27.04.17

Prof. Karl A. Schachtschneider: Kritik an der Weltstaatspolitik

Aus dem Buch "Die Souveränität Deutschlands. Souverän ist, wer frei ist".:

Kritik der Weltstaatspolitik

von Karl Albrecht SCHACHTSCHNEIDER
Der Weltstaat würde, meint man, die Welt befrieden und Kriege aus der Welt schaffen. Aber der Welt­staat wäre das Ende der Freiheit der Menschen. Er kann wegen der vielen Milliarden Menschen, die er vereinigen würde, nicht demokra­tisch und damit nicht rechtsstaatlich und damit nicht freiheitlich und auch nicht sozial sein. Er wäre unaus­weichlich die Herrschaft kleiner Eliten über die ganze Menschheit. Es sind denn auch solche (vermeint­lichen) Eliten, die die Entwicklung zum Weltstaat betreiben, übrigens mit aller Macht.

Die Globalität der Wirtschaft ist Interesse der internationalen Unter­nehmen und noch mehr der interna­tionalen Finanzoligarchie. Die sozi­alistische Internationale hat ihre Vision vom weltweiten Sozialismus nicht aufgegeben. Beide ziehen an einem Strang, wenn es darum geht, die freiheitliche Bürgerlichkeit zu be­seitigen. Beide sind strukturell un­demokratisch und unsozial.


https://euaustrittoesterreich.files.wordpress.com/2017/04/schachtschneider_weltstaatspolitik1.pdf

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