02.11.14

Der Ruf nach EU-Austritt wird immer lauter




 Ungarn vor dem Austritt aus der EU?

„Aus meiner Sicht verlässt Ungarn künftig entweder selbst die EU oder wird daraus verdrängt. Was die Nato betrifft, kann ich nichts sagen: Das hängt von der Situation in der Ukraine ab. Ein Ausstieg wäre aber auch nicht auszuschließen. Es gibt sehr starke ideologische Differenzen. Die ungarische Regierungselite will ihre nationalen Interessen verteidigen, die den Interessen Brüssels widersprechen.“
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_11_01/Ungarn-droht-mit-EU-Austritt-7721/



Große Euroskepsis in der Bevölkerung in GB

Für Farage steht fest: Nie waren die Chancen auf einen britischen EU-Ausstieg besser. „Ich glaube, dass die Briten in fünf Jahren nicht mehr EU-Mitglied sein werden“, sagt der Ukip-Vorsitzende.
Unter den Bürgern, aber auch in der Wirtschaft, herrsche bereits große Euroskepsis. „Und diese gravierenden Bedenken werden nur noch wachsen“, so Farage.
Für London bestünde keine Chance, durch Verhandlungen Kompetenzen aus Brüssel zurückzuholen. „Mit der Nominierung von Jean-Claude Juncker hat Cameron alle Freunde und alle Hoffnung verloren."(http://www.huffingtonpost.de/2014/07/16/ukip-chef-eu-austritt-grossbritannien_n_5590141.html)

Merkel hält erstmals britischen EU-Austritt für möglich

Grönland hat es vorgezeigt:

Grönland ist wieder aus der EU ausgetreten. Am 1. Jänner 1985, verließ das damals an Autonomie gewinnende Grönland die EU mittels Volksbefragung wieder.

Island

63% sind gegen den Beitritt in die EU. Islands Bevölkerung hat 2011 gegen Schuldenrückzahlungen des Staates für die Pleitebank Icesave erfolgreich gewehrt und steht heute wirtschaftlich auch festen Füßen. Island mit seinen 320.000 Einwohnern wurde von der Finanzkrise 2008 mit dem Zusammenbruch des kompletten Bankwesens besonders hart getroffen.



(http://www.oe24.at/welt/Erstmals-knappe-Mehrheit-fuer-EU-Austritt/152072966)

Was passiert ohne EU?

Ohne EU gäbe es keine Haftungsverpflichtungen, die Österreich durch ESM, Fiskalpakt, Bankenunion etc. eingegangen sind. Viele Milliarden Euro würden für eine Politik der Arbeitsplatzbeschaffung- und Sicherung, Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, etc. zur Verfügung stehen. Die Rückkehr zur nationalen Währung  anstelle des Euro würde keinerlei Nachteile für Wirtschaft und Konsumenten bedeuten, im Gegenteil: die Bürger profitieren und haben keinen volkswirtschaftlicher Schaden! Die enormen Staatsschulden könnten  reduziert werden. Andere Verträge können mit aller Welt geschossen werden. Etwa mit der EFTA, BRICS und ASEAN.  Die Schweizer zeigen vor, wie es ohne EU besser geht!

Alternativen zur EU


Das Schweizer Erfolgsmodell: Eigenverantwortung, Eigenhilfe, Selbstbestimmung, Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität.

Das Schweizer System ist ein Vorbild. Warum? Die Eidgenossen haben sich eine menschliche Volkswirtschaft bewahrt und die Auswüchse des EU-Kapitalismus nicht mitgemacht. Ohne EU kann die Schweiz wirklich neutral sein und hält sich aus den US/EU-Kriegen heraus. Die Direkte Demokratie bewahrte die Schweiz vor dem Nationalsozialismus: die Nazis hatten in der Schweiz politisch keine Chance. Eine glaubhafte, überzeugend bewaffnete Neutralität bewahrte die Schweizer vor Kriegen. Das Friedensprojekt schlechthin ist die Schweiz, ihr gebührt der Nobelpreis. Politische Entscheidungen können vom Volk wieder rückgängig gemacht werden. Die Parteien haben nicht die Macht, wie etwa in der EU. Die Schweiz erzielt ständig Haushaltsüberschüsse. Der Wohlstand der Schweiz beruht aber nur zu einem kleinen Teil auf den Banken, der Anteil der Wertschöpfung am Bruttoinlandprodukt (BIP) beträgt nur 4 Prozent (andere rechneten 6 % aus) - zudem mit fallender Tendenz . Die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zur EU extrem niedrig (~3 Prozent). Die Eidgenossen sind im Wettbewerb, im Wirtschaftswachstum und Pro-Kopf-Vermögen weltweit im Spitzenfeld. Die Pensionskassen sind voll und es gibt 8600 Millionäre je 100.000 Einwohner, das bedeutet Weltrekord. Dabei leben nirgends in Europa prozentual mehr Ausländer. Rund 80.000 Menschen pro Jahr kommen in die Schweiz. Die Schweizer können auch über ihre Einwanderungspolitik selbst entscheiden.  


 

Direkte Demokratie ist überall möglich
Die Renaissance des Nationalstaates
Nationalstaat
Schweizer Erfolgsmodell
Leopold Kohr
EFTA
Die Schweiz - ein erfolgreiches nationales Staatsmodell
Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten
EU-Alternative: EFTA
EFTA und Europarat decken alles ab - die EU ist überflüssig
Ein vitale Alternative - EFTA 

 

Frankreich und Niederlande:

Der Vertrag über eine Verfassung für Europa wurde den Bürgern Frankreichs und den Niederlanden zur Abstimmung vorgelegt und prompt mehrheitlich abgelehnt. Die fast inhaltsgleiche EU-Vertrag von Lissabon wurde trotzdem gegen den Willen der Bürger von den Regierungen angenommen. Österreich durfte über diese EU-Entwicklung nie abstimmen. Deutschland, der Zahlmeister der EU, wurde sowieso nie gefragt. 

01.11.14

Ukrainekrieg: Friedensprojekt EU?



Spiegel: Im Osten der Ukraine werden weiter täglich Menschen getötet - trotz der offiziellen Waffenruhe. Mehr als 4000 Menschen fielen seit April dem Konflikt zwischen ukrainischen Streitkräften und prorussischen Separatisten zum Opfer. Knapp 1 Million Menschen sind auf der Flucht. Meldungen zufolge wurden in Massengräbern auch 286 Frauenleichen gefunden, die Spuren von Vergewaltigungen aufzeigen. Erinnern wir uns an den Beginn des Krieges: Die Ukraine wollte das geplante EU-Asoziierungsabkommen nicht unterschreiben. Was ist wirklich der Grund? Soll die Nato weiter an Russland heranrücken, so wie Daniele Ganser in Zeit-Fragen befürchtet? Geht es um Erdgas? Braucht die EU billige Arbeitskräfte? Sollen die Ukraine für Wirtschaftsinteressen "frei" gemacht werden?

Jedenfalls ist Krieg nie das richtige Mittel einen Konflikt zu lösen. Der Mensch muss immer vor dem Profit oder anderer Interessen stehen. Am Verhandlungstisch sterben in der Regel keine Menschen, niemand wird verletzt, vergewaltigt, oder muss flüchten. Österreich als neutrales Land sollte sich wirklich neutral verhalten und die EU-Sanktionen nicht mittragen. Neutral heißt auch wirtschaftlich neutral zu sein. Auch österreichische Drohnen haben in der Ukraine nichts zu suchen.

 

Ukraine-Konflikt – Propaganda und Wirklichkeit

Erweiterte NATO und EU im Sinne der US-Weltpolitik

«Kurzfristig ist es in Amerikas Interesse, den derzeit herrschenden Pluralismus auf der Landkarte Eurasiens zu festigen und fortzuschreiben. Dies erfordert ein hohes Mass an Taktieren und Manipulieren, damit keine gegnerische Koalition zustande kommt, die schliesslich Amerikas Vorrangstellung in Frage stellen könnte, ganz abgesehen davon, dass dies einem einzelnen Staat so schnell nicht gelänge.
[…] Daraus folgt, dass ein grösseres Europa und eine erweiterte Nato den kurz- und längerfristigen Zielen der US-Politik durchaus dienlich sind. Ein grösseres Europa wird den Einflussbereich Amerikas erweitern – und mit der Aufnahme neuer Mitglieder aus Mitteleuropa in den Gremien der Europäischen Union auch die Zahl der Staaten erhöhen, die den USA zuneigen –, ohne dass ein politisch derart geschlossenes Europa entsteht, das bald schon die Vereinigten Staaten in für sie bedeutsamen geopolitischen Belangen anderswo, insbesondere im Nahen Osten, herausfordern könnte. Ein politisch klar definiertes Europa ist nicht zuletzt für die fortschreitende Einbindung Russlands in ein System globaler Zusammenarbeit unverzichtbar.
Zbigniew Brzezinski. Die einzige Weltmacht.
Amerikas Strategie der Vorherrschaft. 1999, S. 282 ff, ISBN 9-783596-143580

Interview mit der Sprecherin des EU-Austritts-Volksbegehren Inge Rauscher.


