Für Frieden und Freiheit! Das Ideal: "Freiheit (Unabhängigkeit von eines anderen nötigender Willkür), sofern sie mit jedes anderen Freiheit nach einem allgemeinen Gesetz zusammen bestehen kann, ist dieses einzige, ursprüngliche, jedem Menschen, kraft seiner Menschheit, zustehende Recht (Immanuel Kant). Mein Ideal ist das Schweizer Erfolgsmodell. Kontakt zum Autor Helmut Schramm: eu-nein@gmx.at
Reiter
09.03.19
ACHTUNG - DRINGEND! "EU-NEIN" kann nur dann am 26.5.2019 gewählt werden, wenn mindestens 2.600 Unterstützungserklärungen dafür bis spätestens 5. April 2019 im jeweiligen Hauptwohnsitz-Gemeindeamt bzw. -Stadtmagistrat vor den dortigen Beamten unterschrieben und nach deren behördlicher Bestätigung umgehend an uns eingesandt werden. Ansonsten kommen wir nicht auf den Stimmzettel!
UNTERSTÜTZUNGSERKLÄRUNG zum Herunterladen>>>
Bei Rückfragen: Tel. 02242/70516, 0664/425 19 35, 0664/58 18 307, 0699/100 86 924
Danke und liebe Grüße - Inge
Europawahl 2019: Interviews der EU-NEIN Spitzenkandidatin Inge Rauscher
Im Internet-Radio
OKITALK vom 2.3.2019:
https://archiv.okitalk.net/audio/2019/03/2019-03-03_Inge_Rauscher_Politik_zum_Anfassen_Europa_Wahlen_2019.mp3
***
Aktuelles Live-Interview mit mir im Suworow-Institut siehe Link (ca. 15 Minuten)
Hier das Interview: https://youtu.be/BX323LSoy6g
https://archiv.okitalk.net/audio/2019/03/2019-03-03_Inge_Rauscher_Politik_zum_Anfassen_Europa_Wahlen_2019.mp3
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Aktuelles Live-Interview mit mir im Suworow-Institut siehe Link (ca. 15 Minuten)
Hier das Interview: https://youtu.be/BX323LSoy6g
Europawahlen: EU-NEIN-Infostandtermine und Veranstaltungen
In nächster Zeit finden folgende Info-Stand-Termine zum Erreichen der Unterstützungserklärungen für "EU-NEIN" in der Nähe der Unterschriftenämter statt. Dafür werden dringend Mitarbeiter gesucht, die für einige Stunden hinkommen können. Auch empfehlen wir einige Veranstaltungen zu besuchen:
Montag, 11. März, Wien-FLORIDSDORF, Hauptstraße gegenüber Amtshaus "am Spitz" beim Durchgang zum Schnellbahnhof, von 9 bis 15 Uhr
Dienstag, 12. März, Wien-LANDSTRAßE, Hauptstraße vor der Rochus-Kirche beim Rochus-Markt, von 9 bis 15 Uhr
- An diesem Abend ab 19 Uhr Veranstaltung im "Wiener Akademikerbund" in 1080 Wien, Schlösselg. 11, zum Thema BREXIT. Dabei spricht Dr. Adrian Hollaender zumThema "Brexit - Modell einer neuen Form der europäischen Kooperation, europäisches Chaos oder Beginn der EU-Auflösung? Kommt der "weiche" oder der "harte" Brexit oder etwas ganz anderes?" Der Rechtsanwalt und Kulturmanager wird zunächst das juristische Material sondieren und dann eine politische Befundung durchführen.
Mittwoch, 13. März, Wien-FLORIDSDORF, Hauptstraße gegenüber Amtshaus "am Spitz" beim Durchgang zum Schnellbahnhof, von 9 bis 15 Uhr
- Am Abend des 13. März IHU-Veranstaltung zum Thema "Sind Elektroautos Kohleautos?" in Floridsdorf im "Leopoldauerhof", Leopoldauerstr. 151, mit Beginn um 19 Uhr
Donnerstag, 14. März, Wien-FAVORITEN, Laxenburgerstraße vorm Haupteingang zum Bezirksamt, von 10 bis 17 Uhr Freitag, 15, März, BADEN-Hauptplatz vorm Rathaus bei der Pestsäule, von 9 bis 15 Uhr
An diesem Tag voraussichtlich auch Info-Stand in LINZ vorm Neuen Rathaus bei der Nibelungenbrücke beim Eingang zum Bürgerservice (regensicher) - rückfragen bei Renate Zittmayr (0664/425 19 35) - von 9 bis 13 Uhr
Montag, 18. März, in ST. PÖLTEN am Riemerplatz (Fußgängerzone), von 9 bis 14 Uhr
- An diesem Tag auch IHU-Veranstaltung zum "Smart Meter" in Ansfelden bei Linz im Gasthof "Strauß" mit Beginn um19 Uhr
Dienstag, 19. März, wieder in LINZ vorm Neuen Rathaus bei der Nibelungenbrücke beim Eingang zum Bürgerservice, von 9 bis 13 Uhr
Mittwoch, 20. März, in STEYR am Hauptplatz Nähe Stadtamt/Rathaus, von 9 bis 15 Uhr
Donnerstag, 21. März, in SALZBURG am Schrannenmarkt beim Abgang zur "Mirabell-Garage" gegenüber vom Magistrat, von 8 bis 13 Uhr
- An diesem Tag auch Einsatz in Wien-FAVORITEN vorm Haupteingang zum Bezirksamt in der Laxenburgerstraße, von 9 bis 17 Uhr
Freitag, 22. März, in Wien-LIESING gegenüber vom Bezirksamt Nähe Schnellbahnhof Richtung EKZ "Riverside", von 9 bis 15 Uhr
05.03.19
Die EU – eine Bestandesaufnahme 2019
Wie 512 Millionen Menschen verwaltet werden
von Robert Seidel
Ein anhaltendes Schweigen herrscht in den Schweizer
Medien, wenn es um die Probleme der Europäischen Union geht, wie Dieter
Sprock in Zeit-Fragen Nr. 3 vom 28. Januar feststellten musste. Bei den
Problemen der EU handelt es sich nicht um kleine kosmetische, sondern um
gravierende, zum Teil systembedingte Fehlentwicklungen.
Viele Schweizer fragen sich zurzeit, ob die Probleme der EU verschwunden seien, seit der Bundesrat mit Brüssel über eine engere Anbindung verhandelt, weil sie nichts mehr darüber in den Medien lesen und hören können. Im folgenden soll kurz an einige Probleme des supranationalen Gebildes erinnert werden.
In den vergangenen Jahren wurde deutlich, dass in der EU die Entscheidungen zwischen den Machtzentren einzelner mächtiger Staaten (die EU-Staaten Deutschland, Frankreich und von aussen die USA) getroffen werden und die kleineren sich den Entscheidungen zu fügen haben. Diese Entscheidungen werden nicht demokratisch herbeigeführt, sondern fallen nach Macht und Einfluss aus. Passt der Kurs eines einzelnen Landes den Mächtigeren nicht, dann wird massiver Druck aufgebaut (wie auf Österreich 2000/2001, Ungarn seit 2010, Griechenland 2010–2015, Italien seit 2018, Polen seit 2005, Grossbritannien seit 2016).
80 % der nationalen Gesetze eines Mitgliedsstaates werden in Brüssel entschieden. Den nationalen Parlamenten bleibt nur noch, diese Entscheidungen aus Brüssel abzunicken. Ein relevanter Einfluss der Bürger auf ihre Belange wird auf nationaler und gliedstaatlicher Ebene immer geringer, und auf der EU-Ebene ist er gar nicht vorhanden. Volksrechte, die man ernstnehmen könnte, kennt die EU nicht.
Das EU-Parlament ist in seinen Rechten eingeschränkt, seine Zusammensetzung nicht demokratisch, und ausserdem erweckt es in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr den Eindruck, zu einem Selbstbedienungsladen seiner Parlamentarier und deren Parteien verkommen zu sein (vgl. Hans Herbert von Arnim. Die Hebel der Macht, 2017).
Stehen nationale Entscheidungen der EU entgegen, werden sie durch den Europäischen Gerichtshof EuGH oder durch die eigene Regierung im Namen der EU rückgängig gemacht, dabei können sie noch so demokratisch zustande gekommen sein. Durch ihr Handeln zerstört die EU noch bestehende demokratische Entscheidungsspielräume auf nationaler oder regionaler Ebene.
