20.04.14

EU-"Grundfreiheiten"

Die "Europa"-Wahlen stehen an. Österreich soll ein EU-"Parlament" wählen, welches einmal unser eigenes Parlament ersetzen soll. Die EU soll immer enger zusammenwachsen und letztlich ein Bundesstaat werden. So der Plan. De facto ist die EU bereits ein Bundesstaat, nur illegal. Sind die Österreich mit dieser Entwicklung einverstanden? Genügt ein Ja zur EU (mit falschen Versprechungen im Jahre 1994) zur Legitimation der Auflösung Österreichs?

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten schreibt: Vor der EU-Wahl überbieten sich die Politiker an euroskeptischen Tönen: Ob Martin Schulz (SPD) oder Jean-Claude Juncker (Konservative), man hat den Eindruck, hier treten revolutionäre Basisdemokraten an, um einen Umsturz von oben zu planen: Tatsächlich ist der EU-Wahlkampf eine charakterlose Schaumschlägerei, bei der die Parteien - von rechts bis links - nur eines im Sinn haben: Sie wollen möglichst viele steuerfinanzierte Versorgungsposten für die kommenden fünf Jahre. Der Steuerzahler muss selbstredend auch den sinnlosen Wahlkampf finanzieren. Denn kaum ein Politiker auf nationaler oder EU-Ebene kann sich noch vorstellen, dass er sein eigenes Geld investiert, um einer politischen Idee zum Durchbruch zu verhelfen. mehr>>>
In den politischen Debatten rund um die Wahl der österreichischen Vertretung für die nächste Periode werden gerne die so genannten EU-"Freiheiten" als Vorteil der EU genannt. Dieser Binnenmarkt soll die Basis für Österreich bleiben.  Ein Zurück zum EWR wird sogar als Ziel für Österreich gesehen. Sämtliche Parteien, sogar EU-kritische Parteien und auch die Austrittsparteien (!) wollen diese "Freiheiten"  nicht missen (EU-Stop und Rekos). 

Den EWR, den Grundfehler der europäischen Zusammenarbeit hat die Schweiz schon 1992  in einer Volksabstimmung abgelehnt.  Die Eidgenossen sind einer der wohlhabensten Länder der Welt. Es ist das einzige Land mit annähernd echter Freiheit des Einzelnen, echter Mitsprache, direkter Demokratie. Die Schweizer regeln vieles gleich wie in der EU. Der Unterschied ist: Freihandel mit der EFTA und: Der oberste Gesetzgeber – die Bürger – müssen die Gesetze zulassen. 

Diese Hürde für die Politik, eine echte direkte Demokratie, ist die Alternative zur zentralistischen EU-Diktatur und sollte das Ziel Österreichs sein!

Warum die neoliberalen EU-"Freiheiten" schon der Fehler sind erklärt  Professor Dr. Karl Albrecht Schachtschneider: 


Europäischer Binnenmarkt – Grundfehler der Integration


Wider die Freihandelsdoktrin

von Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
Die Europäische Union ist gescheitert. Ihre wirtschaftliche und politische Instabilität ist offensichtlich geworden. Die Gründe werden entweder nicht gesehen oder geleugnet. Die Union hatte niemals eine Chance, ihre vollmundigen Ziele zu erreichen, etwa nach der Lissabon-Strategie von 2000 «bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum in der Welt zu werden, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem grösseren sozialen Zusammenhalt zu erzielen». Nicht erst die einheitliche Währung, der Euro, hat die Stabilität beendet, sondern bereits der Binnenmarkt war der Grundfehler der europäischen Integration. Die Währungsunion mit der Einheitswährung war eine Reaktion auf die Schieflage, welche schon der Binnenmarkt bewirkt hat, hat aber, wie zu erwarten, wenn politische Fehlentwicklungen verteidigt werden sollen, den Absturz beschleunigt.

Deregulierung nimmt den Völkern den Schutz ihrer Volkswirtschaften

Der Binnenmarkt ist die Wirklichkeit der Grund- oder Wirtschaftsfreiheiten, nämlich die Warenverkehrs-, die Niederlassungs-, die Dienstleistungs-, die Kapitalverkehrsfreiheit und die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Sie sind mit aller Härte durchgesetzt worden und haben die Märkte der Union dereguliert. Der Binnenmarkt folgt der Freihandelsdoktrin, die auch die Globalisierung begründet. Die neoneoliberale Deregulierung nimmt den Völkern den Schutz ihrer Volkswirtschaften. Die Freihandelslehre Ricardos nennt spezifische Voraussetzungen komparativer Vorteile, nämlich die vollständige Auslastung der Ressourcen der beteiligten Völker, und hat im übrigen nicht den ebenso grenzenlosen wie entgrenzten Freihandel in Betracht gezogen. Ohne definierte komparative Vorteile, die auch auf Teilmärkten möglich sind, sind Vorteile der einen nichts als Nachteile der anderen, nämlich absolute Vorteile, etwa niedrige Löhne in einem Land, die im anderen Land zur Arbeitslosigkeit führen, insbesondere wenn die Produktion in das Niedriglohnland verlagert wird. Die Arbeitslosigkeit im Hochlohnland verteuert dessen Konsum, obwohl der Erwerb der importierten Waren wenig kostet. Volkswirtschaftlich müssen den unmittelbaren Erwerbskosten die Kosten für die Finanzierung der Arbeitslosen hinzugerechnet werden. Die Kosten für die Arbeitslosen sind nicht geringer als die Kosten für die Beschäftigten, angesichts der geringen Lohnkosten wegen der Verwaltung der Arbeitslosigkeit und der regelmässig höheren Krankheitsbetroffenheit der Arbeitslosen eher höher. Die Gesamtkosten des Konsums sind somit höher. Hinzu kommen die menschlichen und politischen Kosten der Arbeitslosigkeit, aber auch die Dequalifizierung der Arbeitslosen. Eigentlich müssen alle Kosten des Gemeinwesens zusammengefasst werden, auch die Kosten des Staates, insbesondere der Kriege, der Banken, der Versicherungen, der Altersversorgung usw., um die wirklichen Stückkosten der erarbeiteten Produkte zu errechnen. Das zeigt sich deutlich in den Steuer- und Beitragslasten, welche die Unternehmen und die Arbeitnehmer, aber auch die Verbraucher des Binnenmarktes (Mehrwertsteuer, Verbrauchsteuern u.a.) zu tragen haben. Die Exportländer der Billigprodukte haben nicht nur Vorteile, sondern abgesehen von der Entwürdigung ihrer Bevölkerung durch die unterbezahlte Arbeit auch Nachteile, weil sie die Entwicklung ihres Binnenmarktes vernachlässigen und die Infrastruktur nicht nachhaltig aufbauen. Dieser Fehlentwicklung versucht China gerade entgegenzuwirken.

Einheitswährung nimmt Volkswirt­schaften Abwertungsmöglichkeit

In der Europäischen Union wirkt sich die Freihandelsdoktrin in spezifischer Weise aus, weil die Verhältnisse andere sind als etwa die in den Lohndumpingländern. Aus sozial­politischen Gründen, die wesentlich die Wahlen bestimmen, sind die Löhne entgegen den Leistungen denen der entwickelten Volkswirtschaften angenähert worden, schon vor der Währungseinheit mittels inflationärer von den Zentralbanken alimentierter Lohnpolitik, aber seit der Währungseinheit vornehmlich mit durch die stabilitätsorientierten Mitglieder der Währungsunion zinssubventionierten Krediten. Die Einheitswährung hat den exportschwächeren Volkswirtschaften einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil genommen, nämlich die Abwertungsmöglichkeit, welche die gleiche und meist sogar stärkere Wirkung für die Exportfähigkeit eines Landes wie Lohnzurückhaltung hat. Die Abwertung erzwingt zudem der Markt, während die Lohnpolitik entweder in der Hand der Tarifpartner ist, also wesentlich von den Gewerkschaften abhängt, oder, wenn das jeweilige Verfassungsgesetz das zulässt, in der Hand des Staates, dem gesetzliche Lohnsenkungen grosse Schwierigkeiten machen. Selbst mittelbare Eingriffe in das Lohngefüge kosten meist die Macht im Staat, solange dieser noch (wirklich) ein Mehrparteienstaat ist, wie das Beispiel der Schröderschen Agenda 2010 zeigt. Die marktoffenen Währungen entfalten ihre kostenpolitischen Wirkungen unerbittlich, wenn auch nicht für alle Betroffenen gleich oder gar gerecht. Sie erweisen zugleich die Einheit von Wirtschaft und Staat und damit die schicksalhafte Einheit des Volkes. Das ist für die demokratische Realisation wesentlich.

