13.06.15

EU-Austritts-Volksbegehren-Bewerbung in kirchlicher Zeitschrift St. Athanasius-Bote

Aufgrund der lobenswerten Initiative von Herrn Helmut Sperl *erschien dieser Beitrag im St. Athanasius-Boten, Juni 2015. 

Österreich : EU-Austritt-Volksbegehren

Vom  24. Juni  bis  1. Juli  haben  österreichische  Staatsbürger  mit  Wohnsitz  im  Inland  die  Möglichkeit,  am  zuständigen  Gemeindeamt / Stadtmagistrat,  ein  Volksbegehren  für  einen  Austritt  Österreichs  aus  der  EU  zu  unterschreiben.  Erforderlich  ist  ein  amtlicher  Lichtbildausweis.

Die  Betreiber  nennen  für  einen  Austritt  Österreichs  aus  der  EU  eine  Reihe  von  Gründen,  so  z. B. :

1) Die  Wiedergewinnung  von  Freiheit  und  Selbstbestimmung. Die  EU  wird  immer  mehr  zu  einem  riesigen  Zentralstaat,  in  dem  die  Völker  Europas  nichts  mehr  zu  sagen  haben.  Über  80%  aller  Gesetze  werden  von  „Brüssel“  und  den  dahinterstehenden  Konzern-Lobbyisten  vorgeschrieben.
Das  enorme  Demokratie-Defizit  der  „Union“.
Die  EU-Verfassung  (=Lissabon-Vertrag)  ist  eine  Diktatur-Verfassung  mit  unbegrenzten  Selbst-Ermächtigungen  ohne  demokratische  Legitimation  durch  die  Nationalstaaten.  Das  sogenannte  „EU-Parlament“  hat  keine  Gesetzgebungsbefugnis,  die  Gewaltenteilung  ist  außer  Kraft  gesetzt.

2) Dazu  kommen  eine  ganze  Reihe  anderer  schwerwiegender  Gründe  betreffend  Friedens-  und  Neutralitäts-Politik,  Erhaltung  des  Bauernstandes,  Vermeidung  von  GenTechnik,  u. a. m.
Für  die  Redaktion  des  St. Athanasius-Boten  sind  es  vor  allem  geistige  und  religiöse  Gründe,  die  uns  zu  einer  Stellungnahme  veranlassen.  Offensichtlich  wird  derzeit  seitens  der  EU  ein  ungeheuerlicher  Druck  gegen  Grundelemente  der  christlichen  Moral  ausgeübt.  Der  von  oben  geförderte,  ja  vorgeschriebene  Genderismus  bringt  das  Gewissen  von  Christen  zunehmend  in  Bedrängnis. Mehr  noch.  Nicht  nur  werden  Christen  in  Bedrängnis  gebracht  und  kriminalisiert,  vielmehr  handelt  es  sich  um  schwerwiegende  Verletzungen  des  Naturrechtes.  Was  ist  dieser  von  oben  verordnete  Genderismus  anderes  als  ein  ungeheurer  Aufstand  gegen  die  Schöpfungsordnung ?  Das  ist  ein  moralisches  Kapitalverbrechen !  So  etwas  hat  es  in  der  Geschichte  der  Menschheit  noch  nicht  gegeben.  Dazu  kommt  noch  das  sogenannte  „Menschenrecht  auf  Abtreibung“.  Ein  Massenmord  an  wehrlosen  ungeborenen  Kindern  führt  letztlich  Euthanasie,  zur  Ermordung  Alter  und  Kranker. 
Auch  wenn  dieses  Volksbegehren  fürs  erste  das  gesteckte  Ziel nicht  erreichen  sollte,  es  könnte  eine  Warnung  werden,  ein  „Schuß  vor  den  Bug“,  vielleicht  auch  eine  Initialzündung  für  andere  Länder.  Man  könnte  ein  Zeichen  des  Widerstandes  setzen. 
Das  empfehlen  wir.


(Quelle:  St. Athanasius-Bote  –  Ausgabe  25,  Juni  2015)    

* Helmut Sperl ist Autor der Internetseite www.nachdenk-seite.at.

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