112446"&gt;oe24.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.bvz.at/news/politik/9-200-Unterstuetzer-fuer-EU-Austritts-Volksbegehren;art5558,361735" moz-do-not-send="true" title="blocked::http://www.bvz.at/news/politik/9-200-Unterstuetzer-fuer-EU-Austritts-Volksbegehren;art5558,361735"&gt;news&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.austria.com/9200-unterstuetzer-fuer-eu-austritts-volksbegehren/apa-1146251660"&gt;austria.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=9kAgHVMFdXk&amp;amp;feature=related"&gt;Kopp-Nachrichten &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=6Xp91vZwAfg&amp;amp;feature=youtu.be"&gt;Pro Leben (youtube)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik von &lt;a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111220_OTS0191/karas-wer-eu-austritt-propagiert-schadet-bewusst-oesterreich"&gt;Othmar Karas&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reaktion zur Kritik von O. Karas:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20111221_OTS0148%0A&amp;amp;mabo=1"&gt;EU-AUSTRITTS-VOLKSBEGEHEN KEIN PR-GAG&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Utl.:  Betreiber weisen Karas-Aussagen als Demokratie-feindlich zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;=  Zeiselmauer (OTS) - Die gestrigen Aussagen des Leiters der  ÖVP-Delegation im EU-Parlament werden von den Betreibern des  EU-Austritts-Volksbegehrens mit Empörung zurückgewiesen. "Wenn ein  gewählter Abgeordneter, auch wenn er von Brüssel aus agiert, das  Instrument eines Volksbegehrens als PR-Gag bezeichnet (siehe OTS 0191  vom 20.12.2011) zeigt das einen erschreckenden Mangel an  Demokratiebewußtsein und eine Nichtachtung des Bürgerwillens der 9.270  UnterzeichnerInnen des Einleitungsantrages für das  EU-Austritts-Volksbegehren, welches gestern im Innenministerium  ordnungsgemäß eingebracht wurde", so die Haupt-Initiatorin des  Volksbegehrens, Frau Inge Rauscher von der Initiative "Heimat und  Umwelt". Wenn ein Abgeordneter zum EU-Parlament schon den ersten und  wichtigsten Absatz der österr. Bundesverfassung: "Österreich ist eine  demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus" nicht ernst nimmt,  bestätigt er damit auf der ganzen Linie eines der Hauptargumente für das  Volksbegehren, daß nämlich die EU eine völlig undemokratische  Institution ist, die nicht einmal das wichtigste Kriterium jeder  Demokratie, die Gewaltenteilung, aufweist.&lt;br /&gt;Für die breite Masse ist die  EU alles andere als ein Wohlstandsprojekt, wie Untersuchungen der  "Statistik Austria" zeigen. Im Jahr 2012 wird der durchschnittliche  Netto-Reallohn um 0,5 Prozent unter dem Jahr 1994 liegen, während die  Produktivität der Wirtschaft um real 24% anstieg. Bis zum EU-Beitritt  waren die Verteilungsverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit annähernd  parallel; während sie sich seither ernorm zu-ungunsten der letzteren  verschoben haben. Über den Zeitraum dieser 15 Jahre summieren sich die  Lohn- und Gehaltsverluste auf sage und schreibe 110 Milliarden Euro! Das  ist fast die Summe aller Löhne und Gehälter eines ganzen Jahres, die  seit 1995 zu den Gewinneinkommen gewandert sind. (siehe auch  "Werkstatt-Blatt" 3/2011, &lt;a href="http://www.solidarwerkstatt.at/"&gt;www.solidarwerkstatt.at &lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inge  Rauscher weiter: "Auch das von den EUphorikern viel strapazierte  "Friedens-Argument" trifft in keinster Weise zu. Viele  EU-Mitgliederstaaten, besonders die großen, sind gleichzeitig  NATO-Mitglied und mit großen Truppenkontingenten an völkerrechtswidrigen  Angriffskriegen beteiligt (gewesen): Im Krieg gegen den Irak, gegen  Afghanistan, gegen Lybien, und erst vor wenigen Jahren gegen  Serbien/Kosovo (Europa). Österreich ist verpflichtet an den  Schlacht-Truppen ("battle groups") der Euro-Armee im Rahmen der  "gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik" der EU teilzunehmen. Dies  stellt einen klaren Neutralitätsbruch dar, da das in der österr.  Bundesverfassung verankerte Neutralitätsgesetz ausdrücklich jede  Teilnahme an einem Militärpakt verbietet! Zum Frieden beigetragen hat  Österreich nur in den fast 40 Jahren, in denen wir Mitglied der EFTA  waren, die die Neutralität voll respektierte, so wie jene der Schweiz,  welche heute noch Mitglied der EFTA ist."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der Vorwurf, es sei  "unehrlich, eine gemeinsame Währung zu befürworten, gleichzeitig aber  keine gemeinsame Hauspolitik zu wollen", ist absurd. Die desaströse  "Gemeinschaftswährung" (EURO) wird nicht nur von den Betreibern des  EU-Austritts-Volksbegehrens abgelehnt, sondern auch von zahlreichen  kompetenten Fachleuten (Sachbuch "Das Euro-Abenteuer geht zu Ende. Wie  die Währungssituation unsere Lebensgrundlagen zerstört", ISBN  978-3-86445-001-3. Oder "Die Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik.  Ein Staatsreich der politischen Klasse" von K.A. Schachtschneider, ISBN  978-3-86445-002-0.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückfragehinweis: ~ Überparteiliche Plattform  für den Austritt aus der EU&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inge Rauscher, 02242/70516&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Animal Spirit Dr.  Franz-Joseph Plank Tel.: 0676 708 24 34&lt;br /&gt;&lt;a href="mailto:office@animal-spirit.at"&gt;mailto:office@animal-spirit.at &lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.animal-spirit.at/"&gt;http://www.animal-spirit.at&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;~ Digitale Pressemappe: &lt;a href="http://www.ots.at/pressemappe/17/aom"&gt;http://www.ots.at/pressemappe/17/aom &lt;/a&gt;*** OTS-ORIGINALTEXT&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-8006422554666372399?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/8006422554666372399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=8006422554666372399' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8006422554666372399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8006422554666372399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/12/volksbegehren-eingereicht.html' title='Das Volksbegehren ist eingereicht!'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-YcX1caqYAMQ/TwbzZnkxBkI/AAAAAAAAAmU/1wUsr_GH-Zs/s72-c/plattform.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-5104292545248625990</id><published>2011-12-14T23:31:00.001+01:00</published><updated>2012-01-28T00:56:31.672+01:00</updated><title type='text'>Europäische Integration (Teil 1)</title><content type='html'>&lt;div class="csc-header csc-header-n1"&gt;&lt;h1 class="csc-firstHeader"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Die Methode Monnet als Schlüssel zum Verständnis der Euro-Krise&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;von Dr. rer. publ. Werner Wüthrich&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Es gibt heute unzählige Beiträge von Autoren, die  die Vorgänge im Zusammenhang der Euro-Krise zu deuten versuchen. Vieles  bleibt nach wie vor rätselhaft. Insbesondere ist die Frage nach wie vor  ungeklärt, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Der folgende Artikel  will diese Frage klären, indem er bei den Ursprüngen ansetzt – bei den  Heiligtümern der EU – nach der Devise «Back to the roots». Hier spielt  die Schweiz – als Nicht-Mitglied der EU – eine besondere Rolle. &lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Jedes Land hat seine Heiligtümer und seine Symbole –  die Schweiz das Rütli und den Bundesbrief, die USA die Freiheitsstatue  und die Unabhängigkeitserklärung, Frankreich hat das Panthéon, wo  Persönlichkeiten von nationaler Bedeutung begraben sind usw. Auch die EU  hat ihre Heiligtümer. Wahrscheinlich ist nur wenigen bekannt, dass die  Heiligtümer der EU sich nicht in Brüssel befinden, sondern im  Nicht-Mitgliedland Schweiz und hier sorgfältig gehütet und gepflegt  werden. &lt;br /&gt;Jean Monnet hat die Geschichte Europas in der Nachkriegszeit  zweifellos wesentlich geprägt. 1950 entwickelte er die Idee der  Montanunion, der Vorgängerin der EWG und der späteren EU. Die  westeuropäischen Länder sollten ihre Kohle- und Stahlindustrie gemeinsam  verwalten. Sein eigentliches Ziel waren jedoch die «Vereinigten Staaten  von Europa» nach US-Vorbild. Jean Monnet entwickelte diesen Plan im  Frühjahr&amp;nbsp;1950 in neun Entwürfen, die er dem damaligen französischen  Aussenminister Robert Schuman vorlegte. Dieser besprach das Projekt mit  der eigenen Regierung und mit Bundeskanzler Adenauer. Am Abend des  9.&amp;nbsp;Mai 1950 verkündete Schuman den Plan der Öffentlichkeit. – So  ungefähr lautet die Gründungsgeschichte der heutigen EU. Seither wird  der 9.&amp;nbsp;Mai in vielen Ländern auch als EuropaTag gefeiert. 1952 wurde  Jean Monnet zum ersten Chef der «Hohen Behörde» der Montanunion mit Sitz  in Luxemburg ernannt. Bereits 1955 verliess er seinen Posten wieder, um  sich für sein eigentliches Ziel einzusetzen, die Bildung der  Vereinigten Staaten von Europa. 1955 gründete er ein Aktionskomitee, um  zahlreiche Vertreter aus Parteien und Gewerkschaften aus den sechs  Ländern der Montanunion einzubeziehen. &lt;br /&gt;Wenige Tage vor der  Unterzeichnung der Römischen Verträge am 15.&amp;nbsp;März 1957 kam Jean Monnet  in die Schweiz und richtete ein Büro für sein zuvor gegründetes  Aktions­komitee für die Vereinigten Staaten von Europa in Lausanne am  Genfersee ein. Wenig später kam ein Dokumentationszentrum dazu. Hier  lagern alle Entwürfe und Gründungsdokumente der Montanunion, der EWG,  der späteren Europäischen Union mit ihren verschiedenen Verträgen. 1957  gründete Jean Monnet in Lausanne einen Verein, der die Verwaltung seines  Aktionskomitees übernehmen sollte. Die Ford-Stiftung in den USA  ermöglichte die Gründung eines Zentrums für europäische Studien, und die  Universität Lausanne errichtete den ersten Monnet-Lehrstuhl für  europäische Integration, der bis in die 1990er Jahre von seinem  Vertrauten Henri Rieden geführt wurde. Heute gibt es etwa 200&amp;nbsp;Lehrstühle  dieser Art an den europäischen Universitäten. In Lausanne liessen sich  zahllose Studenten aus der Schweiz und dem Ausland in den «Geist»  Monnets einführen. Prominentester Student ist der spätere Bundesrat  Jean-Pascal Delamuraz, der die Schweiz so nahe an die EU geführt hatte  wie keiner vor und nach ihm. &lt;br /&gt;Jean Monnet war oft in der Schweiz.  1978 gründete er kurz vor seinem Tod die «Fondation Jean Monnet pour  l’Europe». Das grosse Kapital der Stiftung besteht – neben den vielen  Dokumenten in den Archiven – aus ihrem weitgesponnenen Netz von  Beziehungen. Über 300&amp;nbsp;Persönlichkeiten aus ganz Europa – viele von ihnen  Politiker und hohe Beamte – gehören dem Stiftungsrat an. Präsident ist  der frühere Präsident des Europa-Parlamentes, José Maria Gil-Robles.  Auch Politiker und Ökonomen aus dem Nicht-Mitgliedland Schweiz gehören  dazu. Vizepräsident ist der Schweizer Jakob Kellenberger, der als  Staatssekretär die Verhandlungen der Bilateralen&amp;nbsp;I geführt hatte und  später zum Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes ernannt wurde.  Der bekannte Ökonom und Publizist Stephane Garelli – viele Jahre  Generaldirektor des WEF – ist im Vorstand. &lt;br /&gt;Die Stiftung verleiht  jedes Jahr eine Ehrenmedaille an Persönlichkeiten aus ganz Eu­ropa, die  sich für das Stiftungsziel der «Vereinigten Staaten von Europa» verdient  gemacht haben. Dazu gehören zum Beispiel der ehemalige Bundesrat Adolf  Ogi und der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl. Die Laudatio  hielt Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey. Zu den Preisträgern gehören  auch der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt, Jean Claude Juncker,  Jacques Delors und Romano Prodi. Finanziert wird das Zentrum von der  Eidgenossenschaft, vom Kanton Waadt und von der US-amerikanischen  Ford-Stiftung. Zahlungen kommen auch aus Brüssel.&lt;br /&gt;2003  unterzeichneten der Präsident der EU-Kommission Romano Prodi,  Bundespräsident Jean-Pascal Delamuraz, der Waadtländer  Staatsratspräsident und der Lausanner Stadtpräsident eine gemeinsame  Willenserklärung, die «Fondation Jean Monnet pour l’Europe»  fortzuführen. Das Zentrum in der «Ferme de Dorigny» soll ausgebaut und  das Budget fast verdoppelt werden. «Europas» Heiliger Gral soll weiter  in Lausanne ein «Ort des Nachdenkens und der Begegnung» bleiben.&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Methode Monnet&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Wer sich mit der Person Jean Monnets befasst,  stellt sich Fragen. Was ist das Besondere an dieser Person und an der  Politik dieses Mannes, der 1979 zum ersten «Ehrenbürger Europas» ernannt  wurde, obwohl er – abgesehen von seiner Funktion in der Montanunion –  gar nie ein höheres politisches Amt wie Minister oder gar  Staatspräsident ausgeübt hat? Was ist das Geheimnis am «Geist» Jean  Monnets, der den Verlauf der Geschichte in Europa zweifellos wesentlich  geprägt hat. Weshalb gibt es heute über 200&amp;nbsp;Monnet-Lehrstühle an  Universitäten in ganz Europa – wie oben dargestellt auch im  Nicht-Mitgliedland Schweiz? Weshalb ist er im Panthéon begraben und  liegt dort neben Geistesgrössen wie Voltaire, Rousseau oder auch  verdienstvollen Politikern und Persönlichkeiten wie dem  Wider­standskämpfer Jean Moulin? Diese Frage ist so bedeutend, dass sie  auch die Wissenschaft beschäftigen muss. Und sie tut es.&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Ich beziehe mich im folgenden auf die Studie mit Titel «Jean Monnet – Person und Methode»,&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;  verfasst vom Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls an der Universität  Köln, Professor Wolfgang Wessels. Unter Politologen ist der Begriff  «Methode Monnet» ein fester Begriff. Diese Studie ist vor zehn Jahren  verfasst worden. Wer sie heute liest, hat den Eindruck, dass sie so  aktuell ist, als ob sie erst gestern geschrieben worden wäre. Die  wichtigsten Punkte sollen im folgenden wiedergegeben werden: &lt;br /&gt;Wolfgang  Wessels sieht die politische Bedeutung von Jean Monnet als  «Kommunikator par excellence» und als «Realisator hinter den Kulissen».  Monnet habe als Ideengeber für die Amtsinhaber gewirkt – ganz besonders  für den französischen Aussenminister Schuman –, im Vorfeld der Gründung  der EWG 1957. Jean Monnet gilt als Schöpfer und Gestalter  überparteilicher Aktionsgruppen und transnationaler Netzwerke wie des  «Comité d’action pour les Etats Unis de l’Europe», das in der Schweiz  seinen Sitz hat und sich im Laufe der Jahre zu einem eigentlichen  Zentrum für den «Geist» Monnets entwickelt hat. Viele Politiker –  insbesondere auch deutsche Sozialdemokraten wie Willy Brandt und Helmut  Schmidt – wurden hier in den «Heiligen Gral» (Wessels) Europas  einbezogen. &lt;br /&gt;Der Arbeitsstil von Jean Monnet war von intensiven,  persönlichen Kontakten geprägt. Er unterstützte die regelmässigen  Gipfelkonferenzen in Form des Europäischen Rates. Im Vordergrund stand  die Gestaltung und Propagierung konkreter Vorhaben – mit Betonung der  Ausrichtung auf das Ziel einer europäischen Föderation mit Vorbild der  Vereinigten Staaten. Wenig Wert legte er auf die Diskussion «grosser  Würfe», wie zum Beispiel das Projekt einer Verfassung der EG. &lt;br /&gt;Monnet  pflegte seine Netzwerke und bereitete seine Schritte auf verschiedenen  Staats­ebenen sorgfältig vor. Er galt nicht als grosser Redner. Seine  Stärke waren Zweiergespräche und Diskussionen in kleinen Gruppen. &lt;br /&gt;Jean  Monnet hatte – so Wessels – kein Verständnis für marktwirtschaftliche  Kategorien aufgebracht. Ökonomen der sozialen Marktwirtschaft wie Walter  Eucken, Wilhelm Röpke, Ludwig Erhard und Friedrich August von Hayek  gehörten wohl nicht zu seiner «Lieblingslektüre». Monnets Vorschläge  wirkten «pragmatisch, aber auch technokratisch und interventionistisch».  Bei Visionen und Utopien blieb er bewusst unscharf. Sein Beitrag zu  europäischen Leitbildern liegt – so Wessels – in seiner Methode. &lt;br /&gt;In  den Jahren, als de Gaulle Staatspräsident war, hat Monnet kaum Einfluss  auf die Politik gehabt – verfolgte doch de Gaulle die Vision eines  «Europas der Vaterländer». Die Gegnerschaft zwischen de Gaulle und  Monnet war offenkundig.&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt; Der spätere sozialistische Präsident  François Mitterand war später bemüht, diese Zurücksetzung wieder zu  korrigieren. Er liess Monnet nach seinem Tod im Jahr 1979 ins Panthéon  überführen. &lt;br /&gt;Wolfgang Wessels kommt zum Schluss: «Wahrscheinlich ist  sein Erbe – neben dem Schuman-Plan – insbesondere im Auf- und Ausbau  seiner Netzwerke anzusiedeln. Er hat den europapolitischen Raum für neue  Akteure geöffnet und damit die Basis für weiterreichende Entscheidungen  gelegt.» &lt;br /&gt;Die Hauptpunkte der Studie von Wolfgang Wessels lassen sich wie folgt zusammen­fassen:  &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;1. «Solidarität der Tat» &lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Jean Monnet war kein Freund von langatmigen  Diskussionen über Verfassungsentwürfe und Grundsatzerklärungen. Er  bevorzugte es, gemeinsame, möglichst konkrete Projekte in Angriff zu  nehmen, die den Integrationsprozess vorantreiben – und zwar auch dann,  wenn der Ausgang vage ist. – Dazu ein Zitat von Jean Monnet: «Der Mensch  akzeptiert die Veränderungen nur unter dem Druck der Notwendigkeit.»&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt; Mit anderen Worten: Krisen gehören zur Methode. Aus dem Mund der Politiker tönt es dann so: «Es gibt keine Alternative.» &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;2. Politik der kleinen Schritte&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Monnet war gegen eine umfassende Übertragung von  Souveränität auf die europäische Ebene, die ein Grossprojekt oder eine  Verfassung mit sich gebracht hätte. Er bevorzugte eine Politik der  kleinen Schritte. Nationale Kompetenzen sollen in kleinen konkreten  Schritten nach Brüssel übertragen werden. Die Vereinigten Staaten von  Europa sind für ihn der Endpunkt in einem mehrstufigen, langjährigen  Prozess. Die bewusste Wahl von Etappen führte – so Wessels – zu den  beliebten Zeitplänen in der Politik der EG und der späteren EU. Wessels:  «Was ‹klein› anfängt, wird einer internen, endogenen Logik folgend zu  einem nicht eindeutig festgelegten Ziel vorstossen.» Wessels spricht von  einer zwangsläufig angelegten «Entwicklungsdynamik». […] «Nicht der  institutionelle Gesamtentwurf steht im Vordergrund, sondern einzelne  Schritte, die eine Föderation schrittweise aufbauen. &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;3. Ökonomische Instrumente als Hebel &lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Jean Monnet benutzte – so Wessels – ökonomische  Instrumente als Hebel, um weitere ­politische Integrationsschritte  umzusetzen. Konkrete Vorhaben der Wirtschaftspolitik werden so zum  strategischen Instrument für einen Prozess hin zu einem politischen  System, das er politisch unscharf mit einer «immer engeren Union»  beschreibt. Wolfgang Wessels gibt zu: «Eine gemeinsame ökonomische Basis  höhlt den politischen Souveränitätskern von Nationalstaaten zugunsten  einer Entwicklung von inter- und transnationaler ­Politik zunehmend  aus.» […] Der ökonomische Nutzen ist für Monnet nicht allein  ausschlaggebend, sondern es geht um die Grundentscheidung für eine  andere Form europäischen Zusammenlebens.  &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;4. Elite-Entscheidungen&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;An diesem Punkt lässt der Inhaber des  Jean-Monnet-Lehrstuhls der Universität Köln etwas Kritik einfliessen:  «Die im Konsens getroffenen Elitebeschlüsse gelten nicht als bürgernah.  Nationale Parlamente und Bürger bleiben aussen vor. Referenden gehören  nicht zur Methode Monnet.»  &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;5. Französisch-deutscher Schulterschluss als Treiber der Einigungspolitik &lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Unverzichtbar für die Methode Monnet ist die  französisch-deutsche Übereinstimmung. Sie dient als «Peitsche» für alle  integrationsunwilligen Staaten. Daraus leiten sich Begriffe wie  «Kerneuropa», «Gravitationszentrum», «Pioniergruppe», «Europa der zwei  Geschwindigkeiten» und ähnliches ab. &lt;br /&gt;Heute entscheiden Merkel und  Sarkozy praktisch alleine über grundlegende Fragen der EU. Alle andern,  inklusive der meisten Medien, akzeptieren stillschweigend, dass die  EU-Institutionen und die andern 25&amp;nbsp;Mitgliedstaaten ausgehebelt werden. &lt;br /&gt;Wessels  kommt in seiner Studie zum folgenden Schluss: Die Methode Monnet wurde  seit dem Schuman-Plan mit Variationen verfolgt und erwies sich als  produktive Erfolgsformel. «Alternative Konzepte wie konstitutionelle  Ansätze föderaler oder intergouvernaler Natur sind dagegen weitgehend  gescheitert.» &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Was Wessels verschweigt&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Wessels weist zwar darauf hin, dass der Aufbau und  die Pflege von Netzwerken in der ­Methode Monnet von zentraler Bedeutung  sind. Es fehlt jedoch der Hinweis, dass Jean Monnet nicht nur Netzwerke  in Europa, sondern vor allem auch in den USA aufgebaut hatte – vor  allem in Finanz- und Regierungskreisen. Die USA haben über diese  Kontakte – ganz nach der Methode Monnet – die europäische Integration  beeinflusst oder gar gesteuert. Monnet hat einige Jahrzehnte in den USA  gelebt, war Vizepräsident einer Grossbank und hat selber eine Bank  besessen. Im Zweiten Weltkrieg hat er an zentraler Position in der  amerikanischen Kriegswirtschaft gearbeitet und war persönlich eng  befreundet mit dem späteren US-Aussenminister John Foster Dulles. Mit  anderen Worten: Monnet war auch ein Instrument der US-Aussenpolitik.&lt;br /&gt;Heute  sind die Archive aus jener Zeit offen und die Dokumente belegen  eindeutig, dass die USA – auch über Monnet – die europäische Integration  direkt beeinflusst oder gar gesteuert haben. Dazu zwei Beispiele&lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt; aus der Schweiz: &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;1.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Am 9.&amp;nbsp;September 1960 hielt der Delegierte für  Handelsverträge, Weitnauer, am Ministertag eine Ansprache über die  europäische Integration: Er sagte unter anderem: «Zu Beginn des Jahres  haben die Amerikaner ihr Veto gegen einen Zusammenschluss der ‹Sechs›  (der EWG) und der ‹Sieben› (der EFTA) in einer europäischen  Freihandelszone eingelegt.» Er sprach von einer kleinen Gruppe  entschlossener «Manager» des Europa-Gedankens – darunter Monnet –, die  über die supranationalen Institutionen der Gemeinschaft ihr Ziel der  Schaffung eines neuen Machtstaates in Westeuropa zu erreichen versuchen.  Er brachte mit deutlichen Worten zum Ausdruck, dass die USA und mit ihr  Monnet das Projekt der gesamteuropäischen Freihandelszone (der EWG und  der EFTA-Länder) hintertrieben haben. Obwohl und nachdem alle  Regierungen der europäischen Länder bereits zugestimmt hatten.&lt;sup&gt;6&lt;/sup&gt; Die Schweizer Diplomatie hatte sich damals sehr für dieses Projekt eingesetzt. &lt;br /&gt;2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Paul Jolles, Chef des Integrationsbüros, berichtete am 23.7.1963 dem  Schweizer Bundesrat in einem als streng vertraulich eingestuften  Dokument über ein Gespräch mit dem Leiter des Policy Planning Board des  amerikanischen Staatsdepartementes über die europäische Integration wie  folgt: «Mein Gesprächspartner vertritt vorbehaltlos die bekannte  amerikanische Auffassung, dass das Nationalstaatentum in Europa  historisch überholt sei und eine politische Einigung unvermeidlich  erscheine, falls ­Eu­ropa weiterhin in der Weltpolitik eine Rolle  spielen wolle. De Gaulle wird als Einzelerscheinung betrachtet.» &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Es wäre auch anders gegangen&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die US-Aussenpolitik und mit ihr Jean Monnet haben  in jenen Jahren in Europa Weichen gestellt für den weiteren Verlauf der  europäischen Integration. Die Zusammenarbeit der Länder hätte sich auf  eine freiheitliche Art entwickeln können, wie dies heute zum Beispiel  zwischen den ASEAN-Ländern in Asien der Fall ist. Diese Länder, die sich  1997/98 in der «Asien-Krise» befanden, haben ihre Staatshaushalte und  ihre Schulden eigenverantwortlich in Ordnung gebracht, ohne  problematische, supranationale Instrumente wie EFSF und ESM einsetzen zu  müssen. – ­Europa befindet sich in einem veritablen Schlamassel und  droht im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten. Der viel  beschworene Geist «Monnet» hat sich zu einem Ungeist gewandelt.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Methode Monnet als Schlüssel zum Verständnis der heutigen Krise &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Wie oben schon erwähnt, hat Professor Wolfgang  Wessels seine Studie vor zehn Jahren verfasst. Wenn wir heute die  Ereignisse der letzten Monate und Jahre betrachten, so wird deutlich,  dass die Methode Monnet nach wie vor aktuell ist. Mehr noch: Sie ist der  Schlüssel zum Verständnis der Politik der EU – früher und auch heute.  Wer die Methode Monnet als Richtschnur einbezieht, wird die aktuellen  Ereignisse um den Euro unweigerlich etwas anders interpretieren als dies  heute die meisten politischen Beobachter tun. Ich möchte dies am  Beispiel von Helmut Kohl, des früheren deutschen Bundeskanzlers,  erläutern. Helmut Kohl hat bei der Einrichtung der Gemeinschaftswährung  Euro eine zentrale Rolle gespielt. Man kann mit Sicherheit davon  ausgehen, dass seine Berater deutlich darauf hingewiesen haben, dass es  problematisch sei, mit Ländern eine Währungsunion einzugehen, die von  den wirtschaftlichen Strukturen, der industriellen Leistungsfähigkeit,  der Mentalität und der Lebensart der Völker her so unterschiedlich sind,  wie es die 17&amp;nbsp;Euro-Länder waren und heute sind. Viele Ökonomen haben  damals gewarnt (wenn auch die meisten öffentlich geschwiegen haben).&lt;br /&gt;Wer  die Methode Monnet verinnerlicht hat, wie dies bei Helmut Kohl als  Träger der Ehrenmedaille der Jean-Monnet-Stiftung wahrscheinlich der  Fall ist, hat sich davon nicht abschrecken lassen. Er und die andern,  die für dieses Projekt verantwortlich waren, werden gedacht haben: Es  werden grosse Schwierigkeiten entstehen, das steht fest, aber wir nehmen  sie bewusst in Kauf, weil sie uns helfen werden, unser Ziel der  Vereinigten Staaten von Europa zu erreichen. Die unvermeidlichen  ­politischen Turbulenzen werden weitere Integra­tionsschritte notwendig  machen oder gar erzwingen. &lt;br /&gt;Mancher Politiker wird so gedacht haben.  Die heute gängige Meinung, dass die Verantwortlichen von damals unfähig  oder gar blind waren, die Problematik ihres Tuns zu erkennen, überzeugt  nicht.&lt;br /&gt;Wir finden heute die Methode Monnet in Stellungnahmen und  Reden von Politikern fast jeden Tag. Bundeskanzlerin Merkel und der  französische Präsident Sarkozy geben permanent gemeinsam die Richtung  vor: «Mehr Europa ist der Weg.» Sie peitschen der Bevölkerung fast  täglich ein, wir müssten weitere nationale Kompetenzen vor allem im  Fiskalbereich nach Brüssel übertragen (was zwangsläufig zu einer  politischen Union führt). ­Helmut Schmidt hat am Parteitag der SPD in  einer vielbeachteten Rede eine Ode auf die Europäische Union vorgetragen  und zu weiteren «Integrationsschritten» aufgerufen, um die europäische  Einigung voranzutreiben. «Das Gerede über eine Krise des Euro sei nur  leichtfertiges Geschwätz.» An einer gemeinsamen Verschuldung der  Euro-Staaten werde kein Weg vorbei führen. – Auch Schmidt ist  Preisträger der Jean-Monnet-Stiftung. &lt;br /&gt;Der heutige Präsident der  Jean-Monnet-Stiftung, José Maria Gil-Robles, der früher Präsident des  Europa-Parlaments war, hat sich vor kurzem in einem Gespräch wie folgt  geäussert: «Jean Monnet, un des batisseurs de l’Europe unie, a conçu une  methode simple, valable encore aujourd’hui: créer des réalisations  concrètes qui créent des solidarités de fait. […] La crise grecque a  réveillé les Européens qui ont pris des mesures de solidarité sans  précédent, dans l’intérèt général. […] Il importe de placer le pouvoir  décisionnel réel où il peut s’exercer le plus efficacement.» (Jean  Monnet, einer der Erbauer des vereinigten Europas, hat eine einfache  Methode entwickelt, die auch heute noch brauchbar ist: man schafft  konkrete Umsetzungen, die faktische Solidarität schaffen. […] Durch die  griechische Krise wurden die Europäer aufgerüttelt und haben im  allgemeinen Interesse beispiellose Solidaritätsmassnahmen ergriffen. […]  Es ist wichtig, die reale Entscheidungsmacht dort zu plazieren, wo sie  am wirksamsten ausgeübt werden kann.) Er fordert auf,  vorwärtszuschreiten, weil die «Nationalisten», wie er die Befürworter  einer freiheitlichen Zusammenarbeit souveräner Nationen bezeichnet, in  den Parlamenten nicht über 20&amp;nbsp;Prozent der Stimmen verfügten.  (www.jean-monnet.ch) &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;• &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;(In Teil&amp;nbsp;2 folgt ein Artikel über den Schweizer  Bundesrat Hans Schaffner. Er wird oft als Vater der EFTA bezeichnet. Er  gehörte zu den Politikern, die eine andere Vision der europäischen  Integration als Jean Monnet verfolgt und sich mit grossem Einsatz dafür  eingesetzt haben. Er sah die Zukunft Europas als freiheitlichen  Zusammenschluss souveräner Staaten.) &lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;sub&gt;1&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Vgl. &lt;a href="http://www.jean-monnet.ch/" target="_blank"&gt;www.jean-monnet.ch&lt;/a&gt; und Martin Arnold, Urs Fitze, Steffen Klatt, mitten drin – aussen vor, Die Schweiz und Europa, 2007&lt;br /&gt;2&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Wolfgang Wessels, Jean Monnet – Mensch und Methode. Überschätzt und überholt? Institut für höhere Studien Wien, Mai 2001&lt;br /&gt;3&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Im Zweiten Weltkrieg hatte de Gaulle Monnet noch in seine  provisorische Regierung in London berufen. Nach dem Krieg verhalf er ihm  zum einflussreichen Posten des Planungskommissärs. Als de Gaulle 1958  Staatspräsident wurde und die ­Vision eines «Europas der Vaterländer» in  seine ­Politik einfliessen liess, kühlte sich ihr Verhältnis ab. Vgl.  auch: «Jean Monnet als Sondergesandter des amerikanischen Präsidenten  Roosevelt» in Zeit-Fragen vom 20.6.2011&lt;br /&gt;4&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Eric Roussel, Jean Monnet, S. 68, &lt;br /&gt;ISBN 978-2-213-03153-8&lt;br /&gt;5&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Diplomatische Dokumente der Schweiz &lt;br /&gt;(abrufbar: &lt;a class="external-link-new-window" href="http://dodis.ch/" target="_blank"&gt;dodis.ch&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;6&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Vgl. auch Botschaft des Bundesrates über die Beteiligung der Schweiz an der Europäischen Freihandelsassoziation&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;sub&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=549"&gt;Zeit-Fragen&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;sub&gt;&lt;a href="http://eu-austritt.blogspot.com/2012/01/europaische-integration-teil-2.html"&gt;&lt;b&gt;Teil 2&amp;nbsp; &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;&lt;sub&gt;&lt;br /&gt;&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="csc-header csc-header-n1"&gt;&lt;h1 class="csc-firstHeader"&gt;Das «europäische Orchester» wieder zum Klingen bringen&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Europäische Integration (Teil 2) &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Bundesrat Hans Schaffner und die EFTA &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;von Dr. rer. publ. Werner Wüthrich&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Der erste Teil dieser Artikelfolge mit dem Titel  «Die Methode Monnet als Schlüssel zum Verständnis der Euro-Krise»  (Zeit-Fragen vom 12.12.2011) gab Einblick in die Entstehung der  Europäischen Integration, wie sie heute von der EU verstanden wird, und  in das Wirken von Jean Monnet und seinen Netzwerken. Es gab und gibt  jedoch eine Gegenbewegung, die sich die europäische Integration anders  vorstellte – nicht als Bundesstaat mit supranationalen Institutionen,  sondern mehr als freiheitlichen Zusammenschluss souveräner Nationen, die  das «europäische Orchester» wieder zum Klingen bringen. Dieser Gedanke  fand in der Gründung der EFTA (European Free Trade Association) im Jahr  1960 seinen politischen Niederschlag.&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; Auch ein Schweizer  Politiker, Bundesrat Hans Schaffner, hat hier eine besondere Rolle  gespielt. Er wird gelegentlich auch als Gegenspieler von Jean Monnet  bezeichnet. Diese andere Art der «europäischen Integration» soll hier  gewürdigt werden. &lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Das Wort Integration teilt mit andern Modewörtern  das Schicksal, nicht klar definiert bzw. nicht klar definierbar zu sein.  Im wirtschaftlichen Bereich versteht man darunter die mehr oder weniger  enge Verflechtung der Volkswirtschaften zweier oder mehrerer Länder,  die sich von «normalen» Beziehungen zwischen Staaten unterscheidet. Die  Integration kann natürlich gewachsen oder Gegenstand bewusster,  systematischer Förderung sein – und damit auch als politisches  Instrument eingesetzt werden.&lt;br /&gt;Der Begriff «Wirtschaftsintegration»  hat sich seit dem Auftreten der Väter der Römischen Verträge (zur  Gründung der EWG) – insbesondere Jean Monnets – in der politischen  Debatte etabliert. Dieser Vorgang ist jedoch nicht neu. Wir finden eine  Wirtschaftsintegration seit längerem zwischen den USA und Kanada oder  auch zwischen Deutschland und Österreich. Oft dominieren die Grossen die  Wirtschaft der Kleinen, was auch als Instrument der Herrschaft  empfunden wird und Widerstand erzeugt. &lt;br /&gt;Gemeinsam ist allen Formen  der wirtschaftlichen Integration, dass sie eine politische Bedeutung  haben. Die Wirtschaftsintegration der EU verfolgt das politische Ziel  der Staatsgründung. So wird in der Präambel des Gründungsvertrages von  Rom&amp;nbsp;(1957) der feste Wille zum Ausdruck gebracht, «die Grundlagen für  einen immer engeren Zusammenschluss der europäischen Völker zu  schaffen». Es gehörte zum Credo von Jean Monnet und seinen Netzwerken,  dass die Wirtschaftsintegration nur ein Schritt ist auf dem Weg zur  Gründung eines europäischen Bundesstaates. Sie sahen die europäischen  Völker als eine natürliche Einheit, als eine Gruppe von Einzelstaaten  und Volksgruppen, denen es noch an einer entsprechenden Organisation  fehlt, um zu einem einzigen Staat und einem einzigen Staatsvolk zu  werden. &lt;br /&gt;So unhinterfragt, wie es die Gründerväter um Jean Monnet  erhofft hatten, ist die Geschichte zum Glück nicht verlaufen. Es gab  auch damals zahlreiche «Unstimmigkeiten» und «Ungereimtheiten», die aus  heutiger Sicht nicht so leicht zu verstehen sind. Nur ein Beispiel:  Grossbritannien beteiligte sich an den Gründungsverhandlungen der EWG,  zog sich vor deren Abschluss wieder zurück, half aktiv mit, die EFTA zu  gründen, um nur wenige Monate später ein Beitrittsgesuch zur EWG zu  stellen. Wie soll man das verstehen? &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Dokumentensammlung&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die folgenden Zeilen basieren auf Dokumenten aus der  grossen Sammlung «Diplomatische Dokumente der Schweiz», die in  Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv erstellt wurde und die Zeit seit  1848 abdeckt. Die Arbeiten haben 1979 begonnen und sollen in wenigen  Jahren abgeschlossen sein. Es sind dies Protokolle von  Bundesratssitzungen, Berichte und Briefe der diplomatischen  Vertretungen, Aktennotizen und vor allem Referate an den  Botschafterkonferenzen. An diesen regelmässig stattfindenden Treffen  orientierten und instruierten Bundesräte oder Chefbeamte die  Auslandsvertretungen. Die Dokumente betreffen vor allem die  Aussenpolitik und wurden als «vertraulich» oder «streng vertraulich»  eingestuft. Sie sind seit kurzem über eine Datenbank zugänglich, und  auch Sie als Leser können sie elektronisch direkt abrufen und auf den  Bildschirm holen, indem Sie die Adresse und die Nummer des Dokumentes  eingeben (die im folgenden angegeben wird) und das Dokument anklicken.  Wenn Sie zum Beispiel www.dodis.ch/30270 eingeben und das abgebildete  Dokument anklicken, sind Sie direkt dabei im Gespräch zwischen dem  französischen Präsidenten de Gaulle und Bundesrat Hans Schaffner, die  sich 1961 über die politische Situation in Deutschland und die  Europäische Integration unterhielten. Sie können so die Geschichte in  einer unmittelbaren, unverfälschten Form miterleben, so wie es in der  aktuellen Politik gar nicht möglich ist. Es ist den Initianten der  Sammlung und ihren Mitarbeitern für ihre Arbeit zu danken.&lt;br /&gt;Integrationspolitik der Schweiz&lt;br /&gt;1947  gründeten die 17&amp;nbsp;westeuropäischen Länder die OEEC (Organisation für  europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit). Auch Jugoslawien war dabei.  Die Schweizer Diplomatie setzte sich im Rahmen dieser Organisation  dafür ein, für alle westeuropäischen Länder eine Freihandelszone  einzurichten, in der sie als souveräne Staaten auf eine freiheitliche  Art zusammenarbeiten konnten. Die Arbeit begann gut. Der im Krieg  zusammengebrochene Zahlungsverkehr wurde wieder eingerichtet,  Kapitalverkehr wurde wieder möglich und Handelsschranken wurden nach und  nach abgebaut. Die Bemühungen einer Minderheit von sechs Ländern, einen  separaten Verbund mit supranationalen Institutionen (EWG) einzurichten,  wurden deshalb von vielen als «separatistisch» und «diskriminierend»  empfunden. Peter Thorneycroft, Präsident der britischen Handelskammer,  äus­serte sich 1956 wie folgt: &lt;i&gt;«No fine words would disguise the  reality of a discriminatory bloc, in the heart of industrial Europe,  promoting its own internal trade at the expense of trade with other  countries in the free world.»&lt;/i&gt;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; (Worte können es nicht  beschönigen, dass mitten in Europa ein diskriminatorischer Block  entsteht, der sich abschottet und auf Kosten anderer Länder mit der  freien Welt Handel betreibt.) &lt;br /&gt;Die meisten Länder Westeuropas  bevorzugten die gleichberechtigte, freiheitliche Zusammenarbeit zwischen  souveränen Staaten, wie sie im Rahmen der OEEC bereits begonnen hatte.  Als dies nicht mehr möglich war, entstand aus diesen Bemühungen eine  kleine Freihandelszone mit sieben Ländern – eben die EFTA.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Hans Schaffner &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Wer waren die Regisseure der Integrationspolitik in  der Schweiz? Wer hat die «Europa­politik» damals bestimmt?  Volksabstimmungen zu diesem Thema gab es noch nicht, die die Richtung  hätten angeben können. Die Medien und die Parteien beschäftigten sich  noch wenig mit dieser Frage – ganz im Unterschied zu heute. &lt;br /&gt;Wer sich  heute damit befasst, stösst schnell einmal auf den Ausdruck «Politik  der Handelsabteilung» oder auf den Namen von Hans Schaffner. Er wird  gelegentlich auch als Vater der EFTA bezeichnet und als Gegenspieler von  Jean Monnet genannt. Hans Schaffner ist im Kanton Aargau aufgewachsen  und war Mitglied der freisinnig-demokratischen Partei FDP. Der Bundesrat  ernannte ihn im Jahr 1941 zum Leiter der Abteilung für  Kriegswirtschaft, wo er eng mit Friedrich Traugott Wahlen und Jean Hotz&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt;  zusammenarbeitete. Wahlen organisierte als ETH-Professor die sogenannte  «Anbauschlacht», die die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgte.  Jean Hotz war zuständig für die Handelsverträge mit dem Ausland. Er  sollte vor allem die unentbehrlichen Rohstoffe und Brennmaterialien im  Ausland organisieren – vor allem Kohle und Erdöl. Beide kamen in der  Schweiz nicht vor. Dieses Team aus der Bundesverwaltung organisierte im  wesentlichen das wirtschaftliche Überleben der Schweiz in einer schweren  Zeit – vor allem als das Land vollständig von den Achsenmächten  eingeschlossen war. &lt;br /&gt;Nach dem Krieg ernannte der Bundesrat Hans  Schaffner zum Delegierten für Handelsverträge und 1954 zum Direktor der  Handelsabteilung im Volkswirtschaftsdepartement. Hier gestaltete er die  Politik der Schweiz in der OEEC und auch im GATT. Der damals für die  Aussenpolitik zuständige Bundesrat Max Petitpierre&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt; hielt  sich in der Handels­politik eher zurück und überliess Hans Schaffner und  seinen Mitarbeitern weitgehend das Feld. 1961 wurde Hans Schaffner  direkt aus der Verwaltung in den Bundesrat gewählt – ohne zuvor jemals  vom Volk in ein Parlament oder in ein politisches Amt gewählt worden zu  sein. Im Bundesrat konnte Hans Schaffner wieder mit Friedrich Traugott  Wahlen, seinem Freund aus dem Zweiten Weltkrieg, zusammenarbeiten, der  als Nachfolger von Max Petitpierre für die Aussen­politik zuständig war.  Mit zum Team gehörten Albert Weitnauer (Delegierter für Handelsverträge  und später Direktor der Handelsabteilung) und Paul Jolles (Leiter des  Integrationsbüros). Diese relativ kleine Gruppe von Personen war damals  mit ihren Mitarbeitern für die Integrationspolitik der Schweiz  verantwortlich. Diese lässt sich heute auf Grund der Dokumente gut  nachzeichnen. Der Gesamtbundesrat begleitete ihr Handeln kritisch  wohlwollend, ohne direkt einzugreifen. &lt;br /&gt;Die Schweiz als  exportorientiertes Land hatte neben der auf Europa ausgerichteten  Integrationspolitik immer auch die ganze Welt im Auge. 55&amp;nbsp;Prozent der  Exporte gingen nach Europa und 45&amp;nbsp;Prozent in aussereuropäische Staaten.  Dagegen kamen 70&amp;nbsp;Prozent der Importe aus europäischen Ländern.