(Quelle: Klagemauer.TV)

Netzseite des EU-Austritts-Volksbegehrens hier>>

Der Ruf nach EU-Austritt wird immer lauter

 Auch Prof. Wohlmeyer unterstützt das wichtigste Volksbegehren Österreichs.

Danke!
Ich finde Ihr Interview großartig, gratuliere und werde es weiter leiten.
Ihr Heinrich Wohlmeyer

Liebe Freunde!
Die undemokratischen Strukturen der EU und deren mögliche Folgen habe ich immer wieder aufgezeigt.
Seit der finanziellen Entmündigung der Parlamente (ESM, Two- and Six-Pack) musste ich leider immer kritischer werden und habe daher unsere Mandatare und Regierenden vor weiteren indirekten anonymen Versklavungen gewarnt.
Die Auswege habe ich in der Neuauflage meines Buches ''Empörung in Europa - Wege aus der Krise"
 aufgezeigt.
Ich habe noch immer auf eine vernünftige Kurskorrektur gehofft. Die handlangende Mitorganisation eines Putsches in der Ukraine und die gegenwärtige Teilnahme an der Kriegshetzerei gegen den bekannten Willen der Bürger und Bürgerinnen lassen aber nur mehr die Variante des Austritts sinnvoll erscheinen. Zumindest ist die Bewirkung eines Volkbegehrens ein massiver Schuss vor den Bug des in den Untergang steuernden Schiffes.
Deshalb bitte ich Euch/Sie die beigeschlossene Unterstützungserklärung zu unterfertigen und auch an Freunde weiter zu reichen. Es fehlen noch 2.300 Unterschriften, die erreichbar sein müssten, wenn wir selbst die Mühe auf uns nehmen (in der Schweiz geht dies viel einfacher und öffentlich unterstützt) und andere überzeugen (Schneeballsystem).
Nähere Details sind Initiative Heimat und Umwelt abrufbar.
Gute Nacht und beste Grüße
Heinrich Wohlmeyer


KR ÖR Hon. Prof. DI. Dr. Heinrich Wohlmeyer
Marktlerstr. 13
3180 Lilienfeld
Tel./Fax 0043 / 2762 / 53 173
E-mail:
h.wohlmeyer@aon.at

29.10.14

Das Schweizer Erfolgsmodell: Eigenverantwortung, Eigenhilfe, Selbstbestimmung, Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität.


Das Schweizer System ist ein Vorbild. Warum? Die Eidgenossen haben sich eine menschliche Volkswirtschaft bewahrt und die Auswüchse des EU-Kapitalismus nicht mitgemacht. Ohne EU kann die Schweiz wirklich neutral sein und hält sich aus den US/EU-Kriegen heraus. Die Direkte Demokratie bewahrte die Schweiz vor dem Nationalsozialismus: die Nazis hatten in der Schweiz politisch keine Chance. Eine glaubhafte, überzeugend bewaffnete Neutralität bewahrte die Schweizer vor Kriegen. Das Friedensprojekt schlechthin ist die Schweiz, ihr gebührt der Nobelpreis. Politische Entscheidungen können vom Volk wieder rückgängig gemacht werden. Die Parteien haben nicht die Macht, wie etwa in der EU. Die Schweiz erzielt ständig Haushaltsüberschüsse. Der Wohlstand der Schweiz beruht aber nur zu einem kleinen Teil auf den Banken, der Anteil der Wertschöpfung am Bruttoinlandprodukt (BIP) beträgt nur 4 Prozent (andere rechneten 6 % aus) - zudem mit fallender Tendenz . Die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zur EU extrem niedrig (~3 Prozent). Die Eidgenossen sind im Wettbewerb, im Wirtschaftswachstum und Pro-Kopf-Vermögen weltweit im Spitzenfeld. Die Pensionskassen sind voll und es gibt 8600 Millionäre je 100.000 Einwohner, das bedeutet Weltrekord. Dabei leben nirgends in Europa prozentual mehr Ausländer. Rund 80.000 Menschen pro Jahr kommen in die Schweiz. Die Schweizer können auch über ihre Einwanderungspolitik selbst entscheiden.  

Was passiert ohne EU?

Ohne EU gäbe es keine Haftungsverpflichtungen, die Österreich durch ESM, Fiskalpakt, Bankenunion etc. eingegangen sind. Viele Milliarden Euro würden für eine Politik der Arbeitsplatzbeschaffung- und Sicherung, Sozialstaat, Infrastruktur, Bildung, etc. zur Verfügung stehen. Die Rückkehr zur nationalen Währung  anstelle des Euro würde keinerlei Nachteile für Wirtschaft und Konsumenten bedeuten, im Gegenteil: die Bürger profitieren und haben keinen volkswirtschaftlicher Schaden! Die enormen Staatsschulden könnten  reduziert werden. Andere Verträge können mit aller Welt geschossen werden. Etwa mit der EFTA, BRICS und ASEAN.  Die Schweizer zeigen vor, wie es ohne EU besser geht!

Zum Thema:
Direkte Demokratie ist überall möglich Die Renaissance des Nationalstaates
Nationalstaat
Schweizer Erfolgsmodell
Leopold Kohr
EFTA

Die Schweiz - ein erfolgreiches nationales Staatsmodell 
Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten
EU-Alternative: EFTA

EFTA und Europarat decken alles ab - die EU ist überflüssig
Ein vitale Alternative - EFTA


16.10.14

Brot und Spiele für die EU-Untertanen. Sicherheit durch Kontrolle.



Die Zukunft der Menschen? Zufriedene Weltbürger, denen die Last, Entscheidungen selbstständig überdenken und (gemeinsam mit den anderen Menschen) zu lösen und danach zu handeln, abgenommen wurde. Das EU-Politbüro mit ihrem Beamtenheer und den dahinterstehenden Mächten und Diensten arbeiten ständig daran unser aller Leben zu verbessern. Schon jetzt wird den Lebensabschnittspartnern auch die Last der Aufklärung der Kinder abgenommen: In der Schule werden die "Lieblingsstellungen und Massagen von den Schülern geübt, Puffs geplant, Gruppen erfinden Sexpraktiken, Gruppensex-Konstellationen in Rollenspiele eingebaut. Aufgeklärt wird auch über Oral - und Analverkehr, Gang Bang, Spermaschlucken und den "neuen Puff für alle" (FAZ. Unter dem Deckmantel der Vielfalt). Auch über die lästige Politik braucht  sich niemand mehr große Gedanken machen. Die Nationalstaaten und deren Parlamente werden sinnlos und bald abgeschafft. Wählen gehen ist sinnlos: die Urnengänge ändern sowieso nichts an den alternativlosen Entscheidungen der neuen Politik-Elite in den Einheitsparteien und der EU.

