13.06.14

Vollgeld-Initiative gestartet: Der Schweizer Franken kann das sicherste Geld der Welt werden!



Ohne EU wäre das auch ein Modell für Österreich: 

Mit der Umsetzung der Vollgeld-Initiative erhält die Schweiz das sicherste Geld der Welt. Finanzblasen und Spekulationen durch die Geldherstellung der Banken werden verhindert und damit die Realwirtschaft stabilisiert. Der Staat wird aus der bisherigen Geiselhaft befreit: Da der Zahlungsverkehr vom übrigen Bankgeschäft getrennt wird, müssen Banken künftig nicht mehr wegen des ”too big to fail” mit Steuergeldern gerettet werden.
Eine der Hauptursachen der Finanzkrise ist den meisten Menschen gar nicht bewusst - die eigenmächtige Herstellung von elektronischem Geld auf unseren Konten durch die Banken. Die Vollgeld-Initiative will erreichen, dass nur die Nationalbank Geld herstellt, so wie es die Bundesverfassung eigentlich vorsieht. Vor über hundert Jahren verbot das Stimmvolk den Banken, Papiergeld zu drucken, weil die Gelderzeugung der Obhut des Bundes entglitten war und die Geldmenge aus dem Ruder lief. Aus denselben Gründen muss heute der praktisch unbegrenzten Herstellung von elektronischem Geld durch die Banken ein Ende gesetzt werden. Vollgeld hat grosse Vorteile: der Schweizer Franken wird das sicherste Geld der Welt, Finanzblasen und Inflation werden verhindert und die Geldschöpfung kommt wieder uns Bürgerinnen und Bürger zugute, jährlich um einige Milliarden. Vollgeld ist genial und swiss! 



- Präsentation der Medienkonferenz
- Einleitende Rede von Hansruedi Weber, Präsident des Vereins Monetäre Modernisierung (MoMo), dem Trägerverein der Vollgeld-Initiative,
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„Die Vollgeld-Initiative aus staatsrechtlicher Sicht“, Rede von Philippe Mastronardi, Professor für Öffentliches Recht, Universität St. Gallen, em., Wissenschaftlicher Beirat des Vereins Monetäre Modernisierung,
- „Die Vollgeld-Initiative aus ökonomischer Sicht“, Rede von Reinhold Harringer, Dr. oec., ehem. Leiter Finanzamt Stadt St.Gallen, Sprecher der Vollgeld-Initiative, Mitglied des Initiativkomitees (Deutschschweiz)
- „Vollgeld-Initiative: Gerechtigkeit beginnt mit dem richtigen Geld“, Rede von François de Siebenthal, Économiste HEC Lausanne et lic. és sc. iur., Mitglied des Initiativkomitees (Romandie),
- „Vollgeld-Initiative: Soziale und ökologische Auswirkungen“, Rede von Enrico Geiler, Mitglied des Initiativkomitees (Tessin)





 

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ihr begreift es einfach nicht oder ? Es gibt KEIN sicheres Geld. Geld ist NUR ein Tauschmittel um den momentanen Handelzu erleichtern - nichts was irgendeinen beständigen Wert hat. Wenn man das Geld nicht unverzüglich weiterreicht sondern stattdessen zur Seite legt, dann wird der Handel unterbrochen, die im Umlauf befindliche Geldmenge verringert und dadurch weniger wert. Sparen bringt überhaupt nichts sondern ist komplett kontraproduktiv !!!

Anonym hat gesagt…

wenn man das geld nicht weiterreicht, wird, sinkt die geldmenge und steigt nicht- das übrige geld wird noch mehr wert... aber der wert hat nichts mit der sicherheit zu tun. wenn eine bank jetzt pleite geht ist dein guthaben zum größten teil weg. im vollgeldsystem kann das nur passieren, wenn du es der bank bewusst als sparguthaben überlässt, es gibt aber die möglichkeit einfach ein geldkonto zu haben, mit dem die bank nichts am hut hat. und das kann nur durch eine bewusste enteignung des staates verschwinden- doch staaten verschulden sich im vollgeldsystem nicht, da sie ihr eigenes geld drucken können. deshalb ist es sicherer. der wert hingegen hängt davon ab wie viel der staat dann davon druckt.