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;EFTA als Alternative zur EWG&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Als Mitte der 1950er Jahre das Projekt von sechs  Ländern immer konkreter wurde, in Europa eine Art Bundesstaat mit  supranationalen Institutionen einzurichten, machten sich viele Politiker  in den zahlreichen nicht beteiligten Ländern Gedanken, wie dem zu  begegnen sei. Es drohte eine weitere Spaltung in Europa. Die  Zusammenarbeit im Rahmen der OEEC hatte – wie oben schon erwähnt –sehr  gut begonnen. Die Schweiz war gut integriert und Hans Schaffner und  seine Mitarbeiter der Handelsabteilung wurden als Vertreter eines  neutralen Landes oft eingeladen, die Leitung von Arbeitsgruppen,  Tagungen und Treffen zu übernehmen. Es bestand kein Grund, diese  erfolgreiche Politik zu beenden. Mit der Gründung der EWG 1957 wurden  jedoch Tatsachen geschaffen. Die nicht beteiligten Länder versuchten  zunächst – trotz der Gründung der EWG – die Politik der OEEC  weiterzuführen und eine Freihandelszone mit allen westeuropäischen  Ländern (inklusive der 6&amp;nbsp;EWG-Länder) einzurichten. Als dies – wie oben  schon erwähnt – nicht gelang, kam in informellen Treffen der Gedanke  auf, eine Alternative zur EWG zu entwickeln und einen eigenen Verbund,  eine kleine Freihandelszone, zu gründen, in der souveräne Nationen  gleichberechtigt, auf freiheitlicher Basis miteinander zusammenarbeiten.   &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;«Beamtenrevolution»&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Zurück zum Jahr&amp;nbsp;1958: Am 1.&amp;nbsp;Dezember wurde Hans  Schaffner aktiv – nachdem zuvor eine Besprechung mit dem britischen  Aussenminister stattgefunden hatte. Schaffner lud alle interessierten  Kreise zu einer Konferenz in Genf ein, die auf Beamtenebene stattfand.  An diesem Treffen wurde das Konzept der EFTA entworfen und die  Konferenzen in Oslo und Stockholm vorbereitet, die wenige Monate später  stattfanden. &lt;br /&gt;Hans Schaffner hat die EFTA nicht erfunden. Aber er hat  die Initiative ergriffen und die Sache ins Rollen gebracht. Wichtig war  die Rolle Grossbritanniens, das sich an den Gründungsverhandlungen der  EWG beteiligt hatte und sich 1955 wieder zurückzog. Grund war nicht nur  die Skepsis gewesen gegenüber den supranationalen Institutionen und der  ­politischen Ausrichtung der EWG. Der grösste Teil des Aussenhandels der  Insel spielte sich damals im Rahmen des Commonwealth ab. Andererseits  entstand auf dem Kontinent ein wirtschaftlicher und politischer  Machtfaktor, dem sich Grossbritannien nicht ohne weiteres verschliessen  wollte. Die englische Politik blieb zwiespältig (bis heute). &lt;br /&gt;Sieben  Länder (Grossbritannien, Schweiz, Norwegen, Österreich, Dänemark,  Portugal und Schweden) gründeten am 4.1.1960 in Stockholm die EFTA und  schufen eine Freihandelszone für Industriegüter. Der Bereich der  Landwirtschaft blieb ausgeklammert. Von nun an existierten zwei  Organisationen, die beide – auf unterschiedliche Art und Weise – das  Ziel verfolgten, die Länder Europas wirtschaftlich zu integrieren. In  der Zentrale der EWG in Brüssel arbeiteten etwa 5000&amp;nbsp;Personen. Die EFTA  richtete ihren Sitz in Genf ein mit etwa 150&amp;nbsp;Mitarbeitern, worin bereits  ihre unterschiedliche Philosophie zum Ausdruck kam – nicht  bürokratischer Machtapparat, sondern Förderung des Freihandels.  Konkurrierende Vorstellungen, wie «Europa» wirtschaftlich (und  politisch) zu integrieren sei, sorgten für Spannung. – Bald überstürzten  sich die Ereignisse. &lt;br /&gt;Kaum waren die Unterschriften auf dem Vertrag  von Stockholm trocken, gab Grossbritannien bekannt, der EWG beitreten zu  wollen. Die EFTA als Organisation war noch nicht gefestigt, um einen  solchen Rückschlag wegstecken zu können. Grossbritannien war mit Abstand  die grösste Volkswirtschaft der Vereinigung und hatte bei der Gründung  der EFTA eine aktive Rolle gespielt. – Was nun? Und wie kam  Grossbritannien dazu, eine derartig wankelmütige Politik zu betreiben?  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Solidarisches Vorgehen&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die sieben EFTA-Staaten kamen nach einigem Hin und  Her überein, offensiv vorzugehen, das heisst, dass nicht nur  Grossbritannien, sondern alle mit der EWG Beziehung aufnehmen sollten.  Kein Mitglied sollte für sich allein agieren und nur in gemeinsamer  Absprache aktiv werden. Sie bekräftigen ihr Ziel, in Westeuropa eine  Freihandelszone für alle einzurichten und die wirtschaftliche Spaltung  in Europa zu überwinden. (Londoner Erklärung vom 28.&amp;nbsp;Juni 1961) &lt;br /&gt;Grossbritannien  würde – so die Überlegung – den zentralistischen Charakter der EWG  mildern und den Ausbau der supranationalen Strukturen verhindern. Die  EWG würde liberaler werden. Die Verantwortlichen rechneten damit, dass  die «ausufernde Bürokratie» nach erfolgter wirtschaftlicher Integration  wieder abgebaut würde. – Dies war nicht der Fall, wie wir heute wissen.  Damals arbeiteten etwa 5000&amp;nbsp;Personen in der Zentrale in Brüssel. Heute  sind es – allerdings mit mehr Mitgliedern – gegen 50 000.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;USA legen ihre Ziele offen&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Wer das Kommende verstehen will, muss das folgende Ereignis einbeziehen: &lt;br /&gt;Am  14.&amp;nbsp;Juli 1961 besuchte der US-Unterstaatssekretär George Ball auf  eigenen Wunsch Bern und bat um eine Unterredung mit Bundesrat Hans  Schaffner und Bundespräsident Traugott Wahlen. Er erklärte den beiden  Bundesräten den amerikanischen Standpunkt: Der Delegierte für  Handelsverträge, Albert Weitnauer, hielt die wichtigsten Punkte in einer  Aktennotiz fest. (dodis.ch/30116) &lt;br /&gt;George Ball legte offen, dass die  amerikanische Regierung die britische Regierung sehr zu einem Beitritt  zur EWG «ermuntert» habe. Ein bloss wirtschaftliches Arrangement  zwischen der EWG und den EFTA-Ländern würde den politischen Gehalt der  EWG verwässern. Die Amerikaner betrachteten Verhandlungen zwischen der  EWG und der EFTA im Hinblick auf eine rein wirtschaftliche  Zusammenarbeit als nicht wünschenswert. &lt;br /&gt;Weitnauer berichtet in der  Aktennotiz, dass eine Unterredung stattgefunden habe zwischen dem  US-Präsidenten Kennedy und dem englischen Premier MacMillan. «Für sie  handelt es sich in erster Linie darum, dass Grossbritannien und die  übrigen Nato-Allierten in der EFTA durch einen Beitritt zur EWG deren  politische Zielsetzung unterschreiben. Dies muss zwangsläufig die  zeitliche Staffelung künftiger Verhandlungen mit der EWG in dem Sinne  bestimmen, dass es zunächst gilt, Grossbritannien und seine  Nato-Allierten in die EWG einzuführen und sie an deren politische  Fernziele zu binden. Erst wenn dies geglückt ist, können die Beziehungen  zwischen der EWG und den neutralen EFTA-Mitgliedern geregelt werden.» &lt;br /&gt;Ball  liess durchblicken, dass eine Freihandelszone für ganz Westeuropa –  ohne politische Ausrichtung – von den USA nicht geduldet würde.  Bundespräsident Wahlen kommentierte den Besuch aus Washington wie folgt:  «Die USA unterstützen die Zielsetzung der EWG und erstreben die  Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa. Wer sich dieser  Zielsetzung verschliesst, kann nicht mit der Sympathie Washingtons  rechnen.» &lt;br /&gt;Albert Weitnauer hatte bereits ein Jahr zuvor am  Ministertag davon gesprochen, dass eine grosse Freihandelszone für  Westeuropa nicht möglich sei, und er nannte auch den Grund dafür: «In  erster Linie wäre erforderlich, dass die amerikanische Regierung ihr  Veto gegen einen wirtschaftlichen Zusammenschluss des OEEC-Raumes  zurückzieht.» (dodis.ch/15113) US-Präsident Eisenhower, Vorgänger von  Kennedy, hatte ebenfalls darauf hingewirkt, die EWG im Sinne der USA  politisch auszurichten.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;«Jean Monnet/USA-Konzept»&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;An einer späteren Botschafterkonferenz erklärte  Albert Weitnauer die amerikanische Haltung: Er sprach vom «Jean  Monnet/USA-Konzept». Folgen wir seinen Ausführungen: &lt;br /&gt;«Ohne  Altbekanntes wiederholen zu wollen, darf ich daran erinnern, dass sich  in dieser amerikanischen politischen Planung zwei Grundtendenzen  miteinander verbinden und gegenseitig ergänzen. Die eine dieser  Tendenzen ist der an sich begreifliche Wunsch der amerikanischen  Regierung, die Verteidigung dessen, was man sich gewöhnt hat die  «westliche Welt» zu nennen, in möglichst zweckmässiger Weise auf der  Grundlage gemeinsamer Anstrengungen zu organisieren, ohne die  amerikanische Führerschaft aus der Hand zu geben; dies ist der Ursprung  des Nordatlantikpaktes, der Nato. Die zweite Tendenz bezieht ihr  Gedankengut und ihre politischen Energien aus dem Projekt der Begründung  eines neuen europäischen Bundesstaates, der «Vereinigten Staaten von  Europa», das nach dem Muster der «Vereinigten Staaten von Amerika» […]  der Vielstaaterei des alten Kontinents ein Ende bereiten soll. […] Nicht  zuletzt deshalb war grosser Wert darauf gelegt worden, im Vertrag von  Rom der EWG eine supranationale Behördenorganisation zu geben.»  Weitnauer führte weiter aus, dass das wirtschaftlich-­politische  Konzept, das die USA für die EWG vorsah, nicht auf sechs Mitglieder  beschränkt bleiben, sondern im Gegenteil ganz West-Europa und später  einmal ganz Europa umfassen sollte. (dodis.ch/30835)  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Verhandlungskonzept der EWG mit den EFTA-Ländern&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Paul Jolles, Leiter des Integrationsbüros in der  Schweiz, informierte die aussenpolitischen Kommissionen des National-  und Ständerates im Herbst 1962 über den Ablauf der Verhandlungen, die  alle sieben EFTA-Länder an die EWG anbinden sollten: &lt;br /&gt;1.  Grossbritannien als Nato-Mitglied sollte als erstes  Beitrittsverhandlungen führen. Diese wurden als «prioritär» angesehen  und waren bereits im Gange. &lt;br /&gt;2. Dänemark und Norwegen sollten zu  einem späteren Zeitpunkt ebenfalls Beitrittsverhandlungen führen. Danach  sollte Portugal folgen, nachdem es den Konflikt in Angola beigelegt  hatte. Diese drei Länder sind ebenfalls Nato-Mitglieder. &lt;br /&gt;3. Die drei  neutralen Staaten Schweiz, Österreich und Schweden sollten mit der EWG  einen Assoziationsvertrag aushandeln. (dodis.ch/30279)&lt;br /&gt;Es ergab sich  die paradoxe Situation, dass die EFTA noch kaum gegründet bereits wieder  aufgelöst werden sollte – und zwar nach den «Regieanweisungen» der USA. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Hans Schaffner bei de Gaulle: Für ein Europa der Vaterländer&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Bundesrat Hans Schaffner suchte den Kontakt zum  damalig starken Mann der EWG, General Charles de Gaulle, und traf ihn am  17. November 1961 in Paris. Er erklärte ihm die Lage der Schweiz als  neutrales Land und stiess auf volles Verständnis. In den nachfolgenden  Zitaten wird klar, wie sich de Gaulle die Zukunft Europas vorstellte:  als ein freies Zusammenspiel souveräner Nationen, unabhängig von einer  amerikanischen Hegemonialmacht. Schaffner berichtete dem Gesamtbundesrat  in einem Gesprächsprotokoll: &lt;br /&gt;Schaffner leitete den Bericht mit  folgender Vorbemerkung ein: «Präsident de Gaulle macht wohl den Eindruck  einer sehr selbstbewussten Persönlichkeit, ohne aber irgendwie in den  Ausdrucksformen eine Überlegenheit zu manifestieren. Im Gegenteil, er  strömt eine Atmosphäre der Gastlichkeit aus und weiss sehr gut  zuzuhören.»&lt;br /&gt;Bundesrat Schaffner und General de Gaulle unterhielten  sich ganz allgemein über die Fragen der europäischen Integration. Danach  erklärte Hans Schaffner dem französischen Staatspräsidenten, dass das  Schweizer Staatsverständnis unvereinbar sei mit ihrer Eingliederung in  eine supranationale Einrichtung. &lt;br /&gt;Hans Schaffner: «Wir können in  unserer Referendumsdemokratie nicht Befugnisse an eine weitere  Gemeinschaft abtreten, die dem Volk vorbehalten sind, das im vollen Sinn  des Wortes der Souverän ist.» &lt;br /&gt;De Gaulle: «Die Integration wird noch  manche Schwierigkeiten bringen; so werden die Verhandlungen mit England  sehr lang und sehr schwierig sein. Frankreich begreift Ihren Wunsch  nach einer Form der Verständigung, die nicht leicht zu finden sein wird.  Sie dürfen aber versichert sein, dass Ihnen von seiten Frankreichs  keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden.» (dodis.ch/30270)&lt;br /&gt;An  einer späteren Botschafterkonferenz (am 29.8.1963) erklärte Bundesrat  Hans Schaffner das Europa-Konzept von General de Gaulle wie folgt: «Der  französische Staatschef teilt mit den Europaideologen der EWG den Wunsch  und das Bestreben, den europäischen Kontinent vom Objekt wieder zu  einem selbstbewussten Subjekt der Weltpolitik zu machen. Weiter geht  aber die Übereinstimmung nicht. Der General lehnt die ganze Brüsseler  Integrationsphilosophie rundweg ab. Grundlage der Einigung Europas soll  nicht die Abtretung nationaler Souveränitätsrechte an überstaatliche  Behörden sein, sondern vielmehr die Bewahrung und Kräftigung der  bestehenden Nationalstaaten. Auch er will den europäischen  Zusammenschluss, aber in Form einer Allianz zwischen souveränen  Regierungen […]. Auch er beteuert die Notwendigkeit des Fortbestehens  der Partnerschaft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von  Amerika. Den Amerikanern soll nicht nur der Form, sondern auch der Sache  nach ein gleichberechtigtes Europa gegenüberstehen, nicht «une Europe  intégrée, donc diminiuée» (kein Juniorpartner). (dodis.ch/30358) &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Position Deutschlands&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Als Beispiel für die starke Ausrichtung des  offiziellen Deutschland auf die USA soll hier die Haltung von Professor  Walter Hallstein wiedergegeben werden, des ersten Kommissionspräsidenten  der EWG, der sich deutlich an der US-amerikanischen Politik  orientierte. Hans Schaffner zitiert ihn, als Hallstein sich zu den drei  Europa-Organisationen EWG, Euratom und Montanunion äusserte: «Sie alle  empfangen ihre letzte Rechtfertigung ja nicht daraus allein, dass sie in  ihrem besonderen Zuständigkeitsbereich etwas Nützliches tun. Sie alle  sind Teil des Entwicklungsprozesses, an dessen Ende ein in einem  umfassenderen Sinn politisch geeinigtes Europa stehen soll, eine  Gemeinschaft, die in der Lage ist, in der internationalen Welt  geschlossen, planend und handelnd aufzutreten, mit dem Gewicht, das  Europa zukommt.» (zitiert von Hans Schaffner im Vortrag «Integration und  Welthandel» vom 29.8.1963; dodis.ch/30358) &lt;br /&gt;Der damalige  Wirtschaftsminister und spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard war dagegen  ein Fürsprecher einer grossen Freihandelszone, in der alle  westeuropäischen Staaten als souveräne Staaten zusammenarbeiten. &lt;br /&gt;Zum  Fundament der deutschen Politik gehört der grosse deutsch-französische  Freundschaftsvertrag, den Konrad Adenauer und Charles de Gaulle 1963  abschlossen und der die Grundlage schuf für eine enge, politische  Zusammenarbeit bis heute.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Halbherziges Assoziationsgesuch der Schweiz &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Im Rahmen der Gesamtstrategie der EFTA-Länder hatte  die Schweiz am 15. Dezember 1961 in Brüssel ein Gesuch eingereicht,  Assoziationsverhandlungen zu führen. Der Gesamtbundesrat war zwar  skeptisch (dodis.ch/30140). Gefahr bestand jedoch, am Schluss allein  dazustehen. &lt;br /&gt;Der Bundesrat bereitete sich wie folgt darauf vor: &lt;br /&gt;-&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;In der Verwaltung wurden 14 Arbeitsgruppen gebildet, die die einzelnen Dossiers vorbereiteten. &lt;br /&gt;-&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Die Bundesräte Schaffner und Wahlen richteten eine Koordinationsstelle  ein, das sogenannte «Integrationsbüro» (das es heute noch gibt), um  «bei der Bearbeitung der so komplexen und schicksalsschweren Fragen eine  bis ins letzte gehende Koordination der verschiedenen Abteilungen und  Dienstwege zu erzielen.» Paul Jolles wurde die Leitung übertragen.  (Bericht von Bundesrat Wahlen an der Botschafterkonferenz vom 25.1.1962;  dodis.ch/30170)&lt;br /&gt;-&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Der Bundesrat hatte Bedenken, dass ein Abkommen  die innerstaatlichen Strukturen und die Referendumsdemokratie der  Schweiz aushöhlen könnte. Am 24. September 1962 übergab er dem  EWG-Ministerrat eine umfangreiche Erklärung, die die Verantwortlichen  mit den wirtschaftlichen Strukturen und politischen Abläufen der Schweiz  vertraut machen sollte. Das Dokument enthielt Kernsätze wie:&lt;br /&gt;«In den  mit der Gemeinschaft zu treffenden Vereinbarungen muss jedoch die  Schweiz ihre Neutralität, die der Schutz ihrer Unabhängigkeit ist, und  ihre innerstaatliche Struktur des Föderalismus und der direkten  Demokratie wahren.» Ein Assoziationsabkommen müsse paritätisch  zusammengesetzte Organe vorsehen und kündbar sein, und es dürfe die  rechtliche Souveränität des assoziierten Landes nicht in Frage stellen.  So dürften der Schweiz nicht ohne ihre Zustimmung neue Verpflichtungen  auferlegt werden. (dodis.ch/30371). &lt;br /&gt;Das Gesprächsangebot brachte zum  Ausdruck, dass die Schweiz eigentlich gar nicht zur EWG passt. Die EWG  bestätigte den Empfang des Schreibens. Zu Verhandlungen kam es nicht.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Paukenschlag von General de Gaulle &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Am 14. Januar 1963 beendete der französische  Staatspräsident de Gaulle die Beitrittsverhandlungen der EWG mit  Grossbritannien. Damit waren auch die Beitrittgesuche von Norwegen und  Dänemark vom Tisch. Die Assoziationsbemühungen der drei Neutralen  Schweiz, Österreich und Schweden wurden auf Eis gelegt. &lt;br /&gt;De Gaulle  hatte mit seinem Veto die Umsetzung des «Jean Monnet/USA-Konzepts»  verhindert und die «Regieanweisungen» aus Washington durchkreuzt, die  EFTA-Länder nach und nach in die EWG zu «überführen». Dank de Gaulle  konnte die EFTA nun mit ihrer eigentlichen Arbeit erst beginnen.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Wie ist die Geschichte weiter verlaufen?&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Gelingt es der EFTA, ihr Freihandelskonzept zu  verwirklichen und das «europäische Orchester» zum Klingen zu bringen?  Oder wird das «Jean Monnet/USA-Konzept» nach dem Tod von General de  Gaulle im Jahr 1971 wieder reaktiviert werden? Wie stellte sich das Team  um die Bundesräte Hans Schaffner und Friedrich Traugott Wahlen die  Zukunft der «Europäischen Integration» vor? Wie ist die erste  «Europaabstimmung» in der Schweiz im Jahr 1972 verlaufen? &lt;br /&gt;Wie ist die Situation heute? Welches «Europa-Modell» ist zukunftstauglich? – Dazu mehr in einem weiteren Artikel. &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;• &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;sub&gt;1&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Siehe Jubiläumsbuch EFTA 1960–2010, Elements of 50 Years of European History, EFTA Genf 2010&lt;br /&gt;2&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Jubiläumsbuch EFTA 1960–2010, S. 46, EFTA Genf 2010&lt;br /&gt;3&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;René Bondt, Der Minister aus dem Bauernhaus, Handelsdiplomat Jean Hotz und seine turbulente Zeit, Zürich 2010&lt;br /&gt;4&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Daniel Trachsler, Bundesrat Max Petitpierre, Schweizerische Aussenpolitik im Kalten Krieg, Zürich 2011 &lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="csc-header csc-header-n2"&gt;&lt;h1&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Bundesrat Schaffner und General de Gaulle zur Frage der europäischen Integration&lt;/span&gt; &lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Hans Schaffner: «Wir können in unserer  Referendumsdemokratie nicht Befugnisse an eine weitere Gemeinschaft  abtreten, die dem Volk vorbehalten sind, das im vollen Sinn des Wortes  der Souverän ist. […] &lt;br /&gt;Der General lehnt die ganze Brüsseler  Integrationsphilosophie rundweg ab. Grundlage der Einigung Europas soll  nicht die Abtretung nationaler Souveränitätsrechte an überstaatliche  Behörden sein, sondern vielmehr die Bewahrung und Kräftigung der  bestehenden Nationalstaaten. Auch er will den europäischen  Zusammenschluss, aber in Form einer Allianz zwischen souveränen  Regierungen […]. Auch er beteuert die Notwendigkeit des Fortbestehens  der Partnerschaft zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von  Amerika. Den Amerikanern soll nicht nur der Form, sondern auch der Sache  nach ein gleichberechtigtes Europa gegenüberstehen, nicht ‹une Europe  intégrée, donc diminiuée› (kein Juniorpartner).»&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-5104292545248625990?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/5104292545248625990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=5104292545248625990' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5104292545248625990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5104292545248625990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/12/europaische-integration-teil-1.html' title='Europäische Integration (Teil 1)'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-1374085241385519445</id><published>2011-12-07T21:14:00.004+01:00</published><updated>2011-12-07T21:44:12.187+01:00</updated><title type='text'>Drei Professoren erklären: das GELDSYSTEM ist BETRUG</title><content type='html'>&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Qg4I_k9ocaM/Tt_LKCbc8FI/AAAAAAAAAlQ/WnIJnpaT6u8/s1600/hankel1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-Qg4I_k9ocaM/Tt_LKCbc8FI/AAAAAAAAAlQ/WnIJnpaT6u8/s1600/hankel1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Bild: de-de.facebook.com&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-nN-aMkwxBXk/Tt_MFrLQbUI/AAAAAAAAAlg/eaIILKoE-dA/s1600/lesch.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-nN-aMkwxBXk/Tt_MFrLQbUI/AAAAAAAAAlg/eaIILKoE-dA/s1600/lesch.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Bild: wissenschaft-shop.de&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jap7n9KE-Ps/Tt_NlJyEMAI/AAAAAAAAAlo/4lmLSrP5a-0/s1600/hamer.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-jap7n9KE-Ps/Tt_NlJyEMAI/AAAAAAAAAlo/4lmLSrP5a-0/s1600/hamer.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Bild: der-klare-blick.de&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kommentar von Helmut Schramm:&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Anlässlich des EU-Gipfels am 8. u- 9. Dezember 2011 werden die EU-Verträge ohne Volksabstimmung in die Richtung Fiskalunion oder Wirtschaftsunion, oder genauer in&amp;nbsp; eine Haftungs, Schulden- u. Transferunion geändert und der Staat EU durch die Hintertür wieder ein Schritt weiter (illegal) eingeführt. Die Entscheidungen dieses Wochenendes ebnen den Weg der Finanzindwirtschaft ungehindert und risikoarm in noch größeren Umfang global zu&amp;nbsp; spekulieren, denn&amp;nbsp; wenn es schiefgeht hat man ja die Steuerzahler der Europäischen Union!&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;ESFS, ESM und EZB-Schrottpapiereankauf sind die Instrumente.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Die Professoren Wilhelm Hankel, Eberhard Hamer und Harlad Lesch skizieren die gegenwärtige Lage:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="color: #660000; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-large;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Bnsy2HBuPs8&amp;amp;feature=player_embedded"&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;V I D E O&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://mrinfokrieg.blogspot.com/2011/12/drei-professoren-erklaren-das.html?utm_source=blog&amp;amp;utm_medium=gadget&amp;amp;utm_campaign=bp_featured"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-1374085241385519445?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/1374085241385519445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=1374085241385519445' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/1374085241385519445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/1374085241385519445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/12/drei-professoren-erklaren-das.html' title='Drei Professoren erklären: das GELDSYSTEM ist BETRUG'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Qg4I_k9ocaM/Tt_LKCbc8FI/AAAAAAAAAlQ/WnIJnpaT6u8/s72-c/hankel1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-5967853791439017138</id><published>2011-12-06T20:41:00.000+01:00</published><updated>2011-12-06T20:41:44.568+01:00</updated><title type='text'>Es gibt keine Alternative zum demokratisch verfassten Nationalstaat</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-si0VP_v-8aQ/Tt5v4ZWufGI/AAAAAAAAAlI/LR1Tx03Ck2c/s1600/roca.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-si0VP_v-8aQ/Tt5v4ZWufGI/AAAAAAAAAlI/LR1Tx03Ck2c/s1600/roca.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;Bild: oberrohrdorf.ch&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;von Dr. phil. René Roca&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Im Zusammenhang mit dem nach wie vor geplanten  Schritt der Europäischen Union (EU), die «Vereinigten Staaten von  Europa» (nach einem Diktum Churchills) aufzubauen, also den Schritt vom  Staatenbund zum Bundesstaat zu machen, wird immer wieder auf die  historische Situation der Schweiz vor der Bundesstaatsgründung 1848  verwiesen. Der EU nahe stehende Kreise betonen in diesem Zusammenhang,  auch die schweizerischen Kantone hätten ja damals Souveränität an den  Bund abgegeben und vor einem solchen Schritt würden nun auch die Länder  der EU stehen. Wenn man die Schweiz heute betrachte, so die  EU-Befürworter weiter, könne dieser Weg doch nur von Erfolg gekrönt  sein. Zum einen wird damit suggeriert, die EU befinde sich mit dem  angestrebten Ziel eines Bundesstaates auf einer Erfolgsstrasse, zum  anderen wird der Schweiz eingeredet, dass sie mit einem EU-Beitritt  genau das vollziehen würde, was sie in ihrer Geschichte schon einmal  gemacht habe, nur dieses Mal eben im grösseren Rahmen. Wer solches  behauptet, ignoriert die historische Entwicklung und verfolgt das Ziel,  dem schweizerischen Nationalstaat den Todesstoss zu versetzen.&lt;br /&gt;Allgemein  ist klar festzuhalten, dass die Situation der Schweiz vor der  Bundesstaatsgründung keinesfalls mit dem heutigen Gebilde der EU  verglichen werden kann, und dies aus folgenden Gründen:&lt;br /&gt;1.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Die  Schweiz war vor 1848 ein Staatenbund. Seit 1815 galt der Bundesvertrag  mit seinen 15&amp;nbsp;Artikeln als völkerrechtliche Grundlage. Die  22&amp;nbsp;gleichberechtigten, souveränen Kantone wurden über die Klammer der  Tagsatzung zusammengehalten. Die Souveränität gab den Kantonen Raum für  innere Reformen (Regeneration ab 1830). Ebenfalls seit 1815 galt die für  die Schweiz völkerrechtlich legitimierte immerwährende Neutralität, die  eine wichtige Grundlage des Staatswesens bleiben sollte. Wie sieht  dagegen heute das EU-Gebilde aus? Die EU ist de facto kein Staatenbund  von gleichberechtigten Ländern. Sie ist keine Nation, sondern ein  zentralistisches Gebilde (Brüssel), das durch verschiedene Vertragswerke  zusammengehalten wird. An die Verträge halten sich die einzelnen Länder  nur bedingt (vgl.&amp;nbsp;Maastricht-Kriterien). Seit den Anfängen, also seit  der Montanunion 1951, zeichnet sich die EG/EU durch das Konzept der  Supranationalität aus. Das heisst, dass die einzelnen Mitgliedsländer  immer mehr souveräne Rechte an das Zentrum abtreten und die eigene  staatliche Souveränität kontinuierlich entleert wird. In der laufenden  Finanz- und Wirtschaftskrise mutiert die EU in Richtung einer  autoritären Herrschaft, einer Art Diktatur à la Merkel-Sarkozy. Der  angekündigte «Europäische Stabilitätsmechanismus» (ESM) wird diese  Tendenz noch verstärken.&lt;br /&gt;2.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Die Schweiz vollzog 1848 die  Umwandlung in einen Bundesstaat. Nach dem Sonderbundskrieg 1847  entwickelten liberale Kräfte in kurzer Zeit mit der Bundesverfassung  eine ideale Lösung für die Schweiz, wobei sie wesentliche Ideen der  Katholisch-Konservativen übernahmen und so den Weg der Konkordanz  verfolgten. Die einzelnen Kantone waren zwar nicht mehr souverän, aber  die Legitimität der Bundesverfassung wurde sehr stark erhöht, weil in  allen Kantonen eine Volksabstimmung über das neue Grundgesetz stattfand.  Bezeichnenderweise hiess es in Artikel&amp;nbsp;1 der BV: «Die durch  gegenwärtigen Bund vereinten Völkerschaften der zweiundzwanzig  souveränen Kantone […] bilden in ihrer Gesamtheit die schweizerische  Eidgenossenschaft.» [Herv. d. Verf.] Und weiter in Artikel&amp;nbsp;3: «Die  Kantone sind souverän, soweit ihre Souveränität nicht durch die  Bundesverfassung beschränkt ist, und üben als solche alle Rechte aus,  welche nicht der Bundesgewalt übertragen sind.» Neben der Neutralität  wurde nun der Föderalismus eine wichtige Grundlage des Staatswesens.  Damit wurde dem Wunsch nach weitgehender Souveränität der Kantone  Rechnung getragen. Das Prinzip der Subsidiarität wurde konsequent  umgesetzt und die Kantone erhielten unter anderem die Schul- und  Kirchenhoheit und umfangreiche Finanzkompetenzen. Mit der Einführung des  Ständerates als zweite, gleichberechtigte Kammer und der Einführung des  Ständemehrs setzten die schweizerischen Gründungsväter deutliche  föderalistische Akzente. Mit der schrittweisen Einführung der direkten  Demokratie auf allen drei Staatsebenen (Gemeinden, Kantone, Bund)  setzten die Schweizer die Idee der Volkssouveränität konsequent um und  sorgten so dafür, dass die laufende Industrialisierung von den Bürgern  mit Erfolg mitgestaltet werden konnte.&lt;br /&gt;Soweit die Ideen für einen  «Bundesstaat Europa» konkretisiert sind, würde dieser sicher nicht so  aussehen, ganz im Gegenteil. In den einzelnen Ländern der EU sind –  ausser in Irland – nicht einmal Volksabstimmungen für die  Staatsverträge, welche die rechtliche Grundlage bilden, vorgesehen.  Föderal aufgebaut ist die EU auch nicht und selbst die auf Eis gelegte  EU-Bundesverfassung, die gröss­tenteils mit dem Vertrag von Lissabon  eingeführt wurde, enthält keine klassischen föderalen Elemente.  Dementsprechend hat auch das ständige Reden der EU-Verantwortlichen von  Subsidiarität keinen Bezug zur Realität. Im Gegenteil, die EU will den  Mitgliedsländern beispielsweise ständig weitere Finanzkompetenzen  entziehen und diskutiert nun, ein zentrales Finanzministerium  einzurichten. Mit der nun eingeführten europäischen Bürgerinitiative  können eine Million EU-Bürger aus mindestens einem Drittel der  EU-Mitgliedstaaten die Brüsseler Kommission zum gesetzgeberischen  Handeln anregen. Die Initiative ist also lediglich ein Antrags- oder  Vorschlagsrecht und damit ein äusserst schwaches Instrument. Mit der nun  durchgesetzten weiteren Zentralisierung werden den einzelnen Staaten  zusätzliche Souveränitätsrechte entzogen. Damit kann anschliessend nicht  das Projekt eines «Bundesstaates Eu­ropa» aufgezogen werden, sondern  dasjenige eines «Europas der Regionen», in das auch die Schweiz  gezwungen werden soll (über «Transmissionsriemen» wie Metropolitanräume,  Naturpärke usw.), wodurch die Nationalstaaten noch weiter aufgelöst und  der Bürgerlichkeit des Menschen die Grundlage weiter entzogen würde.  Man spricht bereits von der postparlamentarischen Demokratie, in der die  Exekutive das zentrale Gremium sein soll.&lt;br /&gt;Die EU will gemäss  Bundeskanzlerin Merkel die Krise nutzen, um die politische Integration  voranzutreiben. Folge davon wären soziale Konflikte und weitere Kriege.&lt;br /&gt;In  Zeiten, in denen die EU und namhafte Intellektuelle das postnationale  Zeitalter einläuten wollen (vgl. Bruno S. Frey mit seinem unsinnigen  FOCJ-Konzept: «Functional, Overlapping, Competing, Jurisdiction»), ist  es an der Zeit, den demokratisch verfassten Nationalstaat zu festigen  und diesen als Rechtsstaat weiter zu stärken. Nur so können Friede und  Ordnung gesichert werden. Den Nationalstaat in Europa zu festigen, würde  auch heissen, das Projekt der Aufklärung zu vollenden und endlich als  ein «Europa der Nationalstaaten» den Status eines US-Vasallen  abzuschütteln.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;•&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;(&lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=543"&gt;Quelle&lt;/a&gt;) &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-5967853791439017138?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/5967853791439017138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=5967853791439017138' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5967853791439017138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5967853791439017138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/12/es-gibt-keine-alternative-zum.html' title='Es gibt keine Alternative zum demokratisch verfassten Nationalstaat'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-si0VP_v-8aQ/Tt5v4ZWufGI/AAAAAAAAAlI/LR1Tx03Ck2c/s72-c/roca.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-4212028419237051070</id><published>2011-12-02T12:57:00.002+01:00</published><updated>2011-12-05T14:59:58.266+01:00</updated><title type='text'>Österreichs Triple A ist schon im Gerede - Schuldenbremse soll helfen.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-zXbwAcyL7Zo/Tti8pu2_YRI/AAAAAAAAAko/YfyClyoQn8Y/s1600/b-vg.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-zXbwAcyL7Zo/Tti8pu2_YRI/AAAAAAAAAko/YfyClyoQn8Y/s1600/b-vg.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;&amp;nbsp;Bild: manz.at&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;Außenminister M. Spindelegger im Standard:&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Dramatik der Situation muss langsam auch der Opposition bewusst werden. Sie hat es jetzt in der Hand, ob Österreich ein klares Signal sendet, dass diese Sanierungsschritte in einem Verfassungsrahmen erfolgen. Das können wir als Regierungspartei nicht allein bewerkstelligen. Aber wir können nicht auf Bedingungen eingehen, die einfach nicht akzeptabel sind. Wir haben jetzt eine sehr schwierige Situation. Unser Triple A ist schon im Gerede. Das darf nicht sein. Wir müssen dafür sorgen, dass es hält. Darum habe ich gar kein Verständnis, wenn jemand die Situation ausnützen will und sagt, ich möchte in meinem Schrebergarten aber noch drei Gartenzwerge dazustellen. &lt;a href="http://derstandard.at/1322531656970/Bonitaet-der-Republik-Oesterreichs-Triple-A-ist-schon-im-Gerede"&gt;mehr&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Kommentar von Helmut Schramm:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union, die Griechenlandhilfe, der ESFM und ESFS und bald der ständige „Rettungsschirm“ (ESM) bringen die Bonität (das Triple A) Österreichs in Gefahr und nicht etwa ob die seit knapp 20 Jahren (Maastrichvertrag) feststehenden und vertraglich festgelegten Stabilitätskriterien (Grenze der Schulden bei 60% BIP und 3% Neuverschuldung), welche die Vorrausetzung der Einführung des Euros waren, in der österreichischen Verfassung stehen werden, oder nicht!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Nicht die fehlende „Schuldenbremse“ ist &amp;nbsp;schuld an der schlechter werdenden Bonität Österreichs, sondern die Haftung für Griechenland und bald für alle in selbstverschuldete Schwierigkeiten &amp;nbsp;gekommenen Länder, wie beispielsweise Italien, Irland, Portugal und Spanien. Die Verfassung wird sowieso schleichend und scheibchenweise gesamtgeändert, so dass sie dem EU-Diktat gerecht wird und darüber keine Volksabstimmungen abgehalten werden müssen, wie Art. 44 Abs. 3 B-VG fordert. Aber davon wollen die selbsternannten Eliten nichts hören, so auch der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;h1 style="color: #cc0000;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Faymann legt sich fest: Keine Volksabstimmung&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;&lt;div class="articletime" style="color: #cc0000;"&gt;02.12.2011 | 18:10 |&amp;nbsp;           Von Oliver Grimm und Rainer Nowak&amp;nbsp;(Die Presse)&lt;/div&gt;&lt;div class="articlelead" style="color: #cc0000;"&gt;&lt;b&gt;Bundeskanzler  Faymann hält ein Referendum über bevorstehende Reformen der Eurozone  nicht für erforderlich, sofern die Budgethoheit der Nationalstaaten  nicht berührt wird. Doch genau um diese Frage geht es. &lt;a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/713910/Faymann-legt-sich-fest_Keine-Volksabstimmung?_vl_backlink=/home/wirtschaft/international/691335/index.do&amp;amp;direct=691335"&gt;mehr&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Die Prinzipien der Bundesverfassung (Baugesetze) wurden schon durch den Beitritt Österreichs in die EU (1995) &amp;nbsp;und durch die Folgeverträge (Amsterdam, Nizza, Lissabon) gebrochen und jetzt erst recht durch die Entwicklung der EU zur Haftungs- u. Transferunion. &amp;nbsp;Die EU ist ein illegaler Staat, weil die nötigen verfassungsrechtlichen Schritte, die notwendig wären, nicht gemacht wurden. &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Es wird sich später niemand darum scheren, ob wir eine Schuldenbremse in der Verfassung haben, oder nicht, wenn die Eliten der ESM-Regierung künftig Milliarden von Österreich fordern und auch bekommen werden. Die Schuldenlast Österreichs wird ständig steigen und nie mehr rückzahlbar werden, ob das Gegenteil in der Verfassung steht oder nicht. &amp;nbsp;So leben die Profiteure ewig von den Zinsen zu Lasten der österreichischen Steuerzahler. &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;h1&gt;&amp;nbsp;&lt;/h1&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-4212028419237051070?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/4212028419237051070/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=4212028419237051070' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4212028419237051070'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4212028419237051070'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/12/der-standard-osterreichs-triple-ist.html' title='Österreichs Triple A ist schon im Gerede - Schuldenbremse soll helfen.'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-zXbwAcyL7Zo/Tti8pu2_YRI/AAAAAAAAAko/YfyClyoQn8Y/s72-c/b-vg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-2153233764317419744</id><published>2011-12-01T16:58:00.002+01:00</published><updated>2011-12-01T22:13:01.466+01:00</updated><title type='text'>"EU-Parlament"</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-1VUGyVIxg08/Ttej9dguXNI/AAAAAAAAAkg/7n8hepSF_wg/s1600/eu-par.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-1VUGyVIxg08/Ttej9dguXNI/AAAAAAAAAkg/7n8hepSF_wg/s1600/eu-par.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;Bild: wikipedia.org&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Versammlung der Vertreter der Mitgliedsstaaten - die scheindemokratische Legitimation der EU-Rechtssetzung -, das&amp;nbsp; "Europäisches Parlament" (EP) ist nicht nur kein echtes Parlament, sonder auch ein Selbstbedienungsladen für die EU-Parlamentarier. Taggeld, Diäten und Riesengehälter für Politiker, welche bestenfalls die EU-Rechtsetzung stützen oder stärken können. Initiativrecht haben Sie keines, die hoch bezahlten Beamten können nämlich kein Gesetz allein hervorbringen. So auch das Bundesverfassungsgericht im "Lissabon-Urteil". Denn wäre das EP ein echtes Parlament, so müsste man den Bundesstaat EU erst verfassen und auch die Völker darüber abstimmen lassen. Das würde der EU-Diktatur zu weit gehen, da würden die selbst ernannten „Eliten“ &amp;nbsp;keine Mehrheit haben. Kein Volk würde dem Einheitsstaat EU zustimmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Video darüber&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; &lt;a href="http://dotsub.com/view/01ad2718-073c-474a-ac40-c7a72e199d55"&gt;http://dotsub.com/view/01ad2718-073c-474a-ac40-c7a72e199d55 &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-2153233764317419744?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/2153233764317419744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=2153233764317419744' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2153233764317419744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2153233764317419744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/12/eu-parlament.html' title='&quot;EU-Parlament&quot;'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-1VUGyVIxg08/Ttej9dguXNI/AAAAAAAAAkg/7n8hepSF_wg/s72-c/eu-par.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-8630767301763731602</id><published>2011-11-29T12:24:00.000+01:00</published><updated>2011-11-29T12:24:04.124+01:00</updated><title type='text'>Spindelegger für Eurobonds</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-wUjBtvDj6mQ/TtS_PeDnKeI/AAAAAAAAAkY/AA7TS9g2nJk/s1600/spindelegger.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-wUjBtvDj6mQ/TtS_PeDnKeI/AAAAAAAAAkY/AA7TS9g2nJk/s1600/spindelegger.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;Bild: wikipedia&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eurobond_%28Euromarkt-Anleihe%29"&gt;Eurobonds&lt;/a&gt; sind für den&amp;nbsp; Außenminister Michael Spindelegger eine "interessante Idee"! Auf EU-Ebene hielte Spindelegger langfristig, wenn "alle ihre  Hausaufgaben gemacht haben", auch Euro-Bonds für eine gute Idee - weil  sie bessere Zinsen bringen könnten. Kurzfristig seien diese aber für  Österreich wegen der hohen Zinsen "nicht tragbar".(&lt;a href="http://www.heute.at/news/politik/art23660,629048"&gt;heute.at&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZiB-2"&gt;http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZiB-2&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eurobonds sind aber verfassungswidrig, so das Bundesverfassungsgericht&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=rAClmge_gfE"&gt;Video&lt;/a&gt; (Min. 5.30 Eurobonds) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hs. &lt;a href="http://www.heute.at/news/politik/art23660,628180"&gt;Die Schuldenbremse im Verfassungsrang sei der nötige kurzfristige Schritt angesichts der Krise&lt;/a&gt;. so Spindelegger.