21.08.15

Die zweite Besatzung Deutschlands



Jürgen Elsässer

Aufgeweckte Zeitgenossen wissen: Deutschland ist ein besetztes Land. Wir sind nicht souverän, sondern eine Militärkolonie der USA. Was aber auch viele kluge Mitbürger nicht wahrhaben wollen: Es hat eine zweite Besatzung begonnen, und zwar durch sogenannte Flüchtlinge.
Ich schreibe sogenannte, denn es sind in der großen Mehrheit keine:
Politische Verfolgung kann nur ein Prozent der Antragsteller nach-weisen, etwa ein Viertel flohen aus Kriegsgebieten. 
Die Mehrzahl der Neuankömmlinge aber sind nicht aus ihrer Heimat vertrieben worden, sondern kommen in organisierten Schlepperkolonnen, um abzugreifen, was sie kriegen können.
Statt über Asyl sollten wir also eher über Grenzsicherung diskutieren.
Gut die Hälfte der Neuankömmlinge sind Albaner und andere Muslime aus dem Westbalkan, wo keine Minderheit mehr staatlich unterdrückt wird und die Bürgerkriege seit 15 Jahren aufgehört haben. Ein erhebliches Kontingent stellen auch Afrikaner aller Art und Tschetschenen – oft sunnitische Extremisten, die sich bei uns mehr Freiheiten zur Scharia-Ausübung versprechen als in ihrem Mutterland. Viele dieser Typen benehmen sich bei uns nicht wie Schutzsuchende, sondern wie Eroberer: Mit den üblichen Unterkünften sind sie unzufrieden, sie verlangen Hotels und Privatwohnungen; das Essen in den Heimen schmeckt ihnen nicht, sie wollen Halal de luxe;
Respekt vor unseren Frauen ist für sie ein Fremdwort, die Klagen über Belästigungen und Vergewaltigungen nehmen zu; sie kassieren nicht nur wie selbstverständlich die 352 Euro pro Kopf und Monat, die ihnen der deutsche Staat, großzügig wie kein anderer, zur Verfügung stellt, sondern bessern ihr Salär «in Einzelfällen» auch durch Diebstähle, Einbrüche und Drogenhandel auf.
Erkennbar sind die Invasoren leicht: Es handelt sich um junge, kräftige Männer, die mit den neuesten Smartphones und teuren Klamotten protzen.
Eines der Sprachrohre der Illegalen ist die Südsudanesin Napuli Langa. Ende Juni kündigte sie die «Besetzung Europas» durch Afrikaner an. Die Deutschen «kämen da nicht mehr raus». Bei den dreisten Sprüchen der schwarzen Einpeitscherin saß die Linken-Vorsitzende Katja Kipping freundlich neben ihr. “Nie wieder Deutschland» ist das Programm, das beide verbindet.
Wer die Lage so drastisch schildert, muss sich von rot-grünen Sittenwächtern Vorhalten lassen, er sei ein rassistischer Asyl- und Ausländerfeind. Doch wie immer macht die Dosis den Unterschied zwischen Medizin und Gift: Zuwanderung in Maßen kann eine Gesellschaft vitalisieren.
Aber eine Invasion, wie sie seit etwa drei Jahren und verstärkt seit Januar läuft, ist tödlich.
Nicht auszudenken, wie Hunderttausende Afrikaner, Albaner und Araber reagieren werden, wenn ihnen der Staat, etwa in Folge eines Euro-Crashs, die Bezüge kürzt. Diese Leute kommen aus Ländern mit rauen Sitten, sie werden um ihre Beute kämpfen! Das Schicksal der nordamerikanischen Indianer sei uns eine Mahnung. Sie begrüßten die in England verfolgten Pietisten am Anfang mit offenen Armen. Doch den frommen Kolonisten folgten bald Bewaffnete.
Hätten die Rothäute statt naiver Willkommenskultur mehr Selbstschutz praktiziert, hätten sie vermutlich überlebt. Wollen wir die letzten Mohikaner werden?

(Quelle: Compact 8/2015)


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