16.03.11

Nein zur EU und Atomkraft!


 Tschernobyl wird noch durch den (Super) Gau in Japan womöglich noch in den Schatten gestellt.
Genau vor 25 Jahren hat es schon einen Super-Gau in Tschernobil Ukraine gegeben. Wo nach so langer Zeit heute noch immer Menschen an den Folgen der Katastrophe leiden. Hunderttausende Menschen sind an den Folgen der Radioaktiven Strahlung seither gestorben.

  Der Reaktor 3 des Atomkraftwerks Fukushima  verwendet auch das hochgiftige Plutonium als Brennstoff. Das extrem krebserregende Schwermetall hat eine Halbwertzeit von 24.110 Jahren! Die Arbeiter in der Reaktoranlage sind direkter Strahlung ausgesetzt. Sie trifft den gesamten Körper. Vor allem die Gamma-Strahlen sind höchstgefährlich, sie ähneln Röntgenstrahlen, haben nur eine viel höhere Energie. Die Hülle eines Schutzanzugs durchdringen sie mühelos, auch Betonmauern oder die Pilotenkanzel eines Hubschraubers können sie nicht aufhalten. Vor allem, wenn das Fluggerät über dem offenen Schlund eines explodierten Reaktors schwebt und die Piloten der Quelle der Strahlung direkt ins Auge blicken können.

Seit Tagen ist die Atomanlage in Fukushima nach dem heftigen Erdbeben außer Kontrolle. Nach der dritten Explosion bahnt sich offenbar unaufhaltsam die Katastrophe an – und die Welt schaut fassungslos und hilflos zu.

Ein Teil der Schutzhülle des Reaktors 3 ist laut Regierungsangaben möglicherweise beschädigt, Radioaktivität tritt aus. 

Edmund Lengfelder (Experte)

Doch 50 Arbeiter kämpfen verzweifelt weiter, versuchen, den Super-Gau doch noch abzuwenden. Sie waren am Dienstag zusammen mit 750 Kollegen zunächst abgezogen worden, als die Strahlenwerte im Kernkraftwerk Fukushima in die Höhe geschossen waren, zeitweise auf 400 Millisievert stiegen. 

Nachdem die Werte wieder gesunken sind, kehrten die Männer am Mittwoch an den Unglücksreaktor zurück. Freiwillig, so heißt es. Sie versuchen weiterhin Meerwasser in die überhitzenden Reaktoren zu pumpen, um die Brennstäbe abzukühlen. Von
Helden im Kampf gegen die atomare Super-Katastrophe.
Für Professor Edmund Lengfelder, Strahlenbiologe am Otto Hug Strahleninstituts in München ein unhaltbarer Zustand. Er ist sicher, dass diese Männer für ihren Einsatz sterben müssen.
Um den Austritt von ungebremster Radioaktivität zu verhindern, „werden dort tatsächlich die Bedienungsmannschaften geopfert. Ich möchte das fast vergleichen mit dem Einsatz in einem gefährlichen Kriegszustand, wo auch Soldaten sterben, um ein höheres Ziel zu verteidigen, sagte er am Dienstagabend im „heute-journal“.
Lengfelder weiter: „Die Höhe der Strahlungsdosis, wie sie mit 400 Millisievert pro Stunde angegeben wurde, bedeutet, dass eine Person am Reaktor, sei es ein Feuerwehrmann, Bedienungspersonal oder Katastrophenhelfer innerhalb von 12 Stunden eine Dosis bekommt, wo 50 Prozent der Belasteten innerhalb der nächsten Wochen sterben werden.“
Das Leben der Arbeiter – im Kampf gegen den GAU?
Der Atom-Experte, der sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl befasst hat, kann auch nicht verstehen, dass immer noch Menschen in der 30 Kilometer-Zone rund um das Atomgelände leben.
Um der Strahlung zu entgehen, so die Anweisung der Behörden, sollen sie in ihren Häusern bleiben. Offenbar, so der Atom-Experte, gebe es im dicht besiedelten Japan keine ausreichenden Ersatzunterkünfte in größeren Entfernungen.
In Tschernobyl wurden dagegen selbst in einer Entfernung von 400 Kilometern Dörfer evakuiert.
Auch für die Hauptstadt Tokio, die nur rund 240 Kilometer von Fukushima entfernt ist, besteht laut Lengfelder deshalb eine reale Gefahr: „Im Falle einer zügigen Windrichtungsänderung“ sei es kein Problem, diese Entfernung zu überwinden. „Dann steht Tokio in dieser Strahlenwolke.“


