14.10.12

Nobelpreis für die EU


Sehr geehrte Damen und Herren,

als Bürger der EU lehne ich stellvertretend die Annahme des Friedensnobelpreises ab.
Wie auch schon bei der Verleihung des Preises an US-Präsident Obama gehe ich von einem schwerwiegenden Irrtum des Komitees aus.

Weder die Administration der USA, noch die Kommission der Europäischen Union sind eine demokratisch legitimierte Regierung, sondern eine Diktatur
der Großkonzerne, die ganz im Gegenteil nicht den Frieden gefördert haben oder fördern, sondern Völker und Volksgruppen gegeneinander aufhetzen
 und aus rein wirtschaftlichen Gründen Angriffskriege führen, die Sie lächerlicherweise als humanitäre Eingriffe bezeichnen - sei es militärisch oder wirtschaftlich.
Die Einführung des Euro, die seitdem beschlossenen "Rettungsmaßnahmen" zum Schutz dessen und die immer weiter aufgeblähte Reglementierungsbürokratie sind
 weder friedensstiftend noch freiheitsfördernd.

Schauen Sie nur nach Athen, Madrid, Lissabon oder Rom. Niemand will den Fortbestand des Euro oder der EU  -
außer den Konzernen und deren Kommissionslakaien.

Ich fordere Sie hiermit auf, die Vergabe des Friedensnobelpreises an die EU rückgängig zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Herta Grurl

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