21.02.11

Erfolgsmodell Schweiz


Die Schweiz ist ein Vorbild für Österreich:  Neutralität, Direkte Demokratie, hoher Lebensstandard, Frieden, Rotes Kreuz, selbstbestimmte Steuern, Genossenschaften, Selbstbestimmung, Selbstverantwortung, Selbsthilfe, hochwertige  Lebensmittel und gelebte Solidarität mit den Mitmenschen zeichnen die Schweiz aus.


Die Schweizer Eidgenossen haben das höchste Gehaltsniveau in Europa. Das mittlere Bruttojahreseinkommen beträgt 42.000 Euro mit niedrigen Steuersätzen. Die Staatsschulden und Arbeitslosenquote sind im Vergleich zu Österreich niedrig. Der Mehrwertsteuersatz ist niedriger und das BIP pro Einwohner (in US-Dollar) ist höher als in Österreich (67 560 Dollar). Das Schweizer Volk lehnte den Eintritt des Landes in den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab. 
Die Direkte Demokratie entwickelte sich in der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert. Dazu gehört die Versammlung, öffentliche Diskussionen über alle politische Geschäfte, welche die Allgemeinheit betreffen, Pressefreiheit und gute Bildung. 

Die Schweizer bewaffnete Neutralität ist im Volk fest verankert und sichert schon ewig den Frieden. Keine Kampfeinsätze im Ausland (nur Friedenseinsätze mit UNO-Mandat). 

 Das EFTA-Land Schweiz anerkennt das Prinzip der Selbstversorgung als nationale Aufgabe.


ef. In der Reihe COMPACT des Kai Homilius Verlages in Berlin erschien vor wenigen Wochen das Buch «Erfolgsmodell Schweiz. Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität». Dieses Buch ist ein Gegengift zu den polemischen Attacken auf die Schweiz. Es zeichnet sich durch dreierlei aus:
Es beantwortet auf verständliche Art und Weise sehr viele Fragen, die an der Schweiz Interessierte haben – wird aber auch jedem Schweizer Leser zur Freude und Stärkung gereichen.
Es ist ein Buch, das von einem deutschen Verlag herausgegeben wurde, einen deutschen Mitherausgeber hat und in dem viele Schweizer zu Wort kommen – also ein gelungenes Projekt deutsch-schweizerischer Kooperation, das sich wohltuend vom Konfrontationskurs der deutschen Politik abhebt.
Das Buch lässt Autoren vom Bundesrat bis zum Bürger zu Wort kommen, jeder mit seiner eigenen Färbung und trotzdem wie in einem Konzert.
Wer auf folgende Fragen engagierte Antworten sucht, dem kann man dieses Buch nur sehr empfehlen.
•    Was versteht man in der Schweiz unter Volkssouveränität und welche Geschichte hat diese? Welche Institutionen hat sich die Schweiz hierzu geschaffen und was sind die menschlichen Voraussetzungen für das Erfolgsmodell Schweiz?
•    Warum möchte die grosse Mehrzahl der Schweizer nicht, dass ihr Land EU-Mitglied wird?
•    Welche theoretischen und geistesgeschichtlichen Grundlagen hat die direkte Demokratie in der Schweiz?
•    Warum ist das Schweizer Steuersystem ein Steuersystem, das dem Volkswillen entspricht?
•    Warum ist die Schweizer Milizarmee ein Wesensbestandteil der direkten Demokratie?
•    Warum funktionieren in der Schweiz die Gemeinden besonders gut?
•    Warum ist die humanitäre Hilfe in Geschichte und Gegenwart der Schweiz ein ganz besonderes Anliegen?
•    Was steckte hinter der Raubgoldkampagne der 90er Jahre?
•    Wen stört der Finanzplatz Schweiz und welche Rolle spielt bei den Angriffen auf die Schweiz das internationale Finanzkapital?
•    Welche manipulativen PR-Methoden kommen in der Kampagne gegen die Schweiz zum Einsatz?
Freiheit war und ist den Schweizern eines der höchsten Güter. Bundesrat Ueli Maurer legt davon beredt Zeugnis ab. Es ist dies keine Freiheit im neoliberalen Sinne vom «Recht des Stärkeren», sondern eine Freiheit der Gleichen und eine Freiheit in Verantwortung für die Mitmenschen – eine würdige Freiheit. Die Schweiz ist ein Land, das sich genau anzuschauen lohnt. •
Jürgen Elsässer/Matthias Erne (Hg.): Erfolgsmodell Schweiz. Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität, 2010, ISBN 978-3-89706-416-4. Mit Beiträgen unter anderem von Cornelio Sommaruga, ehemaligem Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes; Nicolas G. Hayek, Swatch Group AG; Rolf Dörig, Swiss Life; Ueli Maurer, Bundesrat;
Luzi Stamm, Nationalrat; Walter Suter, ehemaligem Botschafter der Schweiz.
«Die Schweiz ist ein beliebtes Auswanderungsziel: In keinem europäischen Land leben prozentual mehr Ausländer, viele lassen sich gerne einbürgern. Immer mehr Deutsche zieht es dauerhaft in die Alpenrepublik. Warum? Weil man gut verdient, wenig Steuern zahlt und trotzdem sozial versorgt ist. Die Eidgenossen haben sich eine menschliche Volkswirtschaft bewahrt und die Auswüchse des Casino-Kapitalismus nicht mitgemacht. Als neutraler Staat hat die Schweiz Abstand zum US- wie zum EU-Imperium und deren Kriegen. Die Bürger können über Volksabstimmungen ­effektiv mitentscheiden.»
Quelle: Klappentext «Erfolgsmodell Schweiz»


«Ja zur Schweiz»

«Freiheit und Unabhängigkeit entfalten sich dann, wenn freie, selbstbewusste, eigenständige Schweizerinnen und Schweizer im Bewusstsein der die schweizerische Staatsordnung tragenden christlichen Werte aus eigener, frei gewählter Verantwortung unablässig für die Eigenständigkeit ihres Landes eintreten.
•    Die Schweiz fördert die Freiheit durch demokratische Struktur.
•    Die Schweiz fördert den Frieden durch föderalistische Eigenständigkeit.
•    Die Schweiz stärkt ihre Unabhängigkeit durch in der Freiheit gegründete Zuversicht.»

«Die vorliegende Schrift ist ein Ergebnis der Gesprächsreihe ‹Ja zur eigenständigen Schweiz›, die in den Jahren 2003 bis 2005 im Lilienberg Unternehmerforum stattgefunden hat. Die Grundlagen waren in einem kleinen Kreis von erfahrenen und jungen Staatsbürgern schon vom Jahr 1999 an gelegt worden. Vertieft wurden die Gedanken im August 2005 in einem unternehmerischen Gespräch im Lilienberg. Für die Beteiligten war die Erarbeitung dieser Schrift ein ausserordentliches Erlebnis.»
Lilienberg Unternehmerforum
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© Lilienberg, Dezember 2007

(Quelle: Zeit-Fragen Nr. 13/14)

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