Schutzloser Wettbewerb nützt immer nur den Starken

Durch die Unmöglichkeit der Abwertung im Rahmen der Einheitswährung haben die exportschwachen Volkswirtschaften die Wettbewerbsfähigkeit nicht nur im europäischen Binnenmarkt, der freilich wegen der jeweils nationalen Sozialpolitik kein echter Binnenmarkt ist, verloren, sondern auch auf dem globalen Markt. Die stärkeren Volkswirtschaften des Binnenmarktes produzieren kostengünstiger und können die schwächeren, aber nicht relevant kostengünstigeren ungehemmt versorgen. Global wirkt der gleiche Mechanismus. Die Niedriglohnländer liefern Konsumgüter preisgünstiger und nehmen auch den weltmarktschwachen Binnenmarktmitgliedern der Union die Arbeitsplätze mit den oben skizzierten Verteuerungseffekten. Manch andere Gegebenheiten kommen hinzu, etwa einfuhrgenerierende Korruption, z. B. von Waffen. Die ähnlich geordneten Märkte, der Binnenmarkt und der globale Markt, ruinieren die weniger robusten Volkswirtschaften, die sich den Marktgegebenheiten schutzlos ausgeliefert haben, zumal wenn der wichtigste allgemeine Schutz aufgegeben ist, die Abwertung der Währung. Aber auch ohne die Währungseinheit wirken die Marktgesetze in dem unechten Freihandel, der vertraglich und gesetzlich verordnet ist, verheerend, wenn auch langsamer, jedenfalls wenn und weil Volkswirtschaften von Importen abhängig sind, zumal vom Ölimport. Sie können sich deswegen eine übermässige Abwertung nicht leisten. Sie müssen die Devisen für den Import erwirtschaften können und benötigen um einer importfähigen Währung willen eine hinreichend ausgeglichene Handelsbilanz. Regelmässig haben solche Länder wenig entwickelte Infrastrukturen und keine hinreichend produktionsstarke Bevölkerung. Solange ihre Produktionskosten gemessen in Stückkosten höher sind als in anderen exportfähigen Staaten, sind sie in Strukturen eines Binnenmarktes und offenen globalen Marktes dem Niedergang ausgeliefert. Der Wettbewerb ist für sie nicht lebbar, sondern stürzt sie in einen Teufelskreis. Schutzloser Wettbewerb, das System des unechten Freihandels, nützt immer nur den Starken und schadet den Schwachen, volkswirtschaftlich den in einem solchen Marktsystem nicht wettbewerbsfähigen Einzelstaaten, die eine politische und damit wirtschaftliche und soziale Einheit bilden.

Im Sinne Friedrich Lists bilaterale oder auch multilaterale Verträge eingehen

Stärkere Volkswirtschaften werden im Binnenmarkt stetig stärker, schwächere stetig schwächer. Das ist ein Gesetz des ungeschützten oder nicht hinreichend geschützten Wettbewerbs. Ein Wettbewerb, in dem nicht alle Wettbewerber die gleichen Chancen haben, ist unfair, rechtlos, Wirtschaftskrieg. So ist der Wettbewerb von Starken mit Schwachen. Hinreichende Chancengleichheit ist Bedingung eines lebbaren und rechtmässigen Wettbewerbs. Die deutsche Volkswirtschaft ist trotz aller Schwächen (neben einigen anderen kleineren Volkswirtschaften) stärker, vor allem exportstärker als die meisten Volkswirtschaften in der Europäischen Union, insbesondere die in der südlichen Peri­pherie. Das zeigt sich an den Stückkosten, aber auch am Industriealisierungsgrad und anderen Elementen wie dem (immer noch besseren) Ausbildungswesen, der Arbeitsamkeit und Sparsamkeit eines grossen Teils der Bevölkerung u.a.m. Schon vor der Vereinbarung der Währungsunion betrugen die Stück­kosten in Deutschland nur etwa 80% derer in Frankreich, das die Lohnkosten übermässig erhöht und sich zudem, einer wirtschaftswissenschaftlich irrigen, wenn auch lange modischen Theorie folgend, die Zukunft liege im Dienstleistungsbereich, mehr als Deutschland deindustriealisiert hat. Der Anteil der Industrie am Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland etwa doppelt so hoch wie in Frankreich. Der Franc wertete vor der Vereinbarung der Währungsunion stetig ab. Nicht anders war die Entwicklung Italiens, das zudem mehr als Frankreich und Deutschland unter mafiösen Verhältnissen zu leiden hat. Die Lira verfiel. Wegen der nicht einmal völlig ausgelasteten Industrie Deutschlands hatten die Industrien der meisten anderen Mitglieder des europäischen Binnenmarktes keine langfristige Chance, neben der deutschen zu bestehen, schon gar nicht, nachdem sie den Lebensstandard der Bevölkerung auf das deutsche oder gar ein höheres Niveau angehoben hatten. Die Währungseinheit hat diese Lage noch verbösert und zudem Deutschland einen erheblichen Wettbewerbsvorteil am europäischen und globalen Markt verschafft, nämlich eine weit unterbewertete Währung und damit ein sittenwidriges Preisdumping, während die anderen Partner des Binnenmarktes (abgestuft) mit überbewerteten Währungen im europäischen und globalen Wettbewerb bestehen müssen, aber nicht können. Die Aufwertung würde die Stückkosten der deutschen Industrie nicht markt- und wettbewerbsschädlich erhöhen, weil die Importe verbilligt würden, die einen Grossteil der Produkte ausmachen. Zudem würde der deutsche Binnenmarkt durch Stärkung der Kaufkraft der deutschen Bevölkerung erheblich belebt werden. Gewisse Strukturen der deutschen Wirtschaft würden sich verändern, vor allem zugunsten der klein- und mittelständigen Unternehmer. Ausgewanderte Industrien würden vielfach zurückkehren, auch zugunsten des Arbeitsmarktes. Nolens volens ist Deutschland Nutzniesser des unechten Freihandels und der Einheitswährung vor allem am Weltmarkt auch zu Lasten der Partner des Binnenmarktes. Die Kritik der Freihandelsideologie will nicht abgeschotteten Märkten das Wort reden, sondern einer praktisch vernünftigen Politik der Staaten, welche im Sinne Friedrich Lists bilaterale oder auch multilaterale Verträge im jeweils eigenen Interesse eingehen. Aber dass ein Exportland wie Deutschland die Zuständigkeit für die Handelspolitik aus der Hand gegeben hat, ist eine untragbare Souveränitätsverletzung.

Rettung der internationalen Banken wird auch Deutschland ruinieren

Die Schäden Deutschlands sind das leistungswidrige Zurückbleiben der Kaufkraft dadurch, dass die Aufwertung der Währung in Deutschland wegen der Währungseinheit unterbleibt, die geringe Verzinsung der Spareinlagen wegen der Niedrigzins­politik der Zentralbank, die Renditeverluste der Lebensversicherungen wegen der Flucht in die deutschen fast unverzinslichen Staatsanleihen, die lange Vernachlässigung der Investitionen, weil in den Ländern investiert wurde, die schnelle und hohe Rendite versprochen haben, (u.a.m.) und schliesslich das mittels der europäistischen Ideologie abgenötigte Einstehen Deutschlands für die Kredite, mit denen diese Länder ihren letztlich gescheiterten, blasenhaften Aufschwung finanziert haben. Die Rettung der internationalen Banken, kaschiert als Eurorettung, wird auch Deutschland ruinieren. Die Geldmengenerweiterung durch die Staatsfinanzierung der Europäischen Zentralbanken zerstört endgültig die wirtschaftliche Stabilität.
Kapitalverkehrsfreiheit –

der entscheidende Schlag gegen die Souveränität der Völker

Es gibt Profiteure der globalen unechten Freihandelspolitik. Das sind die international agierenden Unternehmen, die durch den Wechsel der Produktionsstandorte grösstmögliche Gewinnspannen in den Importländern erwirtschaften, solange die Transportkosten so gering sind, dass sie die Lohnersparnisse in den Niedriglohnländern, sprich der Sklavenarbeit, nicht ausgleichen, abgesehen von den Vorteilen der Massenproduktion (economy of scale). Weiterhin sind es die Banken, Versicherungen und institutionellen Anleger, welche das Kapital, über das sie verfügen, weitgehend privat geschöpft, mit grösstmöglicher Rendite nutzen können, auch indem sie mittels Drohung von Kapitalverlagerungen die Staaten zwingen, ihnen grösstmögliche Gewinne zu belassen, etwa auf sachgerechte Besteuerung, aber auch auf Regulierungen des Kapitalverkehrs zu verzichten, ja sogar die Sozialisierung ihrer Risiken und Verluste durchsetzen konnten. Die Kapitalverkehrsfreiheit war und ist der entscheidende Schlag gegen die Souveränität der Völker. Schliesslich ist es die politische Klasse, welche den einstigen Rechtsstaaten das Recht genommen hat. Von den Gerichten ist Schutz des Rechts, das mit den Menschen geboren ist, nicht mehr zu erwarten. Sie gehören wie die (meisten) Medien zur politischen Klasse. Das demokratiewidrige Parteienwahlsystem sichert die Wahl hinreichend gefügiger Politiker in die Staatsämter. Korrumpierte Medien, in der Hand weniger Oligarchen, stützen das menschenverachtende System durch Desinformation und heuchlerischen Moralismus.

