Aus dem Interview:
(....) "Die repräsentative Demokratie
versagt, wo die Politiker systematisch andere Interessen als die Bürger
haben und nicht ausreichend von ihnen kontrolliert werden. Dazu zähle
ich die Besoldung und Versorgung der Politiker, die
Parteienfinanzierung, die Zahl der Ministerposten und Abgeordnetensitze,
den Umfang und die Besoldung des öffentlichen Dienstes, Subventionen
und Marktzutrittsbeschränkungen zugunsten gut organisierter
Interessengruppen, die Machtausübung durch staatliche Regulierungen und
Besteuerung und die Zentralisierung der Politik auf der Ebene des Bundes
und der Europäischen Union. In diesen Bereichen sollten Volksbegehren
und Volksabstimmungen möglich sein. Außerdem bei allen
Verfassungsänderungen – das sieht sogar Bundestagspräsident Lammert so".
(...) "Der Bürger sollte eine Partei
wählen, die Volksabstimmungen fordert – und zwar ausdrücklich auch in
der Europapolitik. Ich kenne nur eine Partei, die das tut: die neue
„Alternative für Deutschland“. In ihrem Wahlprogramm heißt es: „Wir
fordern, Volksabstimmungen über grundlegende gesellschaftliche Fragen
zuzulassen. Eklatante Fehlentscheidungen unserer Volksvertreter müssen
korrigiert werden können. Das gilt insbesondere für die Abtretung
wichtiger Befugnisse an die EU.“
Quelle: Institut für strategische Studien
2013-05-31
Bilderbergertreffen in GB: Soll Farage gestoppt werden?
Das diesjährige Bilderbergertreffen findet in England, der Grafschaft Hertfordshire, in der Zeit vom 06.06. bis 09.06. statt.
Ein Name ist untrennbar mit der UKIP verbunden: Nigel Farage, der vom „Spiegel“ zu einem der zehn gefährlichsten Politikern Europas gewählt wurde. An Farage und dem Friedensnobelpreis für die EU ist sehr schön zu erkennen, wie in den Mainstream-Medien schwarz und weiß vertauscht wird.
Als Chef der UKIP und EU-Abgeordneter, der kein Blatt vor den Mund nimmt und sich offen gegen die EU-Zwangsdiktatur aufgelehnt hat. Er fragte z.B. den Präsidenten des Europäischen Rates, Herman van Rompuy, im Parlament: „Ich würde Sie gerne fragen, Herr Präsident: Wer hat Sie gewählt? (…) Sir, Sie haben überhaupt keine Legitimität für diesen Job…“. Über die einstig belächelte Randpartei UKIP mit lediglich 1 %, lacht nun keiner mehr, da sie laut Umfrage mittlerweile zur drittstärksten Kraft in England geworden ist. Ihr Ziel ist es, in einem Jahr stärkste Partei der Insel zu werden.
Das es gefährlich sein kann, sich den Zielen der EU-Diktatoren in den Weg zu stellen, musste Farage leidvoll erfahren, als er nach dem Absturz einer zweisitzigen Maschine mit erheblichen Verletzungen aus dem Wrack geborgen werden konnte. In den letzten Jahren ließ sich gut beobachten, dass auch Autounfälle und Fallschirmsprünge einen tödlichen Ausgang nehmen können, wenn man gegen bestimmte politische Strömungen schwimmt.(...)
(...) Kenner der Szene gehen davon aus, dass man mit allen Mitteln verhindern will, dass England aus der EU austritt, weil dies eine Austrittswelle mit ungeahnten Auswirkungen auf die Verwirklichung ihre Pläne, der Bildung eines europäischen Bundesstaates, zur Folge haben könnte. Die Bilderberger sind Befürworter der EU und die heimlichen Initiatoren des Euros, die durch ihre Erfüllungsgehilfen und Konferenzteilnehmer in der Politik realisiert wurden. (...)
Mehr auf Macht steuert Wissen
Ein Name ist untrennbar mit der UKIP verbunden: Nigel Farage, der vom „Spiegel“ zu einem der zehn gefährlichsten Politikern Europas gewählt wurde. An Farage und dem Friedensnobelpreis für die EU ist sehr schön zu erkennen, wie in den Mainstream-Medien schwarz und weiß vertauscht wird.
Als Chef der UKIP und EU-Abgeordneter, der kein Blatt vor den Mund nimmt und sich offen gegen die EU-Zwangsdiktatur aufgelehnt hat. Er fragte z.B. den Präsidenten des Europäischen Rates, Herman van Rompuy, im Parlament: „Ich würde Sie gerne fragen, Herr Präsident: Wer hat Sie gewählt? (…) Sir, Sie haben überhaupt keine Legitimität für diesen Job…“. Über die einstig belächelte Randpartei UKIP mit lediglich 1 %, lacht nun keiner mehr, da sie laut Umfrage mittlerweile zur drittstärksten Kraft in England geworden ist. Ihr Ziel ist es, in einem Jahr stärkste Partei der Insel zu werden.
Das es gefährlich sein kann, sich den Zielen der EU-Diktatoren in den Weg zu stellen, musste Farage leidvoll erfahren, als er nach dem Absturz einer zweisitzigen Maschine mit erheblichen Verletzungen aus dem Wrack geborgen werden konnte. In den letzten Jahren ließ sich gut beobachten, dass auch Autounfälle und Fallschirmsprünge einen tödlichen Ausgang nehmen können, wenn man gegen bestimmte politische Strömungen schwimmt.(...)
(...) Kenner der Szene gehen davon aus, dass man mit allen Mitteln verhindern will, dass England aus der EU austritt, weil dies eine Austrittswelle mit ungeahnten Auswirkungen auf die Verwirklichung ihre Pläne, der Bildung eines europäischen Bundesstaates, zur Folge haben könnte. Die Bilderberger sind Befürworter der EU und die heimlichen Initiatoren des Euros, die durch ihre Erfüllungsgehilfen und Konferenzteilnehmer in der Politik realisiert wurden. (...)
