20.01.19

Quo Vadis, EU?

Das Thema Europäische Union beschäftigt die Bürger in allen EU-Staaten. Gerade angesichts der Brexit-Thematik im Vereinigten Königreich und der anstehenden Europawahlen. Aber auch im alltäglichen Leben bemerken wir Bürger immer stärker, wie die Europäische Union unser aller Leben bestimmt. Immer mehr nationale Kompetenzen werden nach Brüssel verlagert. Wer meint, dass hier das Ende der Fahnenstange erreicht ist, der irrt. Pläne für eine EU-Armee und eine europäische Arbeitslosenversicherung werden bereits heiß diskutiert. Unser eigenes Parlament wird Stück für Stück weiter entmachtet. Eine politische Richtung, die durch das Establishment weiter stark gefördert wird. Soll es eine komplette Neuausrichtung geben? Bei der kommenden EU-Wahl wird sich der mündige Bürger entscheiden müssen, entweder für eine zentralistische Europäische Union mit Regulierungswahn unter Einfluss der Konzerne und des Großkapitals, in der Österreich zur Gänze seine Souveränität an Brüssel abgibt, in der wir auch unsere Steuerhoheit verlieren, oder für eine Europäische Union mit subsidiärem Charakter mit Rückführung nationaler Kompetenzen oder eine Europäische Union der Vaterländer, wie es ursprünglich der ehemalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der ehemalige französische Präsident Charles de Gaulle konzipierten. Es steht wohl außer Frage, dass diese Europäische Union einer grundlegenden Reform unterzogen werden muss, da führt kein Weg vorbei. Wohin der Weg führen wird, entscheidet der mündige EU-Bürger bei der kommenden EU-Parlamentswahl im Mai 2019.
GR Franz Vorderwinkler, Ferschnitz 
Erschienen am So, 20.1.2019 in der Kronen-Zeitung

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