Feinde, oder gar Schurkenstaaten werden ja für uns von der einzigen Weltmacht bekämpft und aus dem Weg geräumt. Wer tüchtig ist kann es sogar zu Reichtum bringen; wer das nicht schafft, ist sowieso ein Versager, für diese Schicht gibt es genügend Geld zum Überleben am Sozial- u- Arbeitsamt und es gibt Essensmarken - man braucht sich keine Sorgen machen.  In Problemzonen helfen nötigenfalls militärische Missionen oder neue Krankheiten erledigen das. Krankheit, Angst vor dem Alter? Wer alt und krank ist, kann sich von der Sterbehilfe (umsonst) ins Jenseits befördern lassen. Huxley´s "Schöne neue Welt" läßt grüßen!
Praktisch ist auch die schrittweise Abschaffung des Bargeldes: fällt doch die Bargeldkriminalität weg und für Verbrecher ist der Weg am Finanzamt vorbei, sehr steinig. Ist doch geil, so ohne Bargeld! Wer keines hat, dem kann keines gestohlen werden. Das Smartphone oder I-Phone (die Handys)  ersetzet das Bargeld und  vieles andere, die Dinger denken und verbinden uns miteinander - jeder braucht eines. Wie sollen den Menschen sich sonst frei bewegen können? Aufs Handy muss jeder allerdings sehr aufpassen. Schließlich bezahlen wir ja im Supermarkt damit und es nimmt uns viel Arbeit und Denken ab. Aber keine Angst vor Verbrecher:  der Staat weiß immer, wo wir sind, was wir sprechen und unternehmen. Die ständige Kontrolle macht sicher. Hilfe kommt nötigenfalls schnell. Wir haben ja sowieso nichts zu verbergen, also könen wir ruhig kontrolliert werden. Verbrecher können schnell vom System ausgesperrt werden.
Wem langweilig ist oder glaubt, noch Sorgen zu haben, kann sich ja - schon in vielen Ländern legal - einen Joint genehmigen und sich  in  tausenden TV-Programmen dem bösen Alltag entziehen. Wir leben sicher und zufrieden. Was wollen wir mehr?



14.10.14

EZB-Ankauf von Schrottpapieren: Haften am Ende wieder einmal die Steuerzahler?

Die EZB will in den nächsten zwei Jahren "Wertpapiere", "Ramsch- und Schrottpapiere" von bis zu 1000 Milliarden Euro ankaufen. Im Rahmen des neuen Programms ist die EZB bereit, auch ABS-Papiere zu erwerben, die aus Ländern mit einem Kreditrating von weniger als "BBB-" kommen – die also von den Ratingagenturen als Ramsch bewertet werden. Wird das System der Europäischen Zentralbanken und die EZB de facto zu einer Bad-Bank für faule Kredite, die am Ende beim Steuerzahler landen, so wie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten warnen? Fakt ist, dass alle Euroländer an der EZB je nach ihrer Größe beteiligt sind. Haften am Ende die Steuerzahler? (Kurier).
. "Zum Umfang der beiden Kaufprogramme machte die EZB keine genauen Angaben. Das theoretisch mögliche Volumen von einer Billion Euro dürfte die Notenbank aber nicht ausschöpfen, sagte Draghi." (NÖN). Wer gibt der EZB die Legitimation? Sicher nicht die Bürger der EU-Mitgliedsstaaten. Das offizielle Österreich schweigt dazu. Die Weltelite der Hochfinanz und die EU hat das Sagen und nicht etwa die Bürger Österreichs: EZB-Chef, Mario Draghi (Ex-Präsident der US-Goldmann Sachs int.,) läßt sich von "Blackrock", der weltgrößten US-Schattenbank der Welt beraten. RA Dr. Tassilo Wallentin schreibt von einem "Putsch der Finanz-Elite" (Krone-Bunt vom 12. Okt. 2014): "Banken, Gläubiger, Pleitestaaten und Spekulanten in Südeuropa erhalten in einer gigantischen Umverteilung unser Geld. Die Bürger können dabei nur machtlos zusehen. Von jetzt ab ist es wohl bedeutungslos, ob wir in Österreich Sparpakete schnüren und über Steuer- und Strukturreformen nachdenken. Es ist sogar bedeutungslos, wer in der Regierung sitzt. Denn die Fiskal- und Geldpolitik macht ab jetzt die EZB (und 90% die EU)." 

Widerstand kommt vom EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark, Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon, Bayern-Finanzminister Söder, Ewald Novotny, (Gouverneuer der Österreichischen Nationalbank) und Präsident des ifo-Instiuts Prof. Hans-Werner Sinn : „Die EZB will offenbar auch Schrott kaufen und erhöht auf diese Weise die Belastung für die Steuerzahler, wenn es Ausfälle gibt, denn sie müssen für die reduzierten Gewinnausschüttungen der EZB aufkommen.“ (ORF). Sinn ruf zu Verfassungsklagen auf. Dazu könnte  wieder Professor Karl Albrecht Schachtschneider beauftragt werden. Der ehemalig Ordinarius für Öffentliches Recht und Wirtschaftsprofessor  hat reichlich Erfahrung mit Verfassungsbeschwerden: Schon gegen das OMT-Programm (Ourright Monetary Transaction) haben unter seiner Führung einige Professoren beim deutschen Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde eingelegt. Die Beschwerden sind mit Beschwerden gegen die anderen Eurorettungsmaßnahmen verbunden, nämlich gegen den neu in den Vertrag aufgenommenen Art. 136 Abs. 3 AEUV, der den ESM ermöglicht, gegen den ESM, das ESM-Finanzierungsgesetz, den Fiskalpakt, den Euro-plus-Pakt, die Unionsrechtsakte, die eine Wirtschaftsregierung eingerichtet haben, und das TARGET 2- System. Schon der Ankauf von Staatsanleihen am Sekundärmarkt unter auferlegten strengen Konditionen, welche sich unter einen Rettungsschirm ESFS oder ESM begeben haben, ist nach dem Bundesverfassungsgericht Deutschland ein ausbrechender Rechstakt. Das demokratierechtlich für die europäische Integration  wesentliche Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung (Art. 5 Abs. 1 und 2 EUV) wird verletzt, diese EZB-Politik ist also "ultra vires"  mehr >>>.

Das Bundesverfasssungsgericht hat dem Europäischen Gerichtshof den Fall zur Entscheidung vorgelegt. "Was für eine Entscheidung wird Anfang des kommenden Jahres gefällt? Heute verhandelt der EuGH über die von Karlsruhe gerügte Politik der EZB - und damit erstmals über einen vom Bundesverfassungsgericht vorgelegten Fall. Die Entscheidung wird im Frühjahr 2015 erwartet. mehr>>FAZ


08.10.14

CETA/TTIP-Investorenschutzklauseln hebeln Rechtsstaat aus

Philip Morris klagt Australien wegen eines strengen Raucherschutzgesetzes auf Milliarden über seine Gesellschaft in Honkong. Deutschland wurde wegen seines Ausstiegs aus der Atomkraft auf Milliarden geklagt: Der Energieriese Vattenfall hat in der Milliardenauseinandersetzung um das beschleunigte Abschalten deutscher Atomkraftwerke das internationale Schiedsgericht ICSID in den USA angerufen. Chevron verklagte Ecuador usw. Weltweit gibt es schon  über hundert Fälle, wo Investoren ihre Geschäftsinteressen beeinträchtigt sehen und vor Schiedsgerichten klagen, die ihre Entscheidungen nicht öffentlich fällen und keiner demokratischen Kontrolle unterworfen sind. Keine demokratische Kontrolle bedeutet die Aushebelung des Rechtsstaates. Es wird interessant, wie sich die österreichische Bundesregierung wieder aus der Verantwortung ziehen und CETA sowie TTIP am Bürger vorbei für Österreich ratifizieren wird.

CETY-Chefverhandler Steve Verheul informiert über Freihandelsabkommen EU-Kanada im Parlament

Steve Verheul bezeichnete den Verhandlungsprozess als abgeschlossen und meinte zu den österreichischen Einwänden, der Verhandlungspartner Kanadas sei die EU. Diese habe versichert, dass alle Mitgliedstaaten CETA unterstützen. Nach der Überarbeitung des Vertragstextes durch die Juristen und der Übersetzung in sämtliche EU-Sprachen werde man dann in etwa eineinhalb Jahren mit dem Ratifizierungsprozess auf EU-Ebene beginnen. Derzeit bestehe noch eine gewisse Unsicherheit, ob auch die einzelnen EU-Staaten den Vertrag ratifizieren müssen, gab er zu bedenken. Klar war sich Verheul allerdings über den Umstand, dass bis zur Unterzeichnung des Abkommens noch Fragen aufgeworfen werden können. Was die Investitionsschutzklauseln betrifft, führte der kanadische Chefverhandler ins Treffen, die nationalen Gerichte hätten nicht die Möglichkeit, Fragen des Investorenschutzes zu behandeln. Bei Streitigkeiten aus internationalen Verträgen brauche man Streitbeilegungsklauseln im Rahmen der Verträge, um Gleichbehandlung sicherzustellen. Im Übrigen sei diese Art der Klauseln nichts Neues, mehr als 1.400 internationale Verträge würden derartige Instrumente bereits vorsehen, unterstrich Verheul. (...)