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2013-05-30
Lügen vor der Volksabstimmung 1994 über den Beitritt in die EU
http://eu-austritt.blogspot.co.at/2012/10/wie-osterreich-in-die-eu-gelogen-wurde.html
http://eu-austritt.blogspot.co.at/2012/10/wie-osterreich-in-die-eu-gelogen-wurde_6.html
http://eu-austritt.blogspot.co.at/2012/10/wie-osterreich-in-die-eu-gelogen-wurde_7106.html
http://eu-austritt.blogspot.co.at/2012/10/arbeitslosigkeit-in-der-eu-explodiert.html
http://eu-austritt.blogspot.co.at/2012/10/preise-expolodieren-in-der-eu-und-was.html
http://eu-austritt.blogspot.co.at/2012/10/wie-osterreich-in-die-eu-gelogen-wurde_9.html
Petition für Europa - gegen die EU
EU in Brüssel auflösen, zurück zur Kooperation der freien EWG-Staaten Europas
Aktuelles:
�nderungen an der Petition am 11.04.2013
6.495 Unterstützer,
58 Tage verbleibend
2013-05-29
EU-Wohlstand für das Kapital: Millionen Überstunden umsonst!
Der EU-Deregulierungswahn zeigt seine Folgen. In der EU gibt es immer weniger Arbeit. Die Unternehmer können die Arbeitnehmer ausnehmen:
AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer sinngemäß in der "Wiener Zeitung" vom 29 Mai: In Österreich werden 60 Millionen Überstunden weder durch Geld noch durch Zeitausgleich abgegolten!
(...) "Noch immer ist es in Österreich günstiger, wenige Angestellte auszupressen, als neue Mitarbeiter einzustellen."
In Deutschland ist diese Zahl lt. einer Statistik 1,4 Milliarden. EU-weit kann man sicher das 10-fache annehmen..
AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer sinngemäß in der "Wiener Zeitung" vom 29 Mai: In Österreich werden 60 Millionen Überstunden weder durch Geld noch durch Zeitausgleich abgegolten!
(...) "Noch immer ist es in Österreich günstiger, wenige Angestellte auszupressen, als neue Mitarbeiter einzustellen."
In Deutschland ist diese Zahl lt. einer Statistik 1,4 Milliarden. EU-weit kann man sicher das 10-fache annehmen..
2013-05-28
Prof. Joachim Starbatty an der Spitze der AfD in Berlin
Die AfD (Alternative für Deutschland) will eine Stärkung der direkten Demokratie, vor allem eine Volksabstimmung über den Euro. Auch in Österreich würde so eine Partei, eine echte Alternative für Österreich ein Schritt in die richtige Richtung sein.
Jürgen Elsässer-Blog: "Auf Platz 1 steht der renommierte Euro-Kritiker Joachim Starbatty – zusammen mit Hankel, Schachtschneider, Nölling einer der “vier Musketiere”, die seit 1998 gegen die Gemeinschaftswährung in Karlsruhe klagen. Auf Platz 2 findet sich Beatrix von Storch, die wie keine zweite den Graswurzelwiderstand organisiert hat. Ihre Zivile Koalition organisierte 2011/12 über eine Million private Emails an Bundestagsabgeordnete im Vorfeld der “Rettungs”-Abstimmungen zum Euro."
Auszug aus dem AfD-Interview in COMPACT 6/2013
Die Ausweitung der direkten Demokratie gehört zu unseren wichtigsten Anliegen. Das Volk muss in jedem Fall abstimmen, wenn weitere Souveränitätsverzichte geplant sind. Die Übertragung von immer mehr Kompetenzen des Nationalstaates auf die europäische Ebene höhlt unsere Demokratie aus, das muss der Bürger als der politische Souverän entscheiden. Aber mit bloßen Versprechungen werden wir uns da nicht zufrieden geben: Es müsste ein Gesetz zur Durchführung von Volksentscheiden verabschiedet werden. Bislang ist mir im übrigen nicht bekannt, dass irgendeine der etablierten Parteien das Volk in der Euro-Frage entscheiden lassen will.
Jürgen Elsässer-Blog: "Auf Platz 1 steht der renommierte Euro-Kritiker Joachim Starbatty – zusammen mit Hankel, Schachtschneider, Nölling einer der “vier Musketiere”, die seit 1998 gegen die Gemeinschaftswährung in Karlsruhe klagen. Auf Platz 2 findet sich Beatrix von Storch, die wie keine zweite den Graswurzelwiderstand organisiert hat. Ihre Zivile Koalition organisierte 2011/12 über eine Million private Emails an Bundestagsabgeordnete im Vorfeld der “Rettungs”-Abstimmungen zum Euro."
Auszug aus dem AfD-Interview in COMPACT 6/2013
Die Ausweitung der direkten Demokratie gehört zu unseren wichtigsten Anliegen. Das Volk muss in jedem Fall abstimmen, wenn weitere Souveränitätsverzichte geplant sind. Die Übertragung von immer mehr Kompetenzen des Nationalstaates auf die europäische Ebene höhlt unsere Demokratie aus, das muss der Bürger als der politische Souverän entscheiden. Aber mit bloßen Versprechungen werden wir uns da nicht zufrieden geben: Es müsste ein Gesetz zur Durchführung von Volksentscheiden verabschiedet werden. Bislang ist mir im übrigen nicht bekannt, dass irgendeine der etablierten Parteien das Volk in der Euro-Frage entscheiden lassen will.
EU-Lebensmittelregeln: Frisch vom Acker – direkt in die Mülltonne
Milliarden Menschen sterben vor Hunger oder leben in Armut, aber aufgrund der EU-Normen muss z.B. jede zweite Kartoffel aussortiert und weggewofen werden!