Freiheit verträgt unechter Freihandel nicht

Europäisierung wie Globalisierung sind Instrumente bestimmter Kräfte, die eine One-World-Politik betreiben, seit langer Zeit. In der Neuen Welt wollen sie die Menschheit nach ihrem Bilde formen, sie zu Arbeitern und Verbrauchern degradieren, sie jedenfalls beherrschen, d.h. ihnen die Freiheit und damit Würde nehmen. Sie mögen auch Gutes wollen, aber sie achten die Menschen nicht als ihresgleichen. Die Freiheit jedes Menschen ist ihnen, wohl auf Grund ihres Reichtums und ihrer Macht, fremd. Hier passt die Warnung Friedrich Nietzsches: «Und behüte Dich vor den Guten und Gerechten», jedenfalls vor denen, die sich als solche feiern, den moralistischen Jakobinern. Bevormundung ist gegen die Menschheit des Menschen gerichtet, Moralismus das Gegenteil von Moralität. Die Welt muss so eingerichtet sein, dass alle Menschen in Freiheit leben können, also in demokratischen Republiken, die es nur in kleinen Einheiten geben kann, als Republik von Republiken. In dieser Welt muss jedes Gemeinwesen sich in eigener Verantwortung entfalten und vor der Intervention anderer geschützt werden, auch vor der vermeintlich humanitären Intervention, einer regelmässigen Schutzbehauptung für Eroberungen aus wirtschaftlichen Interessen. So steht das in der Charta der Vereinten Nationen. Wenigstens in Europa wollen wir die Kultur der Freiheit nicht aufgeben. Die Schweiz ist vorbildlich, trotz der bilateralen Binnenmarktverpflichtungen (aber immerhin ohne den Euro) noch, und dennoch, ja ich sage deswegen zugleich einer der beiden wettbewerbsfähigsten Staaten der Welt.
Ein Binnenmarkt integriert sich nicht von allein zu einem homogenen Wirtschaftsraum, sondern verstärkt die Divergenzen, wie entgegen den Illusionen der ­Integrationspolitiker der Grossversuch eines europäischen Binnenmarktes erwiesen hat. Er erzwingt um des politischen Ziels, Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse im ­politisch vereinten Raum, eine ­Politik der Integration des Sozialen. Das geht nur mittels eines grossen Finanzausgleichs, der alle überfordert und den grossen europäischen Raum im Weltmarkt derart schwächt, dass er insgesamt seine Wettbewerbsfähigkeit verliert. Vor allem verliert er seine ­politische Kultur, nämlich mit der Demokratie und dem Rechtsstaat die Freiheit. Das grosse Wort Freihandel vermag die Politik der Verarmung der vielen und der Bereicherung der wenigen nicht zu legitimieren. Freiheit verträgt unechter Freihandel nicht.    •



19.04.14

Ausweg der neuen "Eliten": Mehr EU-Diktatur!

 Der EU-Beitritt und natürlich alle Folgeverträge sind verfassungswidrig. Niemand hat dieser Entwicklung der EU zugestimmt. Es wurden keine weiteren Volksabstimmungen abgehalten und trotzdem geht die EU den Weg zum legalen Bundesstaat weiter.

Die EU ist aufgrund der Fülle der Macht und der Menge der Befugnisse schon längst ein Bundesstaat. Beispiel Ermächtigungsgesetze (Kompetenz-Kompetenzen) oder die "Rettung" für die Spekulationsverluste der Hochfinanz. Die wichtigsten Gesetze gehen von der EU aus. Bald werden die Österreicher zum einem Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP)  hineingezogen. Als Lösung der Krisen wird mehr Europa, robuste (!) Militäreinsätze in der Ukraine der EU, oder kurz: Es werden die "Vereinigten Staaten von Europa" vorgeschlagen. Später werden daraus leicht die "Vereinigten Weltstaaten". Eine globale politische und wirtschaftliche Struktur, eine neue Welt.... (David Rockefeller, Autobiografie)


Rechtzeitig zu den Europawahlen veröffentlicht Joschka Fischer, der Mitgründer von David Rockefellers European Council on Foreign Relations im April ein Buch mit dem Titel »Die Vereinigten Staaten von Europa«, in dem er die Verwirklichung derselben fordert. In der Printausgabe des Handelsblattes vom 24.1. 2014 heißt es dazu: »In seinem Buch will Fischer den Weg hin zu den Vereinigten Staaten von Europa aufzeigen.«

http://www.oliverjanich.de/rockefeller-agenten-joschka-fischer-und-alexander-graf-lambsdorff-fordern-die-vereinigten-staaten-von-europa/

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/oliver-janich/rockefeller-agenten-joschka-fischer-und-alexander-graf-lambsdorff-fordern-die-vereinigten-staaten-vo.html

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/03/02/financial-times-die-weltregierung-kommt-eu-ist-das-modell/


15.04.14

Milliarden für Banken und andere Länder

Österreich muss als Mitglied der EU  weiter für andere Länder und Banken Milliarden zahlen, während in Österreich das Geld dringend im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit,  Pensionssicherung usw.  brauchen würde. Beispiele: Hypo Alpe-Adria, "Rettungsschirme", Kohäsionsmilliarden, (aktuell auch Ukraine-Milliarden), ESM-Milliarden und EZB-Schwindelgeschäfte zu Lasten der Steuerzahler. 

Da gibt es nichts zu reformieren. Die grundlegenden Fehler der EU kann niemand beseitigen: Die EU-"Grundfreiheiten". Diese neoliberale Deregulierung nimmt den Völkern den Schutz ihrer Wirtschaften und ist eine Politik der Starken zu Lasten der Schwachen von langer Hand geplant. Eine EU nach Muster der damaligen UDSSR, nach Lehren Marx, Lenins und Trotzkis. 

Das derzeitige Szenario?  Das Kapital ist in der EU frei und nicht der Mensch. Eine Politik der internationalen Banken und Großkonzerne, eine Politik der Spekulation. Eine vermeintliche Freihandelspolitik, die in Wirklichkeit eine Ausbeuterpolitik ist und einseitige Vorteile der Großen bringt, die Krieg und Armut in der EU und der Welt verstärkt. Die Bevölkerungen werden mit "Kleingeld" beruhigt. Es könnte allen viel besser gehen, ohne EU.


Der Austritt aus der EU ist das einzige richtige Mittel um die Chance für eine Politik der Arbeitsplatzschaffung u. Erhaltung, eine Politik des allgemeinen Wohles aller in Österreich, eine Politik des Friedens durch echte Neutralität zu wahren. Echte politische Mitsprache in Freiheit. Direkte Demokratie, Genossenschaften nach Schweizer Modell.  Das müssen die Österreich einfordern!

Ein starkes Zeichen ist die Unterstützung des laufenden EU-Austritts-Volksbegehrens.

 Wenn viele unterschreiben, kann das die Regierung nicht ewig ignorieren. Dann werden sie abgewählt.  Siehe GB, wo eine Volksabstimmung über den Verbleib in der EU für 2017 geplant ist.




12.04.14

Diskussion auf Hartgeld.com: EU-Diktatur

Hier zum Forum: 

http://hartgeld-forum.com/forum/viewtopic.php?f=21&t=1101

viewtopic.php?f=21&t=6161


viewtopic.php?f=37&t=6162

Hier zur Ergänzung eine Zusammenstellung der Entwicklung oder Geschichte der EU:

http://eu-austritt.blogspot.co.at/p/eu- ... ichte.html

Im meine nach Studium umfassender Literatur über das Thema, dass die EU ein von langer Hand geplanter
Bundesstaat werden soll (oder de facto schon wurde), der dann leichter in eine kommende Weltunion eingegliedert werden
kann, die natürlich von denselben Leuten geführt wird, die davon schon jetzt am meisten profitieren.
Jedenfalls ist für diese Eliten nicht die Freiheit, das Gemeinwohl und Frieden für alle Menschen als Ziel. sondern der
Machterhalt und der Profit.

Viel zu diesem Thema auch auf meinem Blog. Hier ein Teil des Inhaltes:

http://eu-austritt.blogspot.co.at/p/inhalt.html

09.04.14

Diese EU ist ein böses "Krebsgeschwür"!

Höher - schneller - weiter

Das freie Wort
Die Österreicher (zumindest die vor 1975 geboren sind, weil die Jüngeren haben ja leider keine Vergleichsmöglichkeit, und in jungen Jahren interessiert man sich nicht wirklich für Politik) sollten sich fragen, ob sie vor dem Beitritt Österreichs zur EU zufriedener waren, oder ob sie es jetzt sind. Wie gut stand Österreich damals da, und wie steht es heute da? Hatten wir in Österreich nicht genügend Wohlstand, dass wir unbedingt nach den selig machenden Zielen der Vereinigten Staaten von Europa streben mussten, die da sind Globalisierung, Einwanderung, Kapitalmarkt und Aktienkurse? Konnten wir vorher, mit dem was wir hatten, nicht zufrieden sein? Wollten wir das wirklich? Wie steht jetzt der Sozialstaat Österreich im Vergleich zu früher da? Nein, wir, das Volk, wollten das sicher nicht. Wir hatten seinerzeit z. B. sehr hohe Lebensmittel- und Bildungsstandards in Europa! Und jetzt? Daher stellt sich die Frage: Was bringt uns die Gier nach immer größer, immer schneller, immer ertragreicher usw.? Und gleichzeitig stellt sich die Frage: Warum sollte Österreich eigentlich untergehen, wenn es aus der EU austreten würde? Waren wir vorher ein Entwicklungsland? Es wäre vielleicht anfänglich hart, aber die EU kann auf uns als Partner gar nicht verzichten! Genauso wie sie es bei der Schweiz nicht kann! Und wir wären endlich wieder souverän, könnten über unsere Finanzen selbst bestimmen und unsere Neutralität wieder stärken. Zurzeit steuern wir nämlich aufgrund des Globalisierungswahns immer schneller dem Abgrund entgegen. Wir müssen zurückrudern, nach dem Motto: Weniger ist mehr!


Veronika Lindinger,Gschwandt
erschienen am Mi, 9.4. (Kronenzeitung)
 Kommentare:

von patriot5611  
Wenn Frau Lindinger schreibt: "Wir das Volk, wollen das sicher nicht" dann müssen WIR DAS VOLK, beim nächsten Mal anders wählen. Und zwar für und nicht gegen Österreich! Solange WIR DAS VOLK, "Traditionswähler" bleiben, und somit unseren "EU hörigen Träumern" die Macht erhalten, wird sich mit Sicherheit NICHTS ändern!

 von soistes1949
Sie haben es erfasst Frau Lindinger, der Globalisierungswahn der voll im Interesse von Brüssel liegt, bringt uns im Rekordtempo dem Abgrund näher. Das Österreich ohne der EU untergehen würde, ist eine schändliches Argumente der "glühenden Europäer", mit dem sie versuchen die Bevölkerung bei der Stange zu halten. Die Schweiz, die den faulen Schwindel erkannte, überlegt den Mindestlohn auf 4000.- Euro anzuheben, davon können wir nur träumen. Diese EU, ist ein böses "Krebsgeschwür"!
 

