24.01.14

Professor Dr. Wilhelm Hankel *10.01.1929 - † 15.01.2014

  
DVD anläßlich der Vorträge in Wien und Graz vor 4 Jahren


 Eine der wichtigsten Stimmen gegen den Irrweg der EU,  insbesondere der Einführung der Gemeinschaftswährung Euro für wirtschaftlich unterschiedliche Volkswirtschaften,  starb 85-jährig. 

Der Ökonom Professor Dr. Wilhelm Hankel war auch ein vehementer Verteidiger der Deutschen Mark, Karl Schiller macht ihn Ende der 60-iger Jahre zu seinem Chefberater in Sachen Währung und Internationale Finanzen. Gut zwei Dutzend Regierungen der Dritten Welt holten seinen Rat ein. Seit vierzig Jahren lehrte er an in und ausländischen Universitäten, u.a. in Harvard, Washington, Bologna, Berlin und Frankfurt am Main.


Professor Dr. Hankel Klagte mit anderen Professoren gegen die Einführung des Euro (Die Euro Klage) und gegen die Rechtswidrigkeit der Euro- u. EZB-Rettungspolitik beim deutschen Bundesverfassungsgericht. Das Gegenmodell Hankels - zurück zu nationalen Währungen mitsamt einer Parallelwährung (z.B. Ecu), - legte er auch in seinem Buch "Die Euro-Bombe wird entschärft" dar.


Professor Dr. Wilhelm Hankel


*10.01.1929 in Danzig † 15.01.2014

Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Freunde!

So traurig wir als Familie über den Verlust meines Mannes sind, so gerührt und überwältigt sind wir von der Welle der Anteilnahme, die uns in den letzten Tagen erreicht hat.
Wir können gar nicht genug danken für all die warmen und tröstenden Worte und die Gesten der Wertschätzung, die uns als Zeichen des Mitgefühls übermittelt werden.
Sie alle geben uns in diesen Stunden der Trauer die nötige Stärke und Zuversicht, das Andenken meines Mannes nicht nur zu wahren, sondern sein Vermächtnis vielmehr in seinem Sinne und mit ganzer Kraft weiterzutragen.
Zeit seines Lebens war er ein Kämpfer für seine Überzeugungen und für das Wohl der Völker – im Innern wie nach außen. Hierbei hat er immer auf die Kraft des Argumentes gesetzt und war stets darauf bedacht, seine Studenten und Anhänger an seinen Ideen, seinem Wissen und seinen Erfahrungen Teil haben zu lassen, damit sie ihrerseits die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Debatten unserer Zeit bestimmen können. Daher waren ihm gerade die vielen jungen Menschen immer eine ganz besondere Freude, die seine Seminare besuchten oder zu seinen Vorträgen anreisten. Sie waren seine Hoffnung auf eine Zukunft in Frieden und Freiheit für alle Völker. Dieser internationale Ansatz war es letztlich auch, der ihn bis zuletzt erfüllt hat. Seine Stationen von den USA bis nach Russland, von Italien bis nach China haben meinen Mann tief geprägt und mit aller Macht für die friedliche Koexistenz der Nationen unter Wahrung ihrer jeweiligen Verschiedenheiten eintreten lassen.
Hierin sah er sein Ideal von Fortschritt durch Wettbewerb, von Frieden durch Zusammenarbeit und von gegenseitigem Respekt durch Verständnis verwirklicht. Ich glaube, diese Ziele sind es allemal wert, weiter verfolgt zu werden und sind gerade heute so aktuell wie selten zuvor in der Geschichte.
Meine Familie und ich würden uns daher freuen, wenn wir gemeinsam mit Ihnen, das Werk meines Mannes lebendig halten und weiter erfolgreich vorantreiben könnten.
Hierzu hoffen wir, auf Ihrer aller Hilfe zählen zu dürfen und danken Ihnen von Herzen für die Unterstützung, die Sie uns schon heute erweisen.

Herzliche Grüße Uta Hankel


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http://www.webinformation.at/material/hankel%20-%20europa%20hat%20mit%20dem%20euro%20keine%20chance


 http://www.webinformation.at/htm/die%20euro-luege.htm


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/19/euro-sketipker-wilhelm-hankel-ist-tot/

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