Viele Schweizer fragen sich zurzeit, ob die Probleme der EU verschwunden seien, seit der Bundesrat mit Brüssel über eine engere Anbindung verhandelt, weil sie nichts mehr darüber in den Medien lesen und hören können. Im folgenden soll kurz an einige Probleme des supranationalen Gebildes erinnert werden.
In den vergangenen Jahren wurde deutlich, dass in der EU die Entscheidungen zwischen den Machtzentren einzelner mächtiger Staaten (die EU-Staaten Deutschland, Frankreich und von aussen die USA) getroffen werden und die kleineren sich den Entscheidungen zu fügen haben. Diese Entscheidungen werden nicht demokratisch herbeigeführt, sondern fallen nach Macht und Einfluss aus. Passt der Kurs eines einzelnen Landes den Mächtigeren nicht, dann wird massiver Druck aufgebaut (wie auf Österreich 2000/2001, Ungarn seit 2010, Griechenland 2010–2015, Italien seit 2018, Polen seit 2005, Grossbritannien seit 2016).
80 % der nationalen Gesetze eines Mitgliedsstaates werden in Brüssel entschieden. Den nationalen Parlamenten bleibt nur noch, diese Entscheidungen aus Brüssel abzunicken. Ein relevanter Einfluss der Bürger auf ihre Belange wird auf nationaler und gliedstaatlicher Ebene immer geringer, und auf der EU-Ebene ist er gar nicht vorhanden. Volksrechte, die man ernstnehmen könnte, kennt die EU nicht.
Das EU-Parlament ist in seinen Rechten eingeschränkt, seine Zusammensetzung nicht demokratisch, und ausserdem erweckt es in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr den Eindruck, zu einem Selbstbedienungsladen seiner Parlamentarier und deren Parteien verkommen zu sein (vgl. Hans Herbert von Arnim. Die Hebel der Macht, 2017).
Stehen nationale Entscheidungen der EU entgegen, werden sie durch den Europäischen Gerichtshof EuGH oder durch die eigene Regierung im Namen der EU rückgängig gemacht, dabei können sie noch so demokratisch zustande gekommen sein. Durch ihr Handeln zerstört die EU noch bestehende demokratische Entscheidungsspielräume auf nationaler oder regionaler Ebene.
Undemokratischer Moloch
Dass die EU keine Demokratie und auch nicht
demokratisch ist, gilt als Binsenwahrheit. Kein Bürger konnte in
irgendeiner Weise darüber mitbestimmen, wer Mitglied in der
EU-Kommission wird. Das bleibt den Regierungschefs der EU-Staaten
vorbehalten (Europäischer Rat). Vielleicht kennen 5 % der Einwohner der
EU ihren EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker oder die
«EU-Aussenministerin» Federica Mogherini, aber andere Kommissare wie
Frans Timmermans, Andrus Ansip, Maroš Šefčovič, Valdis Dombrovskis,
Jyrki Katainen oder Günther Oettinger kennt kaum mehr jemand. Von den
Qualitäten dieser Führungsspitze bleibt das «Ischias»-Leiden von
Präsidenten Juncker im Juli 2018 (gloria.tv/video/n7pCZZaEnTm72dN6bURXdD7PK) oder sein Auftritt im Juni 2015 (www.20min.ch/ausland/news/story/EU-Chef-Juncker-ohrfeigt-Regierungschefs-12300484) in bleibender Erinnerung. Wahrscheinlich spiegeln sie auch den Zustand der gesamten EU wider.
Auf die nachgeordnete EU-Verwaltung mit ihren riesigen Behörden, die kaum jemand kennt, hat ein normaler Bürger grundsätzlich keinen Einfluss – von Kontrollmöglichkeiten ganz zu schweigen. Um so heftiger wird aus Brüssel das Leben der einzelnen Menschen reglementiert, bürokratisiert und eingeengt. Von der sprichwörtlichen Krümmung der Banane bis hin zur Zwangsernährung mit durch Spritzmittel verseuchten Lebensmitteln entscheiden Brüsseler Bürokraten (nach eigenen Angaben 32 000 Beschäftigte).
Auf die nachgeordnete EU-Verwaltung mit ihren riesigen Behörden, die kaum jemand kennt, hat ein normaler Bürger grundsätzlich keinen Einfluss – von Kontrollmöglichkeiten ganz zu schweigen. Um so heftiger wird aus Brüssel das Leben der einzelnen Menschen reglementiert, bürokratisiert und eingeengt. Von der sprichwörtlichen Krümmung der Banane bis hin zur Zwangsernährung mit durch Spritzmittel verseuchten Lebensmitteln entscheiden Brüsseler Bürokraten (nach eigenen Angaben 32 000 Beschäftigte).
Hemmungsloser Lobbyismus
Als eines der grössten Probleme gilt immer noch und
immer mehr der ungehemmte und übergreifende Lobbyismus in Brüssel.
Internationale Konzerne, Banken, Stiftungen sind in grosser Anzahl mit
geschätzten 25 000 Lobbyisten in Brüssel tätig, um Entscheidungen zu
ihren Gunsten herbeizuführen. Fernab von jeder staatlichen Kontrolle,
ganz zu schweigen von einer bürgernahen Kontrolle, werden in
Konferenzsälen der Hotels oder in den Dependancen der Konzerne mögliche
Entscheidungsträger auf Kurs gebracht. Über diesen Weg werden
sachgerechtere und bürgernähere Entscheidungen, die auf nationaler Ebene
gefällt wurden oder werden könnten, umgangen, vorweggenommen oder
ausgehebelt. Natürlich liegt es auf der Hand, dass auch Syndikate oder
kriminelle Strukturen wie die N’drangeta oder Mafia in diesem
undurchsichtigem Milieu versuchen, ihren Einfluss auszuweiten.
Staatssozialismus à la Bruxelles
Der EU-Zentralismus fördert durch die massive
Umverteilung von Steuergeldern (EU-Förderprogramme, aber auch der
Kohäsionsfonds) geradezu Korruption und Vetternwirtschaft. Der Bau von
Autobahnen oder Eisenbahnlinien mit Hilfe von EU-Geldern ist
sprichwörtlich: Autobahnen, die im Nichts enden, Eisenbahnlinien und
Flughäfen, die keine Passagiere finden. Die EU ist damit ein
Paradebeispiel für das Gegenteil eines sinnvollen, schlanken
Föderalismus und erinnert eher an die Plan- und Vetternwirtschaft aus
staatskommunistischen Zeiten.
Abenteuerliche Finanzpolitik
Die Finanzpolitik der EU bzw. der Europäischen
Zentralbank EZB ist von Beginn an ein Desaster. Durch die
Zwangsanbindung der einzelnen Volkswirtschaften an den Euro sind die
einzelnen Staaten nicht mehr in der Lage, eine unabhängige Finanz- und
Wirtschaftspolitik zu betreiben. Diese Kritik ist nicht neu, sondern
wurde schon vor der Einführung des Euro von namhaften Wissenschaftlern
formuliert (Hankel, Nölling, Schachtschneider, Starbatty, 1997). Nicht
nur Griechenlands, Italiens und auch Frankreichs Wirtschaft leiden heute
massiv unter dieser Zwangsanbindung. Sie können keine sinnvolle
Abwertung ihrer Währung mehr vornehmen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Die schleichende Verarmung der Bevölkerung nicht nur in diesen Ländern
ist eine langfristige Folge.
Die Euro-Geldmenge ist seit 2008 in einem unverantwortlichen Ausmass angestiegen und steigt immer weiter. Ein geldpolitischer Kurswechsel ist nicht in Sicht. Auch hier verhallen die Mahnungen namhafter Experten (zum Beispiel Jens Weidmann, 2019) vor den Toren der EZB. Wie der Ausstieg aus diesem «quantitative easing» ohne Wirtschaftskrise, Inflation oder Krieg vonstatten gehen soll, bleibt ungeklärt. Inzwischen schmelzen durch die rigorose Nullzins-Politik die Vermögen und auch die Renten der Bürgerinnen und Bürger.
Liegt es an dem EZB-Präsidenten Mario Draghi, (dessen Ruf durch seine vorherige Tätigkeiten bei der Goldman-Sachs-Bank im Zusammenhang mit der Aufnahme Griechenlands in die Euro-Zone und der späteren grosszügigen Übernahme der Staatsschulden Griechenlands durch die EU – zugunsten eben jener Grossbanken – mehr als zweifelhaft ist), dass die Finanzpolitik eher den Interessen der internationalen Grossbanken folgt?