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2013-05-27
Frage an Dr. Josef Cap (SPÖ) bezüglich ESM und Antwort
|
Sehr geehrter Hr. Dr. Cap, kürzlich verfolgte ich kurz im TV (FS III) die Debatte über Direkte Demokratie. Sie antworteten auch auf die Frage, warum es in Österreich keine Volksabstimmung über den ESM gibt zusammengefasst: 1) Verfassungsrechtlich keine Abstimmung notwendig 2) Österreich profitiert durch ESM 3) Österreich hätte ohne ESM 500.000 Arbeitslose Bitte um Erklärung, wie Sie auf diese Behauptungen kommen. Ich bin der Meinung, dass 1) Steuergelder dürfen für den ESM nicht ins Ausland fließen. Wo ist Demokratie, Rechtsstaat? Die „No-Bail-Out-Klausel“ des EU-Vertrages - eine der Vorraussetzungen für die Einführung des Euro - wurde einfach relativiert, ohne Zustimmung des Volkes. Die eigenen Verträge gebrochen. Es werden eklatante Verfassungsänderungen als keine Gesamtänderung dargestellt um einer Volksabstimmung nach dem B-VG nicht ansetzen zu müssen. Scheibchenweise verlieren wir überhaupt unseren Grundrechtsschutz. 2) Die Steuerzahler haften und zahlen letztlich für den ESM, bitte belegen sie warum Österreich davon profitiert. Wenn Banken profitieren, bitte Erklärung was das den Bürgern angeht? 3) Bitte auch um Erklärung dieser Arbeitslosenzahl durch Ablehnung des ESM. Beispielsweise ist die Schweiz nicht in der EU und ESM und ist einer der wohlhabendsten Staaten Europas und der Welt. Dort wird echte Demokratie gelebt. Darüber hinaus belastet Österreich die „TARGET-Verbindlichkeiten“ (3,4 Milliarden mit Ende 2011) und neuerdings auch ein kommender "Rettungsschirm" von 50 Milliarden für Nicht-Euro-Länder Österreich (Darüber mehr auf http://eu-austritt.blogspot.co.at/2013/04/die-eu-schuldenunion.html) Insgesamt verliert Österreich mit dem ESM teilweise die Souveränität über ihren Haushalt. Durch die Volksabstimmung im Jahre 1994 ist nicht jede EU-Entwicklung genehmigt worden. Die Verantwortung für die Übertragung der Hoheiten haben nämlich die Völker der Mitgliedstaaten und deren Regierungen. Antwort Dr. Josef Cap: Sehr geehrter Herr Schramm, vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten. Die Gründung des ESM ist ein wichtiger Schritt hin zu einem gemeinschaftlich organisierten Schutz gegen Spekulanten und gegen eine irrational agierende Finanzindustrie, an dem sich Österreich aus Eigeninteresse beteiligt. Angesichts des finanziellen Beitrags, den Österreich hierbei leistet, ist es natürlich angebracht, jede Bestimmung des ESM-Vertrags („Vertrag über die Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus“) genau zu analysieren. Lassen Sie mich im Folgenden auf die häufigsten Bedenken gegenüber dem ESM eingehen und kurz darlegen warum sich die Eurostaaten dazu entschlossen haben den gemeinsamen Europäischen Stabilitätsmechanismus zu schaffen. Ich hoffe, dass ich Ihnen die Befürchtungen, die Sie wegen des Vertrags hegen, nehmen kann und möchte auch darlegen, warum Österreich von der Schaffung des ESM profitiert. Zunächst möchte ich hervorheben, dass der Gouverneursrat kein unabhängiges Gremium ist, das autonome Entscheidungen über europäische Steuergelder treffen kann. Der Gouverneursrat, der sich aus den FinanzministerInnen der Eurozone zusammensetzt, unterliegt selbstverständlich der demokratischen Kontrolle durch die nationalen Parlamente. Schließlich sind die FinanzministerInnen ihren jeweiligen nationalen Parlamenten Rechenschaft schuldig. Im Nationalrat haben wir eine Begleitnovelle verabschiedet, mit der sich das Parlament umfassende Mitwirkungsrechte sichert und die Tätigkeiten im ESM entsprechend kontrollieren kann. Die Begleitnovelle bindet die Finanzministerin in allen wichtigen Fragen an die Entscheidungen des Parlaments. Sie kann weder über die finanzielle Unterstützung eines Mitgliedslandes, noch über die Veränderung des genehmigten Stammkapitals oder andere wichtige Beschlüsse frei entscheiden. Eine Zustimmung zu solchen Beschlüssen ist nur zulässig, wenn auch der Nationalrat dem im Vorhinein zugestimmt hat. Da laut Art. 5 alle wichtigen Entscheidungen (Ausgabe neuer Anteile, Kapitalabrufe, Änderungen am Grundkapital, Gewährung von Finanzhilfen durch den ESM, etc.) im Gouverneursrat des ESM einstimmig gefällt werden müssen, besitzt der Nationalrat faktisch ein Vetorecht. Die Budgethoheit des Nationalrates ist also umfassend gewahrt. Die begleitende Gesetzgebung garantiert zudem, dass auch die Öffentlichkeit über wichtige Entscheidungen im ESM informiert wird. Für alle wichtigen Entscheidungen ist eine öffentliche Debatte im Nationalrat verpflichtend vorgeschrieben. Eine solche hat auch eingehend zur Zypernhilfe stattgefunden. Außerdem müssen alle Informationen zum ESM vom Nationalrat öffentlich zugänglich gemacht werden. Davon ausgenommen sind lediglich Informationen, deren Bekanntwerden einen finanziellen Schaden für den ESM und Österreich bewirken können. Aber auch diese Informationen müssen später öffentlich gemacht werden, wenn ein solcher Schaden nicht mehr droht. Ich möchte noch einmal betonen, dass der Gouverneursrat nicht befähigt ist, das Stammkapital beliebig zu erhöhen. Die 700 Mrd. Euro Gesamtkapital des ESM sind klar gedeckelt. Österreich und Deutschland haben sich in den Verhandlungen mit der Forderung durchgesetzt, dass eine Erhöhung des Gesamtkapitals nur nach der Genehmigung durch die nationalen Parlamente in Kraft treten kann (Artikel 4 Absatz 3 des Vertrags). Das bedeutet, dass der Nationalrat einer Erhöhung des Stammkapitals sogar zweimal – einmal