24.10.10

Atomkraft und Atommüll

Österreich lehnte schon 1978 in einer Volksabstimmung die Nutzung der Atomkraft ab und das schon errichtete Kernkraftwerk in Zwentendorf durfte nicht in Betrieb gehen. Das war eine richtige Entscheidung des Volkes, denn die Gefahren der Atomkraft und das Problem der Endlagerung des Atommülls sind noch immer nicht gelöst. Vorallem Kinder sind rund um Atomkraftwerke häufigeren Krebserkrankungen ausgesetzt. Niemand kann garantieren, dass nichts passiert und  keine Versicherung versichert ein Atomkraftwerk. Es ist nicht unmöglich, dass ein zweiter  „Super-Gau“, wie inTschernobyl sich ereignet, wo 98 % des radioaktiven Materials nach einer Explosion in die Umwelt gelangte und riesige Schäden verursachte (und verursacht) und viele Menschen verstrahlte und tötete.

                                               


Die folgen für die Umwelt, Mensch und Tier sind katastrophal. Der finanzielle Schaden riesig. Ein Atomkraftwerk in keineswegs sicher, kann auch Ziel eines Terrorangriffs sein und im Kriegsfalle bombardiert werden.

Trotzdem  ist Österreich der EU und damit dem Euratom-Vertrag  beigetreten. Somit ist Österreich seit 1995 Mitglied von Euratom, gegen den Willen des Volkes. Die Kroneneitung vom Sonntag, den 24. Oktober 2010 berichtet auf Seite 21: Derzeit stehen 140 Atomkraftwerke in 14 EU-Staaten in Betrieb. Laut Berechnung fallen somit von 2004 bis 2020 unfassbare 1,8 Millionen Kubikmeter an verstrahltem atomarem Material an. „Die EU-Kommission setzt auf die Behauptung, dass geologische Tiefenlager die Lösung sind. „Eine rein politische Behauptung, für die es keinen wissenschaftlichen Beweis gibt“, prangert Lorenz (Patricia Lorenz, Global 2000, Anmerkung d. Redaktion) die Atomlüge an. 

Die EU zwingt uns also per „Erlass“ den Atommüll zu lagern. Solche Lagerstätten sind äußerst unsicher. So wurden in Endlagern die Atommüllfässer schon rostig und radioaktives Material kam in das Grundwasser und in die Erde.

Warum nicht einen schnellen Umstieg auf erneuerbare Energie anstreben und sich vom Erdöl und Atomkraft  trennen? Viele Länder haben den Peak-Oil-Punkt schon erreicht und die Welt würde sich Kriege ums Öl ersparen. Warum an einer so gefährlichen und teuren Technologie wie der Atomkraft festhalten? Hier werden die Interessen der Atomlobby berücksichtigt und nicht Rücksicht genommen auf das Gemeinwohl und den Mehrheitswillen der Völker der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union! Unterstützen Sie auch das Volksbegehren für den Austritt aus Euratom!

Links: http://diepresse.com/home/politik/eu/607282/index.do 

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