  Soweit Kanada betroffen sei, seien die Verhandlungen über CETA beendet. Nun liege es daran, eine Zustimmung zu finden, von EU-Rat, EU-Parlament und den EU-Staaten. "Wir hoffen, dass jeder auf der EU-Seite den Wert des Abkommens erkennt." Bis zum Inkrafttreten rechnet Verheul mit weiteren zwei Jahren, die vergehen werden.


   Hinsichtlich eines reibungslosen Ablaufes des weiteren CETA-Ratifizierungsprozesses befürchtet Verheul negative Auswirkungen durch die Diskussion über das US-EU-Abkommen TTIP. Dadurch habe sich die Aufmerksamkeit auf das CETA-Abkommen erhöht. Das dürfte die Umsetzung ein bisschen herausfordernder machen. "Wir gehen nicht davon aus, dass diese Dinge notwendigerweise leicht durch den Ratifizierungsprozess gehen, aber wir hoffen, dass die EU so schnell als möglich zustimmen wird, wie auch wir es beabsichtigen", so der kanadische Chefverhandler.

(Schluss) ggr/sab
(APA 7.10.2014). 

     "Sowohl Kanada, die USA, als auch die Europäische Union verfügen über hochentwickelte Rechtssysteme. Sonderklagsrechte für Investoren sind daher in diesen Abkommen nicht notwendig". (...) "Österreich geht, wie auch alle anderen Mitgliedstaaten, davon aus, dass CETA und TTIP als gemischte Abkommen betrachtet werden, die daher auch den nationalen Parlamenten zur Behandlung vorgelegt werden", betont der Sprecher von Bundeskanzler Faymann (spö.at).

 

Mit den Freihandelsabkommen droht der Ausverkauf von Demokratie und
Rechtsstaat. Wir müssen uns dagegen wehren. Mit der
Einrichtung von privaten Schiedsstellen, die ausländische Investoren anrufen
können, wenn sie ihre Gewinne durch staatliche Maßnahmen beeinträchtigt
sehen, wird die Politik entmachtet und die Souveränität des Volkes
untergraben. Widerstand zeigen und das EU-Austritts-Volksbegehren 2014 
unterstützen und bewerben!!
 
Links: http://www.business-reframing.de/wir-waeren-ja-bloed-meint-kommissar-oettinger/ 

04.10.14

Neutralität sichert Frieden!

Nichts sichert so den Frieden, wie die echte Neutralität. Starke Landesverteidigung nur zur Verteidigung - keine Einmischung in fremde Angelegenheiten. Zur Friedenssicherung gehört auch eine kleine, überschaubare Einheiten. So in der Größenordnung wie Österreich, Bayern und die Schweiz.  Großstaaten können nie demokratisch sein und sind immer in Versuchung Kriege auszulösen. Kein Großstaat - alle sind nicht neutral und überschaubar - ist demokratisch und sichert den Frieden. Im Gegenteil: Im Verbund mit den Atomwaffen und anderen neuen Vernichtungswaffen, gefährden Großstaaten, wie die EU, den Frieden und die Lebensgrundlagen für die Menschen. Bereits vor fünfzig Jahren sagte Leopold Kohr das Ende der großen Machtblöcke voraus und empfahl die Rückkehr zum menschlichen Maß. Dieses Plädoyer für die "richtige Größe" entstand in einer Zeit, in der Wachstum und internationale Zusammenschlüsse dominierten, und ist heute - im Zeitalter der Globalisierung - aktueller denn je. Den Slogan "small is beautiful", den Kohrs Schüler und Freund Fritz Schuhmacher in den 70er Jahren berühmt machte, hatte Kohr schon früher ausführlich begründet: Kleine Staaten und soziale Einheiten seine effizienter und friedlicher als große. In brillanter Analyse zerlegt Kohr die Ideologien des Größenwahns in der Politik und in der Wirtschaft. Er zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus Geschichte und Gegenwart, warum große Einheiten zwangsweise scheitern müssen und nur die Einhaltung des richtigen Maßes die Menschheit vor dem Sturz in den Abgrund retten kann. Treten wir für ein Europa der neutralen und föderalen Nationen ein und fordern um den Friedens Willen das von der Politik!

 Für ein friedliches Europa der souveränen Volkswirtschaften, die selbstständig entscheiden können. Dazu gehört die direkte Demokratie wie im Erfolgsmodell Schweiz. 

Der Schweizer Bundespräsident Didier Burkhalter zur Neutralität:


Frage eines Journalisten: Haben Sie nicht den Eindruck, dass zu viel Neutralität der Neutralität schaden kann?
Didier Burkhalter: Ganz im Gegenteil. Ich sehe das gerade umgekehrt, und das ist auch meine innere Überzeugung. Wissen Sie, wir sind überzeugt, dass es für die Welt ein Vorteil ist, von Zeit zu Zeit auch jemandem zu begegnen, der etwas anders ist. Es ist nicht von grossem Interesse, eine Schweiz zu haben, die den 29. Staat der Europäischen Union bildet. Die EU besteht schon aus 28 Staaten, da braucht es kein 29. Mitglied. Eine Neutralität, die keine mehr ist, nutzt niemandem. Die Welt braucht Neutralität, echte Neutralität, und davon gibt es nicht mehr viel. Somit ist die Frage schnell beantwortet: Ich bin überzeugt, dass unsere Neutralität eine sehr gute
Position ist, da sie allen nützt, nicht nur uns. Natürlich tauchen auch gewisse Widersprüche auf, mit denen wir umgehen müssen. In der Schweiz haben wir eine hohe Sicherheit, wir haben auch ein wirtschaftliches Umfeld, dass bisher sehr stabil war – zurzeit ein bisschen weniger – aber im Vergleich mit dem Rest der Welt ist unsere Wirtschaft doch sehr stabil. Somit sind wir recht attraktiv, was immer auch einen gewissen Neid hervorrufen kann. Es werden auch immer gewisse Fehler gefunden werden, für die man uns kritisieren wird, und das ist auch gut so. Wir werden unser Modell weiter verbessern, und das wird uns in Zukunft nur noch stärker machen. Damit haben wir kein Problem – ganz im Gegenteil". (aus Zeit-Fragen Nr. 23/24 v. 23.9.2014)

03.10.14

Totsparen des Bundesheeres in Österreich ist neutralitätswidrig




Wie ist es mit der Neutralität Österreichs vereinbar, wenn die Bundesregierung das Bundesheer immer mehr aushungert? So sollen heuer 42 Millionen und 2015 39 Millionen durch Maßnahmen wie Kasernenschließungen eingespart werden. Wenn es aber gilt, mit Milliarden Banken und Spekulanten zu „retten“, gibt es keine Diskussion. Die "heilige Kuh" EU wird sowieso mit vorauseilendem Gehorsam mit Milliarden gefüttert. Diese verteilt die Steuergelder großteils für schwache Volkswirtschaften auf der ganzen Welt und für einen so genannten "Agrarfonds" u.a. an Großkonzerne, die sowieso Millionen Gewinne machen. Ich berichtete darüber (Das schwarze Loch EU).
Gespart werden kann beispielsweise auch bei den Auslandseinsätzen des Bundesheeres. Diese sind meines Erachtens sowieso mit einer Neutralität nicht vereinbar. So verhält es sich auch mit der Sanktionspolitik der EU, an der sich Österreich beteiligt. Mit dem Einhalten  der Regeln der österreichischen Neutralität durch ein - eigentlich der Neutralität sowieso geschuldetes -  Sanktionsverbot gegen andere Länder, würde Österreich hunderte Millionen oder mehr einsparen.
Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich will vernünftige Kompromisse mit Russland suchen: In einem am 10. September ausgestrahlten Gespräch des Österreichischen Rundfunks ORF mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich WKÖ , Christoph Leitl, wurde dieser darauf angsprochen, dass er die Sanktionen gegen Russland als «unsinnig» bezeichnet hatte. Christoph Leitl sagte daraufhin: «Schauen Sie: Ich war gerade in der Schweiz, habe gestern mit dem Schweizer Wirtschaftsminister gesprochen, der sehr skeptisch zu den Sanktionen steht. Und heute der Schweizer Bundespräsident, als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, der offen bezweifelt hat, ob es sinnvoll ist, in dieser fragilen Situation noch mit wirtschaftlichen Sanktionen zu kommen. Also mehr kann man sich wirklich nicht unterstützt fühlen.»>>>weiterlesen in Zeit-Fragen

 Auch der "Eurofighter" war eine Fehlinvestition, der Annäherung zur EU-Militarisierung und der Nato geschuldet.  Die eventuell aktuelle Gelegenheit vom Eurofighter-Vertrag zurückzutreten muss genutzt werden. Billigere Abfangjäger sichern genauso eine glaubwürdige bewaffnete Neutralität wie weitere kluge Anschaffungen für das Heer. Aber genau das Gegenteil passiert gerade: Über die Hintertür wird die österreichische Neutralität durch die Einsparungen beim Bundesheer weiter ausgehöhlt. Gegen diese neutralitätswidrige Politik gilt es sich zu wehren. Eine glaubwürdige Neutralität Österreichs ist ein Friedensgarant!

