27.09.15

Stoppt das Bauernsterben!


 Die Bauern sind für uns die einzig sichere Lebensmittelversorgung, insgeheim wenn es zu  Engpässen kommen wird. Die Vorstellung, dass bei Krisenzeiten wir ja eh vom Ausland genügend Lebensmittel werden kaufen können, wird sich als großer Irrtum herausstellen. Gesunde Lebensmittel werden dann überhaupt nicht mehr zu kaufen sein. Mit den Freihandelsabkommen werden ja die Weichen dahin bereits gestellt. Guten Appetit mit Hormonen und Gengiften im Essen.  
Für 1 L Milch bekommen die Bauern mal 40 Cent mal 25 Cent, dazu kommen die schwankenden Erzeugerkosten je nach Witterung, Dürre, Hagel etc. Kein Beamter würde unter diesen Bedingungen arbeiten. Das kann und darf einfach nicht mehr sein. Jeder Bauer, ausgenommen die Massentierhaltung, sollen einen Mindestpreis für Milch und Getreide garantiert bekommen mit dem er überleben kann. Dann könnten wir uns die ganzen Subventionen, von denen eh nur ca. die Hälfte bei den Bauern ankommen, sparen.  
Der Import von Gensoja aus Argentinien, 400 000 to jährlich, den brauchen wir nicht, der müsste nach den Vorsorgegesetzen der EU, sowieso verboten werden denn es haben genügend Wissenschafter nachgewiesen, dass Gennahrung krank macht.
Ohne das hoch konzentrierte Soja aber würden wir viel weniger  Überschüsse an Milch, Fleisch, etc. produzieren. Unseren eigenen Bedarf schaffen wir auch mit eigenem Futter. Es ist nicht sinnvoll, dass wir tausende Tonnen Gen-Soja importieren, damit wir dann, die damit erzielten Überschüsse, zur Vernichtung der eigenen Bauern einsetzen. Ja genau so funktioniert das. Die Überschüsse führen zu Preisverfall, zu verbilligtem Export und immer mehr Bauern müssen zusperren. Alle 10 Jahre müssen 30 % der Bauern zusperren. Es ist genug.

Wie soll der Bauer einen Liter Milch um 25 Cent erzeugen, während gleichzeitig ein Liter Bier auf dem Münchner Oktoberfest um über 10,00 Eu  verkauft wird?
Die meisten  Konsumenten würden gar nicht merken, wenn der Ankaufspreis für Milch oder Getreide  um ein paar Cent ansteigen würde.
Der Ankaufspreis für 1 kg Getreide liegt bei 14 Cent. Selbst bei einer Verdoppelung des Ankaufpreises würde 1kg Brot nur ca. 7 Cent teuer sein, nachdem aus 1 kg Mehl fast 2 kg Brot gemacht wird. Und allen Bauern wäre geholfen. Diese extrem schwankenden Niedrigstpreise für landwirtschaftliche Produkte, verbunden mit ständig sinkenden Förderungen und einem sauteuren Verwaltungs- und Überwachungsapparat ist meiner Meinung die dümmste alle Möglichkeiten Lebensmittel zu produzieren.


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Ärzte, Bauern und Juristen für gentechnikfreie Nahrung
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