Nigel Farage: „Wir werden regiert von Großkonzernen, Großbanken und großen Bürokraten“

Der britische Querdenker Nigel Farage hielt eine denkwürdige Rede anlässlich
der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Griechenland.
Zum Antritt der griechischen EU-Ratspräsidentschaft hielt Antonis Samaras Anfang des Jahres eine
Rede vor dem Europäischen Parlament. Im Anschluss erhielt der griechische Premierminister im
Rahmen kurzer Wortmeldungen Lob von diversen Parlamentariern, insbesondere für den
Konsolidierungskurs Athens.


Dann kam der britische Abgeordnete Nigel Farage (UKIP) an die Reihe. Sehen Sie das Video seiner
kurzen, aber aussagekräftigen Rede. Sie erhält angesichts der kommenden Europawahlen im Mai
neue Aktualität. Die deutsche Übersetzung im Wortlaut :


„Ich gratuliere ihnen, Herr Samaras. Dass die griechische Ratspräsidentschaft so
großartig begonnen hat. Ihre erfolgreichen Übernachtverhandlungen über den
MiFID [Anm. d. Red.: MiFID = Markets in Financial Instruments Directive =
EU-Richtlinie zur Harmonisierung der Finanzmärkte im europäischen
Binnenmarkt]. Ich bin mir sicher, die Leute werden durch die Straßen von Athen
tanzen. Obwohl Ihr Land sehr dürftig von Goldman Sachs beraten wurde, einer
Währung beizutreten, die niemals zu Ihnen gepasst hat. Obwohl 30 Prozent
arbeitslos sind und 60 Prozent Jugendarbeitslosigkeit herrscht. Und obwohl eine
Neonazi-Partei auf dem Vormarsch ist und es einen terroristischen Angriff auf die
Deutsche Botschaft gab. Machen Sie sich nur keine Sorgen darum, denn die
Verhandlungen zu unserem MiFID waren ja erfolgreich.


Und in vielerlei Hinsicht, fasst dies die beiden Europas zusammen. Das Europa,
über das hier drinnen gesprochen wird, von den Träumern. Die, die neuen
Vereinigten Staaten von Europa errichten wollen, mit einer Identität
und einer
Währung und einer realen Welt außen herum. Und Sie, Herr Samaras, kommen
hier her und erzählen uns, dass Sie den souveränen Willen des griechischen
Volkes repräsentieren. Es tut mir Leid. Aber Sie haben in Griechenland nichts
mehr zu sagen. Ich schlage sogar vor, Sie benennen Ihre Partei um. Sie heißt
„Neue Demokratie“. Ich schlage vor, Sie nennen sie „Keine Demokratie“
. Denn
Griechenland ist jetzt unter fremder Kontrolle. Sie können keine Entscheidungen
treffen. Sie haben Rettungsgeld erhalten. Sie haben die Demokratie aufgegeben,
die Sache, die ausgerechnet ihr Land erfunden hat.
Sie dürfen nicht zugeben, dass
der Beitritt zum Euro ein Fehler war. Denn Herr Papandreou tat das, stimmt’s
nicht? Der sagte sogar, es solle in Griechenland ein Referendum geben. Und
innerhalb von 48 Stunden ließ die unheilige Dreifaltigkeit, die jetzt diese
Europäische Union regiert, ihn entfernen und durch eine ehemalige Goldman-
Sachs-Marionette ersetzen.


Wir werden nun regiert von Großkonzernen und Großbanken und – im Schatten
von Herrn Barroso – von großen Bürokraten.
Und genau darum wird es bei den
Europawahlen gehen. Es wird eine Schlacht von nationaler Demokratie gegen
EU-Staatsbürokratie. Was immer Sie in diesem Haus sagen, die Leute da draußen
wollen keine Vereinigten Staaten von Europa. Sie wollen ein Europa der
souveränen Staaten, die gemeinsam handeln und arbeiten. Und ich denke, die
Europawahlen werden einen Wendepunkt markieren. Bis zum jetzigen Zeitpunkt
hat jeder gedacht, dass vielleicht einige die Entwicklungen in der Europäischen
Union nicht gutheißen, es aber unumgänglich sei. Dieser Mythos, die
Unumgänglichkeit, wird bei den Europawahlen in diesem Jahr erschüttert
werden. Vielen Dank.“


http://www.youtube.com/watch?v=g8fM-bMCZFU

08.04.14

EU-Agrarpolitik vernichtete die traditionelle Landwirtschaft in Griechenland

Die Umsetzung der gemeinsamen Agrarpolitik der EU in Griechenland führte zu fatalen Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Strukturen des Landes.

Die drei Jahrzehnte der Umsetzung der sogenannten Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union in Griechenland hatten in eine drastische Auswirkung auf die Struktur der Agrarwirtschaft des Landes.
Die griechischen Landwirte wendeten sich ganz klar den subventionierten Produkten zu und gaben dabei sogar auch die traditionellen heimischen Kulturen wie Hülsenfrüchte oder Futterpflanzen auf – mit dem Ergebnis, dass die Nahrungsbedürfnisse der Bevölkerung durch einen großen Anstieg der Exporte gedeckt werden.

GAP und fehlende Planung ließen Importe explodieren

Charakteristisch ist, dass beispielsweise in Thessalien viele Mandelhaine gerodet wurden, um Baumwolle anzupflanzen – also das Basisprodukt, dessen Anbau nach 1981 dramatisch anstieg, und zwar natürlich nur wegen der hohen Subventionierung, die das Dreifache des Marktwertes des Produkts erreichte.
Die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Griechenland hatte Auswirkungen auf die Struktur der Agrarproduktion, und zwar mit dem Resultat, dass es dem Land an einer ausreichenden Versorgung mit Lebensmitteln mangelt und es gezwungen ist, große Importe zu tätigen. Parallel geriet das Thema der Qualität der erzeugten Produkte in den Hintergrund und es gab auch keine Planung bezüglich der Flächennutzung bei den für den Anbau genutzten Ländereien“, erklärt Stamatis Sekliziotis, Doktor der Agrarwissenschaft und Assistent des Attachés für Agrarthemen bei der amerikanischen Botschaft.


05.04.14

EUDSSR





Wie Gorbatschow, Giscard d'Estaing und andere die EU neu erfanden
 
Die EU-Verschwörung

Von Wladimir Bukowski, Cambridge / Grossbritannien

Im Jahre 1992 bekam ich als erster Zugang zu Geheimdokumenten des Politbüros und des Zentralkomitees - Dokumenten, die heute immer noch, dreissig Jahre nach ihrer Entstehung, Verschlusssache sind. Diese Dokumente zeugen klar davon, dass der Plan, Europa von einem blossen gemeinsamen Markt in einen Zentralstaat zu verwandeln, auf einer Vereinbarung zwischen linken europäischen Parteien und Moskau basiert.


Er wurde als gemeinsames Projekt konzipiert, welches Gorbatschow "unser gemeinsames europäisches Haus" nannte.

Gleiche sozialistische Ziele
Die Idee war sehr einfach. Sie tauchte zunächst in den Jahren 1985 und 1986 auf, als die italienischen Kommunisten, gefolgt von den deutschen Sozialdemokraten, Gorbatschow besuchten. Sie alle beklagten, dass die Veränderungen in der Welt, vor allem nachdem Margaret Thatcher die Privatisierung und wirtschaftliche Liberalisierung eingeleitet hatte, die "Errungenschaften" von Generationen von Sozialisten und Sozialdemokraten völlig zunichte zu machen drohten. Daher sei die einzige Möglichkeit, diesem Angriff des "wilden Kapitalismus", wie sie es nannten, Paroli zu bieten, die gleichzeitige Einführung gleicher sozialistischer Ziele in allen Ländern. Zuvor hatten linksgerichtete Parteien und die Sowjetunion immer gegen die europäische Integration opponiert, da sie diese als Hindernis für die Erlangung ihrer sozialistischen Ziele wahrnahmen. Seit 1985 änderten sie ihre Meinung völlig. Die Sowjets einigten sich mit den linken Parteien darauf, dass sie zusammenarbeiten wollten, um das gesamte europäische Projekt zu kapern und es in sein Gegenteil zu verkehren. Statt eines offenen Marktes wollten sie Europa zu einem Zentralstaat machen.
Den besagten Geheimdokumenten zufolge war 1985-1986 der Wendepunkt. Ich habe die meisten dieser Dokumente veröffentlicht. Sie können sie im Internet finden. Die Gespräche, die damals stattfanden, sind wirklich augenöffnend. Zum ersten Mal versteht man, dass da eine Verschwörung im Gange ist, die aus der Sicht der Verschwörer durchaus nachzuvollziehen ist, da sie ihre politischen Pfründe sichern wollten. Die Sowjets brauchten eine Änderung ihrer Beziehungen mit Europa, da sie eine verzwickte und sehr tiefe strukturelle Krise durchliefen. Und im Westen fürchteten die linken Parteien, die Macht sowie ihren Einfluss und ihr Prestige zu verlieren. So einigte man sich zu einer Verschwörung und arbeitete diese gut aus.
Im Januar 1989 zum Beispiel besuchte eine Delegation der Trilateralen Kommission Gorbatschow. Dabei waren der frühere japanische Premierminister Nakasone, der ehemalige französische Präsident Giscard d' Estaing, der amerikanische Bankier David Rockefeller und der frühere US-Aussenminister Kissinger. Sie unterhielten sich nett mit Gorbatschow und versuchten ihm zu erklären, warum die Sowjetunion sich in die finanziellen Institutionen der Welt wie Gatt, IWF und Weltbank integrieren sollte.