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Diese "Schuldenbremse", gibt es schon seit der Einführung des Euros. Im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stabilit%C3%A4ts-_und_Wachstumspakt" title="Stabilitäts- und Wachstumspakt"&gt;Stabilitäts- und Wachstumspakt&lt;/a&gt; der Europäischen Union verpflichten sich die Mitgliedsländer prinzipiell zu einer Neuverschuldung von maximal 3&amp;nbsp;% des Bruttoinlandsprodukts und einem Schuldenstand von maximal 60&amp;nbsp;% des Bruttoinlandsprodukts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese &lt;a href="http://www.spiegel.de/wikipedia/Euro.html"&gt;Stabilitätskriterien&lt;/a&gt; sind die Vorraussetzung für die Einführung des Euro gewesen. Fast niemand hielt sich daran. Höchstens 60% BIP Schulden gesamt und höchstens 3 % im Jahr werden angesichts der Schuldenunion, also der "Griechenlandhilfe", des "Rettungsschirm" (ESFS) und des permanenten Schutzmechanismus (ESM), nie erreicht werden können. Wenn "Eliten" so bestimmen, werden Milliarden für die Schulden anderer Ländern gehaftet, gebürgt oder gezahlt. Das ist das Ende der Demokratie in Österreich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bürger können nicht dagegen klagen oder den ESM oder die Eurobonds stoppen! Österreich wird noch tiefer in die EU-Diktatur gezogen. Das Volk darf darüber nicht abstimmen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-8630767301763731602?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/8630767301763731602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=8630767301763731602' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8630767301763731602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8630767301763731602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/spindelegger-fur-euro-bonds.html' title='Spindelegger für Eurobonds'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-wUjBtvDj6mQ/TtS_PeDnKeI/AAAAAAAAAkY/AA7TS9g2nJk/s72-c/spindelegger.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-3786692181776563675</id><published>2011-11-27T13:08:00.002+01:00</published><updated>2011-11-27T22:04:39.896+01:00</updated><title type='text'>Faymann für die  Abschaffung Österreichs!</title><content type='html'>&lt;div id="print1"&gt;&lt;div class="subline"&gt;hs. Bundeskanzler Faymann schließt die Einführung von "Eurobonds", als EU-Staatsanleihen nicht mehr aus und ist damit für die&amp;nbsp; Abschaffung der parlamentarischen Mitsprache.&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="subline"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="subline"&gt;Er läßt das Volk aber nicht darüber abstimmen ! Diese typische Politik eines Bundesstaates (Finanzausgleich), namens "Griechenlandhilfe", ESFS, ESM und Eurobonds ist gegen die EU-Verträge und gegen die Bundesverfassung gerichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lt. Bundesverfassung haben sie Staatsbürger das Recht Ihre Vertretung im Parlament wählen zu können. Diese vom Volk Beauftragten im Parlament müssen auch die Befugnisse und die Macht haben uns uns Bürger zu vertreten (Art. 26 B-VG). Diese wird aber durch die rechtswidrige "Euro-Rettungspolitik" genommen. &lt;/div&gt;&lt;div class="teaser"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="teaser"&gt;Salzburger Nachrichten:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="teaser"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="teaser"&gt;SPÖ-Parteichef Bundeskanzler Faymann befürwortet in der  Euro-Schuldenkrise eine stärkere Rolle der Europäischen Zentralbank,  wenn gewisse Bedingungen dafür definiert werden.         &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bild"&gt;&lt;img alt="" id="artikelbild" name="artikelbild" src="http://www.salzburg.com/nwas/loadcluster.php?Ref=DBild/w71dp88nqzbwnug2*dlahal&amp;amp;AttrName=BildLr" title="" width="380" /&gt;           &lt;br /&gt;&lt;div class="infoboxartikel"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="googlewerbungbild" style="background-color: white; border: 1px solid #D1D0B8; clear: left; display: block; padding: 5px; width: 370px;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Faymann schloss am Samstag im Gespräch mit der APA und dem ORF  am Rande eines Treffens der europäischen Sozialdemokraten (SPE) in  Brüssel &lt;b&gt;auch Euro-Bonds nicht mehr kategorisch als&lt;/b&gt; Mittel gegen die  Krise aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.salzburg.com/online/nachrichten/wirtschaft/Faymann-fuer-groessere-Rolle-der-EZB.html?article=eGMmOI8VfNhigneDDpknvL4NlP3m5JXjPuj6Xt0&amp;amp;img=&amp;amp;text=&amp;amp;mode="&gt;Zum Artikel&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-3786692181776563675?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/3786692181776563675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=3786692181776563675' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/3786692181776563675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/3786692181776563675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/faymann-fur-die-de-facto-abschaffung.html' title='Faymann für die  Abschaffung Österreichs!'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-5754510179645018028</id><published>2011-11-26T23:28:00.005+01:00</published><updated>2012-01-15T10:58:55.650+01:00</updated><title type='text'>Der europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) – das Ende der Demokratie</title><content type='html'>Die EU ist eine   schuldenbasierte Transferunion, eine Haftungsgemeinschaft geworden. Das Haushalts- und Budgetrecht der nationalen   Parlamente soll an einen EU-Gouverneursrat abgegeben werden. Grundlage   hierfür ist der erst vor kurzem bekannt gewordene &lt;a href="http://www.youblisher.com/p/157438-ENTWURF-FUR-EINEN-VERTRAG-ZUR-EINRICHTUNG-DES-EUROPAISCHEN-STABILITATSMECHANISMUS-ESM/"&gt;Vertragsentwurf &lt;/a&gt;zum   sog. „Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)“. &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unsere Steuergelder sollen für die   Schuldenpolitik anderer EU-Länder geradestehen. Wir sollen arbeiten,   damit die Banken keine Verluste machen. Dem Steuerzahler wird   Zwangssolidarität verordnet. Die Banken sind auf freiwilliger Basis   dabei. Uns Bürgern gesteht man diese Freiwilligkeit nicht zu. Wir müssen   zahlen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=wv50qKHXUI8"&gt;Video&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Bücher:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(W.&amp;nbsp;Hankel, W.&amp;nbsp;Nölling, K.A.&amp;nbsp;Schachtschneider, D.&amp;nbsp;Spethmann,  J.&amp;nbsp;Starbatty: "&lt;b&gt;Das Euro-Abenteuer geht zu Ende&lt;/b&gt;. &lt;b&gt;Wie die Währungsunion  unsere Lebensgrundlagen zerstört"&lt;/b&gt;, 2011, ISBN 978-3-86445-001-3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Karl Albrecht Schachtschneider: &lt;b&gt;"Die Rechtswidrigkeit der  Euro-Rettungspolitik. Ein Staatsstreich der politischen Klasse"&lt;/b&gt;, 2011,  ISBN 978-3-86445-002-0)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Politik ist keine Abhilfe zu erwarten. Faymann und Co. werden auch dazu ihren Segen geben. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-5754510179645018028?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/5754510179645018028/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=5754510179645018028' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5754510179645018028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5754510179645018028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/der-europaische-stabilitatsmechanismus.html' title='Der europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) – das Ende der Demokratie'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-1690153663026907004</id><published>2011-11-24T02:05:00.001+01:00</published><updated>2011-11-24T02:20:52.879+01:00</updated><title type='text'>47 Professoren gegen Entwicklung der EU zur Haftungs- u. Schuldenunion</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em; text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="154" src="http://3.bp.blogspot.com/-US2gOBE1JBE/Ts2Z3uHXMXI/AAAAAAAAAkQ/BOXTEMpsPA4/s320/sch%25C3%25A4ffler.jpg" width="320" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Professoren&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt; Dieter Bender, Charles B. Blankart, Manfred Borchert, Rolf  Caesar, Dietrich Dickertmann, Jürgen B. Donges, Norbert Eickhof, Mathias  Erlei, Andreas Freytag, Egon Görgens, Heinz Grossekettler, Gernot  Gutmann, Gerd Habermann, Eberhard Hamer, Gerd Hansen, Stefan Homburg,  Jörn Kruse, Hans Günter Krüsselberg, Uwe Lautner, Martin Leschke, Bernd  Lucke, Helga Luckenbach, Hubertus Müller-Groeling, Hans H. Nachtkamp,  Peter Oberender, Hans-Georg Petersen, Rudolf Richter, Gerhard Rübel,  Wolf Schäfer, Klaus-Werner Schatz, Horst Schellhaaß, Dieter Schmidtchen,  Jürgen Schröder, Alfred Schüller, Hans-Werner Sinn, Peter Spahn,  Joachim Starbatty, H. Jörg Thieme, Ulrich van Suntum, Roland Vaubel, Uwe  Vollmer, Gerhard Wegner, Harald Wiese, Hans Willgerodt, Rainer Willeke,  Manfred Willms, Rupert Windisch schrieben einen offenen Brief an die Mitglieder der FDP:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir haben den &lt;a href="http://www.fdp-mitgliederentscheid.de/positionen/antrag/"&gt;Antrag von Frank Schäffler&lt;/a&gt; und anderen gelesen, über  den Sie in den nächsten Wochen entscheiden werden. Wir halten den Antrag  für kompetent und verantwortungsvoll.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Europa darf keine Haftungsunion werden.&lt;/b&gt; Ganz im Gegenteil müssen die  Grundsätze der Europäischen Verträge in Zukunft wieder beachtet werden.  &lt;b&gt;Kernpunkt dieser Verträge sind das Beistandsverbot und das Verbot der  Monetarisierung von Staatsschulden.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn man meint, die Stabilität der Finanzmärkte sei gefährdet,  ist es doch offensichtlich, dass Rechtsbrüche und Vertragsverstöße das  Problem nicht lösen, sondern es verschärfen.&lt;br /&gt;Wir – 47 Professoren der Volkswirtschaftslehre – empfehlen Ihnen deshalb, den Antrag von Frank Schäffler u. a. zu unterstützen.&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Regierungschefs der Euro-Zone kamen am 17. Dezember 2010 überein,  einen permandenten "Europäischen Stabilitäsmechanismus" (ESM)  einzurichten. Der neue Vertrag liegt als &lt;a href="http://www.freiewelt.net/blog-3321/lesen-sie-hier-den-vertragstext-des-esm-vertrags%21.html" target="_blank"&gt;inoffizielle Arbeitsübersetzung&lt;/a&gt;  vor. Ratifiziert werden muss bis 2012. Kanzlerin Merkel hat die Rettung  des Euros immer als alternativlos bezeicnet, ohne auch nur die Kosten  beziffern zu können.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/mitgliederentscheid-die-fdp-wird-zur-basispartei-11522132.html"&gt;Bild: faz.net&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Links: &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mitgliederentscheid-die-fdp-wird-zur-basispartei-11522132.html"&gt;1&lt;/a&gt; / 2 / 3&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-1690153663026907004?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/1690153663026907004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=1690153663026907004' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/1690153663026907004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/1690153663026907004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/47-professoren-gegen-entwicklung-der-eu.html' title='47 Professoren gegen Entwicklung der EU zur Haftungs- u. Schuldenunion'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-US2gOBE1JBE/Ts2Z3uHXMXI/AAAAAAAAAkQ/BOXTEMpsPA4/s72-c/sch%25C3%25A4ffler.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-2648845822460214880</id><published>2011-11-23T09:03:00.000+01:00</published><updated>2011-11-23T09:03:28.103+01:00</updated><title type='text'>Brüssel drängt auf Eurobonds</title><content type='html'>von Helmut Schramm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-WmNQFzbg8yU/TsyoGu1cOrI/AAAAAAAAAkI/_VD5UfIMrLY/s1600/2.senat.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-WmNQFzbg8yU/TsyoGu1cOrI/AAAAAAAAAkI/_VD5UfIMrLY/s1600/2.senat.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das deutsche Bundesverfassungsgericht gibt keinen ausreichenden Schutz vor der Entwicklung der EU zur Haftungs- u. Transferunion, dennoch hat der 2. Senat im Urteil vom 7. Sept. 2011 der Einführung von sogenannten „Euro-Bonds“, also Euro-Staatsanleihen einen Riegel vorgeschoben. Aber entgegen dem &lt;a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20110907_2bvr098710.html"&gt;Urteil &lt;/a&gt;will die Kommission&amp;nbsp; "EU-Anleihen und damit den illegalen Bundesstaat EU weiter durchsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://oe1.orf.at/artikel/291400"&gt;ORF vom 23. Nov.&lt;/a&gt; berichtet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Die EU-Kommission legt heute einen seit langem umstrittenen Vorschlag  zur Lösung der Schuldenkrise vor. Eurobonds, also gemeinsame Anleihen  der Euroländer, sollen die Finanzmärkte beruhigen. Vor allem Deutschland  ist gegen diese Vergemeinschaftung der Schulden.  EU-Kommissionspräsident Barroso spricht  deshalb auch von  "Stabilitätsanleihen". &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stabilität sollte die Vorraussetzung des Euro sein, aber nicht durch die nicht ausreichend demokratisch legitimierte Staatswerdung der Europäischen Union, eine Schulden- u. Haftungsunion. &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Im Urteil vom 7. September 2011 (&lt;/i&gt;BVerfG, 2 BvR 987/10 vom 7.9.2011) stellte das Gericht fest:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="std"&gt;&lt;i&gt;Eine notwendige Bedingung für die Sicherung politischer  Freiräume im Sinne des Identitätskerns der Verfassung (Art.&amp;nbsp;20 Abs.&amp;nbsp;1  und Abs.&amp;nbsp;2, Art.&amp;nbsp;79 Abs.&amp;nbsp;3 GG) besteht darin, dass der  Haushaltsgesetzgeber seine Entscheidungen über Einnahmen und Ausgaben  frei von Fremdbestimmung seitens der Organe und anderer Mitgliedstaaten  der Europäischen Union trifft und dauerhaft „Herr seiner Entschlüsse“  bleibt. Zu diesem Grundsatz stehen Gewährleistungsermächtigungen, mit  denen die Zahlungsfähigkeit anderer Mitgliedstaaten abgesichert werden  soll, in einem erheblichen Spannungsverhältnis. Es ist zwar in erster  Linie Sache des Bundestages selbst, in Abwägung aktueller Bedürfnisse  mit den Risiken mittel- und langfristiger Gewährleistungen darüber zu  befinden, in welcher Gesamthöhe Gewährleistungssummen noch verantwortbar  sind (vgl. BVerfGE 79, 311 &amp;lt;343&amp;gt;; 119, 96 &amp;lt;142&amp;nbsp;f.&amp;gt;). &lt;b&gt;Aus  der demokratischen Verankerung der Haushaltsautonomie folgt jedoch, dass  der Bundestag einem intergouvernemental oder supranational  vereinbarten, nicht an strikte Vorgaben gebundenen und in seinen  Auswirkungen nicht begrenzten Bürgschafts- oder Leistungsautomatismus  nicht zustimmen darf, &lt;/b&gt;der -&amp;nbsp;einmal in Gang gesetzt&amp;nbsp;- seiner Kontrolle  und Einwirkung entzogen ist. Würde der Bundestag in erheblichem Umfang  zu Gewährleistungsübernahmen pauschal ermächtigen, könnten fiskalische  Dispositionen anderer Mitgliedstaaten zu irreversiblen, unter Umständen  massiven Einschränkungen der nationalen politischen Gestaltungsräume  führen.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="links"&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;div class="absatz"&gt;&lt;div class="rechts"&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=4959782987198746390" name="abs128" title="Absatz"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="links"&gt;&lt;div class="std"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Daher dürfen keine dauerhaften völkervertragsrechtlichen  Mechanismen begründet werden, die auf eine Haftungsübernahme für  Willensentscheidungen anderer Staaten hinauslaufen, vor allem wenn sie  mit schwer kalkulierbaren Folgewirkungen verbunden sind&lt;/b&gt;. Jede  ausgabenwirksame solidarische Hilfsmaßnahme des Bundes größeren Umfangs  im internationalen oder unionalen Bereich muss vom Bundestag im  Einzelnen bewilligt werden. Soweit überstaatliche Vereinbarungen  getroffen werden, die aufgrund ihrer Größenordnungen für das Budgetrecht  von struktureller Bedeutung sein können, etwa durch Übernahme von  Bürgschaften, deren Einlösung die Haushaltsautonomie gefährden kann,  oder durch Beteiligung an entsprechenden Finanzsicherungssystemen,  bedarf nicht nur jede einzelne Disposition der Zustimmung des  Bundestages; es muss darüber hinaus gesichert sein, dass weiterhin  hinreichender parlamentarischer Einfluss auf die Art und Weise des  Umgangs mit den zur Verfügung gestellten Mitteln besteht. Die den  Deutschen Bundestag im Hinblick auf die Übertragung von Kompetenzen auf  die Europäische Union treffende Integrationsverantwortung (vgl. BVerfGE 123, 267 &amp;lt;356&amp;nbsp;ff.&amp;gt;) findet hierin ihre Entsprechung für haushaltswirksame Maßnahmen vergleichbaren Gewichts.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="std"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="std"&gt;&lt;b&gt;Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts schließt Euro-Bonds aus, aber die Europäische Union setzt sich über Urteile des Gerichts genauso hinweg, wie über die eigenen&amp;nbsp; EU-Verträge (Art. 125, 123 u. 126 AEUV)&amp;nbsp; &lt;/b&gt;und die Grundprinzipien der österreichischen Bundesverfassung, wie das demokratische, rechtsstaatliche und bundesstaatliche Prinzip&lt;i&gt;. &lt;/i&gt;&lt;b&gt;Widerstand ist Pflicht!&lt;/b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="std"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="std"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="std"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-2648845822460214880?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/2648845822460214880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=2648845822460214880' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2648845822460214880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2648845822460214880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/brussel-drangt-auf-eurobonds.html' title='Brüssel drängt auf Eurobonds'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-WmNQFzbg8yU/TsyoGu1cOrI/AAAAAAAAAkI/_VD5UfIMrLY/s72-c/2.senat.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-628776070785882937</id><published>2011-11-22T21:21:00.000+01:00</published><updated>2011-11-22T21:21:39.985+01:00</updated><title type='text'>«Die Moral von der Geschicht’ …»</title><content type='html'>&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;von Dr. Bruno Bandulet*&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Wie ein kleines Volk am Polarkreis der EU trotzte und mit den Banken kurzen Prozess machte&lt;/h4&gt;&lt;div class="csc-frame-frame1"&gt;&lt;i&gt;&lt;sup&gt;«Die Moral von der Geschicht’: Weil  Island nicht in der Euro-Zone war, konnte die Krone abwerten, und die  Handelsbilanz samt Dienstleistungen ist längst wieder im Plus. Auch die  Wirtschaft wächst wieder (ganz anders als in Griechenland). Und weil  Island immer noch nicht in der EU ist, bewahrte es seine  Selbständigkeit, seine Demokratie und seine Würde.» &lt;/sup&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Seit der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wissen  wir, dass die Isländer nichts lieber tun als Geschichten erzählen. Ich  kenne auch eine, noch dazu eine wahre. Sie geht so: Es war einmal ein  Land, dessen Banken so lange zockten und Schulden machten, bis sie vor  dem Bankrott standen (das passierte vor drei Jahren). Da liess die  Regierung die Banken einfach pleitegehen und verstaatlichte sie, damit  der Zahlungsverkehr aufrechterhalten blieb (anders als in der EU, wo sie  mit Steuergeldern gerettet wurden).&lt;br /&gt;Die Regierungen in London und  Den Haag wurden sehr böse und verlangten, dass die Steuerzahler des  kleinen Landes für die Auslandschulden der Banken aufkämen. Sie  handelten mit der Linksregierung des Landes ein Abkommen aus, wonach  diese bis zum Jahr&amp;nbsp;2024 viele Milliarden Bankschulden abzahlen sollte  (umgerechnet auf die Wirtschaftskraft Deutschlands sogar weit mehr als  eine Billion Euro).&lt;br /&gt;Als das Parlament das Gesetz verabschiedete, ging  das kleine Volk so lange auf die Strasse, bis der Präsident die  Unterschrift verweigerte (in Deutschland hingegen unterschrieb Horst  Köhler und trat anschliessend zurück). Es kam zu einer Volksabstimmung,  in der über 90&amp;nbsp;Prozent nein sagten. Darauf handelte die Regierung ein  neues Abkommen aus, der Präsident unterschrieb wieder nicht, und das  Volk stimmte wieder mit Nein. Seitdem ist die ganze EU sehr böse auf  Island und will das kleine Land nicht beitreten lassen. Beitreten will  aber nur die Linksregierung. Die Mehrheit des Volkes möchte lieber  selbständig bleiben und die reichen Fischgründe für sich behalten.&lt;br /&gt;Die  Moral von der Geschicht’: Weil Island nicht in der Euro-Zone war,  konnte die Krone abwerten, und die Handelsbilanz samt Dienstleistungen  ist längst wieder im Plus. Auch die Wirtschaft wächst wieder (ganz  anders als in Griechenland). Und weil Island immer noch nicht in der EU  ist, bewahrte es seine Selbständigkeit, seine Demokratie und seine  Würde. Ach ja, und gegen die Schuldigen an der Finanzkatastrophe, selbst  gegen den früheren Ministerpräsidenten, ermittelt ein  Sonderstaatsanwalt. In den Pleitestaaten der EU wird gegen niemanden  ermittelt. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Lyon: Zum ersten Mal machten deutsche und französische Ökonomen  gemeinsam Front gegen den Euro und berieten über ein besseres  Währungssystem für Europa&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Am 7.&amp;nbsp;Oktober war Lyon, die alte Römerstadt an der  Rhone, Schauplatz einer doppelten Premiere: Zum ersten Mal setzten sich  deutsche und französische Ökonomen zusammen, und zum ersten Mal berieten  sie über den Euro und seine Zukunft. Am Schluss herrschte weitgehende  Übereinstimmung, dass die Einheitswährung scheitern wird und durch ein  neues europäisches Währungssystem mit Rückkehr der nationalen Währungen  ersetzt werden sollte.&lt;br /&gt;Aus Deutschland war Ex-Bundesbanker Wilhelm  Nölling angereist, nannte die Währungsunion «die Ursache unlösbarer  Probleme» und zeigte sich «zu hundert Prozent sicher», dass die vom  Bundestag abgegebenen Milliarden-Garantien eingelöst werden müssen. Das  jüngste Euro-Urteil des Bundesverfassungsgerichts habe die  Erpressbarkeit Deutschlands erhöht. Denn Karlsruhe habe für die  deutschen Zahlungen keine klare Obergrenze gezogen. Nölling sieht  folgendes kommen: sinkende Lebensstandards in der EU, Gelddrucken der  Zentralbank, Kapitalflucht, Schwarzarbeit und Steuerverweigerung.&lt;br /&gt;Joachim  Starbatty, wie Nölling einer der Kläger in Karlsruhe, befasste sich  kritisch mit der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Der dritte  deutsche Referent (der Autor dieser Zeilen) behandelte das Thema «Europa  nach dem Euro».&lt;br /&gt;Jean-Jacques Rosa (Paris) stellte die Frage, warum  die in der EU herrschenden Eliten den Euro überhaupt eingeführt hätten.  Antwort: «Weil ihre Ideen aus einer anderen Zeit stammen, aus der Zeit  des kalten Krieges.» Ein europäischer Zentralismus werde nicht  durchsetzbar sein, auch weil der äussere Feind fehle. Eine seriöse  Prognose, wie lange der Euro überlebe und was danach komme, sei nicht  möglich, weil es mit 17&amp;nbsp;Partnern unzählige Kombinationsmöglichkeiten  gebe. «Der Abzug des Kapitals aus der Euro-Zone hat bereits begonnen.»  Wenn sich an der offiziellen Euro-Politik nichts ändere, drohen  Aufstände und Revolutionen, meinte Rosa. Gérard Lafay (Paris) plädierte  für ein neues europäisches Währungssystem mit nationalen Währungen und  für den Anfang für eine Umstellung eins zu eins (Beispiel: ein Euro  gleich eine neue Deutsche Mark). Danach würden die einzelnen Währungen  auseinanderdriften, bis sie auf Basis realer Wechselkurse fixiert  werden.&lt;br /&gt;Jean-Pierre Vesperini (Rouen) erinnerte daran, dass nicht  Deutschland, sondern Frankreich – nämlich Mitterrand und die  französischen Bankiers – den Euro gefordert und durchgesetzt hätten. Er  bezifferte die Wachstumseinbussen, die Frankreich wegen des Euro  erlitten hat, auf jährlich 0,7&amp;nbsp;Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Allein  dadurch habe sich das französische Haushaltsdefizit erhöht. Sein  Kollege Gabriel Colletis (Toulouse) meinte, der Euro werde «von sehr  mächtigen Interessen» verteidigt, «und deswegen bricht das Kartenhaus  nicht so schnell zusammen».&lt;br /&gt;«Kartelle sind keine nachhaltigen  Organisationen», sagte dazu Professor Rosa, «in einem Kartell ist  derjenige der Böse, der das Kartell bricht» – und erklärte damit sehr  schön den Unwillen der deutschen Regierung, den ersten Schritt zu tun.  Roland ­Hureaux (Toulouse), früher im Kabinett des Ministerpräsidenten  und zusammen mit Michel ­Robatel (Lyon) Organisator der Konferenz, warf  der offiziellen Euro-Politik «Unkenntnis des kulturellen Faktors in der&amp;nbsp;  Wirtschaft» vor, erwähnte das deutsche Inflationstrauma, das in  Frankreich fehle, und bekräftigte die gemeinsame Absicht, die in Lyon  begonnene deutsch-französische Kooperation fortzusetzen, zunächst mit  einer Tagung in Deutschland. Dass Frankreich in Lyon eine solche Phalanx  Euro-kritischer Professoren aufbieten konnte, war für die deutschen  Teilnehmer eine neue und ganz überraschende Erfahrung. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Notizbuch&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Dass die sogenannten Wutbürger jetzt auch in  Deutschland gegen die Banken demonstrieren, ist schön und gut. Aber wo  bleiben die Proteste gegen den Euro und gegen die verantwortlichen  Politiker? Dass die europäischen Banken drei Jahre nach dem letzten  Crash schon wieder wackeln, hat einen einfachen Grund: Sie sitzen – nach  dem Stand vom Juni – auf Staatsanleihen Griechenlands, Irlands,  Portugals, Italiens und Spaniens im Volumen von 556&amp;nbsp;Milliarden Euro.  Genau das aber haben die Politiker von ihnen erwartet. Es ist ein  durchsichtiges Ablenkungsmanöver, jetzt die Banken zu alleinigen  Sündenböcken zu machen. Noch vor einem Jahr forderte Finanzminister  Schäuble die deutschen Geldinstitute auf, ihre Mittelmeer-Anleihen nicht  zu verkaufen. Ohne die Banken hätte der Euro nicht gegründet werden  können. Und er hätte nicht so lange überlebt. Dasselbe gilt für die  Versicherungskonzerne, die von den Regierungen gezwungen werden, zum  Schaden der Versicherten in Staatsanleihen zu investieren.&lt;br /&gt;Jörg  Asmussen (SPD) hatte im Finanzministerium unter Peer Steinbrück die  Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die deutschen Banken massiv in  minderwertige US-Immobilienpapiere einsteigen konnten, was den  Steuerzahler zwecks Bankenrettung bisher 39&amp;nbsp;Milliarden Euro gekostet  hat. Nun darf er künftig in der EZB den Euro retten helfen. Vor dem  EU-Parlament empfahl er sich als «pragmatisch» und fügte hinzu: «Das ist  etwas, was die Deutschen noch lernen müssen.» Nach Axel Weber und  Jürgen Stark haben sie endlich einen Deutschen bei der EZB, der keinen  Ärger macht. Allein seine üble Rolle im Aufsichtsrat der  Mittelstandsbank IKB, an deren Ruin er keinen geringen Anteil hatte,  hätte ausreichen müssen, ihn aus dem Verkehr zu ziehen.&lt;br /&gt;Nicht nur die  FDP-Mitglieder, auch die «FAZ»-Leser konnten über den permanenten  Euro-Rettungsmechanismus (ESM) abstimmen. Stand bei Redaktionsschluss:  91&amp;nbsp;Prozent dagegen, 6 Prozent dafür.&lt;br /&gt;Nachdem das slowakische  Parlament den reformierten Euro-Rettungsschirm abgelehnt hatte, musste  es noch einmal abstimmen, bis dann das Ergebnis stimmte. In Sowjetzeiten  war das einfacher, da musste nur einmal die Hand gehoben werden. Jetzt  haften also die armen Slowaken für die erheblich wohlhabenderen  Griechen, der renitente Parlamentspräsident Richard Sulík verliert  seinen Posten, und nach den Neuwahlen 2012 wird voraussichtlich der  Linkssozialist Robert Fico wieder an die Macht kommen. • &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;sub&gt;&lt;i&gt;Quelle: Deutschland-Brief, publiziert in «eigentümlich-frei», November 2011&lt;/i&gt;&lt;/sub&gt; &lt;/div&gt;&lt;sup&gt;* Der Verleger, Journalist und Buchautor Bruno  Bandulet war unter anderem Chef vom Dienst bei der «Welt» und Mitglied  der Chefredaktion der «Quick». Er ist Herausgeber des  Informationsdienstes «Gold &amp;amp; Money Intelligence (G&amp;amp;M)». Von 1995  bis Ende 2008 war er Herausgeber des Hintergrunddienstes  «DeutschlandBrief», der seit Anfang 2009 als Kolumne in «eigentümlich  frei» weitergeführt wird.&lt;/sup&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;sup&gt;&lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=492"&gt;mehr&amp;gt;&amp;gt; &lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-628776070785882937?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/628776070785882937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=628776070785882937' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/628776070785882937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/628776070785882937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/die-moral-von-der-geschicht.html' title='«Die Moral von der Geschicht’ …»'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-2112973672819088560</id><published>2011-11-20T08:40:00.002+01:00</published><updated>2011-11-20T13:27:37.098+01:00</updated><title type='text'>EU-Kasino versus Sozialstaat</title><content type='html'>&lt;div class="post-header"&gt;&lt;/div&gt;&amp;nbsp;von Helmut Schramm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schulden der PIIGS, also Portugals, Italiens, Irlands, Griechenlands und Spaniens belaufen sich nach &lt;a href="http://www.stock-world.de/analysen/nc3957766-Gruener_Fisher_Italien_ist_das_eigentliche_Problem.html"&gt;Schätzungen auf 3 Billionen Euro&lt;/a&gt;!  Österreich bürgt für nicht nur für Griechenland mit mehr als 2  Milliarden Euro, sondern bürgt jetzt schon mit Zig-Milliarden für die falsche Politik anderer Länder. Aufgrund der Zustimmung der österreichischen Bundesregierung zum &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Stabilit%C3%A4tsmechanismus#Europ.C3.A4ische_Finanzstabilisierungsfazilit.C3.A4t_.28EFSF.29"&gt;ESFS&lt;/a&gt;&amp;nbsp; haftet Österreich ohne Zinsen bis dato mit 21,64 Milliarden Euro  (=297.77 Milliarden Schilling). Künftig soll diese Haftungsverpflichtung  unbeschränkt eingesetzt werden (ESM). Das ist die defacto  Abschaffung der Souveränität Österreichs. Wenn der Haushalt (das Budget)&amp;nbsp; nicht oder nur eingeschränkt selbst bestimmt werden können, ist das eine  Entmachtung der Bürger und deren Parlament. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Preise expolidieren, die Löhne stagnieren. Die Arbeitslosigkeit innerhalb der EU steigt, besondes die Jugendarbeitslosigkeit. Den Österreichern winkt schon das nächste Sparpaket. Das Pensionsantrittsalter soll wieder hinaufgesetzt werden, das Antrittsalter der Frauen den Männer bald gleichgesetzt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Finanzwirtschaft kann weiterhin Gewinne rein aus Geld machen -  ohne Leistung. Es wird weiter wild spekuliert und die durchaus satten  Gewinne eingestreift. Aber wenn´s wieder schiefgeht müssen halt die  Bürger das nächste Sparpaket in Kauf nehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keinen Ausweg für Österreich vor diesem weltweiten ungerechten  "Casinokapitalismus". Man muss aus der EU austreten!&amp;nbsp; Den Spekulanten kann&amp;nbsp; aufgrund der  EU-Verträge kein Riegel vorgeschoben werden. Im Gegenteil: Durch die  unbeschränkte Kapitalverkehrsfreiheit der Europäischen Union kommt die  Finanzmarktkrise in Europa und Österreich erst mit voller Wucht zum  tragen.Durch diese selbstverschuldente Krise will man die Bürger vor vollendeten Tatsachen stellen und die Flucht nach vorne erzwingen: Die Vereinigten Staaten von Europa, nach den Vorstellungen des US-Bankiers und Geheimdienstmann Jean Monnet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen sparen: Die Krise, ausgelöst durch Investmentbanker, die im  globalen Finanzcasino Unsummen in den Sand steckten. Über 500 Milliarden  im ersten Jahr der Krise, so Sarah Wagenknecht in &lt;a href="http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/442.aktuell_erschienen_wahnsinn_mit_methode.html"&gt;Wahnsinn mit Methode&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wirtschaftsprofessor und Staatsrechtler Dr. Karl Albrecht Schachtschneider über die Einführung des Euro -  ohne vorherige Einhaltung der Konvergenzkriterien (&lt;a href="http://www.freiewelt.net/nachricht-4172/verfassungsklage-gegen-griechenland-hilfe.html"&gt;Schachtschneider, Interview mit der "freien Welt"&lt;/a&gt;): &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Das Scheitern der Währungsunion war schon damals (1998) klar, aber  die Vision, mittels der Währungsunion den großen Unionsstaat  herbeizwingen zu können, war so machtvoll, daß das Gericht das Recht  hinter diese Politik zurückgestellt hat - und die Schulden der einstigen  Schwachwährungsländer des Südens Europas, wie Griechenland, Portugal  usw.  müssen irgendwie aufgefangen werden!", so Schachtschneider im  Interview. (...)"Die Schulden der Griechen sind nicht wirklich bekannt.  Meist ist von € 300 Mrd. die Rede. Die Griechen sind Meister der  Täuschung. Es kommen die Schulden der anderen PIIGS hinzu.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.webinformation.at/material/neu-oesterr-klage-lissabon-vertrag.pdf"&gt;Dazu der Staatsrechtler Prof.Dr.K.A.Schachtschneider in der Verfassungsbeschwerde gegen den EU-Beitritt und den Folgeverträgen&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Die Kapitalverkehrsfreiheit nimmt den Mitgliedsstaaten die Hoheit  über den Einsatz des in der Volkswirtschaft erarbeiteten Kapitals, im  wesentlichen die Ersparnisse der Bürger, im Interesse des gemeinsamen  Wohls des Landes zu entscheiden. So weit, dass die Kapitaleigner ihr  Kapital irgendwo in der Welt verwerten dürfen, auch wenn das dem eigenen  Land schadet". (...)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;  "Die Kapitalverkehrsfreiheit ist ein wesentlicher Grund für den  Niedergang der entwickelten Volkswirtschaften und für die darauf  folgende Beschäftigungsnot" und "Wir hätten die Finanzmarktkrise, die  gegebenenfalls unser Wirtschaftssystem zerstört, ohne die Freiheit des  Kapitals, wie dogmatisiert wird, nicht". (Schachtschneider, Expertise zum&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.kaschachtschneider.de/Schriften/Dokumente-herunterladen/Urteilsbesprechung1.doc"&gt; Urteil des Bundesverfassungsgerichts&lt;/a&gt; in Deutschland).  &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu kommt noch ein weiteres Problem der traditionellen  Inflationsländer, die auch "Club Med" genannt werden: Munter wurde in  diesen Ländern -  trotz der Einführung fixer Wechselkurse im Euroraum -  auch weiterhin Inflationspolitik betrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Der Inflationsvorsprung der "Club Med" Länder beträgt zwischen 20% und 30% (!)&lt;/i&gt;, so der Wissenschaftler &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Hankel"&gt;Professor Willhelm Hankel&lt;/a&gt;, der auch gegen den &lt;a href="http://www.amazon.de/Euro-Klage-Warum-W%C3%A4hrungsunion-scheitern/dp/3499223953"&gt;Euro klagte&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prof.W. Hankel stellte in seinem Vortrag in Wien fest:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Die wirtschaftlich starken Länder, wie Deutschland und Österreich  müssen immer mehr sogenannte Transferleistungen bezahlen, so zahlte  Deutschland im Jahre 2007 schon über 200 Milliarden".&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Finanzindustrie zockt ungehindert weiter!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  Keine Einigung gibt es bislang ein weltweites Verbot des Handels mit "Schein-Wertpapieren" in Billionenhöhe. &lt;b&gt;Nur ca. 1 % davon  sind reale Investitionen.&lt;/b&gt; Täglich wird mit Billionen im internationalen Kasino gezockt. &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über diesen Wahnsinn mit Methode - Finanzcrash und Weltwirtschaft hat Sarah Wagenknecht ein &lt;a href="http://www.sahra-wagenknecht.de/"&gt;Buch mit gleichnamigen Titel&lt;/a&gt; vorgelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Buch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Die Hedgefonds, die aggresivsten und spekulationswütigsten unter den  Finanzinvestoren, verwalteten Ende 2007 weltweit Anlagegelder in Höhe  von knapp 2,7 Billionen Dollar. Etwa 9000 solch profesioneller Wettbuden  gibt es derzeit, wobei ständig neue entstehen und andere Pleite gehen.  Die durchschnittliche Lebensdauer eines Hedgefonds liegt bei gerade  vierzig Monaten, 60 Prozent aller Fonds verschwinden innerhalb von drei  Jahren.Zu den ganz großen Spielern in diesem Geschäft gehören etwa die  britische Man Group, die allein über Anlagegelder von knapp 60  Milliarden verfügt, oder die Hedgefonds JP Morgan Asset Management und  Goldman Sachs Asset Management, die Spekulationsgelder in Höhe von je  etwa 35 Milliarden Dollar zu mehren suchen, und die, wie der Name schon  sagt, mit den Finanzhäusern JP Morgan und Goldman Sachs eng verbunden  sind". &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nuoviso.tv/vortraege/1857-1929-2008-zufall.html"&gt;Vortrag von S. Wagenknecht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Je eher sich Europas Politiker über dieses „berechenbare“ Ende des Euro-&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Experiments klar werden, desto mehr Zeit gewönnen sie, die der EU drohende&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Krise zu vermeiden. Sie könnte das Ende der europäischen Integration einleiten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Der Ausweg kann nur in der Rückkehr zu den alten nationalen Währungen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;bestehen ; denn nur in einer nationalen Geldverfassung kann der Bürger vor den&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gefahren einer ebenso globalen wie unübersichtlichen Welt geschützt werden"&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://www.webinformation.at/material/hankel%20-%20europa%20hat%20mit%20dem%20euro%20keine%20chance"&gt;Hankel, Europa hat mit dem Euro keine Zukunft !Plädoyer für die Wieder-Einführung der nationalen Währungen&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.zurzeit.at/Bilder/2010/201018-ZurZeit-s10.pdf"&gt;Interview von Prof. Schachtschneider&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur durch den Austritt Österreichs aus Euro und EU eröffnet sich die Chance auf gerechtere Löhne, abgesicherte Pensionen, Arbeitssicherungspolitik, Förderung der Klein- und Mittelbetriebe und der Bauern, hohen Standard in Spitälern, Schulen und Universitäten, Gentechnikfreiheit für Saatgut, Lebensmittel und Futtermittel, Direkte Demokratie, echte Neutralität, weniger Kriminalität uvam.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-2112973672819088560?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/2112973672819088560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=2112973672819088560' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2112973672819088560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2112973672819088560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/eu-kasino-versus-sozialstaat.html' title='EU-Kasino versus Sozialstaat'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-7161014860795510827</id><published>2011-11-17T22:10:00.001+01:00</published><updated>2011-11-17T22:11:16.648+01:00</updated><title type='text'>Wie man den Gordischen Knoten zerschlägt</title><content type='html'>&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;von Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/--zRQ8FQC9CQ/TsV4bUdhTNI/AAAAAAAAAj8/rMR7YD5bJsE/s1600/henkel.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/--zRQ8FQC9CQ/TsV4bUdhTNI/AAAAAAAAAj8/rMR7YD5bJsE/s1600/henkel.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Scheinbar unlösbare Probleme nannte man in der  Antike Gordische Knoten: Auch wir finden uns heute in einen solch  fatalen Knoten verstrickt, die Europäische Einheitswährung. Angesichts  der bevorstehenden Schuldenkatastrophe mögen wir uns drehen und wenden –  heraus kommen wir nicht wieder, solange wir uns an die vorgegebenen  Regeln halten. Und das Schlimmste ist: Je mehr wir uns mühen, desto  höher werden unsere Schulden, desto enger zieht sich der Knoten  zusammen. Ein Alptraumszenario, vor dem unsere Politiker die Augen  verschliessen – den meisten Bürgern ist die Dramatik der Situation  mittlerweile aufgegangen.&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die antike Legende vom Gordischen Knoten bot eine  simple, aber wirkungsvolle Lösung: Griechenkönig Alexander der Grosse  hat der Welt gezeigt, wie man mit unlösbaren Verstrickungen umgeht:  Statt sie ängstlich aufzudröseln, was alles nur verschlimmert, hat er  den Knoten mit dem Schwert durchschlagen, womit sein Siegeszug begann.&lt;br /&gt;Dieses  Buch, erschienen im Herbst&amp;nbsp;2010, bot einen ersten Versuch, den  Gordischen Knoten der Europäischen Gemeinschaftswährung, an dem  Deutschland zu ersticken droht, durch einfache Massnahmen zu durchhauen,  die allerdings, wie in Alexanders Fall, die Ausserkraftsetzung einiger –  als unantastbar geltender – Regeln voraussetzen. Wichtigste Erkenntnis:  Der Euro, wie wir ihn bisher kannten, muss weg. In seiner heutigen Form  ist er der Garant für den sicheren Untergang unseres Wohlstands und  ebenso jener Gemeinschaft, deren Erhalt er angeblich garantiert. Mein  Lösungsvorschlag: Wie der grosse Grieche den Gordischen Knoten, so  müssen wir den Euro in zwei Stücke zerschlagen, einen Nord- und einen  Süd-Euro.