11.12.19

Vortrag von Mag. Hermann Mitterer: EU und Migration mit Zahlen, Daten und Fakten belegt


      

Vortrag von Mag. Hermann Mitterer: EU und Migration mit Zahlen, Daten und Fakten belegt

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Vortrag: EU und Migration am 23.7.2019 in Linz-Urfahr Einleitung Inge Rauscher Ich darf Sie alle herzlich willkommen heißen im Namen der Initiative Heimat & Umwelt zu unserem heutigen Informations- und Diskussionsabend zum Thema: EU und Migration. Untertitel: mit Zahlen, Daten und Fakten belegt. Das ist ein wichtiges Thema, weil viel zu wenig bekannt ist, wie sehr die EU-Politik mit der Masseneinwanderung zusammenhängt. Das wird in den Medien ja völlig totgeschwiegen. Daher ist das vielen Menschen gar nicht bewusst, und es ist sehr notwendig, dass das einmal aufgearbeitet wird. Herr Magister Mitterer hat das sehr gut recherchiert und damit darf ich ihn auch gleich begrüßen, den Referenten des heutigen Abends, der Wichtigste sozusagen. Er hat ja auch ein eigenes Buch zu diesem Thema geschrieben, so haben wir ihn auch kennengelernt. Ich muss betonen, dass er nicht Mitglied unserer Initiative ist, sondern heute ein Gast ist und also nicht in dem Sinn unmittelbar im Zusammenhang mit unserer Arbeit steht. Aber wir haben uns ja schon immer über die vielen Jahre hinweg, wo wir schon tätig sind, auch „externe Referenten“ geholt bzw. solche gebeten, uns ihr Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Solche Erkenntnisse sollen ja für alle Bürger da sein, nicht nur für bestimmte. So ist das zu verstehen. Mag. Hermann Mitterer, um den vollen Namen zu sagen, Offizier im österreichischen Bundesheer und Buchautor, hat auch Soziologie studiert und Politologie und Erziehungswissenschaften. Er ist ein sehr vielseitiger Mann und wir sind sehr stolz, ihn kennen zu lernen und auch schon schätzen zu lernen. Zu uns als Initiative Heimat & Umwelt – es sind vielleicht einige da, die uns noch nicht so kennen – wir sind eine unabhängige Bürgerinitiative, die schon seit 30 Jahren in Österreich tätig ist. Zu allen Fragen, die mit Heimat und Umwelt in Verbindung stehen. Das ist natürlich ein sehr weites Thema und für uns gehören diese zwei Begriffe untrennbar zusammen. Eine funktionierende Umwelt kann es ohne eine Heimat nicht geben und umgekehrt. Daher haben wir in unserem Namen dieses Wort „und“ als & Zeichen geschrieben. Man könnte es auch lesen Heimat-Umwelt. Das wäre uns genauso recht. Daher war für uns natürlich von allem Anfang klar, die Europäische Union – früher ja noch Europäische Gemeinschaft (EG) – dass das ein Weg ist, der weder für die Heimat noch für die Umwelt irgendwelche Fortschritte bringen wird, sondern im Gegenteil eine Gefahr ist, für diese beiden großen Pole unseres Lebens und auch des Lebens der Tiere und Pflanzen. Wir haben schon vor der EU-Abstimmung massive Veranstaltungskampagnen/Flugblatt-Aktionen gegen den EU-Beitritt gemacht. Seit 1.1.1995, wo wir offiziell dabei sind, arbeiten wir für den Austritt aus der EU. Wir haben schon zwei bundesweite Volksbegehren organisiert. Das letzte im Juli 2015 „EU-Austritts-Volksbegehren“. Ich nehme an, einige von ihnen werden es unterschrieben haben. Es hatte immerhin 261.056 Bürger-Unterschriften, mit Name und Adresse im Gemeindeamt, ohne jede Medien-Unterstützung. Das war eine reine Basisaktivität. Man hat gesehen, dass ein Volk auch zusammenhalten kann, wenn sozusagen keinerlei Hilfen von oben kommen. Und das würden wir uns jetzt bei der Kandidatur, bei den Nationalratswahlen, auch wünschen. Wir versuchen jetzt unsere langjährige Basisarbeit ins Parlament hineinzutragen und damit zu verstärken, weil sonst würde der EU-Widerstand in Österreich über kurz oder lang zusammenbrechen, wenn man jetzt nicht versucht ein deutliches Zeichen zu setzen. Und da würden wir eben alle herzlich bitten, das mit zu unterstützen. Wir werden in der Diskussion darüber reden können. Ich will nicht zu sehr dem Thema selbst vorgreifen. Etwas vielleicht, damit Sie auch personell ein bisschen wissen, also die Spitzenkandidatin dieser „Öxit-Plattform“, wie sie jetzt heißt – für Heimat & Umwelt, für Neutralität und Direkte Demokratie, das sind unsere inhaltliche Schwerpunkte – diese Spitzenkandidatin bin ich selber. Ich habe ja auch das Volksbegehren initiiert. Die Spitzenkandidatin für Oberösterreich, die möchte ich Ihnen auch gerne gleich vorstellen: Frau Renate Zittmayr. Ich muss gleich dazu sagen, diese Sammlung der Unterstützungserklärung ist ein Knochenjob. Das können Sie sich überhaupt nicht vorstellen, bei diesen Temperaturen, noch dazu sind viele Leute auf Urlaub, die unterschreiben könnten. Auch Mitarbeiter sind viele auf Urlaub. Es ist eine ganz kurze Frist, es sind ja eigentlich nur 16 Posttage, die auch dazu zur Verfügung stehen. Dazu kommt, dass auch die Post langsamer zustellt, aufgrund vieler Urlaubsvertretungen und Einspringer. Diese stellen noch falsch oder verspätet zu. Es ist wirklich wahnsinnig schwierig jetzt, es zu schaffen. Noch dazu wo die Bürger von den Medien, von der jahrelang fast täglichen Medienbeeinflussung, natürlich extrem verunsichert sind – vor allem jetzt im Zusammenhang mit dem Brexit. Es wird so hingestellt, als würde England untergehen. Keiner redet davon, die Wirtschaftsdaten sind total intakt – sind sogar besser als derzeit in Deutschland. Es passiert gar nichts in Richtung Katastrophen-Szenario. Das wird nur von den Medien so hingestellt, weil die natürlich großteils auch im Sold der EU schreiben, der Lobbyisten usw., das zieht sich ja ganz tief in die Medienkonzerne hinein. Also glauben Sie kein Wort davon. Wenn Sie selber ein bisschen recherchieren – im Internet kann man das ja – dann werden Sie draufkommen, dass das alles Schall und Rauch ist. Aber die breite Masse ist davon beeinflusst und beginnt sich eben zu fürchten vor dem Brexit. Daher ist es wichtig, dass wir dran bleiben, dass die Menschen sehen, dass wir weiter dazu stehen. Ich glaube, mehr brauche ich zur Einleitung vielleicht jetzt nicht sagen. Das Thema selbst wird ja unser Referent, Herr Magister Mitterer, im Detail beleuchten und wir haben dann anschliessend eine ausführliche Diskussion. Ich würde Sie bitten, während des Vortrages nicht zu unterbrechen und sich Fragen oder auch Stellungsnahmen, die Sie vorbringen wollen, zu notieren, um dann im Anschluss in der Diskussion vorzubringen. Ich danke Ihnen, dass Sie mir bei der Einleitung zugehört haben und darf das Wort an Herrn Magister Mitterer weitergeben. Vortrag Hermann Mitterer: Ja, ich darf mich einmal ganz herzlich bei Frau Inge Rauscher bedanken für die Einladung und natürlich bei Ihnen, dass Sie hierher gekommen sind, um sich dieses wichtigen Themas „EU und Migration“ anzuhören bzw. anzunehmen. Ich beschäftige mich seit mehr als drei Jahren mit dieser Thematik sehr intensiv, ich habe auch Vorträge – so wie heute. Dazu habe ich ein Buch verfasst und habe mich dabei bemüht, die Thematik Migration unter dem Titel „Bevölkerungsaustausch“ etwas zu fassen. Es ist eine unerhört komplexe Angelegenheit und man kann im Prinzip im Buch und auch heute hier – mir ist es nur möglich, Ihnen die Spitze des Eisbergs zu zeigen. Die Komplexität dahinter versuche ich dadurch anzuzeigen, dass ich verschiedene Bereiche beleuchte. Heute werden wir uns natürlich also auf die EU als solches konzentrieren. Jetzt ist die Frage: Ist das Thema denn eigentlich überhaupt noch von Relevanz, von Aktualität? Wenn man so in die Medien schaut, ist es eigentlich schon wieder mehr oder weniger vom Tisch. Es poppt fallweise einmal hier wieder auf, dort ein bisschen auf, besonders hinsichtlich der Mittelmeer- fallweise wieder der Balkanroute. Aber im Prinzip hat man den Eindruck, es ist vom Tisch. Das werden wir uns heute anschauen. Wir werden uns die Zahlen ansehen, ob es denn tatsächlich so ist. Und ich kann Ihnen eines sagen: Es so darzustellen, als ob es kein Problem mehr wäre, ist aus zwei Gründen oder mindestens zwei Gründen nicht korrekt. Denn einerseits sind ja die Leute, die gekommen sind, die sind ja immer noch da. Es sind ja kaum welche gegangen. Das spielt sich im Bereich von ein paar Tausend ab, mit der Familienzusammenführung – sie werden dann die Zahlen sehen – steigt es ständig, täglich. Und der zweite Punkt ist: der Zustrom 2015, 2016 war beachtlich. Aber Sie werden heute die Zahlen sehen und ich verwende ausnahmslos offizielle Zahlen. Da ist nichts irgendwo von einer verschwörungstheoretischen Plattform, sondern das sind offizielle Zahlen. In den Jahren vorher vor 2015 hat es schon enorme Zuwächse gegeben und auch seither gibt es enorme Zuwächse, die Zuwächse laufen tagtäglich, sie werden also nachher die Zahlen sehen und das Potential ist nicht endend wollend – im wahrsten Sinn des Wortes. Wer heute hierher gekommen ist und glaubt, ich hetze jetzt gegen Migranten – ich muss Sie enttäuschen – der kann schon wieder gehen. Weil Migranten, korrekterweise müsste man ja sagen, Immigranten, also die Einwanderer sind, sofern sie nicht kriminell sind – wenn sie kriminell sind, das ist ein anderes Thema – aber das ist genau das gleiche Thema wie bei den Einheimischen; Kriminelle wollen wir alle nicht, aus guten Gründen natürlich. Denn, und das dürfen wir niemals vergessen: Sie sind im Prinzip die ersten Opfer eines wirklich perfiden globalen Machtspiels. Was wir medial präsentiert bekommen, ist immer nur der schmale Ausschnitt, wo die Leute in den Booten sitzen – oder irgendwo zu Fuß kommen. Aber es wird nie oder ganz selten oder gar nie gezeigt, was denn vorher war. Was hat denn diese Welle ausgelöst? Weil niemand steht in der Früh auf und denkt sich: Mein Gott, das bei mir, das ist wirklich scheiße und geht zum Nachbarn und sagt: „Findest du das hier auch so schlecht?“ Und der sagt: „Na ja, ich finde es eigentlich auch schlecht, dann gehen wir nach Norden.“ Aber so läuft es ja nicht. Es muss das ja alles organisiert werden, es muss einmal einen Auslöser geben, damit man die Leute in Bewegung setzt usw. Aber wir sagen immer gleich als zweites dazu: Mit einer großen Anzahl der Immigranten der letzten Jahre und Jahrzehnte werden wir trotzdem nicht zusammenleben können, weil einfach der Unterschied in der Vorstellung, was ein schönes, korrektes, passendes Leben ist, derartig diametral auseinanderläuft, dass man das wirklich auf den Punkt bringen kann: Multikulturelle Gesellschaften sind Multikonfliktgesellschaften! Das hat eine innere Logik. Das ist keine Hetze, sondern das hat eine innere Logik. Und mir geht es also in meinen Publikationen und meinen Vorträgen hauptsächlich darum, wirklich belegbare, belastbare Daten, Fakten und Zahlen zu präsentieren – und da interessiert mich natürlich auch, wer die Interessenten hinter den Zahlen sind. Weil Zahlen entstehen ja auch nicht von alleine – wobei man natürlich sagen muss, hinter jeder Zahl steht natürlich auch ein Mensch. Und in meinem Buch vertrete ich die Hypothese, dass die Masseneinwanderung von politischen, wirtschaftlichen, religiösen usw. Eliten als Mittel des Bevölkerungsaustausches gezielt herbeigeführt worden ist und das nicht erst seit 2015. Und ich weise auch darauf hin, dass hier also niemand versagt hat. Es wird ja oft so dargestellt, als würde die EU versagen. Aber da versagt niemand, es gibt auch ein Buch, da steht drin ‚Kontrollverlust’. Es hat auch niemand die Kontrolle verloren. Man will diese Menschenmassen hier haben! Hier werde ich versuchen Ihnen zu zeigen, ob es Indizien dazu gibt. Denn, argumentiert man so, wird man natürlich schnell als Verschwörungstheoretiker hingestellt. Leider Gottes ist also dieser Vorwurf des Verschwörungstheoretikers jetzt ja auch – wenn Sie sich an den März und April des Jahres zurückerinnern – aus dem sogenannten patriotisch nationalen Lager gekommen und der Begriff hat jetzt wieder Konjunktur. Daher darf ich auf einen Universitätsprofessor verweisen, Thomas Bargatzky, er war Universitätsprofessor an der Universität in Bayreuth und er hat also darauf hingewiesen: „Entfaltet sich die Tragödie von Krieg, Staatenzerstörung, Flucht, neuer Völkerwanderung und neuen Kriegen mit gleichsam schicksalhafter Zwangsläufigkeit, liegt ihr ein Plan zugrunde? Wer so fragt, gerät schnell in den Verdacht, Verschwörungstheoretikern aufzusitzen. Man darf sich jedoch durch diesen Einwand nicht einschüchtern (davon abbringen) lassen, wenn die Indizien für eine Absicht hinter dem Geschehen sprechen.“ Ich bemühe mich also heute, Ihnen solche Indizien vorzulegen. Und weil wir gerade beim Begriff Verschwörungstheorien sind, möchte ich darauf hinweisen auf den Schöpfer dieser Begrifflichkeit, ja es gibt anscheinend auch schon Vorläufer davon. Der CIA hat also in dem Dokument 1035-960 vom 1. April 1967 – da hat sich vermutlich auch wieder einer einen Scherz erlaubt, aber das ist tatsächlich so – diesen Begriff „Conspiracy Theory“ – Verschwörungstheorie – geprägt und in Umlauf gebracht. Der Hintergrund war ja im Prinzip der: Präsident Kennedy ist ermordet worden und da hat es diesen Warren-Report gegeben – und der ist ja mehr als schräg dieser Warren-Report, das haben auch die Amerikaner so empfunden – und es hat dann entsprechende Zweifel gegeben. Und um alle Zweifler sozusagen hier zu diskreditieren, wurde diese Begrifflichkeit geschaffen und sie funktioniert ja letzten Endes heute noch. Ich darf mich aber auf das eine oder andere Zitat berufen und in Erinnerung bringen. Benjamin Disraeli, war zweimal britischer Premierminister, der meinte: „Die Welt wird von ganz anderen Personen regiert, als diejenigen es sich vorstellen, die nicht hinter den Kulissen stehen.“ Präsident Roosevelt war der Meinung: „In der Politik geschieht nichts zufällig; wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war.