Zentralstaat Europa
Inmitten des Gesprächs meldet sich plötzlich Giscard d'Estaing zu Wort und sagt: "Herr Präsident, ich kann Ihnen nicht genau sagen wann - vielleicht in fünfzehn Jahren -, aber Europa wird dann ein Zentralstaat sein. Und Sie werden darauf vorbereitet sein müssen. Sie müssen mit uns europäischen Führern zusammen ausarbeiten, wie Sie darauf reagieren, wie Sie den anderen osteuropäischen Ländern erlauben, mit dieser EU zu interagieren oder sich ihr anzuschliessen. Sie müssen darauf vorbereitet sein!"
Im Januar 1989 war der Maastricht-Vertrag von 1992 noch nicht entworfen. Wie konnte Giscard d'Estaing bloss wissen, was in fünfzehn Jahren geschehen würde? Und - was für eine Überraschung -, wie konnte er einer der Autoren der Europäischen Verfassung 2002/03 werden? Eine interessante Frage. Das riecht doch nach einer Verschwörung, oder?
Glücklicherweise kollabierte der sowjetische Teil dieser Verschwörung schon früher und es konnte nicht ein Stadium erreicht werden, in welchem Moskau den Gang der Ereignisse beeinflusste. Doch die Originalidee war etwas, was von den Beteiligten "Konvergenz" genannt wurde, wonach die Sowjetunion sich etwas abmildern und mehr sozialdemokratisch, während Westeuropa sozialdemokratisch und sozialistisch werden sollte. Danach hätte man die Konvergenz erreicht und die Strukturen würden zueinander passen. Daher wurden die Strukturen der EU anfänglich so konstruiert, dass sie dem Ziel entsprachen, zu den sowjetischen Strukturen zu passen. Nicht von ungefähr sind beide Systeme in ihrer Funktionsweise und ihren Strukturen einander so ähnlich.

Oberster Sowjet
Es ist auch kein Zufall, dass zum Beispiel das Europäische Parlament an den Obersten Sowjet erinnert. Es sieht so aus wie der Oberste Sowjet, weil es nach dessen Vorbild konzipiert wurde. Und wenn wir uns die Europäische Kommission ansehen, dann sieht diese so aus wie das Politbüro. Und zwar ziemlich genau, abgesehen von der Tatsache, dass die Kommission 25 Mitglieder hat und das Politbüro dreizehn oder fünfzehn Mitglieder hatte. Ansonsten gleichen sie sich haargenau: Sie sind niemandem Rechenschaft schuldig und werden von niemandem direkt gewählt. Wenn Sie einen Blick auf all diese bizarren Aktivitäten der EU mit ihren 80'000 Seiten an Regulierungen werfen, dann denken Sie an den Gosplan, den sowjetischen Staatsplan. Wir hatten eine Organisation, die alles Wirtschaftliche plante, bis zur letzten Schraube. Und fünf Jahre im Voraus. Genau dasselbe geschieht in der EU. Wenn Sie sich die Art von Korruption in der EU anschauen, dann ist dies genau der sowjetische Typ von Korruption, welche sich von oben nach unten vollzieht statt andersherum.

Europäisches Monster
Wenn Sie alle Strukturen und Merkmale dieses entstehenden europäischen Monsters durchgehen, werden Sie bemerken, dass es immer mehr der Sowjetunion gleicht. Natürlich ist es eine sanfte Version der Sowjetunion. Missverstehen Sie mich nicht. Ich sage nicht, dass die EU einen Gulag hat. Sie hat noch keinen KGB, doch ich beobachte solche Strukturen zum Beispiel sehr sorgfältig bei Europol. Dies beunruhigt mich besonders, denn diese Organisation wird möglicherweise grössere Vollmachten haben als sie der KGB jemals hatte. Sie werden diplomatische Immunität haben. Können Sie sich einen KGB mit diplomatischer Immunität vorstellen?
Sie werden uns bei 32 verschiedenen Arten von Verbrechen belangen, von denen zwei besonders besorgniserregend sind: Das eine nennt sich "Rassismus", das andere "Fremdenfeindlichkeit". Kein Strafgericht der Erde definiert so etwas bislang als Verbrechen. Es ist also ein neues Verbrechen. Und wir sind schon mal gewarnt worden. Jemand von der britischen Regierung erzählte uns, dass diejenigen, die sich gegen eine unkontrollierte Einwanderung aus der Dritten Welt wenden, als "Rassisten" betrachtet werden. Und dass diejenigen, die sich gegen eine weitere europäische Integration wenden, als "Fremdenfeinde" betrachtet werden. Patricia Hewitt sagte dies öffentlich. Wir sind also gewarnt.
Mittlerweile wird immer mehr Ideologie in die EU eingeführt. Die Sowjetunion war ein von Ideologie geleiteter Staat. Die heutige Ideologie für die Europäische Union ist sozialdemokratisch und etatistisch. Sie besteht zu einem grossen Teil aus politischer Korrektheit. Ich beobachte sehr sorgfältig, wie die politische Korrektheit sich ausbreitet und zu einer repressiven Ideologie wird. Davon zeugt unter anderem der Umstand, dass das Rauchen nun fast überall verboten wird. Sehen Sie sich die Verfolgung von Menschen an wie jenem schwedischen Pastor, der mehrere Monate lang gerichtlich belangt wurde, weil er sagte, die Bibel billige keine Homosexualität. Frankreich verabschiedete ein ähnliches Gesetz gegen Hassausdrücke gegenüber Schwulen. Großbritannien verabschiedete Gesetze gegen Hassausdrücke bezüglich innerethnischer Beziehungen und religiöser Predigten. Was wir perspektivisch beobachten können, ist die systematische Einführung von Ideologie, welche später mit repressiven Methoden durchgesetzt werden kann. Das ist offensichtlich auch die gesamte Funktionsbestimmung von Europol. Wozu brauchen wir diese sonst? Europol sieht für mich sehr verdächtig aus. Ich beobachte genau, wer für was gerichtlich belangt wird und was dabei passiert, denn auf diesem Gebiet bin ich Experte. Ich weiß, wie ein Gulag entsteht.

Abbau der Demokratie
Es scheint, als ob wir in der Ära eines rapiden, systematischen und sehr konsistenten Abbaus von Demokratie lebten. Nehmen wir den Gesetzesentwurf für eine Reform der Legislative und des Regulierungswesens. Das Gesetz macht Minister zu Legislatoren, die neue Gesetze einführen können, ohne das Parlament oder sonstwen damit behelligen zu müssen. Meine spontane Reaktion war: Wozu brauchen wir so etwas? Grossbritannien überlebte zwei Weltkriege, den Krieg mit Napoleon, die spanische Armada und nicht zuletzt den Kalten Krieg, als jeden Moment ein Nuklearkrieg drohte. Für all dies brauchte das Land mitnichten eine solche Art von Gesetzgebung, es musste mitnichten unsere bürgerlichen Freiheiten ausser Kraft setzen und Notstandsgesetze einführen. Warum aber brauchen wir so etwas jetzt? Dadurch kann ein Land in null komma nichts zu einer Diktatur werden.
Die Situation ist heute wirklich düster. Die grossen politischen Parteien sind völlig für das neue EU-Projekt vereinnahmt. Keine von ihnen opponiert dagegen. Sie sind ziemlich korrumpiert. Wer wird unsere Freiheiten verteidigen? Es sieht so aus, als ob wir auf eine Art von grosser Krise oder Kollaps zusteuern. Am wahrscheinlichsten ist ein wirtschaftlicher Kollaps in Europa, der in absehbarer Zeit aufgrund des enormen Ausgaben- und Steuerwachstums passieren muss. Die Unfähigkeit, eine wettbewerbsfreundliche Umgebung zu schaffen, die Überregulierung der Wirtschaft und die Bürokratisierung werden einen wirtschaftlichen Zusammenbruch herbeiführen. Vor allem die Einführung des Euro war eine verrückte Idee. Eine Währung sollte kein Politikum sein.
Ich habe keine Zweifel daran, dass die EU genauso zusammenbrechen wird wie die Sowjetunion dies tat. Doch vergessen Sie nicht, dass dabei so viel Verwüstung entstehen wird, dass es Generationen braucht, um sich davon zu erholen. Denken Sie nur daran, was passiert, wenn es zu einer Wirtschaftskrise kommt. Die gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen den Nationen werden gewaltig sein. Es kann zu grossen Erschütterungen kommen. Schauen Sie auf die gewaltige Anzahl von Einwanderern aus Ländern der Dritten Welt, die nun in Europa leben. Dies wurde von der EU herbeigeführt. Was geschieht mit denen bei einem wirtschaftlichen Kollaps? Wir werden wahrscheinlich, wie auch beim Ende der Sowjetunion, so viele ethnische Zwiste erleben, dass einem schwindlig werden wird. In keinem anderen Land gab es, abgesehen von Jugoslawien, so viele ethnischen Spannungen wie in der Sowjetunion. Genau das gleiche wird auch hier passieren. Und wir müssen darauf vorbereitet sein. Dieses gewaltige Bürokratiegebäude wird über unseren Köpfen zusammenbrechen.
Deshalb sage ich ganz offen, dass wir je früher desto besser Schluss mit der EU machen sollten. Je früher sie zusammenbricht, desto weniger Schaden wird sie uns und anderen Ländern zufügen. Doch wir müssen uns beeilen, denn die Bürokraten agieren sehr schnell. Es wird schwer sein, sie zu besiegen. Heute ist dies noch möglich. Wenn eine Million Menschen heute nach Brüssel marschieren, werden diese Typen auf die Bahamas fliehen. Wenn morgen die Hälfte der britischen Bevölkerung sich weigert, Steuern zu zahlen, wird nichts passieren und niemand wird ins Gefängnis wandern. Heute geht das noch. Doch ich weiss nicht, wie es morgen aussehen wird, bei einer voll ermächtigten Europol, die auch aus früheren Stasi- oder Securitate-Mitgliedern besteht. Dann kann alles passieren.
Wir verlieren Zeit. Wir müssen sie besiegen. Wir müssen uns hinsetzen und nachdenken, binnen kürzester Zeit eine Strategie ausarbeiten, um die grösste Wirkung zu erzielen. Sonst wird es zu spät sein. Was soll ich also sagen? Ich bin nicht sehr optimistisch. Obwohl wir in fast allen Ländern ein paar Anti-EU-Bewegungen haben, ist dies nicht genug. Wir verlieren und verschwenden Zeit!
Wladimir Bukowski

Erstabdruck in: eigentümlich frei Nr. 69, Jan./Feb. 2007 www.ef-magazin.de
Deutsche Übersetzung von David Schah.