Durch die Haftungsunion (EFSM, ESM) werden inzwischen alle EU-Staaten gezwungen, die Schulden eines oder mehrerer bankrotter Euro-Staaten zu übernehmen. Und dies kann heutzutage sehr schnell geschehen. In letzter Konsequenz werden die Schulden mit den Guthaben der Bürger beglichen – das geflügelte Wort von der «Einlagensicherung» wird zur Makulatur.
In haushaltspolitischer Hinsicht bleibt die EU weiterhin eine «black box». Während in den 2000er Jahren noch kritisch über die fehlenden Millionenbeträge oder wie Steuergelder verschwinden oder verprasst werden, berichtet wurde (Paul van Buitenen, 2004), ist es seit einigen Jahren auffällig still um dieses Thema geworden …
Die Euro-Geldmenge ist seit 2008 in einem unverantwortlichen Ausmass angestiegen und steigt immer weiter. Ein geldpolitischer Kurswechsel ist nicht in Sicht. Auch hier verhallen die Mahnungen namhafter Experten (zum Beispiel Jens Weidmann, 2019) vor den Toren der EZB. Wie der Ausstieg aus diesem «quantitative easing» ohne Wirtschaftskrise, Inflation oder Krieg vonstatten gehen soll, bleibt ungeklärt. Inzwischen schmelzen durch die rigorose Nullzins-Politik die Vermögen und auch die Renten der Bürgerinnen und Bürger.
Liegt es an dem EZB-Präsidenten Mario Draghi, (dessen Ruf durch seine vorherige Tätigkeiten bei der Goldman-Sachs-Bank im Zusammenhang mit der Aufnahme Griechenlands in die Euro-Zone und der späteren grosszügigen Übernahme der Staatsschulden Griechenlands durch die EU – zugunsten eben jener Grossbanken – mehr als zweifelhaft ist), dass die Finanzpolitik eher den Interessen der internationalen Grossbanken folgt?
Durch die Haftungsunion (EFSM, ESM) werden inzwischen alle EU-Staaten gezwungen, die Schulden eines oder mehrerer bankrotter Euro-Staaten zu übernehmen. Und dies kann heutzutage sehr schnell geschehen. In letzter Konsequenz werden die Schulden mit den Guthaben der Bürger beglichen – das geflügelte Wort von der «Einlagensicherung» wird zur Makulatur.
In haushaltspolitischer Hinsicht bleibt die EU weiterhin eine «black box». Während in den 2000er Jahren noch kritisch über die fehlenden Millionenbeträge oder wie Steuergelder verschwinden oder verprasst werden, berichtet wurde (Paul van Buitenen, 2004), ist es seit einigen Jahren auffällig still um dieses Thema geworden …
Der Bürger als Verdächtiger – Orwell lässt grüssen
Im Hinblick auf autoritäres und undemokratisches
Handeln sind die Entscheidungen der EU, ihre Vorgaben und die Urteile
des EuGHs im Bereich der Innenpolitik mehr als bedenklich: Die EU ist
dabei, ein Überwachungssystem auf- und auszubauen, das den einzelnen
Bürger wie einen Verbrecher beobachtet, abspeichert und behandelt. Die
gesamte Vorratsdatenspeicherung, die Erstellung von
Persönlichkeitsprofilen – auch im Rahmen von Schengen/Dublin – findet
fast ungehindert statt. Ähnlich verhält es sich mit dem Zugriff auf das
Internet bzw. auf die Pressefreiheit. Eine kritische Berichterstattung
zur EU wird unter dem Begriff «fake news» oder «hate speach» zunehmend
eingeschränkt.
Verluderung des Rechtssystems
Die EU leidet an einer autokratischen Verluderung
des Rechtssystems. Ein Höhepunkt war die eigenmächtige Entscheidung der
deutschen Kanzlerin, alle Migranten in den Schengen/Dublin-Bereich der
EU bzw. nach Deutschland einreisen zu lassen. Dies entgegen geltendem
Recht und allen rechtlichen Verträgen (Schengen-Dublin). Alle anderen
EU-Staaten und auch die assoziierten, wie die Schweiz, mussten sich
ihrem Handeln beugen.
Auch sonst leidet das EU-Rechtssystem an Intransparenz und Bürgerferne. Der Europäische Gerichtshof EuGH, der letztinstanzlich zu entscheiden hat, ist mit Richtern aus 28 verschiedenen Ländern aus unterschiedlichen Rechtssystemen und Rechtstraditionen besetzt, die die Probleme der anderen Staaten kaum kennen, aber sehr weitreichende Urteile über sie sprechen. Durch sie wird der Alltag von 512 Millionen Einwohnern reglementiert – fernab der Realität.
Auch sonst leidet das EU-Rechtssystem an Intransparenz und Bürgerferne. Der Europäische Gerichtshof EuGH, der letztinstanzlich zu entscheiden hat, ist mit Richtern aus 28 verschiedenen Ländern aus unterschiedlichen Rechtssystemen und Rechtstraditionen besetzt, die die Probleme der anderen Staaten kaum kennen, aber sehr weitreichende Urteile über sie sprechen. Durch sie wird der Alltag von 512 Millionen Einwohnern reglementiert – fernab der Realität.
Friedensprojekt EU?
Die Werbebotschaft, die EU sei ein
«Friedensprojekt», kann mit einem kurzen Blick auf ihre Aufrüstung, ihre
enge Anbindung an die Nato (Pesco) und die vielen militärischen
Abenteuer ihrer einzelnen Mitgliedsstaaten dem Bereich der modernen
Märchenerzählung zugeordnet werden. Jedes kriegerische Handeln eines
EU-Staates fällt auf alle Mitgliedsstaaten zurück. Stichwörter: Kosovo,
Syrien, Jemen, Irak, Afghanistan, Libyen, Ukraine, Mali. Die neutralen
Staaten verlieren dadurch unweigerlich ihre Glaubwürdigkeit (Schweden,
Österreich, Irland). Zu dem aggressiven Vorgehen gehört auch das
aussenpolitische Verhalten, das, eng angebunden an die USA, eine
Konfrontation mit Russland und China heraufbeschwört.
An der transatlantischen Leine
Der US-amerikanische Nachrichtendienst NSA spioniert
ungehindert und lückenlos die einzelnen EU-Staaten und insbesondere
Brüssel aus. Sowohl in politischer und militärischer als auch in
wirtschaftlicher Hinsicht können Entscheidungen nie ohne Anbindung an
die Machtzentren in den USA gefällt werden. – Diese Machtzentren
entsprechen nicht immer der offiziellen Regierung.
Dass die «europäische Einigung» ohnehin keine europäische war, sondern – entgegen der Brüssler Hagiographie – dem Wunsch Washingtons nach dem Zweiten Weltkrieg entsprach, Europa unter einem Telefonanschluss steuern zu können, beschreibt Werner Wüthrich detailliert anhand der Schlüsselfigur Jean Monnet (vgl. Zeit-Fragen Nr. 50 vom 12.12.2011, [https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2011/nr-50-vom-12122011/die-methode-monnet-als-schluessel-zum-verstaendnis-der-euro-krise.html] Zeit-Fragen Nr. 3 vom 17.1.2012 [https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr3-vom-1712012/das-europaeische-orchester-wieder-zum-klingen-bringen.html]).
Dass die «europäische Einigung» ohnehin keine europäische war, sondern – entgegen der Brüssler Hagiographie – dem Wunsch Washingtons nach dem Zweiten Weltkrieg entsprach, Europa unter einem Telefonanschluss steuern zu können, beschreibt Werner Wüthrich detailliert anhand der Schlüsselfigur Jean Monnet (vgl. Zeit-Fragen Nr. 50 vom 12.12.2011, [https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2011/nr-50-vom-12122011/die-methode-monnet-als-schluessel-zum-verstaendnis-der-euro-krise.html] Zeit-Fragen Nr. 3 vom 17.1.2012 [https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr3-vom-1712012/das-europaeische-orchester-wieder-zum-klingen-bringen.html]).
Keine Besserung in Sicht
Der Zustand der EU bzw. ihre Auswirkung auf die einzelnen Mitgliedsstaaten ist besorgniserregend. Aus einem supranationalen Gebilde entwickelt sich eine autokratische Staatsform mit einer weitgehenden Entmündigung ihrer Bevölkerungen. Trotz aller Beteuerungen seitens der EU, mehr demokratische Elemente einzuführen, blieben diese uneingelöst.Die an dieser Stelle zusammengetragenen Fakten sind öffentlich zugänglich und für jeden einsehbar. Es gilt, sie wahrzunehmen und bei allfälligen Entscheidungen, zum Beispiel bei einer engeren Anbindung an die Europäische Union, einzubeziehen.
