22.02.13

Fleischskandal der EU

Zuerst karrt man die Tiere zum Schlachten quer durch Europa um als Fleisch wieder von einer Handelsfirma zur nächsten gereicht zu werden. Schließlich kaufen wir Lasagne, Döner und Co.

Tonnen falsch etikettierter Legensmittel müssen weggeworfen werden. 17 EU-Staaten sind bereits vom jüngsten Skandal betroffen.

Wenn Österreich drauf steht muss Österreich keineswegs "drinn" sein: Für die Verwendung der österreichischen Flagge oder der Bezeichnung österreichische Qualität gibt es keine Regelung, so "Die Presse" vom 22. Februar 2013. 

Die Politik der EU ist grausam: Jährlich werden 416 Millionen Tiere innerhalb Europas oder über die Grenzen in Drittländer transportiert. Neun Millionen Schweine, vier Millionen Rinder, drei Millionen Schafe, 400 Millionen Geflügeltiere und mehr als 100.000 Pferde aus Osteuropa sind unterwegs. Die übliche Fahrtdauer internationaler Tiertransporte liegt zwischen 50 und 90 Stunden. Pferde, die von Litauen nach Sardinien transportiert werden, sind 100 Stunden im Transporter, Rinder, die in den Nahen Osten verfrachtet werden, gar eine ganze Woche. 

Österreich will sich mit Gesetzen vor der Wasserprivatisierung schützen. Auch gegen die Gen-Futtermittel, die Massentierhaltung und die Tiertransporte gibt es diese Möglichkeit. Der mündige Bürger muss das von der Politik verlangen!

Links:

Tierschutz, Tierleid in der EU,

 Tiere in Tierfabriken der EU


Animal Spirit:  Qualvolle Tiertransporte quer durch die EU

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