&lt;br /&gt;Während in den nördlichen Ländern die europäische Misere  noch nicht so deutlich auffällt, lässt sie sich in den südlichen wie  Griechenland mit Händen greifen: Das moderne Hellas ist ein Fass ohne  Boden. Aus Brüssel werden immer neue Rettungspakete versandt – in Athen  würgen immer neue Sparpakete die Wirtschaft ab. Die deutschen  Steuerzahler werden langsam sauer, die Griechen sind es schon längst.  Obwohl wir immer mehr zahlen, schimpfen die Studenten in Athen, die  Arbeitslosen in Lissabon und die Protestierenden in Madrid auf  Deutschland. Kein Wunder, wenn unsere ­Politiker sich gezwungen sehen,  die Schuldnerländer im Süden dauernd zu schulmeistern. Als trügen sie  nicht selbst mit Schuld an der Misere! Nicht das Schicksal hat diesen  Gordischen Knoten geschnürt, sondern die europäischen Politiker.&lt;br /&gt;Es  wird Zeit, dass sie sich mit der wahren Ursache der Misere befassen: dem  sturen Festhalten am Einheits-Euro für unterschiedliche  Wirtschaftskulturen. Dadurch werden die Südländer daran gehindert, ihre  Währungen abzuwerten und so wieder wettbewerbsfähig zu werden. Zugleich  werden die Nordländer gezwungen, immer neue Geldpakete zu versenden.  Sicher wird es nicht einfach, angesichts der verbreiteten  Europa-Seligkeit die Einheitswährung zu zerschlagen – aber es ist  unverantwortlich, weiter zu behaupten, es gebe im Interesse Europas  keine Alternative. «Scheitert der Euro, scheitert Europa», sagt die  Kanzlerin. Ganz davon abgesehen, dass zehn EU-Länder den Euro gar nicht  haben, sage ich: «Europa scheitert am Euro.»&lt;br /&gt;Zwar wird viel über die  Krise geredet, doch über ihre Ursachen wird kaum nachgedacht. Der Grund:  Unversehens könnte man im Euro selbst die Ursache für die Euro-Krise  finden – doch das Rütteln an der Einheitswährung ist zu einem deutschen  Tabu geworden. Dabei wird es höchste Zeit, nach einer Alternative zu  suchen. Jeder weiss mittlerweile, dass neben Griechenland auch Portugal,  Spanien und Italien ihre Probleme nicht in den Griff kriegen.  Frankreich, der Meinungsführer in Sachen Euro, bangt um sein Rating, was  ihn nicht davon abhält, mit den fatalen Euro-Bonds zu liebäugeln, die  nicht nur die Grande Nation und Rest-Euro-Land, sondern auch das  spendable – früher hätte man gesagt, «blauäugige» – Deutschland auf  Ramschniveau herabdrücken würden. &lt;br /&gt;Eine Alternative zur heutigen  Euro-Politik findet man erst, wenn man den Mut zur Ursachenforschung  aufbringt. Drei unterschiedliche Auslöser der Krise fallen einem dabei  auf:&lt;br /&gt;Erstens stehen als Langzeitfolge der Finanzkrise viele Banken  noch immer auf wackligen Füssen. So manches Rettungspaket für den Euro  entpuppt sich als heimliches Care-Paket für notleidende Banken.&lt;br /&gt;Zweitens  befinden sich einige Euro-Länder in einer massiven Schuldenkrise,  treffen also auf ernste Schwierigkeiten, sich auf dem Finanzmarkt die  nötigen Gelder zu beschaffen, etwa um ihre aufwendigen Sozialausgaben zu  bestreiten. &lt;br /&gt;Drittens trägt der Euro selbst ein gerüttelt Mass an  Schuld an der gegenwärtigen Misere. So hätte sich weder Griechenland  ohne niedrige Euro-Zinsen so hoch verschulden können, noch wäre in  Spanien eine derartige Immobilienblase entstanden, die sich nur im  Quantitativen von der amerikanischen unterschied, die die gesamte  Weltwirtschaft ins Wanken brachte. Auch nahm der Euro den Ländern im  Süden die Möglichkeit, durch gezielte Abwertungen wettbewerbsfähig zu  bleiben. Die Krise, die uns die Luft abschnürt, ist also auch eine  Euro-Krise. &lt;br /&gt;Wenn die Politiker an ihrem Plan&amp;nbsp;A festhalten – «koste  es (die Deutschen), was es wolle», wie Kommissionspräsident Barroso  formulierte –, ist am Ende dieses Wegs jedes Land für die Schulden aller  Länder verantwortlich. Man nennt das verharmlosend «Transferunion».  Wohin ein solches System führt, haben wir am deutschen  Länderfinanzausgleich leidvoll erfahren: zu organisierter  Verantwortungslosigkeit! Die Wettbewerbsfähigkeit der ganzen Euro-Zone  würde leiden, der Wohlstand abnehmen. Wie schön für die Grünen, die  Sozis und die Linken! Dafür hätten wir dann innerhalb der ganzen  Euro-Zone die bewährte Planwirtschaft, die bekanntlich dafür sorgt, dass  es allen gleich schlecht geht.&lt;br /&gt;Der Plan&amp;nbsp;B, ein teilweiser  Schuldenerlass, mit oder ohne private Beteiligung würde zwar die  Schuldenlast Griechenlands senken, am fundamentalen Problem seiner  mangelnden Wettbewerbsfähigkeit aber nichts ändern. Griechenland müsste  trotz «haircut» bald wieder zum Friseur. Die Variante, Griechenland aus  dem Euro zu werfen, könnte zum Sturm auf die Banken Athens und zu  Dominoeffekten in anderen Ländern führen. Verständlich, dass die  Politik, Banken und Vertreter der Realwirtschaft dieses Risiko nicht  eingehen wollen. &lt;br /&gt;Höchste Zeit also, sich Plan&amp;nbsp;C anzusehen, wie man  den scheinbar unentwirrbaren Knoten aus Finanzkrise, Eurokrise und  Verschuldungskrise zerschlägt und damit allen drei Feldern den dringend  benötigten Handlungsspielraum zurückgibt. &lt;br /&gt;Finanzkrise: Zuerst müssen  die Rettungsschirme renationalisiert werden. Bisher versteckte sich  hinter jeder «Euro-Rettung» die Rettung von nationalen Banken. In  Zukunft müssten französische Finanzinstitute ausschliesslich vom  französischen Steuerzahler gerettet werden. Als überzeugter  Marktwirtschaftler fällt es mir schwer, noch einen weiteren drastischen  Schritt zu fordern – aber in Frankreich und anderswo muss der  Bankensektor temporär verstaatlicht werden. In den USA und in Schweden  wurde das durchaus erfolgreich vorexerziert. Für Deutschland wäre das  fast irrelevant, da sich schon fast zwei Drittel der Banken und ein noch  höherer Anteil griechischer Staatsanleihen in staatlicher Hand  befinden. &lt;br /&gt;Euro-Krise: Statt Sarkozy und den Brüsseler  «Euromantikern» weiterhin das Heft des Handelns zu überlassen, sollte  Merkel es endlich selbst in die Hand nehmen und zusammen mit den  nördlichen Ländern, die auf eine ähnliche Finanz- und Wirtschaftskultur  zurückblicken, aus der Euro-Zone austreten und eine neue Währung  begründen, den «Nordeuro». Neben Deutschland kämen hier Österreich, die  Niederlande und Finnland in Frage, aber auch Länder, die sich bis heute  nicht für den Einheitseuro entscheiden wollen, wie Schweden, Dänemark  und Tschechien. Ein Übertritt der verbleibenden Euro-Länder, wie z.B.  Irlands, sollte nach Sanierung ihrer Staatsfinanzen möglich sein. Neben  der EZB, die weiterhin für den Euro verantwortlich bliebe, könnte die  Bundesbank z.B. mit einem finnischen Präsidentenden «Nordeuro» relativ  schnell einführen. Die übrige «Mechanik» entspricht der gleichen wie bei  der Einführung des Euro. Wenn es möglich war, aus siebzehn  Einzelwährungen eine zu machen, sollte es auch möglich sein, aus einer  Währung zwei zu machen. &lt;br /&gt;Die Vorteile liegen auf der Hand: Gegenüber  Plan&amp;nbsp;A gibt es keine von Deutschland finanzierte Transferunion;  gegenüber Plan&amp;nbsp;B ist kein Bankensturm zu befürchten. Zudem würde ein  abgewerteter Euro neue Chancen für die Gesundung der Volkswirtschaften  von Griechenland bis Frankreich eröffnen und uns einen höheren  Inflationsschutz sichern. &lt;br /&gt;Schuldenkrise: Mit zwei den  unterschiedlichen Wirtschafts- und Finanzkulturen besser entsprechenden  Währungen sowie einer teilweisen Entschuldung der Südländer durch den  Norden müsste fortan jedes Land seine Schuldenkrise selbst lösen können.  Die Deutschen blieben in einer Währungsunion und fänden sich nicht in  einer Transferunion wieder. Deutsche Politiker bräuchten ihre Nase nicht  mehr in die unerfreulichen Angelegenheiten anderer Länder zu stecken,  müssten sich dafür nicht mehr kritisieren lassen und könnten sich  endlich auf ihr eigenes Land konzentrieren. &lt;br /&gt;Klar, ein aufgewerteter  «Nordeuro» würde deutsche Exporte belasten, aber angesichts der  Tatsache, dass wir inzwischen auch Importvizeweltmeister geworden sind  und jetzt schon rund 45&amp;nbsp;Prozent aller Exporte vorher importiert werden,  wäre das ein überschaubares Risiko. Mit einem «Nordeuro» hätten die  Bürger ein erheblich geringeres Inflationsrisiko. Beide Zentralbanken  könnten mit einer den unterschiedlichen Kulturen und Konjunkturen  angepassten Zinspolitik besser reagieren als im System des heutigen  «One-size-fits-all»-Einheitseuros, der nichts anderes ist als eine  «One-size-fits-none»-Währung. &lt;br /&gt;Wie die rettende Wende zu schaffen  wäre? Da unsere Parteien nicht zur Vernunft kommen wollen, müsste eine  neue Partei ihnen Beine machen. Seit ich das öffentlich ins Gespräch  gebracht habe, scheinen sich immer mehr FDP-Politiker vom euromantischen  Kurs ihrer «Jugend-forscht-Führung», die offensichtlich immer noch  unter dem Einfluss der alten Scheckbuchdiplomatie von Hans-Dietrich  Genscher steht, abzuwenden. Sie merken, immer mehr Deutschen wird klar,  wohin der derzeitige Kurs führt: zu einer unkontrolliert ansteigenden  Schuldenlast, an deren Ende der staatliche Zugriff auf deutsches  Privatvermögen oder Inflation oder beides stehen. &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Das sollten  wir uns nicht gefallen lassen! Noch ist Zeit, die Verstrickung, in die  unsere Politiker sich leichtfertig begeben haben, zu durchschauen – und  endlich den Gordischen Knoten der europäischen Zwangswährung zu  zerschlagen. &lt;br /&gt;Worauf warten wir noch?&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;•&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Der Text entspricht dem Vorwort von Hans-Olaf Henkel  in seinem neuen Buch «Rettet unser Geld! Deutschland wird ausverkauft –  Wie der Euro-­Betrug unseren Wohlstand gefährdet.» &lt;br /&gt;2. Auflage Oktober 2011, ISBN 978-3-453-18284-4&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;ef. Hans-Olaf Henkel ist von einem  Euro-Befürworter, der an die Stabilitätsversprechen der EU geglaubt hat,  zu einem entschiedenen Euro-Gegner geworden. Wie viele andere hatte er  an die Verläss­lichkeit der Rahmenbedingungen (Stabilitätskriterien) für  die Einheitswährung geglaubt, wie sie im Maastricht-Vertrag  festgeschrieben sind. Zudem hatte das BVerfG 1993 das «Bail-out-Verbot»  als Voraussetzung für einen möglichen Beitritt der Bundesrepublik zur  Gemeinschaftswährung bezeichnet und widrigenfalls sogar eine Loslösung  für geboten erachtet. Offen und ehrlich schreibt Henkel in seinem Buch,  wie er zu seiner eigenen heutigen Einschätzung kam, dass die  Befürwortung des Euro die grösste professionelle Fehleinschätzung seines  Lebens war. &lt;br /&gt;In seinem Buch «Rettet unser Geld» beschreibt Hans-Olaf  Henkel die Geschichte der Entstehung und die machtpolitischen  Zusammenhänge der eigenartigen Kunstwährung «Euro». Die wahre  Geburtsstunde des Euro, die immer als Ergebnis eines gesamthaften  politischen Einheitsprozesses in Europa gedacht worden war, entlarvt er  als Ergebnis einer Erpressung des damaligen französischen Präsidenten  François Mitterand: Aus zwischenzeitlich öffentlich gewordenen  Geheimdokumenten des Auswärtigen Amtes zitiert Henkel, wie Mitterand von  Deutschland die Aufgabe der DM als Preis für seine Zustimmung zur  deutschen Wiedervereinigung forderte. Andernfalls werde Deutschland in  Europa so isoliert dastehen wie am Vorabend des Ersten Weltkrieges. &lt;br /&gt;Henkel  zeigt auf, wie die Politiker von Beginn der Währungsunion an immer  wieder Zugeständnisse an die anderen EU-Länder gemacht und Deutschland  ausverkauft haben. &lt;br /&gt;Er beschreibt, wie bei der ersten grösseren Krise  (Griechenland) alle Sicherungen, die die Stabilität des Euro  garantierten, über Bord geworfen wurden und wie in einer  Nacht-und-Nebel-Aktion das «Bail-out-Verbot» mit dem sogenannten  «Rettungsschirm» aufgehoben wurde. &lt;br /&gt;Heute haben wir eine  Nord-Süd-Spaltung zwischen ärmeren und reicheren Ländern. Hinzu tritt  zunehmend eine West-Ost-Spaltung, bei der die einstmaligen Satelliten  des Moskauer Zentralismus einen neuen Brüsseler Zentralismus fürchten.  Henkel schreibt hierzu: «Kaum einer hat die Unterschiede bisher bemerken  wollen, obwohl sie bereits unübersehbar geworden sind. Zwei Gefälle  haben sich in Europa herausgebildet: Das eine zeigt sich in der  wirtschaftlichen Aufteilung Europas in einen Nord- und einen Südteil  […]; das andere besteht in einer gefühlsmässigen Aufteilung Europas in  eine ­politisch integrierte Union, die der Westen präferiert, und eine  wirtschaftlich-militärische Union, welcher der Osten den Vorzug gibt,  weil dabei die Unabhängigkeit der Mitglieder erhalten bleibt. Übrigens  plädiere ich für letztere Alternative: Statt eines Vaterlandes namens  Europa wünsche ich mir ein Europa der Vaterländer.»&lt;br /&gt;Henkel warnt in  seinem Buch davor, dass wir mit dem jetzt eingeschlagenen Kurs  unweigerlich von einer Währungsunion zu einer Transferunion mutieren.&lt;br /&gt;Um  aus der jetzigen Krise herauszukommen, plädiert Henkel für eine neue  Währung, die den nationalen Unterschieden Rechnung trägt, die Schaffung  eines Nord- und eines Südeuro. &lt;br /&gt;Sein Vorschlag, den Euro-Bereich  entsprechend den realen wirtschaftlichen Gegebenheiten aufzuteilen, ist  ein ernsthafter Vorschlag, der in die Diskussion einbezogen gehört.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-7161014860795510827?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/7161014860795510827/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=7161014860795510827' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/7161014860795510827'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/7161014860795510827'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/wie-man-den-gordischen-knoten.html' title='Wie man den Gordischen Knoten zerschlägt'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/--zRQ8FQC9CQ/TsV4bUdhTNI/AAAAAAAAAj8/rMR7YD5bJsE/s72-c/henkel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-5735960532426194221</id><published>2011-11-17T22:04:00.002+01:00</published><updated>2011-11-17T22:04:43.228+01:00</updated><title type='text'>EU gibt 122 Milliarden fehlerhaft aus</title><content type='html'>&lt;h4&gt;Erhebliche Zweifel an der Ordnungsmässigkeit vieler Zahlungen&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;ef. Am 10.&amp;nbsp;November stellte die EU den Jahresbericht  zum Haushaltsjahr 2010 vor dem Ausschuss für Haushaltskontrolle des  Europäischen Parlaments in Brüssel vor. Wie schon in den Vorjahren hat  die EU im vergangenen Jahr Milliardensummen aus dem EU-Budget fehlerhaft  vergeben. &lt;br /&gt;Es ist der 17.&amp;nbsp;Jahresbericht des Rechnungshofes. Seit  1994 hat er noch nie festgestellt, dass die EU die Haushaltsmittel  ordnungsgemäss verteilt hat. Rechnungshofpräsident Vitor Caldeira sagte,  es bestünden weiterhin erhebliche Zweifel an der Ordnungsmässigkeit  vieler Zahlungen. &lt;br /&gt;Der EU-Haushalt hatte im Jahr&amp;nbsp;2010 Ausgaben in  Höhe von rund 122 Milliarden Euro. Mehr als 4,3&amp;nbsp;Milliarden Euro an  EU-Mitteln hätten nicht ausgegeben werden dürfen. Gegenüber dem Vorjahr  ist die Fehlerquote 2010 wieder gestiegen. Die meisten Fehler wurden im  Bereich des europäischen Strukturfonds festgestellt; dort beträgt die  Fehlerquote 7,7%. Die Fehler sind breit gestreut. Von den 243&amp;nbsp;geprüften  Zahlungen waren 49% fehlerbehaftet. Das Budget für den Strukturfonds war  2010 mit 40,6 Milliarden Euro das zweitgrösste im EU-Haushalt. Ein  Grossteil der Zahlungen aus den europäischen Strukturfonds floss an  Projekte, die nach den EU-Regeln gar nicht förderfähig waren.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;•&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Quellen: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11.11.2011 und &lt;a href="http://www.euractiv.de/" target="_blank"&gt;www.euractiv.de&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Artikel in&lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=495"&gt; Zeit-Fragen&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-5735960532426194221?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/5735960532426194221/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=5735960532426194221' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5735960532426194221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5735960532426194221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/eu-gibt-122-milliarden-fehlerhaft-aus.html' title='EU gibt 122 Milliarden fehlerhaft aus'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-5392751593779222606</id><published>2011-11-14T18:48:00.000+01:00</published><updated>2011-11-14T18:48:53.268+01:00</updated><title type='text'>People’s Movement: «Es muss ein Referendum zum ESM geben»</title><content type='html'>&lt;div class="csc-header csc-header-n1"&gt;&lt;h1 class="csc-firstHeader"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Irland&lt;br /&gt;&lt;i&gt;von Dr. Titine Kriesi&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;«People’s Movement» ist eine irische  Interessengruppe, die sich für den Schutz der irischen Neutralität  engagiert, Irlands Souveränität verteidigt und sich für Demokratie und  soziale Gerechtigkeit einsetzt. «People’s Movement» setzt sich ein für  das Zustandekommen eines Referendums gegen den «Europäischen  Stabilitätsmechanismus» (ESM), wofür sie inzwischen die Unterstützung  von 27&amp;nbsp;Parlamentariern aus verschiedenen Parteien und 1 Mitglied des  Europa-Parlaments erhalten hat. Sie fordert für alle Bürger die volle  Wahrheit zum ESM und dessen Folgen für Irlands Finanzwirtschaft für die  kommenden Jahrzehnte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Bis 2008 hatte sich Irland zu einem Land mit  florierender Wirtschaft aufgeschwungen. Im Zuge des Einbruchs der  Wirtschaft zogen die ausländischen Investoren und Firmen ab. Irland  rutschte als erstes EU-Land in die Rezession. Im November&amp;nbsp;2010 wurde  Irland unter anderem von der EU und der EZB «gerettet», ein abgekartetes  Spiel, das dem irischen Staat die Bankschulden überbürdete und das Volk  damit in die Schuldenfalle zwang. Lange Schlangen vor den  Arbeitslosenämtern beherrschten plötzlich das Bild. Keine Arbeit, keine  Kundschaft in Schuhläden und Kleidergeschäften. Ab 2009 verliessen gegen  500 junge gut ausgebildete Iren pro Monat ihre Heimat und wanderten  unter anderem nach Australien, Neuseeland oder Kanada aus. In diesem  Jahr stieg die Arbeitslosenquote auf über 14% an. 2011 sollen es  50 000&amp;nbsp;Emigranten sein, bis 2015 wird mit 200 000 gerechnet. Damit  verliert Irland eine ganze Generation. Wen erinnert das nicht an die  Zeit der Grossen Hungersnot von 1845 bis 1849, als über 1&amp;nbsp;Million Iren  nach Amerika auswandern mussten, während von den briti-schen  Kolonialherrschern im selben Zeitraum mehr Weizen denn je aus Irland  nach England exportiert wurde.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;People’s Movement ergreift Referendum gegen ESM&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Raymund Crotty, irischer Historiker und Ökonom,  setzte 1987 vor dem Höchsten Gericht durch, dass ein Gesetz in der  Verfassung verankert wurde, das vorschrieb, dass jede bedeutende  Änderung der EU-Verfassung eine Ergänzung zur irischen Verfassung  mittels eines Referendums verlange, bevor sie durch den Staat  ratifiziert werden könne. Auf diesen demokratischen Imperativ bezieht  sich People’s Movement im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen  Einführung des ESM und ruft dazu auf, ein Referendum zu verlangen. In  Irland bedeutete die Abweisung eines Referendums durch die Regierung  einen klaren Verstoss gegen das Crotty-Urteil. Der Vorschlag der EU, den  ESM einzuführen, gehe auf Kosten der in der EU ohnehin nur noch  spärlich vorhandenen nationalen ökonomischen Unabhängigkeit und  Demokratie. Der ESM sei voller Gefahren für die Bürger des irischen  Staates sowie für die demokratischen Rechte aller EU-Mitgliedsländer.  Die Änderung von EU-Verträgen müsse ohnehin von allen  27&amp;nbsp;EU-Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Wenn ­Irland und andere Länder  nein sagten, wäre der ESM hinfällig. Die EU sei entschlossen, dass kein  einziges Land ein Referendum abhalte. Um so mehr kämpfe People’s  Movement für ein Referendum und hoffe auf weitere Unterstützung.&lt;br /&gt;People’s Movement geht davon aus, dass das Referendum noch in diesem Jahr im Parlament zur Debatte steht.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;•&lt;/div&gt;&lt;div class="csc-header csc-header-n2"&gt;&lt;h1&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Mitglieder des irischen Parlamentes und des europäischen Parlamentes verlangen eine Volksabstimmung&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;h4&gt; Pressemitteilung der Volksbewegung «People’s Movement Gluaiseacht an Phobail» vom 22.09.2011&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;26&amp;nbsp;Mitglieder des irischen und ein Mitglied des  europäischen Parlamentes haben sich mit dem People’s Movement  zusammengetan (das sich in den beiden Referenden gegen den Vertrag von  Lissabon eingesetzt hat), um zu verlangen, dass die irische Wählerschaft  durch ein Referendum das letzte Wort zu den Vorschlägen hat, mit denen  mittels Änderungen des Vertrages, die für Irland bindend sein werden,  ein permanenter Fonds der Euro-Zone errichtet werden soll.&lt;br /&gt;In einem  Brief der Parlamentsmitglieder, zu denen Angehörige verschiedener  Parteien, aber auch Unabhängige gehören, heisst es, dass der Vertrag die  Interessen Irlands ausdrücklich denjenigen der Stabilität der Euro-Zone  insgesamt unterordnet, dass die Implikationen und Folgen des ESM für  das Land aber in den Medien nahezu völlig unterdrückt wurden.&lt;br /&gt;In  einer Stellungnahme sagte der Sprecher des People’s Movement Kevin  ­McCorry, die Regierung sollte reinen Wein einschenken, was den Vertrag  über den «Europäischen Stabilitätsmechanismus» (ESM) betrifft, den  Finanzminister Noonan im Juli unterzeichnet hat – ein Vertrag, der den  Staat verpflichtet, ab 2013 «unwiderruflich und bedingungslos» etwa  11&amp;nbsp;Milliarden Euro an einen Fonds der Euro-Zone beizutragen, und der  auch die Möglichkeit enthält, später weitere Summen zu verlangen.&lt;br /&gt;Das  People’s Movement fordert Fianna Fáil auch auf zu erklären, warum die  Partei offensichtlich die Regierung dabei unterstützt, den EU-Vertrag  heimlich abzuändern.&lt;br /&gt;Angesichts des Zustandes unserer Wirtschaft,  sagte McCorry weiter, ist es vernünftig, wenn die Bevölkerung alle  Einzelheiten der Kosten und Auswirkungen kennt, die auf das Land  zukommen, wenn Irland einen Kredit aufnehmen muss, um die Zahlung der  ursprünglichen 1,27&amp;nbsp;Milliarden und den Restbetrag von  11 145 400 000&amp;nbsp;Euro leisten zu können, wobei alle Beteiligten geradezu  glücklich zu sein scheinen, uns zu dieser Zahlung zu verpflichten.  Welche Garantie können sie uns geben, dass das Land davon irgendeinen  Nutzen hat?&lt;br /&gt;Auch wenn der Staat Unterstützung durch den ESM erhalten  sollte, sind den Bestimmungen über «strikte Auflagen» keinerlei Grenzen  gesetzt; möglicherweise wurden sie angesichts der Tatsache ergänzt, dass  der Vertrag die Interessen Irlands ausdrücklich jenen «der Stabilität  der Euro-Zone als Ganzes» unterordnet. Es würde ein absolutes  Austeritätsregime für Jahrzehnte bedeuten.&lt;br /&gt;Und zu wessen Nutzen? Sicher nicht zu dem des irischen Volkes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Quelle:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=485"&gt;&lt;i&gt; Zeit-Fragen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-5392751593779222606?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/5392751593779222606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=5392751593779222606' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5392751593779222606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5392751593779222606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/peoples-movement-es-muss-ein-referendum.html' title='People’s Movement: «Es muss ein Referendum zum ESM geben»'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-2797127664215764186</id><published>2011-11-11T21:33:00.008+01:00</published><updated>2011-11-11T22:10:00.700+01:00</updated><title type='text'>Solidar Werkstatt: Raus aus der EU! Schilling statt Euro!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_content&amp;amp;task=blogcategory&amp;amp;id=17&amp;amp;Itemid=41"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-X0hVZtzh3A0/Tr2AmNhbJFI/AAAAAAAAAj0/yqtEWmQVYZg/s1600/laokoon-web.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;hs. Die Friedenswerkstatt, jetzt Solidar Werkstatt ist für den Austritt Österreichs aus der der Europäischen Union. Im Werkstatt-Blatt 3/2011 wird auf viele Fragen bezüglich des notwendigen Austritts eingegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vorsitzende der Solidar Werkstatt Norbert Bauer:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp; &lt;i&gt;"Dieser Schritt wird nämlich wahrlich kein einfacher sein und kann auch nur dann gelingen, wenn er von einer überwiegenden Mehrheit der österreichischen Bevölkerung mitgetragen und mitorganisiert wird. Aber dieser Austritt Österreichs aus der EU wird sich auf lange Sicht lohnen, für unser Land - und auch für Europa. Davon bin ich zutiefst überzeugt".&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Bravo! Die überwiegende Mehrheit in Österreich ist gegen diese Entwicklung der Europäischen Union. Nur halten sich die meisten Mitbürger mit ihrer Meinung zurück und sagen nicht was sie wirklich denken. Das muss sich ändern, will man Freiheit, Rechtsstaat und Sozialstaat retten. Widerstand ist Pflicht für ein neutrales und freies Österreich! Der Beitrag der Solidar Werkstatt ist ein Schritt in die richtige Richtung.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Seite 10: Arbeitnehmer verlieren 110 Milliarden seit EU-Beitritt. Jüngste Zahlen der Arbeiterkammer OÖ belegen: Die ArbeitnehmerInnen gehören zu den großen Verlierern des EU-Beitritts. Seit dem EU-Beitritt sinkt in Österreich die Lohnquote - also der Anteil der ArbeitnehmerInnen am Volkseinkommen - deutlich ab. Und zwar um fast 6% zwischen 1995 und 2010. Eine unlängst von der Arbeiterkammer OÖ veröffentlichte Studie zeigt: Im Jahr 2012 wird der durchschnittliche Netto-Reallohn um 0,5% unter dem Jahr 1994 liegen.(...) Unterstes Lohnzehntel: Minus 31%. Die dramatischten Lohnverluste mussten dabei die Niedrigverdiener erleiden.(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1) Ist der Austritt aus der EU nicht eine Forderung von FPÖ und Rechtsextremen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dieser  Eindruck wird von den Medien gezielt geschürt, um EU-Opposition zu  denunzieren. Mit der Realität hat das wenig bis gar nichts zu tun. Die  FPÖ war – gemeinsam mit der Industriellenvereinigung – die erste  politische Kraft in Österreich, die sich für den EG- bzw. EU-Beitritt  stark gemacht hat. Die FPÖ hat in der schwarz-blauen Koalition eine  Volksabstimmung über die EU-Verfassung abgelehnt und alle Vorgaben von  EU-Kommission bzw. großen EU-Staaten auf Punkt und Beistrich  (über)erfüllt: Vom unsozialen Pensionsraub und Privatisierungen bis zur  Teilnahme an EU-Militärmissionen und dem Ankauf der Eurofighter. Die FPÖ  tritt für eine eigene EU-Armee und für die Teilnahme Österreichs an  weltweiten EU-Militärmissionen (Petersberg- Aufgaben) ein, die mit der  Neutralität völlig unvereinbar sind. Erst kürzlich hat die FP-Führung  klargestellt, dass für die FPÖ „der EU-Austritt kein Thema ist“ (OÖN,  7.10.2011). In Bezug auf die Wirtschaftspolitik agiert die FPÖ ohnedies  als engster Verbündeter der EU-Kommission, indem beinharte  Hartwährungspolitik und radikale Kürzungen bei öffentlichen Ausgaben  gefordert werden, die sogar noch die Regierungspolitik übertreffen.  Nicht wer für den EU-Austritt, sondern wer dagegen ist, sitzt also in  einem Boot mit FPÖ und BZÖ.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltlich überrascht das nicht:  Die EU ist ein Projekt für globale Vorherrschaft. Die Rechtsextremen  liefern dafür die entsprechende Herrenmenschen-Ideologie. Die EU ist ein  neoliberales Wirtschaftsregime, das immer mehr Menschen sozial  ausgrenzt. Die Rechtsextremen sorgen dafür, dass der&amp;nbsp; Zorn der  Ausgegrenzten rassistisch gegen noch Schwächere kanalisiert wird, um zu  verhindern, dass er sich gegen das System der Ausgrenzung richtet.  Neoliberalismus und Rassismus sind zwei Seiten einer Medaille, der  Aufstieg des Rechtsextremismus in Österreich verläuft Hand in Hand mit  der Einbindung Österreichs in die EU. FP-Ideologen wie der  EU-Parlamentarier Mölzer, erkennen die EU zudem als Chance, den  Anschluss Österreichs an Deutschland quasi durch die EU-Hintertür  allmählich zu vollziehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gilt also: Wer Rechtsextremismus,  Deutschnationalismus und Rassismus den Nährboden entziehen will, für den  darf der EU-Austritt Österreichs kein Tabu sein.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2) Ist  es nicht falsch, „die“ EU für alles Negative verantwortlich zu machen?  Sind es nicht vielmehr die eigenen Politiker, die für viele Missstände  zur Rechenschaft zu ziehen sind?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, das stimmt  einerseits, aber erst die EU-Ebene ermöglicht es den Politikern in  Österreich und anderen EU-Staaten eine Politik durchzusetzen, die sie  auf einzelstaatlicher Ebene wohl nie durchbringen würden:  Millionenzahlungen an die Atomenergie, Aushebelung der Neutralität,  Gentechnik in den Lebensmittelregalen, unsoziale Belastungspakete,  Transitlawinen.&amp;nbsp; Mit der EU haben sich die Eliten eine Bande geschaffen,  über die sie den politischen Ball spielen, um Widerstände auf  nationaler Ebene auszuhebeln. Denn auf EU-Ebene sind die Machteliten und  die Konzerne ungleich mächtiger und effizienter organisiert, als das  Basisbewegungen und Gewerkschaften je sein können.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3) Ist man „europafeindlich“, wenn man für den Austritt aus der EU eintritt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im  Gegenteil: Die EU einigt den Kontinent nicht, sie spaltet und  hierarchisiert ihn. Die Solidarwerkstatt (damals: Friedenswerkstatt) hat  bereits bei Einführung von EU-Binnenmarkt und Währungsunion davor  gewarnt, dass die Ungleichgewichte und Spannungen enorm zunehmen werden,  wenn man so unterschiedliche Volkswirtschaften über einen  marktradikalen Kamm schert. Die EU-Verträge bewirken nicht europäische  Zusammenarbeit und Solidarität, sondern die Entfesselung des  Wirtschaftskrieges zwischen den Mitgliedstaaten. Die deutsche  Exportwirtschaft hat in den letzten zehn Jahren die Mittelmeerstaaten in  Grund und Boden konkurriert. Die im Wirtschaftskrieg unterlegenen  Staaten werden nun unter neokoloniale Zwangsverwaltung durch Brüssel und  Berlin gestellt. Die Leidtragenden sind aber nicht nur die Menschen in  Griechenland, Spanien, Portugal usw., sondern auch die breite Mehrheit  in Ländern wie Deutschland und Österreich, wo Löhne und Sozialleistungen  gedrückt werden, um die Exportindustrie anzukurbeln. &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4)  Attac, Gewerkschaftsführungen und andere kritisieren zwar auch die  neoliberale EU-Politik, fordern aber nicht den Austritt, sondern eine  soziale und demokratische EU und gemeinsame soziale Standards in der EU.  Warum fordert ihr dagegen den Austritt aus der EU?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die  EU ist kein „neutrales“ Gefäß, in das man beliebige politische Inhalte  einfüllen könnte. Sie ist ein Projekt der Machteliten der großen  Nationalstaaten und Konzerne, um imperiale Macht nach außen und einen  hemmungslosen, autoritären Kapitalismus nach innen abzusichern. Deshalb  sind in den EU-Verträgen bestimmte Politiken und Institutionen  regelrecht einzementiert: Neoliberalismus, Freihandel, Kapital-  verkehrsfreiheit, Hartwährungspolitik, EURATOM,  Aufrüstungsverpflichtung, EU-Rüstungsamt, uvm. Diese Politiken werden  quasi „außer Streit“ gestellt, d.h. sind dem demokratischen  Meinungsstreit weitgehend entzogen. Sie ändern zu wollen, ist&amp;nbsp; für  demokratische Bewegungen von unten, nahezu unmöglich. Denn im  Unterschied zu nationalen Verfassungen müssten, um EU-Primärrecht zu  verändern, in 27 Ländern gleichzeitig Verfassungsmehrheiten dafür  gefunden werden. Wer diesbezüglich Illusionen schürt, lässt soziale  Bewegungen ins Nirwana laufen und befördert damit die Ohnmacht der  Menschen. Wie heißt es doch: Love it, leave it or change it. Was man  aber nicht liebt und nicht ändern kann, muss man verlassen, um sich  Räume der Selbstbestimmung zurückzuerkämpfen. Wer von echter Demokratie  und Überwindung des Neoliberalismus redet, darf vom EU-Austritt nicht  schweigen.&lt;br /&gt;Von einheitlichen sozialen Standards zu reden,  ignoriert aber nicht nur die neoliberale Verfassung der EU, sondern auch  die tiefen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Unterschiede in  Europa. Was es bedeutet, über große Produktivitätsunterschiede hinweg  einheitliche Standards durchzusetzen, zeigt das Beispiel der deutschen  Einheit. Der Preis dafür waren schlagartige Entindustrialisierung und  explodierende Arbeitslosigkeit im Osten Deutschlands – und die Senkung  der Löhne und Sozialleistungen in Gesamtdeutschland. Genau dasselbe  erleben wir mit der EU-Währungsunion, die weite Teile Südeuropas  wirtschaftlich ruiniert hat. Der Versuch, diesen heterogenen Kontinent  über einen Leisten schlagen zu wollen, mündet letztlich in verschärften  wirtschaftlichen Ungleichgewichten, Sozialdumping für alle und einem  autoritären politischen System. Sozialstaat und Demokratie brauchen auch  die Souveränität des Staates, die eigene Wirtschaft gegenüber  übermächtiger Konkurrenz zu schützen, um ein eigenes, selbstbestimmtes  Tempo der Entwicklung gehen zu können.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5) Würde der Austritt aus der EU nicht zu großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zunächst  sollte man nicht vergessen, dass mit der Schweiz und Norwegen zwei  Staaten nicht in der EU sind, denen der Nicht-Beitritt wirtschaftlich  keineswegs geschadet hat. Island, ein Land, das extrem hart von der  Finanzkrise getroffen wurde, befindet sich auf dem Weg der  wirtschaftlichen Erholung, weil es nicht in der EU ist, während  Griechenland auf Grund der drakonischen Spar- und Privatisierungs-  auflagen der EU vollends in den Abgrund zu geraten droht (In Island  wurde die Weigerung, sich dem Schuldendiktat zu beugen, in zwei  Volksabstimmungen von unten durchgesetzt; in Griechenland der Versuch  eine Volksabstimmung durch einen EU-Putsch schon im Keim erstickt). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und  die großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben wir vor allem, weil –  nicht zuletzt über die EU – ein neoliberaler Treufelskreislauf aus&amp;nbsp;  Deregulierung der Güter- und Kapitalmärkte, wachsender Ungleichheit  zwischen Arbeit und Kapital und exorbitanten Ungleich- gewichten im  internationalen Handel losgetreten wurde. EU-Austritt bedeutet natürlich  keine Beendigung der außenwirtschaftlichen Beziehungen, sondern die  Rückgewinnung der Möglichkeit, diese Beziehungen demokratisch regulieren  zu können. Damit kann der Wirtschafts- und Finanzkrise besser  entgegengesteuert werden, z.B. über die Wiedereinführung von  Kapitalverkehrskontrollen und die Überwindung von einseitigen  Abhängigkeiten, wie z.B. von der deutschen Automobilindustrie. &lt;br /&gt;Andererseits  soll aber nicht verschwiegen werden: Ja, ein Austritt hat auch seinen  Preis: Auslandsreisen werden wohl teurer werden, die seit dem  EU-Beitritt extreme Orientierung auf den Export muss wieder in die  Stärkung der Binnenwirtschaft umgelenkt werden; vielleicht muss man auch  seinen Pass wieder an der Grenze herzeigen. Einstellen muss man sich  sicherlich auch auf enormen EU-Druck, insbesondere von Deutschland, auf  Staaten, die das EU-Regime verlassen. Wir halten aber den Preis der  EU-Mitgliedschaft für viel größer: Ende der demokratischen Verfügung  über immer mehr Politikfelder, immer stärkeres soziales  Auseinanderdriften der Gesellschaft in Arm und Reich, Privatisierung der  öffentlichen Daseinsvorsorge, steigende Arbeitslosigkeit und wachsender  Rassismus, Transitlawinen, Überwachungsstaat, Finanzierung der  Atomwirtschaft über EURATOM, Gentechnik in den Einkaufsregalen,  Aushöhlung der Neutralität, Mitmarschieren bei EU-Kampfverbänden, uvm.  Die Entmündigung der EU-Mitgliedstaaten hat sich zuletzt enorm  beschleunigt. Mit den Beschlüssen vom Juni 2011 gibt die EU den  Parlamenten auch die Budgetpolitik vor und mischt sich in direkt in die  Lohnpolitik ein. &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6) Gibt es überhaupt Alternativen zum EU-Beitritt?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Erst  der Austritt aus der neoliberalen Zwangsjacke EU macht überhaupt wieder  einen demokratischen Gestaltungsraum für Alternativen auf. Wir wollen,  dass dieser Gestaltungsraum für die Entfaltung eines Solidarstaats  genutzt wird. Das heißt für uns zunächst eine Politik, wo jede/r  gebraucht wird, also Vollbeschä- ftigungspolitik. Vollbeschäftigung ist  machbar, wenn der Wille und wirtschaftspolitische Instrumente dafür  vorhanden sind. In der EU ist beides abhanden gekommen.  Vollbeschäftigung stärkt die ArbeitnehmerInnen, schafft Kaufkraft und  spült auch wieder Geld in die öffentlichen Kassen. Gemeinsam mit stärker  wertschöpfungsbezogenen Abgaben kann damit der Sektor der  Solidarwirtschaft und der öffentlichen Infrastrukturen gestärkt werden:  D.h. Rechtsanspruch für jeden – unabhängig von Einkommen und Vermögen -  auf qualitativ hochstehende Gesundheits- und Pflegedienstleistungen,  Ausweitung der Bildungs- möglichkeiten für jede/n (z.B.: Einführung  einer echten Gesamtschule mit entsprechend guter Personalausstattung,  Bildungs- und Ausbildungspflicht bis 18, darüber hinaus fünf zusätzliche  öffentlich finanzierte Bildungsjahre,…), Nulltarif im öffentlichen  Verkehr und Ausbau der umweltfreundlichen Verkehrsmittel nach dem  Vorbild der Schweiz, Energieautarkie auf der Grundlage erneuerbarer  Energieträger, Investitionen in den sozialen Wohnbau, uvm.  Wirtschaftliches Rückgrat eines Solidarstaats ist ein starker  öffentlicher Sektor im Bereich von Industrie, Finanzdienstleistungen und  Infrastrukturen sowie eine deutliche Erhöhung der Staatsquote. Ein  Solidarstaat braucht aber auch eine grundlegende Erneuerung des  politischen Systems: mehr direkte Demokratie, Stärkung der  Selbstverwaltung und der Gemeindedemokratie - sowohl im eigenen  Wirkungsbereich als auch für die Wahl bzw. Abwahl von politischen  Repräsentanten auf übergeordneten Ebenen. Und nicht zuletzt: Jede/r,  der/die hier lebt, arbeitet und lernt, soll gleiche Rechte und Pflichten  haben, unabhängig von Herkunft, Religion, ethnischer Zugehörigkeit,  usw. Der EU-Austritt ist kein Selbstläufer in Richtung Solidarstaat,  aber eine unabdingbare Voraussetzung dafür. &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;7) Für manche  klingt EU-Austritt nach Rückwärtsgewandtheit und nationaler  Abkapselung. Brauchen die großen Probleme der Menschheit – Klimawandel,  Umweltzerstörung, Armut – nicht internationale Antworten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja  natürlich braucht es in diesen Fragen internationale und globale  Zusammenarbeit. Aber hochgerüstete Wirtschafts- und Militärblöcke wie  die EU sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Durch sie  werden – siehe Libyen-Krieg – globale Institutionen wie die UNO mit  Füßen getreten bzw. für imperialistische Zwecke missbraucht. Ihre  neokoloniale Politik hält ganze Welt- regionen in Unterentwicklung und  verschärft die ökologische Krise. Die EU ist der Versuch der großen  europäischen Mächte, das Rad der Geschichte zurückzudrehen und ihnen  wieder alte imperiale Geltung zu verschaffen. Deshalb gerät die EU immer  tiefer in den Sumpf von Krieg und Aufrüstung. Das ist rückwärtsgewandt,  bedroht den Weltfrieden – und wird scheitern. Je früher Österreich und  andere Staaten diesem Projekt den Rücken zukehren, desto größer ist die  Chance, dass dieses Scheitern nicht in eine Katastrophe münden wird.&lt;br /&gt;Neutrale  Kleinstaaten, die sich zur Nichtanwendung von Gewalt in den  internationalen Beziehungen verpflichten, sind dagegen atemberaubend  modern und zukunftsgerichtet. Souveränität bedeutet nicht Isolation. Sie  ist die Voraussetzung dafür, auf Augenhöhe mit anderen zu kooperieren,  internationale Initiativen für friedliche Konfliktlösungen, Abrüstung  und Entwicklung zu setzen. Im Rahmen der EU hat sich Österreich zu einem  Gartenzwerg der internationalen Politik entwickelt; jeder&amp;nbsp; Ansatz einer  eigenständigen Außen- politik wurde aufgegeben, ohne Rückfrage in  Brüssel und Berlin läuft am Ballhausplatz gar nichts mehr. Militärblöcke  wie EU und NATO spalten, Neutralität dagegen verbindet!&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;8)  Ist es nicht völlig unrealistisch, den EU-Austritt Österreichs  durchzusetzen, wo sich das Establishment so geschlossen auf die  EU-Einbindung eingeschworen hat?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Klar ist: Mit diesem  Establishment ist weder der EU-Austritt noch ein Solidarstaat zu machen.  