“ Die Abschiedsrede von Präsident Eisenhower 1961 ist im Prinzip sehr bekannt – man kann sie sich auf YouTube noch einmal ansehen – und er hat also hier auf die wachsende Bedeutung des militärisch-industriellen Komplexes, also wir würden heute sagen des „Tiefen Staates“ als Bedrohung für die Freiheit und Demokratie hingewiesen. Ein Ausspruch ist ja ohnedies mittlerweile legendär geworden vom damaligen bayrischen Ministerpräsidenten und heutigen Bundesinnenminister der BRD, Horst Seehofer, der 2010 in der Sendung „Pelzig unterhält sich“ gemeint hat: „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ Ich weiß nicht, ob man das noch pointierter auf den Punkt bringen kann; ich könnte mir vorstellen, diese Herren sollten wissen, wovon sie sprechen. Und wenn man über Verschwörung spricht – was ist denn eine Verschwörung? Eine Verschwörung ist ja im Prinzip nichts anderes als die geheime Verabredung von mindestens zwei zum Nachteil mindestens eines Dritten. So etwas hat es noch nie gegeben? Ich kann Ihnen eines sagen: Verschwörungen sind keine Theorie, sondern seit Jahrtausenden gelebte Realität! Also wer diese Begrifflichkeit (Verschwörungstheorie) verwendet, ist nicht gewillt, sich konstruktiv mit jemandem auseinanderzusetzen, sondern er will sie diffamieren. Punkt. Da können Sie auch jede Diskussion beenden. Auch der Begriff „Bevölkerungsaustausch“ ist ja in diesen Wochen, wie auch vorher angesprochen, ganz intensiv mit dem Label rechtsradikal, Verschwörungstheorie usw. – also alles, womit man Leute heutzutage öffentlich diffamieren kann – belegt worden. Auch der damalige Jungbundeskanzler Sebastian Kurz und jetzt Alt-Jungkanzler – keine Ahnung wie man ihn jetzt bezeichnen soll in seiner Funktion. Auf jeden Fall hat er die Funktion jetzt momentan nicht mehr inne, hat hier klassische Sophisterei betrieben. Bei einem „ZIB 2“-Interview am 30. April 2019 sagt er zum Bevölkerungsaustausch: „Sie wissen, dass das nicht meinem Sprachgebrauch angehört, das ist ein Wort, der Rechten in Europa. Ich verwende es nicht, weil das Wort impliziert, dass es einen Austausch gibt, was nicht richtig ist … man erlebe derzeit eine Massenmigration nach Europa, aber keinen Austausch. Weil die Leute, die in diese Länder ziehen, können Sie an einer Hand abzählen.“ Gut, das ist jetzt möglicherweise seinem jungen Alter geschuldet, dass er Pkt. 1 nicht gewusst hat, dass wir tatsächlich Auswanderung haben und Pkt. 2 es gibt ja auch die ultimative Auswanderung sozusagen und landläufig nennt man das Sterben. Wenn jemand stirbt, wandert er eigentlich ultimativ aus. Gut, wir werden uns jetzt einmal anschauen, ob diese Einschätzung des ehemaligen Bundeskanzlers tatsächlich zutreffend ist, weil es das ja eigentlich gar nicht gibt. Ja, aber ungeachtet der historischen Zitate und sonstiger zeitgenössischer Zitate, man muss – wenn man den Bevölkerungsaustausch behauptet – ihn natürlich auch mit Zahlen belegen können, weil sonst wird man tatsächlich gebrandmarkt als Verschwörungstheoretiker und das vielleicht sogar mit Recht. Und ich darf Sie jetzt bitten, Sie müssen sich jetzt ja nicht eine Zahl merken, sondern die Zahlen, die ich Ihnen jetzt bringe, dienen eigentlich einzig und allein dazu, um Ihnen einmal eine Vorstellung der Dimension zu machen. Und dann können Sie vielleicht am Ende meines Vortrags die Qualität der Aussage des ehemaligen Bundeskanzlers Kurz bewerten. Wir steigen ein, aktuelle Lage: global gewaltsam Vertriebene. Sie sehen das hier über die letzten zehn Jahre in etwa, und Sie sehen im Prinzip einen permanenten Anstieg. Wir haben also derzeit gemäß UNO 70,8 Millionen und seit 2005 ist es gestiegen von 37,5 Mill. auf diese Zahl. Ich sage nur, möglicherweise gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem sogenannten Krieg gegen den Terrorismus – möglicherweise. Vielleicht gibt’s hier Verantwortliche dazu. Migration gesamt: Da sind natürlich auch jetzt die Leute dabei, die auch freiwillig irgendwo hinziehen, und da spricht man vom Jahr 2017 von 258 Millionen, das ist wieder ein Anstieg von 5,4 % – also auch hier sehen Sie einen ständigen Anstieg. Die Verteilung der Migranten derzeit: in Asien und Europa sind etwa 60 % aller Migranten beheimatet, 80 Mill. in Asien und 78 Mill. hier in Europa. Schauen wir kurz zum Potential: Eine Studie des „Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung“ hat für das Jahr 2016 festgehalten: Die Migration 2015 und 2016 nach Europa war ein bloßer Vorgeschmack der ganzen Geschichte. Hunderte Millionen wollen die Heimatländer verlassen, besonders die Region MENA – Middle-East and North-Africa, wir sagen ja Naher Osten und Nordafrika – das ist ja ein Pulverfass vor den Toren Europas – und bis 2030 wird die Bevölkerung alleine in diesem Bereich um 100 Millionen mehr anwachsen! Nicht auf 100 Mill. anwachsen, sondern um 100 Mill. mehr! Und wir schreiben heute das Jahr 2019. Das heißt, nach zehn Jahren blicken Sie zurück auf 2009/2010 – wie schnell vergehen zehn Jahre! Der Afrika-Experte Volker Seitz hat im Nov. 2015 eine Studie veröffentlicht in Bezug auf Afrika: 700 Mill. wollen auswandern. „Die Masse will offenbar nach Europa!“ Wir wissen, besonders junge Männer – wir kennen den Verteilungsschlüssel aus 2015/16, daran hat sich nichts geändert: 75-80 % sind zwischen 18 und 35 Jahre alt. Die sind alle im besten wehrfähigen Alter. Wenn man sich die Burschen ansieht, jeder Soldat, jeder Unteroffizier, jeder Offizier wäre froh, wenn er so knackig durchtrainierte Krieger hätte – vielleicht jetzt nicht unbedingt in dieser Ausprägung. Es gibt jetzt neuere Studien aus dem Jahr 2018/19 von der BBC von der Princeton University, die bestätigen dies im Wesentlichen und ein Schlagwort daraus: 52 % der 18- bis 29-Jährigen überlegen in der arabischen Welt auszuwandern, alleine in Marokko über 70 % der Jugendlichen. Das Forschungsnetzwerk Afro-Barometer hat also hier eine Langzeitstudie gemacht, die vor kurzem veröffentlicht worden ist: 37 % in Afrika erwägen eine Auswanderung, 18 % denken sehr viel daran, und es sind in etwa 40 % Männer, die diesen massiven Wunsch hegen und bei den Frauen ist es einfach eine Spur geringer (33 %). Heute habe ich mir ganz kurz eine brandneue Studie geholt vom dt. Soziologen Prof. Heinsohn, der bestätigt die Zahlen im Wesentlichen mit den 700 Mio., die alleine aus der Subsahara kommen könnten bis 2050 – Middle-East und North-Africa alleine 166 Millionen. Und die Zahlen gehen einfach so weiter, wenn man derzeit in der Europäischen Union mit ca. 540 Mill. Einwohnern ausgeht – damit man eine Idee von den Relationen hat. Die Sache ist aber schon lange bekannt. Es ist also nicht so, dass irgendjemand überrascht worden wäre. Seit 2015 und 2016 ist immer so getan worden, als wären wir alle überrascht worden. Es hat also niemand sehen können, dass diese Massen kommen und wie Frau Merkel ausgedrückt hat: „Ja, jetzt sind sie halt da!“ – Eine glatte Lüge! Wir wissen ja: Mit Rechtsbrüchen und Lügen – und das wage ich hier trotz Aufzeichnung ganz offiziell zu sagen – hat diese Dame kein Problem, das wissen wir ja. Nun kurz einen Bericht der EU-Kommission aus dem August 2014, genannt „The 2015 Ageing Report“, also der 2015 Alterungsreport – und das sind diese Zahlen hier: Die jährliche Nettozuwanderung in den 80er-Jahren waren in etwa 200.000 genau 198.000, in den 90er 750.000, zu Beginn 2000-2003 ist es dann angestiegen auf 1,8 Mill. jährlich, nicht in Summe. 2004-2008 auf 1,5 Mill. Von 2009-2011 ist die Zahl rückläufig auf 700.000; 2012 waren es 1,7 Mill., das hat sich dann gesteigert bis 2016 auf 2,4 Millionen. Ja, das ist auch eine These, die ich in meinem Buch also hier vertrete, dass 2015 und 2016 keine große Ausnahme war. Es war einfach die mediale Aufbereitung eine andere! Wir sind plötzlich mit diesen Massen medial konfrontiert worden, sonst ist es einfach wieder so wie jetzt – ist einfach Schwamm drüber. Und schon im Jahr 2010 hat eine vertrauliche interne Analyse „The Report by Europol, Eurojustice and Context“, also der gemeinsame Bericht von diesen drei Organisationen, hat darauf hingewiesen, dass vermutlich 900.000 illegale Migranten im Jahr nach Europa kommen. Die muss man zu den offiziellen Zahlen dazuzählen. Das ist natürlich nur eine Schätzung, weil der Illegale hat natürlich den Effekt, dass sie illegal sind und man daher deren Zahlen nicht genau weiß, das kann man nur hochrechnen. Mit 1.1.2017 haben also 36,9 Mill. Menschen hier in der EU gelebt, die außerhalb der EU geboren worden sind, d.h. das sind auch nicht die, die einen Migrationshintergrund haben. Nach österreichischer oder BRD-Definition hat jemand einen Migrationshintergrund, wenn er selber im Ausland geboren worden ist oder wenn einer der Elternteile im Ausland geboren worden ist. Die sind da nicht mitgezählt. Wir haben hier also in der EU die Lage der „Ureinwohner“, wenn ich sie so bezeichnen darf. Amsterdam, Brüssel, London haben unter 50 % – Amsterdam seit 2011 also unter 50 % Anteil von Ureinwohnern, also ich sage statt Bundes- immer Bio-Engländer, Bio-Deutscher oder Bio-Österreicher. Und holländische Kinder, wo also Vater und Mutter Holländer sind, sind bei den unter 15-Jährigen bereits weniger als 1/3. Also 2/3 haben Migrationshintergrund. Aber Bevölkerungsaustausch ist eine rechtsradikale Verschwörungstheorie. Vielleicht auch zum Thema Integration, weil es gerade gut dazu passt: Der niederländische Integrationsforscher Maurice Crul hat in einem Fazit in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung 2018 festgestellt: „Integration findet in manchen dieser Städte nicht mehr statt.“ Diese hat vorher schon nicht stattgefunden, findet jetzt nicht statt und bei der Zahlenverschiebung – wer wird sich wohl bei wem integrieren? Das kann natürlich zur Verunsicherung in der Mehrheit bei der Bevölkerung führen. Vielleicht, dass man auch diese Dimensionen etwas zuordnen kann: „Es haben ja alle Platz!“ Wenn Sie das anschauen, das ist jetzt Mittel- und Westeuropa auf dem Afrikanischen Kontinent verlegt. Stellen Sie sich einmal die Massen vor, die von dort hierher kommen wollen – und Europa ist ohnedies schon einer der am meist oder am dichtest besiedelten Regionen der Welt. Wie schaut die Lage in der BRD 2017 aus? BRD-West 26,5 % mit Migrationshintergrund, BRD-Ost 6,80 %, BRD gesamt 23,60 % Migrationshintergrund – in Zahlen heißt es 81,74 Millionen Menschen. Wir haben also ca. 20 Mill. mit Migrationshintergrund und knapp 62 Mill. Bio-Deutsche, wenn ich das salopp so formulieren darf. Ende 1980 waren in BRD und DDR gemeinsam 73,83 Mill. Einwohner; in 40 Jahren ist das ein Verlust von 11,35 Millionen Biodeutsche. Was bedeutet es Einwanderungsland zu sein (Wo leben viele Menschen mit Migrationshintergrund?): Das ist also eine Studie von der Universität Stuttgart vom Juni 2016 (links die Städte, Mitte Anteil Menschen mit Migrationshintergrund, rechts der Anteil der unter 6-Jährigen). Sie sehen bei Frankfurt 43 %, Stuttgart 38 %, Hamburg 37 %, München 36 %, und bei den unter 6-Jährigen sind wir bei 70 %, 60 %, 70 %, 60 %. Die unter 6-Jährigen sind – unschwer zu erraten – in zwanzig Jahren Mitte 20. Und dass die BRD bei dieser Zusammensetzung in 20 Jahren, wenn diese unter 6-Jährigen dann Mitte 20 sind, ein vollkommen anderes Land sein wird, mit einer vollkommen anderen Bevölkerungszusammensetzung und mit einer vollkommen anderen Vorstellung von Sitten und Gesetzen – ich glaube, das ist selbsterklärend. Auf das brauchen wir nicht eingehen. Ganz kurz und schnell zur Verdeutlichung. So in der Neuen Züricher Zeitung am 9.7.2019 tituliert (wieder Verschwörungstheorie, Bevölkerungsaustausch): „In deutschen Städten sieht die Mehrheitsgesellschaft ihrem Ende entgegen!“ Offenbar in Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart: die blauen Balken sind mit Migrationshintergrund, die bräunlich unterlegten – das sind die Ausländer. So schaut es in den deutschen Städten aus. Wenn man sich anschaut, was der Herr Bundesinnenminister Horst Seehofer Juni 2019 zu dieser Geschichte mit der Sea-Watch-Kapitänin da gemeint hat: Er versteht nicht, warum sich die Italiener da so aufregen, weil „Wir in Deutschland nehmen jeden Tag 10-mal so viele auf, also 500 jeden Tag.