28.09.14

Frieden durch Neutralität und direkte Demokratie nach dem Erfolgsmodell Schweiz

Das demokratische Defizit der EU-Gesetzgebung ist unüberwindbar. Die politische Mitsprache der Bürger ist auf eine lächerliche Wahl eines EU-"Parlaments" beschränkt, welches in den wichtigsten Politiken kein Veto einlegen, von selbst kein Gesetz beschließen und unverhältnismäßig zusammengesetzt ist. Es ist keine echtes Parlament. Das kann es auch nicht sein, weil die EU zwar nach Prof. Karl Albrecht Schachtschneider nach ihrer Fülle der Macht und Funktionen ein Staat ist - aber nicht legal. Illegal deshalb, weil die EU-Mitgliedsstaaten sich vorher dafür öffnen, ihre Verfassungsgesetze ändern müssten, samt Mehrheiten in Volksabstimmungen. Erst dann könnte die Mehrheit der Völker einer zu schaffenden EU-Verfassung zustimmen und aufgehen in einem Bundesstaat EU. Jede Abstimmung des Volkes würde aber eine Mehrheit für Frieden, Neutralität und unmittelbare Demokratie ergeben - gegen die EU-Unfriedenspolitik und undemokratische Gesetzgebung der Politik-Kommissare aus Brüssel. Das laufende EU-Austritts-Volksbegehren neu - bis Anfang Dezember 2014 können und sollen die Bürger im Magistrat, Gemeindeamt oder auch auf der Straße beim Notar - das wichtigste Volksbegehren in der Geschichte unterstützen - ist ein Druckmittel, ein Gesetzesantrag des Volkes für mehr Frieden, Freiheit und Demokratie nach dem Erfolgsmodell Schweiz.

"Die Geburtsstunde der Demokratie in Mitteleuropa war 1291 in der Schweiz, der Rütlischwur, als die Bauern der Alpentäler aufgestanden sind, um sich gegen die Fürsten der Habsburger zu wehren und diese fremden Vögte aus dem Land geworfen haben und ein einig Volk von Brüdern ihre Eidgenossenschaft gebildet haben. Das war der erste demokratische Staat in Mitteleuropa und der ist heute noch Vorbild, denn die Schweiz hat drei Prinzipien:
Immerwährende Neutralität, die bewaffnet gegen außen verteidigt wird, aber nicht gegen außen ausgreift.
Selbstbestimmte Steuern, so daß die Leute selbst entscheiden können, wieviel Geld sie dem Staat geben wollen und wieviel sie für sich behalten wollen.
Und als wichtigstes Prinzip, die direkte Demokratie, das bedeutet – anders als der parlamentarische Absolutismus bei uns, wo nur die Eliten herrschen: da kann das Volk zu jeder Frage, lokal, kommunal, in den Kantonen und auf der gesamten nationalen Ebene alle Fragen an sich ziehen und entscheiden, auch gegen das Parlament. Das ist das Schweizer Modell und das muß auch anderswo durchgesetzt werden, zuvörderst in diesem verkrüppelten Staat BRD. „Eidgenossen aller Länder, vereinigt Euch!“ (Jürgen Elsässer)

26.09.14

EU-Gedankenpolizei



Was ist genau Homophobie, Antisemitismus, Antifeminismus, Fremdenfeindlichkeit, religiöse Intoleranz, Rassismus? Sie wissen es nicht genau? Sein Meinung dazu zu äußern kann künftig rechtliche Konsequenzen haben:

Der neue Meinungszensor sitzt in Brüssel und brütet einen wirklich schändlichen Plan aus: Gedankenverbrechen.   

Das ist keine Behauptung, sondern Tatsache. Der »EU-Ausschuss für Toleranz« (European Council on Tolerance and Reconciliation) hat es erarbeitet und man kann es auf der offiziellen Seite des Europaparlaments nachlesen.

In dem Papier geht es nämlich nicht um eine Stellungnahme oder moralische Verurteilung. Was da steht, lässt einem Angst und Bange werden. Wieder ein Schritt in Richtung Gefängnisplanet. Es geht um nichts weniger als - ausdrücklich! - "konkrete Massnahmen", mit denen man ethnische Diskriminierung, Vorurteile nach Hautfarbe, Rassismus, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit), Antisemitismus, Homophobie und Antifeminismus "eliminieren" will. Bitte genau hinhören: Nicht entgegentreten, aufklären, um Toleranz werben will man ... ELIMINIEREN will man. Sprache ist verräterisch. Hier ist die gewalttätige, gnadenlose Absicht schon recht klar. Unerwünschtes Denken soll mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden. Erst "eliminiert" man die Gedanken und Meinungen - und da das letztendlich nicht möglich sein wird, sicherheitshalber den ganzen Menschen, um sicher zu gehen, dass er nicht Verbotenes denken kann, so die Expresszeitung.

"Wir schlittern gerade völlig schlafwandlerisch in einen riesigen Unterdrückungsapparat mit Gedankenkontrolle, totaler Überwachung, Meinungsverbrechen und gewaltsamer Umerziehung und Straflagern für Unliebsame.

Selber denken - im Zweifelsfall auch Schlechtes und Falsches, Irrtümer und Erkenntnisse - das ist die Freiheit des Geistes.", (...) In Zukunft sollen in allen EU-Ländern - auch in Deutschland  -  die Meinungsfreiheit, die Freiheit der Kunst, die Freiheit der Wissenschaft und der Presse stark eingeschränkt werden. Ein von oben verordneter »Toleranzzwang« wird eingeführt. Natürlich zu diesem edlen Zwecke auch eine neue EU-Superbehörde, die über die Einhaltung der selektiv aufgezwungenen Toleranzen und im Falle der Zuwiderhandlung über die Anwendung entsprechender Strafmassnahmen wacht. (Schweizer Express-Zeitung)

Professor Karl Albrecht Schachtschneider stellt klar:

"Die Würde des Menschen wird verletzt, wenn er daran gehindert wird, seine Meinung zu äußern, privat oder öffentlich, durch Wort, Schrift oder Bild, wem gegenüber auch immer. Meinungs-und Meinungsäußerungsfreiheit sind Konstitutionsprinzipien der Demokratie. Zur Meinungsfreiheit gehört auch, daß man jede geäußerte Meinung zur Kenntnis nehmen kann und darf, die Informationsfreiheit aus allgemein zugänglichen Quellen. Meinung ist der Beitrag zur Wahrheit und Richtigkeit. Er muß sachlich sein, aber die Sachlichkeit verantwortet, wer sich äußert. Alles andere ist Bevormundung.
Wenn die Bürger sich nicht äußern können, dürfen oder wollen, nehmen sie an der Willensbildung des Volkes nicht teil. Der Volkswille, der allgemeine Wille, der sich in den Gesetzen manifestiert, begründet die Verbindlichkeiten, die ein freies Leben im Gemeinwesen erst ermöglichen. Die Gesetze bestimmen das Gemeinwohl und damit das Wohl jedes einzelnen Bürgers. Sie sind der Idee nach der Wille aller und damit der Wille jedes Bürgers. Der Gesetzgeber beschließt die Gesetze auf Grund der Erkenntnisse dessen, was auf der Grundlage der Wahrheit für das gute Leben aller Bürger richtig ist. Die Erkenntnisse bedürfen der Teilnahme jedes Bürgers an der politischen Willensbildung. Das ist seine politische Freiheit." (Prof. Karl Albrecht Schachtschneider )   weiterlesen>>>