im Voraus und einmal im Nachhinein - zustimmen muss. Der ESM kann nur in klar definierten Fällen auf die bei den Mitgliedstaaten verbliebenen Rücklagen (Rufkapital) zugreifen. Lediglich bei einer drohenden Zahlungsunfähigkeit des ESM und somit zur Abwehr eines finanziellen Schadens ist laut Vertrag binnen sieben Tagen einzuzahlen. Hierdurch wird die erforderliche Glaubwürdigkeit des ESM gesichert, die er benötigt, um die beste Bonität (Triple-A) zu erhalten, was niedrige Finanzierungskosten für den ESM und damit niedrige Kosten für die SteuerzahlerInnen bedeutet. So verbleibt möglichst viel Kapital in Österreich und das österreichische Budget ist möglichst wenig belastet. Um auf die Rücklagen zurückgreifen zu können, benötigt es in der Regel Einstimmigkeit. Das heißt wiederum, dass ohne Zustimmung des Nationalrates kein Zugriff auf die Rücklagen stattfinden kann. Dem ESM ist es nicht gestattet, Kredite in unbegrenzter Höhe aufzunehmen, um schwache Länder und ihre Banken zu finanzieren. Der ESM darf Gelder maximal bis zu einem vorgesehenen Ausleihvolumen von 500 Mrd. Euro vergeben. Für Österreich bedeutet dies, dass auch unser Anteil am ESM auf keinen Fall überschritten werden kann. Österreich kann auch nicht für zusätzliche Verpflichtungen des ESM in Haftung genommen werden. Die Haftung jedes ESM-Mitglieds beschränkt sich auf seinen Anteil am Grundkapital. Mögliche Verluste werden in Zukunft vor allem die privaten Investoren tragen müssen, da in alle Anleihen von Euro-Staaten Umschuldungsklauseln aufzunehmen sind, die deren zwangsweise Beteiligung ermöglichen. Außerdem wurde sichergestellt, dass Forderungen des ESM bei der Rückzahlung bevorzugt werden und daher gegenüber den Forderungen privater Gläubiger vorrangig zu behandeln sind („preferred creditor status“). Die Bestimmungen zur Immunität im ESM-Vertrag sind dem internationalen Recht entnommen und sind ident mit den Regeln anderer internationaler Institutionen, wie dem IWF oder der Europäischen Bank für Wiederaufbau. Anders als vielfach behauptet, besitzen der ESM und die Mitglieder seiner Gremien daher keine umfassende Immunität. Sie agieren nicht im rechtsfreien Raum und stehen auch nicht über dem Gesetz. Erstens ist die Immunität auf ihre amtliche Eigenschaft begrenzt (kriminelle Handlungen können nicht „in amtlicher Eigenschaft“ vorgenommen werden, da diese nicht zu den amtlichen Aufgaben zählen). Zweitens kann die Immunität durch Beschluss aufgehoben werden. Drittens sind die österreichischen VertreterInnen in ESM-Gremien an die österreichischen Gesetze gebunden. Die Immunität stellt seinen Träger nicht außerhalb des Gesetzes, sondern verfolgt einen sinnvollen Zweck – sie schützt das ESM-Kapital z.B. vor Schadenersatzklagen privater Gläubiger, die unter Umständen auf Teile ihrer Forderungen gegenüber in Not geratenen Staaten verzichten müssen. Der ESM und seine MitarbeiterInnen sollen in ihrer Arbeit allein den Interessen der Mitgliedsländer folgen und nicht dem Druck privater Investoren ausgeliefert sein. Die Immunität schützt also unsere Interessen und unser Steuergeld. Der ESM-Vertrag sieht vor, dass der Abschluss des ESM von unabhängigen, externen Abschlussprüfern geprüft wird. Der Vertrag sieht außerdem einen Prüfungsausschuss vor, in dem neben dem Europäischen Rechnungshof auch abwechselnd immer zwei Vertreter nationaler Rechnungshöfe vertreten sind. Für ihre Tätigkeiten beim ESM erhalten die FinanzministerInnen und alle übrigen MitarbeiterInnen der Mitgliedstaaten kein Gehalt. Die Gehälter der Bediensteten des ESM unterliegen einer internen Steuer. Auch dies ist in allen internationalen Organisationen üblich. Abschließend möchte ich noch einmal auf den Grund zurückkommen, warum der Euro-Schutzschirm sowohl in unserem eigenen Interesse als auch im Interesse jener Staaten ist, die den Schutzschirm zukünftig in Anspruch nehmen könnten bzw. bereits in Anspruch genommen haben (Zypern): innerhalb der Eurozone sind eine Reihe von Staaten im Zuge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise in eine wirtschaftliche und finanzpolitische Schieflage geraten. An den Finanzmärkten wird vehement auf eine Pleite dieser Staaten gesetzt, um daraus Profite zu erzielen. Die betroffenen Staaten müssen sich bislang, wie alle übrigen Länder auch, in regelmäßigen Abständen auf den Finanzmärkten refinanzieren, um laufende Kosten zu decken und alte Schulden zurückzuzahlen. Dabei sehen sie sich im Augenblick jedoch mit horrend hohen Zinsen konfrontiert. Dabei spielen auch die großen Ratingagenturen eine Rolle, die es sich zur Angewohnheit gemacht haben, negative Bewertungen der Staaten immer dann zu veröffentlichen, wenn diese sich rekapitalisieren müssen. Damit treiben sie die Zinsen genau für diesen Zeitpunkt nach oben. Gewinner sind die Spekulanten, Verlierer die Staaten. In der Folge steigt die Verschuldung dieser Länder trotz der großen Sparmaßnahmen weiter an. Der ESM soll diesen Staaten die Möglichkeit bieten, sich zu angemessenen Zinsen Geld besorgen zu können. Als Gegenleistung verpflichten sich die Länder zu Maßnahmen, um ihre Gesamtverschuldung zu senken. Damit hilft der ESM diesen Ländern aus dem Teufelskreis aus höheren Schulden und wachsenden Zinsen auszubrechen und eine Staatspleite abzuwenden. Eine Pleite wäre jedoch nicht nur für den betroffenen Staat eine Katastrophe, sondern für die gesamte Eurozone. Denn ihre Auswirkungen drohen um ein Vielfaches schlimmer zu werden, als die Pleite der Bank Lehman Brothers 2008. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Krise in den OECD-Staaten insgesamt 13 Mio. Arbeitsplätze gekostet hat. Eine weitere derartige Entwicklung muss daher unbedingt verhindert werden, insbesondere innerhalb der Eurozone, in die Österreich stark eingebunden ist. Immerhin kommen 60 Prozent der Wirtschaftsleistung Österreichs aus dem Export, davon geht mehr als die Hälfte in die Eurozone. Eine Million ÖsterreicherInnen arbeiten im Exportsektor. Österreich muss daher ein hohes Interesse daran haben, alle Maßnahmen zu unterstützen, die die volle Funktion der EU, der Wirtschafts- und Währungsunion und des Euro gewährleisten. Wie schnell es gehen kann, dass ein Land zum Spielball der Finanzmärkte zu werden droht und auf den Beistand der übrigen EU-Länder angewiesen ist, hat Österreich im Übrigen bereits selbst erfahren dürfen. Als die Finanzmärkte 2009 aufgrund des Engagements österreichischer Banken in den krisengeschüttelten Staaten Ost- und Südosteuropas drohten, gegen Österreich zu wetten, griffen die übrigen EU-Staaten und der IWF stützend ein. Mit dem ESM stellen wir sicher, dass die Staaten der Eurozone in Zukunft nicht zu einer Zielscheibe von Finanzspekulanten werden können. Durch die Einführung des ESM verringert sich daher auch nicht die Souveränität der Mitgliedsstaaten, wie gerne behauptet wird – ganz im Gegenteil. Mit Hilfe des ESM behaupten wir die Souveränität der Euroländer gegenüber der Finanzindustrie und stellen sicher, dass wir auch in Zukunft nicht durch die Finanzmärkte erpressbar sein werden. Da Sie insbesondere die Schweiz ansprechen – für die Schweiz ist es gerade sehr teuer, ihre Währung auf dem jetzigen Niveau zu halten. Sie profitiert von ihrer Lage und ihrer Teilhabe am Europäischen Wirtschaftsraum. Mit freundlichen Grüßen Josef Cap (http://www.meinparlament.at/frage/7184/) Kommentar von Doz. Friedrich Romig: Sehr geehrter Herr Dr. Cap! Sie behaupten: "Die Gründung des ESM ist ein wichtiger Schritt hin zu einem gemeinschaftlich organisierten Schutz gegen Spekulanten und gegen eine irrational agierende Finanzindustrie, an dem sich Österreich aus Eigeninteresse beteiligt“.
Lassen Sie das doch die Bürger beurteilen, Hr. Cap!
Fragen Sie die Bürger, ob Sie für andere haften und zahlen wollen. "Der Euro sei ein politisches Konstrukt ohne fundierte wirtschaftliche Grundlage, so Christensen. Solange diese nicht geschaffen werde, sei der Euro zum Scheitern verurteilt. Die Europäischen Völker wollen diese notwendige Vertiefung der europäischen Integration aber nicht“, sagte Christensen. Die Kulturen, Volkswirtschaften und Bevölkerungen seien zu unterschiedlich, um sich jemals effizient in eine gemeinsame Union zu integrieren. Stattdessen werde die Integration jetzt über die Hintertür eingeführt. Dies geschehe mittels Beiträgen zu den Bailout-Paketen, Korrumpierung der EZB-Bilanz und einer Bankenunion, die die Glaubwürdigkeit auch gesunder Banken zerstören würde." Sie sollten sich den Worten des Fachmanns anschießen! Faymann hat versprochen, jede Änderung des Lissabonvertrages den Bürgern zur Abstimmung vorzulegen: Er ist wortbrüchig geworden! Durch die Änderung des Lissabonvertrages (neu: Art. 136 Abs. 3 AEUV) gehört Österreich jetzt einer Schulden-, Haftungs-, Fiskal-, Transfer- und Bankenunion an, was es nie wollte und bei Einführung des Euro ausgeschlossen wurde. Das war nichts anderes als ein Verfassungsputsch! (http://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/reihe-kaplaken/1/esm-verfassungsputsch-in-europa). Wollen Sie, Herr Dr. Cap, Faymann´s Wortbruch und den Betrug am Bürger decken? Können Sie das; als anständiger Mensch; vor ihrem Gewissen verantworten?
Sie schreiben: „Der Nationalrat hat faktisch ein Vetorecht“.
Aber: Wegen dem
Fraktionszwang macht er vom Vetorecht keinen Gebrauch: Die
Koalitionspartei-Abgeordneten nicken die von Regierungsmitgliedern in Brüssel
mitgetragenen Beschlüsse regelmäßig nachträglich ab! Die Debatte im Nationalrat
ist verpflichtend vorgeschrieben. Ja, aber das ändert nichts am abnicken der
Regierungsbeschlüsse.
„Verluste werden in Zukunft vor allem die privaten Investoren tragen müssen“.
Ich frage mich: „ Wer sind die privaten Investoren? Banken,
Versicherungen, Pensionsfonds, die dann wieder Hilfen vom Staat der von der
Europäischen Zentralbank bekommen?
“Innerhalb der Eurozone sind eine Reihe von Staaten im Zuge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise in eine wirtschaftliche und finanzpolitische Schieflage geraten“.
Die Schieflage ist bedingt durch die Fehlkonstruktion Euro.
Sie hat die hohe Staatsverschuldung erst ermöglicht. Lange vor der
Lehmann-Krise!
“Dabei sehen sie sich im Augenblick jedoch mit horrend hohen Zinsen konfrontiert“.
Keine Spur von horrenden Zinsen im
Augenblick. Die EZB hat die unbegrenzte Staatsfinanzierung (OMT) zugesagt und
sorgt so für niedrige Zinsen.
“ESM soll diesen Staaten die Möglichkeit bieten, sich zu angemessenen Zinsen Geld besorgen zu können“.
Der ESM und die EZB setzen den Markt
außer Kraft und das führt zur schweren Verzerrungen und Blasen.
“Als Gegenleistung verpflichten sich die Länder zu Maßnahmen, um ihre Gesamtverschuldung zu senken“
Die Verpflichtungen werden nicht
eingehalten, zugesagt Zinsen werden ermäßigt, die Rückzahlungen aufgeschoben, „Mehr
Zeit“ wird eingeräumt. Die Staatsschulden der PIIGS steigen weiter.
“Eine Pleite wäre jedoch nicht nur für den betroffenen Staat eine Katastrophe, sondern für die gesamte Eurozone, droht um ein Vielfaches schlimmer zu werden, als die Pleite der Bank Lehman Brothers 2008“.
