20.11.10

Ratingagenturen

Die privaten und gewinnorientierten Ratingagenturen werden von denjenigen Unternehmen bezahlt, deren Bonität sie einstufen sollen. Hier liegt ein Interessenskonflikt vor. Es sollten die Investoren für die Bewertung von Anlagen bezahlen. Um weitere Interessenskonflikte zu vermeiden, sollten Ratingagenturen auch keine "Beratungsleistungen" mehr an die Unternehmen verkaufen dürfen, deren Papiere sie bewerten. Schließlich sollte die Ratingbranche stärker für den Wettbewerb geöffnet werden, denn derzeit vereint eine Hand voll Firmen viel zu viel Macht auf sich. (Nouriel Roubini. Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft. S 365).

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