Wir erleben in Österreich wie in allen anderen EU-Staaten eine immer  rasantere Aushöhlung der Demokratie. Die Parteien dienen immer weniger  dazu, unterschiedliche Interessen und Inhalte politisch zu vertreten,  sondern den Willen der Macht- und Wirtschaftseliten gegenüber  unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ziel- gruppengerecht  durchzusetzen. Das ist aber auch ihre große Schwäche. Denn die  Interessen breiter Bevölkerungsmehrheiten stehen dazu in eklatantem  Widerspruch. An diesem Widerspruch wollen wir anknüpfen. Nicht indem wir  ein neues Parteienprojekt aus der Taufe heben, das – bei  wahlpolitischem Erfolg – erneut im Sumpf parlamentarischer Pfründe und  Privilegierungen eingefriedet wird, sondern indem die gesellschaftliche  Macht von den Gemeinden aus neu organisiert wird. Statt Anbindung der  unteren Ebenen an die oberen über den Transmissionsriemen der Parteien  und ihrer Vorfeldorganisationen, Reorganisierung der Demokratie von  unten nach oben durch Stärkung der Gemeinden. Den Austritt aus der EU  kriegen wir nicht per Stimmzettel im Supermarktsregal der weitestgehend  EU-konformen Parteienlandschaft, wir müssen ihn hier und heute von unten  her organisieren. Das ist viel Arbeit. Als Solidarwerkstatt wollen wir  in diesem Prozess hilfreich und nützlich sein. Jede und jeder, der/die  dabei mitmachen und mithelfen will, ist wichtig und unverzichtbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Zahlen - Daten - Fakten:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Relativer Rückgang bei Sozialem, Umwelt, Bildung: Seit dem EU-Beitritt sind - gemessen am BIP - die öffentlichen Ausgaben für Soziales, Bildung und Umwelt deutlich zurückgegangen. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Bildung: minus 14.05 Milliarden&lt;br /&gt;- Umweltschutz: minus 23,6 Milliarden&lt;br /&gt;- Soziales Sicherheit: minus 28,9 Milliarden&lt;br /&gt;- Wohnungswesen/kommunale Dienste: minus 29,2 Milliarden.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Privatisierungen: Zwischen 1994 und 2005 wurde alleine im Rahmen der ÖIAG öffentliches Eigentum im Wert von zwölf Milliarden Euro (!) privatisiert und damit die verstaatlichte Industrie praktisch zerschlagen (Quelle: ÖIAG).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Aushungerung der Gemeinden:&amp;nbsp; (...) haben sich die kommunalen Investitionen fast halbiert.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lohnabsturz für untere Lohngruppen: (...) brutto 25% Verlust im untersten Fünftel.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Rückwertsentwicklung für Frauen (...) Verdienst 2008 wieder unter dem Stand von 1980 (!).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Insolvenzen: Zwischen 1994 und 2010 um 76% angestiegen (!).&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Zum&amp;nbsp; Artikel&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&lt;a href="http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=522&amp;amp;Itemid=1"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Weiter Infos der Werkstatt &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&lt;a href="http://www.werkstatt.or.at/EUVerfassung.htm"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-2797127664215764186?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/2797127664215764186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=2797127664215764186' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2797127664215764186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2797127664215764186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/solidar-werkstatt-raus-aus-der-eu.html' title='Solidar Werkstatt: Raus aus der EU! Schilling statt Euro!'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-X0hVZtzh3A0/Tr2AmNhbJFI/AAAAAAAAAj0/yqtEWmQVYZg/s72-c/laokoon-web.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-7809925885945496587</id><published>2011-11-07T23:45:00.000+01:00</published><updated>2011-11-07T23:45:52.401+01:00</updated><title type='text'>Lug und Trug im Euro-Poker</title><content type='html'>&lt;div class="csc-header csc-header-n1"&gt;&lt;h1 class="csc-firstHeader"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-kMFmAMOFsvw/TrhfYB_Vp-I/AAAAAAAAAjs/egNjko0lgi4/s1600/hamer_in_oesterreich.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-kMFmAMOFsvw/TrhfYB_Vp-I/AAAAAAAAAjs/egNjko0lgi4/s1600/hamer_in_oesterreich.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;von Prof. Dr. Eberhard Hamer, www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-kMFmAMOFsvw/TrhfYB_Vp-I/AAAAAAAAAjs/egNjko0lgi4/s1600/hamer_in_oesterreich.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Längerfristige Ursache unserer derzeitigen  Finanzkrise ist die Tatsache, dass die US-FED (Federal Reserve Bank) mit  staatlichen Vollmachten (Geldhoheit) ausgestattet, aber doch  Privatinstitut von 13&amp;nbsp;Eigentümerbanken ist, von denen die meisten den  beiden weltführenden Hochfinanzgruppen zuzuordnen sind. Diese haben über  ihr Instrument der FED praktisch die Möglichkeit, Geld zu schaffen  (Geld zu drucken) und haben die Dollar-Menge in den letzten 35&amp;nbsp;Jahren  vervierzigfacht, obwohl die Gütermenge sich nur vervierfacht hat.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Der Welt-Geld-Betrug der FED-Eigentümer&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Mit diesem selbstgeschaffenen Geld konnten sie die  Rohstoffe der Welt aufkaufen (Öl, Metalle u.a.), die meisten Mehrheiten  an den grossen Kapitalgesellschaften erwerben, Monopole in ganzen  Produktions-, Dienstleistungs- und vor allem Mediensektoren  zusammenkaufen, mit dem eigenen Geld und der Macht der US-Regierung die  meisten Zentralbanken der westlichen Welt regieren – notfalls erpressen  –, die Politik in den Satellitenländern lenken und Aufstände zur  Beseitigung widerspenstiger Regierungen durchführen lassen (Südafrika,  Ukraine, Georgien, jetzt Nordafrika). &lt;br /&gt;Wer die Zentralbank der Welt  beherrscht, kann risikolos Zinswetten abschliessen und unbegrenzt  Kredite vergeben. Allerdings haben die Eigentümerbanken in ihrer Gier  auch immer mehr ungedeckte, dubiose und auch kriminelle Finanzprodukte  vergeben und – zumeist über Fonds – in die Welt verkauft, um die  wachsende Geldmenge nicht in den USA zur Inflation werden zu lassen. So  ist die Weltfinanzblase der Dollars zu 80% ins Ausland gedruckt worden  und hat in der ganzen Welt ebenfalls eine Scheinblüte und Überliquidität  erzeugt. &lt;br /&gt;Es war wie bei einer Wechselreiterei. Die Wechsel wurden  immer mehr, immer höher, immer weiter verbreitet, aber nie eingelöst.  Gewinner waren die Aussteller der Wechsel, die US-Hochfinanzgruppen und  ihre Hausbanken, wie z.B.&amp;nbsp;Goldman-Sachs (vgl.&amp;nbsp;vom Verfasser: Der  Welt-Geld-Betrug, 3.&amp;nbsp;Aufl., Unna 2010). &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Schutz der Bankenbetrüger durch ihre politischen Diener&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Als die grosse Finanzblase in den USA an ungedeckten  Immobilienkrediten aufzureissen begann und die erste Bank (Lehman  Brothers) daran zugrunde ging, hat der amtierende US-Finanzminister  Paulson, der vorher 10&amp;nbsp;Jahre Chef der dubiosen Bank Goldman-Sachs war,  seinen Bankster-Kollegen die Abschreibung der dubiosen Finanzprodukte  dadurch erspart, dass er das grösste US-Hilfspaket (700&amp;nbsp;Milliarden  Dollar) zu Gunsten seiner Banken verkündete und damit die Bankenkrise in  Staatsgarantie nahm, also zur Staatsfinanzkrise werden liess. Gleiches  hat er von den US-Vasallenstaaten verlangt, so dass auch in Europa ein  «Rettungsschirm» die dubiosen Bankenschulden in Staatsgarantie, durch  Übernahme in «Bad banks» und durch Direktzahlungen an insolvent  gewordene Banken auffing. Seitdem wird international nicht mehr von  unsoliden Banken als Urheber der Finanzkrise und nicht mehr von  Bankenkrise, sondern von Staatskrisen und Staatsschulden gesprochen. Die  internationalen Grossbanken haben also ihre Pleite dadurch verhindert,  dass sie willfährige Politiker erpresst haben, die Schulden zu  übernehmen und ihre Bürger damit zu belasten. Seitdem sind die  Bankenschulden unsere Schulden.&lt;br /&gt;Der ehemalige Bundespräsident Köhler  ist nach Unterzeichnung dieses Hilfsgesetzes vor Scham zurückgetreten.  Die übrigen Politiker kennen keine Scham, sondern dienen willig den  Befehlen aus Wa­shington bzw. New York. Betrogen ist der Bürger. Ihm  wird innenpolitisch sparen zugemutet (nur 5&amp;nbsp;Euro Hartz-IV-Erhöhung),  während für die Rettung der internationalen Bankster gleichzeitig  Hunderte von Milliarden Euro nur für Zeitgewinn verschossen werden. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Aus der Dollar- wird die Euro-Krise &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Eigentlich war die Dollar-Vermehrung durch die FED  ein US-Problem. Die USA brauchen nämlich jährlich mehr als  400&amp;nbsp;Milliarden Dollar Zufluss, um ihre Kriege, ihr Weltreich und ihr  Weltfinanzimperium zu finanzieren. Als sich dann herumzusprechen begann,  dass der Dollar durch nichts mehr gedeckt ist (Fiat-Money) und wichtige  Rohstoffländer (z.B. Russland) den Dollar als Gegenwert für ihre  wertvollen Güter nicht mehr akzeptierten, als darüber hinaus sogar die  Flucht aus dem Dollar in den Euro einsetzte, mussten die USA diese  Fluchtbewegung stoppen. Sie haben dazu jeweils im Höhepunkt der  Fluchtbewegung Euro-Krisen produziert bzw. durch ihre Banken und die  ihnen gehörenden Rating-Agenturen Euro-Krisen verkünden lassen, indem  sie verschuldete Euro-Länder (Griechenland, Irland, Portugal)  herunterwerten liessen. So wurde von der Dollar-Krise abgelenkt und  stand die Euro-Krise im Vordergrund der Finanzprobleme, wurde das Ende  der Wechselreiterei von den USA nach Europa geschoben – wurde das  Krisenszenario statt in die USA zuerst nach Europa verlagert.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Kriminelle Finanznetzwerke lenken die Euro-Krise&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Griechenland ist nicht erst seit kurzem  überschuldet, sondern war dies schon bei seinem Beitritt zum Euro.  Damals hat die US-Bank Goldman-Sachs betrügerische Bilanzen und  Schuldenstände konstruiert und betrügerisch Solidität bestätigt – also  mit betrogen. Seitdem war Griechenland einer der grössten  Subventionsempfänger der EU, ohne dass sich dadurch etwas gebessert  hätte. Dass die Überschuldung Griechenlands plötzlich ins Bewusstsein  rückte, war Inszenierung von Goldman-Sachs und ihrer Rating-Agenturen,  um den Dollar-Abfluss in den Euro zu stoppen, indem der Euro als ebenso  unsolide wie der Dollar erschien. Seitdem häufen sich in der  Europa-Krise Verstösse gegen Satzungen, gegen Strafgesetze, gegen  Verträge und gegen Verfassungen auf Weisung einer höheren Macht und ohne  Konsequenzen für die Täter: &lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Die FED hat satzungswidrig im  Herbst 2010 durch 600&amp;nbsp;Milliarden Euro frisch gedruckten Geldes die  Liquidität des US-Staates erhalten, um damit das Ausbleiben des früheren  Dollarzuflusses aus der Welt auszugleichen. Das Geld ist verloren.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Im September&amp;nbsp;2010 hat die EZB «auf Veranlassung» der US-Regierung und  der FED bis April&amp;nbsp;2011 den notwenigen Dollar-Zufluss dadurch  sichergestellt, dass sie satzungswidrig und betrügerisch für  500&amp;nbsp;Milliarden Euro Dollar aufgekauft und damit den Druck auf den Dollar  genommen hat. Faktisch war dies eine Veruntreuung am Euro, denn jeder  weiss, dass der Dollar nichts mehr wert ist. Wer wertloses Geld gegen  werthaltiges übernimmt, hilft zum Betrug bei oder betrügt selbst. Das  EZB-Präsidiumsmitglied Weber hat dies nicht verhindern können und durch  Rücktritt protestiert. &lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Griechenland war mit über 360&amp;nbsp;Milliarden  Euro vor allem bei französischen und bei US-Banken verschuldet.  US-Versicherungen hatten den Zahlungsausfall auch noch versichert.  Deshalb haben Obama, Sarkozy und Trichet Merkel überfallartig erpresst,  durch den angeblichen «Schutzschirm» Mithaftung für Griechenlands  Schulden zu übernehmen, damit die Banken ihre Kredite nicht abschreiben  muss­ten. Praktisch war also die Griechenland-Hilfe Banken-Hilfe.  Griechenland wurde dadurch nicht entlastet. Ohne solche Erpressung  hätten Merkel und die Bundesregierung den Verfassungsbruch, fremde  Schulden zu übernehmen, nie gewagt und nie dem Volke zugemutet.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Die französischen Banken waren Hauptgläubiger Griechenlands und wussten  nun, dass ihre Kredite nichts mehr wert waren. Der französische  Präsident hat deshalb seinen früheren Bankster-Kollegen Trichet dazu  gebracht, 60&amp;nbsp;Milliarden Euro Griechenlandkredite der französischen  Banken in die EZB zu übernehmen, obwohl dies durch Artikel 123 des  Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV)  ausgeschlossen und ein Betrug an den EZB-Eignern war, weil die EZB nun  auf wertlosen Papieren sass. Ein Strafverfahren gegen EZB-Präsident  Trichet durch den Unterzeichner konnte von der Staatsanwaltschaft  Frankfurt leider nicht durchgeführt werden, weil der Täter Immunität  geniesse. Statt dessen hat er für seine kriminellen Machenschaften in  Aachen den Karls-Preis und in Kiel den Weltwirtschafts-Preis erhalten. &lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Seit einem Jahr fliesst deutsches und EU-Geld nach Griechenland, um  angeblich die Zahlungsfähigkeit Griechenlands zu erhalten und  Griechenland zu sanieren. Tatsache aber ist, dass in der gleichen Zeit  mehr Geld aus Griechenland geflüchtet ist als durch die Hilfe von aussen  hineinkam, dass sich in diesem Jahr die Situation Griechenlands trotz  der Zahlungen keinesfalls gebessert, sondern sogar verschlimmert hat und  dass die Griechen das von ihnen verlangte Sparen und Selbstentschulden  ablehnen. Die den Euro-Bürgern – insbesondere Deutschland – zugemutete  Hilfe und Haftung für Griechenland hat also nichts verbessert und nicht  den Griechen, sondern nur den internationalen Gläubigerbanken geholfen  und war glatter Betrug am Steuerbürger.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Seit Obama sie  telefonisch angeschrien hat, sind Zahlungen für Griechenlands  Gläubigerbanken für Merkel «ohne Alternative». Trotz Misserfolg des  ersten Zahlungsprogramms wird deshalb in weiteren Zahlungsprogrammen  weiter Geld versenkt, treibt Merkel die deutsche Verschuldung für  Griechenland – eigentlich für die Banken Griechenlands – in  Grössenordnungen, die von dieser Generation nicht mehr abzubezahlen  sind, also die Zukunft und die Renten unserer Kinder noch belasten  werden. &lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Im Juli ist von den europäischen Regierungen eine neue  Stufe von Hochverrat durch den ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus)  vereinbart worden. Sie verpflichteten sich, unwiderruflich und  bedingungslos auf Verlangen des ESM-Vorstandes zunächst 700&amp;nbsp;Milliarden  Euro (Art. 8) aufzubringen, bei Bedarf – den der nicht gewählte und  nicht kontrollierbare Gouverneursrat bestimmt – das Grundkapital aber  beliebig zu erhöhen (Art. 10). Praktisch haben damit die Regierungen  nach der Währungs- auch die Schulden- und Haftungsunion unterzeichnet  und sogar die Finanzobersouveränität in Europa an einen nicht  kontrollierten und mit ­finanzpolitischer Allmacht ausgestatteten  Gouverneursrat abgegeben. Der ESM darf sogar Anleihen von Staaten  aufkaufen, Kapitalmarktmanipulationen durchführen, neue Schulden  übernehmen und Kontrollmassnahmen durchführen – alles das, was unsere  Regierung und unser Parlament bisher abgelehnt und als  Souveränitätsbereich für sich zu retten versucht hat. Merkel hat damit,  ohne das Parlament vorher zu fragen, die unseren Souveränitätsrechten  widersprechende Schulden- und Haftungsunion durch Abgabe der letzten und  bedeutendsten Souveränitätsrechte in eine Finanzunion mit Umkehrung der  bisherigen Machtverhältnisse verändert: Nicht mehr Mitgliedsländer  bestimmen die Finanzen, die Schulden und Finanzkontrollen der EU,  sondern umgekehrt, das ­Politbüro der EU bzw. der Gouverneursrat des ESM  bestimmen den Finanzbedarf, die Schuldenübernahme, die Anforderungen an  die Mitgliedsstaaten, kontrollieren deren Finanzgebaren und bestimmen  frei, wem Gelder gegeben und wem Gelder genommen werden. Die  Finanzsouveränität der Mitgliedsländer ist damit ausgehebelt und  umgekehrt: das Politbüro Brüssel hätte durch diesen Vertrag endgültig  die ­finanzielle Souveränität über die Mitgliedsländer übernommen, die  Regierung der Mitgliedsländer aber gleichzeitig Hochverrat gegenüber den  Verfassungen und Souveränitätsrechten ihrer Mitgliedsländer vollzogen.  Man kann nur hoffen, dass der Bundestag diesen Hochverrat noch bremst,  sonst hätte keine deutsche Regierung ihrem Volk so geschadet, kein  Kanzler das Volk so um seinen Wohlstand betrogen.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Interessen im Euro-Poker &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Je widersinniger eine Entwicklung abläuft, desto mächtiger sind die Interessen dahinter:&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Die USA können durch die Euro-Krise Zeit gewinnen, um von der  Dollar-Krise abzulenken. Der Zusammenbruch des Dollars würde nämlich  nicht nur ihr Welt-Finanzimperium, sondern auch ihre militärische  Weltmacht (200&amp;nbsp;Stützpunkte in der Welt) und ihre Wirtschaftsmacht  implodieren lassen. Die USA würden und werden demnach einen gleichen  Zusammenbruch erleben wie das russische Weltreich, glauben aber noch  nicht daran und wollen vorerst nur Zeit gewinnen. Deshalb befeuern sie  jeweils eine Euro-Krise, wenn die Dollar-Krise zunimmt.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Die  US-Finanzindustrie hat den Kreditbanken Ausfallbürgschaften für  notleidende Kredite – auch Griechenland-Kredite – gegeben. Würden also  die 360&amp;nbsp;Milliarden Griechenland-Kredite plötzlich wertlos werden, würde  die US-Finanzindustrie in grösste Rückhaftungsschwierigkeiten, ja  Zusammenbrüche, geraten. Aus diesem Grunde müssen die Kredite zumindest  zum Schein bestehen bleiben, darf Griechenland keinen sauberen  Staatsbankrott erklären.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Die EZB hat mehr faule Kredite als  freies Eigenkapital, ist also längst «Bad bank». Würden also die  Griechenland-Kredite so wertlos ausgewiesen, wie sie sind, wäre die EZB  pleite und müsste bei den Ländern um neues Kapital nachsuchen. Aus  diesem Grunde ist sie strikt gegen jede «private» Mithaftung für die  Griechenland-Kredite und gegen jeden Staatskonkurs, die beide ihre  Kredite entwerten würden.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Hauptgläubiger Griechenlands sind US-  und französische Banken. Sie würden im Staatskonkurs bei einer  entsprechenden Abwertung Griechenlands so massive Verluste erleiden,  dass sie staatlich aufgefangen werden müssten. Insofern kämpfen ihre  Regierungen so brutal gegen Griechenlands Sanierung durch Abwertung –  die einzige saubere und irgendwann unvermeidliche Lösung.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Deutsche Banken halten etwa 20&amp;nbsp;Milliarden Griechenland-Anleihen, vor  allem öffentliche Banken. Hier würde entsprechender Abwertungsbedarf  bestehen, also der Staat direkt eintreten müssen. Dies fürchten Merkel  und Schäuble, obwohl diese direkte Hilfe an unsere Banken geringer wäre  als die an Griechenland für die Kredite internationaler Banken zu  überweisenden Hilfsgelder. Warum deutsche öffentliche Bankinstitute  überhaupt Griechenland-Anleihen gekauft haben, die ausserhalb ihrer  Kompetenz lagen, wäre strafrechtlich gegenüber den alten Vorständen zu  untersuchen.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Besonders infam versucht das Brüsseler Politbüro  die Euro-Krise zu nutzen, um damit grundsätzliche finanzielle Oberhoheit  über die Haushaltspolitik und die ­Finanzsouveränität der einzelnen  Mitgliedsstaaten zu erringen. Sie wollen praktisch das stärkste und  grösste demokratische Selbstbestimmungsrecht der Völker – die  Finanzsouveränität – an sich ziehen, indem sie die Kontrolle über  verschuldete Staaten ausüben und – wie ­Trichet bereits bekannt hat –  ein Europäisches Ober­finanzministerium, Eurosteuern und Eurobonds  einführen. Die Zentralisierung Europas nach Euro-Force, Euro-Aussenamt,  Euro-Wettbewerb soll mit Euro-­Finanzen komplettiert werden. Die  einzelnen Länder würden dabei zu weisungsabhängigen Provinzen abfallen,  die nationalen Parlamente machtlos werden und das Euro-Politbüro  demokratisch nicht mehr kontrollierte diktatorische Macht gewinnen. Wie  das Brüsseler Politbüro dabei vorgeht, hat der ­selbst­ernannte  «EU-Laut-Sprecher» Juncker zum Besten gegeben: «Wir beschliessen etwas,  stellen es dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert.  Wenn es kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten  gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter –  Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt&amp;nbsp;…» So läuft die  Entdemokratisierung in Europa und die Machtergreifung der Brüsseler  Politkommission!&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Dass auch die Regierungschefs der 27&amp;nbsp;EU-Länder  die Haftungs- und Schuldenunion zu Lasten Deutschlands betreiben, hängt  damit zusammen, dass 20 von ihnen ohnehin Dauerzahlungsempfänger von  EU-Geldern Deutschlands sind und die Hälfte von ihnen die jetzt  zusätzlich übernommenen Schulden gar nicht zahlen könnten und wollten,  also unter geheimem Vorbehalt zustimmen, weil dann Deutschland  entsprechend mehr haften und zahlen muss. So stand Merkel auch beim  letzten Treffen der Regierungschefs isoliert da. Die EU-Länder konnten  nicht verstehen, dass Deutschland nicht mehr wie unter Kohl immer für  alles kommentarlos bezahlen will. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Die Transferunion ist Betrug an allen Europäern &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen  Union (Artikel 125, AEUV) ist eindeutig festgelegt, dass kein  Mitgliedsland für ein anderes zu haften habe. Das setzen auch die  meisten Verfassungen der Mitgliedsländer voraus. Über alle diese  Vertrags-, Verfassungs- und Staatsrechte haben sich die bankenhörigen  Regierungsnetzwerke hinweggesetzt und «alternativlos» die  gesamtschuldnerische Haftung ihrer Länder für alle Schulden vereinbart.  Merkel wurde dabei erpresst (s.o.), der Bundestag zur Zustimmung ohne  rechtzeitige und ausreichende Information gezwungen. Wie wir mussten  alle Mitgliedsländer «alternativlos» der Gesamthaftung zustimmen, was  für die ohnehin zerrütteten Nehmerländer vorteilhaft, für die  Geberländer aber verhängnisvoll war. Gerade Deutschland muss nicht nur  immer den höchsten Anteil zahlen, sondern auch das, was die anderen  nicht mehr zahlen können oder wollen. Und das unumkehrbar.&lt;br /&gt;Zahlen  müssen nun die Bürger Europas für fremde Schulden, welche ihre  Regierungen ungerechtfertigt und gesamtschuldnerisch übernommen haben.  Sie werden dadurch ärmer, ganz gleich, &lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;ob der Lösungsweg der Schulden über erhöhte Abgaben in den Geberländern erfolgt oder &lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;ob die Schulden durch Inflation entwertet werden (damit auch das Geldvermögen der Bürger) oder&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;ob durch eine Währungsreform das Geldvermögen der Euro-Bürger, ihre  Alters­sicherung und ihr Einkommen teilvernichtet werden.&lt;br /&gt;Wer fremde  Schulden übernimmt, muss irgendwann zahlen, wie auch immer, und wird  dadurch ärmer. Wer viele Schulden übernimmt, belastet damit sogar die  nächsten Generationen.&lt;br /&gt;Auch die Griechen selbst sind durch die von  den Banken erzwungene Aufrechterhaltung der Kreditschulden ihres Landes  betrogen: Würden sie sich mit Staatskonkurs und Schuldenschnitt sowie  mit einer eigenen abgewerteten Währung sanieren können, würden sie für  die europäische Touristik wieder wettbewerbsfähiger und hätten eine  Zukunftsperspektive. Zu einer solchen Sanierung haben sie bei Erhalt der  Schulden keine Chance mehr, aus dem Schuldensumpf herauszukommen, der  Verelendung zu entgehen und dem Zusammenbruch ihrer Wirtschaft. &lt;br /&gt;Die  neue Form der Weltfinanzherrschaft liegt darin, dass sie nicht mehr  militärisch Völker unterjocht und ausplündert, sondern den Völkern  zunächst übermässige Kredite andient, um mit Hilfe von deren Verzinsung  die finanzielle und wirtschaftliche Herrschaft über dieses Volk zu  erringen (Schuld-Zins-Knechtschaft). In diesem Sinne wurden Griechenland  übermässige Kredite angedient. Damit aber die internationalen Banken  keine Abschreibungen und Verluste realisieren müssten, haben sie dafür  gesorgt, dass die überschuldeten Länder keinen sauberen Staatsbankrott  erklären durften, sondern die gesunden Länder in eine Gesamthaftung der  Schuldenunion mit einbezogen wurden, also damit ebenfalls in die Schuld-  und Zinsknechtschaft der US-Hochfinanz gefallen sind. Erst wenn mit dem  im Juli&amp;nbsp;2011 vereinbarten ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) die  Schulden- und Haftungsunion der gesunden Länder durch die Parlamente  akzeptiert worden ist, sind die Schulden endgültig nicht mehr das  Problem der Gläubigerbanken, sondern allein der Schuldnerstaaten der EU,  insbesondere Deutschlands.&lt;br /&gt;Hieran zeigt sich, dass die neue Form des  Imperialismus und der Weltherrschaft der US-Hochfinanz nicht mehr auf  Bajonetten, sondern auf hemmungslos mit gedoptem Geld gegebenen  Krediten, also Schulden, und auf deren Zinsen baut. Die Zinsen sind die  Tribute der unterjochten Länder. &lt;br /&gt;Das System ist so klug konstruiert,  dass die einzelnen Bürger und Länder glauben, das geschähe im Interesse  «europäischer Solidarität», während es in Wirklichkeit allein dem  Finanzimperialismus dient.&lt;br /&gt;Das war auch der Grund, weshalb  Griechenland und die anderen überschuldeten Länder noch keinen  Staatskonkurs erklären durften, solang die Haftungsunion nicht  festgezurrt war. Danach darf es saubere Konkurslösungen geben, weil sie  dann – wegen der Haftung der gesunden Länder – den Krediten der  internationalen Finanz nicht mehr schaden.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Warum haben wir das geschehen lassen?&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;In der grossen Verschuldungsorgie des Euro-Pokers  werden gerade die Weichen für den wirtschaftlichen Ruin der Teilnehmer  in der Zukunft gestellt. Hauptzahler und Leidtragende dieses Spiels  werden die deutschen Bürger sein, weil ihr Fleiss nicht mehr für die  eigene Leistung, auch nicht mehr für die Aufgaben im Inland, sondern für  die Schulden des Auslandes herangezogen wird.&lt;br /&gt;Würden die Bürger  dieses infame Spiel durchschauen, müsste es eigentlich längst  Aufmärsche, Proteste, gar Revolution im Lande geben.&lt;br /&gt;Dass die Bürger  aber nicht gemerkt haben, wie sehr hier ihre Zukunft verspielt wird, ist  einer klugen Regie der von der US-Hoch­finanz gesteuerten Presse zu  verdanken. Die Bürger wurden nämlich systematisch desinformiert:&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Die Politiker kamen immer nur scheibchenweise mit der Wahrheit heraus,  bestritten vorher alles, was sie nachher akzeptierten.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Im  übrigen wurden die hinterlistigen Fakten immer wieder mit der angeblich  notwendigen «europäischen Solidarität» vernebelt, und die Dummheit, sich  von den nationalen Banken und europäischen Mitgliedsländern ausbeuten  zu lassen, als «europäischer Geist» (Wolfgang Schäuble) ausgegeben. Die  Bevölkerung ist durch Lug und Trug desinformiert, irregeleitet,  abgelenkt und durch komplizierte Diskussionen für dumm verkauft worden.  Beispiele waren der erste (120&amp;nbsp;Milliarden Euro) und der zweite  Rettungsschirm (750 Milliarden), welche der Presse nur wenige Spalten  wert waren, während gleichzeitig der lokale Gau in Fukushima wochenlang  und seitenweise zelebriert wurde. Die Bevölkerung sollte mit dem  kleineren fremden vom viel grösseren eigenen Finanz-Gau abgelenkt  werden. Das hat leider funktioniert.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Was folgt daraus?&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Unser Volk ist im Laufe des Euro-Pokers von und in  Europa noch nie so betrogen worden wie jetzt. Ohne dass wir es  verhindern konnten,&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;ist entgegen allen Verfassungen und  Verträgen aus der Union souveräner Staaten eine Transfer-, Haftungs- und  Schuldenunion eines zentral herrschenden Europas über europäische  Provinzen geworden, &lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;haben schon einige Länder und wir alle die  entscheidendsten demokratischen Gestaltungsrechte und die  Haushaltssouveränität nach Brüssel verloren und haben sich die einzelnen  Mitgliedsländer damit selbst entdemokratisiert. Dafür ist die  Zentralmacht des Politbüros in Brüssel allmächtig geworden.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Die  Ohnmacht oder die Korruption der europäischen Politiker während des  Euro-Pokers hat gezeigt, dass sie die politische Gestaltungsmacht längst  an die Finanzindustrie verloren haben, dass sie Angewiesene statt  Entscheidende geworden sind, dass insbesondere in der ganzen westlichen  Welt nicht mehr echte Demokratie, sondern Welt-Finanzimperialismus  herrscht. Wie sonst könnten die Banken, Politiker und Regierungen  betreiben, dass ihre Bürger die Schulden der Finanzindustrie übernehmen?  Horst Seehofer: «Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und  diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.»&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;Die nationalen Haushaltsprobleme und Schulden werden künftig  unumkehrbar durch die grosse Welle der internationalen europäischen  Gesamtschulden (Euro- Raum = 6000&amp;nbsp;Milliarden Euro Schulden) überrollt.  Wir werden Jahrzehnte an internationale Spekulanten-Banken Tribute  zahlen für etwas, das wir nicht einmal bekommen haben, sondern unsere  Politiker auf Weisung der Hochfinanz für andere Länder übernehmen  mussten.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Die schon bisher im «Rettungsschirm» und künftig noch  im ESM übernommenen Fremdschulden, Euro-Haftung, die Abgabe der  Finanzhoheit an das Politbüro in Brüssel bzw. den Gouverneursrat des ESM  werden zwangsläufig in künftigen Jahren eine immer stärkere  Inanspruchnahme der deutschen Steuern, des Wohlstandes und des  Sozialprodukts für die Zinszahlungen überschuldeter Euro-Länder an die  internationale Hochfinanz nach sich ziehen. Unabhängig davon, ob  einzelne überschuldete Länder Staatsbankrott erklären – was ihre  Schulden dann den mithaftenden Euro-Ländern zufliessen lässt –, werden  die gesunden Länder künftig immer stärker für die kranken geschröpft,  wird eine ähnliche Überlastung für die Zinszahlungen Europas an die  internationale Finanzwelt geschaffen wie die Tributzahlungen  Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg, welche ebenfalls zum  Zusammenbruch unserer öffentlichen Finanzen, unserer Wirtschaft, unseres  Wohlstandes und unserer Gesellschaft geführt haben. Schon jetzt ist es  nicht schwer vorauszusagen, dass die Zahlungsübernahme Deutschlands für  alle Schulden der europäischen Schwachländer wie bereits jetzt in  Griechenland&lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;zu steigenden Abgaben an das EU-Politbüro für Zinszahlungen im Euro-Raum,&lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;zu höherer Besteuerung der Leistungsträger und der Wirtschaft,&lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;zu Kürzungen der öffentlichen Einkommen und Sozialleistungen, &lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;zu sinkenden Gewinnen der Unternehmen und damit sinkender Lohnquote, aber auch Entlassungen,&lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;zu entsprechendem Niedergang der Wirtschaft, des Sozialprodukts und der Export­überschüsse und damit&lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;zu wachsenden Verteilungskämpfen bis hin &lt;br /&gt;•&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;zu Volksaufständen und Revolution führen wird. Nicht nur die  wirtschaftliche, sondern auch die gesellschaftliche Situation wird durch  den Politbetrug um den Euro – eigentlich durch die  Gesamthaftungsunterwerfung unter die internationale Hochfinanz –  unumkehrbar anders als vorher.&lt;br /&gt;–&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;Während die Politiker immer von  der «Rettung» Griechenlands, Irlands, Portugals oder Spaniens reden,  wird in Wirklichkeit durch die Gesamthaftung kein Problem gelöst, werden  die Schulden dieser Länder nicht gemindert, bleibt das  Überschuldungsproblem also bestehen und wird die einzig saubere Lösung  einer Generalkorrektur durch Staatsbankrott nicht überflüssig, sondern  nur verzögert, wird sogar verhindert, dass die Länder sich selbst  entschulden und wieder eine Aufstiegschance haben können. Selbst wenn  sie sich später mit Staatsbankrott entschulden, bleiben die Schulden  bestehen, treffen aber dann auch die noch vor dem Konkurs in die  Haftungsunion gegangenen Länder und treiben diese in die gleiche  Überschuldungslage. &lt;br /&gt;Gegen «Stuttgart&amp;nbsp;21», gegen Atomtransporte,  gegen Bundeswehrgelöbnisse und ähnliche für unser Gesamtvolk unwichtige  Ereignisse ziehen Zehntausende, meist nicht einmal selbst Betroffene,  mit Protestmärschen auf. Wir hätten schon bei dem ersten «Schutzschirm»  der Rettung internationaler Banken durch Haftung der Länder und Bürger  auf die Strasse gehen müssen, uns dies nicht gefallen lassen dürfen.  Noch nie zuvor haben die Banken erst so schamlos Gewinne erzielt und  dann die Verluste ihrer Spekulationen zu Lasten der Bürger sozialisieren  dürfen. Wir müssen erkennen, dass das internationale Grosskapital  hemmungslos die Ausplünderung aller Bürger betreibt (allerdings mit  Hilfe ferngelenkter Politiker). &lt;br /&gt;Wenn «Lieschen Müller» erst  begreift, dass es hierbei um ihren persönlichen Lebensstandard, um  eigene Verarmung und um Verelendung in der Zukunft geht, dann könnte der  Durchschnittsbürger mobilisiert werden, dann könnte die Politik wieder  mehr nationalen als internationalen Druck bekommen und könnte uns durch  Verweigerung deutscher Zustimmung zu weiterer Verschuldung für  angebliche Schuldenrettung das Schlimmste erspart werden. &lt;br /&gt;Wenn wir  die Bevölkerung nicht mobilisieren können, kommt es zur grossen  Zwangskorrektur, zur Währungsreform und dazu, dass nicht nur  Zockerbanken, sondern auch die für deren Schulden Haftung übernommen  habenden Länder und Bürger zusammenbrechen.&amp;nbsp; (Quelle: &lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=386"&gt;Zeit-Fragen&lt;/a&gt;)&amp;nbsp; •&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-7809925885945496587?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/7809925885945496587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=7809925885945496587' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/7809925885945496587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/7809925885945496587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/lug-und-trug-im-euro-poker.html' title='Lug und Trug im Euro-Poker'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-kMFmAMOFsvw/TrhfYB_Vp-I/AAAAAAAAAjs/egNjko0lgi4/s72-c/hamer_in_oesterreich.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-4752614765339647697</id><published>2011-11-04T21:20:00.003+01:00</published><updated>2011-11-04T21:57:32.280+01:00</updated><title type='text'>Zeit der Diktatoren</title><content type='html'>&lt;h2&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;img alt="Griechenland will einen der gewalttätigsten Sparpläne seiner Existenz durchsetzen. Ministerpräsident Papandreou möchte darüber das Volk entscheiden lassen. Das verblüffte Europas Eliten." id="articlefeature" src="http://files.newsnetz.ch/story/1/6/1/16174364/18/topelement.jpg" /&gt;         &lt;/h2&gt;&lt;div class="caption" style="float: none; overflow: hidden;"&gt; (Bild:  Keystone)&lt;br /&gt;&lt;h2&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;Die EU zwingt ihre Mitgliedsstaaten zusehends zur Abgabe ihrer Souveränität. Was ist mit Europa geschehen, dem ehemaligen Laboratiorium der Demokratie?&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h2&gt;Ein Kommentar von Markus Somm von der Basler Zeitung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Griechenland will einen der gewalttätigsten Sparpläne seiner Existenz  durchsetzen. Ministerpräsident Papandreou möchte darüber das Volk  entscheiden lassen. Das verblüffte Europas Eliten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="contentbox"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="caption"&gt;&lt;a href="http://bazonline.ch/ausland/europa/Zeit-der-Diktatoren/story/16174364"&gt;BaZ&lt;/a&gt;-Chefredaktor Markus Somm: «Früher brandete in  Europa Protest auf, wenn ein König seine unzufriedenen Untertanen von  der Kavallerie niedersäbeln liess, heute breitet sich Entsetzen aus,  wenn ein Regierungschef ein demokratisches Referendum anstrebt.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;In welchem Zustand sich Europa im Jahr 2011 befindet, gut zweihundert  Jahre nach der Französischen Revolution, zeigte sich an der Art und  Weise, wie Europas Politiker und Experten auf den Entscheid  Griechenlands reagierten, eine Volksabstimmung über den  Euro-Rettungsplan vorzunehmen. «Ein merkwürdiges Vorgehen», urteilte  Rainer Brüderle, Fraktionschef der deutschen FDP, «Selbstmord!» rief ein  Chef-Analyst einer Bank, und Carl Bildt, Schwedens Aussenminister,  seufzte: «Es gelingt mir wirklich nicht, zu verstehen, worüber  Griechenland ein Referendum haben will.»&lt;br /&gt;Wirklich nicht?  Griechenland, ein armes Land, das von seiner glänzenden Vergangenheit  lebt, aber an einer lausigen Gegenwart scheitert, macht sich daran,  einen der gewalttätigsten Sparpläne seiner Existenz durchzusetzen.  Ministerpräsident Giorgos Papandreou, ein Sozialist, möchte darüber das  Volk entscheiden lassen, wie er am Dienstag angekündigt hat. Das  verblüffte Europas Eliten und versenkte die Börsen der Welt in den  Orkus.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Entdemokratisierung der Mitgliederstaaten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Früher  brandete in Europa Protest auf, wenn ein König seine unzufriedenen  Untertanen von der Kavallerie niedersäbeln liess, heute breitet sich  Entsetzen aus, wenn ein Regierungschef ein demokratisches Referendum  anstrebt. Was ist mit Europa geschehen, dem ehemaligen Laboratorium der  Demokratie?&lt;br /&gt;Der Euro, aber auch die &lt;span class="tagWrapper"&gt;&lt;a href="http://bazonline.ch/ausland/europa/organisation/europaeische-union/s.html"&gt;Europäische Union&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;lange  zuvor, haben jene Staaten, die sich mit guten, wenn auch vielleicht  naiven Absichten zusammengeschlossen haben, dazu gezwungen, peu à peu  Souveränität nach Brüssel oder Frankfurt abzugeben. Während die  EU-Kommission und die Regierungen und vor allem die Bürokratie dadurch  gestärkt wurden, entdemokratisierten sich die Einzelstaaten – ohne dass  in der Zentrale neue, demokratische Institutionen geschaffen worden  wären.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Neue Epoche der Restauration&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Was in diesem  Zusammenhang oft als Beispiel gepriesen wird, das europäische Parlament,  ist eine Bühne für ohnmächtige und wortreiche Politiker. Das  Budgetrecht fehlt ihnen. Westminster, das englische Parlament, war schon  vor vierhundert Jahren weiter. Das ist es, was Europa bedrücken muss:  der Rückgang an Demokratie.&lt;br /&gt;Zuweilen scheint es mir, als ob wir in  eine neue Epoche der Restauration einträten. Jener reaktionären Zeit  nach der Französischen Revolution, als eingesperrt wurde, wer ein  Referendum verlangte. Noch hat man Papandreou nicht verhaftet.  Vielleicht erleben wir auch das. Weil er das einzig Richtige getan hat.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bazonline.ch/ausland/europa/Zeit-der-Diktatoren/story/16174364"&gt;Basler - Zeitung &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-4752614765339647697?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/4752614765339647697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=4752614765339647697' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4752614765339647697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4752614765339647697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/zeit-der-diktatoren.html' title='Zeit der Diktatoren'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-8905922298477417308</id><published>2011-11-02T08:10:00.001+01:00</published><updated>2011-11-02T08:11:10.154+01:00</updated><title type='text'>Europa am Scheideweg: Mehr Eigenverantwortung und freiheitliche Zusammenarbeit zwischen souveränen Nationen?</title><content type='html'>&lt;h4&gt;Die Welt ist zu mehr fähig als zu blossem Zentralismus&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;von Dr. rer. publ. Werner Wüthrich&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Europa in Trümmern,  und der Wiederaufbau musste an die Hand genommen werden. Die USA als  Siegermacht unterstützte dieses grosse Projekt mit dem sogenannten  Marshallplan. Um dieses Vorhaben möglichst erfolgreich in die Tat  umzusetzen, haben sich bereits 1948 17&amp;nbsp;Länder Westeuropas als souveräne  Nationen zur OEEC, zur Organisation für Europäische Wirtschaftliche  Zusammenarbeit (Organisation for European Economic Cooperation)  zusammengeschlossen, die ihren Sitz in Paris hatte. Bemerkenswert ist,  dass es damals gelungen ist, Jugoslawien zu integrieren. In  freiheitlicher Kooperation als souveräne Staaten haben diese Länder den  Wiederaufbau Europas an die Hand genommen. Sie haben die Aufteilung und  die Zweckbestimmung der 13&amp;nbsp;Milliarden Dollar «Marshallhilfe» geregelt,  sie haben den Zahlungsverkehr wieder eingerichtet, sie haben den  Kapitalverkehr wieder ermöglicht, und vor allem haben sie begonnen, den  Güteraustausch zu erleichtern, indem sie Zölle und Hindernisse an den  Grenzen abbauten. Die OEEC hat diese Entwicklung koordiniert und  geleitet. Ihre Politik wurde zu einer Erfolgsgeschichte, von der heute  kaum mehr jemand spricht. &lt;br /&gt;Die Schweiz war in dieser europäischen  Organisation von Anfang an dabei und spielte eine aktive Rolle. Ihre  Diplomaten wurden als Vertreter eines neutralen Landes oft für die  Leitung von Gesprächen und Tagungen zugezogen. Die Wirtschaftsleistung  der in der OEEC freiheitlich kooperierenden Länder verdoppelte sich  schnell, das Exportvolumen verdreifachte sich, und in Deutschland begann  man vom «Wirtschaftswunder» zu sprechen. Die europäische Integration  hatte gut begonnen.