23.11.12

Mehr Geld für Brüssel - Meinungen

Die EU fordert von Staaten zu sparen, Sparpakete zu verabschieden, Mindestgehälter außer Kraft zu setzen. Aber für sich selbst fordern diese Bürokraten höhere Beiträge. Das ist widersprüchlich. BK Faymann wurde vom Österreichischem Volk gewählt um die Österreichischen Interessen zu vertreten, auch in der EU und nicht die EU Interessen gegen die Interessen der Österreicher. Unser Geld nach Brüssel zu überweisen und dann von der Finanzministerin zu erwarten noch Reserven für Förderungen (Wahlzuckerl Pendlerpauschale, ...) zu haben ist widersprüchlich. Wenn er dies tut agiert er gegen die Interessen der Österreicher, dann sollte er abgewählt werden.

mit freundlichen Grüßen
Ing. Horst G. Enenkel
Viktor Adler Gasse 4
2542 Kottingbrunn

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Von: Elfriede Hörl [mailto:elfriede.hoerl@gmx.at]
Gesendet: Dienstag, 20. November 2012 21:04
An: werner.faymann@bka.gv.at
Betreff: EU und kein Ende!

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

Ihre Aussage in den Nachrichten, dass die Österreicher sicher einen höheren Beitrag an die EU zu zahlen haben werden, hat mich eigentlich verblüfft!

Uns kleinen Pensionisten nimmt man ständig etwas weg, wir bekommen nicht einmal die Teuerungsrate abgegolten und werden mit einer BRUTTOerhöhung von lächerlichen 1,8% abgespeist, für Brüssel, Griechenland, möglicherweise nun auch Italien und das bereits herabgestufte Frankreich werden Milliarden lockergemacht, die eigentlich gar nicht vorhanden sind! Dies sind die Schulden, die wir unseren Nachkommen hinterlassen, zuzüglich zu der bereits bestehenden Pro Kopf Verschuldung von mehr als 32.600 Euro, vom Greis bis zum Neugeborenen!

Sie und alle dafür verantwortlich zeichnenden Politiker sollten sich eigentlich schämen, den Österreichern und deren Nachkommen solch ein Erbe zu hinterlassen! Die Armut ist in den letzten 7 Jahren um fast das Doppelte gestiegen, aber unsere Regierung wirft weiterhin mit Milliardenbeträgen um sich und will sich absolut nicht eingestehen, dass wir nicht mehr eines der REICHSTEN LÄNDER DER WELT sind, ja vielleicht dürfen sich österreichische Politiker, die ja bekanntlich nicht gerade Geringverdiener sind, zu den REICHEN zählen! Bei einem Gehalt von € 20.000 genehmigen sich die Herren eine Erhöhung von 360 Euro, während bei einer Bruttopension von ca. € 800 die Erhöhung knapp € 14.40 ausmacht!

Nun sollen wir Ihrer Aussage gemäß noch mehr in diesen löchrigen EU-Topf einzahlen, Geld, das uns im eigenen Land fehlt und in nicht allzu ferner Zeit werden wir ebenso pleite sein wie die heutige Bevölkerung Griechenlands, Spaniens, Portugals und wahrscheinlich noch etlicher nachfolgender Länder, während die Brüsseler Eurokraten, bestehend zumeist aus abgehalfterte Ex-Politikern, für die man im eigenen Land keine Verwendung mehr hatte, den Hals nicht voll bekommen und wenn man den Medienberichten der letzten Zeit glauben schenken soll, sich für nächstes Jahr eine stolze Erhöhung von über 8% in den Sack stecken dürfen!

Warum wird dieses Geld nicht in österreichische Jungfamilien investiert, damit es sich eine junge Frau auch leisten kann, zu Hause zu bleiben um Kinder zu bekommen, wo man heute schon jammert, dass in wenigen Jahren die Schülerzahlen um ca. 15% zurückgehen werden? Was geschieht hingegen bei uns? Wir nehmen unzählige Menschen aus fremden Kulturen auf, die weder dem Land etwas bringen und oft nicht einmal deren Kinder Willens sind, sich bei uns zu integrieren! Wir nehmen hunderte Jugendliche aus sogenannten Ländern der dritten Welt bei uns auf, obwohl wir kein Erstaufnahmeland sind, anstatt sie in die an uns angrenzenden Länder zurückzuschicken! Und was wird weiter geschehen? Es wird wieder zu den üblichen Familienzusammenführungen kommen, was uns Österreichern wieder Unsummen kostet! Was soll unser kleines Land noch alles leisten? Will man den letzten Cent aus uns herauspressen?

Diese von Ihnen beabsichtigten Zugeständnisse von weiteren Zahlungen – und es handelt sich ja nicht gerade um kleine Beträge – müssten Ihren seinerzeitigen Versprechungen  gemäß mittels einer Volksabstimmung abgesegnet werden, aber wie wir gelernten Österreicher ja nun schon gewohnt sind, halten die derzeitigen Politiker, dazu gehören auch Sie, ihre zahlreichen Versprechungen nicht, es sind nichts als Seifenblasen, die man schon als solche erkennt, wen ein Politiker auch nur seinen Mund aufmacht, nach dem Motto “ES IST ALLES SCHIMÄRE, ABER MICH UNTERHALTS!

Wie Sie auch versprochen haben, dass bei etwaigen Änderungen von EU-Verträgen das Volk, also wir, der Souverän, befragt wird, die Ratifizierung des Lissabon-Vertrages, des ESM usw., wurden alle ohne die Zustimmung des Volkes beschlossen. Wir sind ja nur mehr das Mittel zum Zweck, wir dürfen zahlen und sollen schön brav den Mund halten! Wir sind eben in Ihren Augen nur das dumme, dumme Volk, das ohnedies nicht weiß, wie ihm geschieht! Glauben Sie die Österreicher leiden schon alle an Alzheimer? Aber täuschen Sie sich nicht, so dumm, wie die heutigen Politiker glauben, sind wir nicht mehr! Ich kann zwar nicht vorhersagen, wie die nächsten Wahlen ausgehen, hege aber nach wie vor die Hoffnung, dass man Ihnen und Ihresgleichen eine saftige Rechnung präsentiert! Die Prognose, ob es Ihre Nachfolger besser machen werden,  kann ich nicht stellen, aber schlechter als jetzt kann es nicht mehr werden!

E.Hörl, Wien

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