04.06.14

Die Schweiz ist ein Vorbild für alle Staaten der Welt




 Die direkte Demokratie der Schweiz – ein Erfolgsmodell, gerade auch in Zeiten der Krise. Viele Menschen in der EU und in der Welt unternehmen Bestrebungen, mehr Mitbestimmung zu erhalten, diese aber in unmenschlicher, mühseliger Arbeit den sogenannten Eliten abringen müssen. N o c h ohne durchschlagenden Erfolg. Aber immer mehr Bürger sehen die Alternative: Die Schweiz mit der EFTA, Neutralität, guter Bildungseinrichtungen, direkter Demokratie.
Wollen sich die Bürger der EU diese Freiheiten und Rechte ebenfalls erkämpfen und der Elite abtrotzen, werden die Schweizer Bürger gerne helfen. Zum Aufbau einer Diktatur, wie dies gegenwärtig in der EU mit dem ESM geschieht, niemals! 

Literatur und Pressespiegel zu diesen Thema: 

«Alle Hauptfaktoren unseres Reichtums – die hohe Produktivität, die hohe Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung und die internationale Konkurrenzfähigkeit mit hoher Exportkraft – hängen nämlich mit unserem Berufsbildungssystem zusammen. Unser System der praktisch ausgerichteten beruflichen Ausbildung ist der entscheidende historische Erfolgsfaktor, welcher die ‹Swissness›, die schweizerische Qualitätsarbeit, und die hohe Wertschöpfung der Wirtschaft ausmacht.» (S. 7) 
 Rudolf Strahm, H., «Warum wir so reich sind». Bern 2008. ISBN 978-3-03905-493-0  
 
«Die berufspraktische Ausrichtung der Grundbildung, das Dualsystem der Berufslehre mit der Kombination Betrieb/Schule dürfte man ohne Bescheidenheit als Vorbild und Schlüssel zur wirtschaftlichen Prosperität für alle Erwerbsfähigen, nicht nur für eine geschulte Elite, betrachten. Jedenfalls könnte sie als Erfolgsmethode gegen die massenhafte Jugendarbeitslosigkeit in manchen Ländern dienen.
Ich bin der Meinung, Teile des schweizerischen Berufsbildungssystems mit ihrer berufspraktischen Ausrichtung, mit der Berufslehre und der arbeitsmarkt­orientierten, betriebsnahen Arbeits­marktintegration hätten sehr wohl auch für die Entwicklungspolitik Vorbildcharakter. In Afrika gibt es Hunderttausende von Universitätsabgängern und -abgängerinnen, die zu nichts anderem als zu Administrationsstellen im aufgeblähten Staatsapparat befähigt werden. Und in Osteuropa und in Schwellenländern wie Indien gibt es viele gute Ingenieure und Ingenieurinnen, aber zuwenig berufspraktisch ausgebildete Fachleute. In allen diesen Ländern könnte ein praxisorientiertes Berufsbildungssystem einige wirtschaftspolitische Defizite beheben.» (S. 351)
Rudolf Strahm, H., «Warum wir so reich sind». Bern 2008. ISBN 978-3-03905-493-0 

Roca, René. Wenn die Volkssouveränität wirklich eine Wahrheit werden soll … Die schweizerische direkte Demokratie in Theorie und Praxis – Das Beispiel des Kantons Luzern. Schriften zur Demokratieforschung, Band 6. Herausgegeben durch das Zentrum für Demokratie Aarau. Zürich 2012. ISBN 978-3-7255-6694-5.

«In diesem Sinne wäre die Schweiz kein föderalistisches und direktdemokratisches Staatswesen geworden, wenn sich die radikal-liberalen, antiklerikalen und zum Teil auch zentralistischen Elemente widerstandslos durchgesetzt hätten. Gerade weil sich die katholische Kirche spätestens seit der Gründung der «Schule von Salamanca» mit der Verbindung von christlichem und modernem Naturrecht auseinandersetzte und das personale Menschenbild in den Vordergrund rückte, gelang katholisch-konservativen Kreisen – im Kanton Luzern waren es ab 1831 die ländlichen Demokraten – die christliche Sozialethik mit einer modernen direktdemokratischen Verfassung fruchtbar zu verbinden.» (Roca, S.222f.)
«Das moderne Naturrecht ist mit seinem personalen Menschenbild eine Conditio sine qua non für die Einrichtung demokratischer und insbesondere direktdemokratischer Strukturen. Das moderne Naturrecht, das seinen Ausgang im 16. Jahrhundert nahm, besitzt theologische Wurzeln. Die ‹Säkularisierung› des Naturrechts war ein ungemein komplexer Prozess, wobei Juristen und Theologen (Dominikaner und Jesuiten) die theologische Tradition sehr frei und eigenwillig weiterentwickelten. Die Verbindung von christlichem und modernem Naturrecht vollzogen sie auf der Basis des Personalitätsprinzips, das die Aufklärer des 18. Jahrhunderts zumeist adaptierten. Das aus dem Personalitätsprinzip resultierende personale Menschenbild war ein entscheidendes Grundprinzip einer demokratischen Gesellschaftslehre.» (Roca, S.223)

(Quelle: Zeit-Fragen)

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