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Polit-ökonomische Vorgaben aus den USA&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Fremd und störend in diesem Prozess war die Idee,  für die Länder West-Europas eine überstaatliche Institution zu  errichten. Jean Monnet gilt heute als Vater und Architekt dieses  supranationalen Konzepts. Er hatte enge Beziehungen zu den USA, hatte er  doch sein halbes Leben dort verbracht. 1926 wurde er Vizepräsident der  grossen amerikanischen Investmentbank Blair &amp;amp; Co. Etwas später  gründete er ebenfalls in den USA eine eigene Bank (Monnet, Murnane &amp;amp;  Co). Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er in zentraler Position in der  amerikanischen Kriegswirtschaft. Seine Kontakte zu Finanz- und  Regierungskreisen der USA waren grösser und enger als zu den  europäischen Regierungen. Jean Monnet und die Finanz- und  Wirtschaftskreise hinter ihm sahen die Zukunft Europas weniger in einem  freiheitlichen Zusammenwirken souveräner Nationen, sondern sie wollten  die europäischen Länder einbinden in ein supranationales «Korsett», das  sie zusammenhält. Als Fernziel galt von Anfang an ein Bundesstaat in der  Art der USA – eben die Vereinigten Staaten von Europa. Die USA, die als  imperiale Grossmacht aus dem Kriege hervorgegangen waren, haben die  europäische Integration wesentlich mitbestimmt.&lt;br /&gt;Jean Monnet war eng  mit dem damaligen Aussenminister John Foster Dulles (US-Aussenminister  von 1953–59) befreundet, der bereits 1941 in einem Artikel schrieb,  Europa müsste nach dem Krieg zentralistisch reorganisiert werden. Es  wäre «verrückt», den einzelnen europäischen Staaten wieder die volle  Souveränität zuzugestehen. – Ein weiterer, wirtschaftlicher Aspekt darf  nicht vergessen werden. Eine Vielzahl US-Konzerne begannen nach dem  Zweiten Weltkrieg, sich in den zahlreichen europäischen Ländern  niederzulassen oder sich in einheimische Unternehmen einzukaufen. Ihre  Lobbyisten verlangten einheitliche Bedingungen auf dem europäischen  Markt. Ein grossflächiger Bundesstaat nach US-amerikanischem Muster  entsprach ihrem globalen Geschäftsmodell weit mehr als ein  freiheitliches Zusammenwirken souveräner Nationen.&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Gründung der EWG&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;1955 wurde an der Konferenz von Messina folgendes  beschlossen: Die nationalen Volkswirtschaften von Belgien, Italien, der  Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden  sollten zusammengeführt werden. Die Zölle und Handelsschranken an den  Grenzen würden abgebaut und eine überstaatliche, zentrale Behörde die  gemeinsame Wirtschaftspolitik bestimmen, zu der auch die Landwirtschaft  gehörte. Eine Zollunion mit einer gemeinsamen Aussengrenze sollte den  äusseren Rahmen bilden. Diese Politik würde die Grundlage schaffen für  eine künftige staatliche Einheit. Die sechs Regierungen setzten sich als  erstes das Ziel, ihre Zölle innerhalb von zehn Jahren völlig abzubauen.  1957 wurde in Rom die EWG gegründet. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Supranationales «Korsett» – eine Fehlplanung &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die Politik der US-Strategen im Hintergrund war von  der Vorstellung geleitet, einzig die EWG sei Garant für die  wirtschaftliche Entwicklung und für den Frieden. Die Länder Europas  bräuchten ein supranationales «Korsett», das sie zusammenhält, sonst  würden sie sich gegenseitig zerfleischen. Dieses Konstrukt ist ein  Mythos, der der europäischen Nachkriegsrealität und der Eigenart der  Länder in keiner Weise entspricht. Die heute propagandistisch  vorgetragene Formel, die Europäer hätten diesem Konzept den Frieden zu  verdanken, ist deshalb nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. &lt;br /&gt;Den  Politstrategen aus den USA sei ins Stammbuch geschrieben, dass ein  Bundesstaat nicht von oben übergestülpt werden kann, sondern – wie in  den USA – von unten freiwillig aufgebaut werden müsste – wenn er denn  demokratisch von den beteiligten Völkern gewollt wäre. Ich bin  überzeugt, dass die tiefer liegenden Ursachen für die Schwierigkeiten,  in denen die EU heute steckt, in diesem verfehlten Ansatz liegen und in  der Weigerung, solche Konstruktionsfehler anzuschauen. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;«Verrat an Europa»&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Viele Ökonomen – vor allem die ordo-liberalen  Gründerväter der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland wie Ludwig  Erhard, Wilhelm Röpke und andere, waren von Anfang an skeptisch. Die  wohl deutlichsten Worte hat Wilhelm Röpke (1899–1966) gefunden, als er  damals schrieb: «Dezentrismus ist […] ein wesentliches Stück des  europäischen Geistes. Wenn wir daher versuchen wollten, Europa  zentralistisch zu organisieren, einer planwirtschaftlichen Bürokratie zu  unterwerfen und gleichzeitig zu einem mehr oder weniger geschlossenen  Block zu schmieden, so ist das nicht weniger Verrat an Europa und am  europäischen Patrimonium. Es wäre ein umso tückischerer Verrat, als er  im Namen Europas und unter schnödem Missbrauch dieses Namens begangen  wird.» […] «Dem Krieg wird am besten gewehrt, wenn das  ‹geistig-moralische Zusammengehörigkeitsgefühl der Europäer› gestärkt  wird.» (W.&amp;nbsp;Röpke, 1958, «Jenseits von Angebot und Nachfrage») Oder:  Europa als «friedliebende Einheit» ist nur möglich «als Versöhnung von  Gegensätzen ohne Beseitigung gewachsener Eigenart», als freie  Gemeinschaft, «in der grosse und kleine Staaten ihren Lebensraum  finden». (Alfred Müller-Armack, 1959).&lt;br /&gt;Die Position der Schweiz  damals war unmissverständlich, und der Bundesrat vertrat eine  einheitliche Linie: «Der Unabhängigkeitswillen des Schweizervolkes steht  einem Beitritt zur EWG entgegen. Eine Nation, die nicht durch die  Einheitlichkeit der Sprache, der Kultur und des Volkstums, sondern durch  einen staatspolitischen Willensakt zusammengefügt ist, kann sich nicht  auf eine allmähliche Aushöhlung ihrer staatlichen Selbständigkeit  einlassen.» (Bundesblatt 1960, S.&amp;nbsp;841ff.) &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;de Gaulles Beitrag zur Europa-Frage: der Elysée-Vertrag&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Charles de Gaulle war 1946 aus der Politik  ausgeschieden und lebte viele Jahre als Privatmann und politischer  Beobachter. An den Vorarbeiten und der Gründung der EWG war er nicht  beteiligt. Er wurde «gerufen», die Staatsführung wieder zu übernehmen,  als Frankreich mit dem Algerien-Krieg in einen fast ausweglosen  «Schlamassel» geraten und innerlich gespalten war. de Gaulle wurde am  21.&amp;nbsp;Dezember 1958 – ein Jahr nach der Gründung der EWG – als erster  Präsident der Fünften Republik gewählt. Es gelang ihm, den Krieg zu  beenden und Algerien und die restlichen Kolonien in die Unabhängigkeit  zu entlassen. Frankreich erlebte einen Neuanfang in Würde. &lt;br /&gt;In der  Europa-Frage hatte de Gaulle eine Vision. Oft sprach er von einem  «Europa der Vaterländer», von einer freiheitlichen Zusammenarbeit  souveräner Nationen. In diesem Sinne wurde 1963 im Elysée-Palast der  deutsch-französische Freundschaftsvertrag zwischen Konrad Adenauer und  Charles de Gaulle abgeschlossen. In meinen Augen hat die persönliche,  freundschaftliche Beziehung dieser beiden grossen Staatsmänner dauerhaft  den Boden bereitet, dass kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den  beiden europäischen Grossmächten nicht mehr vorstellbar sind. Der  Vertrag verpflichtete beide Regierungen zu regelmässigen Konsultationen  in allen wichtigen Fragen. Treffen auf Regierungsebene sollten in  regelmässigen Abständen folgen. &lt;br /&gt;Ich verweise hier ausdrücklich auf  den Artikel in Zeit-Fragen vom 10.&amp;nbsp;Oktober mit dem Titel «Europa der  Vaterländer – eine andere Art des Denkens» und auf die Ausführungen von  Jean-Rodolph von Salis ­(1901–1996): «General de Gaulle – Analyse eines  Phänomens», aus dem Jahr 1968, ebenfalls in der oben erwähnten Nummer.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Gründung der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Nach der Gründung der EWG fanden sich die Länder,  die weiterhin als souveräne Staaten auf einer freiheitlichen Grundlage  kooperieren wollten, zu einem gemeinsamen Projekt. Die Organisation für  Europäische Wirtschaftliche Zusammenarbeit OEEC hatte ja bestens  funktioniert. Am 4.&amp;nbsp;Januar 1960 unterschrieben die Schweiz, Österreich,  Schweden, Dänemark, Grossbritannien, Irland und Portugal die Konvention  von Stockholm, die die Grundlage der Europäischen  Freihandels-Assoziation (EFTA) bildet. Art.&amp;nbsp;3 enthielt die  Verpflichtung, die Zölle innerhalb der nächsten zehn Jahre aufzuheben  und mengenmässige Einfuhrbeschränkungen abzuschaffen. Die Konvention  liess Ausnahmen für den Fall zu, dass ein Land in finanzielle  Schwierigkeiten geriet. Im wesentlichen beschränkte sich die Konvention  auf den Handel mit Industriegütern. Art.&amp;nbsp;21 wies ausdrücklich auf die  Besonderheit der Landwirtschaft hin. Ihre Erzeugnisse wurden vom  Zollabbau ausgenommen. Die Unterschiede zwischen der EWG und der EFTA  kamen unter anderem auch darin zum Ausdruck, dass die EWG in Brüssel  bereits damals 5000&amp;nbsp;Mitarbeiter beschäftigte (heute sind es gegen  50 000). Im Sekretariat der EFTA in Genf arbeiteten lediglich etwa  150&amp;nbsp;Personen (heute, mit allerdings weniger Mitgliedern,&amp;nbsp;90). &lt;br /&gt;Die  sieben Signatarstaaten der EFTA erklären in der Präambel des Vertrages  ihre Entschlossenheit, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um eine  neue Spaltung Europas zu vermeiden. Die EFTA sollte den Weg bereiten zu  einem Abkommen zwischen allen Mitgliedländern der OEEC, die unmittelbar  nach der Gründung der EFTA aufgelöst wurde. &lt;br /&gt;Wie geplant waren  10&amp;nbsp;Jahre später Zölle und Handelshindernisse sowohl in der EWG als auch  in der EFTA parallel weitgehend abgebaut. Einer flächendeckenden  Freihandelszone beider Organisationen stand deshalb nichts mehr im Wege.  1972 wurde der grosse Freihandelsvertrag zwischen der Europäischen  Gemeinschaft EG und der EFTA abgeschlossen. Dieses erfolgreiche  Vertragswerk festigte die Zusammenarbeit innerhalb Europas für die  kommenden Jahrzehnte – bis heute.  &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;– Wäre die EG beim damaligen Stand geblieben und  hätte nicht noch der EFTA Mitglieder abspenstig gemacht, hätte sich  Europa bis heute positiv entwickeln können, und die jetzigen politischen  und wirtschaftlichen Turbulenzen wären den Ländern erspart geblieben. &lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Die EFTA heute&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Im Verlauf der Jahre traten weitere Länder der EFTA  bei: 1971 Island, 1986 Finnland und 1991 Liechtenstein. Dänemark,  Grossbritannien, Österreich, Portugal, Schweden und Finnland gehören  heute der EFTA nicht mehr an, weil sie zur Europäischen Union  übergetreten sind. Ihre Regierungen werden es zwar offiziell nie  zugeben, aber etliche haben es bereut. Die Bevölkerung ist in ihrer  Beurteilung weniger zurückhaltend. Breite Kreise streben den Austritt  aus der EU an. Die Türen der EFTA sind offen für alle Kräfte, die die  Zukunft Europas auf dem Boden freiheitlicher und eigenverantwortlicher  Zusammenarbeit souveräner Nationen gestalten wollen. &lt;br /&gt;2001 wurde die  EFTA-Konvention vollständig überarbeitet. Die neue Konvention etabliert  zwischen den verbleibenden EFTA-Staaten Schweiz, Norwegen, Island und  Liechtenstein Rechtsbeziehungen, welche mit den Bilateralen&amp;nbsp;I zwischen  der Schweiz und der EU vergleichbar sind. Dazu gehört auch die  Personenfreizügigkeit. Ebenso sind Regeln für den Handel mit  Dienstleistungen, den Kapitalverkehr und den Schutz des geistigen  Eigentums in die Konvention aufgenommen worden. Die Konvention wird  seither regelmässig angepasst, insbesondere um den bilateralen  Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU Rechnung zu tragen. Die  anderen drei EFTA-Staaten sind inzwischen dem EWR beigetreten. &lt;br /&gt;Seit  den 1990er Jahren haben Freihandelsabkommen in der Weltwirtschaft an  Bedeutung gewonnen. Seit die Doha-Runde der WTO gescheitert ist, hat  sich dieser Trend weiter verstärkt. Die EFTA-Staaten haben schon seit  einigen Jahren begonnen, ihre Freihandelspolitik auf potentielle Partner  ausserhalb Europas auszudehnen. Heute verfügt die EFTA über ein  Netzwerk einer Vielzahl von massgeschneiderten Freihandelsabkommen in  der ganzen Welt.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Wie werden die Vertragsverhandlungen der EFTA geführt?&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die EFTA-Partner bündeln zunächst ihre Interessen in  Vorbesprechungen. Jeweils ein Mitgliedstaat übernimmt die  Sprecherrolle, wobei die anderen ebenfalls aktiv am Verhandlungsprozess  teilnehmen. Ist dieser abgeschlossen, so ratifiziert jeder das Abkommen  nach seinen eigenen verfassungsmässigen Regeln. Im Bereich der  Landwirtschaft verhandeln die Partner separat, weil die EFTA-Staaten  wegen der Verschiedenartigkeit ihres Agrarwesens nach wie vor keine  gemeinsame Landwirtschaftspolitik verfolgen. Dieser Ansatz hat Erfolg –  hat doch das Scheitern der Doha-Runde die Richtigkeit dieser  Vorgehensweise bestätigt. Die WTO hat zehn Jahre lang erfolglos  versucht, vor allem die Landwirtschaftspolitik ihrer 151&amp;nbsp;Mitgliedländer  in ein einheitliches «Korsett» zu schnüren.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Rück- und Ausblick&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die nach US-Vorgaben gegründete EWG hat «Europa»  gespalten – dauerhafter als der eiserne Vorhang –, und zwar in einem  doppelten Sinn:&lt;br /&gt;Einerseits hat sie der OEEC, der Organisation für  Europäische Wirtschaftliche Zusammenarbeit, den Todesstoss versetzt, die  von 1948 bis 1960 die freiheitliche Zusammenarbeit souveräner Staaten  mit grossem Erfolg gepflegt hatte. Die Länder, die daran festhalten und  sich der supranationalen EWG nicht anschliessen wollten, gründeten zwar  1960 die EFTA. Der Schaden war jedoch angerichtet, und der Zusammenhalt  in Europa geschwächt. Opfer dieser Politik war zunächst Jugoslawien, das  als blockfreies Land in die OEEC eingebettet war und danach politisch  keine Heimat mehr fand. Das Land fiel zwischen «Stuhl und Bank», wie man  im Volksmund sagt. Möglicherweise hätten Zerfall und Krieg verhindert  werden können, wenn es gelungen wäre, Jugoslawien im «Boot» zu behalten.&lt;br /&gt;Andererseits  hat die Gründung der EWG die politischen Kräfte innerhalb der einzelnen  Länder bis heute gespalten in Bewegungen und Parteien, die sich Europa  als freiheitlichen Zusammenschluss souveräner Nationen wünschen, und  anderen, die auf ein zentral gesteuertes Europa hinarbeiten. In der  Schweiz ist es – dank dem beherzten Einsatz von Bürgern – gelungen,  diese Grundsatzfrage in mehreren Volksabstimmungen zu klären. Im Jahr  1992 kämpfte die Landesregierung mit riesigem Propaganda­aufwand für  einen Beitritt zum EWR, der zwar keinen Beitritt, aber die automatische  Übernahme von EU-Recht zur Folge gehabt hätte. Die Stimmbürger sagten  nein. Im Jahr 2001 stimmte eine übergrosse Mehrheit von 71&amp;nbsp;Prozent der  Stimmenden gegen die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen. Dennoch ist  auch in der Schweiz seit der EWR-Abstimmung im Jahr 1992 die Spaltung  der Bevölkerung in EU-Befürworter und -gegner ausgeprägt.&lt;br /&gt;Die  Entwicklung der EFTA ist eine eigentliche Erfolgsgeschichte. Ihr  Netzwerk einer Vielzahl massgeschneiderter Verträge wird immer grösser.  Die lange Liste der in den letzten Jahren abgeschlossenen Verträge  beeindruckt. Im Moment steht der Abschluss eines Freihandelsvertrages  mit Indien vor dem Abschluss. Die Zusammenarbeit funktioniert ohne  grössere Bürokratie. Skandale wie in der EU gibt es nicht – hat es nie  gegeben. Vor zehn Jahren musste in Brüssel hingegen die ganze  EU-Kommission wegen Korruptionsvorwürfen ausgewechselt werden. &lt;br /&gt;Es  stimmt zwar, dass etliche Länder zur EU gewechselt haben. Warum? – Weil  in Brüssel Macht ausgeübt wird und dort die «wichtigen» Fragen  entschieden werden? Weil dort hohe Milliardenbeträge als Fördergelder  gezahlt werden? – Die Frage, ob die Entscheidung dieser Länder so klug  war, will ich hier offenlassen. Die Bürgerinnen und Bürger jedes  einzelnen Landes müssen sie selbst beantworten. &lt;br /&gt;Die EU erweist sich  heute zunehmend als schwerfälliger Koloss, der mehr und mehr nationale  Kompetenzen aufsaugt. Die EFTA dagegen ist agil, verursacht nur geringe  Kosten und kann viel besser auf die Bedürfnisse ihrer Mitglieder und  Vertragspartner eingehen. Die EFTA-Staaten Schweiz, Norwegen,  Liechtenstein und Island sind heute in der Krise deutlich besser  aufgestellt als fast alle EU-Staaten. Islands Probleme haben nichts mit  der EFTA zu tun. – Bestätigt dies nicht die Vorzüge des EFTA-Modells?&lt;br /&gt;Es  gibt einen weiteren Grund, weshalb das «Konzept EFTA» Zukunft hat. Die  schwerfällige WTO ist ebenfalls in die Krise geraten. Es ist ungewiss,  ob und wie es nach dem Scheitern der Doha-Runde hier weitergehen soll. &lt;br /&gt;Die  EU hat sich – wie bereits 1955 in den Grundzügen geplant – zu einer  politischen Union entwickelt, die Mehrheitsentscheide kennt und in  Brüssel eine aufwendige Machtzentrale betreibt. Diese spielt in der  Weltpolitik eine Rolle, hat aber nicht genug Macht, um den USA Paroli zu  bieten. Die Hackordnung ist vorgegeben. Möglicherweise hat die Politik  der USA nach dem Zweiten Weltkrieg (die die Integrationsbemühungen der  verschiedenen Länder gespalten hat) genau dies bewirkt – nach der Devise  «divide et impera» (Teile und herrsche). &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Vereinigte Staaten von Europa?&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Getrieben von Euro- und Schuldenkrise sind heute  weitere Schritte in Richtung Zentralstaat geplant. Die Konturen zeichnen  sich ab. Der «Euro-Rettungsfonds» wird massiv aufgestockt und bald in  die dauernde Einrichtung des ESM umgewandelt. Euro-Bonds (die von der  EU-Zentrale herausgegeben werden) sind im Gespräch. Mechanismen werden  eingerichtet, die Unterschiede zwischen den Ländern noch stärker  ausgleichen oder glätten sollen. Eine «Transferunion» und eine  «Haftungsgemeinschaft» sollte es werden. Die EU-Regierung bestimmt in  zentralen Punkten über Wirtschaft und Finanzen. Ein Land, das sich nicht  an die Regeln hält, verliert seine Souveränität und wird unter  Vormundschaft gestellt. Über dieses Konzept müsste aber in  Volksabstimmungen entschieden werden, und dann ist es mit den Phantasien  vorbei (siehe K. A. Schachtschneider, «Die Rechtswidrigkeit der  Euro-Rettungspolitik. Ein Staatsstreich der politischen Klasse», 2011,  ISBN 978-3-86445-002-0).&lt;br /&gt;«Mehr Zentralstaat – mehr Europa» ist auch  heute wieder zum propagandistischen «Spin» geworden. Der deutsche Ökonom  Wilhelm Röpke hat solche Pläne bereits im Jahr 1958 als «Verrat an  Europa und am europäischen Erbe» bezeichnet – ein Verrat, der um so  «tückischerer sei, weil er unter schnödem Missbrauch dieses Namens»  begangen werde.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;EFTA als Gegenmodell &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Während die EU ihr einengendes supranationales  Korsett enger schnürt, weitet die EFTA ihr Netz massgeschneiderter  Freihandelsverträge ständig aus – auf allen Kontinenten. Die EFTA hat –  als Nachfolgeorganisation der Organisation für Europäische  Wirtschaftliche Zusammenarbeit OEEC – fünfzig Jahre lang ihre  Tauglichkeit bewiesen. Die OEEC, die EFTA, der Freundschaftsvertrag  zwischen Deutschland und Frankreich aus dem Jahr 1963 und der grosse  Freihandelsvertrag zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA  von 1972 haben den Boden bereitet für die friedliche und  eigenverantwortliche Zusammenarbeit souveräner Nationen in Europa. Das  «Korsett» der EU dagegen hat nicht wirklich zu einer ökonomischen,  sozialen und mentalen Annäherung geführt, die für die Gründung eines  Bundesstaates notwendig wäre, sondern es hat zu einer problematischen  Entwicklung geführt und die Zukunft unsicher gemacht. Auch die  Fördergelder aus den verschiedenen Fonds, die in den letzten Jahrzehnten  in Billionenhöhe vor allem in die südlichen Länder geflossen sind,  haben bei weitem nicht das gebracht, was sich Brüssel erhofft hatte. Ein  weiteres Fortschreiten auf diesem Weg ist gefährlich und könnte die  Länder Europas in ein wirtschaftliches, politisches, soziales und auch  sicherheitspolitisches Krisengebiet verwandeln. &lt;br /&gt;Eigenständige  Stimmen in einem Europa der Vernunft und Sachlichkeit müssen im  öffentlichen Dialog ihren Platz bekommen und antidemokratische Kräfte an  ihren Platz verweisen. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Wie weiter in der Schweiz?&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;In diesen Tagen diskutiert der Bundesrat über ein  Rahmenabkommen mit der EU. Dieses widerspricht im Grundgedanken der  Zusammenarbeit souveräner Nationen, dem «Geist» der EFTA – weil EU-Recht  künftig automatisch übernommen werden soll. Die Debatte über mehr  Zentralisierung «ja» oder «nein» wird auch in der Schweiz weitergehen.  Auch diesmal wird das Volk mit Sicherheit das letzte Wort haben.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;• &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;sub&gt;1 mehr dazu, in: A. Bracher. Europa im  amerikanischen Weltsystem. Basel 2007, vgl. auch «Jean Monnet als  Sondergesandter des amerikanischen Präsidenten Roosevelt», in:  Zeit-Fragen vom 20.6.2011&lt;/sub&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="csc-header csc-header-n3"&gt;&lt;h1&gt;«Andere Art des Denkens»&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;«Sind wir heute – erneut am Rande einer   Weltwirtschaftskrise – nicht in einer ähnlichen Situation, wo der   Ausgang des Dramas noch verborgen ist? Wo keine vorgefertigten Rezepte   weiterhelfen? Wo geschichtliche Erfahrung, Vernunft, Masshalten und   ethische Werte allgemeine Richtlinien sein müssen, um als gleich   berechtigte Völker auf diesem Globus einen gangbaren Weg zu suchen? de   Gaulles Konzept eines ‹Europas der Vaterländer› als Ausgangspunkt für   ein Nachdenken zu nehmen, um aus einer Politik des gegenseitigen   Bezwingens und Ausnützens, der Über- und Unterordnung herauszufinden,   könnte sich lohnen. Auch der Ernst und der Verantwortungssinn jener   Generation, die die Folgen von wahnhafter Grossmachtpolitik noch vor   Augen hatte, könnte uns heute nicht schaden.»  &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;«Europa der Vaterländer» – eine andere Art des Denkens», in: «Zeit-Fragen» vom 10.10.2011&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Im November 2010 hat sich das  Rechnungsprüfungsgremium der Europäischen  Union, der Europäische  Rechnungshof, das 16. Jahr in Folge seit 1994  geweigert, die Ausgaben  der EU zu genehmigen. &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.openeurope.org.uk/media-centre/pressrelease.aspx?pressreleaseid=150" target="_blank"&gt;http://www.openeurope.org.uk/media-centre/pressrelease.aspx?pressreleaseid=150&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="csc-header csc-header-n5" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;h1&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;«Nur die äusseren Gewänder»&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;«Es ist eine der historischen  Grundauffassungen  de Gaulles, dass die Staatsformen,  Gesellschaftsstrukturen und  Ideologien nur die äusseren Gewänder sind,  die sich die Staaten und  Völker im Lauf ihrer Geschichte überwerfen,  dass aber ihre Wurzeln und  permanenten Interessen stärker als alle  Umwälzungen sind und selbst die  revolutionären Strömungen allmählich  wieder in das Bett ihrer  nationalen Geschichte zwingen.»  &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;J.R. von Salis: Kriege und Frieden in Europa, S. 234&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=460"&gt;Zeit-Fragen&lt;/a&gt;) &lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-8905922298477417308?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/8905922298477417308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=8905922298477417308' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8905922298477417308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8905922298477417308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/europa-am-scheideweg-mehr.html' title='Europa am Scheideweg: Mehr Eigenverantwortung und freiheitliche Zusammenarbeit zwischen souveränen Nationen?'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-2164252287854376506</id><published>2011-11-01T12:46:00.001+01:00</published><updated>2011-11-01T12:46:53.569+01:00</updated><title type='text'>Parlamentsentmachtung vorerst gestoppt!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ABf7I3TzwJ0/Tq_bZxY0c4I/AAAAAAAAAjc/YCUoieGB-k4/s1600/2.senat.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-ABf7I3TzwJ0/Tq_bZxY0c4I/AAAAAAAAAjc/YCUoieGB-k4/s1600/2.senat.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;Bild: vfgh.de&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;hs. In Deutschland sollte das Parlament ausgeschaltet werden. Dank einer &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dowjones.de/site/2011/10/verfassungsklage-von-spd-abgeordneten-efsf-kontrollsondergremium.html"&gt;Verfassungsbeschwerde&lt;/a&gt; stoppte das Bundesverfassungsgericht vorerst diesen&lt;br /&gt; Staatsstreich bis zur Verhandlung.&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; &lt;a href="http://www.radio-utopie.de/2011/10/28/bundesverfassungsgericht-setzt-esfs-sonderparlament-im-bundestag-auser-kraft/"&gt;mehr.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;In Österreich werden ESFS, ESM, Eurobonds und die Verlagerung des Haushaltes&lt;br /&gt;an ein Gremium von SPÖ, ÖVP und den Grünen abgesegnet. Es sollte auch in Österreich &lt;br /&gt;Verfassungsbeschwerde eingelegt werden!&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FkDNjyIWJ4Y/Tq_bv8W-tVI/AAAAAAAAAjk/-pz6csyEhSA/s1600/verfassungsrichter.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-FkDNjyIWJ4Y/Tq_bv8W-tVI/AAAAAAAAAjk/-pz6csyEhSA/s1600/verfassungsrichter.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;Bild: dolomitenstadt.at&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt; Die EU wird zur Finanzdiktatur! Die Verfassungsrichter müssen handeln!&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;big&gt;&lt;br /&gt;&lt;/big&gt;&lt;/b&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;big&gt;&amp;nbsp;&lt;/big&gt;&lt;/b&gt;&lt;/pre&gt;&lt;pre style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;big&gt;Bundesverfassungsgericht&lt;/big&gt; - Pressestelle -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pressemitteilung Nr. 68/2011 vom 28. Oktober 2011&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beschluss vom 27. Oktober 2011&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/es20111027_2bve000811.html"&gt;2 BvE 8/11&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;big&gt;&lt;b&gt;&lt;hr noshade="noshade" /&gt;Einstweilige Anordnung in Sachen „Euro-Rettungsschirm“:&lt;br /&gt;Vorläufig keine Übertragung der Beteiligungsrechte des Bundestages auf&lt;br /&gt;sogenanntes 9-er Sondergremium &lt;hr noshade="noshade" /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/big&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Reaktion auf die Staatsschuldenkrise im Gebiet der Europäischen &lt;br /&gt;Währungsunion schufen deren Mitgliedstaaten den „Euro-Rettungsschirm“, &lt;br /&gt;in dessen Rahmen eine privatrechtlich organisierte Zweckgesellschaft, &lt;br /&gt;die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) gegründet worden &lt;br /&gt;ist. Diese Zweckgesellschaft erhält Garantien von den &lt;br /&gt;Euro-Mitgliedstaaten, um die Mittel an den Kapitalmärkten aufzunehmen, &lt;br /&gt;die sie für überschuldete Mitgliedstaaten bereitstellt. Mit dem Gesetz &lt;br /&gt;zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen &lt;br /&gt;Stabilisierungsmechanismus (Stabilisierungsmechanismusgesetz - &lt;br /&gt;StabMechG) vom 22. Mai 2010 legte der Bundesgesetzgeber auf nationaler &lt;br /&gt;Ebene die Voraussetzungen für die Leistung finanziellen Beistands fest. &lt;br /&gt;Über die Einzelheiten informieren insoweit die Pressemitteilungen &lt;a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg11-037.html"&gt;Nr. &lt;br /&gt;37/2011 vom 9. Juni 2011&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg11-055.html"&gt;Nr. 55/2011 vom 7. September 2011&lt;/a&gt;, die auf &lt;br /&gt;der Homepage des Bundesverfassungsgerichts eingesehen werden können. &lt;br /&gt;Im Mai/Juli 2011 kamen die Mitgliedstaaten überein, die vereinbarte &lt;br /&gt;maximale Darlehenskapazität der EFSF von 440 Milliarden Euro in vollem &lt;br /&gt;Umfang bereitzustellen und die EFSF mit weiteren, flexibleren &lt;br /&gt;Instrumenten zur Bewältigung der Staatsschuldenkrise und der gestiegenen &lt;br /&gt;Ansteckungsgefahren unter den Euro-Mitgliedstaaten auszustatten. Die &lt;br /&gt;europäischen Vereinbarungen wurden in Deutschland durch das am 14. &lt;br /&gt;Oktober 2011 in Kraft getretene Gesetz zur Änderung des &lt;br /&gt;Stabilisierungsmechanismusgesetzes umgesetzt, das nunmehr einen auf rund &lt;br /&gt;211 Milliarden Euro erhöhten Gewährleistungsrahmen der Bundesrepublik &lt;br /&gt;Deutschland vorsieht, die erweiterten Instrumente der EFSF definiert und &lt;br /&gt;die Voraussetzungen ihres Einsatzes festlegt. Zudem wurden die &lt;br /&gt;Beteiligungsrechte des Bundestages neu geregelt. Danach bedürfen &lt;br /&gt;Entscheidungen des deutschen Vertreters in der EFSF grundsätzlich der &lt;br /&gt;Zustimmung des Bundestages. In Fällen besonderer Eilbedürftigkeit und &lt;br /&gt;Vertraulichkeit soll dieses Beteiligungsrecht jedoch gemäß § 3 Abs. 3 &lt;br /&gt;StabMechG von einem neu zu schaffenden Gremium ausgeübt werden, deren &lt;br /&gt;Mitglieder aus den gegenwärtig 41 Mitgliedern des Haushaltsausschusses &lt;br /&gt;zu wählen sind. Bei Notmaßnahmen zur Verhinderung von &lt;br /&gt;Ansteckungsgefahren soll nach der Neuregelung regelmäßig besondere &lt;br /&gt;Eilbedürftigkeit oder Vertraulichkeit vorliegen. In allen übrigen Fällen &lt;br /&gt;kann beides von der Bundesregierung geltend gemacht werden. Hiergegen &lt;br /&gt;steht dem Gremium ein Widerspruchsrecht zu, das nur mit Mehrheit ausgeübt &lt;br /&gt;werden kann, um wieder eine Zustimmungskompetenz des gesamten &lt;br /&gt;Bundestages zu erreichen. Darüber hinaus können nach § 5 Abs. 7 &lt;br /&gt;StabMechG die Unterrichtungsrechte des Bundestages auf das Gremium &lt;br /&gt;übertragen werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 26. Oktober 2011 hat der Bundestag die neun Mitglieder des Gremiums &lt;br /&gt;gewählt (sogenanntes 9-er Sondergremium). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antragsteller sind Abgeordnete des Deutschen Bundestages und wenden &lt;br /&gt;sich im Wege des Organstreitverfahrens verbunden mit einem Antrag auf &lt;br /&gt;Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen die mit der Gesetzesänderung &lt;br /&gt;eingeführte Neuregelung der Beteiligung des Bundestages. Sie sehen sich &lt;br /&gt;durch die Delegation der parlamentarischen Haushaltsverantwortung auf &lt;br /&gt;das 9-er Sondergremium in ihrem Abgeordnetenstatus gemäß Art. 38 Abs. 1 &lt;br /&gt;Satz 2 GG verletzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat im Wege der &lt;br /&gt;einstweiligen Anordnung entschieden, dass bis zur Entscheidung im &lt;br /&gt;Organstreitverfahren die Beteiligungsrechte des Bundestages nicht durch &lt;br /&gt;das neu konstituierte Gremium wahrgenommen werden dürfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die für den Erlass der einstweiligen Anordnung erforderliche &lt;br /&gt;Folgenabwägung ergibt, dass den Antragstellern gewichtige Nachteile &lt;br /&gt;entstünden, wenn die einstweilige Anordnung nicht erginge und sich das &lt;br /&gt;Organstreitverfahren später als begründet erwiese. Sie könnten &lt;br /&gt;zwischenzeitlich in ihren Statusrechten als Abgeordnete aus Art. 38 Abs. &lt;br /&gt;1 Satz 2 GG irreversibel verletzt werden. Denn bis zur Entscheidung in &lt;br /&gt;der Hauptsache könnte das Sondergremium Entscheidungen treffen, die die &lt;br /&gt;Statusrechte der Antragsteller im Hinblick auf die haushaltspolitische &lt;br /&gt;Gesamtverantwortung des Bundestages berühren, so etwa indem es die &lt;br /&gt;Zustimmung zu einer Notmaßnahme der EFSF auf Antrag eines &lt;br /&gt;Mitgliedstaates der Euro-Zone erteilte. Diese mögliche Rechtsverletzung &lt;br /&gt;wäre durch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in der &lt;br /&gt;Hauptsache nicht mehr rückgängig zu machen, da die Bundesrepublik &lt;br /&gt;Deutschland nach erfolgter Zustimmung völkerrechtlich bindende &lt;br /&gt;Verpflichtungen eingegangen wäre. Demgegenüber wiegen die Nachteile &lt;br /&gt;weniger schwer, die entstünden, wenn das Bundesverfassungsgericht die &lt;br /&gt;begehrte einstweilige Anordnung erließe, in der Hauptsache aber dem &lt;br /&gt;Antrag im Organstreitverfahren der Erfolg zu versagen wäre. Die &lt;br /&gt;Nichtausübung der Mitwirkungs- und Unterrichtungsrechte durch das &lt;br /&gt;Sondergremium bis zur Hauptsacheentscheidung führte nicht dazu, dass die &lt;br /&gt;erforderliche Handlungsfähigkeit der Bundesregierung in diesem Zeitraum &lt;br /&gt;nicht gewährleistet wäre. Vielmehr kann die Bundesregierung jederzeit &lt;br /&gt;notwendige Zustimmungen gegenüber dem Deutschen Bundestag beantragen, &lt;br /&gt;über die dann das Plenum entscheidet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/pre&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-2164252287854376506?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/2164252287854376506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=2164252287854376506' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2164252287854376506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2164252287854376506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/parlamentsentmachtung-vorerst-gestoppt.html' title='Parlamentsentmachtung vorerst gestoppt!'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-ABf7I3TzwJ0/Tq_bZxY0c4I/AAAAAAAAAjc/YCUoieGB-k4/s72-c/2.senat.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-4424355591309728758</id><published>2011-11-01T01:56:00.000+01:00</published><updated>2011-11-01T01:56:56.829+01:00</updated><title type='text'>Begriff Bildungsvolksbegehren irreführend</title><content type='html'>Hannes Androsch, der langjährige SPÖ-Parteifunktionär, Vizekanzler und Finanzminister, nach der Parteikarrierezum Großindustriellen aufgestiegen, ist wohl der Letzte, der ein "Überparteiliches Volksbegehren" glaubwürdig starten könnte. "Sein" Volksbegehren, für das er laut eigener Aussage zwei Millionen Euro "braucht", hat sehr wenig mit Bildung im Sinne von Allgemeinbildung zu tun; es hat Menschen zum Ziel, die für die Industrie maximal verfügbar gemacht werden sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bosse der heutigen Großunternehmen haben ein Interesse daran, daß eine Familie nicht mehr - wie&lt;br /&gt;früher - von einem Gehalt leben kann, sondern dafür beide Elternteile arbeiten gehen müssen. Das ist&lt;br /&gt;für die Industrie viel billiger! Deshalb unterstützen auch die von Inseraten der Großindustrie "lebenden"&lt;br /&gt;Massenmedien gerade dieses "Volksbegehren" enorm! Bezeichnend, daß ausgerechnet die sogenannten&lt;br /&gt;sozialen Parteien SPÖ und Grüne dabei mitspielen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Kritik an den Forderungen des "Bildungsvolksbegehrens"&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&lt;a href="http://www.webinformation.at/material/wegwarte_april.pdf"&gt;hier (Seite 5)&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-4424355591309728758?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/4424355591309728758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=4424355591309728758' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4424355591309728758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4424355591309728758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/11/begriff-bildungsvolksbegehren.html' title='Begriff Bildungsvolksbegehren irreführend'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-6182292000894764478</id><published>2011-10-29T07:55:00.000+02:00</published><updated>2011-10-29T07:55:31.658+02:00</updated><title type='text'>Glauben Sie das die EU in zehn Jahren noch existiert?</title><content type='html'>Umfrage in "Heute":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="solidHeader"&gt;   Glauben Sie, dass die EU in zehn Jahren noch existiert?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="panelPadding" id="fcmsted-327-4eab94a5a1426"&gt;     &lt;div class="listItem"&gt;     &lt;div title="149 von 470 Stimmen"&gt;       &lt;strong&gt;31,70%&lt;/strong&gt; - Ja       (149/470)     &lt;/div&gt;&lt;div class="tedBalken"&gt;            &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="listItem"&gt;     &lt;div title="321 von 470 Stimmen"&gt;       &lt;strong&gt;68,30%&lt;/strong&gt; - Nein       (321/470)     &lt;/div&gt;&lt;div class="tedBalken"&gt;            &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="warning"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="warning"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Anmerkung:&lt;/div&gt;&lt;div class="panelPadding" id="fcmsted-327-4eab94a5a1426"&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="panelPadding" id="fcmsted-327-4eab94a5a1426"&gt;Diese Umfrage spiegelt die EU-Verdrossenheit der österreichischen Bevölkerung wieder. Zehn Jahre darf aber nicht gewartet werden. Die Schulden explodieren jetzt schon! &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-6182292000894764478?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/6182292000894764478/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=6182292000894764478' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/6182292000894764478'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/6182292000894764478'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/glauben-sie-das-die-eu-in-zehn-jahren.html' title='Glauben Sie das die EU in zehn Jahren noch existiert?'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-7133157262167994563</id><published>2011-10-27T22:34:00.000+02:00</published><updated>2011-10-27T22:34:13.493+02:00</updated><title type='text'>66 Prozent der Briten wollen Referendum über EU-Austritt</title><content type='html'>&lt;h1&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;strong&gt;Premier Cameron ist  nach einer Revolte von 80 Tory-Abgeordneten in Erklärungsnotstand.  Cameron gerät aber auch wegen seines Bemühens um mehr Mitsprache in der  Gruppe der Euroländer in eine Zwickmühle.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;&lt;a alt="" class="articleimg" href="http://diepresse.com/images/uploads/e/4/2/704066/prozent_briten_wollen_referendum_cameron20111026184728.jpg" rel="lightbox" style="background: url('/images/uploads_200/e/4/2/704066/prozent_briten_wollen_referendum_cameron20111026184728.jpg');" title="Bild: (c) Reuters (OLIVIA HARRIS)"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="articlefeat" id="articlefeatID"&gt;&lt;div class="af_archive"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;London/Ag.&lt;/strong&gt;  Zwei Drittel der Briten (66%) sind laut einer jüngsten Umfrage für ein  Referendum über den Austritt aus der Europäischen Union. Sie würden  einen Antrag unterstützen, der in der Nacht auf Mittwoch im britischen  Unterhaus abgelehnt wurde und der Premierminister David Cameron nun in  Erklärungsnotstand bringt. Denn der konservative Parteichef hatte einst  mit einem EU-kritischen Kurs die Wahlen gewonnen, war aber zuletzt gegen  ein solches Referendum aufgetreten. Bei der Parlamentsabstimmung  verweigerten ihm deshalb 80 Parteikollegen die Gefolgschaft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-7133157262167994563?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/7133157262167994563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=7133157262167994563' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/7133157262167994563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/7133157262167994563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/66-prozent-der-briten-wollen-referendum.html' title='66 Prozent der Briten wollen Referendum über EU-Austritt'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-1113408512881353297</id><published>2011-10-26T06:10:00.001+02:00</published><updated>2011-10-27T22:33:15.583+02:00</updated><title type='text'>Das Volk darf auch in England nicht über die Mitgliedschaft in der EU entscheiden!</title><content type='html'>&lt;h1&gt;Die Beinahe-Revolution in Großbritannien&lt;/h1&gt;&lt;div class="abstract"&gt;Premier David Cameron steckt in der Klemme: Viele aus  der eigenen Partei sind beim Thema EU gegen ihn – und im Norden droht  eine weitere kleine Revolution.&lt;/div&gt;Am Tag nach der &lt;a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13679446/EU-Abstimmung-wird-fuer-Cameron-zur-Niederlage.html" target="_blank"&gt;bisher größten Demütigung seiner Amtszeit&lt;/a&gt; gab sich &lt;a href="http://www.welt.de/themen/cameron/" target="_blank"&gt;David Cameron&lt;/a&gt;  gelassen. Europa sei nun einmal "ein schwieriges Thema für meine  Partei", sagte der konservative Parteivorsitzende am Dienstag und klang  dabei wie ein gütiger Hausarzt, der eine etwas peinliche Krankheit  erläutert.                                                                                       &lt;img alt="London" height="322" src="http://www.welt.de/multimedia/archive/01492/smb_gb_DW_Politik__1492175p.jpg" title="London" width="483" /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/multimedia/archive/01492/smb_gb_DW_Politik__1492175p.jpg" title="London"&gt;&lt;span class="copyRight"&gt;Foto: REUTERS&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor den "Houses of Parliament" in London stehen Anti-EU-DemonstrantenDabei hatte der britische Premierminister am Montagabend die gesamte  Autorität seines Amtes in die Waagschale geworfen, ohne Erfolg: Bei der  Abstimmung über eine Volksabstimmung zu Großbritanniens EU-Austritt  verweigerte im Londoner Unterhaus beinahe ein Drittel seiner Fraktion  dem Regierungschef die Gefolgschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13680514/Die-Beinahe-Revolution-in-Grossbritannien.html"&gt;&amp;nbsp;mehr&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-1113408512881353297?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/1113408512881353297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=1113408512881353297' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/1113408512881353297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/1113408512881353297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/das-volk-darf-auch-in-england-nicht.html' title='Das Volk darf auch in England nicht über die Mitgliedschaft in der EU entscheiden!'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-2943040449176097852</id><published>2011-10-25T05:47:00.001+02:00</published><updated>2011-10-25T05:47:54.185+02:00</updated><title type='text'>Karl Albrecht Schachtschneider im Interview mit RT</title><content type='html'>&lt;div class="fontresize10" id="bodytext1"&gt;&lt;b&gt;RT:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;In welcher Situation ist die EU heute und was wird mit ihr geschehen?&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Karl Albrecht &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/594/schachtschneider/"&gt;Schachtschneider&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Aus   rechtlicher Sicht wurde die EU zu einem bürokratischen supernationalen   Bund von Staaten. Die Tendenz ist, dass sie sich in einen Bundesstaat   verwandelt, welches ein grundlegendes Problem ist. Die EU ist nicht   einfach eine Allianz von Staaten wie früher, sondern ein Bund ohne   Legitimation. Politische Beziehungen innerhalb dieser EU werden immer   weniger demokratisch sein. In dieser Situation verlieren wir das, was   wir einen Rechtsstaat nennen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-CHKulFvIncg/TqYxRvIiNmI/AAAAAAAAAjM/qAlYncNckDc/s1600/kas4.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-CHKulFvIncg/TqYxRvIiNmI/AAAAAAAAAjM/qAlYncNckDc/s320/kas4.jpg" width="225" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="left_loading"&gt;&lt;div id="left_tool"&gt;&lt;div class="info"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="description"&gt;Prof. Karl Albrecht Schachtschneider &lt;/div&gt;&lt;div id="related"&gt;&lt;div class="title"&gt;Verwandte Artikel&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/articles/24742/20111005/interview-mit-karl-albrecht-schachtschneider-wir-haben-keine-demokratie-mehr.htm"&gt;Interview mit Karl Albrecht Schachtschneider: Wir haben keine Demokratie mehr&lt;/a&gt;  (Oct 05)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/articles/24616/20110914/karl-albrecht-schachtschneider-grenzen-der-religionsfreiheit-am-beispiel-des-islam.htm"&gt;Karl Albrecht Schachtschneider: Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam&lt;/a&gt;  (Sep 14)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/articles/24590/20110908/bverfg-f-llte-urteil-schachtschneider-ein-schlechter-tag-f-r-deutschland-und-f-r-europa.htm"&gt;BVerfG fällte Urteil -  Schachtschneider:  "ein schlechter Tag für Deutschland und für Europa"&lt;/a&gt;  (Sep 08)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="related_topic"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="fontresize10" id="bodytext2"&gt;&lt;b&gt;RT:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Der Euro scheint in großen Schwierigkeiten zu sein. Was wird passieren?&lt;br /&gt;&lt;b&gt;KAS:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Der   Euro wird zwangsläufig scheitern. Es war von Anfang an klar, dass das   Euro-Projekt keinen Erfolg haben kann. Bereits 1993 habe ich gegen die   Einführung der Währungsunion geklagt. Der Euro wird ohne die Zustimmung   der Bevölkerung als ein Druckmittel verwendet, um aus der EU einen   Superstaat zu machen, der stark genug gegen &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/396/russland/"&gt;Russland&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; sein könnte und als  Gegengewicht zu &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/227/china/"&gt;China&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; oder den &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/576/usa/"&gt;USA&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;  auftreten könnte. Doch  wirtschaftlich ist der Euro erledigt. Die  Eurozone ist aus sehr  unterschiedlichen Volkswirtschaften  zusammengefasst worden. Diese können  kaum einen optimalen Raum für eine  Einheitswährung bilden.&lt;br /&gt;Eine  Kombination von verschiedenen  Binnenmärkten zu einer Währung erfordert,  dass die Mitgliedstaaten  diese Währung auf- und abwerten können,  während dabei die verschiedenen  Produktivitäts- und Effizienz-Niveaus  der Wirtschaften berücksichtigt  werden. Schwächere Mitglieder sind nicht  wettbewerbsfähig, Bailouts  nützen dabei überhaupt nichts. Eine  Einheitswärhung kann nur eingeführt  werden, wenn die Mitgliedstaaten  über gleichstarke Wirtschaften  verfügen mit ähnlichen Niveaus. Doch dies  ist nicht der Fall. Es wäre  ein langer Weg bevor wir dies erreichen  würden. Das schlimmste ist,  dass hier die Einheitswährung  kontraproduktiv wirkt. Sie behindert die  wirtschaftliche Entwicklung.  Doch wir halten noch immer zum Euro, weil  wir ja den Superstaat aus der  EU machen wollen. &lt;/div&gt;&lt;div id="right_loading"&gt;&lt;div id="right_tool"&gt;&lt;div id="box_wrap"&gt;&lt;ul id="tools_wrap"&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="fontresize10" id="bodytext3"&gt;&lt;b&gt;RT:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Die Rettungspakte haben besonders in &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/352/deutschland/"&gt;Deutschland&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; zu vielen Kontroversen  geführt. &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/352/deutschland/"&gt;Deutschland&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; muss am meisten zahlen. Was wird mit den  Rettungspaketen geschehen?&lt;br /&gt;&lt;b&gt;KAS:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;In  Deutschland haben wir noch nie eine Gesetzlosigkeit der Regierung in   diesem Umfang erlebt. Die sagen ganz einfach, es gäbe „keine   Alternative" und ignorieren Verträge und das Grundgesetz. Sonst würde ja   der Euro crashen. Der Euro aber hat in Wirklichkeit gar keinen Wert,  er  ist nur ein Instrument und mehr nicht. Niemand braucht die EU, die  zu  einer bürokratischen Diktatur verkommen ist. Ich wünschte wir  könnten  eine Vereinigung von europäischen Staaten haben, die fähig wäre  auch  &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/396/russland/"&gt;Russland&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;,  einen überaus wichtigen europäischen Staat, aufzunehmen. Doch  das ist  momentan nicht möglich. Die EU wurde in der Zeit des Kalten  Krieges  geschaffen und war immer als ein Bollwerk gegen die UDSSR  gedacht. Die  EU möchte politisch ein Superstaat sein, wirtschaftlich  hingegen hat  sie versagt.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;RT:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Was war der Grund für die finanzielle Krise der EU?&lt;br /&gt;&lt;b&gt;KAS: &lt;/b&gt;&amp;nbsp;Der  Euro hat dazu beigetragen, aber auch die Schuldenpolitik. Die  Schulden  haben schon lange vor der Krise existiert, schon vor der   Wiedervereinigung Deutschlands. Doch die südeuropäischen Länder, die   heute in Schwierigkeiten sind, konnten mittels Euro ihre Schulden stark   erhöhen dank den günstigen Zinssätzen. Sie haben weit über ihre   Verhältnisse gelebt. Seit Einführung des Euro sind die Löhne von   staatlichen Angestellten in &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/337/griechenland/"&gt;Griechenland&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; um 76 Prozent und in  Deutschland nur um 0.9 Prozent gestiegen. Total sind die Löhne in  Deutschland um 5.8 Prozent und in &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/337/griechenland/"&gt;Griechenland&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;  um 42 Prozent gestiegen.  Das ging alles über Kredite. Die tiefen  Zinssätze haben in Griechenland  zu diesen hohen Schulden geführt.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;RT:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Auch der Multikulturalismus ist gescheitert. Doch was werden die Folgen dieses Scheiterns sein?&lt;br /&gt;&lt;b&gt;KAS:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;Wenn Sie bei Multikulturalismus an die Menschen aus dem südlichen  Europa, Deutschland, dem nördlichen Europa, &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/441/polen/"&gt;Polen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;,  Russland, oder  anderen europäischen Ländern denken, dann hat er nicht  versagt, im  Gegenteil. Versagt hat er bei den Moslems. Es sind nicht  die Leute, die  das Problem machen, sondern der Islam. Und der Islam  kommt mit den  Moslems. Sie bilden aktive Gruppen, fördern den Islam und  befürworten  die Einführung der Scharia. Doch die Scharia, insbesondere  der  Kriminalteil, ist absolut unvereinbar mit den europäischen   Verhältnissen. In Europa haben wir einen religiösen Pluralismus, bei uns   ist keine &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/415/religion/"&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; dominant. Doch der Islam ist eine &lt;span class="tpk"&gt;&lt;a href="http://de.ibtimes.com/topics/detail/415/religion/"&gt;Religion&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;, die  andere Religionen toleriert, solange diese nichts zu sagen haben.&lt;br /&gt;Die  Säkularisierung war das größte politische Ereignis in Europa.  Dadurch  wurden Staat und Kirche von einander getrennt. Niemand hat das  Recht  eine Religion anzuordnen. Ich bin gegen jede Toleranz der Scharia   gegenüber. Dies hat im übrigen nichts mit der Toleranz gegenüber   muslimischen Mitmenschen zu tun.&lt;br /&gt;Quelle:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://rt.com/news/eu-doomed-failure-schachtschneider-051/"&gt;http://rt.com/news/eu-doomed-failure-schachtschneider-051/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-2943040449176097852?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/2943040449176097852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=2943040449176097852' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2943040449176097852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2943040449176097852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/karl-albrecht-schachtschneider-im.html' title='Karl Albrecht Schachtschneider im Interview mit RT'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-CHKulFvIncg/TqYxRvIiNmI/AAAAAAAAAjM/qAlYncNckDc/s72-c/kas4.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-1927734122829049287</id><published>2011-10-22T21:50:00.000+02:00</published><updated>2011-10-22T21:50:27.576+02:00</updated><title type='text'>Der Euro ist nicht Europa</title><content type='html'>&lt;h4&gt; Griechenland: Renten und Zahlungen für Behinderte werden nicht mehr ausgezahlt&lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;von Dr. Eva-Maria Föllmer-Müller und Klaudia Schaer&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Am 29.&amp;nbsp;September hat der Deutsche Bundestag der  Erweiterung und neuen Befugnissen für die EFSF zugestimmt. Der  Abstimmungstermin für den unbefristeten ESM wurde vom Herbst auf  Januar&amp;nbsp;2012 verschoben: Der Protest gegen den ESM wird immer breiter. In  vielen Ländern der Euro-Zone wächst der Widerstand gegen den ESM. Auch  das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum ESFS hat dazu beigetragen.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-vsizy8irLs8/TqMeeeK0XAI/AAAAAAAAAi4/Y7NaFc33ROA/s1600/zivile.jpeg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-vsizy8irLs8/TqMeeeK0XAI/AAAAAAAAAi4/Y7NaFc33ROA/s1600/zivile.jpeg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Die  Veranstaltung des Vereins &lt;a href="http://www.zivilekoalition.de/artikel/ueber-300-zuhoerer-beim-esm-kongress-der-zivilen-koalition-%E2%80%9Eorganisierte-verantwortungslosig"&gt;«Zivile Koalition» (siehe Kasten)&lt;/a&gt; unter der  Leitung von Beatrix von Storch, die am 21.&amp;nbsp;September in Berlin  stattfand, hat einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung geleistet.  Thema der Podiumsdiskussion war «ESM-Vertrag – Der Weg in die  Schuldenunion? – Abschaffung von Demokratie und Souveränität». Der Abend  fand ein grosses Echo. Mehr als 300&amp;nbsp;interessierte Teilnehmer und  Experten waren aus ganz Deutschland angereist.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Die Erste Vorsitzende der «Zivilen Koalition»,  Beatrix von Storch, eröffnete die Veranstaltung mit deutlichen Worten:  Die gegenwärtige EU-Politik sei «anti-europäisch, zunehmend  antidemokratisch» und bestehe aus «organisierter  Verantwortungslosigkeit». Der sogenannte «Europäische  Stabilitätsmechanismus (ESM)» bedrohe die Demokratie und die nationale  Souveränität der einzelnen Staaten Europas.&lt;br /&gt;Seit Sommer 2011 kann der  Bürger über die Plattform abgeordnetencheck.de seine Meinung und seine  Fragen zum geplanten dauerhaften ESM an die Abgeordneten stellen. Bis  zum 21.&amp;nbsp;September waren insgesamt 180 000&amp;nbsp;Protest-E-Mails (mittlerweile  über 200 000) bei den Abgeordneten eingegangen – ein beachtliches  Ergebnis. Beigetragen zu diesem Erfolg hat ein 3½-minütiges aufklärendes  Video über den geplanten «ESM-Vertrag», der von der Plattform  www.abgeordnetencheck.de publiziert und von Spiegel und «Welt»  aufgegriffen wurde. &lt;br /&gt;Der Verein «Zivile Koalition» ist seit 2006 mit  grossem Erfolg tätig. Ein Ziel des Vereins ist es, über den geplanten  ESM aufzuklären: «Der Vertrag muss in Gänze verhindert werden; dazu  braucht es starke Verbündete», so Beatrix von Storch mit aller  Entschiedenheit. «Unser Ziel: der grossen Mehrheit der Bevölkerung eine  Stimme zu geben.» 90% der Bundesbürger sind laut eines  Umfrageergebnisses des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid gegen  sogenannte «Rettungsschirme» für den Euro.&lt;br /&gt;Was Beatrix von Storch mit  wohltuender sachlicher Entschlossenheit begonnen hatte, wurde vom  hochkarätig besetzten ­Podium mit dem ehemaligen Präsidenten des  Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Professor Dr.&amp;nbsp;Hans-Olaf  Henkel, dem bekannten Staatsrechtler und Euro-Kläger Professor Dr.&amp;nbsp;Karl  Albrecht Schachtschneider, dem FDP-Haushaltsexperten und  Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler sowie der Vorsitzenden der Jungen  Unternehmer, Marie-Christine Ostermann, einhellig aufgegriffen und  weiter ausgeführt. Von einer Griechenlandreise direkt zurückgekehrt,  berichtete der langjährige ZDF-Auslandkorrespondent und Buchautor Günter  Ederer. &lt;br /&gt;Hans-Olaf Henkel empörte sich darüber, dass die  Öffentlichkeit über die deutschen Medien nicht über das wahre Ausmass  der Verschuldung innerhalb der europäischen Union informiert wird. Wer  zum Beispiel weiss schon, dass Siemens sämtliche Einlagen bei den  französischen Banken zurückgezogen hat? Die französischen Banken sind  nämlich ganz besonders in den südeuropäischen Schuldenländern engagiert.  Eine Fehleranalyse von seiten der Politik wurde aber bis jetzt nicht  gemacht.&lt;br /&gt;Wie Regierungen reagieren könnten, wenn sie die Tatsachen  über den Euro ernst nehmen, erläuterte Henkel mit folgendem Beispiel:  Vor einigen Jahren war er mit Professor Sinn von der schwedischen  Botschaft eingeladen worden, um dort vor 50&amp;nbsp;CEOs der schwedischen  Grossindustrie über den Euro zu referieren. Nach dem Vortrag war für die  Schweden klar, dass der Euro für sie nicht in Frage kommt.&lt;br /&gt;Henkels  weitere Kritik am Euro: Er spalte Europa. Ausserdem tue sich ein  weiterer Graben in der EU auf: Die 10 Nicht-Euro-Teilnehmerstaaten der  EU wollten aus gutem Grund nicht mehr Mitglied der Währungsunion und  einer Transferunion werden. Henkel machte darauf aufmerksam, dass die  «Euro-Retter» mit neuen Begriffen hantieren. Früher hätte man von  Transferunion gesprochen. Da das jetzt nicht mehr so gut bei der  Bevölkerung ankommt, spricht man jetzt nur noch von der  Stabilitätsunion.&lt;br /&gt;Auch über seine Vorstellungen von Eu­ropa führte  Henkel aus: Wir dürfen uns nicht mehr gefallen lassen, dass der Euro mit  Eu­ropa gleichgesetzt wird. Dem amerikanischen Konzept der «Vereinigten  Staaaten von Eu­ropa» erteilte er eine deutliche Absage. Die  «organisierte Verantwortungslosigkeit» der Politik münde in einen  europäischen Zentralstaat und unterlaufe die Subsidiarität. &lt;br /&gt;Eine  mögliche Lösung der hochkomplexen Wirtschaftskrise sieht Henkel in der  Einführung eines Nord-Euro. Ausserdem bräuchte es eine Rekapitalisierung  der Banken sowie eine allgemeine Renationalisierung der  Finanzwirtschaft, um eine Stabilisierung zu erreichen. Also:  «Finanzwirtschaft zurück in die eigenen Länder». Für kurze Zeit müssten  die Banken verstaatlicht werden, dann werde das Ausmass der Verschuldung  deutlich, und man könne das Problem lösen.&lt;br /&gt;Während der ganzen  Veranstaltung legte Henkel immer wieder grossen Wert auf die Aufklärung  der Bevölkerung. Die FDP müsse wieder auf den richtigen Weg gebracht  werden, falls das nicht gehe, stehe er für eine neue Partei zur  Verfügung. &lt;br /&gt;Sehr bewegend schilderte Günter Ederer die Situation in  Griechenland. Er begann seine Schilderung mit der Aussage: «Das  Rettungsprogramm, das es hier gibt, gibt es dort gar nicht.» Renten und  Zahlungen für Behinderte werden nicht mehr ausgezahlt. Die  Mehrwertsteuer liegt bei 23%. Die Lebensmittelpreise sind extrem  gestiegen: 1 kg Fisch kostete 50&amp;nbsp;Euro, ein Kilo Lammfleisch&amp;nbsp;50&amp;nbsp;Euro. Das  Land wirkt wie schockgefroren. «Wir Deutschen treten wieder mit  Besserwisserei auf: Mir tun die Griechen leid», sagte Ederer.&lt;br /&gt;Professor  Schachtschneider nahm zuerst Stellung zum  Bundesverfassungsgerichtsurteil. Das Gericht hat keine Entscheidung über  die Rechtmässigkeit des «Rettungsschirms» getroffen. Um den Schritt hin  zu einer Transferunion zu machen, bräuchte es eine Volksabstimmung.  Eine Transferunion ist nicht mehr vom Grundgesetz gedeckt. Es bleibt  dann nur noch der Weg über eine neue Verfassung, und dieser Weg sieht  einen Volksentscheid vor. Die bisherige Rettungspolitik, so  Schachtschneider, ist eine Bankenrettungspolitik, wofür grosse  Milliardenbeträge von Steuergeldern eingesetzt werden.&lt;br /&gt;Auf die Frage  hin, ob ein Austritt aus dem Euro möglich sei, antwortete  Schachtschneider: Die EU kann verlassen werden, wenn sie keine  Stabilitätsgemeinschaft mehr ist. Die EU hat eine Stabilitätspflicht.  Die Austrittsmöglichkeit ist bereits im Maastricht-Urteil des  Bundesverfassungsgerichts enthalten. &lt;br /&gt;Er fügte hinzu: «Wenn  Griechenland nicht aussteigt, dann steigen wir eben aus.» Und: «Das  Recht ist nichts wert ohne Rechtsschutz.» &lt;br /&gt;Der FDP-Abgeordnete Frank  Schäffler empörte sich darüber, dass es in Eu­ropa keinen Rechtsschutz  gebe, und forderte die Rückkehr zu einem Europa des Rechts. Die  «Rettungslogik» ist ein Sprengsatz für Eu­ropa. Damit sollen bei der  Bevölkerung massiv Ängste geschürt werden, daher muss man sich aus der  «Rettungslogik» befreien. Wir dürfen nicht dazu beitragen, die  bürgerliche Gesellschaft zu zerstören. Auch Schäffler ist der Meinung:  «Es muss eine Austrittsmöglichkeit aus dem Euro geben.» Der nächste  Schritt zum Beispiel für Griechenland wäre eine Umschuldung. Die  Gläubiger müssen zuerst beteiligt werden – die Rettungspakete beteiligen  die Gläubiger nicht. Die Marktwirtschaft wird so pervertiert. &lt;br /&gt;Marie-Christine  Ostermann von den Jungen Unternehmern nahm entschieden für den Erhalt  des Nationalstaates Stellung und verwies auf das Selbstbestimmungsrecht  der Völker. Sie wünschen sich autonome Länder, die souverän  Entscheidungen treffen, die zum Beispiel über ihre Renten im eigenen  Land entscheiden. Als Unternehmer wollen sie keine Lohnhöhen  vorgeschrieben bekommen. Die Jungen Unternehmer halten auch nichts von  der Idee der «Vereinigten Staaten von Europa». &lt;br /&gt;In der Diskussion mit  den Teilnehmern der Veranstaltung brachte Professor Eberhard Hamer vom  Mittelstandsinstitut Niedersachsen ein, die Rettung könne doch nicht für  die Banken sein, man müsse den verschuldeten Ländern ohne Banken  helfen. Ein Teilnehmer forderte deutlich ein Gesetz, um Derivate zu  verbieten. &lt;br /&gt;Die Podiumsteilnehmer kamen immer wieder auf die  Vorstellungen von Europa zu sprechen: Beatrix von Storch wies darauf  hin, dass Europa unter anderen Vorzeichen geschaffen wurde. Die  ursprüngliche Idee waren starke, eigenständige Staaten und war nicht ein  Zentralstaat. Auch das Prinzip der Subsidiarität gehört zu dieser  Vorstellung. In ihrem Schlusswort sagte Beatrix von Storch, dass es nun  darum gehe, die Bürger weiterhin konsequent über die verfehlte  ­EU-Politik aufzuklären. Man wolle die Zahl von  500 000&amp;nbsp;Petitionsunterzeichnern erreichen – die könnten von der Politik  nicht mehr übergangen werden. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&amp;nbsp;Quelle:&lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=448"&gt; Zeit-Fragen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-1927734122829049287?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/1927734122829049287/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=1927734122829049287' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/1927734122829049287'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/1927734122829049287'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/der-euro-ist-nicht-europa.html' title='Der Euro ist nicht Europa'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-vsizy8irLs8/TqMeeeK0XAI/AAAAAAAAAi4/Y7NaFc33ROA/s72-c/zivile.jpeg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-2142881237810852295</id><published>2011-10-22T09:36:00.005+02:00</published><updated>2011-10-22T20:26:46.837+02:00</updated><title type='text'>Österreich oder EU?</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 12.0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In der &lt;a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/406294_Ihre-Meinung-zu-einer-Ausweitung-der-EU-Kompetenzen.html"&gt;„Wiener-Zeitung“ vom 22. Oktober 2011&lt;/a&gt; werden die Leser durch folgende Fragestellung zur Abstimmung aufgerufen: &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Sollen steuer- und wirtschaftspolitische Entscheidungen vom Nationalrat ans Europäische Parlament abgegeben werden?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Diese Frage ist ungenau und für Herr und Frau Österreicher irreführend.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Warum? &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das Europäische Parlament ist kein volles Parlament. Es stärkt und stützt nur die EU-Gesetzgebung, so argumentiert auch das Bundesverfassungsgericht in Deutschland. &amp;nbsp;Zuständig für die Gesetzgebung ist vor allem der Rat, der aber die meisten EU-Gesetze pauschal absegnet. Die EU-Kommission hat das alleinige Vorschlagsrecht für die Richtlinien, Verordnungen und andere verbindliche Weisungen der Europäischen Union. Die EU-Bürokratie schreibt die Gesetze und legt sie der Kommission vor, dahinter die Lobbys der führenden Unternehmen und des Militärs (Nato). &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Schon der Beitritt und die Folgeverträge von Amsterdam, Nizza und Lissabon sind verfassungswidrig. Das wurde in der &lt;a href="http://www.webinformation.at/material/Verfassungsargumente.pdf"&gt;Verfassungsbeschwerde Österreich&lt;/a&gt; hinreichend dargelegt. Die Europäische Union ist funktional schon längst ein Bundesstaat. Die Mitgliedstaaten haben zwar noch ihre Eigenstaatlichkeit, aber scheibchenweise wurden die „Vereinigten Staaten von Europa“ nach US-Vorbild nun fast geschaffen. Der Plan des US-Bankiers und „Vaters Europas“ Jean Monnet ist vor der Verwirklichung. Aber es fehlt die mehrheitliche Zustimmung durch die Völker. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Jetzt will man durch die selbstverschuldete Finanzmarktkrise die Legitimation des EU-Bundesstaates herbeiführen. Dazu gehören aber die EU-Verträge und die Grundgesetze der Mitgliedsstaaten der EU geändert. &amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Gefragt werden muss:&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Soll Österreich seine Souveränität oder besser seine Eigenstaatlichkeit aufgeben und aufgehen in einen Staat Europäische Union? &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Soll Österreich keine demokratische Republik mehr sein, von der das Recht vom österreichischen Volk ausgeht?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Also Teilstaat werden im Einheitsstaat EU?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Mehr Infos:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://www.webinformation.at/material/antraege.pdf"&gt;Anträge&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://www.webinformation.at/material/neu-oesterr-klage-lissabon-vertrag.pdf"&gt;Klageschrift &lt;/a&gt;von Prof. Schachtschneider (375 Seiten) &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://www.webinformation.at/material/Verfassungsargumente.pdf"&gt;Verfassungswidrigkeit&lt;/a&gt; der Mitgliedschaft Österreichs in der EU (36 Seiten)&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://www.webinformation.at/material/argumente%20-%20verfassungswidrigkeit.pdf"&gt;Argumente &lt;/a&gt;- Verfassungswidrigkeit (4 Seiten) &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://www.webinformation.at/material/pressekonferenz.pdf"&gt;Pressekonferenz&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-2142881237810852295?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/2142881237810852295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=2142881237810852295' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2142881237810852295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2142881237810852295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/osterreich-oder-eu.html' title='Österreich oder EU?'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-5467581218699732272</id><published>2011-10-20T08:01:00.002+02:00</published><updated>2011-10-20T08:04:23.505+02:00</updated><title type='text'>Der Taschenraub geht weiter</title><content type='html'>&lt;div class="02BDGesBlatt"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;&lt;b&gt;Österreich wird die Anhebung des  Gesamtgarantievolumens der  im Juni 2010 gegründeten "European Financial  Stability Facility" (EFSF) auf 780 Mrd. € mittragen!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL" style="color: #990000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL" style="color: #990000;"&gt;&lt;b&gt;&amp;nbsp;Es gibt Überlegungen, den Schutzschirm EFSF als eine Bank zu führen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL" style="color: #990000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL" style="color: #990000;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Das Finanzministerium wird ermächtigt, frei über Steuermittel von Zig- Milliarden Euro zuzüglich nicht definierter Kosten und Zinsen, ohne sonderliche Genehmigung durch das Parlament und ohne eine klare Definition der zu unterstützenden Maßnahmen zu entscheiden. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="68UnterschrL" style="color: #990000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL" style="color: #990000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL" style="color: #990000;"&gt;&lt;b&gt;Der Euro-Schutzschirm EFSF soll 2013 in den ESM übergeleitet werden, gewünscht wird diese Überleitung schon früher.&amp;nbsp;   &lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL" style="color: #990000;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL" style="color: #990000;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Die Summen zur Euro-Rettung werden immer unvorstellbarer: Sollte sich der Bericht der &lt;a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:euro-krise-schaeuble-will-rettungsschirm-auf-1000-mrd-euro-hebeln/60117772.html" title="Link öffnet neues Browserfenster: http://www.ftd.de/politik/deutschland/:euro-krise-schaeuble-will-rettungsschirm-auf-1000-mrd-euro-hebeln/60117772.html"&gt;"Financial Times Deutschland"&lt;/a&gt;  bestätigen, dann sind die EU-Staats und Regierungschefs willig, den  Euro-Rettungsschirm (EFSF) auf eine Billion Euro zu erhöhen. Der &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/business/2011/oct/18/france-and-germany-move-towards-2tn-euro-fund" title="Link öffnet neues Browserfenster: http://www.guardian.co.uk/business/2011/oct/18/france-and-germany-move-towards-2tn-euro-fund"&gt;britische "Guardian" &lt;/a&gt;berichtet  sogar von einer Summe in Höhe von zwei Billionen Euro. Noch dementieren  die Beteiligten entsprechende Pläne...&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;&lt;br /&gt;FPÖ und BZÖ begründeten ihre Ablehnung mit der Sorge um künftige  Generationen, die die finanziellen Folgen dieser Entscheidung tragen  müssen (...) &lt;b&gt;Ein Abänderungsantrag des  BZÖ für eine Volksabstimmung zur Fortsetzung der Griechenlandhilfe blieb  in der Minderheit von FPÖ und BZÖ.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;&lt;b&gt;Die Grünen beurteilten die  Ausweitung des EFSF-Haftungsrahmens&lt;/b&gt; und die Bemühungen für einen  permanenten europäischen Stabilitätsmechanismus &lt;b&gt;positiv.&lt;/b&gt; (...) &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&lt;a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2011/PK0843/"&gt;mehr&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;***&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="02BDGesBlatt"&gt;BUNDESGESETZBLATT&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: solid windowtext 1.5pt; border: none; mso-element: para-border-div; padding: 0cm 0cm 15.0pt 0cm;"&gt;&lt;div class="03RepOesterr"&gt;FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: solid windowtext 1.5pt; border: none; mso-element: para-border-div; padding: 0cm 0cm 2.0pt 0cm;"&gt;&lt;div class="04AusgabeDaten"&gt;Jahrgang 2011&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ausgegeben am 7. Oktober 2011&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Teil I&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: solid windowtext 1.5pt; border: none; mso-element: para-border-div; padding: 0cm 0cm 3.0pt 0cm;"&gt;&lt;div class="05Kurztitel"&gt;90. Bundesgesetz:&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Änderung des Zahlungsbilanzstabilisierungsgesetzes&lt;/div&gt;&lt;div class="05Kurztitel"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; (NR: GP XXIV RV 1390 AB 1409 S. 120.)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="11Titel"&gt;90. Bundesgesetz, mit dem das Zahlungsbilanzstabilisierungsgesetz geändert wird&lt;/div&gt;&lt;div class="12PromKlEinlSatz"&gt;Der Nationalrat hat beschlossen:&lt;/div&gt;&lt;div class="12PromKlEinlSatz"&gt;Das Zahlungsbilanzstabilisierungsgesetz, BGBl.&amp;nbsp;I Nr.&amp;nbsp;52/2009, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl.&amp;nbsp;I Nr.&amp;nbsp;31/2010, wird wie folgt geändert:&lt;/div&gt;&lt;div class="21NovAo1"&gt;§&amp;nbsp;2a lautet:&lt;/div&gt;&lt;div class="51Abs"&gt;„&lt;span class="991GldSymbol"&gt;§&amp;nbsp;2a.&lt;/span&gt; (1) Zum Zwecke der Unterstützung von Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets wird der Bundesminister für Finanzen ermächtigt, in Abstimmung mit anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union namens des Bundes Haftungen in Form von Garantien für die Begebung von Finanzierungen durch die „European Financial Stability Facility“, einer Gesellschaft nach luxemburgischem Recht, oder durch ihren Rechtsnachfolger, bis zum jeweils ausstehenden Gesamtbetrag von 21&amp;nbsp;Milliarden 639&amp;nbsp;Millionen 190 Tausend Euro an Kapital zuzüglich Zinsen und Kosten zu übernehmen.&lt;/div&gt;&lt;div class="51Abs"&gt;(2) In Vereinbarungen gemäß Abs.&amp;nbsp;1 sind von §&amp;nbsp;66 des Bundeshaushaltsgesetzes abweichende Regelungen zulässig.“&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;Fischer&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;Faymann&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;***&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="68UnterschrL"&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&lt;a href="http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/euro-rettungschirm-eu-finanzminister.html"&gt;mehr &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-5467581218699732272?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/5467581218699732272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=5467581218699732272' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5467581218699732272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/5467581218699732272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/der-taschenraub-geht-weiter.html' title='Der Taschenraub geht weiter'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-2397993097745417115</id><published>2011-10-19T11:46:00.001+02:00</published><updated>2011-10-19T11:51:09.562+02:00</updated><title type='text'>Die EU ist sehr wohl eine Fehlkonstruktion</title><content type='html'>&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-r_oXV-prkOE/Tp6dKmq1IYI/AAAAAAAAAiw/PXqRAKq0Nk4/s1600/tettamanti.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-r_oXV-prkOE/Tp6dKmq1IYI/AAAAAAAAAiw/PXqRAKq0Nk4/s1600/tettamanti.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;Bild: &lt;/i&gt;&lt;span class="rg_ctlv"&gt;&lt;span id="rg_hr"&gt;epaper.lqj.ch &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;von Tito Tettamanti&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;i&gt;Die EU ist nicht nur wenig demokratisch, ihre  Mängel werden auch durch immer neue Zentralisierung übertüncht. Das  verhöhnt die Diversität Europas.&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Der Baumeister der Europäischen Union (EU), Jean  Monnet (1888–1979), war ein begabter Technokrat und ein tüchtiger  Geschäftsmann, vor allem aber war er Franzose. Wenn ihm etwas am Herzen  lag, dann der Glanz und die Macht seines Heimatlandes. 1870/71 hatten  die deutschen Truppen Frankreich geschlagen. Und so wäre es auch  geschehen im Ersten und Zweiten Weltkrieg, hätten die Alliierten nicht  interveniert.&lt;br /&gt;Monnet war schon während des Ersten Weltkrieges zum  Schluss gekommen, dass Frankreich nur im Zusammenschluss mit anderen  Staaten seine Bedeutung bewahren konnte. 1919 setzte Frankreich mit dem  Versailler Vertrag aber noch einmal auf die nationale Karte. Nach dem  Zweiten Weltkrieg schlug Monnets Stunde. Die Engländer hielten sich  vorerst zwar vornehm zurück, weil sie sich nicht zwischen Amerika und  Kontinentaleuropa entscheiden konnten. Die Deutschen jedoch ergriffen  die Gelegenheit, wieder salonfähig zu werden. Ein solch grösserer  Verbund, dachte Monnet, würde Frankreichs prekäre Stellung nach dem  Krieg nachhaltig stärken.&lt;br /&gt;Als Sohn einer aufklärerischen Kultur  glaubte Monnet, dass diese von ihm konzipierte Konstruktion es einer  fähigen und kompetenten Bürokratie (nach dem Vorbild der französischen)  erlauben würde, durch entsprechende Pläne (wiederum die Aufklärung) die  Realität in die gewünschte Richtung zu formen. Der wahre Geniestreich  Monnets bestand aber darin, auf einen Gesamtplan zu verzichten und von  Utopisten wie Graf Coudenhove-Kalergi und Altiero Spinelli Abstand zu  nehmen. Statt dessen setzte Monnet zur europäischen Vergemeinschaftung  auf kleine Schritte, die nie das eigentliche ferne Ziel der  vollständigen Integration verrieten. Diese scheinbar harmlosen Schritte  erzwangen immer neue Integrationsmassnahmen, so dass ein schier  unaufhaltsamer Prozess in Gang gesetzt wurde. &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Eine Konstruktion von oben herab &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Das Ergebnis war eine von oben geschaffene und  ungenügend demokratisch abgestützte Struktur. Wir blicken auf eine  schwerfällige Kommission mit heute 27(!) Kommissaren, ernannt und nicht  gewählt; auf 37&amp;nbsp;Generaldirektoren mit fast unbegrenzten Kompetenzen, auf  einen Ministerrat, die Vertretung der Regierungen der Mitgliedstaaten,  in der Frankreich und Deutschland dominieren; auf ein Parlament mit  785&amp;nbsp;Mitgliedern und mit wenigen Befugnissen, das eher Demokratie  vorspielt, als sie wirklich auszuüben; auf den Europäischen Gerichtshof  in Luxemburg und den Europäischen Rechnungshof, der in den letzten  14&amp;nbsp;Jahren nie imstande war, die Rechnung der EU abzunehmen und die  korrekte Verwendung der Mittel zu attestieren. Wenn man sich vor diesem  Hintergrund noch die rund 120 000&amp;nbsp;Seiten des «Acquis commu­nautaire» vor  Augen hält, dann erscheint die Macht der Bürokratie besorgniserregend.&lt;br /&gt;Man sieht die Fehlkonstruktion aber auch am Wirrwarr der Kompetenzen, an der Verwischung der Verantwortlichkeiten.&lt;br /&gt;Zum  Beispiel gibt es in der EU drei Präsidenten in Konkurrenzstellung: den  Premierminister oder Präsidenten jenes Mitgliedlandes, das die  sechsmonatige Präsidentschaft der EU innehat. Den Präsidenten der  Kommission (heute Barroso) sowie den Präsidenten der EU, eine mit dem  Vertrag von Lissabon neu geschaffene Position (Van Rompuy).&lt;br /&gt;In seinem  Buch «Wer regiert die Welt?» (Frankfurt&amp;nbsp;2011) schildert Ian Morris, wie  es dazu kam, dass die vergleichsweise kleinen Staaten Europas in der  zweiten Hälfte des vergangenen Jahrtausends das mächtige bürokratische  chinesische Reich zu übertreffen vermochten. Warum? Weil in Europa stets  Wettbewerb herrschte, oft Streitigkeiten, oft auch Krieg, aber immer  Vielfalt. Diese Konkurrenz der Systeme hat es den Europäern erlaubt, die  Welt zu erobern.&lt;br /&gt;Die EU ist ein Konglomerat, das der eher ambivalent  zu beurteilenden Tradition des französischen Zentralismus entspricht  und damit die Diversität Europas demütigt. Zu Recht hat der deutsche  Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger in einem seiner neuesten Werke  die EU als «sanftes Monster Brüssel» bezeichnet (Berlin&amp;nbsp;2011). &lt;br /&gt;Das  klassische Beispiel einer Fehlkonstruktion ist der Euro. Hunderte von  Ökonomen hatten von seiner Bildung abgeraten und vorhergesagt, dass eine  einzige Währung für so unterschiedliche Volkswirtschaften in eine Krise  führen würde. Die Einführung des Euro folgte durchaus der Tradition der  «Monnet-Methode»: Man sprach von Währungsunion, aber im Hinterkopf  zielte man darauf ab, die Voraussetzungen zu schaffen, um die politische  Union unerlässlich zu machen. Man war sich in Brüssel nur allzu  bewusst, dass der Euro früher oder später Spannungen erzeugen musste.  Diese absehbare Krise sollte genutzt werden, um nachher mehr «Europa» zu  verlangen, weitere Vorschriften zu erlassen und stärker zu  zentralisieren. Genau das beobachten wir heute. Schon spricht man von  einem europäischen Finanzminister und einem gemeinsamen  Wirtschaftsministerium.  &lt;/div&gt;&lt;h4&gt;Der späte Fluch der bösen Tat &lt;/h4&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Als es um die Implementierung des Euro ging,  erhielten die Eurokraten Schützenhilfe einzelner Staaten. Es störte  Paris, dass die D-Mark faktisch die Leitwährung Europas war, es war  Paris zuwider, immer wieder Opfer zu erbringen, um den Wert des Franc  gegenüber der ­D-Mark zu verteidigen. Weil Deutschland die  Wiedervereinigung anstrebte, gab es den Wünschen der Franzosen nach. Der  Euro wurde geschaffen. Das Resultat ist bekannt. Dank tiefen Zinsen  verschuldete sich Europas Süden dermassen, dass nun der Zusammenbruch  des Euro droht. Jetzt wird dafür die Rechnung präsentiert, die  offizielle Reaktion aber – wie es zu erwarten war – lautet: noch mehr  Brüssel. &lt;br /&gt;Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Wer sich aber  für liberal und demokratisch hält, kann zu keinem anderen Schluss  kommen, als dass die heutige EU eine Fehlkonstruktion ist. Schlimmer:  eine gefährliche Konstruktion. &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;• &lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Tito Tettamanti ist Financier und besitzt namhafte  Beteiligungen an in- und ausländischen Firmen. Der Tessiner  Alt-Regierungsrat (CVP) war Investor bei Verlagsgeschäften, zuletzt bei  der Basler Zeitung Medien AG.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext"&gt;Quelle:&lt;a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=447"&gt; Zeit-Fragen&amp;nbsp; &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-2397993097745417115?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/2397993097745417115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=2397993097745417115' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2397993097745417115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/2397993097745417115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/die-eu-ist-sehr-wohl-eine.html' title='Die EU ist sehr wohl eine Fehlkonstruktion'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-r_oXV-prkOE/Tp6dKmq1IYI/AAAAAAAAAiw/PXqRAKq0Nk4/s72-c/tettamanti.