(Quelle: Zeit-Fragen)
03.03.19
Inge Rauscher - Europa Wahlen: Heute im Interview
https://archiv.okitalk.net/audio/2019/03/2019-03-03_Inge_Rauscher_Politik_zum_Anfassen_Europa_Wahlen_2019.mp3
Inge Rauscher - Europa Wahlen
mit Klaus Glatzel
Fahrplan zur EU-Wahl 2019: Alle Daten und Fristen im Detail
http://eu-austritts-volksbegehren.blogspot.com/
"EU-NEIN" will ins Europaparlament einziehen. ©APA/Helmut Fohringer
Das Wahlbündnis “EU-NEIN” wird Unterstützungserklärungen für einen Antritt sammeln, Ziel ist der Einzug ins Europaparlament. Den ersten Listenplatz soll Inge Rauscher, Initiatorin des EU-Austritts-Volksbegehren, belegen. Nicht an Bord ist EU-Gegner Robert Marschall, der ein Angebot zur Zusammenarbeit abgelehnt habe.
Die neue Partei, die erst am Mittwoch gegründet wurde, setzt sich aus Rauschers Initiative “Heimat und Umwelt” (IHU) und dem “Neutralen Freien Österreich” (NFÖ) zusammen. Warum EU-Gegner ins Europaparlament wollen? Vertreter aller Bürger seien darin vertreten, begründete Rauscher in einer Pressekonferenz am Donnerstag. Der Wahlkampf soll ausschließlich durch Spenden finanziert werden, wodurch man auch unabhängig bleibe.
EU-Gegner Marschall bei “EU-NEIN” nicht an Bord
Die Ansichten des Wahlbündnisses: Österreich dürfe nicht länger eine “EU-Kolonie” bleiben, die “zentralistische und undemokratische Gesamtkonstruktion” der Union schade dem Land. Zudem sei die EU der “politische Arm der Großkonzerne” und seit Jahren eine “treibende Kraft der Masseneinwanderung”. Als Vorbild dient den EU-Gegnern die Schweiz, wo direkte Demokratie und Neutralität gelebt werde.
Keine Unterstützung gibt es von Robert Marschall, der bereits mehrmals mit seiner eigenen EU-Austrittspartei bei diversen Wahlen erfolglos angetreten war. Man habe zwar ein “Dreier-Bündnis” angestrebt, sagte Rudolf Pomaroli, der für das Bündnis auf dem zweiten Listenplatz antreten will. Das Angebot sei aber abgelehnt worden. “Jetzt gibt es halt eine Alternative”, meinte Pomaroli im Hinblick auf eine mögliche weitere Kandidatur Marschalls. Zerstritten sei man aber nicht.
02.03.19
Europawahl: Die ersten Infostandtermine der Partei "EU-NEIN" in Wien
Ab Montag, 4. März, beginnt die Info-Stand-Arbeit zur Erreichung der mindestens
2.600 gemeindeamtlich bestätigten Unterstützungs-Erklärungen für
"EU-NEIN". Nachstehend die Termine für
nächste Woche - alle in Wien.
Info-Stand-Arbeiten - bitte melden bzw. einfach
hinkommen!
- am Montag, 4.
März, von 9 bis 14 Uhr in WIEN-DONAUSTADT/Kagran am
Schrödingerplatz vor'm Bezirksamt
- am Dienstag, 5.
März, von 8 bis 14 Uhr am selben Platz wie am 4.3.
(Donaustadt)
- am Mittwoch, 6.
März, von 8 bis 14 Uhr in
WIEN-MEIDLING/Schönbrunnerstr.-Ecke Theresienbadgasse,
neben Bezirksamt, bei U-4/U-6Station
- am Donnerstag, 7.
März, von 8 bis 18 Uhr (langer Amtstag!), am selben
Platz wie am 6.3. (Meidling)
- am Freitag,
8.März, von 8 bis 14 Uhr, in WIEN-FLORIDSDORF,
Hauptstr. gegenüber Bezirksamt (am Spitz) vor Durchgang
zum Franz-Jonas-Platz
Die weiteren Termine in
den Wochen danach wird man dann jeweils ein paar Tage
davor auf der Webseite
entnehmen können.
Vielen Dank im voraus allen Mithelfern!
Inge Rauscher, IHU-Obfrau
und Spitzenkandidatin von "EU-NEIN"
Tel. 02242/70516 oder
0664/425 19 35
23.02.19
21.02.19
Noch weniger Demokratie in Europa? Geht das? Schäuble ist offenbar dafür.
von Egon W. Kreutzer
Bei ANTI-SPIEGEL habe ich heute Morgen eine kluge Analyse zum Vorschlag Schäubles gelesen, das Einstimmigkeitsprinzip in der EU aufzugeben, bzw. aufzuweichen und zudem als nächsten Schritt des Souveränitätsverzichts der Mitgliedsstaaten, das Haushaltsrecht der Parlamente an Brüssel abzugeben.
Wer schon länger bei mir mitliest, weiß, dass ich mich ebenfalls immer wieder intensiv mit dem Zustand von Demokratie und Freiheit in der EU auseinandergesetzt habe, und dabei stets auf große und schädliche Defizite hingewiesen habe.
Die bevorstehende Wahl zum EU-Parlament im Mai 2019 bewegt mich dazu, noch einmal aufzuklären, ja aufzurütteln, damit das Wissen darüber, was da eigentlich wie gewählt wird, noch einmal frisch in die Köpfe gelangt.
Das EU-Parlament ist das verdorrte Feigenblatt, hinter dem der Europäische Rat und die Kommission ihre demokratische Nacktheit verbergen. Die DDR-Volkskammer hatte mehr Rechte und Möglichkeiten zur Einflussnahme als das Parlament der EU. Seine Mitglieder werden eben nicht in einer EU-europäischen Wahl bestimmt, sondern in nationalen Wahlen, was es den Franzosen unmöglich macht, spanische Kandidaten zu wählen und den deutschen unmöglich macht, jemand anderes zu wählen, als diejenigen, die von den deutschen Parteien auf die Liste gesetzt wurden. Das ist aber noch nicht alles! Wussten Sie, dass ein deutscher Abgeordneter für seinen Einzug in dieses „Parlament“ über 850.000 Stimmen benötigt, während die Luxemburger nur gut 80.000 Stimmen zusammenbringen müssen, um einen der ihren nach Brüssel entsenden zu können?
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat dazu eine schöne Grafik online gestellt, aus der zweifelsfrei zu erkennen ist, dass die Stimmen der Deutschen in der EU weniger zählen als die aller anderen Mitgliedsstaaten. Haben Sie den Link angeklickt? Fühlen Sie sich da als Deutscher noch angemessen repräsentiert in diesem Parlament?
Natürlich kann man sich auf den Standpunkt zurückziehen, das sei doch egal, das EU-Parlament habe sowieso nichts zu sagen. Warum also aufregen?
Diese beiden schweren, konstitutionellen Konstruktionsfehler der EU heben sich doch nicht gegenseitig auf!
Wir dürfen nicht vergessen, das wir in diesem Gebilde, dessen demokratische Legitimation löchriger ist als ein alter Putzlumpen, leben müssen und sehenden Auges machtlos über uns ergehen lassen, dass unsere nationalen Parlamente ebenso zur Statisterie herabgewürdigt werden, wie das EU-Parlament, weil Rat und Kommission im fernen Brüssel längst über den größten Teil aller Gesetze und Vorschriften bestimmen, die von den nationalen Parlamenten nur noch, und ohne Chance zur Gegenwehr, in nationales Recht überführt werden müssen.
Aber hallo!
Wer von uns Deutschen hat Macron gewählt? Und warum darf Macron dann darüber (mit-)entscheiden, was der Bundestag abzunicken hat?
Die EU ist weder ein Staat noch sind seine Organe von den Bürgern der Mitgliedsstaaten autorisiert worden, über ihre Belange zu entscheiden. Was ist das für ein Parlament, das sich nur mit Themen beschäftigten darf, die von einer Schar bezahlter Kommissare vorgegeben werden, während die Kommissare wiederum den Weisungen der Staats- und Regierungschefs zu folgen haben?