“ Der Innenminister der BRD hat offiziell bestätigt, dass die BRD jeden Tag 500 aufnimmt, das ist eine kleine Gemeinde. Wenn man es hochrechnet x365 sind das 182.500 – und ganz offen gesprochen, glaube ich jetzt (Ich bringe nur offizielle Zahlen, aber ich habe mich lange mit dieser Thematik beschäftigt), das ist möglicherweise die Hälfte. Aber das ist jetzt meine subjektive Interpretation, das da ist die offizielle. Auch in Österreich in den Städten sieht es nicht viel besser aus. Ich darf den 4. Wiener Integrations- & Diversitätsmonitor-Bericht vom Nov. 2017 zur Kenntnis bringen, nur schnell zwei Zahlen: Mehr als 1/3 der Wiener sind im Ausland geboren, und jeder zweite Bewohner Wiens besitzt mittlerweile einen Migrationshintergrund. Also auch Wien wird in 20 Jahren dieselben Segnungen und Bereicherungen erleben wie Paris, London, Brüssel, Berlin, Marseille usw. Wir sehen die Lage in Österreich: Bevölkerung mit Migrationshintergrund – stetiger Anstieg, wir sehen von 2008 beginnend mit 17,4 % auf 23,3 % – also ein Viertel der Bevölkerung hat mittlerweile Migrationshintergrund. Kurz die Zahlen: 23 % sind etwa 2 Mill. von 8,82 Mill., das ist die Zahl 2017. (Noch einmal: die Zahlen sind von 2017 und nicht 2018 – nicht weil ich zu faul bin, neue Zahlen zu recherchieren – aber offizielle Zahlen haben immer eine Verzögerung; also mindestens ein bis eineinhalb Jahre dauert es, bis ein statistisches Büro dann offizielle Zahlen herausgibt.) Also das sind wirklich derzeit die aktuellen Zahlen, die ich Ihnen also hier als Indizien präsentieren darf. Gut, wir haben also einen Verlust in 38 Jahren in etwa von 460.000 Bio-Österreicher. Jetzt muss man eines fairerweise schon feststellen: Einwanderer ist ja nicht gleich Einwanderer. Dass heute europäisch-stämmige Einwanderer mit einem christlichen und kulturell europäischen Hintergrund natürlich leichter zu integrieren sind als Moslems aus dem arabischen Raum oder erst recht Moslems aus dem afrikanischen Raum – ich glaube, das ist schon einfach vom Hausverstand her einsichtig. Denn die Leute, die jetzt 30, 40 Jahre gebraucht haben, weil es ihnen ihr Hausverstand nicht gesagt hat, die könnten sich das jetzt sozusagen als empirische Studie jeden Tag in den großeuropäischen Städten anschauen. Wie schaut es jetzt aus? Ich darf Ihnen die Zahlen einer Studie des Österreichischen Integrationsfonds aus August 2017 bringen, und da möchte ich gerade bei einer Zahl bleiben, weil mit den anderen haben wir in dem Sinne wirklich auch nicht so die Probleme. Ich kann mich jetzt auch nicht erinnern, dass ein Chinese oder Vietnamese vor kurzem oder auch vor längerer Zeit Amok gelaufen wäre. Ich kenne auch keinen Selbstmordattentäter aus Portugal und auch keinen Messerstecher. Also Buddhisten, Christen neigen eher weniger zu solchen Dingen. Aber natürlich keine Frage, Kriminelle gibt es überall. Aber schauen wir uns an in Bezug auf Österreich: 2001 waren es also 4 % Muslime, die wir hatten, 2016 bereits eine Verdoppelung, also das ist in 15 Jahren eine Verdoppelung – und aus der Finanzwirtschaft wissen wir ja: die erste Million ist immer die schwierigste. Dann geht das im Prinzip schon weiter, weil Zinseszins ist im Prinzip ja nichts anderes, als wenn ich 5, 6, 8, 10 Kinder habe und das in jeder Generation. Also die Lage in Wien: 2001 waren es 8 % und 2016 schon 14 %. Gemäß unserem ehemaligen Herrn Bundeskanzler gibt es ja keinen Austausch, weil ja niemand wegzieht. Schauen wir uns das ganz kurz an: Auswanderer: Das Problem mit den Auswanderern ist wirklich virulent. Vor allen Dingen ist das Problem ja, es gehen nicht die weg, auf die man verzichten kann, sondern es gehen genau die Leistungsträger weg: Es gehen die Facharbeiter weg und es gehen die Akademiker weg. Die ohnedies, auch Einheimische, in den Sozialleistungen hängen, die gehen ja nicht weg, weil die ganz genau wissen, sie brauchen dieses Land nicht verlassen – vielleicht in die BRD könnten sie gehen. Aber sonst gibt es ja nirgends so ein Auffangsystem wie bei uns. Das sollten sie einmal in Kanada oder in den USA probieren, in die Sozialsysteme dort einzuwandern – selten so gelacht. Für Österreich gibt es jetzt auch Probleme mit den Auswanderern, weil wir wissen zwar ziemlich genau, wer einwandert, in etwa auch wie viele einwandern, Qualifikationen usw. – aber bei der Auswanderung so gut wie gar nichts. Die „Statistik Austria“ hat sich jetzt einmal bemüht, langsam eine „erste Annäherung“ zu machen. Für das Jahr 2011 geht man davon aus, dass etwa 264.199 – das ist auch eine interessante Zahl für eine Schätzung – in der EU und im EFTA-Ausland sind. In Summe etwa eine halbe Million Österreicher überhaupt im Ausland sind. Was auch bei uns ist – sie sehen die Zahlen 2016/2017 ist es explodiert, 2008/2009 war die Spitze der Finanzkrise. sie dauert ja heute noch an – sind dort ausgewandert. Bei uns wissen wir es nicht, weil niemand war daran interessiert, wer hier das Land verlässt. Das Problem der Illegalen wird so schön mit dem Begriff „Phänomen der wachsenden Unsichtbarkeit“ genannt. Ich kann Ihnen eines sagen, wenn Sie sich mit UNO-Papieren und EU-Papieren beschäftigen, Sie verlieben sich einfach in diese Formulierungen. Es ist ein Traum, wie schön man sich die Welt verbal zurechtbiegen kann – Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt. Spanische Küste 2018: 65.383 sind angelandet, wobei das nicht stimmt – das sind die, die erfasst worden sind. Aus diesen Erfassten wurden dann ca. 40.000 zu Illegalen, weil sie einfach abgetaucht sind. Wer weiß, wo sie hin sind? Sie werden vermutlich nicht nach Portugal gegangen sein, Sie können sich vorstellen wohin? In der BRD versucht man sich langsam der Problematik anzunähern, aber die letzten verlässlichen Zahlen sind offiziell aus dem Jahr 2009, also 10 Jahre her. Man hat geschätzt, dass 300.000 bis 500.000 Illegale da sind. 2016 meint man 200.000 bis 300.000 – ganz ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es weniger geworden sind. Der sich damit befasst hat, meinte: es könnte aber auch eine Million sein. Man weiß es einfach nicht. In Österreich hat das Innenministerium 2016 bekanntgegeben, man schätzt 95.000 bis 200.000 Illegale in Österreich. Also 200.000 oder nur 100.000 junge Männer – kann man sagen als Soldat – beunruhigt mich unerhört, weil das ist eine Armee. Dem haben wir nichts entgegenzusetzen! Dann wird oft von Fachkräftemangel gesprochen – wir brauchen ja so dringend Zuwanderung, weil wir einen Fachkräftemangel haben. Warum wir diesen Mangel haben, wird unter den Tisch gekehrt. Weil wenn wir die Schulausbildung in Österreich und der BRD anschauen und sehen, was aus den Pflichtschulen heraus kommt – obwohl wir so viel investieren – könnte es möglicherweise ein Hinweis darauf sein, warum wir keine oder so wenige Facharbeiter haben. Vielleicht lassen wir zu viele in den sogenannten höheren Schulen „herumhängen“? Das war jetzt ein emotionaler Inhalt – ich will sachlich werden. Im November 2018 sind 16 Millionen EU-Bürger arbeitslos, davon sind 2,8 Mio. in deutschsprachigen Ländern – von diesen waren 1,5 Mio. Facharbeiter arbeitslos – und 10 Mio. arbeitslose Facharbeiter in der gesamten EU. Zehn Millionen – und wir brauchen dringend Facharbeiter? Und das bei einer 40-prozentigen Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland, Italien und Spanien? Ich denke, wenn man sich einfach so diese Zahlen ansieht, dann kann man vielleicht diese Aussage auch etwas anders bewerten. (Sebastian Kurz am 30. April 2019 zum Begriff „Bevölkerungsaustausch“: Es gibt keinen Austausch) Jemand, der so weit vorne steht, ob er es nicht weiß oder bewusst etwas anderes sagt? Ich will nicht das bringen, was er seinerzeit als Integrations-Staatssekretär gemeint hat: „Der Durchschnitt der Zuwanderer ist intelligenter als der Durchschnitt der Österreicher.“ Der Bevölkerungsaustausch ist kein Zufall! Er ist kein Naturereignis – übrigens sind auch Kriege kein Naturereignis. Man sagt immer, Kriege brechen aus. Nein, der Vulkan bricht aus, aber keine Kriege. Es mag sein, dass eine Partei nicht vorbereitet ist auf einen Krieg, aber es gibt mindestens eine Partei im Krieg, die vorbereitet waren. Nachdem diese Zahlen keine Naturereignisse sind, muss es Interessenten geben. Es muss jemanden geben, der das irgendwie anstößt – und hier spanne ich in meinem Buch auch einen sehr weiten Bogen von „möglichen“ Interessenten. Ich versuche Indizien zu bringen, ich bringe Indizien, aber man kann nicht nur einen schmalen Ausschnitt der Realität erfassen. Daher versuche ich wissenschaftlich zu bleiben und zu formulieren – der Leser soll sich selber ein Bild machen. Aber schauen wir hin: Das ist die Spitze des Eisberges, die Spitze, die ich hier bringe. Da gibt es natürlich Vordenker und Mitbegründer. Alle diese schönen Worte, Phrasen und verschiedene Papiere zur Migration – da gibt es unzählige, ob das UNO, EU, unterschiedliche Nationalstaaten, ob das von der sogenannten Zivilgesellschaft kommt – was immer das sein mag. Alle diese Worte kann man gar nicht richtig deuten, die Texte nicht richtig verstehen, wenn man nicht den Geist, den Spirit – wie er so pathetisch im Global Compact for Migration zitiert wird – nicht kennt. Schauen wir jetzt einige an. Einer der Schöpfer dieses Geistes – er ist inzwischen schon bekannt geworden – Richard Coudenhove-Kalergi, ehemaliger US-Korrespondent, seine Nichte tut auch viel dazu, um diese Idee weiterzuverbreiten. Er gehört im Prinzip zu den Gründern der Idee der Europäischen Union. Die EU wie wir sie kennen ist gar nicht vorstellbar ohne die Gedanken, die der Herr Graf Richard Coudenhove-Kalergi zu Papier gebracht hat. Er hat 1950 als erster den internationalen Karlspreis bekommen für seine Verdienste um die Einigung Europas. Seit 2002 verleiht die EU die „Coudenhove-Kalergi-Plakette“ ebenfalls an Leute, die sich um diese derzeitige EU sehr bemüht haben (da sind alle Verdächtigen dabei wie Merkel, Juncker…). Er hat zwei Hauptwerke geschrieben: das 1. Hauptwerk 1923 das Buch „Paneuropa“; das 2. Hauptwerk „Praktischer Idealismus“ – darin hat er formuliert: Die „leuchtende Zukunft Europas“ sieht er eher so und steht dort so: Die Auflösung der Völker Europas in eine eurasisch-negroide Mischbewohnerschaft! Er nennt es ganz bescheiden den „planetaren Menschen“, aristokratisch diktatorisch beherrscht von einer abgehobenen Führer-Elite. Diese Führerelite ist eine internationalistisch orientierte und von der Bewohnerschaft unabhängige „geistig-urbane Herrenrasse“. Diese Formulierung „Herrenrasse“ ist also schon aus den 1920er Jahren, nicht von Hitler. Sie sind die „wahren Träger des Geistesadels“! Wenn man sich jetzt die real existierende EU anschaut – nur was in den letzten Monaten abgelaufen ist: Diese Erziehungsdiktatur, die man versucht aufzubauen über den sogenannten Klimawandel. Oder dieses Theater mit den Spitzenkandidaten (für die EU-Wahl) Wer ist es dann geworden? Dann sind wir bei der aristokratisch, diktatorisch abgehobenen Führerelite. Wer das noch bezweifelt – bitte aufwachen! Seit die Frau Dr. von der Leyen EU-Kommissionspräsidentin geworden ist, kann man jetzt ganz offiziell sagen, dass wir von Laien regiert werden. Wir kommen jetzt hier zu einem Herrn, der einer der Schöpfer und Träger dieses Geistes ist, der sich durch dieses Papier durchzieht – es ist ein gewisser Peter Sutherland. Er ist eigentlich das personifizierte Beispiel für diese internationalistische Vernetzung, wo Einzelpersonen in Schlüsselpositionen von internationalen, supranationalen Organisationen sind und immer wieder wechseln. Das ist der „Drehtür-Effekt“. Er ist am 7. Januar 2018 verstorben. Ich lasse ihn deshalb drin, weil sein Nachfolger ist ja im Prinzip nicht anders. Er ist einfach so ein klassisches Beispiel: der erste Generaldirektor der WTO (Welthandelsorganisation), EU-Kommissionsmitglied bei der Einführung des Euro und des grenzenlosen Europa – also Schengen; Vorstand von British Petrol (BP), Vorstand bei Goldman Sachs, Bilderberger, Trilaterale Kommission … salopp formuliert: wieder die üblichen Verdächtigen auf globalistischer Ebene. Aber das ist ja noch nicht alles. Er war der Chef des Global Forum on Migration and Development, Präsident der International Catholic Migration Commission – jetzt weiß man vielleicht auch, warum der „Herr Franz“ in Rom (gemeint ist der Papst) diese Dinge von sich gibt, die er von sich gibt. Dann Mitglied des Migrationsberatungsstabes der International Organization for Migration, Sondergesandter des UNO-Generalsekretärs für Internationale Migration und zufällig den Ehrentitel hat „Vater der Globalisierung“. Er ist wirklich der „Vater des Global Compact for Migration“. Er war da federführend dafür verantwortlich, er war jemand, der so ein Papier schreibt. Schauen wir mal kurz, wie der denkt. Ich habe mehrere Zitate in meinem Buch, aber das ist aus meiner Sicht das ausschlagkräftigste. Er gibt da hier ganz offen über den Council on Foreign Relation im September 2015 zu: „Jeder Idiot, der mir sagt, dass ich dazu entschlossen wäre, die Homogenität der Völker zu zerstören, hat verdammt noch mal absolut recht! Genau das habe ich vor!“ Es ist so. Wer soll ihn daran hindern? Es ist auch diese abgehobene Präpotenz. Was kann man von jemanden oder seinen Produkten erwarten – im Global Compact for Migration – der so eine Einstellung offen bekundet zu Nationalstaaten und zur Homogenität der Bevölkerung? Und da passt er ja perfekt dazu zum ehemaligen französischen Präsidenten Sarkozy, der 2008 ganz offen gesagt hat: „Das Ziel ist die Rassenvermischung, das ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts, es ist zwingend, es ist eine Verpflichtung. Und wenn die Bevölkerung nicht freiwillig mitmacht, dann werden wir sie dazu zwingen.“ Und wenn sie Passagen in diesen Papieren lesen – über einige werden wir heute noch reden – dann weiß man, wenn darüber gesprochen wird, dass gegen Xenophobie, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus usw. vorgegangen werden muss. Es steht da drinnen in diesen Papieren, dann weiß man, was gemeint ist: Sarkozy – und das ist Coudenhove-Kalergie pur. Da haben wir hier den ehemaligen – muss man jetzt sagen – stellvertretenden EU-Kommissionspräsidenten Frans Timmermans, der 2015 gesagt hat: „Vielfalt ist die Bestimmung der Menschheit! Es wird keine Nation geben, die sich dieser Vielfalt wird entziehen können! Ohne den Weg in die Vielfalt werden die europäischen Gesellschaften einen Niedergang erleiden.“ Die Fachkompetenz dieses guten Herrn kann man darin abschätzen: Bei einer TV-Diskussion im Zuge des Wahlkampfes des Europäischen Parlaments (EP) ist er gefragt worden: „Gehört der Islam zu Europa?“ In seiner bekannt arroganten Art antwortet er: „Ja, seit 2000 Jahren schon.“ Ich kann ihnen eines sagen, das Publikum dort hat diese Aussage frenetisch mit Applaus bedacht. So viel zur Fachkompetenz des möglicherweise auch wieder zukünftigen stellvertretenden EU-Kommissionspräsidenten. Herr Schäuble, der ehemalige Finanzminister und seit 2017 wieder Präsident des Deutschen Bundestages, meinte: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe.“ Meine Damen und Herren, wenn ich da so reinschaue, gehören Sie auch zu den europäischen Inzüchtlern so wie ich einer bin. Diese europäischen Inzüchtler haben Hochkulturen hervorgebracht! Und dieser Kretin – muss man wirklich sagen – maßt sich an, uns und unsere Vorfahren als Inzüchtler zu bezeichnen. Auch das ist im übrigen Coudenhove-Kalergi: der rustikale Mensch wurde als Inzuchtprodukt bezeichnet. Aber das ist ja alles nur Verschwörungstheorie. Da gibt es den Herrn Jakob Augstein, deutscher Journalist und Miteigentümer des Spiegel-Verlages… Er gibt die Zeitung „der Freitag“ heraus. Wenn wir Zeit haben, lese ich noch eine Passage daraus vor, was ein 19-jähriger Syrer dazu schreiben darf – man kann es nicht glauben. Er war der Meinung, er hat einen Artikel geschrieben – Einwanderung: Ein deutscher Traum. Er hat diesen Tweet im Juli 2018 herausgegeben: Plädoyer für eine andere Idee von Deutschland: „Ein neuer Schmelztiegel, in dem Menschen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika gemeinsam eine neue Nation (neues Deutschland und Europa) erschaffen.“ Man muss es ja nur zur Kenntnis nehmen; da ist nichts geheim recherchiert, das ist alles offen zugängliches Material! Wenn man heute sagt „Ein deutscher Traum“, dann weiß ich nicht, ob man sie nicht exportieren in Kriminalität, Vergewaltigungen, Messerattacken – also es ja keine Messerstechereien sind. Ist ihnen das schon aufgefallen? In den Jahrzehnten, wo ich als Jugendlicher aufgewachsen bin, hat man unter einer Messerstecherei verstanden, dass es mindestens zwei Parteien gibt, wo ein jeder ein Messer hat – links und rechts, das ist eine Messerstecherei – aber nicht, wo nur einer eins hat. Aber, Halbwahrheiten sind – wie wir wissen – die größten Lügen! Ehrenmorde, Angriffe auf Ärzte, Sanitäter, Polizisten, Lehrkräfte usw. – das ist ein deutscher Traum. Ich bin ja kein Jurist, aber es wäre schon mal die Frage, ob das Schönreden von Verbrechen – wie der strafrechtlich relevante Tatbestand ist? Keine Ahnung, weiß ich nicht. Wenn man die falschen Dinge sagt, ist es auf jeden Fall einer – das weiß ich – so was darf man vermutlich sagen. Dann ein gewisser Yascha Mounk, ein deutsch-amerikanischer Politikwissenschaftler, Dozent an der Harvard Universität, schreibt in der New York Times, The Wall Street Journal, Foreign Affairs, Zeit Online usw. (also nicht irgendein Würstel aktuell gesehen) Zu den ARD-Tagesthemen am 22. Februar 2018 hat er gesagt: „…dass wir hier (in der BRD) ein historisch einzigartiges Experiment wagen“ – die Bundesdeutschen sind also Versuchsratten, wir auch und der Rest von Europa natürlich auch – „und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Es kann aber auch zu Verwerfungen kommen.“ Das darf man aber jetzt nicht so kleinlich sehen. Wenn man höheren Zielen dient, so wie Stalin, Pol Pot, Hitler und sonstige Massenmörder, dann darf man hier nicht kleinlich sein. Überhaupt, wenn die Opfer die anderen sind, Verbrauchsmaterial, Inzüchtler. Die Journalistin dort hat ihn nicht zur Rede gestellt. Eine normale Reaktion wäre gewesen: „Entschuldigung, was haben Sie jetzt gesagt?“ Dann die allseits bekannte Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Angela Merkel hat bereits am 13. November 2015 im ZDF verlautbart: „…kämpfe für den Weg, den ich mir vorstelle, für meinen Plan den ich habe, aus Illegalität Legalität zu machen und dafür mit aller Kraft einzustehen.“ Das ist ihre europäische Lösung! Ja selbstverständlich haben wir keine Illegalen mehr, wenn die Massen einfach hereinkommen können. In der Bundesrepublik ist seit 2015 ohnedies der Rechtsstaat aufgehoben – sage nicht ich, sondern das sagen namhafte Verfassungsexperten. Das ist die Frau Merkel: aus Illegalität Legalität zu machen. Man könnte hier jetzt Zitate fortsetzen… Aber diese Zitate werden in Papiere umgewandelt und dies seit Jahrzehnten – sehr konkret, massiv und nachhaltig wird an dieser Masseneinwanderung gearbeitet. Es ist jetzt nicht möglich, die Fülle von Verträgen, Projekten, Sitzungen, Veranstaltungen, Konferenzen zu lesen. Ich kämpfe mich immer durch die Originalpapiere, da ist im Vorlauf immer auf welche Verträge und Konferenzen sie sich beziehen – das sind riesen Absätze dort. Da sind hunderte wenn nicht tausende teilweise hochintelligente Leute damit beschäftigt, diese Konzepte zu machen und sie auch zu verkaufen für uns. Eines wird immer klarer: Massenmigration ist von Beginn an – von der Auslösung über den Weg bis zum geografischen Ende – kein Naturereignis! Das ist das einzige, was Sie heute mitnehmen. Sie müssen nicht mehr mitnehmen als das. Und es ist von langer Hand sehr konsequent geplant! Und jeder, der das bestreitet, ist ein Lügner! Ein Lügner! Oder er kennt sich nicht aus. Das kann sich natürlich jeder aussuchen, was er denn lieber sein will. Fachlich inkompetent – oder wie meine jüngste Tochter immer spaßhalber sagt: Ich habe zwar keine Ahnung, aber ich habe eine Meinung dazu. Das genügt für heute schon: Man muss eine Meinung haben. Worauf diese Meinung fußt, ist ja egal. Jeder darf sich zu jedem Thema „qualifiziert“ äußern. Man muss aber klar verstehen, dass es einen ursächlichen Zusammenhang gibt zwischen den Programmen der UNO, der EU und den sogenannten Nationalstaaten – dieses Hinunterrieseln von oben nach unten. Und bei der Gelegenheit möchte ich das Zitat noch mal in Erinnerung rufen, weil man es bei den Papieren dann immer sehr gut sieht – denn die kommen ja nicht an die Öffentlichkeit. Aber sie sind öffentlich, das kann man ihnen nicht vorwerfen, sie sind öffentlich. Man kann sie überall auf der Homepage der UNO, der EU, der EU-Kommission, überall recherchieren. Sie sind da – aber wer macht denn das schon? Niemand, außer einem Nationalen wie ich, der das als Hobby hat. Und wenn man sich das anhört von Juncker: „…Die meisten begreifen gar nicht, was da beschlossen wurde…“ – Coudenhove-Kalergi, abgehobene Führerelite, die sich gar nicht verpflichtet fühlen. Sie müssen sich von dem Gedanken trennen, dass unsere Politiker u n s e r e sind! Deshalb versteht man die Dinge nicht. Wenn man der Merkel unterstellt, dass sie ihren Eid ernst nimmt: das Wohl des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden – da muss man ja sagen: „Die muss vollkommen verrückt sein.“ Denn, schauen Sie sich das Ergebnis an und schauen sich an, was sie geschworen hat. Die Dame ist nicht geistig minderbemittelt, das ist ja dasjenige. Kriminelle auf der Ebene sind blöderweise hoch intelligent, meistens – und skrupellos. Jean-Claude Juncker: „Und wenn die Leute gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann gehen wir Schritt für Schritt weiter, bis es kein Zurück mehr gibt!“ The point of no return! Den haben wir möglicherweise erreicht oder überschritten. Keine Ahnung, das wird die Zukunft weisen. Wir schauen zur Deklaration der Menschenrechte wie Heiner Geissler, ehemaliger CDU-Generalsekretär, sagte: „Menschenrechte sind natürliches Recht und daher universale Rechtsgrundlagen… Kulturelle Identität ist daher zu begrenzen, universales Recht ist zu beachten und zu fördern.“ Mit dieser Aussage sagt er letzten Endes nichts anderes: Die von der Migration betroffene, kulturelle Identität – das Volk soll kein Recht haben, sich dagegen zu wehren. Weil wenn das individuelle Recht auf Migration besteht, Menschenrecht auf Migration besteht – so mehr oder weniger subtil kommt es bei der New Yorker Deklaration von 2016 heraus, beim Compact for Migration sowieso – das ist der Hebel zur Zerstörung der Nationalstaaten! Kulturelle Kollektive haben kein Recht sich dagegen zu wehren. UNO-Programme „Meilensteine“, dazu habe ich eigene Vorträge. Diese Programme werde ich aber ganz kurz ansprechen, sie sind interessant, sie werden es sehen warum. Warum steht da < 2 Jahre! Meine Recherchen oder Beschäftigung mit der Thematik haben ergeben, dass diese Papiere in der Regel mindestens 2 oder 3 Jahre Vorlauf haben, bis sie dann präsentiert werden und in Kraft treten. Das heißt, wenn man heute davon spricht, dass die Transformation unserer Welt, die Agenda 2030 – das ist ohnedies global-sozialistischer Steuerungswahn in Papier gegossen – „Wir werden die Welt heilen“ und „Mutter Erde“, solche Phrasen kommen dort vor. Die Herausforderung, die sie dort sich selber stellen – das sind Weltenretter, das kann ich Ihnen sagen. Zurück zur Zahl: Da weiß man, dass an dem Papier mindestens seit 2013 gearbeitet wurde. Jetzt sehen wir da 2015 – wir sind alle 2015 überrascht worden. Niemand hat es sehen können, wie das gelaufen ist; ein Kontrollverlust ist eingetreten. „Resettlement Program“: also Neuansiedelungs-Programm gibt es im Prinzip seit den 1980er Jahren. Wir werden darüber ganz kurz sprechen, weil ich zeigen will, wie dieser „trickle down-Effekt“ funktioniert. „Replacement Migration“: also Ersatz-Migration der UNO beginnt im Jahre 2001, in der BRD Bestanderhaltungsmigration. Wenn der Bestand erhalten werden soll, dann soll ja das erhalten werden, was gerade da ist in Bezug auf die Bevölkerung und nicht andere dazu kommen. Die Originalbezeichnungen sind hier oft viel treffender als die deutschen Übersetzungen, wo man versucht die Leute emotional positiv zu stimmen. Da kommen absurde Zahlen vor in 5 verschiedenen Phasen, dass alleine bis 2050 11-188 Mill. Menschen in der BRD zuwandern sollen. Sie werden sehen, es gibt noch absurdere Zahlen. Die Transformation unserer Welt „Agenda 2030“: Grundlagenpapier wäre 2015 das nächste. New York Declaration for Refugees and Migrants 2016: ist das Vorläuferpapier zum Global Compact for Migration. Auch eine interessante Formulierung “for migration” für Migration. Es kommt in den ganzen 47 Seiten des Global Compact nicht ein einziges Mal vor, was man machen könnte, um die Migration zu verhindern! Das ist nicht das Thema. Sondern Migration will man bewusst haben! The Global Compact on Refugees 2018: es wird also alles versucht, geheim durchzuziehen. Stichwort Juncker: Sie bekommen es ja nicht mit! Aber Dank so couragierter Damen wie auch Frau Rauscher, die hier sitzt, und vieler anderer NGOs aus dem nationalpatriotischen Lager ist das publik geworden. Sonst hätte man es einfach durchgewunken. Ein Schuft, der dabei denkt, dass gerade die Fußballweltmeisterschaft in der Zeit war, wo man das gemacht hat. Ist sicher alles super, wo alle auf den Fernseher schauen und hoffen, dass der Ball ins richtige Netz kommt. „trickle down“: Ein Beispiel, Resettlement ist eine Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge. Das italienische Innenministerium hat 2015 gezeigt, dass genau 5,3 % der Angelandeten unter die Kategorie Flüchtlinge gemäß UNO gefallen sind. Ich will gar nicht darauf eingehen auf die Begriffe „Schutzbedürftige“ … das geht zu weit. Aber es ist eine dauerhafte Lösung. Die sollen also tatsächlich hier bleiben! Da gibt es zu diesem Neuansiedelungsprogramm (heißt resettlement übersetzt) bereits aus dem Jahr 2009 ein Papier der UNO mit dieser Zahl 447 – das sind alles Originaldokumente – zur Errichtung eines gemeinsamen Neuansiedelungsprogramms in der EU 2009. Man hat 2016 wieder eins nachgelegt, die Europäische Kommission schlägt wieder einen neuen Neuansiedelungsrahmen für die EU vor, um geordnete und sichere Wege nach Europa zur Verfügung zu stellen. Und das merken Sie sich bitte, weil das kommt überall in allen Papieren in der Formulierung vor: geordnete und gesicherte Wege! Und natürlich eine langfristige Strategie für eine bessere Steuerung der Migration – nicht Behinderung der Migration. So ein Programm gibt es z.B. auch für Österreich aus dem Juli 2013, da sind auch die Verdächtigen drauf, wir nennen sie die „Migrations-Gewinnler“, in Anlehnung an die Begrifflichkeit „Kriegsgewinnler“; weil es wird häufig erzählt, Kriege sind sinnlos. Ist eine Frage der Perspektive, für den, der hat … Für die, die viel mit der Rüstung verdienen, ist es im wahrsten Sinne des Wortes ein „Bombengeschäft“. Überhaupt ist Migration ein Bombengeschäft. Schauen wir ein paar Langzeitpläne der EU zum Bevölkerungstausch an. Wir gehen zurück ins Jahr 1995, das Handels- und Kooperationsabkommen: „Euro-mediterriane Partnerschaft“ – genannt auch Barcelona-Prozess (nicht zu verwechseln mit dem Barcelona-Prozess für die Universitäten). Ihr oberstes Ziel ist die Schaffung eines Raumes des Friedens, der Stabilität und des gemeinsamen Wohlstandes im Mittelmeerbecken bis 2010 – hier wurde eine Freihandelszone angedacht. Wir wissen alle, worum es bei der Freihandelszone geht: grundsätzlich geht’s um Zölle und caritäre Handelshindernisse abzubauen. Aber wir wissen mittlerweile aus Erfahrung: Die Wirtschaft gibt keine Ruhe, bevor nicht der freie Fluss und Geld, Dienstleistungen und Menschen… Sie können sich vorstellen, wo denn die Menschen in dieser Freihandelszone hingeflossen wären. Aus der BRD, aus Frankreich und Marokko eher weniger – da gebe ich dem Herrn Kurz ausnahmsweise Recht – die Masse wäre sicher in die andere Richtung gegangen, also nach Norden. 2004 „Euromediterrane Parlamentarische Versammlung“: das parlamentarische Kontrollgremium, ein Zoll, ist es eigentlich immer noch. Sind in Athen aus der Taufe gehoben worden, da sind 45 Parlamentarier des Europäischen Parlaments dabei – aus jedem Mitgliedsstaat drei und aus den Südländer-Anrainerstaaten, im Prinzip beginnend von Marokko alle bis hinüber in die Türkei. Warum ist das jetzt für interessant? Ich glaube nicht, dass Sie das gewusst haben, ich habe es nicht gewusst, bis ich darauf gestoßen bin im Zuge der Recherchen. Da gibt es 3 Säulen bzw. 3 Ausschüsse. Der dritte heißt Ausschuss für die Förderung der Lebensqualität durch den Austausch von Menschen und Kulturen – wortwörtlich. 2008 EU-Projekt „Mittelmeerunion“ bzw. „Mittelmeerpartnerschaft“: das ist jetzt die Weiterentwicklung des Barcelona-Prozesses. Das Ziel ist nach wie vor die Integration der Euro-mediterranen Region; also eines euro-arabischen Großreiches wie das eine andere bekannte Autorin formuliert. 