Dafür gibt es keinen Beweis! Wenn
bereits Zypern (0.03 % BIP EWU) eine schwerere Krise als Lehmann auslösen kann,
dann ist das der Beweis für die Schwäche der EWU.
„Eine Million ÖsterreicherInnen arbeiten im Exportsektor.
Österreich muss daher ein hohes Interesse daran haben, alle Maßnahmen zu
unterstützen, die die volle Funktion der EU, der Wirtschafts- und Währungsunion
und des Euro gewährleisten“.
Der Export ist nicht vom Euro
abhängig. Beispiele sind die 10 Nichteuroländer der EU und die vielen
Europäischen Länder, die nicht in der EU sind.
“Wie schnell es gehen kann, dass ein Land zum Spielball der Finanzmärkte zu werden droht und auf den Beistand der übrigen EU-Länder angewiesen ist, hat Österreich im Übrigen bereits selbst erfahren dürfen. Als die Finanzmärkte 2009 aufgrund des Engagements österreichischer Banken in den krisengeschüttelten Staaten Ost- und Südosteuropas drohten, gegen Österreich zu wetten, griffen die übrigen EU-Staaten und der IWF stützend ein. Mit dem ESM stellen wir sicher, dass die Staaten der Eurozone in Zukunft nicht zu einer Zielscheibe von Finanzspekulanten werden können“.
Die Österreichische Misere 2009 war
zurückzuführen auf EU, Euro und der Deregulierung und das völlige Versagen der
Aufsicht durch die Regierung und ÖNB und Finanzaufsicht. Dass man gegen ein
Land nicht „wetten“ kann, hat die Schweiz gezeigt. Wetten kann man nur gegen
dumme Regierungen (England!).
“Die Schweiz profitiert von ihrer Lage und ihrer Teilhabe am Europäischen Wirtschaftsraum“.
Die Schweiz ist nicht Mitglied der EWR.
Der Beitritt zum EWR wurde von der Bevölkerung durch Abstimmung abgelehnt. Österreich
war vor dem EU-Beitritt in ähnlich guter Lage wie die Schweiz!
Hier ein paar Unterlagen aus jüngster Zeit die Ihre Argumente als haltlos erweisen. Sogar ihr Parteifreund Lafontaine will jetzt raus aus dem Euro! http://www.welt.de/politik/deutschland/article115862274/Wie-die-AfD-Lafontaine-will-raus-aus-dem-Euro.html http://www.welt.de/politik/deutschland/article116526090/Wir-zoegern-den-Zusammenbruch-nur-hinaus.htm http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/13/saxo-bank-eurokrise-wird-jeden-tag-schlimmer/ Doz. Friedrich Romig |
EU-Austritt-Referenden in GB, Island und Italien geplant
David Cameron, Nigel Farage in Großbritannien, Bjarni Benediktsson zusammen mit der Fortschrittspartei in Island und Bepe Grillo in Italien treten für eine Volksabstimmung über den Verbleib in der Europäischen Union ein. Das ist eine positive Entwicklung. Daran sollte sich Österreich orientieren. Die EU-Austritts-Bewegungen sind im Aufwind!
2013-05-24
Achtung am 26.5 Demo ausnahmsweise am Graben!
DEMO AN JEDEM 26. FÜR EIN FREIES ÖSTERREICH: "NEIN ZU ESM, EURO
UND EU".
Am 26. Oktober, unserem Nationalfeiertag, haben mehrere hundert Bürger
erstmals friedlich am Stephansplatz in Wien für ein unabhängiges und
neutrales Österreich mit echter, direkter Demokratie demonstriert.
Seither treffen wir uns jeden 26. – das nächste Mal am Sonntag, dem 26.
Mai, um 14.00 Uhr, ausnahmsweise am Graben 21, nahe Julius Meinl, 1010
Wien. Jeder ist willkommen, aber keine Links- oder Rechtsextremisten.
Webseite
Webseite
2013-05-22
Abschaffung des Euro als ersten Schritt in die richtige Richtung
Die EU-Verträge entfernen sich von Freiheit, Rechtsstaat, Demokratie und
Sozialstaat und werden darüber hinaus von der Politik so interpretiert und
abgeändert, wie es gerade gefällt. Beispiele sind die "Euro-Rettung",
die Relativierung der "No-Bail-Out-Klausel" oder das Verbot der EZB
des Ankaufs von Staatsanleihen, die "nichts" wert sind, als
"Schrottpapiere" bezeichnet werden. Die Folgen für die Menschen:
Sparpakete über Sparpakete und noch mehr Privatisierung, welche das tägliche
Leben teurer macht, meist dem ungezügelten Kapitalismus dient, aber nicht den
Massen von Arbeitslosen und in prekären Verhältnissen lebenden Menschen.
Soziale Errungenschaften werden weiter geschwächt: Pensionen werden unsicherer,
das Antrittsalter heraufgesetzt. Realität ist: Wenig Lohn und mehr Arbeit, also
Senkung des Lebensstandards. Die Gefahr von Aufständen und Unruhen steigt durch
die Unzufriedenheit der ins Abseits gedrängten Menschen innerhalb der EU.
Die Verantwortlichen für die Übertragung von Hoheiten an die EU-Organe zur gemeinschaftlichen Ausübung haben aber alle Staatsbürger in den Mitgliedsstaaten der EU. Diese dürfen aber über diese untragbaren Entwicklungen nicht entscheiden. Ein Ausweg ist der Austritt aus der Europäischen Union um wieder selbst über die Politik bestimmen zu können. Dieser Weg ist zwar richtig, aber schwer zu erreichen. Die Medien machen den Bürger vor diesem Schritt Angst, es kommen "Experten" und Politiker zu Wort, welche die Bürger nicht oder nur teilweise wahrheitsgemäß über diese Fehlentwicklungen informieren. Obwohl der Euro und die EU gescheitert ist. Keine der Parlamentsparteien haben den Austritt aus der EU im Parteiprogramm. Die EU-Austrittsparteien in Österreich haben es nicht leicht, da finanzielle und personelle Hürden meist unüberwindbar sind. Jedenfalls gehören den "EU-Ohne-Wenn-und-Aber-Parteien" endlich ein Denkzettel verpasst.
