08.03.13

Freihandel mit den USA


Der von den USA angestrebte Freihandelsraum mit Europa ist durchaus problematisch anzusehen.
In Mexiko hatte die Freihandelsvereinbarung NAFTA mit USA schwerwiegende Folgen:

1.)    2 Millionen Bauern wurden innerhalb von 10 Jahren vertrieben, weil man den hoch subventionierten und genveränderten  US Mais  um den halben Preis des ortsüblichen am Markt angeboten hat. Mais ist in Mexiko Hauptnahrungsmittel. Damit waren die Landwirte erledigt und nun sind die Schleusen für den Import von amerikanischen Genmais weit offen.

2.)    Die Essgewohnheiten haben sich in Mexiko von den gesunden örtlichen Nahrungsmitteln zu Fastfood und hoch  Zuckerhaltigen Limonaden hin entwickelt. Fettleibigkeit und Diabetes haben enorm zugenommen.

3.)    Mit dem Import von Genmais wurde Mexiko, weitgehend mit genverändertem Mais verunreinigt und verseucht. Mexiko verliert seine nachwachsenden mindestens 60 Maissorten und macht sich total von dem, 4 mal so teuren und nicht nachwachsenden; genverändertem Saatgut von den USA abhängig.

Beim Freihandel mit Europa wird die USA  mit Sicherheit dann auch das RBGH Hormonfleisch verkaufen (Dies wurde bis jetzt wegen schwerer gesundheitlicher Nebenwirkungen von der EU verhindert)und den genveränderten Turbolachs nach Europa liefern.
Der genveränderte Lachs, der in der halben Zeit sechs Mal so fett wird, birgt die große „Chance“ dass auch wir, wenn wir diesen Lachs essen, in der halben Zeit sechs Mal so fett werden.

 Prost Mahlzeit!


volker@helldorff.biz



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