2016 im Rahmen dieser Union, war das Mittelmeer – also über 40 genehmigte Projekte gegeben – also soll keiner sagen, dass ist ja schon von vorgestern, nein das ist es nicht. Wir gehen zurück ins Jahr 2005 als die federführende EU-Kommission, es war das Außenministerium, die Ministerien, wo die Asylpolitik zugeordnet ist, wurden auch eingebunden, um einen globalen Rahmen zu schaffen: „Global Approach to Migration and Mobility“ (GAMM) – also ein globaler Ansatz zur Migration und Mobilität. Behalten Sie bitte diese Formulierung, genial. Da gibt es auch wieder vier gleichrangige Ziele (im Jahr 2005). Das 1. Ziel wird formuliert: Die legale Migration besser organisieren und gut kontrollierte Mobilität fördern – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, das ist ein Ziel! Gut kontrollierte Migration fördern (wir sprechen vom Jahr 2005). 2011 ist das Ganze dann weiterentwickelt worden: „Gesamtansatz für Migration und Mobilität.“ Es gibt wieder vier Ziele; das 1. Ziel ist Erleichterung von legaler Migration und Mobilität. Alle Ziele sind im Prinzip gleich – aber bei vier gleichrangigen heißt es, das Schwergewicht des erweiterten Gesamtansatzes liegt eindeutig auf der Förderung von Arbeitsmigration und Mobilität. Das Papier heißt ja nicht zufällig so. Aber gemäß Juncker wissen Sie ja, dass wir dumm und ignorant sind. Da gehen wir einfach weiter, Schritt für Schritt bis es kein Zurück mehr gibt, bis so viele da sind wie wir es vorher gesehen haben. Was 2008 Sarkozy damals gesagt hat, haben wir schon gehört – damals hatte Frankreich den Vorsitz und im EU-Arbeitsprogramm steht als Schwergewicht: die Anwerbung von afrikanischen Arbeitskräften – und daher ist 2008 in Mali ein Anwerbebüro (Job-Center) eröffnet worden. Hier sehen Sie die britische Zeitung von 2008: Secret plot to let 50 Million African workers into EU, also dass 50 Millionen Schwarzafrikaner nach Europa kommen sollen als Arbeitsmigranten – das ist keine geheime Verschwörung, weil es war eine Empfehlung des statistischen Amtes der Europäischen Union, der EUROSTAT. Auch das war offiziell und nicht geheim, wurde einfach nicht publiziert, wurde „vergessen“ den Menschen mitzuteilen. 2010: „Studie über die Machbarkeit zur Installierung eines Mechanismus für die Umsiedelung von Begünstigten von Internationalem Schutz.“ Da muss man selbst als gewohnter Redner zwischendrin absetzen und eine Pause machen. Wurde erstellt von gut bezahlten ThinkTanks. Man darf eines nicht vergessen: Die EU und viele kollektive und individuelle Interessenten – George Soros z.B. – die buttern Milliarden in sogenannte ThinkTanks. Da werden Tausende und Zehntausende der intelligentesten Leute zusammengespannt, hoch bezahlt, um sich genau solche Dinge einfallen zu lassen. Der Umfang der Studie hat also mit finanziellen, politischen und rechtlichen Auswirkungen der Umsiedelung der Flüchtlinge und sonstigen schutzbedürftigen Asylwerbern. Das Ziel war, den zukünftigen Verteilungsmechanismus zu kreieren. Interessant sind die zynischen Ratschläge, die darin vorkommen in Zusammenhang mit politischer Integration, z.B. eine Empfehlung: Es zeigt sich, dass ein Umsiedelungsprogramm politisch praktikabler wäre, wenn es nur mit Flüchtlingen und mit Personen, die subsidiären Schutz genießen, beginnt – und Asylsuchende vorerst ausgeschlossen werden. Nun weiß man, das ist ein Verkaufsprogramm! Wer kann dagegen sein, Flüchtlinge aufzunehmen? Dass sie keine sind, ist was anderes. Vorschlag: Eine Umverteilungsregelung soll mit einer geringen Anzahl beginnen, um ein gewisses Maß an Solidarität zu ermöglichen. Während die öffentliche Meinung allmählich auf den Begriff Unterstützung für andere Mitgliedsstaaten aufmerksam macht. – Die öffentliche Meinung soll also langsam umschwenken, um dann auch für größere Zahlen zugänglich zu sein, weil man muss ja dann die anderen auch unterstützen – weil Griechenland oder Italien im Stich zu lassen wäre unsolidarisch. Laut Juncker: „Wir stellen etwas in den Raum…“, aber ist ja alles nur Verschwörungstheorie. Hier ist das Originaldokument aus dieser Studie. Man sieht es jetzt hier ein bisschen schlecht, weil es so klein ist, aber ich wollte die Gesamtzahl auch drauf lassen. Für Österreich schlägt man noch einen Dichtheitsschlüssel bis zu 75 Millionen Gesamtbevölkerung vor. Frankreich 486 Millionen, Bundesrepublik 274,5 Millionen. Für die gesamte EU 27 die unerhörte Zahl von 3,8 Milliarden. Man fragt sich, was die nehmen? Aber sie sollen definitiv deutlich weniger davon einnehmen. Wahnsinn! 2012 „Mobilitätspartnerschaften“: wieder die Migration, das hat Migranten legale Wanderungsperspektiven eröffnet. Natürlich weil die EU dringend benötigte Fachkräfte braucht. Und hier meine Damen und Herren die Fachkräfte-Einwanderer. Das ist Neokolonialismus in seiner schlimmsten Form! Das ist moralisch derart verwerflich. Die arme Bevölkerung in Afrika soll das Geld aufbringen, damit ihre geistige Elite – Fachkräfte, Handwerker und Universitär-Geschulte, Mediziner usw. – und dann werben wir sie ab und das ist die Moral dieser ach so moralhochstehenden Migrationsbefürworter? Das ist das sicherste Mittel dafür, dass diese Staaten, besonders in Afrika, niemals eine Chance haben werden hoch zu kommen. Niemals, weil wir ihnen ihre besten Leute wegnehmen. So viel zum Thema: Moral und Fachkräftemangel! Und dann stehen sie nun da mit ihren salbungsvollen Worten und erklären jeden zum Rechtsradikalen und zum Faschisten oder Rassisten, der sich erlaubt, auf so was hinzuweisen. Wenn das nicht eine verkehrte Welt ist, dann weiß ich nicht mehr. 2013 ist ein „Task Force Mediterranean“ von der EU-Kommission einberufen worden, wieder mit einen „Fünf-Punkte-Plan“ und das muss ich jetzt einfach auch bringen – Punkt 1: Die Erhöhung der Anstrengung zur Neuansiedelung und der Möglichkeit der legalen Einreise. Punkt 2: In den Jahren 2014-2020 soll es eine Erhöhung der Anreize zur Neuansiedelung von Migranten für jeden EU-Aufnahmestaat geben. Nächster Punkt: Appell an die Mitgliedsstaaten der EU, neue legale Wege zur Einreise nach Europa zu schaffen. Und für den Zeitraum von 2004-2013 hat die EU-Kommission alleine eine Milliarde Euro für solche Projekte aufgewandt. 18 Milliarden, die hat angeblich ein gewisser Soros für seine ganzen NGOs eingesetzt. Falls sie sich fragen, wie diese Rettungsboote finanziert werden und warum da so viele junge Leute dort so aktiv dabei sind – 18 Milliarden! Nur einer, nur der Soros. Über 400 migrationsbedingte Projekte hat es gegeben für diese Milliarden, alleine für 2004-2013. Ja es gibt da diese diversen Rettungsoperationen im Mittelmeer, im Nahen Osten und Sophia, auf die will ich jetzt gar nicht mehr eingehen. Auch die Operation Sophia ist im Prinzip jetzt im März 2019 eingestellt worden, wobei am Papier ist sie bis 30. September verlängert worden. Aber, ein leider nicht namentlich genannter Diplomat hat das also sehr pointiert auf den Punkt gebracht: Die „Operation Sophia“ hat klare Sogwirkung erzeugt. Die EU schrieb das im Keil des Kalküls der Schlepper. Sie schleppen überladene Flüchtlingsboote in internationale Gewässer und setzen Notrufe ab, damit die Europäer die Menschen retten und nach Italien bringen. Der belgische Minister für Migration hat die EU-Migrations-Rettungsaktion Sophia wortwörtlich einen Irrsinn und einen Betrug genannt. Also bin nicht nur ich, der das behauptet. 2015 dann die „Europäische Migrationsagenda“. Wieder natürlich neue Politik für legale Migration usw. 2016 „Reform des europäischen Asylsystems und Stärkung legaler Wege nach Europa“, haben wir vorher schon besprochen. Es ist ein Neuansiedelungsprogramm. Dann im November 2017 und Mai 2018 hat das ganze EU-Parlament vorgeschlagen, „Dublin IV“ sollten wir jetzt machen. Dublin III, der Kern dieses Abkommen ist, dass das Land, wo der Migrant anlandet, sich darum zu kümmern hat. Bis heute will das Europäische Parlament, konkret der Innenausschuss des EU-Parlaments kippen und im Prinzip der Soros Forderung nachkommen – jetzt einmal etwas salopp formuliert: Jeder Migrant soll dorthin dürfen, wo er will. Sie haben zwar so einen vierstufigen Kriterienkatalog, mit dem Zuteilungsschlüssel... Der sollte natürlich verpflichtet sein und … Meine Damen und Herren, das müssen Sie sich nicht merken, sondern was mir wichtig ist, dass Sie heute mit nach Hause nehmen und sagen: Wahnsinn, was die alles machen und endlich das vom Tisch bringen, dass hier irgendjemand was sagt, dass hier irgendwas zufällig war, dass es hier Kontrollverlust gegeben hat. Hier läuft alles sehr gut nach Plan! Der EU-Kommissar für Migrationen hat 2015 schon gesagt: „Wir brauchen die nächsten zehn Jahre 70 Millionen Einwanderer.“ Dann gibt es den sogenannten Euro-African Dialogue on Migration – den „Rabat-Process“, der läuft seit 2006 und hat wieder vier Säulen, Organisation der Mobilität und der Legal Migration und natürlich verbessertes Grenzmanagement, damit die auch wirklich hereinkommen können. Dann gibt es eine ganze Latte an Ministerkonferenzen 2006, 2008, 2011, 2014 usw. 2018 war dann der entscheidende Punkt, wo dann die zentrale Formulierung im Papier – Organisation der Mobilität und legale Migration. Vielleicht noch eines, der Punkt 3: Verstärkte Aufmerksamkeit für den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung: „Die Partner werden Anstrengungen unternehmen, um dieses Phänomen zu bekämpfen und eine ausgewogene über Migration und Diaspora, die auf Fakten beruhen und deren positive Aspekte hervorheben.“ Da weiss man schon wieder, wo es denn hingehen soll. Ich sage nur Sarkozy: Die Leute, die das nicht wollen, die kriminalisieren wir und die zwingen wir einfach in die Tat. Das steht hier, sehr höflich formuliert. März 2019 die neue „Europäische Migrationsagenda“, man will die Erfolge jetzt ausbauen. Ja, da wird gar nichts begrenzt. Der Punkt 4: Legale Migration und Integration: Legale Migrationswege halten davon ab, irreguläre Ausreisemöglichkeiten zu nutzen. – Also logisch, wenn eh alles legal ist, dann nehme ich einfach den Weg, der mir jetzt am passendsten ist oder der mir sogar angeboten wird. Diese Formulierung ist eine Frechheit! – Und erfolgreiche Integration, das haben wir gesehen, was ein Integrationsforscher aus Holland gesagt hat; und wir brauchen nur in unsere Städte schauen … Das können Sie dann in meinem Buch nachlesen. Da gibt es wirklich einen geheimen Plan der Labor Party und auch anderer sozialistischer, europäischer Parteien aus dem 2000er Jahr mit dem Ziel, den multikulturellen Einheitsmenschen zu schaffen. Das können Sie dann bei mir nachlesen. Dazu gehört auch noch der Europäische Gerichtshof, da nehme ich jetzt nur vom 14. Mai 2019 eine Entschließung, wonach der Europäische Gerichtshof festgestellt hat, dass auch schwerste Straftaten nicht dazu führen, dass jemand seinen Status als Flüchtling verlieren kann. Jetzt muss man aber noch dazu wissen, dass alleine in der Bundesrepublik derzeit über 100.000 bereits rechtskräftig Verurteilte im Gefängnis sitzen sollten. Die können nicht einsitzen, da fehlen ja die Plätze. Vielleicht haben Sie verfolgt, was der Oberstaatsanwalt aus Berlin vor einigen Tagen bekannt gegeben hat: Es werden überhaupt nur noch Kapitalverbrechen aufgenommen, Mord und versuchter Mord. Alles andere kann gar nicht mehr bearbeitet werden – Vergewaltigungen, Messerstechereien. Wer soll sie denn bearbeiten? Und das jetzt nehmen Sie sich bitte mit: Die EU hat nicht versagt! Es hat keinen Kontrollverlust gegeben! 2015 war selbstverständlich natürlich voraussehbar! Nicht nur voraussehbar – geplant und... Darum geht es ja wirklich: Es geht darum, den globalen Arbeitsmarkt zu nutzen! Im Prinzip geht es darum, billige Arbeitskräfte auf jeden Punkt des Planeten zu verschieben – für wen sie dann dort Leistungen zu erbringen haben? Alles klar. Wenn acht Menschen – nicht achtzig, nicht achthundert, nicht acht Millionen – a c h t mehr als 50 % des gesamten Weltvermögens besitzen, dann weiß man, dass wir kein Reichtumsproblem haben, sondern ein Verteilungsproblem. Nein, ich bin kein Kommunist, glauben Sie mir das, ich bin nicht einmal Sozialist. Und dabei gibt es ein Recht auf Heimat. Die Entschließung UN-Menschenrechtskommission vom 17. April 1998: Ohne freie Zustimmung, ohne informierte Zustimmung braucht man niemanden umsiedeln, auch nicht irgendwo hinschicken. Die Bevölkerungszusammensetzung zu ändern ist rechtswidrig, gemäß Entschließung UNO-Menschenrechtskommission. Ich denke, wir könnten klar sehen, dass die EU, die UNO, die ich bereits schon einige Male erwähnt habe, an diesen Dingen sehr massiv arbeitet und hier nichts zufällig war. Daher gebe ich Ihnen ein paar Dinge zu bedenken für die nächste Nationalratswahl in Österreich: Ist ein „Bevölkerungsaustausch“ mit Zahlen belegbar? Ist es eine „rechtsextreme Verschwörungstheorie“ oder ist es eine empirische Realität? Könnte man das Bestreiten einer empirischen Realität als manipulative Lüge bezeichnen? Sind Halbwahrheiten und begriffliche Verbindungen und Verwässerungen die vielleicht schlimmsten Lügen? Sind Politiker(innen) glaubwürdig, die empirische Realitäten bestreiten und Kritiker kriminalisieren? Sind solche Politiker(innen) wünschenswert, die die gewachsenen Völker und Staaten zerstören wollen? Möchten Sie das Schicksal Ihrer Familie und auch von Ihnen selber in die Hände solcher Politiker legen? Und da gibt es sicher noch Dutzende andere Fragen. Mir hat es jetzt so aufgedrängt. Aber jetzt kommt das Entscheidende, wo dann die meisten wieder abhacken. Jeder von uns, jeder einzelne ist verantwortlich! Ich darf wieder auf Frau Rauscher verweisen. Sie ist ein personifiziertes Beispiel dafür, mit vielen Unterstützerinnen und Unterstützern, was man bewegen kann, wenn man denn den Mut, die Intelligenz und den Charakter dazu hat. Wenn heute jemand sagt: Ich kann ja nichts ändern, dann höre ich schon auf. Der ist für mich schon abgehakt. Danke! Jeder einzelne von uns ist gefordert! Daher sage ich zu jedem: Sei Du die Veränderung!
von ir. hm.
Quellen/Links: Vortrag: EU und Migration am 23.7.2019 in Linz-Urfahr

