20.06.14

Erdogan in Wien: Assimiliert euch nicht!


Dieser Aufruf vom türkischen Premier macht doch nachdenklich. Die Integration und Assimilation von einwanderungswilligen Ausländern ist doch Voraussetzung für die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft. Die Türken sollen also, so Erdögan am Donnerstag in Wien, ruhig nach Österreich kommen und sich nicht assimilieren! Üblicherweise wird mit der Assimilation von Einwanderern die Annahme der Sprache (bei gleichzeitiger Aufgabe ihrer eigenen) und der Gewohnheiten und Bräuche ihres Aufnahmelandes verbunden. Die Verschmelzung der Türken und Österreichern in diesem Fall.
 Wie fühlen sich die Wiener in Favoriten, Meidling, Margareten, Ottakring und Donaustadt, wo man zu Zig-tausenden diese neuen Österreicher antrifft, die gar keine Österreicher werden wollen. Erdogan ruft auf, dass sich seine Landsleute nicht an die Österreicher anpassen sollen. Ein großer Teil der in Österreich lebenden Türken folgt sicher diesem Aufruf. Ist so eine Einwanderungspolitik gesetzeskonform? Die EU-hörigen Politiker in der Bundesregierung wollen scheinbar das Volk austauschen. Das kann nur verfassungswidrig sein, weil durch das fehlende Zusammengehörigkeitsgefühl, die gemeinsame Sprache, auch die gemeinsame Religion, kein wirklicher Diskurs zur politischen Willensbildung stattfinden kann. Dadurch fehlt die Voraussetzung für die Politik zu erkennen, was das Volk will und welche Gesetze das Volk möchte. Der Wille des Volkes ist das Gesetz. Das Volk ist der Staat und macht die Gesetze. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Wie soll ein rechtmäßiges Gesetz entstehen - mit dem alle Staatsbürger einverstanden sein können - wenn die Bürger sich nicht einmal austauschen können oder wollen?

Die EU-"Grundfreiheiten" öffnen alle Grenzen und schleifen alle Maßnahmen zum Schutze der Österreicher.
 Das gilt es zu ändern!




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