Argonautiker hat gesagt…

Ich stimme schon zu, daß Vollgeld sicherlich besser ist als Giralgeld, aber es wäre zu schön um wahr zu sein, ja geradezu leicht, wenn ein anderes Finanzsystem unser Problem lösen würde. Ich glaube jedoch unser Problem würde mit einem anderen Finanzsystem nicht gelöst.

Was uns fehlt ist Identität und Bestimmung und nicht Arbeit und Geld. Wir sind alle so geimpft von der Meinung, daß das Finanzsystem und die Arbeitslosigkeit unser Problem sind, daß wir gar nicht wahrnehmen was wirklich los ist.

Wenn man heute jemanden fragt, was er mal werden will, dann kriegt man als Antwort, ich will mal reich sein. Niemand will mehr tun was seine Bestimmung ist, egal was es ihm finanziell einbringt oder nicht, und deshalb läuft jeder dem Geld nach und tut alles um es zu bekommen, um damit dann zu ersetzen was er ohne Bestimmung nämlich nicht hat. Identität. Mit Geld kann man dann kaufen, was man nicht ist, aber vielleicht gerne wäre.

Ich würde sogar soweit gehen und sagen, wir haben derzeit das Finanz und Arbeitslosen Problem, weil das Problem welches wir haben, weder mit Arbeit, noch mit Geldwirtschaft gelöst werden kann. Das Schicksal möchte uns aus dem Handels,- Wirtschafts- und Arbeitsdenken rausholen, damit wir uns mal wieder finden, und deshalb funktioniert es mit dem Arbeiten und den Finanzen auch nicht mehr.

Gruß aus Bremen

Anonym hat gesagt…

Wer glaubt an den Osterhasen?
Leider geistert immer das Schlagwort “Geldschöpfung aus dem Nichts” herum. In Tat und Wahrheit schöpft die Geschäftsbank kein Geld aus dem Nichts, sondern sie mobilisiert langfristig gebundenes Kapital.
Was die Initianten nicht sehen (wollen) ist, dass Geld ein Zahlungsversprechen einer Bank ist! Wer glaubt, dass die Bank aus dem Nichts ein Zahlungsversprechen, also einen Schuldschein abgibt, der glaubt ganz bestimmt auch an den Osterhasen, der Eier legt und sie danach anpinselt!
Geld ist ein Schuldschein einer Bank. Nichts mehr und nichts weniger!
Buchgeld ist auf der Passivseite der Bank zu finden, d.h., dass Buchgeld eine Schuld der Bank ist, oder, von der anderen Seite aus gesehen, ein Kredit des Inhabers dieses Kontos an die Bank. Ein Sparkonto ist auch ein Kredit an die Bank – der Sparer gibt der Bank einen Kredit. Und genau dort wo das Sparkonto steht, steht auch das Buchgeld, denn ein Sparkonto ist nichts anderes als Buchgeld! Wenn die Initianten so dumm sind zu glauben, dass die Bank einen Schuldschein auf sich zieht ohne eine Gegenleistung (aus dem Nichts), meint, die Banken seien so dumm wie er! Nur hat er das Gefühl, er sei klug.
Die sollten wirklich einmal einen Einführungskurs in Buchhaltung besuchen.
Ohne Sicherheit läuft nämlich überhaupt nichts. Zudem verstehen die Initianten nicht, was Geld überhaupt ist. Die gehen immer von sich aus und meinen, Geld sei ein Aktivum. Geld ist für die Bank aber ein Passivum. Die Bank wird angefragt um einen Kredit, dem sie stattgibt, wenn die Sicherheit den Bestimmungen entspricht. Damit ist der Tausch einer Forderung der Bank gegen den Kunden gegen eine Forderung des Kunden gegen die Bank perfekt! Das hat überhaupt nichts mit Geldschöpfung aus dem Nichts zu tun, sondern mit einem ganz normalen Vertrag im Rahmen der Vertragsfreiheit: Ich übergebe Dir einen Schuldschein und Du übergibst mir einen!
So kann jemand z.B. das in sein Haus langfristig investierte Kapital mobil machen: eine Hypothek aufnehmen usw.. Um nichts anderes geht es da. Kann er das Kapital nicht mobilisieren und braucht Geld, muss er das Haus verkaufen. So einfach ist das. Und die Bank bucht dann: Hypothek an Buchgeld. Basta!