24.11.19

Erinnerung an die beiden Info-Abende zum drohenden 5G-Mobilfunknetz mit Steven Whybrow



am Dienstag, 26. November, um 19 Uhr in WELS

im Gasthof "Irger-Knödelwirt", Grünbachplatz 14
(in der WEGWARTE irrtümlich angekündigt als Grünbachstr. 1)

sowie

am Mittwoch, 4. Dezember, um 19 Uhr in GRAZ

im "Steirerhof" am Jakominiplatz 12, Seminarraum 1 im 4. Stock (Lift)

Der junge österreichische Journalist Steven Whybrow beschäftigt sich seit einiger Zeit intensiv mit den Risken der 5G-Technologie für Mensch und Natur. Damit wird die bereits bestehende Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich durch die Telekommunikation noch enorm erhöht, ja potenziert werden! Gleichzeitig ermöglicht 5G eine Art "mind control", also die Gedanken-Steuerung, -Lesen und -Eingeben von uns allen und bedroht dadurch die geistige Freiheit. Informieren Sie sich darüber, bevor die bereits für 2020 geplante flächendeckende Installierung des 5G-Netzes in Österreich tatsächlich durchgeführt wird. Nachher ist es zu spät!

Whybrow hat u.a. den großen Internationalen Appell zum Stop des 5G-Ausbaus, der von mehr als 180 Wissenschaftlern und Ärzten aus 36 Ländern unterzeichnet wurde, ins Deutsche übersetzt und vor einigen Wochen einen von ihm verfaßten, umfangreichen "HAFTUNGSHINWEIS" an alle österreichischen Parlamentarier geschickt - siehe ANHANG. Es kann also kein Politiker behaupten, er würde die schwerwiegenden Bedenken und Argumente gegen 5G nicht kennen! Siehe dazu auch:

"Hallo Liebe Leute!!!

Ich schicke euch HIERMIT mein Interview von dem 5G-Onlinekongress "5G: genial oder fatal?" 
Gratis Zugriff ist HIER: https://www.selbstmeisterung.net/speaker/steven-whybrow/

Dabei gehe ich in die tieferen Zusammenhänge und Hintergrundinformationen von meinem am 31. Oktober 2019 abgeschickten Haftungshinweis ein... Würde mich sehr freuen über eure Eindrücke und Ideen, wie wir weitermachen.
5G wird gestoppt - das steht fix für mich! hihi :-) Nur habi jetzt nicht die Zeit, das in der Tiefe zu erklären haha :-)

Falls jemand Interesse und Motivation hat, eine kleine Spende, auch wenn sie noch so klein ist falls ihr den Beitrag von mir wertschätzt und mich dabei unterstützen wollt - dann freue ich mich euch meine Bankdaten zu übermitteln! 

Also, alles Liebe numois! Steve."

"Migrationspolitik in der EU in Theorie und Praxis"

Am Donerstag, 5. Dezember, spricht Mag. MITTERER zum Thema
um 19 Uhr in SALZBURG-Stadt  im Hotel "Altstadt/Radisson" (Renaissance-Saal), Rudolfskai 28/Judeng. 15

auf Einladung des Hayek-Clubs

Entschließung des Europäischen Parlaments vom 26.3.2019 "zu den Grundrechten von Menschen afrikanischer Abstammung in Europa".



In dieser umfangreichen Entschließung wird eine Verpflichtung der Europäer festgestellt, Menschen aus Afrika unbegrenzt in Europa aufzunehmen und weitreichende Rechte für diese postuliert - siehe:

https://www.youtube.com/watch?v=_IZd1pf-WSs&feature=youtu.be

Das Abstimmungsverhalten bei dieser Entschließung war folgendermaßen:

535 Ja-Stimmen, 80 Nein-Stimmen und 44 Stimmenthaltungen (davon 4 von der ENF).

Alle drei FPÖ-Abgeordneten (Mayer, Obermayr und Vilimsky) von der ENF haben nicht gegen diesen Irrsinn gestimmt (und das war noch während der aufrechten türkis-blauen Koalition), sondern sich nur der Stimme enthalten, auch Nigel Farage von der EFDD hat sich nur der Stimme enthalten.

Erstmals offiziell: UN „ist stolz“ auf Umsiedlung von 154 Migranten per Charterflug nach Deutschland


Epoch Times30. Oktober 2019 Aktualisiert: 11. November 2019 22:20

Mitte Oktober sind die ersten Migranten und Flüchtlinge per Direktflug aus Äthiopien in Kassel gelandet, verkündet die Internationale Organisation für Migration (IOM) stolz. Die 154 Männer und Frauen hätten ihren Flug "ohne Probleme genossen", weitere Flüge sollen ab Mitte November folgen.

Mitte Oktober landete der erste Charter-Direktflug der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Kassel, weitere sollen folgen. (Symbolbild)Foto: DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images
„Die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Äthiopien organisierte am Dienstag (15.10.) ihren ersten internationalen Charter-Direktflug mit 154 somalischen Migranten und Flüchtlinge in ihre neue Heimat Deutschland“, schreibt die IOM in einer Pressemitteilung. Der Flug ging von Addia Ababa nach Kassel und beruht auf dem „German #Resettlement program“.
Weiter heißt es: „Die IOM unterstützt das deutsche Umsiedlungsprogramm bei seinen Bemühungen, seit März 500 in Äthiopien lebende Flüchtlinge nach Deutschland umzusiedeln. Diese Bemühungen sind eng mit dem Amt für Flüchtlinge und Rückkehrer der äthiopischen Regierung (ARRA), dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und der Bundesregierung abgestimmt.“
Die 154 Menschen, die Mitte Oktober in Kassel gelandet sind, stammen aus den Flüchtlingslagern Jijiga und Dolo Ado im Süden Äthiopiens. Unter ihnen befanden sich 63 Männer und 91 Frauen, von denen 47 minderjährig sind.
Weitere 220 Migranten und Flüchtlinge werden Mitte November mit einem zweiten von der IOM gecharterten Flug nach Deutschland gebracht. Die Mehrheit dieser Menschen hat sich bereits den notwendigen Interviews und Gesundheitsbewertungen unterzogen.
Migranten haben Ihren Flug „ohne Probleme genossen“
„Es ist wichtig, dass wir die reibungslose Umsiedlung von Flüchtlingen durch sichere Transporte erleichtern“, sagte Milun Jovanovic, Operations Officer bei IOM Ethiopia. „Wir sind froh, dass die Flüchtlinge diesen erleichterten Charterflug vom Abflug zum Zielort ohne Probleme genossen haben.“
In den letzten 15 Jahren hat sich die IOM Äthiopien durch Umsiedlung, Familienzusammenführung und humanitäre Aufnahmeprogramme an der Umsiedlung von Migranten und Flüchtlinge in mehr als 16 Länder beteiligt, darunter die USA, Kanada, Australien, Norwegen und die Europäische Union. Seit 2016 hat die Organisation 36 nationale Charterflüge für Flüchtlinge organisiert, die aus Lagern in ganz Äthiopien nach Addis Abeba reisen.
Abschließend heißt es in der Pressemitteilung der IOM: „Allein 2019 hat die IOM zusammen mit dem UNHCR 4.000 Flüchtlingen bei der Umsiedlung in neue Länder geholfen. Die Organisation erleichtert die Fallauswahl und -bearbeitung, Gesundheitsbewertungen, Lagerabgänge und Abfluglogistik. Die IOM-Teams führen auch eine Orientierung vor der Abreise durch, um die Integration von Flüchtlingen zu erleichtern.“
Und: „Die Umsiedlung bietet Millionen von Flüchtlingen weltweit Schutz und die Möglichkeit, ein neues Leben für sich und ihre Familien aufzubauen – insbesondere für diejenigen, deren Leben, Gesundheit oder grundlegende Menschenrechte in dem Land, in dem sie zum ersten Mal Zuflucht gesucht haben, gefährdet sind.“
30 Prozent der Asylwerber per Direktflug
Wie der österreichische Wochenblick schreibt,  deckte „eine parlamentarische Anfrage der AfD (Alternative für Deutschland) im Vorjahr auf, dass fast 30 Prozent der Asylbewerber in Deutschland per Flugzeug ankamen.