Wladimir Bukowski ist ein russischer Menschenrechtsaktivist und Publizist und war ein sowjetischer Dissident. Er lebt heute in Grossbritannien. Bukowski ist Mitbegründer des Putin-kritischen Komitees 2008, dessen Vorsitzende der ehemalige Schachweltmeister Garri Kasparow ist.


(Quelle: Oliver Janich, Die Vereinigten Staaten von Europa, Anmerkungen, Artikel aus der Schweizerzeit)



An anderer Stelle sagt Bukowski:


Und wie entstand die Sowjetunion? Sie entstand, indem die verschiedenen Republiken gezwungen wurden, oft durch militärische Gewalt, der Union beizutreten. Wie entstand die Europäische Union? Die Länder wurden zum Beitritt gezwungen, indem sie finanziell bedroht und eingeschüchtert wurden....

Oliver Janich, Die Vereinigten Staaten von Europa.Seite 375:


"Bis auf den Gulag gleicht die EU der Sowjetunion bald wie ein Ei dem anderen. Ein riesiges Parlament, das nichts zu sagen hat, und ein Politbüro, von dem keiner weiß, wie die Leute dort regieren, überhaupt dorthin gekommen sind. Bis 1946 hießen in der Sowjetunion die Mitglieder der Regierung sogar Volkskommisare! Erst Stalin benannte sie in Minister um. Nur sie konnten wie heute Gesetze vorschlagen. Das Parlament nickt nur noch ab..."

"Das deutsche Wort für sowjet ist "Rat". Auch in der Sowjetunion wurde stets behauptet, dass aus "Experten" bestehende Räte die Wirtschaft zum Wohle des Volkes steuern sollten.. (S 376)

Bukowski: "Ich habe in eurer Zukunft gelebt und es hat nicht funktioniert." (S 377)


Politiker und Organisationen:

Willy Brandt, KGB, Sozialistische Internationale, Bilderberg;
Gerhard Schröder, Bilderberg, Rothschild;
Angela Merkel, Trilaterale Kommission, Bilderberg, FDj,

(Seite 390)

Links:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/05/trilog-schatten-gremium-beschliesst-eu-gesetze/





04.04.14

EU-Horror Freihandelsabkommen mit den USA: TTIP

 Mit der EU in den Untergang!

Österreich schließt als Mitglied der EU ein Freihandelsabkommen (TTIP) mit  den USA ab.
TTIP steht für "Transatlantic Trade and Investment Partnership".

Dieses TTIP greift in sämtliche Lebens­bereiche der österreichischen Bürger ein. So Lebensmittelsicherheit, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Umwelt, Arbeitsrechte, Sozialstaat und Demokratie.

Konzerne können Regierungen klagen, wenn Regierungen angeblich wirtschaftliche Schäden zufügen! Schiedsgerichte statt Gerichte entscheiden über solche Klagen und letztlich über Steuergelder. Da gibt es keine Berufung und keine Teilnahme der Öffentlichkeit, also der Bürger. Beispielsweise könnte Monsanto Österreich, wo Gentechnik verboten ist, auf Entschädigung klagen!Schon jetzt klagt der schwedische Energiekonzern Vattenfall, weil Deutschland den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen hat. Streitwert: 3,7 Milliarden Euro! Verliert Deutschland, dann zahlen die Bürger. Das könnte auch in Österreich zum Normalfall werden.

Chlorhühner und Genfraß, Hormonfleisch ohne Kennzeichnung drohen. Diese "Lebensmittel" dürften dann im Handel ohne Kennzeichnung angeboten werden.

Über den Umweg Kanada könnte dieser Ausnützerfreihandel schon schneller kommen, weil die EU bereits ein Abkommen mit Kananda abgeschlossen hat.


https://www.youtube.com/watch?v=Ljxv-yFBPQ8

https://www.youtube.com/watch?v=-jn2ndKuf7w

https://www.youtube.com/watch?v=ADAjLfuVQNI&list=PLMlPHAAddcJzZ-CzI62tH71u80PCpfFUb

https://www.youtube.com/watch?v=dxBpKIU6nB0

https://www.youtube.com/watch?v=gPTDADuojcI

Wie lange wollen Sie sich die EU noch gefallen lassen?

03.04.14

Wir fordern den Austritt aus der EU!


Bitte unbedingt das laufende EU-Austritts-Volksbegehren neu unterstützen:
www.eu-austritts-volksbegehren.blogspot.co.at/


Die undemokratisch entstandene "Europäische Union" ist in ihren Funktionen bereits ein Bundesstaat. Schätzungen zufolge gehen bereits 90 % der Gesetze von der EU aus. Das ist eine Gefahr für uns Europäer. Demokratie, Frieden und Freiheit sind in Gefahr. Große Staaten gefährden den Frieden und sind nie demokratisch. Dagegen sichern kleine Staaten, wie die neutrale Schweiz, den Frieden. Das Erfolgsmodell Schweiz, mit ihrer direkten Demokratie und gelebten Neutralität ist ein Vorbild für Europa. Die EFTA ist für den Freihandel eine Alternative zur neoliberalen EU -"Diktatur". Freihandel ja, wenn er nicht schadet!
Innerhalb der EU dürfen die Völker über wichtigste Entscheidungen nicht abstimmen. Demokratie und Freiheit brauchen keinen Machtsitz in Brüssel!

Die Menschen in der Eurozone haben schon lang keine Lust mehr, die Politik über ihre Zukunft bestimmen zu lassen. Und genau darum geht die große Masse auch nicht mehr zur Wahl. Viele Menschen in Europa haben Sehnsucht nach wahrer Demokratie, die Mehrheit fordert ganz klar Volksentscheide. Europa hat es langsam satt, von Politikern regiert zu werden, die gegen das eigene Volk und Land regieren. Wie können die Politiker den betroffenen Völkern noch in die Augen schauen?

Wer das Volk vertreten möchte, sollte dies auch tun: Mit Würde, Ehre und Rückgrat im Interesse des Volkes handeln.

Die EU-Politik ist weit entfernt, sich für die Belange der Bevölkerung einzusetzen. Stattdessen werden Europas Nationen zu einem europäischen Großstaat, ohne die Bevölkerung zu fragen. Im Zuge dessen werden Wohlstand, Demokratie, nationale Souveränität und europäische Kulturen dreist vernichtet. Dieses Zentral-Europa will die Masse der Menschen laut aktueller Umfragen nicht!

Die Menschen wollen mehrheitlich ein friedliches, demokratisches Europa nach Schweizer Vorbild, ein Europa der Volksentscheide, der Freiheit!

Im Namen der Vernunft, der Demokratie und zur Unterbindung der Verschuldung unserer Kinder, ist die geordnete Auflösung der EU in Brüssel dringend erforderlich. Mit der Auflösung der Europäischen Währungsunion kommt die Rückkehr zu nationalen Währungen. Damit wird der Niedergang Europas gestoppt. Die Volkswirtschaften im Süden werden wieder wettbewerbsfähig und können ihr Desaster in den Griff bekommen. Gleichzeitig sind die künftig souveränen Staaten auch nicht mehr der Euro-Rettungspolitik verpflichtet.

Begründung:
Hauptkritik an der EU:
- Die undemokratische Entwicklung der EU zum funktionalen Bundesstaat.
- Die neoliberale Wirtschaft
- Die Euro – „Rettungspolitik“



Ohne EU und Euro hätte Europa keine Krise und die Chance auf Wohlstand und Frieden für alle. Stattdessen bewegt sich Europa in Diktatur, Massenüberwachung, Massenarbeitslosigkeit, Massenverarmung, Hyperinflation, Schuldenkollaps, Vermögensvernichtung, Bürgerkriege und Wirtschaftsdepression.


Die Gemeinschaftswährung "Euro" ist gescheitert. Dennoch versuchen Europas regierende Politiker die Eurozone mit immer neuen Milliarden zu retten. Sei es durch die Inflationspolitik der EZB oder durch neue Schulden (Schuldgeld = Geld ohne Gegenwert aus dem nichts erschaffen) der Euroländer. Das ist eine Konkursverschleppung historischen Ausmaßes! Im Schatten dieser angeblichen Rettungspolitik versinkt Europa zunehmend in Hunger, Not und Elend. Die Südstaaten Europas verarmen, auch bei uns droht die gleiche Verarmung, Massenarbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit, wie während der letzten großen Wirtschaftsdepression. Die nicht ausreichend demokratisch legitimierte EU-Gesetzgebung schränkt mit immer neuen Richtlinien, Verordnungen und sonstigen Empfehlungen die Lebensqualität der Menschen in der EU ein.