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“Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es
unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen – warum sollten wir
… ihnen erlauben, selbständig zu denken?” Josef Stalin
“Nicht die Freiheit der Rede ist das Problem,
sondern die Freiheit nach der Rede.”
Der Duma-Abgeordnete Grigori Aleksejewitsch Yavlinski


22.09.14

Freiheit durch echte direkte Demokratie


Es gibt gute Gründe, die direkte Demokratie nach Muster der Schweiz einzuführen:
  • Echte Mitbestimmung der Bürger statt Parteienherrschaft und Politikverdrossenheit
  • Bindende Volksbegehren statt "Schubladen-Volksbegehren"
  • Mitentscheidung der Bürger in entscheidenden Fragen
  • Gesetzesvorschläge von unabhängigen Bürgern einfacher sammeln können - ohne Propaganda
  • Für die Politik bindende Volksabstimmung ab 100.000 Unterschriften


"Weil die Bevölkerung für jedes wichtige Gesetz, welches das Parlament verabschiedet, ein Referendum verlangen kann, müssen die Abgeordneten (die Parteien, Anm.d.Red.) schon im Ratsaal auf eine Lösung hinarbeiten, welche die Minderheiten berücksichtigt. Daselbe gilt für die Landesregierung, den Bundestrat: Nicht nur sein Gesetzesvorschläge und Positionen, sondern bereits seine Zusammensetzung stellt einen Kompromis dar. Das Regierungsgremium besteht aus sieben Personen von fünf verschiedenen Parteien - von ganz rechts bis ganz links. Aufgrund dieses ungeschriebenen Gesetzes wählt das Parlament den Bundesrat in dieser Zusammensetzung alle vier Jahre wieder. (...)
Koalitionsdisziplin oder gar blinde Gefolgsschaft gegenüber der Regierung gibt es im Schweizer Parlament nicht". (FAZ).

Die meisten Menschen wollen mehr politische Mitsprache. Doch, wie in allen Belangen, gibt es auch scharfe Gegner der direkten Demokratie   - besonders unter den Berufspolitikern. Was behaupten sie?




1. Die Bürger sind zu dumm , um komplizierte Entscheidungen zu treffen. 


Es ist völlig absurd, dass Politiker mehr Sachverstand besitzen sollen als normale Bürger. Im Gegenteil: Berufspolitiker reden zwar über alles, selten sind sie aber selbst Spezialisten. In den meisten Fällen haben sie zu einem Gesetz, das sie machen, gerade die Informationen, die ihnen die (Partei-)Experten in den Ausschüssen vorschlagen. Bei jedem Volksbegehren müssen sich diejenigen, die es einleiten, über die Auswirkungen der von ihnen vorgeschlagenen Änderungen außerordentlich kundig machen und einen möglichst breiten öffentlichen Informations- und Diskussionsprozess darüber einleiten. Da ein Abstimmungsverfahren eine gewisse Zeit (1 - 2,5 Jahre) dauert und die öffentliche Diskussion nicht wie bei Wahlkämpfen über nichts sagende Parolen, sondern über Inhalte geführt wird, können sich auch alle Wahlberechtigten, die zur Abstimmung gehen, hohe Sachkenntnisse aneignen. 


 2. Direkte Demokratie - ein Mittel für rechte Volksverhetzer und Populisten 


Immer wieder hört man die Befürchtung, direkte Demokratie sei ein Mittel für Volksverhetzter und Populisten. Schon Hitler habe seine verbrecherischen Beschlüsse wie etwa den Einmarsch in Österreich (1938) durch Volksabstimmungen legitimieren lassen.

Erstens gibt es in keiner Diktatur Ab-stimmungen auf Wunsch der Bürger (auch in der NS-Zeit ausgeschlossen). Wenn autoritäre Politiker im Nachhinein bereits gefällte Beschlüsse vom Volk absegnen lassen und dabei manipulieren und Druck ausüben, dann ist das eine diktatorische Pervertierung und hat mit echter Volksgesetzgebung nichts zu tun.   


3. Direkte Demokratie zerstört unser System, die repräsentative Demokratie 


Niemand, der sich für mehr direkte Demokratie einsetzt, will die repräsentative Demokratie beschädigen oder durch direkte Demokratie ersetzen. Direktdemokratische Elemente sollen das repräsentative System nur ergänzen. Die Gesetzgebung durch das Parlament bleibt die Regel. Doch wird auch diese durch die Möglichkeit direktdemokratischer Entscheidungen positiv beeinflusst: Wenn das Volk Entscheidungen jederzeit an sich ziehen und selbst treffen kann, werden auch parlamentarische Entscheidungen inhaltlich sehr viel stärker an den Mehrheitswillen der Wähler zurückgebunden. 


4. Der Ausbau der direkten Demokratie führt zur Einführung der Todesstrafe 


– das „Totschlägerargument Nr. 1“ gegen die direkte Demokratie! Es ist vielfach belegt, dass diese Gefahr in der Wirklichkeit nicht besteht. Im folgenden nur einige Erwägungen dazu:

- Die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) aus dem Jahr 1948, die die Ächtung der Todesstrafe enthält, steht in Österreich im Verfassungsrang. Das heißt, falls jemand die Todesstrafe in Österreich per Volksabstimmung tatsächlich einführen wollte, müsste er zuvor, ebenfalls per Volksentscheid, einen Ausstieg Österreichs aus der Bindung an die Menschenrechtskonvention zustande bringen: Die Hürden sind praktisch unüberwindbar.

- Alle verfügbaren internationalen Erfahrungen sprechen gegen eine Wiedereinführung der Todesstrafe per Volksentscheid: In keinem amerikanischen Staat, in dem die Todesstrafe vor Einführung der Volksgesetzgebung bereits abgeschafft war, wurde sie über einen Volksentscheid wieder eingeführt. In der Schweiz wurde die Todesstrafe ohne Widerstand des Volks   abgeschafft und mittels Volksgesetzgebung auch nicht wieder eingeführt.

- Keinesfalls verwechseln darf man Volksgesetzgebungsverfahren mit Umfragen in der Bevölkerung, die etwa nach besonders grausamen Verbrechen in der Bevölkerung durchgeführt werden und bei denen es oft zu emotionalen Schnellschüssen kommt. 


5. Volksabstimmungen ja - aber nicht über Budget- und Steuerfragen! 


Manchmal trifft man auf Menschen, die sich nur vorstellen können, dass Bürger über ganz bestimmte Bereiche abstimmen können, aber nicht über wirklich wichtige. So hält sich etwa das hartnäckige Gerücht, es sei gefährlich, Volksabstimmungen über finanzielle Fragen abzuhalten. Stichhaltige Begründungen fehlen aber.

Im Gegenteil: Die Befürchtung, die Volksgesetzgebung entziehe der Gemeinschaft die nötigen finanziellen Mittel und mache Steuererhöhungen unmöglich,   ist vielfach empirisch widerlegt. So fanden die Schweizer Wirtschaftswissenschaftler der Universität St. Gallen heraus, dass direkte Demokratie im Vergleich zur rein repräsentativen   zu politisch und ökonomisch effizienteren Lösungen führt. Gerade die Mitbestimmung in Budget- und Steuerfragen führe zu größerem Vertrauen in die öffentliche Verwaltung und dadurch zu einem geringeren Ausmaß an Steuer-hinterziehung, sowie insgesamt zu einer höheren Zufriedenheit der Bürger. 


6. Volksabstimmung ja schon - aber bei „nur“100 000 Unterschriften droht Gefahr! 


Eine andere Gruppe von Skeptikern wittert eine Gefahr durch direkte Demokratie, wenn die Hürde für die Abhaltung einer Volksabstimmung bei „nur“ 100 000 Unterstützer-Unterschriften liegt. Sie meinen, bei 600 000 oder bei 900 000 Unterschriften könnten sie sich eine verpflichtende Volksabstimmung vorstellen - aber nicht bei 100 000.