Dabei dienen verschiedene afrikanische Staaten als „Drehscheibe für Migranten, die etwa in Libyen festsitzen“. Von dort aus bringe sie die UNO – ebenfalls per Flugzeug – nach Ruanda, Niger oder eben Äthiopien, von wo sie nach Europa geflogen werden. (ts)

NÖ: Neues Hundehaltegesetz – ein Schlag ins Gesicht für alle Tierfreunde

ANIMAL SPIRIT: „Absurder geht es nicht - jetzt Leinen- UND Maulkorbpflicht für ALLE Hunde!“

Laaben (OTS) - „Nachdem letztes Jahr in Wien eine derartige sinnlose, populistische und die Bevölkerung noch mehr spaltende Regelung von der roten Stadträtin Ulli Sima beschlossen wurde, macht es ihr jetzt auch der blaue „Tierschutz“-Landesrat Gottfried Waldhäusl in Niederösterreich nach. Am 24. Oktober wurde im NÖ Landtag eine Änderung des Hundehaltegesetzes beschlossen, nach der an öffentlichen Plätzen und z.B. auch in Gasthäusern oder Parkanlagen (!) SÄMTLICHE Hunde (außer jene, die in eine "Handtasche" passen!) mit Leine UND Maulkorb geführt werden müssen. Das widerspricht den jahrelangen Erfahrungswerten sowohl von verantwortungsvollen HundehalterInnen, als auch den Aussagen praktisch sämtlicher seriöser Hundeexperten“, so Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann der Tierschutzorganisation ANIMAL SPIRIT.
Was diese populistischen Gesetzes-Novellen alle gemeinsam haben: Sie bekämpfen in keinster Weise die Ursachen von möglichen Beiß-Vorfällen (nämlich die Erziehung der Hunde und Schulung der Besitzer), scheren sämtliche Hunde über einen Kamm (vom kleinen Malteser über Familien-Schmusehunde wie Golden Retriever oder Labrador bis zum Rottweiler) und lassen völlig außer Acht, daß zu 99% das Problem am oberen Ende der Leine sitzt. Aber die Gesetze werden immer noch – meist eben ad hoc und anlaßbezogen - am grünen Tisch von PolitikerInnen gemacht, die einerseits von der Materie null Ahnung haben und andererseits noch völlig beratungsresistent sind!

Noch ist ein Einspruch und Volksabstimmung möglich!

Die österr. Suchhundestaffel hat auf ihrer Seite unter https://bit.ly/2C6jz3g einen Aufruf zum Einspruch gegen diese Änderung des NÖ Hundehaltegesetzes gestartet. Dort heißt es u.a.: „Reine Angstpolitik scheint uns, der ÖHU Suchhundestaffel, im Umgang mit dem Sozialpartner Hund nicht angemessen - die Begründung im Gesetzesantrag, speziell zur Maulkorbpflicht, entbehrt jeglicher kynologischen Beurteilung.“
Und weiter: „Jede/r Niederösterreicher/in (wahlberechtigt in NÖ mit ordentlichem Wohnsitz in einer Gemeinde des Landes Niederösterreich) kann, wenn er/sie mit diesem Gesetzesbeschluß nicht einverstanden ist, bis 5. Dezember 2019 gegen das Inkrafttreten des Gesetzes – laut Artikel 27 Abs. 1 der NÖ Landesverfassung - Einspruch erheben. Hier der Link zum Antragsformular www.suchhunde.at/download/Antrag-Ltg-832.pdf , welches auf der Gemeinde unterschrieben werden und dann an die NÖ Landesregierung, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten geschickt werden muß.“

Vernünftige Lösungsansätze werden von „Verantwortlichen“ ignoriert.

Die bei Inkrafttreten dieser Gesetzesnovelle sogar für sämtliche – und nicht nur für „Listenhunde“ – geltende GENERELLE Leinen- und Maulkorbpflicht in NÖ würde zu noch mehr Verunsicherung, Spaltung und Hundehaß in der Bevölkerung führen. Denn die überwiegende Mehrheit an Beißunfällen ereignet sich bekanntlich im häuslichen Bereich, wo es naturgemäß keine Maulkorbpflicht geben kann. Leinen- und Maulkorbzwang führen laut erfahrener Hundehalter, zu denen unsere „Gesetzgeber“ meistens nicht gehören, eher zu mehr Aggressivität als bei freilaufenden, ihr natürliches Sozialverhalten auslebenden Hunden. Das beweisen auch all jene Länder, in denen Streuner und somit freilaufende Hunde zum alltäglichen Leben gehören.
„Diese anlaßbezogene NÖ Hundehaltungs-Gesetzgebung geht gänzlich am Grundproblem vorbei: Herkunft, Zucht und v.a. die Erziehung der Tiere in ihren prägenden ersten Lebenswochen werden völlig außer Acht gelassen. Und das bereits geltende Verbot von "Kofferraumverkäufen" aus Massenzuchtanstalten im Ausland müßte viel schärfer und effektiver kontrolliert, und Hunde dürften auch nicht vorsätzlich scharfgemacht werden. Eine gezielte Aufklärung der Bevölkerung – besonders auch jener Religionsgruppen, wo Hunde noch immer als „unrein“ gelten –, durchaus auch ein regelmäßig überprüfter Hundeführschein bei bestimmten Rassen bzw. Personengruppen, wäre viel sinnvoller und effektiver als rein populistische generelle Verbots- und Zwangsmaßnahmen. Dazu müßte allerdings auch der politische Wille vorhanden sein, endlich mit Tierschützern und Menschen zu reden, die von Tierhaltung aus jahrelanger praktischer Erfahrung viel mehr Ahnung haben“, so Dr. Plank abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Franz-Joseph Plank, 0676-708 24 34
office@animal-spirit.at
www.animal-spirit.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ANI0001

13.11.19

Die Europäische Union – von Anfang an Instrument der US-Geostrategie

Die Europäische Gemeinschaft oder Union ist nicht geschaffen, um den Interessen der europäischen Völker zu dienen, sondern diese mit ihrer jeweiligen Souveränität in einer bürokratischen Organisation verschwinden zu lassen – einer wurzellosen übernationalen Staatsform, die nur eine Etappe auf dem Wege zu einem US-gesteuerten planetarischen Management, einer „Welt-Governance“ darstellt. Zu diesem Ergebnis kommen die Archiv-Forschungen des französischen Politikers und Publizisten Philippe de Villiers in seinem neuen Buch.1








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Klimawandel – nicht diese Panik!

von Dr. Ing. Christian Fischer

Die Abkehr von fossilen Energieträgern hin zu regenerativen wird im deutschsprachigen Raum seit vielen Jahren politisch gewollt und praktiziert. Wir tun also was. Trotzdem erleben wir seit einiger Zeit politische Bewegungen wie «Fridays for future» oder neuerdings «Extinction rebellion», die einen bevorstehenden Weltuntergang an die Wand malen, der es fast sinnlos mache, in die Schule zu gehen, da es für die heutige Jugend ohne radikale Umkehr eh’ keine Zukunft gebe. Basis für diese Kampagnen sind seit langem verbreitete Erkenntnisse und Informationen, aber auch Irrtümer und Polemiken, die ursprünglich von der grünen politischen Richtung eingespeist wurden, inzwischen aber von den meisten politischen Lagern, unterschiedlich gewichtet, als Konsens verstanden werden. Dieser Artikel versucht ein wenig, die Spreu vom Weizen, die Erkenntnisse von den offenen Fragen zu trennen, damit die Panikattacken durch verstärktes Nachdenken ersetzt werden können.
11 000 Jahre vor heute: Abweichung von 15-Grad-Mitteltemperatur. (Quelle der Graphik siehe Fussnote 2)
Kohlendioxyd CO2 ist ein «Treibhausgas» – so wie es auch andere Treibhausgase gibt, Methan CH4, Lachgas N2O, Schwefelhexafluorid SF6, Wasserdampf H2O. Unsere Erde verdankt ihnen das Leben, denn ohne diese Gase in der Atmosphäre herrschte eine globale Durchschnittstemperatur von – 18 statt heute von + 15 Grad Celsius. CO2 gilt nach dem Wasserdampf als das wichtigste temperaturwirksame Gas und – neben CH4 – als das einzige, das vom Menschen nennenswert beeinflusst werden kann. Wie das «Treibhaus» physikalisch funktioniert, beschreibt zum Beispiel Dr. Ernst Pauli anschaulich in seinem Beitrag «Hintergründe zum Problem der globalen Erwärmung».1 Natürlich ist unsere Atmosphäre kein geschlossenes «Treibhaus»; das ist nur ein Analogie-Bild, das nicht zu wörtlich genommen werden darf. Es ist nicht die Frage, ob diese Gase einen wärmenden Beitrag leisten, sondern: welchen Beitrag? Und welcher Teil davon ist anthropogen (= menschengemacht), also beeinflussbar? Welche anderen Einflüsse auf die Temperaturentwicklung mit welchen Beiträgen gibt es? Und: Wie genau sind unsere Kenntnisse darüber, woher sie stammen? Diese Fragen werden hier nicht umfassend beantwortet, aber sie sollen erörtert werden, um die Debatte zu versachlichen.

Woher haben wir unsere Erkenntnisse? Wie sicher sind sie?

Die Datenlage zu Temperaturen und Gasanteilen in der Atmosphäre ist für die verschiedenen Epochen sehr unterschiedlich. Seit etwa 70 Jahren gibt es rundum auf dem Globus Messstationen, die uns so umfangreiche und genaue Daten über die Gegenwart liefern, wie wir sie für keine andere Epoche der Erdgeschichte haben. Einfachere Temperaturmessungen reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Davor haben wir ausser historischen Berichten, Gemälden u. a. Dokumenten vor allem die Baumringe, die uns Aussagen über Temperaturschwankungen geben, lückenlos bis vor etwa 12 000 Jahren. Für die letzte halbe Million Jahre stützen wir uns auf Eisbohrkerne, in denen die Luftzusammensetzung vergangener Zeiten gespeichert ist, für noch weiter entfernte Zeiten auch auf geologische Schichtungen. Im Artikel «Hintergründe zum Problem der globalen Erwärmung» von Dr. Pauli sind diese Datenquellen etwas ausführlicher beschrieben.
Bei den Daten über die früheren Zeiten muss man in Betracht ziehen, dass sie nicht mit der Genauigkeit heutiger Daten vergleichbar sind. Sie können im Fall der Eisbohrkerne Verunreinigungen aufweisen; sie erlauben immer nur Aussagen innerhalb bestimmter Bandbreiten, und sie bilden vor allem nicht ein so weltumspannendes Netz wie die heutigen Daten. In Äquatornähe lassen sich nun mal keine Eisbohrkerne entnehmen … Wer behauptet, mit Sicherheit habe es noch nie einen so steilen Temperaturanstieg gegeben wie heute oder noch nie einen solchen CO2-Gehalt in der Luft, verdient deshalb grundsätzlich unser Misstrauen.
Tatsächlich wissen wir trotz der geforderten Vorsicht bei der Verwendung älterer Daten, dass es vor allem am Ende der Eiszeiten deutlich steilere Temperatursprünge gegeben hat als heute. Am Ende zum Beispiel der letzten Eiszeit vor 12 000 Jahren hat es einen Temperaturanstieg gegeben, der auf 10 Grad in einem Jahrhundert geschätzt wird.2 Selbst wenn es (Datenunsicherheit !) zwei Jahrhunderte gewesen wären: Gegen diesen «Hockeystick»-Temperaturanstieg zeigt unsere Gegenwart allenfalls die Grössenordnung eines Suppenkellen-Anstiegs.

CO2 und Temperatur – Korrelation? Kausalität?

Nach verschiedenen Quellen ist der Zusammenhang von CO2-Anstieg und folgendem Temperaturanstieg nicht so eindeutig, wie es der Klima-Mainstream behauptet. Die Kurven sind zwar in der grossen Linie, aber nicht im Detail parallel und linear. Um die «politisch korrekte» Linearität darzustellen, wurden schon Statistiken verändert, um der Öffentlichkeit das «richtige» Bild zu beweisen.3 So stieg der CO2-Anteil in der Atmosphäre seit 1950 bis heute zwar sehr linear, die Temperaturen bewegten sich aber in grösseren Sprüngen auf und ab. Also muss es (auch) andere Einflüsse geben. Es gibt ferner Beobachtungen über lange Zeiträume, dass der CO2-Anstieg auf längere Sicht dem Temperaturanstieg folgt, nicht ihm vorausgeht! Dabei wird eine Verzögerung von mehreren hundert Jahren beobachtet,4 was unter anderem mit der Speicherfähigkeit der Weltmeere in Zusammenhang gebracht wird: Kühleres Wasser nimmt CO2 auf, wärmeres gibt es wieder ab. Die Temperatur-Trägheit der Meere mag bewirken, dass sich langsam erwärmende Meere erst nach einigen 100 Jahren vorher gespeichertes CO2 abgeben. Die Ursache der Erwärmung kann unter diesem Aspekt gerade nicht mit dem CO2 erklärt werden. Zurzeit nehmen die Meere noch CO2 auf, sind also noch kühl genug! Diese Zusammenhänge sind noch nicht abschliessend verstanden, aber zumindest bestehen Zweifel, in welchem Mass ein CO2-Anstieg den Temperaturanstieg bewirkt – oder ihm (auch?) folgt!
Gerne werden die letzten 140 Jahre zitiert, in denen CO2 und Temperatur rapide gestiegen seien. In dieser Zeit ist das CO2tatsächlich gestiegen, und zwar kontinuierlich. Die Temperatur ist gleichzeitig nur im grossen Durchschnitt um 1,5 Grad, im Verlauf aber sehr diskontinuierlich gestiegen.3 Und: 1883 gab es einen immensen Vulkanausbruch in Indonesien (Krakatau), der zu einem globalen Temperatursturz führte. Das ist also ein schöner Ausgangspunkt, wenn man einen steilen Anstieg beweisen will – ohne die Ursachen zu benennen! Tatsächlich ist vom ganz gewiss noch «vorindustriellen» 12. Jahrhundert bis heute die Temperatur fast gar nicht gestiegen.

Andere Ursachen?

Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ist nach übereinstimmenden Meinungen von 0,028 % in vorindustrieller Zeit auf heute etwas über 0,04 % gestiegen; davon sind nach verschiedenen Einschätzungen etwa 1–4 % anthro­pogen (vom Menschen verursacht). Wir wissen also, dass etwa jedes 200 000ste bis maximal 50 000ste Luftmolekül ein menschenverursachtes CO2-Molekül ist. Dies nur zur Grössenordnung, über die wir reden bzw. meistens leider nicht reden.
Klaus-Eckart Puls5 teilt mit, in den Basisdokumenten des Weltklimarates (IPCC) bestehe wissenschaftliche Einigkeit, dass die wärmende Wirkung der CO2-Moleküle keine konstante Eigenschaft sei, sondern mit der Menge der Moleküle in der Atmosphäre abnehme. Eine weitgehende «Sättigung» sei bereits ab 200 ppm gegeben, danach nehme der langwellige Strahlungseffekt, also die wärmende Wirkung, rapide ab. Diese Wirkung sei bei der heutigen Konzentration daher kaum eine andere als bei der vorindustriellen Konzentration. Gemäss einer anderen Quelle6 wird das im Grundsatz bestätigt, allerdings etwas relativiert. Ob oder wie diese Erkenntnisse in Simulationsrechnungen berücksichtigt sind, wissen wir allerdings nicht.
Jedenfalls musste das IPCC zur Erklärung der aktuellen Klimaschädlichkeit von CO2 noch einen anderen Faktor suchen und fand ihn im Wasserdampf. Wenn der steigt, funktioniert – gemäss Laborversuchen und Simulationsmodellen – die Strahlungswirkung der CO2-Moleküle auch bei höherer Konzentration. Nur: Der «notwendige» Wasserdampfanstieg in der Atmosphäre findet «leider» nicht statt. Das belegten umfangreiche weltweite Messdaten, die in IPCC-Dokumenten selbst und auch in Unterlagen der Max-Planck-Institute nachzulesen seien.5 Dieser Mangel taucht allerdings nicht in den politischen Empfehlungen des IPCC auf. Trotzdem fehlt damit der These eines weiteren Temperaturanstiegs bei weiterem CO2-Anstieg ein wichtiges (aber verschwiegenes) Argument.
Andere Forscher weisen für die Temperaturentwicklung auf den Einfluss der Sonne hin, die keineswegs eine konstante Grösse darstellt. Es gibt nicht nur den weithin bekannten Sonnenfleckenzyklus von elf Jahren, der zu mehr oder weniger regelmässigen Wetterschwankungen führt. Es gibt auch grössere Zyklen, die in Jahrhunderten und Jahrtausenden zu messen sind.7 Grund dafür sind langfristige «regelmässige Unregelmässigkeiten» des Erdumlaufs um die Sonne; dies sind die von Dr. Pauli zitierten Milankovitch-Zyklen. Sie erklären zum Teil die Eiszeiten, von denen es in der letzten Million Jahre ein gutes halbes Dutzend gab, jeweils mit Warmzeiten dazwischen.
Dabei ging die Sonnenaktivität jeweils dem Temperatur- und CO2-Anstieg voraus. Diese astronomischen Einflüsse haben stärkere Wirkungen als die atmosphärischen Molekülzusammensetzungen im Promille-Bereich. Wer aber heute auf die Sonne und ihre Schwankungen im Zusammenhang mit der Klimadebatte hinweist, sieht sich in der wissenschaftlichen Welt rasch diskriminiert.8
Tatsächlich muss man also feststellen, dass die allmählich steigende CO2-Kurve im letzten Jahrhundert nicht die ganze und vielleicht nicht einmal die wichtigste Erklärung für den relativ moderaten Temperaturanstieg der letzten 100 Jahre sein kann. Sicher ist nur: Das Zusammenwirken von Treibhausgasen (nicht nur CO2), Wolkenbildungen, Speicherkapazitäten der Meere, Sonneneinflüssen usw. ist heute noch nicht ausreichend verstanden.

Propagandistische «fake news»

Die Klimawarner, die in Gestalt der Exponentin Greta Thunberg ausdrücklich mehr Panik verlangen, erzählen uns andere Geschichten. Auf der Homepage von Greenpeace liest man zum Beispiel wörtlich: «Über Jahrmillionen war das Klima der Erde im Gleichgewicht. Nun droht es durch den Eingriff des Menschen zu kippen.»9 Aha. Greenpeace befindet sich hier wohl auf einem vorindustriellen Kenntnisstand, als man noch an eine als unveränderlich erschaffene Welt glaubte. Wissen diese Aktivisten nicht, dass es im Verlauf der letzten Million Jahre mehrfach kilometerdicke Gletscher und zwischendurch auch mal wärmere Zeiten als heute gab, zum Beispiel in Hamburg, wo Greenpeace seinen Sitz hat? Wenn das ein «Klimagleichgewicht» war, dann sind die derzeitigen Schwankungen nicht einmal mit dem Mikroskop zu erkennen. Hier zeigen sich die wahren Leugner des Klimawandels, nämlich eines Klimawandels, der schon immer menschenunabhängig stattgefunden hat.
Diese öffentlich verbreitete Dummheit ist bei denen, die den Klimanotstand ausrufen, leider eine Art Allgemein«wissen»: Die stabile Natur wird vom Menschen gestört – das ist der allgegenwärtige Refrain. Tatsächlich ist das nicht nur Unwissen, sondern aktive Ignoranz. Bedenkenträger gegen diese «politisch korrekte» Ansage werden konsequent landauf landab gemobbt und diskriminiert.
Aber warum? Ohne dies weiter zu vertiefen, nur so viel: Die Forderung nach einer Politik gegen den Klimanotstand ist naturgemäss ein grenzüberschreitendes Thema. Mass­nahmen können nicht national beschränkt bleiben, sondern müssten mindestens kontinental, wenn nicht global entwickelt werden. Das erfordert zentrale politische Befugnisse, die möglichst keine Rücksicht auf nationale Grenzen und Souveränitäten nehmen dürfen. Ist es ein Zufall, dass dieselben CO2-Protagonisten auch auf anderer politischer Ebene genau dieses Programm betreiben? Man muss nicht unbedingt einen Rudolf Bahro bemühen, der schon vor 40 Jahren – als der CO2-Notstand noch nicht auf der Tagesordnung stand – einen grünen Diktator gefordert hat. Es genügt, den heutigen politischen Mainstream anzuschauen, angeführt von Grünen und Linken, aber inzwischen gefolgt von den meisten politischen Lagern, um die Parallelen vor Augen zu haben. Die Auflösung nationaler Souveränitäten hin zum Aufbau einer alles andere als demokratisch organisierten EU10 gilt heute ebenso als alternativlose Selbstverständlichkeit wie die CO2-Propaganda. Auch die Gegner des Zentralisierungs-Mainstreams werden allerorten diskriminiert, meist mit denselben Parolen. Die Faschismus-Keule liegt immer griffbereit.
Die EU-Zentralisierungs-Politik hat ganz gewiss andere Ziele, als ehrliche Klimaschützer es sich wünschen mögen; aber die «populistische»(?!) Parole «Weg mit den Grenzen» schafft einen breiten Konsens vor allem unter weiten Teilen der Jugend. Es wird ein «Narrativ» lanciert, mit dem man sich identifizieren kann, wenn man «etwas tun» will (bzw. von anderen fordert, etwas zu tun). Und man bemerkt kaum, welchen antidemokratischen Tendenzen man damit den Weg bereitet. Denn gleichzeitig wurde auch die politische, geografische und historische Bildung in den Schulen massiv heruntergefahren oder durch Projekt-Kampagnen ersetzt. Auch das gehört zum Thema.
Aus der Graphik wird erkennbar, dass die allmählich steigende CO2-Kurve im letzten Jahrhundert nicht die ganze und vielleicht nicht einmal die wichtigste Erklärung für den relativ moderaten Temperaturanstieg der letzten 100 Jahre sein kann. Sicher ist nur: Das Zusammenwirken von Treibhausgasen (nicht nur CO2), Wolkenbildungen, Speicherkapazitäten der Meere, Sonneneinflüssen usw. ist heute noch nicht ausreichend verstanden. (Graphik wikipedia)

Echte Probleme

Klimawandel ist eine Eigenschaft unseres Planeten, der schon ganz andere Kapriolen geliefert hat als das, was wir seit dem 19. Jahrhundert erleben. Der CO2-Ausstoss durch den Menschen mag einen Beitrag zu einer messbaren Erwärmung in dieser Zeit geleistet haben. Die Grösse dieses Beitrags kann niemand seriös beziffern: Dazu müssten zwei Planeten unter sonst gleichen Bedingungen mit und ohne diesen anthropogenen Beitrag beobachtet werden können – unmöglich. Alle Aussagen beruhen auf Simulationsmodellen, deren Eingangsgrössen und Algorithmen ein normaler Bürger nicht kennt, die aber auch von politischen Interessen geprägt sind.7a Viel spricht dafür, dass der derzeitige Temperaturanstieg weder so dramatisch, wie behauptet, noch allein menschengemacht ist. Dazu sind zu viele Ungereimtheiten und Widersprüche in den verfügbaren Quellen enthalten; und es sind bewusste Auslassungen, selektive Wahrnehmungen erforderlich, um die steilen Thesen der derzeitigen Propaganda aufrechtzuerhalten.
Natürlich spricht nichts dagegen, CO2 einzusparen und dies auch politisch zu unterstützen – solange das Wirtschaftsleben dadurch nicht massiv gestört wird. Der Autor dieser Zeilen hat sein Berufsleben mit Beratungen für energiesparendes Bauen verbracht und wurde zu diesem Thema promoviert.11 Es spricht aber sehr viel dagegen, den anthro­pogenen Klimawandel mit Hilfe eines Weltuntergangsszenarios zum alles bestimmenden politischen Thema zu machen. Viel wichtiger wäre es, die globalen Vorgänge besser verstehen zu lernen, um die immer weiterwachsende Zahl von Menschen auf der Erde vor den Folgen der auch unabhängig vom Menschen stattfindenden Klimaänderungen zu schützen. Wir müssen nicht das Klima schützen, sondern uns vor ihm. Natürlich müssen wir auch die Naturzerstörung und -vermüllung reduzieren – aber das sollten wir nicht mit dem Klimawandel in einen Topf werfen, was leider oft getan wird.
Schon heute ist es klar, dass nicht alle dem anthropogenen Klimawandel angelasteten Erscheinungen diesem anzulasten sind: Zum Beispiel der Anstieg der Meere. Ja, der Meeresspiegel steigt. Genaue Messmethoden dafür hat man seit 30 Jahren und hat seitdem einen Anstieg um 8 cm festgestellt, global verschieden verteilt.12 Wasser dehnt sich aus, wenn es wärmer wird und Schmelzwasser von landgebundenen Gletschern kommt dazu. Aber manche Südseeatolle werden geflutet, nicht weil der Meeresspiegel steigt, sondern weil sich eine Kontinentalplatte unter eine andere schiebt und die Inseln absinken. Oder: In Millionenstädten in Küstennähe sanken vor allem durch intensive Bebauung der Grundwasserspiegel und der Boden selbst ab, im 20. Jahrhundert zum Beispiel in Jakarta und Bangkok um 1–2 Meter, in New Orleans um 4 Meter.13 Das sind wichtige Probleme, aber eben andere. Der Blick darauf wird verstellt, wenn man alles auf einen anthropogenen Klimanotstand einengt.
Es gibt keinen Planeten Erde, der stabil ist und nur vom Menschen verändert wird. Dieses Bild steht aber unausgesprochen zwischen den Zeilen der Panikmache. Dieses Bild ist nicht nur falsch, sondern auch ziemlich überheblich, sozusagen anthropo-arrogant: Die aussermenschliche Natur wird wie eine Heilige auf einen Sockel gestellt, den der Mensch angeblich zertrümmert; Natur wird nicht als komplexer und notwendiger Teil unserer Aktivität und unseres Lebens verstanden, woran wir uns auf Grund deren eigenen Gesetzmässigkeiten anpassen müssen. Von hier führt ein kurzer und undifferenzierter Weg zu einem apokalyptischen Pessimismus, der zum Beispiel generell die Überbevölkerung beklagt14 und rasch in einer esoterisch angehauchten Tiefenökologie landet.15 Der Weg müsste aber zu einer vorurteilsfreien und präzisen Forschung führen, die dort Handlungsstrategien und politische Vereinbarungen entwickelt, wo wir Ursachen sicher bestimmen und Folgen unseres Handelns ausreichend sicher abschätzen können. Technischer Fortschritt sollte dabei mehr gefragt sein als Rückbau.
Gerade beim Klimawandel sind noch viele Fragen offen, die durch wissenschaftliche Anstrengung geklärt werden müssen. Wenn unsere Handlungsstrategien nicht dort greifen, wo wir sichere Erkenntnisse haben, tragen wir vielleicht mehr zur Zerstörung als zur Bewahrung der «Natur» bei. Beim anthro­pogenen Klimawandel sind unsere Erkenntnisse noch sehr lückenhaft, und es spricht vieles dafür, dass die politisch derzeit korrekte Sicht der Dinge wissenschaftlich nicht ausreichend korrekt ist.
Dennoch würde auch ich mein Haus lieber mit Geothermie als mit Gas beheizen – wenn ich denn die Möglichkeit dazu hätte.    •
1    Pauli, Ernst. Hintergründe zum Problem der globalen Erwärmung. In: Zeit-Fragen Nr. 22 vom 8. Oktober
2    Kehl, Harald. Kurzer Überblick zur Klimageschichte; http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/002-klimageschichte-kleiner%20ueberblick.htm 
3    Ewert, Friedrich-Karl. NASA-GISS Temperatur­daten wurden geändert – warum? www.youtube.com/watch?v=wHAZ_DBh89w 
4    Kirstein, Werner. Klimawandel – wird die Wissenschaft politisch beeinflusst? www.youtube.com/watch?v=jdQiSWY1GWo (hier zum Beispiel Minute 17–20 des Videos)
5    Puls, Klaus-Eckart. Die Achillesferse der Klimamodelle. www.youtube.com/watch?v= 5HaU4kYk21Q
6    Halle Spektrum. Experten antworten auf Klima­skeptiker; https://hallespektrum.de/nachrichten/bildung/experten-antworten-auf-klimaskeptiker-das-hallespektrum-interview-zu-einem-umstrittenen-gastauftritt-eines-klimaskeptikers-in-der-mitteldeutschen-zeitung/304440
7    Lüdecke, Horst-Joachim. Jüngste Forschungsergebnisse zu Klimazyklen. www.youtube.com/watch?v=mBHrw4AZ15Y
7a     Calder, Nigel. Die launische Sonne, Wiesbaden 1997
8    Heumann, Pierre. Der Mann, dem sie die Sonne übelnehmen; https://www.achgut.com/artikel/der_mann_dem_sie_die_sonne_uebelnehmen
9    Greenpeace. CO2 & Co www.greenpeace.de/themen/klimawandel/welche-treibhausgase-verursachen-die-erderw%C3%A4rmung
10    Fischer, Christian. Demokratie braucht Nation; https://zeitgeist-online.de/exklusivonline/nachdenkliches-und-schoengeistiges/1040-demokratie-braucht-nation.html
11    Fischer, Christian. Planung von energiesparenden Gebäuden, Frankfurt 1992
12    Klima-Wiki: http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Aktueller_Meeresspiegelanstieg
13    Rist, Manfred. Sind Asiens Metropolen noch zu retten? In «Neue Zürcher Zeitung International» vom 26. September
14    Mies, Ulrich. Planetarer Supergau. www.rubikon.news/artikel/planetarer-supergau
15    Rottenfusser, Roland. Die Tiefen-Ökologie. www.rubikon.news/artikel/die-tiefen-okologie

Quelle: Zeit-Fragen  Nr. 24 vom 5. November 2019