Was sonst tun? Neben der Unterstützung von Initiativen wie das EU-Austritts-Volksbegehren, die ständige Demo gegen Euro, ESM und EU jeweils am 26. in der Wiener Innenstadt, sind auch Einschränkungen der EU-Verträge als Teilschritte in die richtige Richtung anzustreben.
Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider hat mit seinem zahlreichen Verfassungsbeschwerden in Deutschland einigen Erfolg. Der größte Erfolg war bis jetzt das Austrittsrecht: Im "Maastricht-Urteil" des deutschen Bundesverfassungsgerichts wurde entschieden, dass der "Rechtsanwendungsbefehl", der Vorrang des EU-Rechts vor dem nationalem Recht, von den Mitgliedsstaaten wieder zurückgenommen oder eingeschränkt werden kann. Inzwischen fand dieses Recht zum Austritt aus der EU auch den Weg in die Verträge selbst (Art. 50).
Also kann Österreich auch aus dem Euro austreten, oder auch eine nationale Währung neben einem "Euro+" einführen, so wie der Wirtschaftsprofessor Wilhelm Hankel das in seinem neuen Buch "Die Euro-Bombe wird entschärft" (S161) darlegt. Dieser Gedanke ist nicht neu: der damalige Schatzkanzler und spätere Nachfolger Margaret Thatchers, John Mayor hatte diese Idee schon in den 80er-Jahren.
Richtig stellt Prof. Wilhelm Hankel fest:
"Die Euro-Retter gleichen Selbstmordlebensrettern: Der Ertrinkende, der Euro, reißt sie bei ihrem Rettungsversuch selber mit in die Tiefe. Sie können ihn nicht retten, ohne selber unterzugehen."
"Auch Deutschland als stärkster Passagier an Bord dieses Schiffs kann den Euro nicht retten."
Und bietet eine Lösung an (Seite 165):
Entweder die "kleine Eurozone"; die Problemländer treten aus und sanieren sich nach dem Vorbild der osteuropäischen Euroländer im "Vorzimmer der Euro" (WKMII) selbst - nach Währungsabwertung, Schuldennachlass und Einleitung nationaler Reform- und Strukturprogramme,
oder
2) alle Euroländer kehren zu ihren alten, nationalen Währungen zurück und bilden eine "Wechselkursunion" nach dem Vorbild des "Europäischen Währungssystems" (EWS) der Jahre vor 1999. Der Euro könnte in diesem EWS II überleben und die Funktion des damaligen ECU, eines Geldes der Zentralbanken, aber nicht des Bürgers und der Wirtschaft, übernehmen.
Je schneller die eine oder andere Lösung herbeigeführt wird, desto problemloser und billiger wird sie für alle Beteiligten ausfallen.
(S 142): "Der Euro+ ist ein "föderaler Euro": Gleichviel, ob ECUII oder paralleler Euro: Beide wären so stabil wie Gold. Die Flucht aus dem Euro käme zu Ende. Beide Euro-Konflikte, regionale zwischen den Euro-Staaten und der nationale zwischen monetärer ud sozialer Stabilität, wären aufgelöst. Die Zone wäre wieder ein Vorzeigemodell für die Welt.
Mehr: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1416
Diesen Vorschlag sollten die Verantwortlichen diskutieren und die Parteien ins Programm nehmen. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung für Österreich und Europa. Rettungsfonds, Fiskalpakt, Wirtschaftsregierung, Schulden- und Bankenunion werden überflüssig.
Die Verantwortlichen für die Übertragung von Hoheiten an die EU-Organe zur gemeinschaftlichen Ausübung haben aber alle Staatsbürger in den Mitgliedsstaaten der EU. Diese dürfen aber über diese untragbaren Entwicklungen nicht entscheiden. Ein Ausweg ist der Austritt aus der Europäischen Union um wieder selbst über die Politik bestimmen zu können. Dieser Weg ist zwar richtig, aber schwer zu erreichen. Die Medien machen den Bürger vor diesem Schritt Angst, es kommen "Experten" und Politiker zu Wort, welche die Bürger nicht oder nur teilweise wahrheitsgemäß über diese Fehlentwicklungen informieren. Obwohl der Euro und die EU gescheitert ist. Keine der Parlamentsparteien haben den Austritt aus der EU im Parteiprogramm. Die EU-Austrittsparteien in Österreich haben es nicht leicht, da finanzielle und personelle Hürden meist unüberwindbar sind. Jedenfalls gehören den "EU-Ohne-Wenn-und-Aber-Parteien" endlich ein Denkzettel verpasst.
Was sonst tun? Neben der Unterstützung von Initiativen wie das EU-Austritts-Volksbegehren, die ständige Demo gegen Euro, ESM und EU jeweils am 26. in der Wiener Innenstadt, sind auch Einschränkungen der EU-Verträge als Teilschritte in die richtige Richtung anzustreben.
Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider hat mit seinem zahlreichen Verfassungsbeschwerden in Deutschland einigen Erfolg. Der größte Erfolg war bis jetzt das Austrittsrecht: Im "Maastricht-Urteil" des deutschen Bundesverfassungsgerichts wurde entschieden, dass der "Rechtsanwendungsbefehl", der Vorrang des EU-Rechts vor dem nationalem Recht, von den Mitgliedsstaaten wieder zurückgenommen oder eingeschränkt werden kann. Inzwischen fand dieses Recht zum Austritt aus der EU auch den Weg in die Verträge selbst (Art. 50).
Also kann Österreich auch aus dem Euro austreten, oder auch eine nationale Währung neben einem "Euro+" einführen, so wie der Wirtschaftsprofessor Wilhelm Hankel das in seinem neuen Buch "Die Euro-Bombe wird entschärft" (S161) darlegt. Dieser Gedanke ist nicht neu: der damalige Schatzkanzler und spätere Nachfolger Margaret Thatchers, John Mayor hatte diese Idee schon in den 80er-Jahren.
Richtig stellt Prof. Wilhelm Hankel fest:
"Die Euro-Retter gleichen Selbstmordlebensrettern: Der Ertrinkende, der Euro, reißt sie bei ihrem Rettungsversuch selber mit in die Tiefe. Sie können ihn nicht retten, ohne selber unterzugehen."