Die Zahl 100 000 ist an das Schweizer Modell der direkten Demokratie angelehnt : Bei einer gegenüber Österreich um etwa 1/5 geringeren Einwohnerzahl genügen in der Schweiz für ein Referendum (Volksabstimmung über ein bereits beschlossenes Gesetz) 50 000 Unterschriften, für eine Volks-initiative (Bürgervorschlag für eine Verfassungsänderung) sind 100 000 Unterschriften erforderlich. Diese Anforderungen haben sich in unserem Nachbarland bewährt. Sie führen dort zu etwa 3 bis 4 bundesweiten Abstimmungsterminen pro Jahr.
Jeder, der schon einmal aktiv in die Vorbereitung und Durchführung eines Volksbegehrens eingebunden war, weiß, dass das Erreichen von über 100 000 Unterschriften ein Ziel ist, das für unabhängige Bürger und Gruppen nur mit außer-ordentlich viel Idealismus und Engagement zu erreichen ist. Würden für eine bindende Volksabstimmung aber 600 000 oder 900 000 Unterschriften erforderlich sein, würde der Sinn einer echten Volksgesetzgebung dadurch aufgehoben: Eine solche Hürde wäre in den allermeisten Fällen nur noch von Großorganisationen und Parteien bzw. mit der Unterstützung großer Medien zu erzielen.

"Nur in der Demokratie ist Frieden möglich. Ohne Demokratie gibt es keinen Frieden. Denn ohne Demokratie sind die Staaten diktatorischer Willkür ausgeliefert, die zu Aggression nach innen und außen, zu Bürgerkrieg und Krieg führt. Das die Demokratie nicht automatisch Frieden bringt, liegt daran, dass das Volk zu wenig mitreden kann. Denn das Volk will immer Frieden, außer man belügt es und redet ihm ein, es sei notwendig, für Demokratie, Freiheit und Vaterland Krieg zu führen, während es in Wirklichkeit nur um persönliche Interessen kleiner Cliquen an Macht, Besitz und Kapital geht, um Oligarchie, die Herrschaft kleiner Gruppen. Als weiterer Kriegsvorwand muss heute auch der weltweite „Kampf gegen den Terror“ herhalten". (Wolfgang Hingst) 


Auch Prof. Wohlmeyer unterstützt EU-Austritts-Volksbegehren vom 24.6 - 1.7.2015



Liebe Freunde!

Die undemokratischen Strukturen der EU und deren mögliche Folgen habe ich immer wieder aufgezeigt.
Seit der finanziellen Entmündigung der Parlamente (ESM, Two- and Six-Pack) musste ich leider immer kritischer werden und habe daher unsere Mandatare und Regierenden vor weiteren indirekten anonymen Versklavungen gewarnt.
Die Auswege habe ich in der Neuauflage meines Buches ''Empörung in Europa - Wege aus der Krise"
 aufgezeigt.
Ich habe noch immer auf eine vernünftige Kurskorrektur gehofft. Die handlangende Mitorganisation eines Putsches in der Ukraine und die gegenwärtige Teilnahme an der Kriegshetzerei gegen den bekannten Willen der Bürger und Bürgerinnen lassen aber nur mehr die Variante des Austritts sinnvoll erscheinen. Zumindest ist die Bewirkung eines Volkbegehrens ein massiver Schuss vor den Bug des in den Untergang steuernden Schiffes.
Deshalb bitte ich Euch/Sie die beigeschlossene Unterstützungserklärung zu unterfertigen und auch an Freunde weiter zu reichen. Es fehlen noch 2.300 Unterschriften, die erreichbar sein müssten, wenn wir selbst die Mühe auf uns nehmen (in der Schweiz geht dies viel einfacher und öffentlich unterstützt) und andere überzeugen (Schneeballsystem).
Nähere Details sind auf der Webseite der Initiative Heimat und Umwelt abrufbar.

Gute Nacht und beste Grüße
Heinrich Wohlmeyer


KR ÖR Hon. Prof. DI. Dr. Heinrich Wohlmeyer
Marktlerstr. 13
3180 Lilienfeld
Tel./Fax 0043 / 2762 / 53 173
E-mail:
h.wohlmeyer@aon.at

Vortrag von Univ.Prof.Dr. Karl Albrecht Schachtschneider: Rechtliche, politische und wirtschaftliche Grundlagen eines AUSTRITTS aus der Europäischen Union


Einladung zum Vortrags- und Diskussionsabend
am Dienstag, 23. September 2014, um 19 Uhr in PUCKING bei Linz im Gasthof „MAYR“
Puckingstraße 2, Autobahnabfahrt „Knoten Haid“, Hin- und Rückfahrt vom bzw. zum Bahnhof
Linz bei Bedarf anmelden bei Renate Ziittmayr: Tel. 0664/425 19 35
Es spricht:
Univ.Prof.Dr. Karl Albrecht SCHACHTSCHNEIDER
aus Berlin
                                         Inge Rauscher mit Professor Karl Albrecht Schachtschneider in Wien-Grinzing
Karl Albrecht Schachtschneider leitete von 1969-80 als praktizierender Rechtsanwalt eine Wirtschaftskanzlei in Berlin und wirkte von 1972-78 als Professor für Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, von 1978-89 als Universitätsprofessor für Wirtschaftsrecht an der Universität Hamburg, und von 1989-2006 als Ordinarius für öffentliches Recht an der Universität Erlangen-Nürnberg. In zahlreichen Sachbüchern, Fachartikeln und öffentlichen Vorträgen setzt er sich kritisch mit der Globalisierung und ihren Folgen auseinander und erlangt europaweite Bedeutung durch mehrere fundierte Klagen beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, u.a. gegen den EU-Maastricht-Vertrag (und damit gegen die Währungsunion, den Euro) bereits 1992/93, gegen den EU-“Verfassungsvertrag für Europa“ 2005 (der an den Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden scheiterte), gegen den EU-“Lissabon-Vertrag“ 2008, gegen die „Griechenland-Hilfe“ und den „Rettungsschirm für die Währungsunion“ 2010.
2008 klagte er auf Anregung der INITIATIVE
­HEIMAT & UMWELT im Auftrag eines unabhängigen Personenkomitées gegen die EU-Verträge auch beim österreichischen Verfassungsgerichtshof und weist in einer für Demokratie und Rechtsstaat grundlegenden Klagsschrift von 372 Seiten die Verfassungswidrigkeit der Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union nach.
Er verfasste auch zahlreiche Sachbücher, u.a. „Die Rechtswidrigkeit der EURO-Rettungspolitik - ein Staatsstreich der politischen Klasse“ (ISBN 978-3-86445-002-0) und „Die Souveränität Deutschlands“ (ISBN 978-3-86445-043-3).

Netzseite: www.kaschachtschneider.de

20.09.14

Neu: Kirche gegen die anglo-amerikanische EU-"Religion" Freihandel

Endlich auch von klerikaler Seite eine Stimme gegen die EU-Verträge:

Schönborn in Sorge wegen des Freihandelsabkommens TTIP:
Wiener Erzbischof in "Heute"-Freitagskolumne: Freier Markt darf nicht oberstes Gesetz sein, Menschen wichtiger als Konzerne

Bedenken zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP hat Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung "Heute" geäußert. Als Österreicher und Europäer bereite ihm die Richtung des derzeit verhandelten Wirtschaftspaktes zwischen der EU und den USA Sorge, da das Wohl der Menschen "vor den großen Gewinnen der Konzerne" gehen müsse. "Der freie Markt darf nicht das oberste Gesetz sein", so der Wiener Erzbischof. Den Staat erinnerte Schönborn diesbezüglich an seine "Regulierungspflicht".

"Nah und frisch? Ja, natürlich!", hatte der Kardinal als Titel seiner Freitags-Kolumne "Antworten" gewählt, was er nicht als "Werbeeinschaltung für Lebensmittelketten" verstanden wissen wolle, wohl aber als Plädoyer für regionale Produkte. Oft stelle er sich Fragen wie: "Wie viele Kilometer hat ein Produkt zurückgelegt, bis es auf meinen Teller kommt? Wie naturnahe ist die Erzeugung unserer Nahrungsmittel? Wie krisensicher ist ein Lebensmittelmarkt, wenn er immer mehr von Handelswegen rund um den Globus abhängig ist, ohne Rücksicht auf Natur und Umwelt?"

Argumentierten Befürworter des Freihandelsabkommens auch mit wachsenden wirtschaftlichen Chancen und Arbeitsplätzen, stehe dem doch die Angst vieler vor sinkenden Sozial- und Umweltstandards in allen Lebensbereichen gegenüber, so der Erzbischof. "Es droht die Verdrängung unserer heimischen Lebensmittel durch mächtige ausländische Agrarkonzerne." Der Staat müsse regulierend eingreifen, denn es sei "nur die halbe Wahrheit", allein den Konsumenten dafür verantwortlich zu machen, umweltbewusst einzukaufen und heimische Produkte solchen aus Übersee vorzuziehen oder bei diesen auf "Fairtrade" zu achten.


(Quelle: Kathweb.at)

Das EU-Grundlagenrecht verpflichtet die Mitgliedsstaaten nicht nur nach innen zu einer „offene Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb“ sondern fordert auch nach außen den „Abbau internationaler Handelshemmnisse“ (Art. 21, VEU), die „Beseitigung der Beschränkungen im internationalen Handelsverkehr und bei den ausländischen Direktinvestitionen“ (Art. 206, VAEU). Die Mitbestimmungsrechte der nationalen Parlamente bei Freihandelsverträgen wurden durch den Lissabon-Vertrag stark eingeschränkt. Das Mandat für die Aushandlung von Freihandelsverträgen liegt ausschließlich bei der EU-Kommission, die aufs engste mit den großen EU-Konzernen und ihren Lobbyisten verbunden ist und zu den entschiedensten Verfechtern einer aggressiven neoliberalen Außenwirtschaftspolitik zählt. Entsprechend intransparent werden diese Verträge – siehe TTIP, TISA, CETA & Co – hinter verschlossenen Türen ausgemauschelt, so die Solidar-Werkstatt.
Da ist zu applaudieren! Haben doch alle, die Verantwortung in Österreich trugen die Österreicher in die EU geredet:
 Auch die Kirche stand um nichts nach:
 Wenn sich die Mächtigen, sagen wir in Österreich, auf keine Kirche stützen könnten, wären sie auch heute noch wackelige Mächtige. "Ich glaube", sagt A. Khol, Klubobmann der ÖVP, daß wir die Kirche für diesen Staat, alle Kirchen für diesen Staat brauchen ." (ORF-Pressestunde, 21.5.95) Jeder Pfarrer erspart sozusagen fünfundzwanzig Polizisten. Und jeder Bischof hält ein ganzes Bundesland ruhig. Nachdem bereits das "EG-Informationskonzept" der ÖVP dem Klerus eine wichtige Rolle bei der Abwicklung des Anschluß-Manövers zuweist (Profil, 8.2.93) und der Generalsekretär der Industriellenvereinigung selbst den Wiener Erzbischof zu einer Stellungnahme zugunsten des EU-Komplotts drängt (Lucian O. Meysels: ‘Unheilige Allianzen', 1995), fordert Andreas Khol über die Medien eine Erklärung der Bischofskonferenz ein mit der Aussage: "Die Europäische Union ist das zukünftige Europa (...). Österreichs Christen sollen dazu ja sagen." (TT, 30.8.93) Weil auch der Klerus ohne diesen Staat ein wackeliger Klerus wäre, versprach der Wiener Weihbischof Schönborn gleich tags darauf eine Stellungnahme der Bischöfe. Er stellte in Aussicht, daß die zu erwartende Erklärung "vernünftigerweise ein Ja zur Europäischen Union nahelegt". (Presse, 31.8.93)
Ja sagen sie überhaupt gerne. Der Kärntner Bischof Kapellari sagte seinerzeit in Zeitungsinseraten "Ja zur EXPO", sein Kollege, Militärbischof A. Kostelecky, sagte 1991 Ja zum Transport jener US-"Bergepanzer" durch Österreich, die dann in der irakischen Sandwüste Tausende von Menschen bei lebendigem Leibe eingebaggert haben (NZZ, 14.9.91). Und so hat die österreichische Kirchenführung die Geschäfte der Herrschenden schon das ganze Jahrhundert herauf reichlich mit ihrem Segen bedacht. Es war bestimmt nie zu ihrem Nachteil, bloß fast immer zum Nachteil ihrer Anhänger. Die Bischöfe sagten Ja zur Monarchie ("von der göttlichen Vorsehung auf den Thron gesetzt"), Ja zum Weltkrieg ("unserem Friedenskaiser aufgezwungen"), Ja zur Ersten Republik ("Herrschaft des christlichen Volkes"), Ja zur Zerstörung derselben durch den autoritären Ständestaat ("jedes Reich braucht notwendig einen Führer") und schließlich Ja zur Besetzung Österreichs und zum Anschluß an Nazideutschland: "Wir erkennen freudig an, daß die nationalsozialistische Bewegung ... Hervorragendes geleistet hat und leistet. Am Tage der Volksabstimmung ist es für uns Bischöfe selbstverständliche nationale Pflicht, uns als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen, und wir erwarten auch von allen gläubigen Christen, daß sie wissen, was sie ihrem Volke schuldig sind." Durch ihre Anpassungsfähigkeit an jede neue Situation hat die Kirche über alle von ihr mitverschuldeten Katastrophen hinweg ihre Pfründe gesichert.
Wer diese Geschichte kennt, konnte von vorne herein unfehlbar davon ausgehen, daß die Bischöfe bereit sein würden, im geforderten EU-Anschluß den Willen Gottes zu erkennen. Nach erfolgreich verhandeltem Ablaß, versteht sich. Und der ging so: Der Regierung wurde ein "Lex Kirche" (TT, 24.3.93) abverhandelt. "Was steht im Gesetz geschrieben?" (Luk. 10,26) Im neuen österreichischen Meldegesetz steht geschrieben, "daß das Religionsbekenntnis künftig auf dem Meldeschein bekanntgegeben wird" (Kurier, 4.11 93) , für die Kirche eine unschätzbare Datenbasis zur Einhebung von mehr als vier Milliarden Schilling an Kirchenbeiträgen. In derselben Pressekonferenz schließlich, in der die Bischöfe feierlich ihre Ja-Empfehlung vorstellten, forderten sie das Parlament auf, jetzt auch den oben geschilderten Handel mit Beschluß zu sanktionieren. (Kurier, 26.3.94). In dieser Deutlichkeit hätten wir das gar nicht mehr nötig gehabt.
Am Sonntag vor der sogenannten Volksabstimmung verkündete Kardinal König in der Kronenzeitung über zwei Seiten hinweg: "Ich bete für Europa" und gebot den Leserinnen und Lesern: "Zur Abstimmung gehen und mit ‘Ja' stimmen". Der Pfarrer von Jerzens im Pitztal ließ seine Schäfchen am selben Tag in der Kirche wissen: "Am nächsten Sonntag findet keine Hl. Messe statt, da ich schnell nach Deutschland fahre, um einen kranken Freund zu besuchen. Natürlich nachdem ich meine Stimme für Europa, mein Ja zur EU, abgegeben habe!" (Rundschau, 7.6.94) Und Fernsehpater Paterno grinste in dieser Zeit von Millionen bezahlter Zeitungsseiten herunter: "Ich gehe zur Abstimmung und stimme mit Ja." Weil die Menschen mit tatkräftiger Unterstützung des Staates von ihrem ersten Quäken an auf kirchliche Autoritäten abgerichtet werden, sind sie immer wieder zum größten Teil schutzlos ihren Vorbetern ausgeliefert. Das wissen sich die Herrschenden zunutze zu machen. Die Salzburger PR-Agentur "IKP - Institut für Kommunikations-Planung" hatte da die Idee, die besonders katholischen Bauern, die sich nicht wie Schafe zur EU-Schlachtbank führen lassen wollten, mit Hilfe ihrer Oberhirten doch noch zu schnappen. Im Auftrag der Industriellenvereinigung bastelte die Agentur aus einem Foto aus der Schublade, Ausschnitten aus der erwähnten Erklärung der Bischofskonferenz und einem selbstgetexteten Aufruf untenstehendes Inserat zusammen und schaltete es ganzseitig in sämtlichen österreichischen Bauernzeitungen in der jeweils letzten Ausgabe vor der Abstimmung. Damit dieser Coup gelingen konnte, hatte es freilich der Zustimmung der von den Bauern bezahlten Redakteure zum Abdruck der Anzeige bedurft und zumindest der stillschweigenden Duldung durch die Bischöfe. Beides kein Problem. Welcher unentschlossene Leser vermochte sich da noch bei seiner Entscheidung der vom Großkapital so geschickt ins Spiel gebrachten Unfehlbarkeit des Papstes zu widersetzen? Den möcht' ich kennen.


Es ist noch nicht zu spät, Hr. Schönborn, bewerben Sie das neue EU-Austritts-Volksbegehren!