01.06.15

Brief an den ORF und an die Kronen-Zeitung über das Thema Gemeinschaftswährung Euro



Der ORF mit seinen Fernseh- und Radioprogrammen sowie die "Kronen-Zeitung" am Printsektor erreichen zusammen täglich den bei weitem größten Anteil an Sehern/Hörern sowie Lesern in ganz Österreich. Deshalb möchte ich Sie als wichtigste Meinungsbildner für ganz Österreich persönlich über das überparteiliche EU-AUSTRITTS-VOLKSBEGEHREN im Detail informieren; die vom Innenministerium genehmigte, offizielle Eintragungszeitraum dafür wird in allen Gemeindeämtern und Stadtmagistraten Österreichs von 24. Juni bis 1. Juli 2015 stattfinden. Dieses Volksbegehren wurde ohne aus Steuer- oder Konzern-Geldern finanzierte Apparate von unabhängigen Bürgern zustandegebracht, welche sich nun die Frage stellen, ob die wichtigsten Medien des Landes noch ein Interesse am Volk haben und bereit sind, über offiziell genehmigte Volksbegehren eine öffentliche Diskussion herbeizuführen.

Thema: Euro statt Schilling

Vor der EU-Volksabstimmung am 12. Juni 1995 wurde das österreichische Volk von der öffentlichen Hand nicht wahrheitsgemäß über die EU-Verträge informiert. Beispielsweise sollten nach dem EU-Beitritt die Arbeitsplätze und Pensionen abgesichert sein und der Schilling nicht aufgegeben werden. Aber: Der Vertrag von Maastricht, der damals gültige EU-Vertrag verlangte schon die Einführung einer EU-Währung.2  Politiker und Medien versicherten damals aber, dass der Schilling bleiben würde. So titelte die Kronen-Zeitung am 9. Juni 1994: "Kein Europa Geld! DM und Schilling bleiben". "Die Österreicher müssten um den Schilling nicht bangen.".
Klubobmann der ÖVP Andreas Khol damals: "Die Österreicher müssen um ihren Schilling nicht bangen, der Schilling werde nicht aufgegeben. Im Hartwährungsblock gäbe es bloß fixe Wechselkurse, ausgedrückt in Ecu. Die Österreicher können weiter mit dem Alpendollar zahlen,  der Schilling bleibt Parallelwährung. Auch der damalige Außenminister Alois Mock und Staatssekretär Ditz behaupteten, dass der Schilling bleiben würde.3

Inzwischen müssen wir mit einem schwachen Euro leben, der "gerettet" werden muss - Österreich zahlt und haftet mit Zig-Milliarden - und müssen einen Kaufkraftverlust von 50% seit der Einführung leben.4 Jeder sagt zur Euro nurmehr "Teuro". Den Österreichern hätte klargemacht werden müssen, was der Beitritt zur EU bedeutet, wie sich ihre Bundesverfassung ändert, auch über die Einführung einer Gemeinschaftswährung.

1) http://www.nachdenk-seite.at/sicherheit.htm
2) http://diepresse.com/home/wirtschaft/1469985/20-Jahre-MaastrichtVertrag
3) http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/NRSITZ/NRSITZ_00101/SEITE_0056.html
4) http://www.webinformation.at/material/Schachtschneider%20Argumente%20EU-Austritt.pdf



Wann werden Sie darüber im ORF und in der "Krone" redaktionell berichten? Die fast zehntausend Erstunterzeichner des Volksbegehrens warten täglich darauf. Und die nachstehend angeführten Betreiber dieses Volksbegehrens, ein unabhängiges Personenkomitee, stehen selbstverständlich für entsprechende Termine für Interviews und/oder Diskussions-Sendungen nach vorheriger Terminabsprache jederzeit zur Verfügung:

Inge Rauscher, Bevollmächtigte des Volksbegehrens und Obfrau der "Initiative Heimat & Umwelt",Tel. 02242/70516, E-mail: ihu@a1.net
Helmut Schramm, Angestellter, E-Mail: helmut.schramm@gmx.at
Mag. Markus Lechner, Volkswirt, Tel. 0662/83 11 57, E-Mail:markus.lechner@gmx.at
Renate Zittmayr, Bäuerin und Umweltschützerin, Tel. 0664/425 19 35, E-Mail: zitti1@gmx.at
Dr. Franz-Joseph PLANK, Obmann der Tierschutzorganisation "AnimalSpirit", Tel. 02774/29 330, E-Mail: office@animal-spirit.at
Hon.Univ.Prof.Dipl.Ing. Dr. Heinrich WOHLMEYER, Ressourcenökonom, Tel.02762/53173, E-Mail: h.wohlmeyer@aon.at

Mit den besten Wünschen für die Wiedergewinnung eines freien, neutralen und volkswirtschaftlich tragfähigen Österreichs!

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Schramm

http://www.webinformation.at/htm/EU-Austritts-Volksbegehren.htm

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