Ein zurück zur Kooperation der freien Staaten Europas ist angebracht.

Jetzt ist ein schnelles Handeln der Regierungen erforderlich!

Mike Drechsler von der EU-Austrittsbewegung Deutschland und Helmut Schramm vom Widerstand gegen die EU aus Österreich.



Weiterführende Informationen:

Bitte unbedingt das laufende EU-Austritts-Volksbegehren neu unterstützen.

www.eu-austritts-volksbegehren.blogspot.co.at/


Verfassungsbeschwerde Deutschland:

www.kaschachtschneider.de/files/Schachtschn-Lissab-Klage.pdf
Verfassungsbeschwerde Österreich:

www.webinformation.at/material/neu-oesterr-klage-lissabon-vertrag.pdf
Kurztexte für Österreich:

www.webinformation.at/material/Verfassungsargumente.pdf (36 Seiten)
www.webinformation.at/material/argumente%20-%20verfassungswidrigkeit.pdf
(4 Seiten)


eu-austritt.blogspot.co.at/p/osterreich-ohne-eu.html
www.webinformation.at/htm/EU-2011.htm
willkommen-in-der-realitaet.blogspot.de/
Prof. Schachtschneider:

“Europa- und Europolitik sind vernunft- und rechtswidrig”

www.misesde.org/?p=4409
„Wir brauchen die blaue Fahne mit 12 Sternen nicht!“

www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=tKU09Bq8EOs
Prof. Hankel:

"Die Einheitswährung hat Europa in seine heutige Krise geführt.- Eine Politik, die glaubt, ökonomische Gesetze ignorieren zu können, ist zum Scheitern verurteilt."

www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Schuldenkrise-Wilhelm-Hankel-Wer-rettet-Europa-vor-unseren-Rettern-1961742
"So kommt Europa wieder zu Wohlstand und Frieden! "Es gibt nur eine Lösung: Auflösung der Euro-Union und Rückkehr der Euro-Länder zu ihren eigenen Währungen"

www.spar24.de/news/eurokrise/professor-hankel-der-euro-ist-ein-deutscher-selbstbetrug/
Finnischer Minister Tuomioja:

"Die Gemeinschaftswährung ist wie eine Zwangsjacke, die Millionen Menschen in Not bringt und die Zukunft Europas zerstört - Aber niemand in Europa will der erste sein, der aus dem Euro aussteigt und die ganze Schuld auf sich ziehen“

www.foonds.com/article/21463//fullstory
Deutsche Wirtschafts Nachrichten:


deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/12/07/eu-papier-nationale-parlamente-schaden-der-eu/

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/04/lobbyist-packt-aus-eu-vereinbart-gesetze-im-hinterzimmer-komplett-undemokratisch/
Codex Alimentarius:

info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/michael-grandt/der-codex-alimentarius-nahrungsmitteldiktatur-o.html


Laufende Petition und viel EU-Kritik auf: 

02.04.14

Vor dem Beitritt in die EU hatte Österreich weniger als die Hälfte Staatsschulden!

Österreich: Hypo, Arbeitslosenheere, Pensionsunsicherheit, sozialer Abstieg - aber für die Schulden anderer Länder sind Milliarden da. Beispiel Griechenland:

 Griechenlands Staatsschulden sind etwa annähernd so hoch wie die österreichischen Verbindlichkeiten. Incl. ausgelagerte Schulden (ÖBB, Asfinag, BIG) plus ESM-Haftungen und  Target-Salden  kommt Österreich auf rund  330 Milliarden mit weniger Einwohner! Schon die offiziellen Zahlen sind ähnlich, nämlich 329 Milliarden Griechenland (~11,3 Millionen Einwohner) und 237 Milliarden Österreich (~ 8,5 Millionen Einwohner).

TARGET-Salden kurz erklärt: Es ist möglich, sich bei der EZB für Leistungen zu verschulden. Die TARGET2 Verbindlichkeiten der OeNB betrugen zum 31. Dezember 2011 34,6 Mrd. Euro. Mit dem Anteil Österreichs an Zahlungs- u. Haftungsverpflichtungen macht das also insgesamt über dem Daumen derzeit 330 Milliarden Staatsschulden für Österreich. Dazu kommt noch das Milliardengrab  Hype Alpe Adria.

Staatsschulden werden nie zurückbezahlt, aber die Zinsen bleiben: Diese belaufen sich schon auf über 11 Milliarden Euro jährlich, so auch Maria Fekter.

 Wer profitiert eigentlich von dieser EU? Sicher nicht die breite Masse der Bevölkerung!

Warum lässt man die Griechen nicht die Chance auf Wettbewerbsfähigkeit durch die Wiedereinführung ihrer eigenen Währung und damit die Möglichkeit abzuwerten?

 Prof. Wilhelm Hankel legte ein Konzept vor:

Ein Verbund nationalen Währungen, welche den wirtschaftlichen Gegebenheiten der Staaten gerecht werden können, mit einem nicht abwertbaren Euro, welcher die Wertaufbewahrung ermöglicht und der Kapitalflucht entgegenwirkt.

Zu ist  auch eine Zusammenarbeit der Staaten in Europa möglich, aber den Menschen gibt man wieder die Chance auf Wohlstand und Frieden. 

Vor dem Beitritt in die EU hatte Österreich viel weniger Schulden, der Schilling war kaufkräftiger, die Arbeitslosen weniger und der Frieden gesicherter wie derzeit. Österreich als Mitglied der EU droht derzeit Russland mit Sanktionen. Was wird daraus werden? Ein Krieg scheint nicht ausgeschlossen...

Wir alle müssen zurück auf eine Politik der praktischen Vernunft, also der Arbeitsplatzsicherung der politischen Mitsprache aller Bürger und des Friedens (echte Neutralität von 1955).
 Ohne EU würde es Österreich besser gehen!

Ein Zeichen für die Politik: Das laufende EU-Austritts-Volksbegehren unterstützen!

Aus der "Wiener Zeitung" vom 2. April 2014:

Athen. Ihre Sprechchöre sind noch auf der Akropolis zu hören. Wenn sich die Demonstranten vor dem Parlament in Athen versammeln, um gegen Lohnkürzungen und Sparprogramme zu protestieren, dringen ihre Unmutsbekundungen bis auf den antiken Burgberg hinauf. Die Menschen versammeln sich immer wieder, sie empören sich über steigende Arbeitslosigkeit, zahlreiche Entlassungen, sinkende Gehälter und abnehmende Sozialleistungen - all die Maßnahmen, die die Regierung ergreifen musste, um mit internationalen Hilfskrediten das Land vor dem Bankrott zu retten. Die Reformprogramme waren die Anforderungen der Geldgeber-Troika aus Vertretern der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF).
Die Troika wird denn auch für die prekäre Lage verantwortlich gemacht, in die etliche Griechen in den vergangenen Jahren gerutscht sind. Immer mehr Familien sind von Armut gefährdet. Die Zahl der Arbeitslosen ist innerhalb von sechs Jahren um eine Million gestiegen. In keinem anderen EU-Land haben so viele Menschen keinen Job: Ein Viertel der Bevölkerung ist ohne Beschäftigung, und bei den Jugendlichen ist es sogar mehr als die Hälfte. Bittere Schmähworte für die Troika finden sich daher sowohl in Zeitungskommentaren als auch auf Häuserwänden im für Touristen anziehenden Altstadt-Viertel Plaka. So können ebenfalls Besucher die auf Englisch verfasste und an Mauern gesprayte Kritik lesen.
Um sich der Vorwürfe bewusst zu sein, brauchen die Finanzminister der EU aber keinen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen des Athener Zentrums zu unternehmen. Sie sind hier auf Einladung der Griechen, die derzeit den EU-Vorsitz innehaben, zu einer zweitägigen Sitzung zusammengekommen. Und auf ihrer Agenda stand nicht zuletzt die Debatte über Unterstützung für das Land, in dem die Schuldenkrise ihren Anfang nahm.





01.04.14

Mit der EU in den Krieg?

 Die sogenannten "Grünen" sind für den Krieg! Wollen Sie so dem  Weltstaat  nach Muster der ehemaligen UDSSR ein Stück näher kommen?

Fischer trommelt für imperialistische Großmachtpolitik


Von Christoph Dreier
1. April 2014 
 Unter dem Titel „Europa, bleibe hart!“ sprach sich der ehemalige grüne Außenminister Joschka Fischer am Samstag in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung vehement für eine imperialistische Großmachtpolitik Europas aus. Die EU könne „widerstreitende Interessen anderer Mächte in ihrer südlichen und östlichen Nachbarschaft“ nicht akzeptieren, schreibt Fischer. Deshalb müsse die EU selbst als „machtpolitischer Akteur“ auftreten.

