03.12.13

Eine Mehrheit von Schweizer Parlamentariern will die Bankentrennung


In der Schweiz haben zwei so konträre Parteien wie die Schweizerische Volkspartei und die Sozialdemokraten zwei fast identische Anträge zur Bankentrennung eingebracht. Es sieht ganz danach aus, dass dieses gerne als Finanzzentrum bezeichnete Land rechtzeitig aus dem derzeitigen kaputten Bankensystem aussteigen wird.
(Quelle: bueso.de, 23.9.2013)
Die politische Initiative NFÖ fordert: Es braucht strikte Regeln, die dafür sorgen, dass der Bankensektor vornehmlich den Charakter von Geschäftsbanken besitzt. Ein Zugriff auf private Spareinlagen zum Zwecke riskanter Spekulationsgeschäfte muss ausgeschlossen werden, wie es bis Anfang der 80er Jahre üblich war.
Geschäftsbanken, Investmentbanken und der Versicherungssektor müssen vollkommen voneinander getrennt werden. Geschäftsbanken sollen unter staatlichen Schutz gestellt werden, die Investmentbanken müssen künftig ihre
Bilanzen selber ohne die Hilfe von Steuergeldern in Ordnung
bringen, was praktisch bedeutet, dass wertlose („toxische“)
Papiere abgeschrieben werden müssen, selbst wenn dies
zur Insolvenz der Banken führt. 

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