Hatten Sie Gelegenheit, sich die Bilder und Videos – zum Teil Livestream – von den Gelbwesten-Protesten in Frankreich anzusehen? Haben Sie die Panzer mit dem Emblem der EU – Sternenkranz auf blauem Grund – entdeckt? Das war kein Einsatz der französischen Armee gegen das eigene Volk, das war ein Einsatz der EU-Eingreiftruppe zur Aufstandsbekämpfung im Inneren. EUROGENDFOR heißt der Verein, den sich Rat und Kommission zusammengebastelt haben. Kein Mitgliedsstaat muss um diese Truppe bitten. Die EU kann darüber entscheiden, dass Demonstrationen mit militärischen Mitteln niedergeschlagen werden. Wikipedia beschreibt diese Truppe eher beschwichtigend, aber wer weiter googelt, findet auch ein paar Videos, in denen die Bedrohung der Bürger durch EUROGENDFOR weniger verharmlost wird.
Ich kann in einem Tageskommentar leider nur an der Oberfläche kratzen. Das ganze Ausmaß des Problems „EU“ würde vermutlich eine ganze Bibliothek füllen. Florian Stumfall ist es gelungen, die wichtigsten Aspekte darzustellen und zu einem Mosaik zu vereinen, dass erkennen lässt, das auch hier das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, und in diesem Fall, dass die EU als Ganzes schlimmer ist, als die Summe ihrer Organe, Gesetze, Richtlinien samt dem Euro.
Stumfall beschränkt sich dabei aber nicht auf eine aktuelle Bestandsaufnahme und Analyse, er stellt diese EU vor den Hintergrund einer kulturgeschichtlich-philosophischen Staatenlehre und macht daduch die Kontraste zwischen dem hohen Anspruch an Freiheit und Demokratie, der in Festtagsreden verbreitet wird, und der Realität in der EU besonders deutlich.
Sein 2014 erstmals erschienenes Buch „Das EU-Diktat – Vom Untergang der Freiheit in Europa“ ist seit ein paar Tagen vergriffen. Ende des Monats werde ich einen Nachdruck in Auftrag geben. Sie können es – um mir die Disposition zu erleichtern – ab sofort bestellen. Mit der Auslieferung werde ich Mitte März beginnen können.
Dieser Titel steht auch als E-Book im EPUB-Format zur Verfügung und kann hier bestellt werden. Aber bitte nur, wenn Sie sicher sind, auch über einen Reader oder entsprechende Software zu verfügen.
Ach ja – der Link zum Anti-Spiegel, den ich auch nach der Buchwerbung dringend empfehle.
18.02.19
Die gekaufte Demokratie: "Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und die Gewählten haben nichts zu entscheiden."
In Brüssel kommen 4 Lobbyisten auf jeden einzelnen Mitarbeiter des EU-Parlaments. Wie groß Ist ihre Macht? Werden wir alle längst von einer konzern-orientierten „Lobbykratie" regiert? Beispiele gefällig?
Etwa 25.000 Lobbyisten (Interessenvertreter, auch Politikberater genannt) nehmen in Brüssel Einfluss auf das EU-Parlament. Jahresbudget: 1,5 Milliarden Euro. Weiterlesen>>>
Die gekaufte Demokratie
Februar 2019 · Kronen Zeitung07.02.19
Wer ist diese fordernde EU eigentlich?
Die Schweiz darf sich nicht länger erpressen lassen
von Dieter Sprock
Verfolgt man die Diskussion rund um das von der EU geforderte Rahmenabkommen in den Schweizer Medien, so fällt vor allem auf, dass kaum einmal die Frage gestellt wird, wer diese fordernde EU eigentlich ist, obwohl es dazu reichlich Grund gäbe: Seit Jahren kann das Budget der EU nicht abgenommen werden, weil Milliarden in den schwarzen Löchern der Bürokratie verschwinden. Bürokratie und Regelwerk haben einen Umfang angenommen, den niemand mehr überblicken kann. Die ärmeren Länder werden immer ärmer, und auch in den reicheren wird das Gefälle zwischen Armen und Reichen immer grösser. So verfügt das wirtschaftlich stärkste Land in der EU, nämlich Deutschland, über den höchsten Anteil armer Menschen, deren Lohn oder Rente unter der Armutsgrenze liegt. Die Missstände in der EU – vor allem das Demokratiedefizit und die unsinnige Geldvernichtung – stinken zum Himmel. Sie lassen sich nicht mehr schönreden.
Immer mehr Länder versuchen, sich aus der Bevormundung der EU zu befreien und wieder eine Politik für ihre Bevölkerung zu machen. Die Menschen beginnen zu verstehen, dass die Freiheit des Kapitals nicht ihre Freiheit ist und dass die zunehmende Verarmung ihrer Länder eine Folge der Geldgier der Allerreichsten ist. In allen EU-Ländern wächst der Stimmenanteil EU-kritischer Parteien. Immer mehr Menschen wollen die Politik ihrer Länder nicht mehr von Brüssel bestimmt sehen. Böse Zungen sprechen bereits von Brüssel als dem neuen Moskau kommunistischer Vergangenheit.
Immer mehr Länder versuchen, sich aus der Bevormundung der EU zu befreien und wieder eine Politik für ihre Bevölkerung zu machen. Die Menschen beginnen zu verstehen, dass die Freiheit des Kapitals nicht ihre Freiheit ist und dass die zunehmende Verarmung ihrer Länder eine Folge der Geldgier der Allerreichsten ist. In allen EU-Ländern wächst der Stimmenanteil EU-kritischer Parteien. Immer mehr Menschen wollen die Politik ihrer Länder nicht mehr von Brüssel bestimmt sehen. Böse Zungen sprechen bereits von Brüssel als dem neuen Moskau kommunistischer Vergangenheit.
Fordern und Drohen
Wenn es für den undemokratischen Charakter der EU noch eines Beweises bedurft hätte, so liefert ihn diese spätestens jetzt mit den Forderungen gegenüber der Schweiz: Die EU fordert und droht zugleich mit Sanktionen. Sie fordert die automatische Übernahme von EU-Recht. Und droht, wenn die Schweiz darauf nicht eingeht, ihr die Börsenäquivalenz zu entziehen – aus technischer Sicht gibt es dafür keine Gründe. Sie droht, den Marktzugang zum Elektrizitätsbereich zu blockieren – obwohl die Schweiz als Stromdrehscheibe in Europa gute Dienste leistet. Sie droht, die bestehenden Bilateralen Verträge nicht weiterzuführen – obwohl es dazu sachlich keinen Grund gibt. …
Auf ein solches Setting kann ein souveräner Staat nicht eingehen. Verträge werden ohne Drohungen ausgehandelt und können, ohne dass Sanktionen zu erwarten sind, gekündigt und neu verhandelt werden – sonst sind es Diktate. Die Forderung der EU nach automatischer Übernahme von EU-Recht ist ohne Wenn und Aber zurückzuweisen.
Auf ein solches Setting kann ein souveräner Staat nicht eingehen. Verträge werden ohne Drohungen ausgehandelt und können, ohne dass Sanktionen zu erwarten sind, gekündigt und neu verhandelt werden – sonst sind es Diktate. Die Forderung der EU nach automatischer Übernahme von EU-Recht ist ohne Wenn und Aber zurückzuweisen.
Experten-Meinungen
Seit nun der Bundesrat den ausgehandelten Entwurf des Rahmenabkommens zur Konsultation freigegeben und in die Vernehmlassung geschickt hat, vergeht kein Tag, an dem sich nicht immer wieder neue «Experten» zu Wort melden. Sie wollen, so liest man, «zur Aufklärung beitragen», rufen zu einer «Versachlichung der Diskussion» auf und bieten «Denkhilfen» an, denn es handle sich um ein so «komplexes Thema», dem der «Normalbürger» schon lange nicht mehr folgen könne. Andere ergehen sich in Warnungen vor dem «Niedergang der Schweizer Wirtschaft»: Scheitere der Rahmenvertrag, könne die EU (!) die Schweiz «auf den Status eines Drittlandes herabstufen», schreibt die «Neue Zürcher Zeitung» am 19. Januar ohne jede Empörung. Man missverstehe die Demokratie, wenn man in ihr bloss die «Herrschaft der Mehrheit» sehe und diese fatalistisch hinnehme, fährt sie fort und ruft zum Durchregieren auf. Wieder andere bringen einen Beitritt zum EWR oder sogar direkt zur EU als Lösung ein.