(...)Im Mittelpunkt seiner imperialistischen Überlegungen steht die Europäische Union. Weil „die europäische Nachbarschaft doch keineswegs so friedlich“ sei, wie gedacht, müsse der europäische Einigungsprozess schneller vorangetrieben werden, so Fischer. In diesem Zusammenhang sei insbesondere die Osterweiterung der EU „ein notwendiger Bestandteil der Sicherheit der Europäischen Union“.
Die EU ist für Fischer nicht nur das Instrument, mit dem Deutschland den Kontinent dominieren kann. Sie dient auch dazu, demokratische Strukturen aufzubrechen und einen aggressiven Kriegskurs gegen den breiten Widerstand der Bevölkerung durchzusetzen. Schon vor anderthalb Jahren war Fischer in der Süddeutschen Zeitung für autoritäre Herrschaftsformen durch die EU-Institutionen eingetreten.

zum ganzen Artikel >>>> http://www.wsws.org/de/articles/2014/04/01/fisc-a01.html

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Europäischen Stabilitätsmechanismu


                                                    Pof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider in Wien Grinzing

Karl Albrecht Schachtschneider

Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) ist mit dem Vertrag über die Europäische Union (EUV) und dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) unvereinbar, ganz abgesehen von dessen Verfassungswidrigkeit in Deutschland und anderswo. Ich habe das in verschiedenen Schriften näher ausgeführt, nämlich:
Der letzte Akt des Euro-Abenteuers. Unrecht und Unvernunft des Europäischen Stabilitätsmechanismus, in: W. Hankel/W. Nölling/K. A. Schachtschneider/D. Spethmann/J. Starbatty, Das Euro-Abenteuer geht zu Ende. Wie die Währungsunion unsere Lebensgrundlagen zerstört, 1. und 2. Auflage 2011, S. 117 – 133, 142 - 187; Die Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik. Ein Staatsstreich der politischen Klasse, 2011; Die Souveränität Deutschlands. Souverän ist, wer frei ist, 2012, S. 246 -341; Euro-Rettungspolitik – unvernünftig, rechtlos und staatswidrig, in: W. Lachmann (Hrsg.), Die Zukunft des Euro. Zerbruch der Gemeinschaftswährung oder Aufbruch zur politischen Union? 2012, S. 90 – 217. Mit Bruno Bandulet, Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling und Joachim Starbatty habe ich u.a. den ESM auf den Prüfstand des Bundesverfassungsgerichts gelegt. Die Verfassungsbeschwerde vom 29. Juni 2012 ist in meiner Homepage www. KASchachtschneider.de unter Downloads nachlesbar. Das Gericht hat in der Eilentscheidung vom 12. September 2012 der Beschwerde keine Erfolgswahrscheinlichkeit beigemessen, aber immerhin die Gewährleistungspflicht Deutschlands aus dem ESM-Vertrag strikt auf 190 Milliarden Euro begrenzt. Den Rechtsschutz hat das Bundesverfassungsgericht auf die Verteidigung der Haushaltsautonomie des Deutschen Bundestages, gestützt auf das Recht jedes Bürgers auf Demokratie aus Art. 38 Abs. 1 GG, begrenzt. Einen umfassenden Rechtschutz, zumal aus dem Recht auf Währungsstabilität aus der Eigentumsgewährleistung des Art. 14 Abs. 1 GG und aus dem Recht aus der politische Freiheit auf Achtung des unabänderlichen Kern des Grundgesetzes, also der auf Achtung der Verfassung, die mit uns geboren ist, also ein Recht auf Recht, konnten wir bisher nicht erreichen.

(...)



III Das ESM-Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist kein Richterspruch lege artis. Es ist Apologie der Eurorettungspolitik. Nichts anderes war von diesem „Motor der Integration“ zu erwarten. Dafür ist dieses Organ geschaffen. Es soll der Öffentlichkeit einen Rechtsstaat vortäuschen. Platon: „Die höchste Ungerechtigkeit ist, daß man gerecht scheine, ohne es zu sein“[2]. Seit Jahrzehnten beteiligt sich der Gerichtshof an dem Staatsstreich, der die Mitgliedstaaten zu einem Unionsstaat integrieren soll, ohne daß die Völker um ihre Zustimmung gefragt werden, gegen die Demokratie, gegen die Souveränität, gegen die Freiheit. Erinnert sei an die weichenstellende Dekretierung der unmittelbaren Anwendbarkeit des Gemeinschaftsrechts, zumal der Grundfreiheiten, mit Vorrang selbst vor dem Verfassungsrecht der Mitgliedstaaten bereits 1964, eindeutig gegen den völkerrechtlichen Status der Verträge. Bereits dadurch hat das Gericht Völkerrecht in Staatsrecht verwandelt und der Sache nach den Gemeinschaftsstaat geschaffen, gegen die Verträge. Das hat zu der verhängnisvollen Deregulierung geführt, welche den Mitgliedstaaten den Schutz vor überlegenen Wettbewerbern genommen hat und jetzt die Finanzhilfen erfordert, weil die Währungseinheit auch den letzten und wichtigsten Schutz nimmt, die Abwertung. Das Bundesverfassungsgericht hat stetig auf die Souveränität Deutschlands hingewiesen, aber diesen Souveränitätsvorbehalt niemals wirklich durchgesetzt.

Ein Gericht, das den Namen verdient, bedarf starker demokratischer Legitimation, um ein Organ des Volkes zu sein, das dessen Staatsgewalt ausübt. Dem Europäischen Gerichtshof fehlt diese Legitimation gänzlich. Aus jedem Mitgliedstaat kommt ein Richter, der allenfalls von seinem Staat legitimiert ist. Die Richter werden im Einvernehmen der Regierungen ernannt, also gegen Gewaltenteilung ausgerechnet von den Organen, deren Politik sie kontrollieren sollen. Sie werden mit attraktivem Gehalt für sechs Jahre mit der Möglichkeit der erneuten Berufung ernannt und werden dadurch abhängig. Die Verteidigung des Rechts ist von einem solchen Gremium nicht zu erwarten.

Der Kampf vor den Gerichten um das Recht war bisher nur sehr begrenzt hilfreich. Er wird das angesichts des rapiden Verfalls des Rechtsstaates vor allem durch die europäische Integration auch weiterhin nicht sein. Auch von Bundesverfassungsgericht ist kein wirklicher Rechtsschutz zu erwarten. Dessen Richter gehören zur politischen Klasse und sind linientreu, nicht anders als die meisten Medien, die von den Profiteuren des internationalistischen Systems abhängig sind. Das heißt nicht, daß die Erinnerung an das Recht aufgegeben werden darf. Aber Chancen bietet nur die Politik. Aber von der gegenwärtigen politischen Klasse ist keine Umkehr zu erhoffen, jedenfalls nicht vor dem gänzlichen Zusammenbruch ihrer Integrationsillusionen. Den werden die Gesetze der Ökonomie unweigerlich herbeiführen. Der Euro hatte nie eine Chance und wird nie eine haben. Aber man kann sein endgültiges Ende lange hinauszögern, wie das die Europäische Zentralbank betreibt. Die Schäden werden unermeßlich sein. Die Bürger müssen anders wählen, nicht erst, wenn das freiheitliche Gemeinwesen ruiniert ist. Dann wird es, ist zu befürchten, in falsche Hände geraten. Aber neue Kräfte brauchen für eine Politik der praktischen Vernunft auch die richtigen Konzepte. Ein solches legt Wilhelm Hankel vor. Der Verbund nationalen Währungen, welche den wirtschaftlichen Gegebenheiten der Staaten gerecht werden können, mit einem nicht abwertbaren Euro, welcher die Wertaufbewahrung ermöglicht und der Kapitalflucht entgegenwirkt, ist genial. Freilich kann das Konzept nur durch eine Vertragsrevision umgesetzt werden. Aber deren bedarf Europa ohnehin. Hankels Währungskonzept wäre ein zentraler Baustein eines europäischen Europas, eines Europas der Staaten, wie es dem großen Staatsmann General de Gaulle vorschwebte.

Quelle: www.kaschachtschneider.de - zum ganzen Text>>>

Alles ganz legal: Europas Steuerzahler müssen die Banken retten

Die mit viel Pathos zelebrierte Banken-Union in Europa hat einen gravierenden Schönheitsfehler: Die Euro-Retter ließen die Einrichtung einer gemeinsamen Einlagensicherung bewusst unter den Tisch fallen. Damit werden die europäischen Steuerzahler zwangsläufig zu den "Rettern" im Fall einer Bankenpleite. 

(...)
Die 55 Milliarden Euro im Bankenabwicklungsfonds, die ab 2016 von den europäischen Banken eingesammelt bis 2024 werden sollen, reichen selbstverständlich nicht aus, um mehrere Banken zu retten.
Allein die ausfallgefährdeten Kredite bzw. die „faulen Kredite“, die sich Bilanzen südeuropäischer Banken anhäufen, hätten bereits Ende 2012 einen Umfang von 876 Milliarden Euro erreicht, berechnete das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), wie die FAZ berichtete.

Was die „bail-in“-Regeln anbetrifft, so ist vorgesehen, dass Bank-Einlagen mindestens bis 100.000 Euro versichert sein sollen, wobei es den Staaten freisteht, auch höhere Summen zu decken. So dürfte vor allem den europäischen Unternehmen die Idee auf wenig Gegenliebe stoßen, mit ihren Einlagen über 100.000 Euro bei der Abwicklung einer Bank zur Kasse gebeten zu werden, wie dies bei Zypern der Fall war. 

(...)


Die Banken gewinnen so in beiden Richtungen: Sie werden durch das Geld der Steuerzahler und die Einlagen ihrer Kunden gerettet.


(...)

Damit wird die Bankenunion für die Steuerzahler und für die Bankguthaben zur Hochrisiko-Zone.
Tatsächlich wurde der ganze Popanz um die Banken-Union nur veranstaltet, um den ESM als universales Bankenrettungs-Vehikel in der Euro-Zone zu bestücken.
Die Mittel kommen von den europäischen Steuerzahlern.
Wegen des ESM-Gesetzes haben die Steuerzahler keine Chance, an der Verteilung der Gelder mitzuwirken oder auch nur zu erfahren, wohin die Milliarden verschoben werden.
Das ist eine Enteignung mit Ansage. 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Zum Artikel in den Deutschen Wirtschaftnachrichten >>>>