27.07.14

Die EU ist ein Teil des internationalen Ausbeutersystems

 Global tätige Konzerne weiten ihre Marktmacht immer weiter aus. Zu Hilfe kommt die Deregulierungspolitik (auch der EU), global wird Lohndumping und der Handel mit Arbeitskräften zum Helfen der angestellten Managern. Deren Eigentümer erwarten immer höhere Renditen, dafür wird das Soziale und die Demokratie geopfert. Eine extrem kleine Gruppe beherrscht das Vermögen der Welt: 0,123 Prozent der Eigentümer von 43.000 internationalen Konzernen kontrollieren 80 Prozent dieser Konzerne.Aktien werden in Sekundenbruchteilen gehandelt. Es geht oft um Tauseldstelssekunden, die entscheiden, ob man mit einem Aktienkauf, besser ausgedrückt:  mit einer Wette, Gewinn oder Verlust macht. Der kleine Zocker wundert sich nur, warum er langfristig, trotz vermeindlichem Sachwissen, verliert. Dazu gehörten auch Versicherungen, Gemeinden und Bundesländer - ohne die Bürger zu fragen. Siehe Bankenhaftungen in Österreich.

 Den Regierungen innerhalb der EU sind die Hände durch die Verträge gebunden, das zu machen, was nötig wäre: Die Finanzindustrie zu regulieren. Die Banken und Spekulanten müssen wieder für ihre "Wetten" haften, will man die Bürger entlasten. Als demokratische Republik eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass Gesetze verbieten, für allfällige Verluste der Zocker, die Steuerzahler zur Kasse zu bitten. Aber der Organisation der Bürger, der maßgeblichen Politik, sind durch die EU-Verträge, die sie selbst befürwortet und ratifiziert haben, die Hände gebunden.

Die Bürger müssen endlich entschlossen Widerstand zeigen: Solidarität mit Widerstandsgruppen, EU-Austrittsparteien, EU-Austritts-Volksbegehren, Konsumverweigerung, Ausstieg aus dem Schulden-- und Geldsystem, Bankruns, öffentliche Proteste und Kundegebungen, bis hin zur mutigen Revolution, des Aufstands mit allen mitteln des Rechtsstaats. Noch ist es vielleicht nicht ganz zu spät.

(Zahlen: Michael Maier. Die Plünderung der Welt)

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Der Zeitpunkt für Widerstand ist längst vorbei.
Wer kann, sollte sich hier in Europa aus dem Staub machen und warten bis das Schlimmste vorbei ist. Dann kann man wiederkommen und bei Aufbau helfen.