24.02.17

Der Freihandel oder Neo-Kolonianismus


 Liebe EU- Abgeordnete. Wenn die EU bestehen soll müssen wir auf die Interessen der Länder (Eigenständigkeit) und die Interessen der Bürger achten. Ihnen scheinen nur die Profite der Großkonzerne wichtig. Das kann nicht funktionieren. Sie regeln viele Kleinigkeiten und bei den wirklich wichtigen Dingen, Ceta, den Finanzen, den Mirganten, der Ernährung mit giftiger Gentechnik,  etc. versagen sie restlos.

Am Beispiel Mexiko kann man leicht nachvollziehen was uns mit Ceta erwartet:
Das  Freihandelsabkommen Nafta, das die USA vor ca. 15 Jahren mit Mexiko abgeschlossen  hat, hat vieles vor allem  zum Vorteil der USA geändert.
1.)
Die billigen Agrarimporte von den USA nach Mexiko haben die mexikanischen Bauern arbeitslos gemacht. Hunderttausende Bauern mussten aufhören. Die Agrarimporte stiegen auf  18 Milliarden Dollar. Kein Wunder die Agrarüberschüsse der USA betragen rund 80%.
Wollen die Eu-Abgeordneten mit CETA das Bauernsterben in der EU noch weiter fördern, den Bauern den Todesstoß versetzen?  Ist Ihnen an der Lebensmittelsicherheit der EU gar nichts gelegen?

2.) Beim CETA  ist keine  Kündigung vorgesehen. Sonst wäre es ja ganz einfach. Wenn ein Partner bemerkt dass er mehr Nachteile aus dem Freihandel hat, dann wird gekündigt und Ende der Vorstellung.
Wie kann man so einen Vertrag ohne Kündigungsmöglichkeit unterschreiben? Das ist doch der reinste Wahnwitz.
Der Vertrag schützt nur das Geld. Die Menschen und die Natur werden  nicht geschützt. Für Lohndumping und Klimawandel brauchen sie scheinbar kein Schiedsgericht. Das stört sie gar nicht.

3.) In Mexiko  fertigen seit dem Freihandelsabkommen  viele Betriebe Luxus-Produkte für die USA und zahlen den Arbeitern Dumpinglöhne, ca. 5.-- Eu pro Tag, mit denen sie nicht einmal überleben können.   

4,) Mit dem Import von den modernen Wohlstandslebensmittel, wie Cola, Fastfood etc.  stieg auch die Zahl der Erkrankungen. Viele Krankheiten die in Mexiko vorher unbekannt waren, verbreiten sich epidemisch.

5.) Und wie nicht anders zu erwarten: Viele mexikanischen Maisfelder sind inzwischen mit genverändertem Mais verseucht. Diese Maispflanzen  produzieren nun fleißig das Gift des Bazillus Thuringensis und ein Antibiotikum und zerstören über den Blütenstaub damit auch noch  die jahrhunderte alten Saatgutreserven. 

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Ärzte, Bauern und Juristen für gentechnikfreie Nahrung
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