 Wir fordern die Politik auf a l l e Atomkraftwerke abzuschalten! Wir haben ein Recht auf Sicherheit!

 Es gibt kein sicheres Atomkraftwerk. Diese Technoligie ist nicht beherrschbar und nicht verantwortbar.
Tschernobyl war Warnung genug und man reagierte nicht. Und jetzt Japan. Würde man die Kosten der Atommülllagerung zur Atomenergie zurechnen, wäre keines der AKWs rentabel.  In keinem Industriezweig wird weltweit soviel verheimlicht, vertuscht und gelogen wie in der Atomindustrie.

Das Volksbegehren EU-Austritt ist auch ein Instrument für das Volk aus der Atomkraft und EURATOM auszusteigen. Die Entscheidungsträger der Welt müssen endlich umdenken. Weg von Atomkraftwerken! Diese Umweltkatastrophe zeigt das wir im Einklang mit der Natur leben müssen. Sonst gehen wir mit Atomkraft unter!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

hr habt mir großen Schmerz bereitet, habt mich verletzt und ausgebeutet.
Seit ewig hab ich euch gegeben,
was alles ihr gebraucht zum Leben.
Ich gab euch Wasser, Nahrung,Licht,
lang hieltet ihr das Gleichgewicht,
habt urbar mich gemacht, gepflegt,
was ich euch bot betreut, gehegt,
doch in den letzten hundert Jahren
ist Satan wohl in euch gefahren.

Was in mir schlummert wird geraubt,
weil ihr es zu besitzen glaubt,
ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,zerstört das Meer, die Flüsse, Quellen, umkreist mich sinnlos Tag und Nacht, seid stolz, wie weit ihr es gebracht, habt furchtbar mich im Krieg versehrt,
kostbaren Lebensraum zerstört,
habt Pflanzen, Tiere ausgerottet,
wer mahnt, der wird von euch verspottet - kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur und respektiert nicht die Natur.

Drum werde ich jetzt Zeichen setzen
und euch so wie ihr mich verletzen.
Ich werde keine Ruhe geben,an allen meinen Teilen beben, schick euch Tsunamiwellen hin, die eure Strände überziehn, Vulkane werden Asche spein, verdunkelt wird die Sonne sein.
Ich bringe Wirbelstürme, Regen,
bald werden Berge sich bewegen,
was himmelhoch ihr habt errichtet,
mit einem Schlag wird es vernichtet, und Blitze, wie ihr sie nicht kennt, lass fahren ich vom Firmament.

Ich kann es noch viel ärger treiben,drum lasst den Wahnsinn endlich bleiben!

Hört, Menschen, was die Erde spricht? Denn ihr braucht sie, sie braucht euch nicht!

Anonym hat gesagt…

Die Diskussion rankt sich heute nur noch um die Frage: Wie groß ist der Zeitbedarf für den Wechsel zur erneuerbaren Enerigen?

Wenn wir alle Kräfte dafür mobilisieren, kann der Wechsel in einem Zeitraum von zwei Jahrzehnten verwirklicht werden, in einigen Ländern und Regionen sogar schneller.

Ideen und Rezepte, wie das zu schaffen ist, liegen vor und werden von vielen Menschen schon längst in der täglichen Lebenspraxis angewendet.

Quelle: Eurosolar