Was immer all die «klugen» Experten noch herausfinden mögen, ändert nichts am Wesen der EU selbst. Diese vertritt nun einmal nicht die Interessen der Menschen. Sie steht im Dienste der Hochfinanz, die sich mit dem Binnenmarkt einen Raum geschaffen hat, in dem sie Waren, Menschen und Kapital grenzenlos verschieben kann, um so den grösstmöglichen Profit zu erzielen – ohne Rücksicht auf Verluste.
Was immer all die «klugen» Experten noch herausfinden mögen, ändert nichts am Wesen der EU selbst. Diese vertritt nun einmal nicht die Interessen der Menschen. Sie steht im Dienste der Hochfinanz, die sich mit dem Binnenmarkt einen Raum geschaffen hat, in dem sie Waren, Menschen und Kapital grenzenlos verschieben kann, um so den grösstmöglichen Profit zu erzielen – ohne Rücksicht auf Verluste.
Die Bürger haben das letzte Wort
Beim Rahmenvertrag geht es um den Zugriff auf die Schweiz. Er soll den Schweizer Markt für Dienstleistungen aller Art – darunter fallen Schulen, Universitäten oder die medizinische Versorgung – und auch den Service public – insbesondere die Wasser- und Stromversorgung – für den Finanzmarkt öffnen.
Die CVP des Kantons Aargau hat kürzlich ihrer Besorgnis darüber Ausdruck gegeben, dass sich die grossen Schweizer Unternehmen zunehmend im Besitz ausländischer Investoren befinden. Anders als früher verhielten sich viele dieser Aktionäre nicht mehr wie verantwortungsvolle Eigentümer, sondern seien in ihrem Verhalten einzig an ihrem eigenen Profit interessiert («Neue Zürcher Zeitung» vom 10. Januar). Sie ist mit dieser Sorge nicht allein.
Die Schweiz steht also vor der Wahl, dem Mammon auch noch ihre Souveränität und die weltweit einzigartige direkte Demokratie zu opfern oder diese mit einem Nein zum Rahmenvertrag zu verteidigen.
Die Finanzindustrie kämpft zur Durchsetzung ihrer Ziele mit harten Bandagen. Doch zum Glück haben die Schweizer Bürger mit dem Referendum immer noch das letzte Wort. •
(Quelle: Zeit-Fragen)
Die CVP des Kantons Aargau hat kürzlich ihrer Besorgnis darüber Ausdruck gegeben, dass sich die grossen Schweizer Unternehmen zunehmend im Besitz ausländischer Investoren befinden. Anders als früher verhielten sich viele dieser Aktionäre nicht mehr wie verantwortungsvolle Eigentümer, sondern seien in ihrem Verhalten einzig an ihrem eigenen Profit interessiert («Neue Zürcher Zeitung» vom 10. Januar). Sie ist mit dieser Sorge nicht allein.
Die Schweiz steht also vor der Wahl, dem Mammon auch noch ihre Souveränität und die weltweit einzigartige direkte Demokratie zu opfern oder diese mit einem Nein zum Rahmenvertrag zu verteidigen.
Die Finanzindustrie kämpft zur Durchsetzung ihrer Ziele mit harten Bandagen. Doch zum Glück haben die Schweizer Bürger mit dem Referendum immer noch das letzte Wort. •
(Quelle: Zeit-Fragen)
EU-Steuern drohen!
Vor wenigen Tagen kündigte
EU-Finanz-kommissar Moscovici an, daß künftig die EU die Steuern
für alle EU-Mitgliedsländer regeln wolle. Bislang unterlagen
Steuergesetze und Regeln noch den EU-Mitgliedstaaten. Einer der
wenigen Bereiche, in dem die EU noch kein Mitspracherecht hat. Daher
müsse der erste Schritt zu schnelleren, EU-weiten
Steuerentscheidungen die Abschaffung der Einstimmigkeitsklausel in
der Steuerpolitik sein. Bereits im Dezember lehnte der
niederländische Finanzminister Hoekstra vor dem EU-Gipfel den
Vorschlag eines gemeinsamen Eurozonenbudgets ab. Der Vorschlag
stammte von Macron und Merkel. Macron will ans deutsche
Geld und Merkel macht in den letzten Monaten als Kanzlerin
alles, um Deutschland nachhaltig zu schaden! Trotz
des Widerstands aus den EU-Mitgliedstaaten soll das Eurozonen-Budget
kommen. Die EU-Kommission wird dazu Anfang des Jahres
einen Verordnungsentwurf vorlegen. Und schon im Juni 2019 soll der
EU-Finanzministerrat die Verordnung absegnen. Die
Ausgestaltung des EU-Zentralstaates schreitet voran, die
Mitgliedstaaten verlieren an Souveränität. Schritt für
Schritt.
Großkonzerne zahlen nach einer
Studie der Grünen im Europaparlament fast nirgendwo in der EU den
gesetzlich vorgeschriebenen Steuersatz. Es gebe deutliche
Unterschiede zwischen den offiziell geltenden Steuern und der
tatsächlich gezahlten Abgabenlast multinationaler Konzerne. Kleinere
Firmen würden „in den meisten Ländern spürbar
benachteiligt gegenüber grenzüberschreitend tätigen
Konzernen.
(Quelle: Inter-Info 482)
Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda!
Es
gibt aus den letzten Jahren etwa 800 wissenschaftliche Veröffentlichungen,
welche die CO2-Treibhausthesen widerlegen. Der Hauptunterschied zu den Klimamodellierern: Sie
legen Versuche mit Messungen vor, während die vom IPCC (der gern als
„Weltklimarat“ bezeichneten internationalen Behörde) veröffentlichten Studien
auf Computermodellen und Berechnungen basieren. Auf einen kurzen
Nenner gebracht, lautet der Gegensatz: Fakten gegen Berechnungen. Von
der deutschen Öffentlichkeit fast unbemerkt haben sich beim G8-Gipfel in
Deauville Kanada, Japan, Rußland und Frankreich versichert, daß sie an keinen
Konferenzen mehr für ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll teilnehmen werden. Die USA
wollen nur noch Beobachter schicken. In den USA ist die CO2-Börse
geplatzt, in Asien und Australien wurde sie gar nicht erst eingeführt, nur in
Europa und unter der Führung Deutschlands soll CO2 einen
Preis haben. Eine echte Luftnummer. Tragisch nur: Selbst wenn keiner mehr mitmacht, so sind
die deutschen Parteien trotzdem entschlossen, die Bepreisung von CO2
durchzuziehen. Als Vorbild für die ganze Welt. Mit Energiewende und
Umweltschutz hat das aber alles nichts zu tun. Die CO2-Theorie ist nur geniale
Propaganda!
Trockene
Luft enthält gerade einmal 0,038% CO2. Von diesen 0,038% beträgt
der menschengemachte CO2-Anteil daher nur lächerliche 0,00152%. In Davos fand vom 24. bis zum 28. Januar 2007 das
Weltwirtschaftsforum 2007 statt. Dort begann das neuzeitliche Märchen vom CO2 als
Klimamörder. Es wurde unter dem
Tagesordnungspunkt Klimaschutz, Klimawandel und Treibhausgase eine neue
Gewinnquelle für die Hochfinanz gesichert.
Seitdem finden CO2-Emmissionsrechte das Interesse der Anleger. Propagiert
wird dies als neuer Investmenttrend, konkret heißt das, daß jetzt durch die
Belastung der Umwelt mit Schadstoffen richtig verdient wird. Für jede
wirtschaftliche Aktivität, bei der das "Klimagas" Kohlendioxid (CO2)
ausgestoßen wird, sollen diesen Vorstellungen zufolge künftig Kosten für die
Verursacher anfallen. Das bedeutet, daß
jeder, der durch produktions- oder transportbedingte Abgase die Atmosphäre
belastet, Emissionsrechte kaufen muß.
In
Davos hatte die Hochfinanz sogar die irrige Vorstellung, daß diese CO2-Rechte zu
einer neuen globalen Währung werden.
Anlegern bieten sich inzwischen mehrere Investmentmöglichkeiten. Die direkteste
Form besteht darin, schon jetzt auf Kohlendioxid zu spekulieren. Denn die CO2-Rechte
werden ähnlich wie Edelmetalle inzwischen bereits an einigen Börsen gehandelt.
So sollen künftig auch Fluggesellschaften einbezogen werden, die bisher noch keine
CO2-Genehmigung erwerben mußten. Selbst ernannte Experten
fordern in diesem Zusammenhang auch den Emissionshandel für Autos. Das
würde sämtliche Autos teurer machen. Aber um richtig abzuzocken muß man den
Markt natürlich erweitern – genau vor diesem Hintergrund findet nunmehr die
Diskussion um die CO2-Werte und den Klimawandel auch auf EU-Ebene statt.
Schließlich hat die Hochfinanz nicht nur
Deutschland, sondern ganz Europa in den Klauen und wird unterstützt von
Pipi-Langstrumpf-Merkel. Sie macht sich ihre
Welt und hat jeden Realitätsblick verloren.
(Quelle: Inter Info 482)
Fotos der ersten Pressekonferenz der Partei EU-NEIN für die Europaparlamentswahlen.
Zur Bildergalerie >>>>
FÜR ÖSTERREICH: EU NEIN
Weil Österreich nicht länger eine EU-Kolonie bleiben will. Die zentralistische und undemokratische Gesamtkonstruktion der EU schadet nicht nur Österreich immer mehr, sondern allen europäischen Staaten, die EU-Mitglieder sind. Mit dem obersten Ziel der EU, der Zerstörung der gewachsenen Nationalstaaten, wird auch der Sozialstaat und die bodenständige Volkswirtschaft zerstört.
Weil die EU als politischer Arm der Großkonzerne daher auch seit Jahren eine treibende Kraft der Masseneinwanderung ist (Lohndumping!) und auch weiter sein wird - siehe den jüngsten EU-Afrika-Migrationspakt (https://bit.ly/2FSDXt8) vom 2.5.2018, den auch die österr. Bundesregierung ohne jede Information an die Öffentlichkeit zustimmend unterzeichnete. EU-NEIN fordert die Wiedereinführung von ständigen effektiven Grenzkontrollen an allen Staatsgrenzen (nicht nur bei EU-Gipfeln) anstatt unzureichender Alibi-Aktionen wie derzeit.
Weil die direkte Demokratie nach Schweizer Muster, also die Herbeiführung von Volksabstimmungen bei allen wichtigen Fragen durch das jeweilige Staatsvolk selbst ohne erforderliche Zustimmung durch Regierung und Parlament, durch das geltende EU-Recht praktisch ausgeschlossen wird. Die EU erfüllt nicht einmal den elementarsten Grundsatz selbst der repräsentativen Demokratie, die Gewaltenteilung: Der wichtigste Gesetzgeber, die EU-Kommission, ist nicht gewählt. Der EU-Gerichtshof (EuGH) ist Exekutive, Legislative und Rechtssprechung in einem - ein Rückfall in den Absolutismus vordemokratischer Herrschaftsformen, als das Wort Bürgerrechte noch nicht existierte.
Weil eine nicht nur vorgetäuschte, sondern tatsächliche Neutralität als Friedensbeitrag nur außerhalb der EU möglich ist. Solange Österreich an der sogenannten "Gemeinsamen Außen- und Sicherheitpolitik" der EU (GASP) teilnimmt, die alles andere als neutral ist (Beispiel Sanktionen = Wirtschaftskrieg gegen Rußland) und sich damit einem EU-Außenminister unterwirft, wird die Neutralität grob verletzt. Das gilt ebenso für Österreichs Beitritt zur "NATO-Partnerschaft für den Frieden" und zum PESCO-Abkommen, einer eindeutigen Vorleistung für die Mitwirkung Österreichs an einer EU-Armee - entgegen anderslautender Politiker-Beteuerungen.
Dies alles (und noch einiges mehr) braucht im "Europaparlament" entschlossene Stimmen, die dort bisher nicht vertreten sind.
Wer ist das Bündnis EU-NEIN?
Im wesentlichen eine Zusammenarbeit von seit Jahren an der Basis sehr aktiven Organisationen, der unabhängigen "Initiative Heimat & Umwelt" IHU (www.heimat-und-umwelt.at) und dem "Neutralen Freien Österreich" NFÖ (www.nfoe.at). Die IHU war u.a. die treibende Kraft beim EU-Austritts-Volksbegehren vom Juni 2015 mit 261.056 Unterzeichnern, die NFÖ war u.a. bereits 2014 ein tragender Teil der Kandidatur von "EU-Stop" bei den Wahlen zum Europaparlament mit rund 78.000 erreichten Stimmen. Für die Entsendung von Abgeordneten dorthin sind am 26. Mai 2019 voraussichtlich mindestens rund 150.000 Stimmen nötig.
Als Spitzenkandidatin für EU-NEIN wurde IHU-Obfrau Inge RAUSCHER aus Niederösterreich nominiert, an zweiter Stelle NFÖ-Obmann Dipl.Ing. Rudolf POMAROLI aus Tirol. Die gemeinsame Kandidatur, die auch vom überparteilichen EU-AUSTRITTS-PERSONENKOMITEE unterstützt wird, wurde am 17. Jänner 2019 in einer allen Medien angekündigten Pressekonferenz öffentlich vorgestellt.
Kontaktadressen: IHU/3424 Zeiselmauer, Hageng. 5, Tel. 02242/70516 oder 0664/425 19 35, ihu@a1.net sowie NFÖ/Postfach 110, 6010 Innsbruck, Tel.: 0699-100 86 924, buendnis@nfoe.at
So können Sie die Kandidatur von EU-NEIN bei den Wahlen zum Europaparlament unterstützen:
1. So rasch wie möglich ab Ende Februar mit der umseitigen Unterstützungserklärung und einem amtlichen Lichtbildausweis (Paß, Personalausweis oder Führerschein) zu den üblichen Parteienverkehrszeiten in das Gemeindeamt bzw. magistratische Bezirksamt Ihres Hauptwohnsitzortes gehen. In den großen Städten können Sie zum Unterschreiben in jedes Bezirksamt gehen (nicht nur in das Ihres Wohnbezirkes).
2. Dort die mitgebrachte Unterstützungserklärung vor dem Beamten unterschreiben und nach erfolgter Bestätigung durch die Behörde dieses Original-Formular wieder umgehend an uns retour senden. Alle bestätigten Unterstützungserklärungen müssen bis spätestens 8. April 2019 bei uns einlangen.
EU-NEIN kann nur dann am Stimmzettel stehen und damit wählbar sein, wenn mindestens 2.600 gültige Unterstützungserklärungen aus ganz Österreich bei uns rechtzeitig einlangen. Zur gültigen Unterzeichnung sind alle österreichischen Staatsbürger, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, mit Wohnsitz im In- oder Ausland berechtigt sowie alle EU-Bürger mit Wohnsitz in Österreich.

2. Seite ist für IHU oder NFÖ

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03.02.19
Die sichere Zukunft unserer Kinder steht auf dem Spiel! Wie eine globale Elite die Massenmigration nutzt, um die einheimische Bevölkerung zu ersetzen.
Von
Rudolf Hänsel
Herrmann
H. Mitterers Buch „Bevölkerungsaustausch
in Europa“ ist ein auf
überprüfbaren Fakten basiertes und nicht-ideologisches
Aufklärungsbuch, das man ungern wieder aus der Hand legt. Seine
Forschungshypothese belegt er mit Zahlen, Fakten und Daten: Als Folge
des Bevölkerungsaustauschs – einem „sozialen
Großexperiment“ –
werden sich innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre die
lebensweltlichen Bedingungen, wie sie seit Jahrhunderten Europa
prägen, radikal verändern. Europa wird nicht mehr das bisher
bekannte sein. Oder wie der Journalist und Publizist Peter
Scholl-Latour sagte: „Wer
halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird
selbst zu Kalkutta.“
Mitterer gewährt dem Leser nicht nur einen Blick hinter die Fassade
von „Humanität“
und „Willkommenskultur“,
sondern er gibt ihm auch wertvolle Ratschläge, wie man dem seit
Jahrzehnten von langer Hand geplanten Bevölkerungsaustausch mit
seinen fatalen und zerstörerischen Auswirkungen für Deutschland und
Europa entgegenwirken kann. Denn die sichere Zukunft unserer Kinder
steht auf dem Spiel.
Die
vom Bewusstsein sittlicher Werte geprägte Gesinnung des Autors
Mitterer
ist Offizier im Österreichischen Bundesheer und studierte Politik-
und Erziehungswissenschaft sowie Soziologie. Hauptmotivation für
seine vielfältigen Veröffentlichungen ist für ihn die sichere
Zukunft seiner drei erwachsenen Kinder. Sein Buch beginnt mit einem
bemerkenswerten Geleitwort. Mit dieser Einführung offenbart er seine
vom Bewusstsein sittlicher Werte geprägte Gesinnung:
„Nicht
Reichtum, nicht soziale Stellung, nicht akademische Bildung
unterscheidet den Edlen vom Gemeinen.