"Auch Deutschland als stärkster Passagier an Bord dieses Schiffs kann den Euro nicht retten."
Und bietet eine Lösung an (Seite 165):
Entweder die "kleine Eurozone"; die Problemländer treten aus und sanieren sich nach dem Vorbild der osteuropäischen Euroländer im "Vorzimmer der Euro" (WKMII) selbst - nach Währungsabwertung, Schuldennachlass und Einleitung nationaler Reform- und Strukturprogramme,
oder
2) alle Euroländer kehren zu ihren alten, nationalen Währungen zurück und bilden eine "Wechselkursunion" nach dem Vorbild des "Europäischen Währungssystems" (EWS) der Jahre vor 1999. Der Euro könnte in diesem EWS II überleben und die Funktion des damaligen ECU, eines Geldes der Zentralbanken, aber nicht des Bürgers und der Wirtschaft, übernehmen.
Je schneller die eine oder andere Lösung herbeigeführt wird, desto problemloser und billiger wird sie für alle Beteiligten ausfallen.
(S 142): "Der Euro+ ist ein "föderaler Euro": Gleichviel, ob ECUII oder paralleler Euro: Beide wären so stabil wie Gold. Die Flucht aus dem Euro käme zu Ende. Beide Euro-Konflikte, regionale zwischen den Euro-Staaten und der nationale zwischen monetärer ud sozialer Stabilität, wären aufgelöst. Die Zone wäre wieder ein Vorzeigemodell für die Welt.
Mehr: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1416
Diesen Vorschlag sollten die Verantwortlichen diskutieren und die Parteien ins Programm nehmen. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung für Österreich und Europa. Rettungsfonds, Fiskalpakt, Wirtschaftsregierung, Schulden- und Bankenunion werden überflüssig.
2013-05-19
Großbritannien bekommt EU-Referendum - und Österreich?
Ehemaliger britischer Finanzminister empfiehlt EU-Austritt
Die britischen Bürger wollen mehrheitlich wieder frei sein. Ein Vorbild für Österreich!
Die USA wird nervös: Großbritannien steuert auf ein EU-Austritts-Referendum hin. Den berechtigten Drang der Bürger Europas zur Freiheit, also zum Rechtsstaat, zur Demokratie und zum Sozialstaat wird aber niemand aufhalten können, auch nicht Obama. Der mündige Europäer will nicht länger Melkkuh des Kapitals sein. Die EU-Austrittsbewegungen in Europa eröffnen die Chance auf Frieden und Gemeinwohl.Auf eine Politik der praktischen Vernunft mit viel mehr politische Mitsprache für die Bürger. Jeder Mensch braucht die anderen Menschen und jedes Land soll mit anderen Ländern zusammenarbeiten. Verträge anderer Art können und sollen auch ohne EU zustande kommen. Probleme können auch anders gemeinschaftlich gelöst werden. Jedenfalls darf dabei die Freiheit den Menschen nie genommen werden. So wie das in der Europäischen Union der Fall ist. Diese Initiativen müssen aber unterstützt werden. Der Wille der Menschen muss auch deutlich zum Ausdruck kommen. Die Bürger, der Konsument, die Wähler haben ihr Schicksal in der Hand. Beispiel GB: Der UKIP (Nigel Farage/EU-Austrittspartei) fühlen sich laut einer Meinungsumfrage bereits 18 Prozent aller Wähler hingezogen. Tendenz steigend. Umfragen zufolge sind nur mehr 35 Prozent der Briten für den Verbleib in der EU und EU-weit haben nur mehr 45 Prozent der Befragten eine positive Haltung gegenüber der EU, so die "Wiener-Zeitung" vom 15. Mai 2013.
Die Beispiele zeigen, dass jedes Initiative für den Austritt aus der EU Sinn hat. Auch Politiker, die gerne in der EU bleiben möchten, so wie der GB-Premier Cameron, stehen unter Druck. So will Cameron ein EU-Referendum abhalten. Auch Österreichs Regierung wird nur so unter Druck kommen, wenn die Bürger ihren Willen auch zum Ausdruck bringen. Vor allem durch Unterstützung des neuen EU-Austritts-Volksbegehrens und durch wählen von Parteien, die den Austritt Österreichs aus der EU anstreben.
http://de.ria.ru/zeitungen/20130515/266119549.html
Cameron will Volk sprechen lassen
Großbritanniens Premier ist nun für ein Referendum über den EU-Ausstieg. Aber seine Partei hat keine Mehrheit in Parlament. Es könnte zum Wahlbündnis mit Ukip kommen ( http://www.taz.de/Moeglicher-EU-Austrit ... s/!116408/)
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Politische Union: Das Ende Österreichs als souveräner Staat!
"Zeit de": "Frankreichs Präsident will innerhalb von zwei Jahren mit Deutschland eine politische Union in Europa schaffen." (...) "Damit würden faktisch die Schulden vergemeinschaftet und Euro-Bonds geschaffen," (...)
"FAZ": "EU-Außenminister fordern politische Union."(...) An der Ausarbeitung waren neben Westerwelle die Minister Belgiens,
Dänemarks, Frankreichs, Italiens, Luxemburgs, der Niederlande,
Österreichs, Polens, Portugals und Spaniens beteiligt"
"DiePresse": ..."Die Integration solle in vier Etappen erfolgen: das kurzfristigste Ziel sei eine Bankenunion. Danach könnten sukzessive eine Fiskalunion, in weiterer Folge eine Wirtschafts- und zum Schluss eine politische Union aufgebaut werden."...
"DiePresse": ..."Zehn EU-Außenminister, darunter Michael Spindelegger, wollen die EU in einen Bundesstaat nach Vorbild der USA umwandeln."...
"DiePresse": " ... die EU in eine politische Union umgestaltet...
Ich habe diese Initiative zu mehr Europa gemeinsam mit dem
SPÖ-Europa-Abgeordneten Hannes Swoboda und der grünen EuropaAbgeordneten
Ulrike Lunacek initiiert. Die Krise hat uns eindeutig gezeigt, dass der
Euro nicht auf einem Bein stehen kann. Die Währungsunion wird eine
politische Union bedingen."...
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