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-6709704954020305345</id><published>2011-10-16T11:26:00.013+02:00</published><updated>2011-10-16T12:05:06.979+02:00</updated><title type='text'>Demokratie, Rechtsstaat und Sozialstaat werden abgeschafft!</title><content type='html'>&lt;span class="hcf-mainsearch"&gt;von Helmut Schramm&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="hcf-mainsearch"&gt; Die Griechenlandhilfe, der Rettungsschirm und der ESM ist auch durch die Volksabstimmung über den Beitritt in die EU vom 12. Juni 1994 legitimiert? Damals wurde den Österreichern versprochen, dass der Schilling bleibt......&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser "Rettungsschirm"&amp;nbsp; verstoßt&amp;nbsp; gegen die vertraglichen Regelungen der  Währungsunion, gegen das Bail-out-Verbot des Art. 125 AEUV und gegen die  disziplinären Haushaltsbestimmungen des Art. 126 AEUV, insgesamt die  Konstruktionsprinzipien der Währungsunion. Diese Maßnahmen der EU-Diktatur verletzten auch das Bundesverfassungsgesetz,&amp;nbsp; nämlich die Eigentumsgewährleistung und die Hoheit über den Haushalt. Die Souveränität Österreichs wird abgeschafft. Österreich darf&amp;nbsp; nicht fremde Staaten auf Kosten des eigenen Volkes finanzieren. Diese Maßnahmen sind funktional bundesstaatlich, ohne daß ein  europäischer Bundesstaat begründet wäre. Ein Unionsvolk gibt es nicht, ist nicht  verfaßt. Das würde die Zustimmung der Österreicher durch Volksabstimmungen voraussetzen. Diese Rettungspolitik untragbar und nicht hinzunehmen. Demokratie, Rechtsstaat und  Sozialstaat werden abgeschafft. Es bleibt das Recht auf Wahlen. Aber dieses Recht (Art. 26 B-VG) besagt, dass diese Vertretung des Volkes im Parlament, welches man frei und gleich wählen können muss, auch das Sagen hat. Das Recht sollte&amp;nbsp; vom Volke ausgehen, steht in Art. 1 der Bundesverfassung! Innerhalb der EU hat unser Parlament immer weniger zum Sagen, in der Währungspolitik gar nichts mehr mitzureden. Die ist nämlich ausschließliche Zuständigkeit der Union. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Art. 24 B-VG: Die Gesetzgebung des Bundes übt der Nationalrat gemeinsam mit dem Bundesrat aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Art. 25 B-VG: Der Nationalrat wird vom Bundesvolk auf Grund des gleichen, unmittelbaren, geheimen und persönlichen Wahlrechts der Männer und Frauen ... gewählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="hcf-date hcf-separate"&gt;&lt;/span&gt;&lt;i class="hcf-overline"&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="hcf-headline"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="hcf-smart-box hcf-inline-left"&gt;&lt;div class="hcf-image-wrapper hcf-img-controls"&gt;&lt;a class="" href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/eu-finanzminister-setzen-den-hebel-an/4678274.html#" title="Bild vergrößern"&gt;&lt;img alt="Mit wenig Kraft viel bewegen. Die Erfindung des Hebels, ein Meilenstein der Physik, wird Archimedes zugeschrieben. Quelle: Foto: picture alliance / united archiv" src="http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos84120111001hebelhres-jpg/4678278/4.JPG?format=format1" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="hcf-teaser"&gt;&lt;b&gt;Am  Montag wollen die Finanzminister der Eurozone über eine Ausweitung des  Euro-Rettungsschirm beraten. Am Ende könnten aus Milliarden Billionen  werden.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="hcf-teaser"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Mit einem Garantierahmen von insgesamt 780 Milliarden Euro könnte auch  der EFSF mehrere Billionen Euro aufnehmen, um für den Fall gewappnet zu  sein, dass nach Griechenland, Irland und Portugal die viel größeren Eurostaaten Spanien und Italien Probleme bekommen. (Quelle: &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/eu-finanzminister-setzen-den-hebel-an/4678274.html"&gt;tagesspiegel.de&lt;/a&gt;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-6709704954020305345?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/6709704954020305345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=6709704954020305345' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/6709704954020305345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/6709704954020305345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/euro-rettungschirm-eu-finanzminister.html' title='Demokratie, Rechtsstaat und Sozialstaat werden abgeschafft!'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-9002063162272361889</id><published>2011-10-15T02:00:00.043+02:00</published><updated>2011-10-16T09:30:29.231+02:00</updated><title type='text'>Occupy Demo am 15. Oktober in Wien</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Autor: Helmut Schramm&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; Den ewigen "EU und Welt-Demokratie-Rettern", welche sicher auch zahlreich unter&amp;nbsp; den Teilnehmern der &lt;a href="http://sunnyromy.wordpress.com/2011/10/09/video-aufruf-demo-wien-15-oktober/"&gt;Occupy-Demo&lt;/a&gt; in Wien zu finden sind, sollten endlich die Wahrheit sehen und sich nicht von den Strippenziehern in die Irre führen zu lassen und von der Regierung den Austritt aus der EU fordern!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; Die EU als Teil des internationalen Kapitalismus ist&amp;nbsp; nicht demokratisch legitimiert und nicht reformierbar. Das wird auch nicht angestrebt, genau das Gegenteil ist der Fall. Siehe jüngste "Rettungsschirmpolitik". Einen&amp;nbsp; Bundesstaat EU, der sich entwickelte, stimmen die Bürger nicht zu.&amp;nbsp; Aber es wird&amp;nbsp; von Profiteuren dieses Ausbeuterszenarios immer mehr Deregulierung gefordert, also die Abschaffung von allen Maßnahem zum&amp;nbsp; Schutz der Bürger, zumVorteil der Hochfinanz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Diesen Extremkapitalismus muss man aber mit wirksamen Gesetzen entgegentreten und in Folge die Politiker abwählen, welche diesen Irrweg der EU weiterverfolgen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Die großen Demos&amp;nbsp; mit dem Aufhänger "Wir zahlen nicht für Eure Krise", wurden von der politischen Klasse ignoriert und das Gegenteil gemacht: Griechenlandhilfe, ESFM, ESFS und ESM werden uns allen schwer schaden! Wir zahlen bereits für die Krise!&amp;nbsp; Die meisten Politiker wollen die EU nicht&amp;nbsp; in die richtige Richtung steuern. Ein Großraumstaat EU nach US-Geschmack ist entstanden - ohne Zustimmung der Menschen und daher illegal.&amp;nbsp; Solche Demos werden nie&amp;nbsp; - vielleicht sogar von der eigentlichen Führung angestrebt - wirklich etwas an der EU-Diktatur ändern. Man schwingt Reden, die man meist nicht gut versteht, weil die Musik zu laut ist,&amp;nbsp; und verteilt kommunistische und andere linke Schriften. Aber der notwendige Ausstieg aus dem EURO oder gleich aus der EU wird nie gefordert. So können die verantwortlichen Politiker (mit Steuergeldern) am Tag dannach den Dreck auf der Straße&amp;nbsp; wegräumen lassen und zur Tagesordnung weitergehen. Bei den Wahlen werden die Lämmer sowieso ihren Parteigöttern wieder folgen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Aber: Ohne Austritt aus der EU, keine Chance auf Freiheit, also politische Mitsprache, Rechtsstaat und starken Sozialstaat. Das gute Leben aller Menschen im Nationalstaat&amp;nbsp; sollte für die Beauftragten des Volkes Selbstverständlich sein, Gesetze des Rechts zu schaffen, welche das Gemeinwohl, den Frieden, eben ein gutes Miteinander fördern. Mehr Direkte Demokratie wird gefragt. Diese ist nur in kleinen Einheiten möglich. Eine Zusammenarbeit der Staaten in Europa unter solchen Grundlagen ist anzustreben. Eine solche Zusammenarbeit der gewachsenen Nationen in Europa, die wirklich die Herren der abgeschlossenen Verträge bleiben, ist anzustreben. Die Bürger selbst sollen das Sagen haben und nicht die Führung der Parteien. Der Staat ist das Volk im weiteren Sinne und dieses braucht eine Organisation. Diese Organisation ist der Staat im engeren Sinne. Sie ist die Organisation des Volkes, welche nur das gute Leben a l l e r Staatsbürger verfolgen sollte und nicht nur Wohlstand für einige Wenige, so wie es derzeit in der EU praktiziert wird. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: 12pt;"&gt;&amp;nbsp;Das leuchtet mittlerweile der breiten Bevölkerung auch ein. Immer mehr Menschen unterstützen die Einleitung des EU-Austritts-Volksbegehren. Wir erwarten eine Riesenbeteiligung in der Eintragungswoche für das wichtige Volksbegehren.&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;h3&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: 12pt;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;h3&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: 12pt; font-weight: normal;"&gt;Jürgen Elsässer formulierte gut: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: 12pt;"&gt;"RAUS AUS DEM EURO - RAUS AUS DER EUDSSR!" &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;h3&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: 12pt;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7nioPeXwg7Y/TplKZLn8lDI/AAAAAAAAAig/17PSJejw56I/s1600/elsaesser2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/-7nioPeXwg7Y/TplKZLn8lDI/AAAAAAAAAig/17PSJejw56I/s1600/elsaesser2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-eEmQOgX0sSo/TplIqJl3yeI/AAAAAAAAAiY/ACo2FBAHt50/s1600/els%25C3%25A4sser.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: 12pt; font-weight: normal;"&gt;15.10.: „Occupy Germany“ – aber den Euro&amp;nbsp;verteidigen?&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-weight: normal;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Nochmal zu den Demos am Samstag&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Nun haben sich ja auf diesem blog und anderswo eine Menge vernünftiger Leute gefunden, die Kritiker der Occupy-Bewegung wie mich auffordern, an den Demos am 15.10. teilzunehmen und für die Verbreitung richtiger Inhalte zu sorgen. Am besten hat das ein Beitrag auf&lt;a href="http://www.ef-magazin.de/2011/10/11/3221-occupy-wall-street-die-alexanderplatz-demo-der-usa"&gt; ef &lt;/a&gt;ausformuliert. Der Autor vergleicht die Occupy-Aktivitäten mit der Alexanderplatz-Demo im Oktober 1989. Die sei damals auch von der SED geplant worden, um den Protest zu kanalisieren, mit harmlosen Sprechern und Forderungen und sogar mit Stasi-General Mischa Wolf als Redner. Aber eins, zwei radikalere Redner hätten genügt, um das Kalkül der Herrschenden zum Kippen zu bringen und den Alexanderplatz in eine im Prinzip revolutionäre Volksversammlung zu verwandeln. Kann das auch am 15.10. in Frankfurt oder Berlin so kommen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Halten wir uns nicht mit Details auf, etwa mit der Frage der Vergleichbarkeit der Systeme im Sozialismus und Kapitalismus oder mit der im Artikel vertretenen Geldtheorie. Im Prinzip hat der Mann Recht, natürlich sollten vernünftige Leute morgen hingehen, sich umhören und natürlich mitdiskutieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Dennoch halte ich an meiner Skepsis fest, &lt;b&gt;denn mir ist wirklich aus dem Internt keine einzige Stellungnahme bekannt, die mir irgendwie Hoffnung macht, dass aus diesen Aufläufen etas werden könnte.&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Es gibt nur rrrevolutionäres Blabla in Kombination mit rot-grün-verdächtigen Attac-Forderungen. &lt;/b&gt;Das Ganze ist in etwa auf dem Niveau der Proteste gegen den G8-Gipfel 2008 in Heiligendamm. Einer der damaligen Sprecher von Attac, Sven Gingold,&amp;nbsp; sitzt heute für die Grünen im Europa-Parlament.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Ein typisches Beispiel ist die in Frankfurt vor der EZB geplante Demo, die eine der größten werden dürfte. Der Forderungskatalog findet sich &lt;a href="http://occupyfrankfurt.de/doku.php?id=unsere-ziele"&gt;hier&lt;/a&gt;. Da ist ja manches richtige drin, anderes ist sehr verschwurbelt formuliert. Das Hauptproblem ist aber, dass im wichtigsten Punkt, bei der Euro-Frage, die Unklarheit umkippt in direkte Unterstützung des Bankster-Systems: „Eine europäische Währung sozial sichern.“ Das ist die Unterstützung des Euro-Systems! Das Euro-System aber ist der zentrale Transfermechanismus, der Steuergelder aus den Mitgliedstaaten in die Kassen der Banken umverteilt., das zentrale Instrument der Finanz-Oligarchie. Wie kann man der ans Leder, ohne das Euro-System anzugreifen und indem man diesem sogar eine Bestandsgarantie („sozial sichern“)&amp;nbsp; gibt? Das Mindeste wäre, dass man fordert, was auch Schäffler, Gauweiler und die Gysis im Bundestag gefordert haben: Kein Euro und kein Cent mehr für die Euro-Rettungsschirme EFSF und ESM! Hier sollen im Extremfall 500 Milliarden deutsche Steuergelder an die Banken fließen! Wer fordert „Wir zahlen nicht für Eure Krise!“ muss das an diesem Punkt konkretisieren, oder soll schweigen.&amp;nbsp; Die beste Losung wäe freilich (aber das kann man von en Demonstranten nicht verlngen; einzelne Redner wäe immerhin hübsch): &lt;b&gt;Raus aus dem Euro!&lt;/b&gt; Das nützt den Griechen und nützt uns! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Anderes Beispiel: Eine der zentralen Losung auf allen Occupy-Demos ist „Echte Demokratie jetzt!“ Hört sich wunderbar radikal an. Aber was nützt es, wenn es keine konkrete Zuspitzung gegen EU und Euro-System bekommt? Unsere Gesetze werden zu über 85 Prozent in Brüssel gemacht. Unsere Steuergelder sollen, so bald EFSF und ESM in Kraft sind, über ein NICHT GEWÄHLTES DIREKTORIUM verwaltet und verwendet werden. Das heißt: Das Demokratieproblen, was wir unzweifelhaft haben, konzentriert sich in Brüssel! Wer über „echte Demokratie“ redet, muss auch sagen: &lt;b&gt;Raus aus der EudSSR!&lt;/b&gt; Zumindest aber, siehe oben, &lt;b&gt;glasklare Ablehnung von EFSF und ESM! Kein Cent für dieses System!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Wer sich an diesem Punkt – der Euro-Frage- in die Büsche (oder auf die Seite der Eurokraten) schlägt, wird NIE eine Volksbewegung in diesem Land hinbekommen. Weiß jemand, aus irgendeiner Stadt von irgeneinem Aufruf, wo das anders ist? Wo die Euro-Rettungsschirme zuminest abgelehnt werden? Dann bitte hier posten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Ansonsten gehen wir mal hin morgen und schaun wir mal. &lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB" style="font-family: inherit;"&gt;The proof of the pudding is to eat it.&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="EN-GB"&gt;&amp;nbsp;(Quelle: &lt;a href="http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/10/14/15-10-occupy-germany-aber-den-euro-verteidigen/#comment-32303"&gt;Jürgen Elsässers-Blog&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-9002063162272361889?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/9002063162272361889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=9002063162272361889' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/9002063162272361889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/9002063162272361889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/occupy-demo-am-15-oktober-in-wien.html' title='Occupy Demo am 15. Oktober in Wien'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-7nioPeXwg7Y/TplKZLn8lDI/AAAAAAAAAig/17PSJejw56I/s72-c/elsaesser2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-8180129452892379992</id><published>2011-10-13T09:47:00.002+02:00</published><updated>2011-10-14T08:02:24.583+02:00</updated><title type='text'>Echte Direkte Demokratie ist innerhalb der EU nicht möglich!</title><content type='html'>Autor: Helmut Schramm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Österreicher wollen in Frieden und Freiheit leben und über ihre Politik selbst bestimmen. Innerhalb der EU ist das nicht möglich. Die untragbare Entwicklung der EU-Verträge mit diktatorischen Ermächtigungen (Kompetenz-Kompetenzen, Vereinfachtes Änderungsverfahren mit dem Recht auf Einführung von EU-Steuern), neuer Zuständigkeitsordnung Grundrechtecharta (schlechteste Menschenrechtstext der Geschichte), weiterer Aushöhlung der Neutralität und die jüngsten Euro-Rettungsmaßnahmen mit baldigen ständiger Verpflichtung zum Schuldenmachen für die Hochfinanz (ESM), die allesamt vertrags- u. verfassungswidrig sind, &amp;nbsp;beweisen dies zusätzlich. Dieses Szenario ist nur ein weiterer Schritt zur illegalen - weil nicht mit rechtlichen Verfassungsschritten begründeten – bundesstaatlichen Entwicklung der EU. Nicht einmal die Parlamente werden über die wichtigsten Politiken mit einbezogen! Wo ist dann die Stimme der Bürger? Die Demokratie als das Recht wählen zu gehen, genügt nicht. Eine Echte Stärkung der politischen Mitsprache würde die Einführung der Direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild sein.&amp;nbsp;In einer Direkten Demokratie, wie in der Schweiz gelebt, kann man über alles abstimmen. Und die Schweizer sind damit gut gefahren. Sie lehnten bislang erfolgreich die Teilnahme an der (Untergangs) EU und dem EURO ab. &lt;br /&gt;Initiativen für mehr Direkte Demokratie werden regelmäßig von der österreichischen Bundesregierung und anderen EU-(Hochfinanz)Vasallen abgeschmettert. &lt;a href="http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/3559182-2/direkte-demokratie--und-die-deutungshoheit.csp"&gt;So wie jüngst im Parlament auf Antrag der FPÖ.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wer die demokratische Republik Österreich, von der das Recht vom Volke ausgeht erhalten will, muss sich für den EU-Austritt Österreich einsetzen. Das Austrittsrecht wurde jetzt im jüngsten Lissabonvertrag der EU festgeschrieben und ist mit vorherigen entsprechenden verfassungsrechtlichen Schritten möglich und notwendig. Nach dem Austritt aus der EU hat Österreich die Chance auf wirklich politische Mitsprache der Bürger (mehr Direkte Demokratie), auf eine Bundesverfassung, die auch anwendbar ist (derzeit gilt für Europarecht die EU- Charta der Grundrechte (über 80% der Gesetze gehen von der EU aus) und auf wirkliche Einhaltung der immerwährenden Neutralität (so wie 1955 festgeschrieben). &lt;br /&gt;&amp;nbsp;Spannend wird die Debatte und Abstimmung im Parlament über das EU-Austritt-Volksbegehren im nächsten Jahr. Werden die Parlamentsparteien wieder die Demokratie mit Füßen treten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir erwarten ein erfolgreiches Volksbegehren. Jene Parteien, welche den Volkswillen ignorieren, werden bei den nächsten Wahlen abgestraft werden. Die Bürger werden Parteien unterstützen/wählen, denen Freiheit, Rechtsstaat und Sozialstaat, also das Gemeinwohl als Ziel ihrer Tätigkeit ansehen und den Austritt Österreichs aus der EU als Voraussetzung dafür erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alternativ gibt es auch Kleinparteien.&amp;nbsp; Beispielsweise die &lt;a href="http://www.nfoe.at/"&gt;NFÖ&lt;/a&gt; (Neutrales Freies Österreich) oder die neue&amp;nbsp; &lt;a href="http://euaustrittspartei.at/"&gt;EU-Austrittspartei (EU-aus).&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-8180129452892379992?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/8180129452892379992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=8180129452892379992' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8180129452892379992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8180129452892379992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/echte-direkte-demokratie-ist-innerhalb.html' title='Echte Direkte Demokratie ist innerhalb der EU nicht möglich!'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-8241282487006515576</id><published>2011-10-06T08:32:00.001+02:00</published><updated>2011-10-11T14:34:52.437+02:00</updated><title type='text'>Karl Albrecht Schachtschneider zum Irrweg der EU - Währungspolitik</title><content type='html'>&lt;h2 class="title"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;&lt;div class="postdate"&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;a href="http://www.rottmeyer.de/wp-content/uploads/2011/10/kas4.jpg" rel="slb[slb_14513]"&gt;&lt;img alt="" class="size-full wp-image-14526 alignleft" height="130" src="http://www.rottmeyer.de/wp-content/uploads/2011/10/kas4.jpg" title="kas4" width="91" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;von Frank Meyer&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;“Eurokritiker” und   “Euroskeptiker” sind keine Berufsbezeichnungen. Karl Albrecht   Schachtschneider ist Jurist und Mathematiker. Als Anhänger von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant" target="_blank"&gt;Immanuel Kant&lt;/a&gt;  fühlt er sich dem Recht und seiner Durchsetzung  verpflichtet. Am Rande  einer Veranstaltung in Walsrode war es mir eine außerordentliche  Freude, mit ihm ein Gespräch zu führen…&lt;span id="more-14513"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;Karl A. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Albrecht_Schachtschneider" target="_blank"&gt;Schachtschneider&lt;/a&gt;  und seine Kollegen haben gegen die für sie undemokratischen  Umtriebigkeiten in der Europäischen Union geklagt, zuletzt gegen die  Rettungsmaßnahmen für überschuldete Länder. Und er wird wieder klagen,  wenn der ESM-Vertrag in Position gebracht wird. Das hat er schon mal  verraten. Alles Weitere im folgenden Interview…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="episode"&gt;&lt;div class="download"&gt;&lt;a href="http://www.buzzsprout.com/3495/32777-karl-albrecht-schachtschneider-die-fackel-des-rechts-tragen.mp3"&gt;Download the MP3&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="date"&gt;&lt;b&gt;Date: &lt;/b&gt;October  2, 2011&lt;/div&gt;&lt;div class="artist"&gt;&lt;b&gt;By: &lt;/b&gt;Frank Meyer&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kaschachtschneider.de/" target="_blank"&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;Homepage von Karl Albrecht Schachtschneider&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: black; font-size: small;"&gt;Sein neues Buch:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3864450020/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;amp;tag=rome0d2-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=3864450020"&gt;Die Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik: Ein Staatsstreich der politischen Klasse&lt;/a&gt;&lt;img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rome0d2-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3864450020" style="border: none !important; margin: 0px !important;" width="1" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;weiterer Buchtipp&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3864450012/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;amp;tag=rome0d2-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=3864450012"&gt;Das Euro-Abenteuer geht zu Ende: Wie die Währungsunion unsere Lebensgrundlagen zerstört&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3 class="related_post_title"&gt;Ähnliche Beiträge&lt;/h3&gt;&lt;ul class="related_post"&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.rottmeyer.de/auf-dem-weg-zur-euro-rettung/" title="Auf dem Weg zur Euro-Rettung"&gt;Auf dem Weg zur Euro-Rettung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.rottmeyer.de/schachtschneider-zum-bvg-urteil/" title="Schachtschneider zum BVG-Urteil"&gt;Schachtschneider zum BVG-Urteil&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.rottmeyer.de/weg-frei-fur-ungehemmtes-euro-retten-europas-schuldenkrise-wirtschaft-faz-net/" title="Weg frei für ungehemmtes Euro-Retten"&gt;Weg frei für ungehemmtes Euro-Retten&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.rottmeyer.de/esm-schuldenunion-finanzdiktatur-enteignung/" title="ESM – Schuldenunion – Finanzdiktatur – Enteignung"&gt;ESM – Schuldenunion – Finanzdiktatur – Enteignung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.rottmeyer.de/subprime-europa-im-schlafrock-oder-die-horde-der-blinden-hirten/" title="Subprime-Europa im Schlafrock. Oder: Die Horde der blinden Hirten"&gt;Subprime-Europa im Schlafrock. Oder: Die Horde der blinden Hirten&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&lt;a href="http://www.rottmeyer.de/karl-albrecht-schachtschneider-die-fackel-des-rechts-tragen/"&gt; http://www.rottmeyer.de/ &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=rome0d2-21&amp;amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;amp;a=3864450012" style="border: none !important; margin: 0px !important;" width="1" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-8241282487006515576?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/8241282487006515576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=8241282487006515576' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8241282487006515576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/8241282487006515576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/karl-albrecht-schachtschneider-die.html' title='Karl Albrecht Schachtschneider zum Irrweg der EU - Währungspolitik'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-252876120204336193</id><published>2011-10-05T20:48:00.008+02:00</published><updated>2011-10-24T08:03:43.160+02:00</updated><title type='text'>Termine Infostände wieder geändert</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-cly4gJtMu1o/ToIdoP6trOI/AAAAAAAAAiE/MvDCYNlI0Bo/s1600/Foto0256.jpg" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-yxeT6jzKE_Y/ToIeZQKZJnI/AAAAAAAAAiI/fCM9nbkVTks/s1600/Foto1453.jpg" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/-yxeT6jzKE_Y/ToIeZQKZJnI/AAAAAAAAAiI/fCM9nbkVTks/s640/Foto1453.jpg" width="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hs. Wir haben bereits 8500 U-Erklärungen, aber wir brauchen noch Sicherheit, weil vielleicht viele U-Erklärungen vom Innenministerium als ungültig aussortiert werden. Also bitte noch bis Ende November unterschreiben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Warum EU-Austritt?&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Die EU ist  unreformierbar - die Entwicklung zeigt dies deutlich: ein Beispiel ist  die Griechenlandhilfe, der Rettungsschirm, der erweiterte Rettungsschirm  und jetzt droht noch der &lt;b&gt;permanente Rettungsschirm &lt;/b&gt;(Europäischer  Stabilitätsmechanismus oder ESM). Diese schweren Entscheidungen werden  voraussichtlich am 30.9.2011 von der Regierung und den Grünen im  Parlament abgesegnet. &amp;nbsp; Der Euro wird mit allen Mitteln gerettet, die  Demokratie, der Rechtsstaat und der Sozialstaat mit den Füßen getreten:  Kein Abgeordneter kann garantieren, dass nicht letztlich die  österreichischen Steuerzahler für Milliarden aufkommen müssen. Die  Schulden Österreichs werden niemals zurückgezahlt werden und für  Generationen die Konten der Bürger schmälern. Die horrenden Zinsen sind  jedes Jahr fällig! Geschützt wird damit die "Finanzwirtschaft", die  "Spekulanten", das internationale "Finanzcasino". Wer profitiert? Prof.  Paul Kirchhof, eh. Verfassungsrichter: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://eu-austritt.blogspot.com/2011/09/im-kern-uben-wir-solidaritat-mit-dem.html"&gt;«Im Kern üben wir Solidarität mit dem Finanzmarkt».&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Infostandtermine in der nächsten Zeit (geänderte Liste per 5.10)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Zeit&amp;nbsp; 8.00 -17.00 Uhr&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;- in Ausnahmefällen abweichend. Bitte anfragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;AUFGRUND DER SCHLECHTWETTERPROGNOSEN SIND DIE TERMINE IN LINZ UND SALZBURG ABGESAGT! Bei Schlechtwetter werden wirdie restlichen Termine in Wien in der Opernpassage durchführen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten Termine:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;Mit Notar :&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;24.10, 1010 Wien, Opernpassage, Roundeau&amp;nbsp; Notar von 9-12 und 15-17 Uhr,&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt; 25.10: Floridsdorf, vor U-Bahn,&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 28.10. Kagran, U-Bahn, &lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;9.00-15.00 Notar,&lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;. 9.11. Favoriten 10-12 Notar.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;u&gt;Ohne Notar:&amp;nbsp;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;&amp;nbsp;27. 10 Hernals vor Bezirksamt am Elterleinplatz, &lt;/span&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;Standorte:&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;Vor den Bezirksämtern oder auf den Hauptplätzen. In Favoriten (Quellenstraße/Favoritenstraße). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-family: inherit;"&gt;Auskunft per E-Mail (eu-nein@gmx.at)&amp;nbsp; oder Tel. (0650 7362200 oder Inge Rauscher 02242 70516)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="bodyText_fett"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodyText"&gt;&lt;img height="488" src="http://hartgeld.com/filesadmin/images/others/Anti-EU-Volksbegehren.jpg" width="650" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodyText_blau"&gt;Das  ist die Sammlung der  Initial-Unterschriften, um ein Volksbegehren  starten zu können. Es gibt,  wie zu sehen ist, viele Interessenten.&lt;/div&gt;&lt;div class="bodyText"&gt;Hier gibt es mehr dazu: &lt;a href="http://eu-austritt.blogspot.com/" target="_blank"&gt;http://eu-austritt.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-252876120204336193?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/252876120204336193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=252876120204336193' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/252876120204336193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/252876120204336193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/termine-infostande-wieder-geandert.html' title='Termine Infostände wieder geändert'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-yxeT6jzKE_Y/ToIeZQKZJnI/AAAAAAAAAiI/fCM9nbkVTks/s72-c/Foto1453.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-4329230973441393817</id><published>2011-10-05T07:13:00.001+02:00</published><updated>2011-10-06T08:27:26.625+02:00</updated><title type='text'>Großbritannien: Abgeordnete debattieren über EU-Austritt</title><content type='html'>&lt;img alt="" class="alignleft size-full wp-image-42662" height="220" src="http://www.gegenfrage.com/wp-content/uploads/2011/10/Palace-of-Westminster-London-United-Kingdom.jpg" title="Palace of Westminster, London, UK (Britisches Parlament), Bildquelle: Wikipedia (en), public domain" width="300" /&gt;&lt;br /&gt;Britische Abgeordnete wollen laut Berichten des Nachrichtensenders &lt;i&gt;Russia Today&lt;/i&gt;  in einer parlamentarischen Abstimmung über ein Referendum debattieren,  in welchem über eine weitere Mitgliedschaft Großbritanniens in der  Europäischen Union abgestimmt werden soll. Premierminister David Cameron  stemmt sich laut dem Bericht mit allen Mitteln gegen eine solche  Abstimmung. Das &lt;i&gt;Commons Backbench Business Committee&lt;/i&gt; erklärte sich jedoch bereit, eine eintägige Debatte über ein Referendum zu gewähren, wie die britische Zeitung &lt;i&gt;The Daily Mail&lt;/i&gt;  in Erfahrung gebracht hat.&amp;nbsp;”In Anbetracht der Krise in der Eurozone ist  dieses Problem wichtiger geworden als jemals zuvor. Es gibt zahlreiche  Abgeordnete, die dieses Thema diskutieren wollen und wir müssen darauf  eingehen”, so die Komitee-Vorsitzende Natascha Engel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Die britische Zeitung&amp;nbsp;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="http://www.express.co.uk/web/europecrusade" target="_blank"&gt;Daily Express&lt;/a&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;startete  kürzlich eine Kampagne gegen eine Mitgliedschaft in der Europäischen  Union, die bei rund 400’000 Lesern Unterstützung fand. “Nach viel zu  vielen Jahren als Opfer des Brüsseler Diebstahls, der Tyrannei, der  Überregulierung und der Einmischung ist die Zeit für die britischen  Bürger gekommen, ihr Land zurückzugewinnen und die Verantwortlichkeit  über ihre politischen Prozesse wieder herzustellen,” schrieb die  Zeitung.&lt;br /&gt;Eine Meinungsumfrage hatte ergeben, dass etwa 50% der britischen  Bevölkerung die EU gerne verlassen würden. Als man die Umfrage ein  weiteres mal leicht abgewandelt mit neuer Formulierung durchführte –  “Wollen Sie zu einer europäischen Handelsvereinigung ähnlich wie in den  70er-Jahren zurückkehren?” -&amp;nbsp;stimmte eine klare Mehrheit gegen eine  Mitgliedschaft in der EU.&amp;nbsp;Das Vereinigte Königreich befindet sich, was  die Lebensqualität im Allgemeinen angeht, laut dem &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="http://rt.com/news/uk-riots-spending-cuts-679/" target="_blank"&gt;Quality of Life-Index&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&amp;nbsp;auf dem letzten Platz aller Länder Europas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.gegenfrage.com/grosbritannien-abgeordnete-debattieren-uber-eu-austritt/"&gt;www.gegenfrage.com&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Links: &lt;a href="http://hstreaming.zdf.de/zdf/300/111005_hehrlein_hie.mov"&gt;http://hstreaming.zdf.de/zdf/300/111005_hehrlein_hie.mov&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-4329230973441393817?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/4329230973441393817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=4329230973441393817' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4329230973441393817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/4329230973441393817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/grobritannien-abgeordnete-debattieren.html' title='Großbritannien: Abgeordnete debattieren über EU-Austritt'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-6261763059170772338</id><published>2011-10-04T21:16:00.000+02:00</published><updated>2011-10-04T21:16:07.129+02:00</updated><title type='text'>Gigantisches EUdSSR-Komplott: der Hebel!</title><content type='html'>&lt;div class="contenttitle"&gt;&lt;h1&gt;&lt;a href="http://www.pi-news.net/2011/10/gigantisches-eudssr-komplott-der-hebel/" rel="bookmark"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.pi-news.net/2011/10/gigantisches-eudssr-komplott-der-hebel/"&gt;&lt;img alt="" height="192" src="http://pi-news.net/wp/uploads/2011/10/eu-pleitegeier.gif?f764e8" title="eu-pleitegeier" width="440" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...) Eben hat die Bundesregierung der Erhöhung des EU-Rettungsschirms auf  440 Milliarden Euro zugestimmt, deutscher Anteil daran 119 Milliarden  (27,13%). Holland und die Slowakei müssen noch folgen, dann ist dieses  EU-Bankrottinstrument genehmigt. Aber schon bevor es soweit ist, wird  allüberall darüber diskutiert, daß die 440 Milliarden auch zuwenig  seien, man brauche Billionen. Und für die Billionen braucht man den  Hebel. Und der geht so:&lt;br /&gt;Die EU-Räuberbande nimmt die 440 Milliarden Euro aus dem  Rettungsschirm und kauft Staatsanleihen bankrotter Staaten wie etwa  Griechenland. Diese Papiere sind zwar wertlos, werden aber zum vollen  Preis hundertprozentig bezahlt. Dann legt die Bande diese wertlosen  Papiere in den Tresor der betrügerischen Europäischen Zentralbank (EZB)  als Sicherheit und borgt sich dafür ohne jeden Risiko-Abschlag weitere  440 Milliarden Euro oder gar darüber. Dafür kauft sie noch mehr  wertlosen Schrott aus pleitegegangenen europäischen Ländern auf, und  legt diese Papiere wieder in die Zentralbank und borgt sich dort weitere  440 Milliarden Euro – und so weiter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die EU-Pleitegeier diese Operation fünfmal wiederholt haben,  liegen bereits 2,2 Billionen Euro an Schrottanleihen im Keller der EZB,  wiederholt sie den Roßtäuscher-Trick zehnmal, sind es wertlose  Staatsanleihen von 4,4 Billionen Euro. Die Haftung liegt aber beim  Steuerzahler. Der deutsche Anteil ist 27,13%, wir hätten demnach eine  Billion am Hals.&lt;br /&gt;Und dies ohne jegliche parlamentarische Beteiligung, der Bundestag  würde nicht einmal gefragt, die Korona in Brüssel will das alles in  eigener Vollmacht selber exekutieren. Ja, sie glaubt, sie brauche nicht  einmal für die Einführung des Hebels eine Genehmigung nationaler  Parlamente, eine Vertragsänderung sei gar nicht erforderlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist schon die ganze Konstruktion des 440-Milliarden Euroschirms eine Schimäre. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Stabilit%C3%A4tsmechanismus" target="_blank"&gt;Hier sehen Sie die Zahlen&lt;/a&gt;  und Prozente! Irland haftet zum Beispiel mit 7 Milliarden und ist  selber pleite, würde also nichts bezahlen, Portugal haftet mit 11  Milliarden, ist aber selber pleite und würde nichts bezahlen, Spanien  haftet mit 52 Milliarden, ist aber selber pleite und würde nichts  bezahlen, Italien haftet mit 78 Milliarden, ist aber selber pleite und  würde nichts bezahlen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun stellen Sie sich noch den Hebel vor. Wenn wir dann für 4,4  Billionen Schulden einspringen sollen und nicht für 440 Milliarden,  müssen Sie alle diese Zahlen mal Zehn nehmen. Ach ja, Griechenland ist  auch Teil des Euro-Rettungsschirms und haftet mit 2,82%. Sitzt also dann  die EU auf 4,4 Billionen Schulden, müsste Athen mit 120 Milliarden Euro  einspringen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.pi-news.net/"&gt;http://www.pi-news.net/&amp;nbsp; &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4959782987198746390-6261763059170772338?l=eu-austritt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://eu-austritt.blogspot.com/feeds/6261763059170772338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4959782987198746390&amp;postID=6261763059170772338' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/6261763059170772338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4959782987198746390/posts/default/6261763059170772338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://eu-austritt.blogspot.com/2011/10/gigantisches-eudssr-komplott-der-hebel.html' title='Gigantisches EUdSSR-Komplott: der Hebel!'/><author><name>Helmut Schramm</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13871900121853528364</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4959782987198746390.post-123966840816964962</id><published>2011-10-04T07:08:00.001+02:00</published><updated>2011-10-04T07:36:00.451+02:00</updated><title type='text'>Podiumsdiskussion: ESM-Vertrag - Der Weg in die Schuldenunion?</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;    &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td height="30"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;h1 class="g_title"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&amp;nbsp;Abschaffung von Demokratie und Souveränität?&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;&lt;table align="center" border="0"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr valign="top"&gt;&lt;td colspan="1"&gt;&lt;a href="http://www.freiewelt.net/images/gallerie/17_1.jpg" rel="lightbox"&gt;&lt;img alt="Bild 1" height="384" src="http://www.freiewelt.net/images/gallerie/17_1_tn.jpg" style="border: medium none;" width="577" /&gt;&lt;/a&gt;       &lt;br /&gt;&lt;div class="unterschriften"&gt;Podiumsgäste Prof. Hans-Olaf Henkel,  Prof. Karl Albrecht Schachtschneider, Frank Schäffler, Marie-Christine  Ostermann und Beatrix von Storch&lt;/div&gt;&lt;div class="unterschriften"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="unterschriften"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" border="0"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr valign="top"&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr valign="top"&gt;&lt;td colspan="2"&gt;Die Zivile Koalition e.V. veranstaltete am 21.  September 2011 eine Podiumsdiskussion in Berlin unter dem Titel  "ESM-Vertrag: Der Weg in die Schuldenunion? Abschaffung von Demokratie  und Souveränität?". Nach einem Einführungsreferat des ehemaligen  BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel, diskutierten der Euro-Kläger Prof.  Karl Albrecht Schachtschneider, der FDP-Haushaltsexperte Frank Schäffler  und die Vorsitzende der Jungen Unternehmer Marie-Christine Ostermann  mit der Sprecherin der Zivilen Koalition e.V., Beatrix von Storch, vor  300 geladenen Gästen über den ESM-Vertrag und die Zukunft Europas und  des Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als “antieuropäisch,  zunehmend antidemokratisch und organisierte  Verantwortungslosigkeit“ prangerte Beatrix von Storch, Vorsitzende der  Bürgerbewegung Zivile Koalition e. V., vor 300 Anhängern die  gegenwärtige EU-Politik an. Mittels des sog. „Europäischen  Stabilitätsmechanismus (ESM)“ sei die Demokratie und nationale  Souveränität der einzelnen Staaten Europas akut bedroht.&lt;br /&gt;Dieser pointierten Kritik schloss sich das hochkaratig besetzte  Podium mit dem ehemaligen BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel, dem  Euro-Kläger Karl Albrecht Schachtschneider, dem FDP-Haushaltsexperten  Frank Schäffler und der Vorsitzenden der Jungen Unternehmer  Marie-Christine Ostermann einhellig an. &lt;br /&gt;Hans-Olaf Henkel beklagte insbesondere die durch die  Medien völlig  unzureichend informierte deutsche Öffentlichkeit. Als Beispiele nannte  Henkel die Herabstufung Italiens im Rating um ein Grad sowie den Rückzug  sämtlicher Einlagen von Siemens aus den französischen Banken. Er selbst  sei wegen der Einführung der Bailout-Klausel (diese schließt die  Haftung der Schulden eines Landes durch ein anderes Euro-Land aus) im  Lissaboner Vertrag ein Befürworter der Einführung des Euros gewesen.&lt;br /&gt;Erst die Bailout-Klausel habe ihn zum Euro-Befürworter gemacht, die  der damalige Finanz-Staatssekretär Horst Köhler (CDU)  gegen den Willen  der Franzosen durchsetzte. 2010 wurde aber von Bundeskanzlerin Angela  Merkel (CDU) diese fulminant wichtige Brandmauer eines stabilen Euros  leichtfertig eingerissen. Hierin sei auch der eigentliche Grund zu  sehen, weshalb Köhler zwei Tage nach Unterzeichnung des  Änd