Es
ist die Fähigkeit, die Bedeutung überzeitlicher Werte
zu
erkennen, und der Wille, zu ihrer Erhaltung persönliche Opfer
und,
falls erforderlich, das eigene Leben zu geben.“
(S. 4)
Hypothese
und Forschungsfragen
Mitterer
stellt zu Beginn seiner Ausführungen eine Arbeitshypothese auf –
eine zunächst unbewiesene Annahme von Tatsachen als Hilfsmittel für
wissenschaftliche Erkenntnisse – und formuliert Forschungsfragen.
Er geht also wissenschaftlich und nicht ideologiegeleitet an die
komplexe Thematik heran. Seine Hypothese lautet: „Die
Masseneinwanderung wird von politischen Eliten als Mittel des
Bevölkerungsaustauschs eingesetzt.“
Um
diese Hypothese zu überprüfen, geht er folgenden
(forschungsleitenden) Fragen nach:
„1.
Was versteht man unter dem Begriff ‚Bevölkerungsaustausch‘?
2.
Gibt es diesen Bevölkerungsaustausch in der Realität wirklich und
kann man ihn anhand von Fakten nachweisen?
3.
Wenn es denn so etwas gibt, wer könnte Interesse daran haben, und
was könnten die Ziele sein?
4.
Interessen und Ziele sind eine Sache, aber kann man Massenmigration
zur Nutzung eigener Interessen und Ziele überhaupt erzeugen und
lenken?
5.
Wenn es diesen Bevölkerungsaustausch durch gezielte
Masseneinwanderung gibt, warum stellen sich dann ‚unsere‘ Eliten
zum Schutze ihrer Völker nicht dagegen?“ (S.
15f.)
Mitterer
nennt auch einige Zielsetzungen, die mit dem ‚Mittel‘
Massenmigration verbunden sind:
- „Innenpolitisches Herrschaftsinstrument nach der Strategie divide et impera,
- Destabilisierung nationaler Gesellschaften aus geopolitischen Gründen, um etwa die Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) doch noch zu ermöglichen,
- Verhinderung der Achse Berlin-Moskau (…),
- Generelle Absenkung des Lebensstandards oder
- Erhöhung des Drucks auf die Arbeitnehmer etc.“ (S. 16)
Mögliche
Interessenten am Bevölkerungsaustausch
An
erster Stelle nennt Mitterer den japanisch-österreichischen
Schriftsteller und Politiker Richard N. Couldehove-Kalergie, einen
der bedeutendsten Vordenker der heutigen Europäischen Union. Für
ihn ist klar, dass Menschen in Zukunft Mischlinge sein werden: „Die
heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von
Raum, Zeit und Vorurteilen zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide
Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die
Vielfalt der Völker durch die Vielfalt der Persönlichkeiten
ersetzten.“
(S. 48) Diese Masse von Mischlingen sollen geführt werden durch
„Juden,
die durch ihre Charakterstärke und Geistesschärfe als Führer der
urbanen Menschheit prädestiniert sind“.
(S. 49)
Zu
den weiteren möglichen Interessenten eines Bevölkerungsaustausches
zählt Mitterer die Antideutschen Theodore N. Kaufmann, Earnest
Albert Hooten und Louis Nizer, das angloamerikanische Imperium und
die Diener seiner Oligarchie, die Netzwerke der Migration (u.a.
George Soros), die UNO, die EU sowie die „nationalen“
Regierungen. Über die Vertreter der BRD-Eliten in der Mitte Europas
sagt er: „Die
linken Internationalisten und die transatlantisch-linksliberalen
Internationalisten, also fast alle im Bundestag vertretenen Parteien
(mit Ausnahme der AFD), arbeiten schon seit Langem an einem bunten,
multikulturellen, multireligiösen, entnationalisierten und
internationalisierten Deutschland.“
(S. 122)
Nicht
unerwähnt lässt Mitterer die islamischen Interessenten.
Stellvertretend hier eine Äußerung des algerischen Präsidenten
Houari Boumedienne bereits 1974 vor der UNO-Generalversammlung:
„Keine
noch so große Zahl von Atombomben wird imstande sein, die Flut von
Millionen Menschen aufzuhalten, die eines Tages den südlichen, armen
Teil der Welt verlassen werden, um die …Räume der nördlichen
Hemisphäre zu überschwemmen und sich dadurch ihr Überleben zu
sichern, (…) Und gewiss nicht als Freunde. Denn sie werden als
Eroberer kommen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie (die
Hemisphäre; Anm. d. Verf.) mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch
unserer Frauen wird uns den Sieg schenken.“
(S. 133f.)
Schließlich
erwähnt Mitterer auch die christlichen Gruppierungen, allen voran
den derzeitigen Papst Franziskus I., der unter anderem meint, jeder
Mensch habe ein Recht, „in
andere Staaten auszuwandern und dort seinen Wohnsitz aufzuschlagen“.
(S. 140) Zum „104.
Welttag der Migranten und Flüchtlinge 2018“
verfasste der Papst am 15. August 2017 einen Brief mit 21
Vorschlägen, „um
Einwanderung menschlicher zu gestalten“.
Da diese Vorschläge über weite Strecken hinweg frappierend jenen
von Soros, UNO und EU etc. ähneln, meint Mitterer: „Daher
ist es wohl nicht ganz von der Hand zu weisen, dass dieser sogenannte
Papst den Bevölkerungsaustauschprogrammen sehr ‚dienlich‘ ist.“
(S. 142f.)
Noch
ist nicht alles verloren!
Am
Ende seines Buches fasst Mitterer die gewonnen Erkenntnisse und
Kernaussagen zusammen und schreibt unter anderem:
„Bevölkerungsaustausch
als Politstrategie gibt es, historisch gesehen, schon lange. (…) Es
gibt eine große Anzahl von ‚Interessenten‘, die die weißen
Europäer im Allgemeinen und die ethnischen Deutschen im Besonderen
aus unterschiedlichen Gründen – religiös im Sinne einer
Islamisierung, spezifischer und historischer Deutschenhass, Hass auf
Weiße generell, imperiale Strategien etc. – ‚ausdünnen‘
wollen.“
(S. 157)
Und
er führt weiter aus: „Man
muss all diese Zusammenhänge erkennen, um zu verstehen, was sich
schon lange im Hintergrund und mittlerweile auch im Vordergrund, in
der Öffentlichkeit, ereignet und warum. Die ‚westliche
Wertegemeinschaft‘ – man könnte sie aber auch offener als das
bezeichnen, was sie wirklich ist, ‚the American Global System‘ –
ist ein politisches System, das nur jene Partei an die Macht lässt,
die sich der internationalistischen Ideologie des Globalismus und
seines Teilaspekts, des Multikulturalismus via ‚Ersatzmigration‘,
verschrieben haben. Diese Diener der atlantischen Oligarchie sind
fanatische Überzeugungstäter. Sie arbeiten, weil sie ‚von der
Geschichte ermächtigt‘ sind (Barnett), an nicht weniger als an
einer ‚historischen Aufgabe‘ (Merkel), ‚am neuen Menschen der
Zukunft‘. Es ist eine Neuauflage des kommunistischen Zieles des
‚Sowjetmenschen‘. Und jene, die sich in den Weg stellen, werden
nach Barnett ‚gekillt‘.“
(S. 159)
Abschließend
stellt Mitterer die Frage: „Ist
bereits alles verloren?“
Er denkt nicht, es gäbe Hoffnung! Einige ‚Funken der Hoffnung‘
zählt er dann auf. Auf die Frage: „Was
gilt es zu tun?“
gibt Mitterer dem Leser wertvolle
Ratschläge, wie man dem seit Jahrzehnten von langer Hand geplanten
Bevölkerungsaustausch mit seinen fatalen und zerstörerischen
Auswirkungen für Deutschland und Europa entgegenwirken kann. Jeden
Einzelnen ruft er auf zu handeln gemäß dem Motto: „Sei
du die Veränderung!“
(S. 164) Denn die sichere Zukunft unserer Kinder steht auf dem Spiel.
Literatur:
Mitterer,
H. H. (2019). Bevölkerungsaustausch in Europa. Wie eine globale
Elite die Massenmigration nutzt, um die einheimische Bevölkerung zu
ersetzen. Rottenburg
Dr.
Rudolf Hänsel ist Erziehungswissenschaftler und Diplom-Psychologe.
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