28.11.13

Entspannung in der Überschuldungskrise?



Aus der «Schweizerzeit» vom 15. November 2013
Von Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit»

Kürzlich hat der Internationale Währungsfonds (IWF) eine neue Besteuerungsidee zwecks Bewältigung der Überschuldungskrise vorgeschlagen und zur weltweiten Einführung empfohlen: Eine «Vermögensabgabe» solle eingeführt werden.
Vorgeschlagen wird eine Steuer, die von skrupellosem Raub nicht mehr zu unterscheiden ist: Mittels von oben dekretierter «Vermögensabgabe» sollen jedem Vermögenden – jedem Sparheftbesitzer, jedem Wertschriftenbesitzer, jedem Immobilienbesitzer – zehn Prozent seines Vermögens kurzerhand weggenommen, vom Staat konfisziert werden. Dank «automatischem Informationsaustausch» (AIA) – weltweit gefordert von den Schuldigen an der Überschuldung ihrer Staaten – wissen die Mächtigen und ihre Funktionäre ja alles über die Vermögen und die Vermögensanlagen all ihrer Untertanen. Das erleichtert den Zehn-Prozent-Raubzug ungemein.

Keine Kommentare: